Therion: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Gott Therion gebietet im nostrischen Glauben über die Jahreszeit Sommer und den damit verbundenen Südwind. Dadurch zählt er, zusammen mit seinen Geschwistern, zu den Anemarchai ([[Sprachen#Tasperin|auf Tasperin]]: Herrscher der Winde) und ist ein Sohn des [[Pasevaran]]. Im nostrischen Glauben gilt der Sommer als die Jahreszeit, die das maximale Potential aus dem Leben heraustreibt und unter großem Kraftaufwand zu seinem Äußersten führt. Therion lehrt seine Gläubigen, das Beste aus sich zu machen und ihr gesamtes Potential bis zum Ende auszuprägen. Auf die Kosten und den möglichen Schaden wird dabei jedoch oft verzichtet und als Preis willig hingenommen. Wenn man sich einmal auf seinen Weg begeben hat, gibt es kein Zurück mehr. Zahlreiche Gläubige, die sich auf den Weg des Gottes begeben haben, erreichten aus ihrer Sicht ihr größtes Potential. Doch allzu oft ist es passiert, dass diese Menschen in ihrem Lebensabend ausgebrannt und ewig erschöpft waren.
  
 
==Herkunft==
 
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Therion ist der Drittgeborene der Anemarchai und ist dadurch ein Sohn des Gott Pasevaran. In den ersten Tagen der Welt gestaltete der Gott die Natur des Planeten in allen ihren Facetten. Dabei ließ er auch mächtige Winde frei, welche sich in alle vier Himmelsrichtungen verteilten. Durch ihre unbändige Kraft formten die Winde die Natur selbst und veränderten das Klima auf der ganzen Welt. Ein stetiger Wechsel zwischen Hitze und Kälte brachte das ganze Gleichgewicht der Natur durcheinander, weswegen Pasevaran einschreiten musste. Er trennte vier Wurzeln aus seinem Hain heraus und fing mit jeder Wurzel jeweils einen der vier mächtigen Winde ein und webte aus diesen mächtige Wesen, welche als die vier Herrscher der Winde und Jahreszeiten gelten sollten. Durch die vier Götter bekamen die Winde Kontrolle und die Jahreszeiten, da ein Gleichgewicht zwischen den Wesen entstehen musste.
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Nachdem Anthala mit dem Frühling die kalte Jahreszeit des Cheimon abgelöst hat, blühte die Natur auf und überall spross neues Leben. Doch Pasevaran sah, dass der unstetige Westwind nicht sein volles Potential ausschöpfte. So lenkte er die intensiven und heißen Südwind in die dritte seiner gesammelten Wurzeln und erschuf so den Gott Therion. In einer lodernden Flamme entspross der Gott aus der Wurzel, welche selbst sofort Feuer fing. Die fast vollständig verbrannte Wurzel übergab Pasevaran seinem Sohn, damit sie ihm als seine göttliche Machtquelle dienen soll. Die Wurzel ist im nostrischen Glauben als der Stab Pyrystis ([[Sprachen#Tasperin|auf Tasperin]]: Atem des Feuers) bekannt.
  
 
==Eigenschaften==
 
==Eigenschaften==
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Der Gott Therion wird in den alten Darstellungen als junger, gut trainierter Mann in der Blüte seines Lebens beschrieben. Er trägt eine blutrote Toga und einen wettergegerbten Ledergürtel. Sein sonnengerötetes Gesicht wird von einem perfekt geschnittenen Bart umspielt und durch braune, lockige Haare vollendet. In seiner Hand trägt er seinen Stab Pyrystis, welcher als Quell seiner göttlichen Macht dient. Der Stab wird als verkohlter, glühender Holzstab mit einer lodernden Flamme beschrieben. Im nostrischen Glauben sagt man dem Stab nach, dass er das volle Potential eines Menschen herauskristallisieren kann. Doch kann dieser Anstieg an Möglichkeiten und Kraft zu einer Überforderung von Körper und Geist führen, und die gesegneten Menschen brennen vollständig aus und gehen in Flammen auf.
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Laut den alten Überlieferungen der Nostrier soll Therion seine göttliche Domäne auf der [[Yamas|Insel Yamas]] haben. An der Südküste der nostrischen Insel soll es ein hohes Plateau geben, zu dem keiner der bekannten Pfade führt. Auf der tropischen Insel herrschen hohe Temperaturen, wodurch der Aufstieg auf das hohe Plateau bisher keinem Sterblichen geglückt ist. Lokale Legenden erzählen, dass der Gott einem jeden einen Wunsch gewährt, der den Aufstieg aus eigener Kraft bewältigt hat.
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Oben auf dem Plateau soll ein einziger, steinerner Thron stehen, auf dem der Gott herrscht. Laut den Überlieferungen soll auf der Rückseite seines Throns ein Zugang zur Göttergrotte sein, welchen der Gott jedoch selbst versiegelt hat. Unter seinem Gefolge findet sich kein Gott. Dieser Umstand liegt daran, dass Götter aus Therions Sicht mit ihrer unendlichen Macht bereits ihr volles Potential besitzen und dadurch für den Sommergott uninteressant sind.
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Aus diesem Grund hält der Gott die so genannten [[Pyrkhelen]] ([[Sprachen#Tasperin|auf Tasperin]]: Glutträger) als sein Gefolge. Dabei handelt es sich um glühende oder brennende, humanoide Kreaturen, die dem Gott dienen und Aufgaben und Dienste für ihn erledigen. Die Pyrkhelen erschafft der Gott aus dem vergeudeten Potential der Menschen, das er aufsammelt und in lodernder Gestalt wieder auferstehen lässt. Die Kreaturen treten in unterschiedlichsten Formen auf. Sie können wie ein einfacher Bauer oder ein mutiger Krieger wirken. Es hängt von den verlorenen Träumen und Ambitionen der Menschen ab. In Nostrien erzählt man sich seit Jahrhunderten, dass ein Pyrkhelen in einen lebenden, würdigen Menschen fahren kann, um für kurze Zeit sein maximales Potential zu entfachen.
  
