Wetterkunde: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Athalon
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 1: Zeile 1:
{{Baustelle}}
+
{{Korrekturlesen}}
 +
Wetterkunde ist eine Wissenschaft die sich damit befasst das Wetter in einer bestimmten Region zu beobachten und aufgrund verschiedener Faktoren Vorhersagen zu treffen. Sie steckt auf dem Planeten Athalon noch in den Kinderschuhen. Die Wetterkunde umfasst Teilgebiete mehrerer anderer Wissenschaften, wie zum Beispiel [[Physik]], [[Geographie]], [[Pflanzenkunde]] und [[Nautik]].
  
Sam ist dran
+
==Geschichte der Wetterkunde==
 +
Grundlegende Wetterbeobachtungen haben sehr wahrscheinlich bereits [[Chronologica#0_-_250_AD|die ersten denkfähigen Menschen]] auf Athalon gemacht. So ist zum Beispiel auch, abgesehen von offensichtlichen Anzeichen wie dunklen Wolken und nahendem Donner, der Rhythmus der vier Jahreszeiten ein vorhersagbares Wettermodell. Sowohl Jäger als auch Landwirte machen sich Beobachtungen des Wetters zunutze, um die Wanderschaft von [[Fauna|Tieren]] vorherzusagen oder den besten Zeitpunkt für die Aussaat und die Ernte zu bestimmen. Aber auch für das ||Organisationen#Milit.C3.A4r|Militär]] spielt das Wetter eine große Rolle – sowohl zu Land als auch zur See. Gerade mit dem Aufkommen der [[Nautik]] begannen immer mehr Kapitäne damit, in ihren Logbüchern Beobachtungen zum Wetter auf ihren Reisen festzuhalten, da diese Daten für die Navigation eine große Rolle spielen. Damit wurde gewissermaßen auch der Grundstein für die Wetterkunde als Wissenschaft gelegt.
  
Bezug herstellen zu:
+
So war es möglich, dass erste Wetterkarten angefertigt werden konnten. Dabei handelt es sich um See- und Landkarten, die mit Wetterbeobachtungen für das entsprechende Gebiet über einen gewissen Zeitraum ergänzt werden. Solche Karten sind im Jahr 1369 noch äußerst selten und auf kleine Gebiete beschränkt. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass eine Menge Daten notwendig sind, um eine zuverlässige Karte zu erstellen und es bisher nur wenige Forschende gibt, die sich mit der Wetterkunde als Wissenschaft befassen. Je kleiner der beobachtete Zeitraum ist (''und damit auch die Menge der gesammelten Daten''), desto weniger zuverlässig kann eine Aussage über künftige Entwicklungen getroffen werden. Wetterextreme wie Stürme, Hochwasser, starke Hitze oder Kälte gelten als Ausreißer in den Vorhersagen, weshalb man ihnen besondere Aufmerksamkeit widmet.
Nautik, Geographie, Pflanzenkunde, Physik
 
  
==Geschichte der Wetterkunde==
+
Auch wenn die Forschergemeinde der Wetterkunde noch recht klein ist hat sie bereits erste Messinstrumente entwickelt, um Wetterumschwünge zu erkennen.
In einem Land vor unserer Zeit
 
  
 
==Messinstrumente==
 
==Messinstrumente==
 
===Wetterhahn===
 
===Wetterhahn===
Kikeriki
+
Bei dem ''Wetterhahn'' handelt es sich um ein Instrument, mit dem die aktuelle Windrichtung festgestellt werden kann. Es handelt sich um das Bildnis eines Hahns, das auf einer frei schwenkenden Stange auf einer fest verbauten Kompassrose montiert ist. Die Kompassrose muss sich dabei auf dem Festland befinden und korrekt ausgerichtet sein. Der Wind dreht den Hahn und richtet ihn automatisch so aus, dass der Schnabel in die Richtung deutet, in die auch der Wind weht. Ein Wetterhahn wird für gewöhnlich auf dem Dach eines Gebäudes angebracht. Bevorzugt werden Türme, die über andere Dächer hinausragen.
 +
 
