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	<title>Athalon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Linnigh&amp;diff=17292</id>
		<title>Linnigh</title>
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		<updated>2026-04-15T16:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Bevölkerung */ Ergänzung Nosko, überarbeitet von mir&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Linnigh&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Linnigh.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=73.900 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ilion von Wallbach&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtwache, Teile des [[Tasperiner Heer|Tasperiner Heeres]]&lt;br /&gt;
|Tempel=Große Kathedrale der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Überwiegend Landwirtschaft und Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=&amp;quot;Prunkvoller Kornspeicher Tasperins&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Stimmung=Stolz und fleißig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Großstadt Linnigh ist die Hauptstadt des Herzogtums Kornfall und liegt geographisch an der [[Prage]] im Südwesten [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]]. Die Stadt bildet das Zentrum der Tasperinischen Landwirtschaft und damit eine wichtige Basis für den Handel und die Nahrungsversorgung der gesamten Monarchie. Zeitweise erschütterte eine gravierende Seuche die Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linnigh1.png|thumb|right|450px|Felder vor Linnigh]]&lt;br /&gt;
Linnigh verfügt über die Lage an der aus dem Gebirge kommenden [[Prage]]über  eine hervorragende Wasserversorgung und damit auch eine Handelsroute, die sich durch das gesamte [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] erstreckt. Die Stadt selbst ist von grundsätzlich flachem Land umringt und bietet nur einige Hügel und Haine, wodurch sie selbst kaum Erhöhungen im Verlauf der Stadt aufweist. Um die Stadt herum liegen ausschließlich Felder, auf denen bis zum Horizont Getreide oder andere Feldfrüchte gedeihen.  An den Hügeln wurden Weingüter errichtet, die herrlichen Tasperiner [[Alkoholica|Wein]] herstellen. Dazwischen finden sich die bewirtschaftenden Gehöfte mit ihren Mühlen, Stallungen und Silogebäuden. In diesen werden die Ernten verarbeitet und gelagert. Die Seuche der 1340er Jahre hat zwar seine Spuren in Kornfall, und besonders auch in Linnigh, hinterlassen - der Aufstieg und die ungebrochene Motivation der Tasperiner jegliche Hürden zu überkommen sind aber weitgehend spürbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Das größte und wichtigste Gewässer der Stadt stellt die [[Prage]] dar, die weit entfernt im [[Südliches Fahlgebirge|Fahlgebirge]], in Fahl selbst, entspringt. Aus dem klaren Fluss entnehmen die Bewohner ihr Wasser, nutzen es aber auch zum Waschen oder Gerben von Leder. Daneben haben die Linnigher einige kleine Wasserkanäle von der Prage aus in die Stadt gegraben, um auch die zentralen Plätze mit Wasser zu versorgen. Die um die Stadt liegenden Felder werden ebenfalls mit Wasser aus der Prage versorgt, so auch mit eigens dafür gegrabenen Kanälen oder über alte natürlich entstandene Zuflüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
In Linnigh ist es etwas kühler, als im Rest Kornfalls, was zum einen durch die Lage am Fluss bedingt ist. Zum anderen fördert auch das flache Umland das Aufkommen von starken Bergwinden, die über das nahrhafte Land pfeifen. Frieren müssen die Linnigher dennoch eher selten, die Temperaturen sind durchwegs angenehm und lassen fast schon [[Königreich Fallice|Fallicer]] Sommer vermuten. Gerade im Hochsommer liegen die Temperaturen auch nachts noch bei über 20 bis 25 Grad, bei einem immerwährend frischen Luftzug dank der Prage. Im Herbst erreichen die Temperaturen dann für die Feldarbeit angenehme 15 bis 20 Grad, Sonnenschein wechselt sich mit ständigem Regen und sorgt dafür, dass die Felder nicht mehr per Hand bewässert werden müssen. Der Winter gestaltet sich zwar etwas kühler, aber zu Schneefall kommt es in der Regel trotzdem nie. Die Temperaturen erreichen zu dieser Jahreszeit selten unter 0 Grad, sondern stagnieren eher um 5 Grad. Im Frühling, wenn die Bäume wieder erblühen, steigen die Temperaturen schnell wieder auf gewohnte 20 Grad an und werden ab und an durch Regenschauer abgekühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora und Fauna===&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Linnigh wird von Feldern umringt, auf denen [[Weizen]] und [[Roggen]] gedeiht, auf denen Kartoffeln oder Kohl