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Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den [[Pâtursee]] und die um den See liegenden [[:Kategorie:Stadt|Städte]] [[Capizan]], [[Capitelade]] und [[Largardes]] als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den [[Maraverswald]] und [[Luxelouse]]. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] um [[Itiais]]. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] gehörende [[Caldagro#Verwaltungsgliederung|Herzogtum Graméntis]] über. In dieser Grenzregion entspringt der [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Vigné]], welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den [[Voiresee]] mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, [[Itiais]], Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern. | Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den [[Pâtursee]] und die um den See liegenden [[:Kategorie:Stadt|Städte]] [[Capizan]], [[Capitelade]] und [[Largardes]] als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den [[Maraverswald]] und [[Luxelouse]]. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] um [[Itiais]]. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] gehörende [[Caldagro#Verwaltungsgliederung|Herzogtum Graméntis]] über. In dieser Grenzregion entspringt der [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Vigné]], welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den [[Voiresee]] mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, [[Itiais]], Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern. | ||
| − | Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte Laub- und Pinienwälder befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die [[Fauna|Tier-]] und [[Flora|Pflanzenwelt]] wieder erholen können. | + | Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte [[Baum|Laub- und Pinienwälder]] befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die [[Fauna|Tier-]] und [[Flora|Pflanzenwelt]] wieder erholen können. Das durch Wilderei fast ausgerotteten Rot- und Schwarzwild ist wieder zurückgekehrt und lebt umgeben von einer üppigen Fauna zwischen den menschlichen Siedlungen. Diese liegen über die ganze Breite der Smaragdfelder verteilt und oft mit mehreren Kilometer Distanz voneinander. Die Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch einfache Landwirtschaft und selbstversorgerische Viehhaltung. Es werden vor allem [[Weizen]], [[Gerste]] und [[Flachs]] zum eigenen Daseinserhalt angebaut. [[Weintraube|Weintrauben]] werden zu [[Alkoholica|Wein]] weiterverarbeitet, der als Einnahmequelle herangezogen und oft über die Landesgrenzen hinaus vertrieben wird. Die Bewohner der Ebene gelten als genügsam, einfach und durchaus zufrieden mit einem sicheren Leben zwischen Arbeit und den Messen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]]. Diese ist in nahezu jedem Ort durch einen Priester vertreten, welcher oft mithilfe [[Königreich Patrien|patrischer]] Unterstützung finanziert wird. Als Vieh werden vorrangig Rinder und Schweine gehalten, die in regelmäßigem Turnus geschlachtet oder weiterverkauft werden. Aus der Milch wird bekannter und oft mit [[Wildgewächse|Wildkräutern]] versetzter Käse hergestellt. |
| − | + | Die Wohn- und Arbeitsgebäude der Smaragdfelder bestehen typischerweise aus einem Erdgeschoss aus einfachen aufgeschichteten [[Gesteine|Gesteinen]] oder Ziegeln. Die oberen Stockwerke werden aus Bretteraufbauten errichtet, sofern es sie überhaupt gibt. Die Architektur gilt in aller Regel als einfach und zweckdienlich, vor allem werden lokale [[Materialien]] herangezogen. Dank diesem Verfahren werden Kosten und Mühen zugunsten einer schnelleren Bauweise gespart. Daneben arbeiten die Dorfgemeinschaften so für den Bau eines neuen Gebäudes gerne einmal zusammen oder investieren gar gemeinsam in ein Gemeinschaftsprojekt. Gerade während und nach dem Bürgerkrieg bzw. der Gabenrevolte sahen sich die Menschen erstmalig zu solchem Handeln gezwungen. Das hierdurch entstandene Gemeinschaftsgefühl konnte bisweilen bis heute bewahrt werden und wird über die Generationen weitergegeben. | |
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Version vom 30. März 2026, 13:47 Uhr
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Die Smaragdfelder sind eine weitläufige Hügel- und Ebenenfläche im Norden des Fallicer Bundes. Die Region ist durchzogen von kleinen landwirtschaftlichen Dörfern, deren Bewohner die fruchtbaren Böden für Ackerbau und Viehzucht nutzen. Während des Fallicer Bürgerkriegs wurden viele Ortschaften von Aufwieglern, Plünderern und den unterschiedlichen Kriegsfraktionen ausgeraubt und weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau zieht sich stellenweise bis heute, wenngleich das eher milde Klima ein einfaches Leben durchaus begünstigt. Auf den Smaragdfeldern leben vor allem kleinere Familienverbünde heutiger Fallicer mit sorridianischer Geschichte.
