Grünbrüstling
Der Grünbrüstling ist eine Vogelart Leändriens. Er kommt vor allem in den südlicheren Regionen um das Nostrische Meer vor, wo er in Städten oder auch Wäldern lebt. Er hat ein hellgrünes, strahlendes Federkleid und gibt einen lieblichen Gesang ab. Grünbrünstlinge können einfach in Käfigen gehalten und vom Menschen aufgezogen werden, da sie relativ pflegeleichte Tiere sind.
Beschreibung
Mit einer maximalen Größe von zehn Zentimetern sind die Grünbrüstlinge eine sehr kleine Vogelart. Ihr Gewicht erreicht nur in Ausnahmefällen über siebzig bis achtzig Gramm Körpergewicht. Durch ihre verschwindend geringe Masse sind sie für die meisten größeren Raubvögel und -tiere weitgehend uninteressante Beute, da sie nur sehr wenig potenzielle Nahrung geben würden. Ihr rundlicher Körper ist von einem dichten, hellgrünen Federkleid bedeckt. Die Federn sind langgezogen und wirken recht buschig. Grünbrüstlinge stehen auf zwei, jeweils mit drei Klauen besetzten, Stelzenfüßen. Sie können ihre Klauen nur gemeinsam bewegen, nicht einzeln. Ihr Flügelspannweite beträgt bis zu siebzehn Zentimeter, größere Exemplare sind eine seltene Ausnahme und Ziel der gegenwärtigen Zucht in Sorridia. Ihre braunen Augen verleihen ihnen im Zusammenspiel mit den Federn ein schönes Aussehen, welches gleichzeitig aber auch als gute Tarnung innerhalb von Wäldern funktioniert. Ihr kleiner Schnabel ist gerade und läuft spitz zu.
Die gesamte Art der Grünbrüstlinge ernährt sich von Nüssen, Früchten und Insekten. Sie ziehen dabei leicht saure Nahrungsquellen und Würmer zu, die sie sorgfältig aus dem Boden picken. Ihre Beute tragen sie stets in die Baumwipfel oder auf die Dächer zurück, um sie dort in vermeintlicher Sicherheit zu verzehren. Grünbrünstlinge leben im Paarverbund in selbstgebauten Nestern, die sie mit Steinen, alten Federn und auch gefundenem Plunder ausbauen. Sie ziehen ihre Jungen für mehrere Wochen in diesen Nestern auf, bevor diese ihre ersten eigenen Flüge antreten müssen. Ein Grünbrünstling soll bis zu 5 Jahre alt werden können.
