Sau'bins Ruhestätte

Aus Athalon
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Als Sau'bins Ruhestätte wird eine Expedition der Akademie von Schwarzwasser in die Wüste Damacht unter Führung des später verschollenen Forschers Zahar al Hamman bezeichnet. Offiziell wurde sie als 7. Schwarzwasser-Akademie in die Damacht oder der Expedition für die Tempelanlagen des Sau'bin 1338 AD bezeichnet. Die Vorbereitungen begannen bereits im Jahr 1336 AD, offizieller Beginn war im Regenmond (September) 1338 AD. Als offizielles Ziel wurde die namensgebende Suche nach der Ruhestätte des Sau'bin angegeben, welche zwar erfolgreich gewesen sein soll, jedoch zahlreiche menschliche Opfer kostete.

Verlauf

Die Akademie von Schwarzwasser schrieb im Sommer 1336 AD erste Gesuche zur Zusammenstellung einer Expeditionstruppe in die Wüste Damacht aus. Über mehrere Monate wurden potenzielle Teilnehmer ausgewählt und auf ihre zukünftigen Tätigkeiten vorbereitet. Zeitgleich begann die Akademie Fördergelder zu sammeln, was jedoch nur mäßig erfolgreich war. Während der Vorbereitungen erklärte das Königshaus Tasperins dem Heiligen Sorridianischen Reich den Krieg. Die staatlichen Fördergelder fielen damit mit einem Mal weg, die Expedition drohte über mehrere Monate zu scheitern. Durch internen Druck aus der Gruppe der Archäologen von Schwarzwasser wurden die Arbeiten jedoch nie endgültig beenden.

Zu Beginn des Jahres 1338 AD wurden die Arbeiten plötzlich intensiviert. Mehrere drastische Entscheidungen und kleine Rückschläge ließen die Suche nach einem der mächtigsten Niabhuvus des Djidanistischen Reiches nicht mehr ins Stocken geraten. Zum Regenmond 1338 AD wurde seitens der Akademie von Schwarzwasser der später den Expansio Humanitas zugeschriebenen Forscher Zahar al Hamman als Expeditionsleiter eingesetzt. Er stieß an der Oase der kleinen Khal'wed zur Karawane dazu und führte sie in die Suche nach dem Tempel des Sau'bin ein. Über mehrere Tage sammelte die Expedition Vorräte und stieß mit Erkundungstrupp nach Osten vor. Als die Route zur Oase der großen Khal'wed gesichert war, wanderte die Karawane im Schutz der Dunkelheit an ihren nächsten Zwischenpunkt. Der Expeditionsleiter untersuchte derweil mit einer Geweihten des Kirash und einem deynistischen Priester eine aufgefundene Ruine. Durch den Expeditionsberichten nicht näher zu entnehmende Umstände, stürzten die außenstehenden Säulen auf die drei Menschen nieder. Während der Priester von den Steinen erschlagen wurde, wurde der Arm des Expeditionsleiters unter der Wucht des Gesteins eingeklemmt. Die Geweihte entschied sich dazu, die Klinge des Priesters zu verwenden, um Zahar al Hammans Arm zu amputieren.

Die geschockte Karawane musste aufgrund der geringen Vorräte, auch bedingt durch den Krieg zwischen den beiden Nationen weiterziehen. Spähtrupps wanderten durch den Süden und Osten der anliegenden Gebiete, konnten aber zunächst keine Passage identifizieren. Mehrere Treffen mit Nomaden sowie die Sichtung von Söldnern und Banditen erschwerten die Lage zusätzlich. Durch glückliche Handelsgeschäfte konnten die Lasttiere der Gruppe erweitert werden. Zugleich spitzte sich der Verbrauch der Nahrungsmittel mehr und mehr zu, sodass eine Entscheidung getroffen werden musste. Ein Spähtrupp aus ortskundigen und erfahrenen Männern wanderte tagelang durch die Wüste, konnte ein gereiftes Kaktusfeld und später die Oase Sh'att im fernen Osten des ersten Lagerpunktes finden. Die Karawane brach noch in der Nacht auf, als die erschöpften Männer zurückkehrten. Während sie auf den Wagen ruhten, sammelte der Rest der Expedition die Kaktusfrüchte und zehrte für Tage daran. Die Erleichterung soll groß gewesen sein, als al Hamman endlich das klare Wasser der Oase Sh'att vor sich sah.