Amalzatt: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Kopf des Amalzatt stellt sich, sofern er vorhanden ist, über den Augen des erwachenden Opfers auf. Mit einem grausamen Anblick versteht das Opfer in dieser Phase zumeist seine aussichtslose Lage. Die Kreaturen foltern ihre Opfer während ihres verbliebenen Lebens durch eine Mischung aus der grotesken Infiltration des eigenen Körpers und dem dauerhaften, durchdringen Blick des Kopfteils. Viele Menschen verfallen daher vor oder kurz vor ihrem Tod dem Wahnsinn bzw. einer vollständiger Verzweiflung. | Der Kopf des Amalzatt stellt sich, sofern er vorhanden ist, über den Augen des erwachenden Opfers auf. Mit einem grausamen Anblick versteht das Opfer in dieser Phase zumeist seine aussichtslose Lage. Die Kreaturen foltern ihre Opfer während ihres verbliebenen Lebens durch eine Mischung aus der grotesken Infiltration des eigenen Körpers und dem dauerhaften, durchdringen Blick des Kopfteils. Viele Menschen verfallen daher vor oder kurz vor ihrem Tod dem Wahnsinn bzw. einer vollständiger Verzweiflung. |
Aktuelle Version vom 26. Februar 2025, 23:09 Uhr
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Als Amalzatt werden mythologische bzw. chaotische Diener des Al-Hezan beschrieben. Die Kreaturen entstehen nach Ansicht der Silvanischen und Sorridianischen Kirche als grauenhafte Sklaven des großen Dämons unter Skrettjah. Sie suchen sich menschliche Opfer innerhalb größerer Siedlungen, wo sie vor allem durch dunkle Ecken, Ritzen und die Kanalisationen wandern, um ihre Opfer durch alle Körperöffnungen mit schwarzen Strängen zu betreten. Dabei sollen sie die Betroffenen bei vollständigem Bewusstsein halten.
Beschreibung
Die geläufigen Darstellungen des Amalzatt portraitieren die Kreaturen als schwarze Schlangen oder Mischformen aus Schlange und Kopfeinheit. Häufig werden sie auch als altar- bzw. stumpfähnlicher Kopf mit mehreren tentakelartigen Strängen dargestellt. Die Farbe des Amalzatt ist dabei stets ein tiefes und gesättigtes Schwarz, welches bei Lichteinfall sogar ein wenig schimmernd reflektieren soll. Die Stränge der Kreaturen erreichen eine Länge von mehreren Metern und können individuell frei bewegt werden. Die Wesen sind damit in der Lage mit ihren Auswüchsen zu schlagen, Objekte zu greifen oder sich durch sehr enge Bereiche zu schlängeln. Sofern ein Amalzatt über ein Kopfstück verfügt, stellen die Kreaturen dieses ähnlich einer Steinbüste auf. Mehrere Stränge verbinden oder verdrehen sich zu einem Podest. Dieses wird von einem entfernt an einen Kopf erinnernden Auswuchs abgeschlossen. Der Kopf stellt sich zumeist entfernt menschlich dar und verfügt über dauerwache, grelle Augen, die besonders in der Dunkelheit eine grässliche Wirkung entfalten können. Unklar ist, ob ein Amalzatt andere Öffnungen oder Körperteile aufweist. Geläufige Berichte fassen vor allem das Kopfstück sowie die Stränge auf und gehen wenig auf konkrete Details ein.
Besonders in der Dunkelheit fallen die Kreaturen kaum auf. Sie vermögen es, selbst in den am meisten verschmutzten Bereichen einer Stadt zu verkehren und dort über Jahre auf potenzielle Opfer zu warten. Untersuchungen der Kirchen zufolge sollen vor allem die Arbeiter- und Armenviertel betroffen sein, da diese bessere Versteckmöglichkeiten, deutlich größere Anonymität und weniger Entfaltungskraft Deyn Cadors und seiner Orden bieten.
Mythologisches
Amalzatt suchen sich ihr menschliches Opfer in aller Regel nach Einbruch der Dunkelheit oder in vom Licht abgewandten Bereichen. Sie fokussieren sich dabei stets auf einzeln agierende Personen, die sie entweder im Schlaf oder in einem Moment der Schwäche überraschen. Sie stoßen mit ihren Strängen in jede menschliche Körperöffnung vor und infiltrieren so den gesamten menschlichen Körper ohne Gegenwehrmöglichkeit des Opfers. Bei Vorhandensein ausreichender Stränge werden auch die Augen zerquetscht und die Augenhöhlen betreten. Zumeist beschränken sich die grotesken Amalzatt jedoch auf Mund, Ohren, Nasenlöcher und die unteren Körperöffnungen. Sobald ein Amalzatt sein Opfer betreten hat, ist dieses faktisch gelähmt. Jede Bewegung verursacht unfassbare Schmerzen, da die Stränge der Kreaturen sich in jeglichen freien Körperbereichen einnisten. Lungenflügel, Darmtrakt und auch Geschlechtsbereiche werden gänzlich erfasst.
Der Kopf des Amalzatt stellt sich, sofern er vorhanden ist, über den Augen des erwachenden Opfers auf. Mit einem grausamen Anblick versteht das Opfer in dieser Phase zumeist seine aussichtslose Lage. Die Kreaturen foltern ihre Opfer während ihres verbliebenen Lebens durch eine Mischung aus der grotesken Infiltration des eigenen Körpers und dem dauerhaften, durchdringen Blick des Kopfteils. Viele Menschen verfallen daher vor oder kurz vor ihrem Tod dem Wahnsinn bzw. einer vollständiger Verzweiflung.
Eine Rettung des befallenen Menschen erscheint dabei äußerst schwierig. Das Amalzatt hält sein Opfer zugleich als Geisel, da ein Verbleiben der Stränge ohne lebendes Amalzatt im Körper zum direkten Erstickungstod (oder anderen inneren Blutungen, Quetschungen bzw. Schäden) führt. Bisher haben sich nur wenige Möglichkeiten offenbart einen Menschen lebendig von einem Amalzatt zu trennen, welche für die Opfer dennoch für den Rest ihrer Leben eine durchgehende Pflegenotwendigkeit mit sich brachten. Der Solaner Orden verbrennt vom Amalzatt befallene Menschen vollständig als von der Sünde Skrettjahs befallene Seelen. Andere Orden haben es mit Köpfungen der Kreatur oder dem Zerschneiden der Stränge versucht. Insgesamt zeigte sich bisher jedoch nur ein mäßiger Erfolg. Vor allem aber bedeuteten die vermeintlichen Rettungsaktionen der Ordensritter in aller Regel den direkten Tod des betroffenen Menschen sowie die Flucht von zumindest einem der Amalzatt-Stränge.