in die Höhe sprießt und auf denen süße Früchte wachsen. In der Stadt selbst sind viele Straßen zu blühenden Alleen ausgebaut worden, die von schattenspendenden Pinien oder Eschen gesäumt werden. Daneben gibt es einige Parkanlagen mit Brunnen und exotischen Farnen und großen, altehrwürdigen Bäumen, in denen sich die Bevölkerung ausruhen kann. In der Stadt kommt es häufig vor, das Gebäudeseiten vollkommen mit Efeu überwuchert sind, was der Stadt ein einmaliges, äußerst grünes Bild verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Bedingt durch das viele Grün in der Stadt zirpt, surrt und rasselt es in fast jedem Baum und Garten. Insekten gehören zum alltäglichen Bild der Stadt, Grashüpfer springen über die Straßen und Bienen bestäuben die Pflanzen in der Stadt. Daneben kriechen aus den Ausläufern der Kanalisation zu Nachtzeiten auch Mal Ratten oder Mäuse heraus, die sich von den Speiseresten der vielzähligen Straßenstände ernähren. Viele Vögel aus dem Umland kommen in die Stadt und nisten sogar teilweise unter den Dächern oder in den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Linnigh3.webp|thumb|right|450px|Auf dem Linnigher Markt]]&lt;br /&gt;
Als die [[Königreich Sorridia|sorridianischen]] Einwanderer nach Tasperin kamen, ließen sie sich schnell auf dem Gebiet des heutigen Kornfalls, aufgrund seiner guten Bodenqualität und der flachen Ebenen, nieder. Die einzelnen Gehöfte, weit über das Gebiet verstreut, trafen sich regelmäßig für einen gegenseitigen Warenaustausch und Plausch an einem zentralen Sammelplatz am Fluss. Dieser markiert heute das Zentrum der Stadt Linnigh. Mit den steigenden Einwohnerzahlen nördlich von Kornfall, wuchs auch die Bedeutung der Stadt als Abfahrthafen für den Warentransport über die Prage. Die Stadt entwickelte sich rasch, zog weitere glücksuchende Aussiedler und tatkräftige Arbeiter an, die sich schlussendlich niederließen. Die Linnigher Geschichte verzeichnet nur wenige wirklich schwarze Tage, wie etwa den Überfall durch die Sorridianische [[Inquisition]] oder die Aufstände zur tasperinischen Unabhängigkeit. Zumeist blieben die Bürger aber ruhig und besonnen, wussten um ihren Stand als Kornkammer der Nation und versteckten sich zum Teil auch hinter dieser wichtigen Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[Chronologica|1337 AD]] kam Linnigh und seiner Bevölkerung jedoch eine dramatische Rolle zu. Ein weiteres Mal brach ein [[Sorridianisch-Tasperiner Krieg von 1337|Krieg]] zwischen [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] und [[Königreich Sorridia|Sorridia]] aus, als zeitgleich innere Unruhen große Proteste in Sorridia auslösten. Tasperin witterte seinerseits seine Chance und erklärte den Krieg. Linnigh wurde als Hauptquartier des tasperinischen [[Tasperiner Heer|Heeresgeneralsstab]] auserwählt und musste daher nicht nur endlose Nahrungsmittelvorräte für die Truppenversorgung abgeben, sondern erlitt auch ziemliche Exportverluste. Die Bauern und ihre Arbeiter mussten aus den Gehöften fliehen, als der Krieg seinen Höhepunkt erreichte und beide Armeen jenseits ihrer Grenze plünderten und brandschatzten. Nach dem Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen wurden die Grenzen beider Nationen wieder in den alten Zustand zurückversetzt, die Schäden blieben aber über ein Jahrzehnt bestehen bevor die Normalität wieder ins Leben der Kornfaller und Linnigher zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Starke Gegensätze innerhalb der Bevölkerungsgruppen sind in dieser großen Stadt deutlich zu sehen. Da Linnigh nur wenig für sich selbst produziert und die meisten Produkte als Rohstoff exportiert werden, sind die, die glücklich genug sind einige Hektar an Land zu besitzen, gut betucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen die kein Land besitzen haben weniger Glück und müssen auch trotz der an manchem Spätsommerabenden gnadenlosen Hitze auf den Feldern der Reichen für einen geringen Lohn arbeiten. Bestrebungen gegen diesen Zustand vorzugehen, gibt es nicht. Die Priester der örtlichen Kirchen predigen, das es der Wille des Herrn sei oder seine Wege eben unergründlich sind. Der örtliche Fürst ist mehr als zufrieden mit den Einnahmen, die durch dieses System entstehen und unterstützt eher diejenigen, die willig sind, Land von ihm abzukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner teilen ihre Heimat in fünf Bezirke, die nach den Himmelsrichtungen benannt sind, sich in ihrer Beschaffenheit doch sehr unterscheiden und das Zentrum umschließen. Jeder der vier Bezirke hat je ein separates Stadttor, welches eine kleine Lücke im sonst so steten Wall der Großstadt bildet und von schwer gerüsteten Soldaten bewacht wird. Neben dem großen und teuer gepflasterten Marktplatz liegt das Zentrum, in welchem täglich schier unendliche Mengen an [[Nutzpflanzen|Getreide]] und allerhand Waren im Schatten des Rathauses den Besitzer wechseln und von dort aus in alle Richtungen des Reiches verteilt werden. Zugleich bildet das Zentrum der Stadt auch den Hauptsitz vielerlei [[Organisationen|Gruppierungen]] die mit ihren prachtvollen Gebäuden die Alleen der Stadt einrahmen.    &lt;br /&gt;