 
==Kulte==
 
==Kulte==
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Einen eigenen [[Kult]] besitzt die Göttin selbst nicht. Es gibt jedoch die Priesterschaft der Winde, welche grundsätzlich alle der vier Anemarchai anbeten. Innerhalb der Priesterschaft gibt es dann Unterscheidungen zwischen den vier Göttern. Die Priester des Therion befinden sich meist in den südlichen Gefilden des Landes. Sie tragen meist knappe, rote Kleidung. Unter der Priesterschaft des Gottes ist es ein hohes Gut, stets nach der Optimierung zu streben. So ertüchtigen sie sich auch täglich körperlich, um ihren Körper zu stählen.
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Jährlich zur Sommersonnenwende versammeln sich die Jünger des Gottes auf der Insel Yamas und versuchen, das große Plateau des Gottes mit bloßen Händen zu erklimmen. Dieses Vorhaben dauert mehrere Tage an. Durch die große Gefahr und die enorme Hitze, der sich die Gläubigen aussetzen, kommt es jährlich zu zahlreichen Todesfällen.
  
 
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Götter]] [[Kategorie:Nostrisches Imperium]]
 
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Götter]] [[Kategorie:Nostrisches Imperium]]

Version vom 11. April 2026, 19:31 Uhr

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Künstlerische Darstellung des Gottes

Der Gott Therion gebietet im nostrischen Glauben über die Jahreszeit Sommer und den damit verbundenen Südwind. Dadurch zählt er, zusammen mit seinen Geschwistern, zu den Anemarchai (auf Tasperin: Herrscher der Winde) und ist ein Sohn des Pasevaran. Im nostrischen Glauben gilt der Sommer als die Jahreszeit, die das maximale Potential aus dem Leben heraustreibt und unter großem Kraftaufwand zu seinem Äußersten führt. Therion lehrt seine Gläubigen, das Beste aus sich zu machen und ihr gesamtes Potential bis zum Ende auszuprägen. Auf die Kosten und den möglichen Schaden wird dabei jedoch oft verzichtet und als Preis willig hingenommen. Wenn man sich einmal auf seinen Weg begeben hat, gibt es kein Zurück mehr. Zahlreiche Gläubige, die sich auf den Weg des Gottes begeben haben, erreichten aus ihrer Sicht ihr größtes Potential. Doch allzu oft ist es passiert, dass diese Menschen in ihrem Lebensabend ausgebrannt und ewig erschöpft waren.

Herkunft

Therion ist der Drittgeborene der Anemarchai und ist dadurch ein Sohn des Gott Pasevaran. In den ersten Tagen der Welt gestaltete der Gott die Natur des Planeten in allen ihren Facetten. Dabei ließ er auch mächtige Winde frei, welche sich in alle vier Himmelsrichtungen verteilten. Durch ihre unbändige Kraft formten die Winde die Natur selbst und veränderten das Klima auf der ganzen Welt. Ein stetiger Wechsel zwischen Hitze und Kälte brachte das ganze Gleichgewicht der Natur durcheinander, weswegen Pasevaran einschreiten musste. Er trennte vier Wurzeln aus seinem Hain heraus und fing mit jeder Wurzel jeweils einen der vier mächtigen Winde ein und webte aus diesen mächtige Wesen, welche als die vier Herrscher der Winde und Jahreszeiten gelten sollten. Durch die vier Götter bekamen die Winde Kontrolle und die Jahreszeiten, da ein Gleichgewicht zwischen den Wesen entstehen musste.

