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	<title>Athalon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Solaner_Orden&amp;diff=16074</id>
		<title>Solaner Orden</title>
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		<updated>2024-12-18T13:13:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 100px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Solaner Orden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2 | [[Datei:Wappen SolanerOrden.png|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| [[Orden]] der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Hauptsitz|| [[Zandig]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Nebensitze|| Bezugsgebiet der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| 769 AD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Anführer|| Hochmeister Sir [[Victor Saltzbrandt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Solaner sind ein fanatischer Orden der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]], welcher den Lehren des [[Hl. Sôlerben]] folgt und derzeit von Hochmeister Sir Victor Saltzbrandt geführt wird. Der Orden strebt nach der kompromisslosen Geltung der heiligen Gebote [[Deyn Cador|Deyn Cadors]], und besonders nach der Ächtung jeder Form von Magie - und das nicht nur mit Predigten, sondern auch mit Feuer und Schwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der über das von der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] geprägte [[Leändrien]] verteilte Orden stellt die zentrale politische und religiöse Führung im [[Erzbistum Kurmark]] dar, gilt nicht zuletzt als Begründer der Nation selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des Solaner Ordens liegt in der Londanor Tempelfeste in [[Zandig]], der Hauptstadt des [[Erzbistum Kurmark|Erzbistums Kurmark]]. Aus der beeindruckenden, gar monumentalen Festung werden die Geschicke des Ordens geleitet und die Verbreitung der Lehren des Sôlerben auf der Welt gesteuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namensgebende Schutzheilige des Ordens ist der oberste der [[Zwölf_Heilige|Zwölf Heiligen]], der [[Hl._Sôlerben|Heilige Sôlerben]]. Den Silvanischen Lehren nach vertritt Solerben vertritt die deynistische Ordnung und sucht den Bann von Magie mit seinem gleißenden Sonnenlicht. Solaner gelten nicht nur deswegen als zähe Verfechter einer absoluten deynistischen Weltordnung, die keinen anderen Glauben oder Ketzerei gegenüber Deyn Cador tolerieren. Der Kodex des Solerben wird im Orden als oberste Maxime angesehen, sie gilt wie ein allseits bestehendes und anzuwendendes Gesetz dessen Abkehr mit harter Hand bestraft wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Solaner sind dazu bestrebt, die Herrlichkeit des Heiligen Solerben zu verbreiten. Sie erkennen jene, die ihre Führung im Einklang mit Deyns Willen sehen, als Führungsbefugte an. Anderen Mächten treten sie aber sehr skeptisch, wenn nicht gänzlich ablehnend gegenüber. Oft erkennen sie daher Autoritäten, für welche die Heiligen Gebote nicht an erste Stelle stehen, nicht an. Der Orden des Solerben ist dafür bekannt, sich in solchen Fällen der „drohenden Gefahr“ die Rechtshoheit anzumaßen und selbstständig die Ordnung wiederherstellen zu wollen.  Der Orden erhält zwar Zulauf aus vielen Gegenden Leändriens, doch nach dem Haldarkrieg 1342 AD erlitt er eine starke Niederlage und blieb geschwächt zurück. Nur durch Hilfe der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] konnte er weitestgehend wieder Fuß fassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurmark11.png|thumb|right|400px|Festung des Solaner Ordens]]&lt;br /&gt;
Der Solaner Orden wurde erstmal im Jahr 769 AD mit Erlass des Silvanos-Edikts und Gründung der Silvanischen Kirche erwähnt. Seine offizielle Errichtung soll im Frühjahr 770 AD stattgefunden haben, um in Verhandlungen gegenüber Tasperin mit geschlossener Stimme auftreten zu können. 773 AD begründete der Solaner Orden das [[Erzbistum Kurmark]] und übernahm dort die Londanor Tempelfeste. Seither residiert der Orden im Norden des zivilisierten Leändriens auf der Suche nach vollständiger Ordnung. Hierbei wählten die Ordensritter [[Zandig]] als ihren Hauptsitz. Ein großer Teil der dort verbliebenen sorridianischen Ordenstruppen schloss sich dem neugegründeten silvanischen Orden an und konvertierte von der Sorridianischen zur Silvanischen Kirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach über 120 Jahren Bauzeit konnte die Londanor Tempelfeste 847 AD erstmals fertiggestellt werden. Währenddessen expandierte der Orden stark, zog allerlei Gläubige und Glückssuchende an, die sich unter der flammenden Sonne Solerbens versammelten. Zwischenzeitlich galt er sogar als mitgliederstärkster Ritterorden Leändriens, was aber nie durch offizielle Zahlen bestätigt werden konnte. Heute ist er nach zahlreichen Verlusten zahlenmäßig deutlich kleiner, wenngleich nicht weniger mächtig. Den Solanern gelang &lt;br /&gt;
es in den Jahrhunderten ihres Bestehens einen anerkannten Staat zu etablieren und ihre Rolle in der Welt zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzzüge===&lt;br /&gt;
Der Solaner Orden schloss sich zahlreichen Kreuzzügen gegen die Mächte im Süden Leändriens, vor allem gegen das [[Kalifat Al'bastra]], an oder rief die Feldzüge selbst aus. Die Solaner erkennen den [[Kirash]] weder an, noch akzeptieren sie [[Abrizzah]] als Deyn Cador gleichgestellten Propheten. Allein hieraus bildet sich ihre Begründung für ihre militärischen Aggressionen, welcher sich die nordleändischen Nationen aus oft eigennützigen, wenn nicht wirtschaftlichen Gründen, angeschlossen haben. &lt;br /&gt;
Lange Jahre der blutigen Kriege mit schweren Verlusten auf beiden Seiten wurden regelmäßig durch ein oder zwei Jahrzehnte des Friedens kompensiert, bevor ein erneuter Feldzug begann. Doch auch nach allem Blutvergießen konnten die Ritterorden nie wirklich Fuß im Kalifat fassen oder große Erfolge in ihrer Missionierung vorweisen. Unablässig fordern sie dennoch die völlige Hingabe an den Glauben Deyn Cadors durch alle Nationen, denn ehe werden sie nicht von ihrer heiligen Pflicht abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich im Jahr 1346 AD gelang es den Solanern in einer Allianz mit den verbliebenen Riedländer, den [[Revaniter|Revanitern]] und dem [[Orden_des_heiligen_Mikael_zu_Patrien|Orden des Heiligen Mikael]] den [[Kreuzzug nach Szemäa|Inselstaat Szemäa zu zerschlagen]] und von der [[Kirche des Lebenden Gottes]] befreien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Kreuzzügen in den Süden Leändriens, zogen die Solaner seit jeher, gemeinsamen mit Tasperinern und Riedländern, zweimal gar mit [[Königreich Sorridia|Sorridianer]], gegen die [[Haldarische Stammesländer|Haldaren]] in einen Missionierungs- und Vernichtungskrieg. Die oft als glaubensbewahrenden Schlachten angepriesenen Feldzüge in den Norden endeten nicht oft in purer Enttäuschung, sinnlosen Massakern oder herben Niederlagen. &lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gegen Haldar in den Jahren 1342 bis 1343, in dem der Solaner Ordensstaat als Verbündeter Riedlands gegen Haldar kämpfte, erlitt er nach der Eroberung südlicher Ländereien schwere Verluste. Eine unerwartet starke Horde an Haldaren rächte sich für die Jahrhunderte der Jagd durch die Orden. Der Riedländer Orden ging in Flammen auf und zerfiel endgültig. Auch der Solaner Orden gelangte in viele gefährliche, gar existenzbedrohende Situationen durch die unerwarteten Angreifer aus dem Norden. Nur durch einen Eingriff der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiserlichen Monarchie Tasperin]] gelang es das Erzbistum Kurmark und damit den Solaner Orden vor einem Niedergang zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurmark fiel für kurze Zeit Tasperin zu und gilt heute als Vasallenstaat Tasperins. Nach ihrer Niederlage schworen sich die Solaner jedoch auf Rache ein. Nie wieder sollte ihnen solch eine Schande passieren, nie wieder sollte das flammende Banner Solerbens von der Ketzerei bedroht werden. Nachdem die Haldaren verschwunden waren, schlossen sich neue Stimmen im Solaner Orden zusammen. Sie verlangen, dass den Feinden des Glaubens keine Gnade mehr offenbart wird. Sie suchen nach Vergeltung, und damit nach einem weiteren, vernichtenden Kreuzzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausrüstung und Ausbildung==&lt;br /&gt;
[[Datei:SolanerOrden2.png|thumb|right|450px|Solaner Ordensritter]]&lt;br /&gt;