Der Norden der Stadt steht ganz im Zeichen der Binnenschifffahrt, der Kanalbauer und der Flussfischer. Ein Ort der Rastlosigkeit und stetem Betrieb in dem schwielige Hände eifrig Korn und allerlei Waren auf kleine Boote verladen. Indes prüfen die Baumeister stetig den Zustand der Kanäle, die das klare Gebirgswasser der [[Prage]], durch die Stadt selbst und schließlich auf die goldenen Kornfelder leiten. Und auch wenn Linnigh als Kornkammer des Reiches besonders berühmt für seinen [[Roggen]] und [[Weizen]] ist, versorgen doch auch die Fischer im Fluss die Stadt mit frischem Fisch, der auf seiner Wanderschaft aus dem nahen [[Südliches Fahlgebirge|Fahlgebirge]] ihre Netze kreuzt.        &lt;br /&gt;
Der Ostteil Linnighs bietet als einwohnerreichster Bezirk der Stadt all denen Unterkunft, die durch harte Arbeit das Mühlrad der Hauptstadt in Bewegung halten. Feld- und Lagerarbeiter, einfache Handwerker und allerlei Gesocks lebt hier in engen Gassen fernab von den vielen großen Sitzen der Gilden und Vereinigungen. Im Ostbezirk, der seit jeher auch Heimat der meisten Migranten und Flüchtlinge aus fernen Reichen war sagt man gerne: ”''Ganz unten ist der Boden am fruchtbarsten''”.  Vom Südbezirk in Richtung Bentheim kann man schon aus dem Stadttor am Horizont das zerklüftete [[Wyrzgebirge]] bestaunen, wie es die natürliche Grenze des Reiches bildet. Der eigentliche Südbezirk ist hingegen eine Schwellenzone, die sowohl diejenigen aufnimmt, die es gerade aus dem Osten heraus geschafft haben und diejenigen den aus dem Westbezirk abgestiegen sind. Vor allem anderen aber ist hier die Herzkammer des [[Tasperiner Heer|Tasperiner Heeres]], das neben den Unterkünften innerhalb der Stadtmauern eine große Zeltstadt außerhalb der Mauern für ihre treuen Mannen aufgestellt hat. Die heilige [[Silvanische Kirche]] sitzt genauso im vermögenden Westen der Stadt wie die reichen Händlerfamilien und Adligen. Von hier aus verteilen sie nicht nur Aufträge und Arbeit, sondern auch Kunst, Kultur und eben Glauben in den Rest der Stadt. Prunkvolle mehrstöckige bunte Häuser mit fein gebrannten Ziegeldächer beherbergen hier die eindeutige Oberschicht der Stadt die besonders in den Parkanlagen das gute Leben genießt. Besonders zu den Feiertagen begrüßt die hiesige Elite gerne ferne Verwandtschaft aus allen Teilen des Reiches in den prächtig geschmückten Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Regiert wird Linnigh derzeit vom Oberhaupt des Herzogtums Kornfall, Ilion von Wallbach. Dieser ist ein sehr finanzorientierter Fürst und hat sich als oberstes Ziel die Gewinnmaximierung gesetzt. Er unterstützt sowohl die Handelsvereinigungen, als auch die Grundbesitzer und investiert dieses Geld wiederum in die Stadt und die Krone. Daneben zeigt er sich aber auch als Förderer der Künste und lässt regelmäßig Dicht- und Bardenwettbewerbe vor seiner Feste austragen, sowie er auch große Feste zu den Feiertagen [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] abhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linnigh2.webp|thumb|right|450px|Linnigher Weinkeller]]&lt;br /&gt;
Linnigh verfügt über eine Stadtmauer, die die Stadt bis zum Binnenhafen vollständig von der Region abschließt. Die Mauer ist oberhalb mit Kanonen und Soldaten bestückt und wird von der lokalen Wache unterhalten. Die insgesamt vier nach außen stehende Tore stehen den ganzen Tag entlang offen und werden unablässig kontrolliert. Nahe der Stadt ist das 2. Battailon des 3. Tasperiner Heeres in einem Zeltlager stationiert, die Soldaten verbringen regelmäßig ihre Abende in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
