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Fergoll (plur.: Fergolls) sollen humanoide [[Mythologie|mythologische]] Wesen sein, die dem [[Königreich Weidtland|weidtländischen]] und [[Klanreich Kaledon|kaledonischen]] [[Brauchtum]] entstammen. Ihre Darstellungen zeigen sie zumeist als Männer mittleren Alters mit hornartigen Auswüchsen auf der Stirn. Sie schreiten in einfache Blätter bekleidet durch die [[:Kategorie:Wald|Wälder]] und spielen dabei an allerlei merkwürdigen [[Instrumente|Instrumenten]]. Daneben sammeln sie [[Wildgewächse|Wildpflanzen]], Beeren oder auch kleine [[Wirbellose|Insekten]], um diese zu kleinen [[Speisen]] zu verarbeiten. [[Menschenvolk|Menschen]] sollen sie mit ihrer launigen Musik in eine Art hypnotischen Zustand versetzen können. | Fergoll (plur.: Fergolls) sollen humanoide [[Mythologie|mythologische]] Wesen sein, die dem [[Königreich Weidtland|weidtländischen]] und [[Klanreich Kaledon|kaledonischen]] [[Brauchtum]] entstammen. Ihre Darstellungen zeigen sie zumeist als Männer mittleren Alters mit hornartigen Auswüchsen auf der Stirn. Sie schreiten in einfache Blätter bekleidet durch die [[:Kategorie:Wald|Wälder]] und spielen dabei an allerlei merkwürdigen [[Instrumente|Instrumenten]]. Daneben sammeln sie [[Wildgewächse|Wildpflanzen]], Beeren oder auch kleine [[Wirbellose|Insekten]], um diese zu kleinen [[Speisen]] zu verarbeiten. [[Menschenvolk|Menschen]] sollen sie mit ihrer launigen Musik in eine Art hypnotischen Zustand versetzen können. | ||
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− | Die Fergolls werden häufig als unstete Wanderer und Künstler bezeichnet, die ihre Tage in den Tiefen der Wälder verbringen. Sie | + | Die Fergolls werden häufig als unstete Wanderer und Künstler bezeichnet, die ihre Tage in den Tiefen der Wälder verbringen. Sie sollen Geschichten in Melodien weben und ihre Musik wie ein leises Flüstern durch das dichte Laub treiben lassen. Ihre Instrumente werden dabei meist aus Geweihen, Wurzelholz oder Knochen gefertigt. Sie erklingen entweder heiter oder unheilvoll anmutend. Wer ihren Melodien folgt, findet sich oft an Orten wieder, die der Folgende nicht kennt, oder fühlt sich so berauscht von Bildern, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Bisher als Scharlatanerie abgetane Erfahrungsberichte betiteln diese Musik als mit einem starken [[Rauschmittel|Drogenrausch]] vergleichbar. Wozu sie ihre Lieder abspielen, ist und bleibt ungeklärt. Daneben ist auch ihre Existenz ebenso fragwürdig, wie ihr handeln. In den Geschichten vieler Dörfer tauchen die Musikanten des Waldes immer mal wieder auf, gerade wenn es um jahrhundertealte Rituale geht. Die [[Silvanische Kirche]] vergleicht die Fergolls aus den Geschichten gerne einmal mit den Schergen [[Skrettjah|Skrettjahs]], welche erst freundlich wirken, sich später aber als wahre Schrecken entpuppen. |
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Aktuelle Version vom 26. Februar 2025, 23:14 Uhr
Fergoll (plur.: Fergolls) sollen humanoide mythologische Wesen sein, die dem weidtländischen und kaledonischen Brauchtum entstammen. Ihre Darstellungen zeigen sie zumeist als Männer mittleren Alters mit hornartigen Auswüchsen auf der Stirn. Sie schreiten in einfache Blätter bekleidet durch die Wälder und spielen dabei an allerlei merkwürdigen Instrumenten. Daneben sammeln sie Wildpflanzen, Beeren oder auch kleine Insekten, um diese zu kleinen Speisen zu verarbeiten. Menschen sollen sie mit ihrer launigen Musik in eine Art hypnotischen Zustand versetzen können.
Beschreibung
Ein Fergoll soll in etwa das Aussehen eines in seinen späten Dreißigern befindlichen Mannes haben. Mit einer ungepflegten, langen und dennoch ästhetischen Haarpracht schreiten sie oberkörperfrei und barfuß über den kalten Waldboden. Ihre Hose besteht entweder aus zusammengebundenen Blättern oder einem Moosgeflecht, welches sich nahezu perfekt an ihre kräftigen Beine schmiegt. Je nach Erzählung sollen die Fergolls Tätowierungen oder natürliche Verzierungen auf ihrer Haut tragen. Daneben hängen sie sich natürliche Ranken oder menschengemachte Schmuckstücke an den Körper. Ihr deutlichstes Merkmal sind jedoch die langgezogenen Ohren sowie die beiden kräftigen und in Abschnitte unterteilbare Hörner. Letztere sollen eine Länge von bis zu sechzig Zentimetern erreichen können und eine braune Farbe haben. Goldene bzw. hellbraune Ringe markieren wichtige Abschnitte im Leben der Fergolls an diesen Hörnern.