 
===Windfahne===
 
===Windfahne===
Wave your flag
+
Mit ''Windfahnen'' wird die Stärke des aktuell vorherrschenden Windes festgestellt. Optisch ähneln Windfahnen Schmetterlingsnetzen. An einem Stab befindet sich ein großer Ring, an dem wiederum ein Schlauch aus widerstandsfähigem Stoff angebracht ist. Im Stoff selbst sind in regelmäßigen Abständen ringförmige Gewichte eingenäht. Die Fahne wird fest auf einem Gebäude, oder einem Schiff montiert und auf die aktuelle Windrichtung ausgerichtet. Der Wind fährt in den Schlauch und hebt ihn dabei an. Je mehr ringförmige Gewichte vom Wind in die Höhe gehoben werden können, desto größer ist seine Stärke.
 +
 
 
===Thermoskop===
 
===Thermoskop===
Its getting hot in here
+
Um eine grobe Anzeige für die vorherrschenden Temperaturen in einem Gebiet zu haben wurden ''Thermoskope'' entwickelt. Sie beruhen auf dem physikalischen Prinzip der Ausdehnung. In einem dünnen Glasbehälter wird eine Flüssigkeit versiegelt, die möglichst emfpindlich auf Hitze reagiert. Durch den Einfluss der sie umgebenden Temperatur zieht sie sich entweder zusammen, oder dehnt sich aus. Auf einer Skala, die auf dem Glasbehälter angebracht wird, kann man so eine vorher festgelegte Temperatur ablesen.
 +
 
 
===Flüssigkeitsbarometer===
 
===Flüssigkeitsbarometer===
WAP
+
''Flüssigkeitsbarometer'' funktionieren ähnlich wie Thermoskope, dienen aber nicht der Messung von Temperatur, sondern des Drucks in der Luft. Für Barometer werden ebenfalls dünne Glasbehälter verwendet, die allerdings zu einer Seite geöffnet sind und mit diesem Ende in einen Flüssigkeitsbehälter hinein ragen. Der Druck in der Luft drängt die Flüssigkeit zu einem gewissen Grad in den Glasbehälter. Steigt der Druck wird mehr Flüssigkeit in den Behälter gedrückt. Die Veränderung kann an einer Skala abgelesenw erden.
 +
 
 
===Silberdisteln===
 
===Silberdisteln===
Thistle me timbers
+
Bei ''Silberdisteln'' handelt es sich um [[Flora|Pflanzen]], die als natürliche Anzeigeinstrumente für die Luftfeuchtigkeit genutzt werden. Die abgestorbenen Hüllblätter der Pflanze krümmen sich bei zunehmender Luftfeuchtigkeit nach oben. Die Blätter sind so empfindlich, das selbst einfacher Atem eines Menschen diesen Effekt nach wenigen Atemstößen auslösen kann. Bei trockener Luft spreizen sich die Blätter wieder auseinander. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es weitere Pflanzen mit ähnlich nützlichen Verhaltensweisen gibt.
 +
 
 +
===Verhaltensweisen von Tieren===
 +
Aus dem Flug von [[Vögel|Vögeln]] bei der Futtersuche lassen sich grobe Vorhersagen über die Entwicklung der Luftfeuchtigkeit treffen. Bei steigender Luftfeuchtigkeit fällt es geflügelten [[Wirbellose|Insekten]] deutlich schwerer in größere Höhen aufzusteigen, weshalb die gemeine Schwalbe bei steigender Luftfeuchtigkeit tiefer fliegen muss um Beute zu machen. Bei trockenen Verhältnissen können die Insekten höher aufsteigen und damit jagt auch die Schwalbe in größeren Höhen.
 +
 
 +
Schnecken sind auf Feuchtigkeit angewiesen und ziehen sich deshalb bei trockenen Luftverhältnissen in ihre Verstecke zurück. Bei größerer Luftfeuchtigkeit sind sie aktiver.
 +
 
 +
Kleine [[Reptilien]], beispielsweise Echsen, sind sehr von der Temperatur in ihrer Umgebung abhängig. So verfallen sie bei zu geringen Temperaturen in Starre und bevorzugen stattdessen wärmere Lebensräume. Allerdings kann es selbst Echsen zu heiß werden. Manche fallen dann von den Bäumen herab, was als Anzeichen für ungewöhnliche Hitze gewertet werden kann. Auch Vögel können bei zu großer Hitze plötzlich abstürzen.
 +
 
 
===Aere Cultro===
 
===Aere Cultro===
Der Heilige Gral
+
'''Das überlasse ich glaub ich dir, mein lieber Domi'''
  
 
==Bedeutende Lehrstätten==
 
==Bedeutende Lehrstätten==
Bisher keine
+
Lehrstühle für die Wetterkunde sind im Jahr 1369 noch nicht vorhanden, da die Wissenschaft gerade erst damit begonnen hat sich zu entwickeln. Sie wird deshalb allerdings keinesfalls belächelt. An den [[Seefahrt#Bedeutende_Flottenakademien|Flottenakademien Leändriens]] wird die Bedeutung von Wetterdaten zunehmend betont.
  