Übereinstimmend mit dem Wappen des Erzbistums Kurmark sind die Ordensmitglieder in weiße, mit dem Sonnensymbol geschmückte Tuniken gehüllt, unter denen sie lange, mit Bronze- oder gar Goldringen verzierte Kettenhemden tragen. Die traditionell ausgerüsteten und gelehrten Waffen der Solaner sind Anderthalbhänder, Streitkolben und Langdolche. Als Ritterorden schult der Solaner Orden seine Jünger hauptsächlich im Kampf und der Anwendung von Glaubensritualen. Die Kampfausbildung zieht sich nicht selten über mehrere Jahre, in denen die Anwärter in die vielen Niederlassungen des Ordens, über Kurmark oder ganz [[Leändrien]] verteilt, entsandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von älteren Ordensmitgliedern erlernen sie in einer strengen, individuellen Lehre die wichtigsten Fähigkeiten bis sie geeignet erscheinen die sog. 1. Prüfung abzulegen. Mit ihr geht eine vollständige Aufnahme in den Orden auf Lebenszeit überein, die nur durch den Tod oder tiefe Sünde beendet werden kann.&lt;br /&gt;
Die ausgebildeten Waffenbrüder müssen anschließend ihren weiteren Dienst ableisten und sich der Missionierung sowie Glaubenslehre widmen. Sie sollen in dieser Zeit gleichzeitig aber auch als Schwert und Schild Solerbens auf der Welt fungieren, Ketzerei und Magie bestrafen und die Ordnung aufrechterhalten. Erst nachdem sich die Mitglieder als ausreichend fähig und würdig erweisen, wird ihnen die 2. Prüfung ermöglicht, mit der sie zum Ordensritter aufsteigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ordensritter im Sinne des Ordens des Solerben ist ein vollausgebildeter und kampffähiger Streiter des Glaubens. Neben ihren oftmals ausgeprägten Fertigkeiten im Verteidigungs- und Angriffsfall sollen sie in der Lage sein alle Fragen der Gläubigen zu beantworten und den Deynismus auf Athalon zu verbreiten. Hervorzuheben ist bei den Solanern jedoch, dass die Priesterweihe, d.h. das Recht Ehen, Taufen und Beerdigungen eigenständig durchzuführen, gesondert abzulegen ist. Insbesondere die höherrangigen Ordensmitglieder behalten sich das Recht vor die Priesterweihe nur an besonders geeignete Solaner zu vergeben, um eine hohe Qualität der Rituale beizubehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herzen folgen Solaner den Lehren des Heiligen Solerben so als wären sie selbst Geweihte. Ihr oft von Kindesbeinen anerzogener und von der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] bestärkter Fanatismus, welcher Deyn als Zentrum der Welt darstellt, führt dazu, dass der Solaner Orden in sich weitestgehend geschlossen ist. Eine hohe interne Moral und ein Drang zur Missionierung überwiegen selbst in ausweglosen Situationen. Solaner sind daher in der Bevölkerung gleichermaßen beliebt wie gefürchtet für ihr entschlossenes und unnachgiebiges Auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hierarchie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solaner Hierarchie 2.png|right|500px|thumb|Eine geregelte Hierarchie ist besonders im Solaner Orden sehr wichtig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Solaner Orden folgt einer strikten Hierarchie-Gliederung deren Missachtung mit zum Teil gravierenden Strafen geahndet wird. Hierbei wird zwischen Ordensführung des gesamten Ordens, und damit auch des [[Erzbistum Kurmark|Erzbistums Kurmark]] und den lokalen, regionalen Ordensgemeinschaften unterschieden. Die Führung des gesamten Ordens gibt die Leitlinien und strikt zu befolgenden Anweisungen an die regionalen Niederlassungen der Solaner Ordens weiter, wo diese ausgeführt und beachtet werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden selbst untersteht jedoch dem [[Silvanische Kirche|Silvanischer Kirchenrat]], wenngleich der Orden erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen des Kirchenrates selbst hat, u.a. auch weil er selbst in diesem Gremium vertreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle soll einen Aufschluss über die Struktur des Solaner Ordens geben. Die regionalen Strukturen können aufgrund von lokalen Besonderheiten oder der Größe von diesen Vorgaben abweichen. Insbesondere kleinere Orden nutzen daher eine verschlankte Organisationsstruktur, um schnell Anpassungen vornehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweise:'''&lt;br /&gt;
*Die Besetzung einer lokalen Ordensführung bedarf des Ablegens einer 2. Prüfung und einer Priesterweihe.&lt;br /&gt;
*Die Besetzung als Protektor/Protektorin bedarf des Ablegens einer 2. Prüfung und idealerweise einer Priesterweihe.&lt;br /&gt;
*Das Ablegen der 2. Prüfung führt zum Rang des Ordensritters/Ordensritterin.&lt;br /&gt;
*Das Ablegen der 1. Prüfung führt zum Rang des Waffenbruders/Waffenschwester.&lt;br /&gt;
*[[Ehebund|Unehelich]] geborene Kinder darf es maximal ermöglicht werden in den Rang des Waffenbruders/Waffenschwester aufzusteigen.&lt;br /&gt;
*Das Ablegen der 1. oder 2. Prüfung fordert Kampffähigkeiten, sofern nicht ein besonderer Ausnahmefall vorliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Hierarchie im Solaner Orden'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Rang&lt;br /&gt;
! width=30% | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=45% | Aufgaben/Befugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:red; text-align:center&amp;quot; | '''Erzbischof des Sôlerben'''&lt;br /&gt;
|'''Gesandter''' der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] für den Hl. Solerben&lt;br /&gt;
|Überwachung und Verhandlungen mit dem Solaner Orden, geistliche Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:red; text-align:center&amp;quot; |'''Hochmeister des Solaner Ordens'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer des Solaner Ordens und des Erzbistums Kurmark'''&lt;br /&gt;
|Geistliche und militärische Führung des Ordens, Führung Kurmarks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:orange; text-align:center&amp;quot; |'''Stellv. Hochmeister des Solaner Ordens'''&lt;br /&gt;
|'''Vertreter des Hochmeisters''', administrative Führung&lt;br /&gt;
|Administrative Führung des Ordens, Herr der Londanor Tempelfeste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:orange; text-align:center&amp;quot; |'''Sonnenmarschall'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer der [[Sonnengarde]]'''&lt;br /&gt;
|Führung der [[Sonnengarde]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:orange; text-align:center&amp;quot; |'''Großinquisitor'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer der [[Heilige Inquisition|Inquisition Solerbens]]&lt;br /&gt;
|Führung der [[Heilige Inquisition|Inquisition]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Hierarchie in lokalen Orden'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Abtpräses'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer''' '''großer''' lokaler '''Orden''', Abgesandte, besondere Positionen&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung großer Orden, Vertretung der Solaner nach außen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Abt'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer großer''' lokaler '''Orden'''&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung großer Orden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Großkomtur'''&lt;br /&gt;
|'''Militärischer Führer großer''' lokaler '''Orden''', Feldherr&lt;br /&gt;
|Militärische Führung großer Orden, Sonderrang für besondere Aufgaben, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Komtur'''&lt;br /&gt;
|'''Militärischer Führer mittlerer''' lokaler '''Orden''', Feldherr&lt;br /&gt;
|Militärische Führung mittlerer Orden, Sonderrang für besondere Aufgaben, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Vikar'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer mittlerer''' lokaler '''Orden'''&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung mittlerer Orden, Sonderrang für besondere Aufgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''(Groß-)Marschall'''&lt;br /&gt;
|'''Militärischer und administrativer Führer mittlerer''' lokaler '''Orden''', Feldherr&lt;br /&gt;
|Militärische und administrative Führung mittlerer Orden, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Prior'''&lt;br /&gt;
|'''Anführer kleiner''' lokaler '''Orden'''&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung kleiner Orden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Protektor'''&lt;br /&gt;
|'''Militärischer Führer kleiner''' lokaler '''Orden'''&lt;br /&gt;
|Militärische und administrative Führung kleiner Orden, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Ordensritter'''&lt;br /&gt;
|Vollausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Schutzaufgaben, Missionierung, Ketzerkontrolle, Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Waffenbruder'''&lt;br /&gt;
|Kampffähig ausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Schutzaufgaben, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Priester'''&lt;br /&gt;