Die Stadt ist vollständig auf Landwirtschaft und Handel angewiesen und aufgebaut. Das Getreide und die restlichen Produkte der Landwirtschaft werden in die Stadt gebracht und von hier aus, in den Rest der Monarchie über die Prage verschifft. Die Felder, welche durch das grundsätzlich flache Land begünstigt werden, sind gigantisch und stellen genug Korn, um Tasperin mit [[Brot]] zu versorgen. Auch die Weinfelder bieten genügend süße Früchte, sodass Wein aus Linnigh im restlichen Tasperin bekannt und allseits gefragt ist. Zur Erntezeit ist die Stadt noch lebhafter als sonst, denn Tasperiner als allen Himmelsrichtungen reisen dann zu der Stadt, um sich bei der Ernte ein paar Dukaten zu verdienen. Ein Kaufmann in Linnigh soll gesagt haben: „Wenn man hier Gäste von anderen Städten erwartet, muss man nicht groß denken wann man das Gästezimmer bereiten muss, man sieht sie ja schon drei Tage vorher!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
Linnigh stellt gewissermaßen ein gutes Abbild der großen Gruppierungen in den Tasperiner Städten dar. Viele große Vereinigungen unterhalten einen großen Sitz, wenn nicht gar ihren Hauptsitz im warmen Zentrum Kornfalls. Die Gilde der goldenen Garben, die Gilde des Getreideanbaus, die Bauernvereinigung Kornfalls und die Zunft der Früchte, haben ihre Gebäude an einer großen Allee alle nebeneinander liegend und vertreten so gut es geht, die Bauern und Landwirte. Die [[Silvanische Kirche|Silvanische Kirche]], ist wie im Rest des Landes, mit einer großen, zentral liegenden Kirche sowie einem außerhalb der Stadt liegenden Kloster vertreten. Von dort aus versuchen sie die Menschen den Glauben Deyn Cadors zu lehren und halten täglich große, fast schon festliche, Messen ab. Wichtig zu nennen sind auch die Händler und Flussschiffer, die die Waren von Linnigh aus über die [[Prage]] in die gesamte restliche Monarchie transportieren und somit auch diejenigen Regionen versorgen, die landwirtschaftlich weniger leisten können. Der Adel ist in Linnigh seltener anzutreffen, da sie die landwirtschaftlich geprägte Gesellschaftsordnung eher herabblickend beachten. Außer den Regenten in den Fürstentümern und Grafschaften sind alle Kornfaller Adligen in Richtung [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] abgewandert und befinden sich am Königlichen Hof. Daneben gibt es einige Grundbesitzervereinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
Das Wappen Kornfalls zeigt auf grünem Grund, der für das saftige Wiesen- und Felderland steht, eine goldene Ähre, einen roten Apfel und die Königliche Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linnigh4.webp|thumb|right|450px|Linnigh - Zentrum der Landwirtschaft Tasperins]]&lt;br /&gt;
Die Kassen der Stadt sind nicht mehr so reichlich gefüllt, wie früher. Jedoch will die Stadt diesen Eindruck nicht vermitteln und zeigt daher ohne Scham Wohlstand nach außen hin. Diese Zurschaustellung treibt auch die Gilde der Baumeister unter der Leitung von Arnulf Roderich und seinem Vertreter Wolf Merbrück voran. Die Straßen Linnighs sind gepflastert, eine funktionstüchtige Kanalisation ist erbaut und ein Rathaus steht direkt auf den Marktplatz blickend. Manch einer beschreibt es als so schön, dass die Haupthäuser mancher Kapitole vor Neid im Boden versinken sollten. Der Marktplatz ist groß und teuer gepflastert, mit manchen Brunnen auf denen Statuen von so manch namenhaften Bildhauer thronen und über den Platz wachen. Große Alleen, breit genug, dass zwei Pferdefuhrwerke problemlos aneinander vorbei passen, führen zu den Marktplätzen und spenden Schatten. Parkanlagen, welche zur Erntezeit willkommene Farbe in das Gold der Felder bringen,  geben dem Geist und den Gedanken einen Ruhe- und Fluchtort. Die Häuser der Reichen und Betuchten sind mehrstöckig und groß genug für mehrere Familien, gesäumt mit Dächern aus rotem Ziegelstein. Währenddessen leben die Armen in kleineren und durch den Lauf der Jahre verfallenen Häusern, gut versteckt hinter den Vierteln der Wohlhabenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
Die Bildung der Bevölkerung teilt sich, wie im Rest Kornfalls, deutlich. Während die reichen Händlerfamilien und Adligen in der Lage sind, perfekt zu lesen, schreiben und zu rechnen und sich in höheren Künsten bilden, sind die einfacheren Arbeiter kaum in der Lage ein einzelnes Wort zu lesen. Bis auf einige grundlegende Rechenregeln im Umgang mit Münzen, können sie auch nicht besonders gut mit Zahlen umgehen. Anders als auf dem Land, schafft es die Heilige [[Silvanische Kirche]] aber in Kornfall mittlerweile grundlegende Worte der heiligen Schrift zu vermitteln. Damit erkennen die Arbeiter zwar die Worte nur wieder und sind nicht wirklich in der Lage zu lesen, doch stellt das für den einfachen Bürger einen enormen Fortschritt dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einige der reichen Familien ursprünglich initiiert, besitzt die Stadtt Linnigh zwei bürgerliche Schulen, ein bürgerliches Theater und einen Chor. Letzterer ist auch in der Umgebung Linnighs hoch geschätzt ist und wird für allerlei Feste hinzugezogen. Das Theater ist ein gut besuchter Ort, viele Theaterstücke werden dort von den laienhaften Schauspielern mit Freude vorgetragen. Die Schulen sind von den Kindern aller Familien der Stadt gut besucht und ein Zentrum der Bildung und Kultur. Zuletzt ist auch der Marktplatz zu erwähnen, dort durchmischen sich Gedanken und Gerüchte. Vor allem in der Hitze des Sommers brodelt dort die Gerüchteküche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