 
==Bekannte Persönlichkeiten==
 
==Bekannte Persönlichkeiten==
* jemand
+
* Bisher hat sich noch keine forschende Person der Wetterkunde auf eine Weise hervorgetan, dass sie in ganz Leändrien bekannt wäre
  
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]

Version vom 30. März 2026, 14:36 Uhr

Correction.png Dieser Artikel/Abschnitt ist fertig, muss aber noch Korrektur gelesen werden.

Wetterkunde ist eine Wissenschaft die sich damit befasst das Wetter in einer bestimmten Region zu beobachten und aufgrund verschiedener Faktoren Vorhersagen zu treffen. Sie steckt auf dem Planeten Athalon noch in den Kinderschuhen. Die Wetterkunde umfasst Teilgebiete mehrerer anderer Wissenschaften, wie zum Beispiel Physik, Geographie, Pflanzenkunde und Nautik.

Geschichte der Wetterkunde

Grundlegende Wetterbeobachtungen haben sehr wahrscheinlich bereits die ersten denkfähigen Menschen auf Athalon gemacht. So ist zum Beispiel auch, abgesehen von offensichtlichen Anzeichen wie dunklen Wolken und nahendem Donner, der Rhythmus der vier Jahreszeiten ein vorhersagbares Wettermodell. Sowohl Jäger als auch Landwirte machen sich Beobachtungen des Wetters zunutze, um die Wanderschaft von Tieren vorherzusagen oder den besten Zeitpunkt für die Aussaat und die Ernte zu bestimmen. Aber auch für das ||Organisationen#Milit.C3.A4r|Militär]] spielt das Wetter eine große Rolle – sowohl zu Land als auch zur See. Gerade mit dem Aufkommen der Nautik begannen immer mehr Kapitäne damit, in ihren Logbüchern Beobachtungen zum Wetter auf ihren Reisen festzuhalten, da diese Daten für die Navigation eine große Rolle spielen. Damit wurde gewissermaßen auch der Grundstein für die Wetterkunde als Wissenschaft gelegt.

So war es möglich, dass erste Wetterkarten angefertigt werden konnten. Dabei handelt es sich um See- und Landkarten, die mit Wetterbeobachtungen für das entsprechende Gebiet über einen gewissen Zeitraum ergänzt werden. Solche Karten sind im Jahr 1369 noch äußerst selten und auf kleine Gebiete beschränkt. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass eine Menge Daten notwendig sind, um eine zuverlässige Karte zu erstellen und es bisher nur wenige Forschende gibt, die sich mit der Wetterkunde als Wissenschaft befassen. Je kleiner der beobachtete Zeitraum ist (und damit auch die Menge der gesammelten Daten), desto weniger zuverlässig kann eine Aussage über künftige Entwicklungen getroffen werden. Wetterextreme wie Stürme, Hochwasser, starke Hitze oder Kälte gelten als Ausreißer in den Vorhersagen, weshalb man ihnen besondere Aufmerksamkeit widmet.

Auch wenn die Forschergemeinde der Wetterkunde noch recht klein ist hat sie bereits erste Messinstrumente entwickelt, um Wetterumschwünge zu erkennen.

Messinstrumente

Wetterhahn

Bei dem Wetterhahn handelt es sich um ein Instrument, mit dem die aktuelle Windrichtung festgestellt werden kann. Es handelt sich um das Bildnis eines Hahns, das auf einer frei schwenkenden Stange auf einer fest verbauten Kompassrose montiert ist. Die Kompassrose muss sich dabei auf dem Festland befinden und korrekt ausgerichtet sein. Der Wind dreht den Hahn und richtet ihn automatisch so aus, dass der Schnabel in die Richtung deutet, in die auch der Wind weht. Ein Wetterhahn wird für gewöhnlich auf dem Dach eines Gebäudes angebracht. Bevorzugt werden Türme, die über andere Dächer hinausragen.

