Tanah Kirana
Tanah Kirana oder im Sorridianischen Tagira, vormals als Unbekannte Lande bezeichnet, ist ein von den Leändrischen Nationen entdeckter und 1370 AD vollständig erreichter Kontinent am westlichen Ende des Leändischen Ozeans. Vor dem Kontinent liegen die Westwind-Inseln, um die ein Wettstreit über die Vorherrschaft zwischen der Kaiserlichen Monarchie Tasperin und dem Heiligen Königreich Sorridia ausgebrochen ist. Die Nationen Leändriens bemühen sich mit erheblichen Anstrengungen sowie materiellem und personellem Aufwand um die Etablierung von Kolonien in der Neuen Welt.
Der neue Kontinent
Kein seetaugliches Schiff überstand für viele Jahrhunderte die tückischen Strömungen und absonderlichen Seemonster des Leändischen Ozeans auf ihrer Reise zu dem lange als Unbekannte Lande bezeichneten Kontinent. Die bisher wenig erforschte Landmasse liegt ungefähr eine dreiwöchige Seereise entfernt von den Westwind-Inseln. Als die ersten Entdecker zurückkehrten, berichteten sie von unglaublichen Mengen natürlicher Ressourcen, himmlischen Panoramen und unberührter Natur, aber auch von kämpferischen Eingeborenen und nie dagewesenen Bestien.
1280 AD vermochte ausschließlich das Heilige Sorridianische Reich mithilfe des Artefakts des Glimmenden Wellenbords eine Seeroute zu finden. Das Wellenbord ging anschließend jedoch verloren und nur ein enger, äußerst gefährlicher Seeweg zur an der Küste begründeten Kolonie Apacista geöffnet. Mit der Erkundungsoffensive Westwärts verschiedenster Akteure des alten Leändriens konnten im Weidemond 1370 AD die vor der Küste sich auftürmenden Seestrudel endgültig abgestellt werden. Die Piratenbande der Pang'aan kehrte in ihre Heimat zurück.
Festland
Die bekannteste Siedlung der Leändrischen Nationen auf dem Festland der Unbekannten Landen selbst ist die sorridianische Holzfäller- und Bauernkolonie Apacista, welche sich südlich der Westwind-Inseln befindet.
Westwind-Inseln
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Direkt an den östlichen Küsten der Unbekannten Lande liegend, befinden sich die Westwind-Inseln. Die große Insel-Kette, welche oft das Ziel von Kolonisation und Besiedlung geworden ist, gilt heute als Zentrum der kolonialen Bestrebungen. Es ist der erste Ankerpunkt für die vielen Schiffe aus der alten Welt, welche auch heute noch immer vergebliche Bemühungen unternehmen, die Wildnis des fremden Kontinents irgendwie zu zähmen. Die derzeitige Hauptstadt der heute unter tasperinischer Hand geführten Kolonien trägt den Namen Vladsburg und befindet sich auf der größten Insel Caryaku.
Fildobaren
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Nördlich der Westwind-Inseln wurden die Fildobaren entdeckt, welche eine eher karge Inselgruppe einige Wochen vor der Küste des Festlandes darstellen. Nach dem Vertrag von Corastella stehen die Inseln der Fildobaren rechtmäßig dem Kaiserreich Tasperin zu. Die im Zuge einer ersten Erkundungsfahrt zurückgelassenen Siedler sind mittlerweile verschwunden, einzig die verlassenen Strukturen deuteten auf eine ehemalige Besiedlung hin.
Ortenburger Archipel
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Das Ortenburger Archipel liegt westlich der Fildobaren und damit noch näher am nördlichen Festland der Unbekannten Landen. Behauptungen die Inseln seien reich an Tier- und Pflanzenwelt scheinen widerlegt, nach Wochen auf See fanden die Seeleute nicht das erhoffte gelobte Land, sondern eine lebensfeindliche Eislandschaft. Benannt ist diese Region nach dem Entdecker Eugen von Ortenburg, welcher im Laufe der jüngsten Ortenburg-Expedition offenbar verstarb.