[[Datei:WaldWiesenLandschaft.png|Felder und Wälder um Linnigh|thumb|right|500px]]&lt;br /&gt;
Der Glauben [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] ist mit einer Kirche und einem Kloster der Silvanischen Kirche in Linnigh vertreten. Gerade in Kornfall sind die Menschen äußerst abergläubisch und haben Angst vor Magie und Magiern. Dies spiegelt sich auch in Linnigh wieder, schlechte Ernten werden als Zeichen Deyns beurteilt. In der Stadt sind die Errungenschaften, die erst durch Magie zustande kamen, eher verpönt. Zwar sind auch die Bewohner Kornfalls bei deren Anblick durchaus fasziniert und staunen darüber, auf der anderen Seite fürchten sie aber eine böse Kraft oder Ähnliches dahinter. In gewissen Vierteln sollte man zudem außen vor lassen, wenn man aus [[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwasser]] kommt, da man ansonsten schnell von einer wütenden Horde vermöbelt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich der Stadt, entlang der [[Prage]], liegt das [[Hospital des fliegenden Storchs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
Die [[Feiertage]] Deyn Cadors werden auf jedem größeren Hof mit einem kleinen Fest und Ruhetag gefeiert, in Linnigh gibt es oft große Märsche und Ereignisse, sowie einen eigenen Festmarkt, um zu feiern. Besonders für Kornfall ist der sogenannte „Erntetag“, der Tag im Jahr, an dem die große Weizenernte beginnt. Während auf dem Feld die Arbeiter die Ähren abschlagen, bereiten die Frauen ein großes Festmahl, sowie einen Feuerhaufen vor. Derjenige, der den letzten Strang Weizen eines Dorfes abschlägt, ist der Erntekönig und darf am Ende des Tages feierlich den Feuerhaufen in Brand stecken. Die Lehnsherren oder Gutsbesitzer sind für diesen Tag meist sehr großzügig und kaufen für ihre Angestellten und Vasallen Alkohol und gutes Essen, um den Erfolg eines neuen Jahres der Landwirtschaft zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hinzugekommen ist der &amp;quot;Tag der rollenden Tori&amp;quot;, ein recht morbider Feiertag für die sonst sehr frommen Linnigher. Tori Arlert war für wenige Jahre von Illion von Wallbach als Stadthalterin eingesetzt worden, versagte jedoch auf ganzer Linie. Die unzufriedene Bevölkerung äußerte ihren Unmut, so wie noch nie zuvor und stand irgendwann als wütender Mob vor dem Haus der Stadthalterin, welches auf einem Hügel innerhalb der Stadt lag. Als diese vor die Tür trat, beschimpfte sie die Bürger zusätzlich und heizte somit ihren Zorn an. Auch die Wachen vermochten es nicht die Selbstjustiz der Bürger zu stoppen, bis Arlerts Kopf schlussendlich den Hügel hinabrollte. Seitdem werden an dem sich jährlich wiederholenden Spektakel Bälle mit aufgemalten Gesichtern den Berg hinabgerollt. Bereits im zweiten Jahr hat sich ein wahrer Wettbewerb mit Wettsystem entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Therion&amp;diff=17291</id>
		<title>Therion</title>
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		<updated>2026-04-14T12:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Therion.png|right|thumb|250px|Künstlerische Darstellung des Gottes]]&lt;br /&gt;
Der Gott Therion gebietet im [[Nostrischer Götterpantheon|nostrischen Glauben]] über die Jahreszeit Sommer und den damit verbundenen Südwind. Dadurch zählt er, zusammen mit seinen Geschwistern, zu den Anemarchai ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: Herrscher der Winde) und ist ein Sohn des [[Pasevaran]]. Im nostrischen Glauben gilt der Sommer als die Jahreszeit, die das maximale Potential aus dem Leben heraustreibt und unter großem Kraftaufwand zu seinem Äußersten führt. Therion lehrt seine Gläubigen, das Beste aus sich zu machen und ihr gesamtes Potential bis zum Ende auszuprägen. Auf die Kosten und den möglichen Schaden wird dabei jedoch oft verzichtet und als Preis willig hingenommen. Wenn man sich einmal auf seinen Weg begeben hat, gibt es kein Zurück mehr. Zahlreiche Gläubige, die sich auf den Weg des Gottes begeben haben, erreichten aus ihrer Sicht ihr größtes Potential. Doch allzu oft ist es passiert, dass diese Menschen in ihrem Lebensabend