|Nicht kampffähiges Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Missionierung, Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Novize'''&lt;br /&gt;
|Anwärter in Ausbildung&lt;br /&gt;
|Ausbildung zum Waffenbruder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Laienbruder'''&lt;br /&gt;
|sonstige Ordensmitglieder ohne Befugnisse&lt;br /&gt;
|alle weiteren Aufgaben, oft Versorgung, Heilkunde, Warenherstellung o.Ä.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
*Die Ränge sind alle auch in weiblicher Form verfügbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Orden auf Neu Corethon==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solaner3.png|thumb|right|450px|Solaner Ordensritter in Haldar]]&lt;br /&gt;
Der Solaner Orden schickt bereits seit dem Jahre [[Chronologica|1314]], genauer gesagt der Hochzeit der Gouverneurstochter Caya Sofia mit dem Adligen [[Liam von Mainruth]], Ordensritter auf die abgeschiedene [[Insel Neu Corethon]]. Nur durch ein Hilfegesuch der damaligen Priorin des Neu Corethoner Ordens Leticia Campillo, ein Kirchenorden der weder [[Silvanische Kirche|Silvanisch-Deynistisch]], noch [[Sorridianische Kirche|Sorridianisch-Deynistisch]] geprägt war, ist es zu verdanken, dass der silvanische Ritterorden überhaupt auf die Kolonie aufmerksam wurde. Kurz darauf installierten die Solaner eine kleine Ordensniederlassung auf der Insel [[Stadt Neu Corethon|Neu Corethon]], die zunächst neben dem deynistischen Orden &lt;br /&gt;
freiwillig, und ohne jemals ein Entgelt verlangt zu haben, die Insel gegen magische und frevlerische Bedrohungen verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1332 der damalige Gouverneur Liam von Mainruth unter der Leitung des verdeckten Schwarzmagiers Syrio Sturmthal und des Hauptmannes Leonhard Falkenstein von der gesammelten Bürgerschaft gestürzt wurde, erklärte sich der Orden N.C. unter Raphael Bonnington, als auch der ihm unterstellte Solaner Orden N.C. neutral, und unterstützte weder die Revolution noch die Krone. Nur ein Jahr danach wurde die Kolonie von [[Königreich Sorridia|sorridianischen Streitkräften]] besetzt, mit denen die Orden Neu Corethons widerstandslos kooperierten. Selbst begingen die Orden keine Gräueltaten an Bewohnern, weswegen sie auch von dem Angriff der Magiern und der ehemaligen Garnison als auch der Befreiung von den Besetzungskräften verschont blieben. 1337 wurde die Kolonie widerstandslos in [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] eingegliedert, und die Orden wurden von einem kirchlichen Gericht für die fehlende Unterstützung der Krone im Aufstand 1332 getadelt, als auch der konfessionslose Orden N.C. offiziell zu einem Orden silvanischen Orden erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1342 richtete der silvanische Kirchenrat erneut seinen Blick zum Rande der bekannten Welt. Im selben Jahr wurde ein Skandal aufgedeckt, der den ehemaligen Gouverneur der Insel Neu Corethon, Alexander von Zahern, mit 3 Kultisten [[Decrapia|Decrapias]] in Verbindung brachte, welche sich als magische Gelehrte in die magische [[Akademie von Schwarzwasser|Akademie Schwarzwassers]] eingeschleust hatten. Monatelang bereitete der Gouverneur samt dem Kopf seiner Garde, dem Kommandanten Rodrik van Wittelsberg, ein Ritual vor, um jenen [[Zwölf Dämonen|Erzdämon]] auf dem Boden Athalons wandeln zu lassen. So bekam der Orden N.C. vom [[Silvanische Kirche|Erzdekan]] Michael Bonnington persönlich den Geheimauftrag, den Gouverneur zu stürzen und die Beschwörung zu verhindern. Mit Hilfe von deyntreuen Bürgern wurde zuerst der Kommandant der Garde festgenommen und danach der Burgfried gestürmt, wo der Gouverneur in tiefen Katakomben gestellt wurde. Laut offiziellen Berichten wurde der Leichnam Zahern's nie gefunden. Der Kommandant jedoch wurde ans Festland gebracht, wo er von einem kirchlichen Gericht zum Tode verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1342 wurde eine Änderung der Ordensstruktur auf Neu Corethon vollzogen, welche die beiden Ordensgemeinschaften betraf. Nach dem Decrapia-Skandal wurde beschlossen, den Silvanischen Orden N.C. in den Solaner Orden zu integrieren. Die ehemaligen Mitglieder der Silvanischen Kirche traten dem Solaner Orden bei, selbst wenn sie gewisse Lehrmaßnahmen absolvieren mussten. Seit jeher repräsentierte der Solaner Orden alleinig die Silvanische Kirche und seine Orden auf der Kolonie Neu Corethon in enger Kooperation mit [[Zandig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1357 AD, nach insgesamt 43 Jahren Dienst, wurde der Solaner Orden zu einer allgemeinen Ordensniederlassung der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]], als letzten Wunsch des verstorbenen Priors Raphael Bonnington. Somit hat der Solaner Orden seinen Einfluss auf Neu Corethon endgültig verloren, wodurch der Neu Corethoner Klerus sich wieder gemäßigter und diverser entwickelte. Gerade im Kampf der Kolonien gab es enorme Spannungen zwischen Kurmark und Tasperin; diese führten auch auf Neu Corethon zu einer Entfremdung zwischen Orden und Garnison, weswegen der Abzug der Solaner dort positiv aufgefasst wurde. Freilich gibt es aber noch immer Solaner, die ihren Dienst auf Neu Corethon verrichten, oder verrichten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden]][[Kategorie:Erzbistum Kurmark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=15522</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=15522"/>
		<updated>2024-06-29T11:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:SafálorisWappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=0 &lt;br /&gt;
|Regentschaft=Zerstörte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte [[Silberlegion|Silberlegionäre]]&lt;br /&gt;
|Tempel=Vernichtete [[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der [[Familie Gráncais|Gráncais]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux des [[Königreich Fallice|Königreichs Fallice]]. Von Safáloris ist heute nur noch ein einziger Krater übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safáloris hatte sich trotz den Wirren und Unruhen des Fallicer Bürgerkriegs den Glanz vergangener Tage bewahren können. Sie erneuerte und adaptierte sich in den Jahren [[Chronologica|1354 bis 1359 AD]] durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab, wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Gráncais]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht. Mit ihr sind viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet worden. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Gráncais ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor dem Krater der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelles==&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris1.png|thumb|right|450px|Malerei des Kraters von Safáloris]]&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist heute nur noch ein tiefer Krater übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschehnisse um die Entstehung des Kraters und die Auslöschung von Stadt und Bewohnern sind unbekannt. Einzig gewiss ist, dass sich eine gigantische und von großem Leid geplagte Tragödie abgespielt haben muss. Mehrere Expeditionen der umliegenden [[Fallicer Bund|Fallicer Kleinstaaten]] mit Unterstützung aus [[Königreich Sorridia|Sorridia]] und [[Königreich Patrien]] versuchen die Geschehnisse aufzuarbeiten. Durchweg werden jedoch merkwürdige Sichtungen unmenschlicher Wesen im Krater gemeldet. Besonders in der Nacht scheinen immer wieder Menschen zu verschwinden und grausame Schreie aus der verbrannten Erde zu dringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historisches==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Quelle des Flusses Safálan, umgeben von malerischen, stillen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, auf denen vor allem Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. Auf der Südseite erstreckt sich der Safeaux-Wald bis wenige Kilometer vor die Hafenstadt [[Nonras-sur-Mer]]. Obwohl Nonras-sur-Mer an der Küste liegt und die ausländischen Händler dort zuerst anlanden, konnte es sich nur als Umschlagplatz etablieren, während in Safáloris die Waren gelagert und wichtige Verträge unterzeichnet wurden. Die strategisch günstige, sturmfreie und ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren besonderen Charme. Die Oberschicht schwor sogar auf die heilende Wirkung der Umgebung. So manches seelische Leiden versuchte man durch verordnete Spaziergänge in den inneren Anlagen der Stadt oder durch Ausflüge in den Safáloris-Wald zu lindern. Oft traf man aber gerade dort auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenfalls &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufleute und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris entstand um die Quelle des Flusses Safálan. Es entstand ein kleiner Hafen mit zwei oder drei Lagerhäusern, aber der Flussverkehr beschränkte sich hauptsächlich auf Fischerboote, die aus dem himmelblauen Wasser vor allem Lachse fischten, um den begehrten Kaviar für teures Geld an die Kaufmannsfamilien zu verkaufen. Um 1356 entbrannte jedoch ein Wettstreit zwischen den Partellados und den Urochingers - beides bedeutende Kaufmannsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Vor allem die Partellados schienen große Pläne zu haben, einen regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden dabei von den intriganten Urochingers behindert, die die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und die bald darauf ausbrechende Anarchie in den Kronlanden machten den Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Der Doge Agnello Partellado übertrug Phillipp Particado unentgeltlich sein Lagerhaus und sicherte sich so dessen Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat zu verdrängen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen von [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] auf den [[Westwind-Inseln]] verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris umkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris2.png|thumb|right|450px|Die ehemaligen Felder um die Stadt]]&lt;br /&gt;
Safáloris liegt wie [[Montebrillo]] zwischen der subtropischen Zone des heißen und trockenen [[Königreich Patrien|Patriens]] und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man die milden Temperaturen zur Zeit der Blumenblüte und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung ins kühle Safálan flieht, wo eine sanfte Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kalten Winter verschluckt. Da die Stadt auf einer Anhöhe liegt, fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärger der Händler, die sich über gefrorene und rutschige Pflasterstraßen und vor allem über den vielen Schlamm beklagen, der die sorgfältig gepflasterten Bürgersteige verunreinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bewohner von Safáloris auf ihre bunt blühenden Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Vor allem die Kaufmannsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtigen Villa mit aufwändig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern, die anderen Kaufleute vor Neid erblassen zu lassen. So scherzten die auswärtigen Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten sie den &amp;quot;Weg nach [[Totonia]]&amp;quot; wegen der vielen Pflanzen, die sie dick wie Baumwurzeln und beständig wie Adern durchzogen. Gerissen wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber noch einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch Verdunstung für eine passive Kühlung der Häuser. In den Straßen dagegen schwoll dadurch vor allem im Sommer die Luftfeuchtigkeit noch mehr an, nur damit die meisten Pflanzen im Winter ohnehin verwelkten und man im Frühjahr wieder mit der unsinnig teuren Begrünung beginnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Ebenso artenreich wie die Pflanzen war bald auch das Ungeziefer in Safáloris. Durch den Wettbewerb um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 n. Chr. von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen in den Straßen, Häusern und Grünanlagen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger Herr werden, die eigens aus dem [[Nostrisches Imperium|Nostrischen Imperium]] herbeigerufen wurden. Vor allem der Kaufmannsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das eklige, aber ungiftige Ungeziefer absichtlich importiert zu haben, um andere Kaufleute zu ärgern. Die Privatsoldaten der Kaufmannsfamilie Ipato waren deshalb in ihrer Funktion als Stadtwache stets im Umgang mit solchen Tieren geschult. So kam es, dass die Bürger die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, schmähten und verspotteten, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert wurden und nur dann zum Einsatz kamen, wenn die Bürger in Panik vor den Schlangen aus den Parks flohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder erfreuten die Schwäne, die im Frühjahr an die Ufer des Safálan zurückkehrten, um ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungen aufzuziehen. Bis in den Spätherbst hinein, wenn sie vor der Kälte in den wärmeren Süden flüchteten, konnte man dieses Naturschauspiel bewundern, das von allzu gutmütigen Bürgern mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam aber auch vor, dass neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und mit Bissen vertrieben wurden oder dass ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nestern vorbeiritten und die Schwäne zu Tode bissen. Der Zorn der Bürger über diese Nachlässigkeiten veranlasste den damaligen Herzog Nouel de Safáloris, das Amt des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; zu schaffen. Dieser hatte die Pflicht, alle möglichen Maßnahmen zum Schutz der Schwäne zu ergreifen. Als ehrenvolle Aufgabe gedacht, entwickelte sich dieser Titel aufgrund seiner Nutzlosigkeit und Machtlosigkeit eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, bei seinem Amtsantritt offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; ernannt. Ein Zeugnis seiner mangelnden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht höhnisch spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris3.png|thumb|right|450px|Einst eine blühende Stadt...]]&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das [[Königreich Sorridia|Heilige Sorridianische Reich]] zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden [[Esh'shajen]] vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den [[Orden|Paladinen]] der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen sollte. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Gráncais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast 650 Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]], [[Königreich Weidtland|Weidtland]], [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] und [[Königreich Éireann|Éireanns]]. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, erlangte die Stadt durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Gráncais zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete [[Nonras-sur-Mer]], das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Gráncais überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravaganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris4.png|thumb|right|450px|Hier wurde der [[Vertrag von Safáloris]] geschlossen]]&lt;br /&gt;
Als im [[Zeitrechnung|Nebelmond 1353 AD]] die Garbenrevolte in Tiuloise ihren Anfang nahm, explodierten die Nahrungspreise. Gleichzeitig belegte die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach [[Hilton]], um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert. Im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es im Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden. Inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier, um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde vom restlichen Fallice stillschweigend hingenommen oder einfach übersehen, welches bereits im nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die unglaublich prall gefüllte Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und eben jenes Staatsvermögen in der nationalen Schatzkammer an sich riss. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Gráncais in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die [[Westwind-Inseln]] entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem [[Tasperiner Heer]] von [[Stadt Neu Corethon|Neu Corethon]] von der Pirateninsel [[Cimanca]] zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, auch wenn Noel unter Hausarrest stand. Nichtsdestotrotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an das Kaiserreich Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der [[Leändische Handelskompanie|Leändischen Handelskompanie]] in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im [[Kampf der Kolonien]] gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte [[Silberlegion]] in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris kampierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Patriarch Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte, schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in [[Chalonnax]] oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis. Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten kampierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu würden sie nicht mehr kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis de Grancáis &amp;amp; Etienne de Grancáis, Baron de Escampel, Nouel de Safáloris sowie General Parcell Gavinde wurden im Wolfsmond 1359 AD in einer riesigen Explosion getötet, samt ihrer Armeen und der gesamten Bevölkerung von Safáloris. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht. Ein Schuldiger konnte bis heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche- oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen. Der entstandene Schaden für das Königreich Fallice war und ist jedoch enorm. Das Königshaus der Gráncais war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublik Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als [[Fallicer Bund]] wieder aufzustehen, ganz im Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseucht. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren raschen Tod nicht akzeptiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So regierte der Händlerrat nur knappe drei Jahre, bevor er ein grausames Ende fand. Die Bilanz war bis zur Vernichtung von Safáloris eine gute; wirtschaftlicher Aufschwung, effiziente Kosteneinsparungen, militärische Aufrüstung und einen Beibehalt des &amp;quot;Status Quo&amp;quot; in einem so von Leid geplagten Land konnten die Händler mit ihrer Regierungsarbeit vorweisen. Safeaux hätte es mit vereinten Kräften tatsächlich schaffen können, das Schicksal von Fallice gemeinsam zu wenden, umso tragischer ist es, dass die Handelsrepublik am Zenit ihrer Macht gefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9967</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-07T08:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schriftwerk&lt;br /&gt;
|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=6. Eismond 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 AD ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice durch die Schaffung eines gemeinsamen Feindes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Sáfaloris.png|gerahmt|links|Der Originalvertrag, der beim Untergang von Safáloris vernichtet wurde.]]&lt;br /&gt;
Neben den bereits erwähnten Punkten, die im Vertrag von Safáloris geregelt wurden, lassen die genaue Ausdrucksweise gewisser Absätze Raum für Spekulationen. Beispielsweise, dass der Handelsrepublik Safeaux und Doge Agnello Partellado Immunität gewährt wird - dies schlussfolgert ein Schuldeingenständnis der Händler. Vermutlich rechtfertigten sie so die friedliche, aber erzwungene Absetzung von Herzog Nouel oder die bisher unterlassene militärische Unterstützung, die Königin Ludwill selbst noch eingefordert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der fünfte Punkt mag nachdenklich stimmen. Darin werden die wahren Übel in Fallice benannt, dass diese bekämpft werden sollen und Safeaux vor ihnen geschützt - nicht gleich ganz Fallice. Aufgrund dieser besonderen Ausdrucksweise könnte man die Handschrift des Dogen vermuten, der in den letzten Monaten seines Lebens an Verfolgungswahn zu leiden schien. Auch, dass bei den &amp;quot;Wahnsinnigen&amp;quot; in der Pâtagne der dort herrschende Herzog Gawain Crussol nicht benannt wird, ist ebenso bemerkenswert. In der Patâgne wurden, und werden Heute noch, unzählige Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt, denen Konspiration gegen Fallice selbst vorgeworfen wird - so kann man Heute nur noch mutmaßen, wer diese &amp;quot;Wahnsinnigen&amp;quot; gewesen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Punkt wird Herzog Requisto de Avidez von Validonia angeklagt. Die Vertragsunterzeichner behaupten, der Herzog selbst war es, der den springenden Funken in Hilton gezündet habe, welcher die Anarchie ausgelöst und den Adelsrat der Kronlande getötet haben soll. Wie genau er dies jedoch bewerkstelligt haben soll und wie ihm dies in seinen schwarzmagischen Aktivitäten hätte helfen sollen wird nicht erwähnt. Klar ist jedoch, dass Herzog de Avidez für kurze Zeit in Safáloris gefangen war. Jedoch konnte er, wenige Wochen vor dem Untergang von Safáloris, entkommen - wie wir Heute wissen, um anscheinend im Maraverswald ein dämonisches Ritual abzuhalten, wie überlebende Garbenrevolutionäre berichten. So hatte der Vertrag von Safáloris, zumindest in diesem Bezug, recht behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9942</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9942"/>
		<updated>2023-01-04T10:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schriftwerk&lt;br /&gt;
|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=6. Eismond 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 AD ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice durch die Schaffung eines gemeinsamen Feindes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Sáfaloris.png|gerahmt|Der Originalvertrag, der beim Untergang von Safáloris vernichtet wurde.]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9941</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9941"/>
		<updated>2023-01-04T10:46:21Z</updated>

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|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice durch die Schaffung eines gemeinsamen Feindes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Sáfaloris.png|gerahmt|Der Originalvertrag, der beim Untergang von Safáloris vernichtet wurde.]]&lt;br /&gt;
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==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Vertrag von Safáloris</title>
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|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice durch die Schaffung eines gemeinsamen Feindes beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
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Der Vertrag regelte&lt;br /&gt;
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==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Vertrag von Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-04T10:26:38Z</updated>

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}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertrag von Sáfaloris.png|gerahmt|Der Originalvertrag, der beim Untergang von Safáloris vernichtet wurde.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Datei:Vertrag von Sáfaloris.png</title>
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		<updated>2023-01-04T10:22:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frieden-für-Fallice Dokument &amp;quot;Vertrag von Safáloris&amp;quot;, entstanden durch Shitposting von Michi.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9937</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9937"/>
		<updated>2023-01-04T10:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schriftwerk&lt;br /&gt;
|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
Der Doge von Safeaux hatte mit dem Vertrag endlich seine Handelsrepublik legitimieren können. Sicherlich hätte er Etienne, der als beeinflussbarer als Luis galt, lieber auf dem Thron gesehen um mehr Privilegien für seine Handelsrepublik zu erwirken. Allerdings erhandelte er sich so die Position des &amp;quot;Königlichen Kämmerers&amp;quot; und damit einen sicheren Posten im königlichen Rat, wäre Luis auf den Thron gekommen. So konnte der Doge sein Prestige weiter steigern, welches der hämische Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; in Safeaux gemindert hatte. Damit hatte die jahrelange Neutralität von Safeaux endlich ein Ende gefunden - der ehemalige Verbündete Herzog Requisto de Avidez aus Validonia wurde als Kultist diffamiert und Etienne das Lehen zugesprochen. Partellado wird als wahrer Strippenzieher hinter dem Vertrag von Safáloris vermutet; Es wird gemunkelt, er könnte Luis nach Safáloris entführt haben um ihn zur Vertragsunterzeichnung zu zwingen und de Avidez nur als Feind tituliert haben, um die vielen Metalllieferungen aus Validonia nicht bezahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9936</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-04T09:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
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|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich nach der erfolgreichen Vertreibung der tasperinischen Besatzung aus Wyllion auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise dort zu besprechen. Ammerfell allerdings wartete am Treffpunkt vergeblich auf den Prinzen, bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde wurde er in der Schenke &amp;quot;Zum schäumenden Maul&amp;quot; durch ein vergiftetes Bier, vermutlich von der Garbenrevolution, ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Vertrag von Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-04T09:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