Windfahne

Mit Windfahnen wird die Stärke des aktuell vorherrschenden Windes festgestellt. Optisch ähneln Windfahnen Schmetterlingsnetzen. An einem Stab befindet sich ein großer Ring, an dem wiederum ein Schlauch aus widerstandsfähigem Stoff angebracht ist. Im Stoff selbst sind in regelmäßigen Abständen ringförmige Gewichte eingenäht. Die Fahne wird fest auf einem Gebäude, oder einem Schiff montiert und auf die aktuelle Windrichtung ausgerichtet. Der Wind fährt in den Schlauch und hebt ihn dabei an. Je mehr ringförmige Gewichte vom Wind in die Höhe gehoben werden können, desto größer ist seine Stärke.

Thermoskop

Um eine grobe Anzeige für die vorherrschenden Temperaturen in einem Gebiet zu haben wurden Thermoskope entwickelt. Sie beruhen auf dem physikalischen Prinzip der Ausdehnung. In einem dünnen Glasbehälter wird eine Flüssigkeit versiegelt, die möglichst emfpindlich auf Hitze reagiert. Durch den Einfluss der sie umgebenden Temperatur zieht sie sich entweder zusammen, oder dehnt sich aus. Auf einer Skala, die auf dem Glasbehälter angebracht wird, kann man so eine vorher festgelegte Temperatur ablesen.

Flüssigkeitsbarometer

Flüssigkeitsbarometer funktionieren ähnlich wie Thermoskope, dienen aber nicht der Messung von Temperatur, sondern des Drucks in der Luft. Für Barometer werden ebenfalls dünne Glasbehälter verwendet, die allerdings zu einer Seite geöffnet sind und mit diesem Ende in einen Flüssigkeitsbehälter hinein ragen. Der Druck in der Luft drängt die Flüssigkeit zu einem gewissen Grad in den Glasbehälter. Steigt der Druck wird mehr Flüssigkeit in den Behälter gedrückt. Die Veränderung kann an einer Skala abgelesenw erden.

Silberdisteln

Bei Silberdisteln handelt es sich um Pflanzen, die als natürliche Anzeigeinstrumente für die Luftfeuchtigkeit genutzt werden. Die abgestorbenen Hüllblätter der Pflanze krümmen sich bei zunehmender Luftfeuchtigkeit nach oben. Die Blätter sind so empfindlich, das selbst einfacher Atem eines Menschen diesen Effekt nach wenigen Atemstößen auslösen kann. Bei trockener Luft spreizen sich die Blätter wieder auseinander. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es weitere Pflanzen mit ähnlich nützlichen Verhaltensweisen gibt.

Verhaltensweisen von Tieren

Aus dem Flug von Vögeln bei der Futtersuche lassen sich grobe Vorhersagen über die Entwicklung der Luftfeuchtigkeit treffen. Bei steigender Luftfeuchtigkeit fällt es geflügelten Insekten deutlich schwerer in größere Höhen aufzusteigen, weshalb die gemeine Schwalbe bei steigender Luftfeuchtigkeit tiefer fliegen muss um Beute zu machen. Bei trockenen Verhältnissen können die Insekten höher aufsteigen und damit jagt auch die Schwalbe in größeren Höhen.

Schnecken sind auf Feuchtigkeit angewiesen und ziehen sich deshalb bei trockenen Luftverhältnissen in ihre Verstecke zurück. Bei größerer Luftfeuchtigkeit sind sie aktiver.

Kleine Reptilien, beispielsweise Echsen, sind sehr von der Temperatur in ihrer Umgebung abhängig. So verfallen sie bei zu geringen Temperaturen in Starre und bevorzugen stattdessen wärmere Lebensräume. Allerdings kann es selbst Echsen zu heiß werden. Manche fallen dann von den Bäumen herab, was als Anzeichen für ungewöhnliche Hitze gewertet werden kann. Auch Vögel können bei zu großer Hitze plötzlich abstürzen.

Aere Cultro

Das überlasse ich glaub ich dir, mein lieber Domi

Bedeutende Lehrstätten

Lehrstühle für die Wetterkunde sind im Jahr 1369 noch nicht vorhanden, da die Wissenschaft gerade erst damit begonnen hat sich zu entwickeln. Sie wird deshalb allerdings keinesfalls belächelt. An den Flottenakademien Leändriens wird die Bedeutung von Wetterdaten zunehmend betont.

Bekannte Persönlichkeiten

  • Bisher hat sich noch keine forschende Person der Wetterkunde auf eine Weise hervorgetan, dass sie in ganz Leändrien bekannt wäre