Pinnagilia: Unterschied zwischen den Versionen

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Für den Menschen sind die Fische keine Gefahr, aber auch kein großer Gewinn. Sie sind gute Angelköder, die von Anglern durchaus sinnvoll für den Fang größerer Fische genutzt werden können. Das Auskochen von Pinnagilias bringt zudem eine schmackhafte Fischsuppe, das Auspressen ihrer kleinen Körper vermag Fischöl zu produzieren.
  
 
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Version vom 12. Januar 2024, 14:52 Uhr

Pinnagilia im Ozean

Der Pinnagilia ist eine Fischart der Unbekannten Lande. Die enorm kleinen Fische kommen in großen Schwärmen vor der Küste des neuen Kontinents und der Westwind-Inseln vor. Sie sind vor allem als Fangköder zum Fang anderer Fische oder Meerestiere gut geeignet. Sie haben ein farbvariierendes Aussehen und verfügen über viele kleine Unterarten. Ihr Name stammt aus dem Sorridianischen und bedeutet auf Tasperin so viel wie Flossenflinker.

Beschreibung

Die Fischart der Pinnagilias besteht aus mindestens einem Dutzend Unterarten, die sich vor allem in ihrer Farbgebung unterscheiden. Die geläufigste Art des gerade mal drei bis vier Zentimeter großen Fisches, der maximal zwanzig Gramm an Gewicht auf die Waage bringen kann, ist ein blau-oranger Farbton. Fischer haben aber auch schon grüne, graue, gelbe, purpurne oder rote Pinnagilias aus dem Meer gezogen. Die Arten teil dabei, dass die Schwanz- und Rückenflosse sowie ihr Kopfende in einer anderen Farbgebung gehalten ist, als ihr restlicher Körper.

Die Fische haben eine große, mehrzeilige Rückenflosse und eine leicht ausfasernde Schwanzflosse. Ferner haben sie zwei kleine Brustflossen, die jeweils schräg hinter den großen Augen sitzen. Die Augen sind leicht glasig, groß und allzeit geöffnet. Ihr Mund verfügt über keine Zähne und keine wirkliche Bisskraft. Sie ernähren sich ausschließlich von Zooplankton, den sie während ihrer Schwimmbewegungen aufnehmen. Eben diese Schwimmbewegungen sehen, vermutlich auch wegen ihrer geringen Körpergröße, äußerst flink aus. Besonders in den großen Schwärmen von manchmal einigen tausend Tieren sehen die kleinen Wesen mit ihrem Farbenspiel dabei wirklich ansehnlich aus.

Pinnagilias haben keine natürlichen Schutzfunktionen und keine natürlichen Rückzugsräume. Sie leben dauerhaft schwimmend im Leändischen Ozean der tropischen Gewässer.

Verhalten

Wegen ihrer geringen Masse geht nach Einschätzung der meisten Tierkundler eine geringe Gehirnmasse einher. Die Tiere haben daher weder einen Flucht- noch einen Schutzinstinkt. Pinnagilias schwimmen allzeit durch das Meer, lassen ihre Eier einfach in rauen Mengen auf den Meeresboden fallen und vermehren sich während ihres ständigen Schwimmverhaltens. Einzelne Tiere geben dem Schwarm vermutlich die grobe Richtung vor. Sie sind eine begehrte Nahrungsquelle für Raubtiere des Meeres. Besonders Haie schwimmen häufig durch die Fischschwärme und schlagen sich mit großen Bissen ihren Magen voll.

Für den Menschen sind die Fische keine Gefahr, aber auch kein großer Gewinn. Sie sind gute Angelköder, die von Anglern durchaus sinnvoll für den Fang größerer Fische genutzt werden können. Das Auskochen von Pinnagilias bringt zudem eine schmackhafte Fischsuppe, das Auspressen ihrer kleinen Körper vermag Fischöl zu produzieren.

Aus einem wissenschaftlichen Forschungsbericht über die Pinnagilias:

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Nicolò Li Boni (Dokumentation der Tiere der Unbekannten Lande, Kolonie Apacista | 34) - Original in Sorridianisch
„Auszug aus "Dokumentation der Tiere der Unbekannten Lande, Kolonie Apacista, von Nicoló Li Boni“