ausgebrannt und ewig erschöpft waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Therion ist der Drittgeborene der Anemarchai und ist dadurch ein Sohn des Gott Pasevaran. In den ersten Tagen der Welt gestaltete der Gott die Natur des Planeten in allen ihren Facetten. Dabei ließ er auch mächtige Winde frei, welche sich in alle vier Himmelsrichtungen verteilten. Durch ihre unbändige Kraft formten die Winde die Natur selbst und veränderten das Klima auf der ganzen Welt. Ein stetiger Wechsel zwischen Hitze und Kälte brachte das ganze Gleichgewicht der Natur durcheinander, weswegen Pasevaran einschreiten musste. Er trennte vier Wurzeln aus seinem Hain heraus und fing mit jeder Wurzel jeweils einen der vier mächtigen Winde ein und webte aus diesen mächtige Wesen, welche als die vier Herrscher der Winde und Jahreszeiten gelten sollten. Durch die vier Götter bekamen die Winde Kontrolle und die Jahreszeiten, da ein Gleichgewicht zwischen den Wesen entstehen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Anthala mit dem Frühling die kalte Jahreszeit des Cheimon abgelöst hat, blühte die Natur auf und überall spross neues Leben. Doch Pasevaran sah, dass der unstetige Westwind nicht sein volles Potential ausschöpfte. So lenkte er die intensiven und heißen Südwind in die dritte seiner gesammelten Wurzeln und erschuf so den Gott Therion. In einer lodernden Flamme entspross der Gott aus der Wurzel, welche selbst sofort Feuer fing. Die fast vollständig verbrannte Wurzel übergab Pasevaran seinem Sohn, damit sie ihm als seine göttliche Machtquelle dienen soll. Die Wurzel ist im nostrischen Glauben als der Stab Pyrystis ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: Atem des Feuers) bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Der Gott Therion wird in den alten Darstellungen als junger, gut trainierter Mann in der Blüte seines Lebens beschrieben. Er trägt eine blutrote Toga und einen wettergegerbten Ledergürtel. Sein sonnengerötetes Gesicht wird von einem perfekt geschnittenen Bart umspielt und durch braune, lockige Haare vollendet. In seiner Hand trägt er seinen Stab Pyrystis, welcher als Quell seiner göttlichen Macht dient. Der Stab wird als verkohlter, glühender Holzstab mit einer lodernden Flamme beschrieben. Im nostrischen Glauben sagt man dem Stab nach, dass er das volle Potential eines Menschen herauskristallisieren kann. Doch kann dieser Anstieg an Möglichkeiten und Kraft zu einer Überforderung von Körper und Geist führen, und die gesegneten Menschen brennen vollständig aus und gehen in Flammen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den alten Überlieferungen der Nostrier soll Therion seine göttliche Domäne auf der [[Yamas|Insel Yamas]] haben. An der Südküste der nostrischen Insel soll es ein hohes Plateau geben, zu dem keiner der bekannten Pfade führt. Auf der tropischen Insel herrschen hohe Temperaturen, wodurch der Aufstieg auf das hohe Plateau bisher keinem Sterblichen geglückt ist. Lokale Legenden erzählen, dass der Gott einem jeden einen Wunsch gewährt, der den Aufstieg aus eigener Kraft bewältigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben auf dem Plateau soll ein einziger, steinerner Thron stehen, auf dem der Gott herrscht. Laut den Überlieferungen soll auf der Rückseite seines Throns ein Zugang zur Göttergrotte sein, welchen der Gott jedoch selbst versiegelt hat. Unter seinem Gefolge findet sich kein Gott. Dieser Umstand liegt daran, dass Götter aus Therions Sicht mit ihrer unendlichen Macht bereits ihr volles Potential besitzen und dadurch für den Sommergott uninteressant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund hält der Gott die so genannten [[Pyrkhelen]] ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: Glutträger) als sein Gefolge. Dabei handelt es sich um glühende oder brennende, humanoide Kreaturen, die dem Gott dienen und Aufgaben und Dienste für ihn erledigen. Die Pyrkhelen erschafft der Gott aus dem vergeudeten Potential der Menschen, das er aufsammelt und in lodernder Gestalt wieder auferstehen lässt. Die Kreaturen treten in unterschiedlichsten Formen auf. Sie können wie ein einfacher Bauer oder ein mutiger Krieger wirken. Es hängt von den verlorenen Träumen und Ambitionen der Menschen ab. In Nostrien erzählt man sich seit Jahrhunderten, dass ein Pyrkhelen in einen lebenden, würdigen Menschen fahren kann, um für kurze Zeit sein maximales Potential zu entfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulte==&lt;br /&gt;
