Shealach: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Titel des Shealach soll jeweils auf einen alten, weisen Weidtländer übergehen, nachdem der vorherige Träger im Tode verschieden ist. Gewissermaßen wird der nächste Träger von der Natur auf unergründeten Wegen ausgewählt, findet so zum abgeschiedenen Grab des vorherigen Shealach und übernimmt die wichtigen Instrumentarien. Dazu gehören etwa der aus einem alten Weidenstamm bestehende Gehstock. Am oberen Ende müssen jeden Morgen neue [[Vögel|Vogelfedern]] aufgebunden werden, wenn die alten Riten befolgt werden. Daneben trägt der Shealach einen alten mit einem Hirschgeweih versehenen Helm und einen verfilzten Umhang. Über die meiste Zeit seines Wirkens habe der Shealach in den [[:Kategorie:Wald|Wäldern]] zwischen dem [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[riner]] und der Ortschaft [[Grünfels]] gelebt. Nach dem [[Bruch von Albion]] sei er aber näher an die [[Skarsche Bruchenge]] gezogen.  
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Der Titel des Shealach soll jeweils auf einen alten, weisen Weidtländer übergehen, nachdem der vorherige Träger im Tode verschieden ist. Gewissermaßen wird der nächste Träger von der Natur auf unergründeten Wegen ausgewählt, findet so zum abgeschiedenen Grab des vorherigen Shealach und übernimmt die wichtigen Instrumentarien. Dazu gehören etwa der aus einem alten Weidenstamm bestehende Gehstock. Am oberen Ende müssen jeden Morgen neue [[Vögel|Vogelfedern]] aufgebunden werden, wenn die alten Riten befolgt werden. Daneben trägt der Shealach einen alten mit einem Hirschgeweih versehenen Helm und einen verfilzten Umhang. Über die meiste Zeit seines Wirkens habe der Shealach in den [[:Kategorie:Wald|Wäldern]] zwischen dem [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Griner]] und der Ortschaft [[Grünfels]] gelebt. Nach dem [[Bruch von Albion]] sei er aber näher an die [[Skarsche Bruchenge]] gezogen.  
  
 
Über die Hintergründe des aktuellen Trägers sind ebenso wenig informationen bekannt, wie über seine Vorgänger. Nach Berichten der Dorfbewohner in der Region handelt es sich um einen weitgealterten und faltenversehenen Mann mit einem weißen Rauschebart. Er habe sein Leben vermutlich mit schwerer Arbeit verrichtet und widme sich mittlerweile der Aufzucht einiger [[Wildgewächse]] an seiner kleinen Holzhütte. Daneben halte er mehrere Ziegen und kleine, sonst eher menschenscheue Lebewesen. Er reagiere nicht auf Namensrufe, sondern lediglich auf Shealach. Seine Ratschläge kosten die Menschen stets nur eine kleine Mahlzeit oder milde Spende sowie das Versprechen seinen Worten, unabhängig von ihrem Ausgang, zu folgen. Der Shealach spreche dabei gerne in Rätseln sowie einer eher kindlichen bis naiven Sprache. Er stelle weltliche, erwachsene Probleme als Hindernis für ein vernunftgeführtes Leben dar.  
 
Über die Hintergründe des aktuellen Trägers sind ebenso wenig informationen bekannt, wie über seine Vorgänger. Nach Berichten der Dorfbewohner in der Region handelt es sich um einen weitgealterten und faltenversehenen Mann mit einem weißen Rauschebart. Er habe sein Leben vermutlich mit schwerer Arbeit verrichtet und widme sich mittlerweile der Aufzucht einiger [[Wildgewächse]] an seiner kleinen Holzhütte. Daneben halte er mehrere Ziegen und kleine, sonst eher menschenscheue Lebewesen. Er reagiere nicht auf Namensrufe, sondern lediglich auf Shealach. Seine Ratschläge kosten die Menschen stets nur eine kleine Mahlzeit oder milde Spende sowie das Versprechen seinen Worten, unabhängig von ihrem Ausgang, zu folgen. Der Shealach spreche dabei gerne in Rätseln sowie einer eher kindlichen bis naiven Sprache. Er stelle weltliche, erwachsene Probleme als Hindernis für ein vernunftgeführtes Leben dar.  

Version vom 23. Februar 2025, 20:13 Uhr

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Der Shealach und seine Bekleidung

Der Shealach ist ein inoffizielles Amt des Brauchtums im Norden des Königreichs Weidtland. Es wird seit rund 1020 AD besetzt. Der Shealach gewann mit dem Bruch von Albion und dem damit einhergehenden verstärkten Glauben an die Natur bzw. die Ahnen in Weidtland erheblich an Popularität dazu. Dem jeweiligen Inhaber des Amtes werden dabei aber keine besonderen Fähigkeiten, sondern nur eine ratgebende und oftmals rätselumwobene Funktion zugesprochen. Nichtsdestotrotz soll der Shealach im Bunde mit den Wesenheiten des Brauchtums stehen oder ihnen zu einem gewissen Teil sogar angehören.