Ihre Gesichter sind markant, teils wettergegerbt, mit scharfen Wangenknochen und tiefgrünen Augen. Ihre Mimik soll von einer schwer zu deutenden Mischung aus Hohn und Ernsthaftigkeit geprägt sein. Einige Legenden sprechen sogar von einem hypnotischen Blick, der mit ihrer Musik zusammenwirkt und Menschen in einen tranceähnlichen Zustand versetzen kann. Trotz ihres wilden Erscheinungsbildes wird den Fergolls eine ausgeprägte Geschicklichkeit nachgesagt. Sie bewegen sich mit erstaunlicher Leichtigkeit durch selbst dichteste Wälder und hinterlassen kaum Spuren. Ihre Hände sind geschickt und geübt im Umgang mit selbstgebauten Instrumenten, von Flöten aus hohlen Ästen bis hin zu Lauten aus zusammengesetzten Knochen und Sehnen. Neben ihrer Musik fertigen sie auch einfache Werkzeuge und kleine kunstvolle Schnitzereien an.
Die Ernährung eines Fergoll soll aus Wildpflanzen, Beeren und kleineren Insekten bestehen, die sie zu einfachen und nahrhaften Speisen verarbeiten. Es heißt, dass sie über ein tiefes Wissen über die Heilkraft der Natur verfügen und ihre Mahlzeiten nicht nur zur Sättigung, sondern auch zur Stärkung und Heilung nutzen. In seltenen Berichten ist davon die Rede, dass sie auch Pilze mit bewusstseinsverändernder Wirkung sammeln und konsumieren. Die Fergolls sind in ihrem Handeln meist Einzelgänger oder bewegen sich in kleinen Gruppen durch die Wälder. Ob sie über eine feste soziale Struktur verfügen oder nach bestimmten Regeln zusammenleben, geht aus den wenigen Quellen nicht hervor. Während einige Sagen sie als freundliche, aber scheue Wesen beschreiben, berichten andere Geschichten von listigen oder sogar gefährlichen Fergolls, die Wanderer durch Musik und Täuschung in die Irre führen. Sicher scheint nur, dass sie eine tief verwurzelte Verbindung zur Natur besitzen, die sich sowohl in ihrem Lebensstil als auch in ihrem äußeren Erscheinungsbild widerspiegelt.
Mythologisches
Die Ursprünge der Fergolls sind in alten weidtländischen und kaledonischen Legenden zu finden. Diese beinhalten vor allem, dass sie einst als Boten der Waldwesen galten. Manche Überlieferungen behaupten, die Fergolls seien aus dem ersten Herbstlaub erschaffen worden, als der Wind die Stimmen der Ahnen über die Lande trug. Andere wiederum sprechen von einem uralten Pakt zwischen den Fergolls und einer Vielzahl von Naturgottheiten unterschiedlicher Art. Diese verliehenen ihnen auch die Gabe der Musik.
Die Fergolls werden häufig als unstete Wanderer und Künstler bezeichnet, die ihre Tage in den Tiefen der Wälder verbringen. Sie sollen Geschichten in Melodien weben und ihre Musik wie ein leises Flüstern durch das dichte Laub treiben lassen. Ihre Instrumente werden dabei meist aus Geweihen, Wurzelholz oder Knochen gefertigt. Sie erklingen entweder heiter oder unheilvoll anmutend. Wer ihren Melodien folgt, findet sich oft an Orten wieder, die der Folgende nicht kennt, oder fühlt sich so berauscht von Bildern, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Bisher als Scharlatanerie abgetane Erfahrungsberichte betiteln diese Musik als mit einem starken Drogenrausch vergleichbar. Wozu sie ihre Lieder abspielen, ist und bleibt ungeklärt. Daneben ist auch ihre Existenz ebenso fragwürdig, wie ihr handeln. In den Geschichten vieler Dörfer tauchen die Musikanten des Waldes immer mal wieder auf, gerade wenn es um jahrhundertealte Rituale geht. Die Silvanische Kirche vergleicht die Fergolls aus den Geschichten gerne einmal mit den Schergen Skrettjahs, welche erst freundlich wirken, sich später aber als wahre Schrecken entpuppen.