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|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag, der die Thronfolge im ehemaligen Königreich Fallice nach dem Tode von Königin Ludwill Grancáis I. regeln sollte. In ihm wurden erstmals klare Feinde benannt, welche anscheinend für die Unruhen und den drohenden Untergang der Monarchie in Fallice verantwortlich wären, Lehen von Herzogtümern übertragen oder überarbeitet und ein drohender Bruderzwist zwischen den verbliebenen Sprösslingen der Königsfamilie Grancáis, Luis und Etienne, vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag war aber nur für einen einzigen Monat gültig, da alle Vertragsunterzeichner und ihre Armeen in einer Explosion noch nie gesehenen Ausmaßes starben. Die Stadt [[Safáloris]], als Unterzeichnungsort, wurde auf einen Schlag mit vielen wichtigen Persönlichkeiten der Monarchie ausgelöscht. In der Folge scheiterte das Königreich Fallice und der [[Fallicer Bund]] wurde gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Vertrag von Safáloris in der Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux, Safáloris. Dieses selbsternannte Oligarchentum löste den offiziellen Herzog von Safeaux, Nouel de Safáloris, im Erntemond 1356 ab und ringte seither um Legitimität. So hat die Handelsrepublik zwar Kronprinz Etienne Grancáis retten und nach Fallice zurückbringen können, dennoch schaffte Etienne es nur, die Herzogtümer Safeaux und Validonia als Unterstützer für den Thronanspruch zu gewinnen. Kronprinz Luis hatte hingegen bereits die Unterstützung der Pâtagne, Wyllion, Tiuloise und Maravergne - es drohte ein innerfallicischer Bruderkrieg, während das Land bereits von Revolutionären, Anarchisten, Hungernöten, ausländischen Mächten und Kultisten zerrissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katastrophale Zustand des Königreiches drängte die Vertragsunterzeichner wohl dazu, solch unwahrscheinliche Kompromisse zu schließen, bevor die Katastrophen auf die eigenen Herzogtümer überschwappten. Diese wichtigen Persönlichkeiten waren maßgeblich an der Entstehung des Vertrages beteiligt und unterzeichneten ihn schlussendlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Luis Grancáis''' von Fallice: &lt;br /&gt;
Dieser profitierte insofern, als dass durch den Vertrag alle &amp;quot;legitimen&amp;quot; Herzogtümer von Fallice Luis nun als neuen König unterstützten und der Rest als Anarchisten, Revolutionäre oder Kultisten diskreditiert wurden. Ungewöhnlich ist jedoch, dass die Pâtagne als eigentlicher Unterstützer von Luis plötzlich als &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; betitelt und als Feind von Fallice deklariert wurden. Ebenso ist bis Heute nicht geklärt, wie und warum Kronprinz Luis so schnell in Safáloris erscheinen konnte, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dieser war eigentlich von Noymont auf dem Weg nach Lesvoire gewesen, um das weitere Vorgehen mit Herzog Archibald Ammerfell von Tiuloise zu besprechen. Ammerfell wartete vergeblich auf den Prinzen und wurde stattdessen bei einem Treffen mit General Parcell Gavinde, vermutlich von Garbenrevolutionären, bei einem Giftanschlag getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kronprinz '''Etienne Grancáis''' von Fallice:&lt;br /&gt;
Dieser verweilte bereits seit einigen Jahren in Safáloris. Vom Händlerrat bereits zum nächsten König von Fallice gekrönt, hatte Etienne wohl nicht einmal versucht, andere Herzogtümer für seine Seite zu gewinnen. Lediglich um die Patâgne wurde sich bemüht, doch ein diplomatischer Eklat in Safáloris - Etienne soll dem Herzogsvertreter aus der Patâgne vor Wut schäumend eine ganze Knoblauchknolle in den Rachen gerammt haben - warf Etienne noch weiter zurück. Auch wurde nie veröffentlicht, warum Etienne jahrelang das Land verließ, was er genau in den Westwindinseln tat und warum er von Piraten gefangen wurde. Gerüchte besagen, dass Etienne der Kopf eines fallicischen Geheimdienstes gewesen sein soll, welcher im Ausland Verbündete für das Königshaus in Fallice suchte. Böse Zungen gehen noch weiter mit der Behauptung, Etienne reiste zu den Westwindinseln um die Spannungen zwischen Tasperin und Sorridia im Kampf der Kolonien in einen Krieg ausarten zu lassen - dieser hätte hoffentlich die internen Konflikte in Fallice beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doge '''Agnello Partellado''' von Safeaux:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9934</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-03T14:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis; Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten campierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu würden sie nicht mehr kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis &amp;amp; Etienne, Baron de Escampel, Nouel de Safáloris sowie General Parcell Gavinde wurden im Wolfsmond 1359 AD in einer riesigen Explosion getötet, genauso wie die gesamte Bevölkerung Safáloris' und ihre Armeen. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht, und ein Schuldiger konnte bis Heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen - der entstandene Schaden für das Königreich Fallice ist jedoch enorm. Das Königshaus der Grancáis war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublix Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als Fallicer Bund wiederaufzustehen, ganz nach dem Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseuchen. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren raschen Tod nicht akzeptiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So regierte der Händlerrat nur knappe drei Jahre, bevor er ein grausames Ende fand. Die Bilanz war bis zur Vernichtung von Safáloris eine gute; wirtschaftlichen Aufschwung, militärische Aufrüstung und einen Beibehalt des &amp;quot;Status Quo&amp;quot; in einem so von Leid geplagten Land konnten die Händler vorweisen. Safeaux hätte es mit vereinten Kräften tatsächlich schaffen können, das Schicksal von Fallice gemeinsam zu wenden, umso tragischer ist es, dass die Handelsrepublik am Zenit ihrer Macht gefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9933</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-03T14:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis; Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten campierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu würden sie nicht mehr kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis &amp;amp; Etienne, Baron de Escampel, Nouel de Safáloris sowie General Parcell Gavinde wurden in einer riesigen Explosion getötet, genauso wie die gesamte Bevölkerung Safáloris' und ihre Armeen. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht, und ein Schuldiger konnte bis Heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen - der entstandene Schaden für das Königreich Fallice ist jedoch enorm. Das Königshaus der Grancáis war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublix Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als Fallicer Bund wiederaufzustehen, ganz nach dem Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseuchen. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren raschen Tod nicht akzeptiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9932</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9932"/>
		<updated>2023-01-03T14:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis; Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten campierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu kamen Sie nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis &amp;amp; Etienne, Baron de Escampel, Nouel de Safáloris sowie General Parcell Gavinde wurden in einer riesigen Explosion getötet, genauso wie die gesamte Bevölkerung Safáloris' und ihre Armeen. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht, und ein Schuldiger konnte bis Heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen - der entstandene Schaden für das Königreich Fallice ist jedoch enorm. Das Königshaus der Grancáis war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublix Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als Fallicer Bund wiederaufzustehen, ganz nach dem Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseuchen. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren schnellen Tod noch immer nicht realisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9931</id>
		<title>Vertrag von Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vertrag_von_Saf%C3%A1loris&amp;diff=9931"/>