Beschreibung

Der Titel des Shealach soll jeweils auf einen alten, weisen Weidtländer übergehen, nachdem der vorherige Träger im Tode verschieden ist. Gewissermaßen wird der nächste Träger von der Natur auf unergründeten Wegen ausgewählt, findet so zum abgeschiedenen Grab des vorherigen Shealach und übernimmt die wichtigen Instrumentarien. Dazu gehören etwa der aus einem alten Weidenstamm bestehende Gehstock. Am oberen Ende müssen jeden Morgen neue Vogelfedern aufgebunden werden, wenn die alten Riten befolgt werden. Daneben trägt der Shealach einen alten mit einem Hirschgeweih versehenen Helm und einen verfilzten Umhang. Über die meiste Zeit seines Wirkens habe der Shealach in den Wäldern zwischen dem Fluss Griner und der Ortschaft Grünfels gelebt. Nach dem Bruch von Albion sei er aber näher an die Skarsche Bruchenge gezogen.

Über die Hintergründe des aktuellen Trägers sind ebenso wenig informationen bekannt, wie über seine Vorgänger. Nach Berichten der Dorfbewohner in der Region handelt es sich um einen weitgealterten und faltenversehenen Mann mit einem weißen Rauschebart. Er habe sein Leben vermutlich mit schwerer Arbeit verrichtet und widme sich mittlerweile der Aufzucht einiger Wildgewächse an seiner kleinen Holzhütte. Daneben halte er mehrere Ziegen und kleine, sonst eher menschenscheue Lebewesen. Er reagiere nicht auf Namensrufe, sondern lediglich auf Shealach. Seine Ratschläge kosten die Menschen stets nur eine kleine Mahlzeit oder milde Spende sowie das Versprechen seinen Worten, unabhängig von ihrem Ausgang, zu folgen. Der Shealach spreche dabei gerne in Rätseln sowie einer eher kindlichen bis naiven Sprache. Er stelle weltliche, erwachsene Probleme als Hindernis für ein vernunftgeführtes Leben dar.

Aus den Berichten über seine Vorgänger geht hervor, dass jeder Shealach auf seine ganz eigene, mysteriöse Weise mit der Natur und den Ahnen verbunden gewesen sein soll. Manche Legenden erzählen, dass der Shealach in seinen Träumen mit den Geistern der Wälder sprach, während andere behaupten, er könne die Sprache der Tiere verstehen und sogar mit ihnen kommunizieren. Einige Dorfbewohner schwören darauf, dass der Shealach die Fähigkeit besaß, das Wetter zu beeinflussen, indem er mit seinem Weidenstock auf den Boden klopfte oder bestimmte Kräuter in die Luft streute. Glaubwürdige Nachweise über das Handeln auch nur eines dieser Männer gibt es jedoch nicht. Vielmehr werden ihre Handlungen, insbesondere von der Silvanischen Kirche sogar öffentlich abgestritten.

Ein besonders zweifelhaftes Merkmal des Shealach soll eine scheinbare Unsterblichkeit sein. Obwohl jeder Träger des Amtes immer wieder als ein sich wandelnder alter Mann beschrieben wird, gibt es Berichte, die darauf hindeuten, dass der Shealach schon seit Jahrhunderten existiert. Einige Stimmen vermelden, dass der Geist des Shealach von einem Körper zum nächsten wandert, sobald der alte Träger stirbt. Die Natur selbst solle dabei diesen Übergang lenken. Andere behaupten, dass der Shealach gar kein Mensch sei, sondern eine Manifestation der Ahnen. Einen eindeutigen Glauben kann man diesen Erzählungen zumeist nicht schenken, da der Shealach stets bereitwillig das Grab seiner Vorgänger auf Nachfragen präsentiert haben soll. Bei einer Exhumierung wurden dabei eindeutig menschliche Gebeine eines Mannes festgestellt.

Manche Dorfbewohner sprechen dem Shealach sogar die Fähigkeit der Weissagung zu. Seine Prophezeiungen kommen dabei oft in Form von rätselhaften Sprüchen oder scheinbar bedeutungslosen Handlungen. So soll ein Shealach einmal einem Bauern einen Stein gegeben und gesagt haben: „Leg ihn unter dein Kopfkissen, und du wirst die Antwort finden.“ Der Bauer folgte dem Rat und träumte in der Nacht von einer Quelle, die er am nächsten Tag tatsächlich auf seinem Land fand und so seine Ernte vor der Dürre rettete. Trotz seiner rätselhaften Natur scheint der Shealach bei den Menschen in Weidtland durchaus ein gewisses Ansehen zu besitzen. Dieses ist gerade nach dem Bruch von Albion und somit dem massiven und nicht zu leugnenden Wirken der Welt erneut aufgekeimt. Viele Landbewohner suchen ihn auf, um Rat in persönlichen Angelegenheiten, bei Krankheiten oder sogar bei wichtigen Lebensentscheidungen zu erhalten. Seine Ratschläge sollen dabei eher unkonventionell sein, aber doch auf eine gewisse Art und Weise helfen.