Einen eigenen [[Kult]] besitzt der Gott selbst nicht. Es gibt jedoch die Priesterschaft der Winde, welche grundsätzlich alle der vier Anemarchai anbeten. Innerhalb der Priesterschaft gibt es dann Unterscheidungen zwischen den vier Göttern. Die Priester des Therion befinden sich meist in den südlichen Gefilden des Landes. Sie tragen meist knappe, rote Kleidung. Unter der Priesterschaft des Gottes ist es ein hohes Gut, stets nach der Optimierung zu streben. So ertüchtigen sie sich auch täglich körperlich, um ihren Körper zu stählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich zur Sommersonnenwende versammeln sich die Jünger des Gottes auf der Insel Yamas und versuchen, das große Plateau des Gottes mit bloßen Händen zu erklimmen. Dieses Vorhaben dauert mehrere Tage an und wird als Akrathon bezeichnet. Durch die große Gefahr und die enorme Hitze, der sich die Gläubigen aussetzen, kommt es jährlich zu zahlreichen Todesfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Götter]] [[Kategorie:Nostrisches Imperium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Anthala&amp;diff=17290</id>
		<title>Anthala</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Anthala&amp;diff=17290"/>
		<updated>2026-04-14T12:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Anthala.png|right|thumb|250px|Künstlerische Darstellung der Göttin]]&lt;br /&gt;
Anthala ist die Göttin des Frühlings und des damit verbundenen Westwindes im [[Nostrischer Götterpantheon|nostrischen Glauben]]. Die Göttin gilt als eine der vier Anemarchai ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: Herrscher der Winde), den Göttern der Jahreszeiten und Winde und ist damit eine der ältesten Kinder des Naturgottes [[Pasevaran]]. Durch ihren Vater persönlich wurde ihr die Herrschaft über den Frühling und all den Aspekten, die man mit ihm verbindet, verliehen. Dazu kontrolliert sie noch die Kräfte des Westwindes, welcher zum Jahresbeginn eine warme Brise über das Land weht und damit den eisigen Frost des [[Cheimon]] hinfort weht. Sie bringt Wärme und neues Leben in die Natur und bereitet der Natur den Weg in einen neuen Lebenszyklus. Doch die Göttin wird auch mit all den wilden und ungestümen Gefühlen in Verbindung gebracht, die mit dem Frühling in die Menschen fahren. Aus diesem Grund wird Anthala auch oft mit Wahnsinn, Verwirrung und emotionaler Eskalation in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den alten, nostrischen Überlieferungen soll Anthala in den Tiefen des Hains von Pelagios leben. Dort habe sie sich einen prächtigen Garten geschaffen, der zu jeder Zeit im Jahr grün und prächtig blühen soll. Im Garten lebt die Göttin gut versteckt vor den Blicken der Sterblichen mit ihrem Gefolge. Zu diesem gehören zahlreiche Tiere und Naturkreaturen sowie einige naturverbundene Gottheiten, die im Garten Unterschlupf suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priesterschaft von Pelagios erzählt sich seit Jahrhunderten Geschichten über Sichtungen der Göttin, welche im Frühling durch den Hain tanzen soll. Doch ein jeder, der diese Sichtung erlebt haben soll, war danach nicht mehr Herr seines Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Anthala ist die zweitälteste ihrer vier Geschwister und wurde damit vom Gott Pasevaran als Zweite erschaffen. In den ersten Tagen der Welt gestaltete der Gott die Natur des Planeten in allen ihren Facetten. Dabei ließ er auch mächtige Winde frei, welche sich in alle vier Himmelsrichtungen verteilten. Durch ihre unbändige Kraft formten die Winde die Natur selbst und veränderten das Klima auf der ganzen Welt. Ein stetiger Wechsel zwischen Hitze und Kälte brachte das ganze Gleichgewicht der Natur durcheinander, weswegen Pasevaran einschreiten musste. Er trennte vier Wurzeln aus seinem Hain heraus und fing mit jeder Wurzel jeweils einen der vier mächtigen Winde ein und webte aus diesen mächtige Wesen, welche als die vier Herrscher der Winde und Jahreszeiten gelten sollten. Durch die vier Götter bekamen die Winde Kontrolle und die Jahreszeiten, da ein Gleichgewicht zwischen den Wesen entstehen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pasevaran den Nordwind in Cheimon gebunden hatte, musste er den Zyklus weiter stricken, damit die Welt nicht unter einem ewigen Winter leidet. Die Gnadenlosigkeit des Winters würde die Wunder der Natur mit der Zeit eingehen lassen und töten. Aus diesem Grund nahm der Gott die nächste Wurzel und band die Kräfte des Westwindes in sie. Durch die unstetigen, doch wärmenden Kräfte des Windes nahm die Göttin Anthala Gestalt an. Die Wurzel gilt als heilige Machtquelle der Göttin und wird im nostrischen Glauben als der Stab Thalestys ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: Atem des