		<updated>2023-01-03T14:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: Platzhalter für Vertrag von Safáloris.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schriftwerk&lt;br /&gt;
|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Kategorie=Vertragswerk&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1358 AD&lt;br /&gt;
|Autor=Handelsrepublix Safeaux&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=1&lt;br /&gt;
|Exemplare=Vernichtet&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Rechtskunde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Vertrag von Safáloris war ein rechtlicher Vertrag.&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelung==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inkrafttreten==&lt;br /&gt;
Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]][[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9930</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9930"/>
		<updated>2023-01-03T13:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis; Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten campierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu kamen Sie nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis &amp;amp; Etienne, Baron de Escampel sowie General Parcell Gavinde wurden in einer riesigen Explosion getötet, genauso wie die gesamte Bevölkerung Safáloris' und ihre Armeen. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht, und ein Schuldiger konnte bis Heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen - der entstandene Schaden für das Königreich Fallice ist jedoch enorm. Das Königshaus der Grancáis war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublix Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als Fallicer Bund wiederaufzustehen, ganz nach dem Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseuchen. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren schnellen Tod noch immer nicht realisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9929</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9929"/>
		<updated>2023-01-03T12:28:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-03T12:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um einen langsamen Bankrott abzuwenden. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte Silberlegion in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris campierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in Chalonnax oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9927</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9927"/>
		<updated>2023-01-03T12:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um einen langsamen Bankrott abzuwenden. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9926</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9926"/>
		<updated>2023-01-03T12:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um einen langsamen Bankrott abzuwenden. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Grancáis in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die Westwindinseln entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem Tasperiner Heer von Neu Corethon von der Pirateninsel Cimanca zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, wenn Noel auch unter Hausarrest stand. Nichts desto trotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der Leändischen Handelskompanie in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im Kampf der Kolonien gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
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==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
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===Militär===&lt;br /&gt;
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==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
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===Architektur===&lt;br /&gt;
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===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2023-01-03T10:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
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|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
Als Nebelmond 1353 AD die Garbenrevolte in Tiuloise ihre Anfänge nahm explodierten die Nahrungspreise, während die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern belegte, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach Hilton, um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert, im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit Kaledon ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um einen langsamen Bankrott abzuwenden. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden - inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde von Fallice stillschweigend hingenommen, das bereits nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und die Schatzkammer von Hilton plünderte. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9924</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9924"/>
		<updated>2023-01-03T09:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast  Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten Tasperin, Weidtland, Kaledon und Eiréanns. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, bekam das Dorf durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis Heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Grancáis zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete Nonras-Sur-Mer, das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Grancáis überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-Sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9815</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9815"/>
		<updated>2022-11-11T06:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-10-28T08:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9788</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9788"/>
		<updated>2022-10-28T08:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9787</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-10-28T05:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die Grancáis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9786"/>
		<updated>2022-10-22T15:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zu dessen Absetzung durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9785</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9785"/>
		<updated>2022-10-22T15:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel de Safáloris den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und ab sofort &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zu dessen Absetzung durch den Handelsrat von Safeaux, ununterbrochen fast 800 Jahre lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-10-22T12:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel von Safeaux den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das Heilige Sorridianische Reich zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'Bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden Esh'Shajen vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den Paladinen der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und ab sofort &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen solle. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zu dessen Absetzung durch den Handelsrat von Safeaux, ununterbrochen fast 800 Jahre lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9675</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9675"/>
		<updated>2022-09-14T14:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Fauna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel von Safeaux den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-14T07:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Fauna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Aufgrund der Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten wurde vom ehemaligen Herzog Nouel von Safeaux der Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben gerufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9673</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-14T07:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Fauna */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen haben. Aufgrund der Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten wurde vom ehemaligen Herzog Nouel von Safeaux der Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben gerufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T18:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: /* Gewässer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T14:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan allerdings nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9670</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T11:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|450px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T11:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|450px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9668</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9668"/>