Allgemeines
Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den Pâtursee und die um den See liegenden Städte Capizan, Capitelade und Largardes als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den Maraverswald und Luxelouse. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den Leändischen Ozean um Itiais. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu Sorridia gehörende Herzogtum Graméntis über. In dieser Grenzregion entspringt der Fluss Vigné, welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den Voiresee mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, Itiais, Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern.
Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte Laub- und Pinienwälder befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die Tier- und Pflanzenwelt wieder erholen können. Das durch Wilderei fast ausgerotteten Rot- und Schwarzwild ist wieder zurückgekehrt und lebt umgeben von einer üppigen Fauna zwischen den menschlichen Siedlungen. Diese liegen über die ganze Breite der Smaragdfelder verteilt und oft mit mehreren Kilometer Distanz voneinander. Die Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch einfache Landwirtschaft und selbstversorgerische Viehhaltung. Es werden vor allem Weizen, Gerste und Flachs zum eigenen Daseinserhalt angebaut. Weintrauben werden zu Wein weiterverarbeitet, der als Einnahmequelle herangezogen und oft über die Landesgrenzen hinaus vertrieben wird. Die Bewohner der Ebene gelten als genügsam, einfach und durchaus zufrieden mit einem sicheren Leben zwischen Arbeit und den Messen der Sorridianischen Kirche. Diese ist in nahezu jedem Ort durch einen Priester vertreten, welcher oft mithilfe patrischer Unterstützung finanziert wird. Als Vieh werden vorrangig Rinder und Schweine gehalten, die in regelmäßigem Turnus geschlachtet oder weiterverkauft werden. Aus der Milch wird bekannter und oft mit Wildkräutern versetzter Käse hergestellt.
Die Wohn- und Arbeitsgebäude der Smaragdfelder bestehen typischerweise aus einem Erdgeschoss aus einfachen aufgeschichteten Gesteinen oder Ziegeln. Die oberen Stockwerke werden aus Bretteraufbauten errichtet, sofern es sie überhaupt gibt. Die Architektur gilt in aller Regel als einfach und zweckdienlich, vor allem werden lokale Materialien herangezogen. Dank diesem Verfahren werden Kosten und Mühen zugunsten einer schnelleren Bauweise gespart. Daneben arbeiten die Dorfgemeinschaften so für den Bau eines neuen Gebäudes gerne einmal zusammen oder investieren gar gemeinsam in ein Gemeinschaftsprojekt. Gerade während und nach dem Bürgerkrieg bzw. der Gabenrevolte sahen sich die Menschen erstmalig zu solchem Handeln gezwungen. Das hierdurch entstandene Gemeinschaftsgefühl konnte bisweilen bis heute bewahrt werden und wird über die Generationen weitergegeben.
Besonderheiten
Obgleich sich viele Bewohner und auch Historiker einig sind, dass der Name der Smaragdfelder von den sattgrünen Wiesen stammt, weisen einige historische Quellen aus der frühen Zeit des Heiligen Sorridianischen Reiches auf einen anderen Ursprung her. Mehrere Funde großer Smaragde und vergleichbarer Edelsteine sollen erste größere Wanderungsbewegungen in die Region ausgelöst haben. Die wertvollen Sammelstücke sollen dabei teilweise einfach an der Oberfläche gelegen haben und bei ihren Unternehmungen beiläufig entdeckt worden sein. Vor allem Gesteinskundler widersprechen dieser These jedoch vehement. Smaragde könnten nicht ohne menschliches oder gar göttliches Zutun an die Oberfläche gelangen, sodass Oberflächenfunde ausgeschlossen seien.