Nachdem Anthala mit dem Frühling die kalte Jahreszeit des Cheimon abgelöst hat, blühte die Natur auf und überall spross neues Leben. Doch Pasevaran sah, dass der unstetige Westwind nicht sein volles Potential ausschöpfte. So lenkte er die intensiven und heißen Südwind in die dritte seiner gesammelten Wurzeln und erschuf so den Gott Therion. In einer lodernden Flamme entspross der Gott aus der Wurzel, welche selbst sofort Feuer fing. Die fast vollständig verbrannte Wurzel übergab Pasevaran seinem Sohn, damit sie ihm als seine göttliche Machtquelle dienen soll. Die Wurzel ist im nostrischen Glauben als der Stab Pyrystis (auf Tasperin: Atem des Feuers) bekannt.

Eigenschaften

Der Gott Therion wird in den alten Darstellungen als junger, gut trainierter Mann in der Blüte seines Lebens beschrieben. Er trägt eine blutrote Toga und einen wettergegerbten Ledergürtel. Sein sonnengerötetes Gesicht wird von einem perfekt geschnittenen Bart umspielt und durch braune, lockige Haare vollendet. In seiner Hand trägt er seinen Stab Pyrystis, welcher als Quell seiner göttlichen Macht dient. Der Stab wird als verkohlter, glühender Holzstab mit einer lodernden Flamme beschrieben. Im nostrischen Glauben sagt man dem Stab nach, dass er das volle Potential eines Menschen herauskristallisieren kann. Doch kann dieser Anstieg an Möglichkeiten und Kraft zu einer Überforderung von Körper und Geist führen, und die gesegneten Menschen brennen vollständig aus und gehen in Flammen auf.

Laut den alten Überlieferungen der Nostrier soll Therion seine göttliche Domäne auf der Insel Yamas haben. An der Südküste der nostrischen Insel soll es ein hohes Plateau geben, zu dem keiner der bekannten Pfade führt. Auf der tropischen Insel herrschen hohe Temperaturen, wodurch der Aufstieg auf das hohe Plateau bisher keinem Sterblichen geglückt ist. Lokale Legenden erzählen, dass der Gott einem jeden einen Wunsch gewährt, der den Aufstieg aus eigener Kraft bewältigt hat.

Oben auf dem Plateau soll ein einziger, steinerner Thron stehen, auf dem der Gott herrscht. Laut den Überlieferungen soll auf der Rückseite seines Throns ein Zugang zur Göttergrotte sein, welchen der Gott jedoch selbst versiegelt hat. Unter seinem Gefolge findet sich kein Gott. Dieser Umstand liegt daran, dass Götter aus Therions Sicht mit ihrer unendlichen Macht bereits ihr volles Potential besitzen und dadurch für den Sommergott uninteressant sind.

Aus diesem Grund hält der Gott die so genannten Pyrkhelen (auf Tasperin: Glutträger) als sein Gefolge. Dabei handelt es sich um glühende oder brennende, humanoide Kreaturen, die dem Gott dienen und Aufgaben und Dienste für ihn erledigen. Die Pyrkhelen erschafft der Gott aus dem vergeudeten Potential der Menschen, das er aufsammelt und in lodernder Gestalt wieder auferstehen lässt. Die Kreaturen treten in unterschiedlichsten Formen auf. Sie können wie ein einfacher Bauer oder ein mutiger Krieger wirken. Es hängt von den verlorenen Träumen und Ambitionen der Menschen ab. In Nostrien erzählt man sich seit Jahrhunderten, dass ein Pyrkhelen in einen lebenden, würdigen Menschen fahren kann, um für kurze Zeit sein maximales Potential zu entfachen.

Kulte

Einen eigenen Kult besitzt die Göttin selbst nicht. Es gibt jedoch die Priesterschaft der Winde, welche grundsätzlich alle der vier Anemarchai anbeten. Innerhalb der Priesterschaft gibt es dann Unterscheidungen zwischen den vier Göttern. Die Priester des Therion befinden sich meist in den südlichen Gefilden des Landes. Sie tragen meist knappe, rote Kleidung. Unter der Priesterschaft des Gottes ist es ein hohes Gut, stets nach der Optimierung zu streben. So ertüchtigen sie sich auch täglich körperlich, um ihren Körper zu stählen.

Jährlich zur Sommersonnenwende versammeln sich die Jünger des Gottes auf der Insel Yamas und versuchen, das große Plateau des Gottes mit bloßen Händen zu erklimmen. Dieses Vorhaben dauert mehrere Tage an. Durch die große Gefahr und die enorme Hitze, der sich die Gläubigen aussetzen, kommt es jährlich zu zahlreichen Todesfällen.