		<updated>2022-09-12T11:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|thumb|right|450px|Nebenstraße von Safáloris]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9667</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|thumb|right|450px|Nebenstraße von Safáloris]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Benutzer:Decaprius</title>
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		<updated>2022-09-12T09:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: Die Seite wurde neu angelegt: „Nasir war hier!“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nasir war hier!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<updated>2022-09-12T09:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|thumb|right|450px|Nebenstraße von Safáloris]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9663</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9662</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um seinen Rivalen Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello partellado gab seine Lagerhalle so Phillipp Particado zurück und sicherte sich so seine Stimme, um seinen Rivalen Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9660</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello partellado gab seine Lagerhalle so Phillipp Particado zurück und sicherte sich so seine Stimme, um seinen Rivalen Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die einst aus dem Nostrischen Imperium importiert wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-12T09:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello partellado gab seine Lagerhalle so Phillipp Particado zurück und sicherte sich so seine Stimme, um seinen Rivalen Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die einst aus dem Nostrischen Imperium importiert wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert waren und nur ausrückten wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9658</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9658"/>
		<updated>2022-09-12T09:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: Geographie Safáloris beschrieben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt - obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris gab der Stadt ihren ganz eigenen Charme - die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurde von den intriganten Urochingers dabei ausgestochen, welche die Preise in die Höhe treiben wollten um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Aufgrund dem Tod von Königin Ludwill I. und dem Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden war an einen Handel über den Safálan nicht mehr zu denken. Doge Agnello partellado gab seine Lagerhalle so Phillipp Particado zurück und sicherte sich so seine Stimme, um seinen Rivalen Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Besonders die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter oft besonders über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen wie sie waren erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch nur noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und der ganze Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung gestartet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die einst aus dem Nostrischen Imperium importiert wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer der Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert waren und nur ausrückten wenn Bürger vor einer Schlange flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-09-08T15:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der [[Handelsrepublik Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, das die Unruhen bald vorbei sein würde, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora und Fauna===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
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===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
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===Heraldik===&lt;br /&gt;
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==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
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===Architektur===&lt;br /&gt;
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===Bildung===&lt;br /&gt;
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===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
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===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-09-08T15:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der [[Handelsrepublik Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden, die Linie der Grancáis ausstarb, Safeaux ins Chaos gestürzt wurde und vielleicht der Untergang von Fallice selbst besiegelt wurde. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
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===Klima===&lt;br /&gt;
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===Flora und Fauna===&lt;br /&gt;
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===Flora===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Fauna===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
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==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
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===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Heraldik===&lt;br /&gt;
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==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
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===Bildung===&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der [[Handelsrepublik Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde auf einen Schlag vollkommen ausgelöscht und ihre über zehntausend Bewohner getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
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===Allgemeines===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
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===Klima===&lt;br /&gt;
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===Flora und Fauna===&lt;br /&gt;
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===Flora===&lt;br /&gt;
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===Fauna===&lt;br /&gt;
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==Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
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==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
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===Militär===&lt;br /&gt;
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===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
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===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
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===Heraldik===&lt;br /&gt;
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==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
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===Architektur===&lt;br /&gt;
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===Bildung===&lt;br /&gt;
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===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
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===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
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		<updated>2022-09-08T07:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Decaprius: &lt;/p&gt;
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{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der [[Handelsrepublik Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im Königreich Fallice den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde auf einen Schlag vollkommen ausgelöscht und ihre über zehntausend Bewohner getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
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===Gewässer===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
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===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Decaprius</name></author>
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