Pinnagilia
Der Pinnagilia ist eine Fischart der Unbekannten Lande. Die enorm kleinen Fische kommen in großen Schwärmen vor der Küste des neuen Kontinents und der Westwind-Inseln vor. Sie sind vor allem als Fangköder zum Fang anderer Fische oder Meerestiere gut geeignet. Sie haben ein farbvariierendes Aussehen und verfügen über viele kleine Unterarten. Ihr Name stammt aus dem Sorridianischen und bedeutet auf Tasperin so viel wie Flossenflinker.
Beschreibung
Die Fischart der Pinnagilias besteht aus mindestens einem Dutzend Unterarten, die sich vor allem in ihrer Farbgebung unterscheiden. Die geläufigste Art des gerade mal drei bis vier Zentimeter großen Fisches, der maximal zwanzig Gramm an Gewicht auf die Waage bringen kann, ist ein blau-oranger Farbton. Fischer haben aber auch schon grüne, graue, gelbe, purpurne oder rote Pinnagilias aus dem Meer gezogen. Die Arten teil dabei, dass die Schwanz- und Rückenflosse sowie ihr Kopfende in einer anderen Farbgebung gehalten ist, als ihr restlicher Körper.
Die Fische haben eine große, mehrzeilige Rückenflosse und eine leicht ausfasernde Schwanzflosse. Ferner haben sie zwei kleine Brustflossen, die jeweils schräg hinter den großen Augen sitzen. Die Augen sind leicht glasig, groß und allzeit geöffnet. Ihr Mund verfügt über keine Zähne und keine wirkliche Bisskraft. Sie ernähren sich ausschließlich von Zooplankton, den sie während ihrer Schwimmbewegungen aufnehmen. Eben diese Schwimmbewegungen sehen, vermutlich auch wegen ihrer geringen Körpergröße, äußerst flink aus. Besonders in den großen Schwärmen von manchmal einigen tausend Tieren sehen die kleinen Wesen mit ihrem Farbenspiel dabei wirklich ansehnlich aus.
Pinnagilias haben keine natürlichen Schutzfunktionen und keine natürlichen Rückzugsräume. Sie leben dauerhaft schwimmend im Leändischen Ozean der tropischen Gewässer.
Verhalten
Aus einem wissenschaftlichen Forschungsbericht über die Pinnagilias:
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| Nicolò Li Boni (Dokumentation der Tiere der Unbekannten Lande, Kolonie Apacista | 34) - Original in Sorridianisch |
| „Auszug aus "Dokumentation der Tiere der Unbekannten Lande, Kolonie Apacista, von Nicoló Li Boni“ |