Sprießens) bezeichnet. Ihr Stab wandelt sich stetig und lässt immer wieder andere Blumen auf seiner Oberfläche erblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Die Göttin des Westwindes wird oft als sehr sprunghafte, gut gelaunte, aber auch sehr eigensinnige Göttin beschrieben. Anthala trägt ein wallendes, langes Kleid aus grünem Stoff mit pinken Akzenten, auf dem zahlreiche Blumen und Pflanzen sprießen. Auf ihrem langen, lockigen, roten Haar trägt sie auf den allermeisten Darstellungen eine wilde, ungestüme Krone aus Blumen und diversen Pflanzen, welche im Frühling aufblühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder Überlieferung wird die Frühlingsgöttin mit ihrem heiligen Stab beschrieben. Dieser soll wie eine gewaltige Wurzel aussehen, welche mit kleinen Ästen und sich ständig wechselnden Blumen überzogen ist. Der Stab soll in der Lage sein, einen gewaltigen Sturm heraufzubeschwören, der jeder sterblichen Seele die Orientierung und den gesunden Verstand nehmen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthala gilt als eine durchweg wechselseitige und euphorische Göttin. Dies drückt sie in starken und überschwänglichen Emotionen aus, die oft und schnell in Ekstase umschwenken. Anthala lehnt es ab, einen festen Partner an ihrer Seite zu wissen, und findet einen größeren Gefallen in einer wechselnden Partnerschaft. Dafür lädt sie sich immer wieder gerne andere Götter oder Kreaturen in ihren Garten, welcher auch eine Verbindung zur Göttergrotte hat und verbringt dort eine intensive und intime Zeit mit ihren Gästen. Dabei kann es auch des Öfteren geschehen, dass es nicht bei einer intimen Zweisamkeit bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihr intensives Liebesleben unter den Göttern gilt Anthala als die Mutter vieler verschiedener Naturwesenheiten, die mit ihr in ihrem verborgenen Garten leben. Gerüchten nach soll die Göttin sich auch immer wieder Sterbliche in den Garten holen. Doch keine dieser Seelen soll die Zeit in ihrer göttlichen Domäne überlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulte==&lt;br /&gt;
Einen eigenen [[Kult]] besitzt die Göttin selbst nicht. Es gibt jedoch die Priesterschaft der Winde, welche grundsätzlich alle der vier Anemarchai anbeten. Innerhalb der Priesterschaft gibt es dann Unterscheidungen zwischen den vier Göttern. Die Priester der Anthala findet man meist in den Wäldern und ländlichen Regionen [[Nostrisches Imperium|Nostriens]]. Die Priester tragen meist grüne Tuniken mit Blumen als Verzierungen und leben oft eher abgelegen und isoliert in der Wildnis. Ihre Riten und Anbetungen zelebrieren sie in der Regel für sich oder unter ihresgleichen. Wobei der Geschlechtsakt oft ein gern genutzter Aspekt in einigen ihrer Riten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bauern werden die Priester oft aufgesucht, um für eine gute und üppige Ernte nach einem langen Winter zu bitten und zu beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehungen zu anderen Gottheiten==&lt;br /&gt;
===Nachkommen===&lt;br /&gt;
Über [[Chronologica|Äonen]] hinweg hat Anthala sich mit zahlreichen Wesen und Gottheiten fortgepflanzt. Dabei sticht sie aus den meisten Göttern hervor. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Nachkommen und Sprösslinge des Cheimon'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Nachkomme&lt;br /&gt;
! width=10% | Wesenheit&lt;br /&gt;
! width=20% | Entstehung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Götter]] [[Kategorie:Nostrisches Imperium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wetterkunde ist eine [[Wissenschaft]], die sich damit befasst das Wetter in einer bestimmten Region zu beobachten und aufgrund verschiedener Faktoren Vorhersagen zu treffen. Sie steckt auf dem Planeten [[Athalon]] noch in den Kinderschuhen. Die Wetterkunde umfasst Teilgebiete mehrerer anderer Wissenschaften, wie zum Beispiel der [[Physik]], [[Geographie]], [[Pflanzenkunde]], Tierkunde und [[Nautik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Wetterkunde==&lt;br /&gt;
Grundlegende Wetterbeobachtungen haben sehr wahrscheinlich bereits [[Chronologica#0_-_250_AD|die ersten denkfähigen Menschen]] auf Athalon gemacht. So ist zum Beispiel auch, abgesehen von offensichtlichen Anzeichen wie dunklen Wolken und nahendem Donner, der Rhythmus der vier Jahreszeiten ein vorhersagbares Wettermodell. Sowohl Jäger als auch Landwirte machen sich Beobachtungen des Wetters zunutze, um die Wanderschaft von [[Fauna|Tieren]] vorherzusagen oder den besten Zeitpunkt für die Aussaat und die Ernte zu bestimmen. Aber auch für das [[Organisationen#Milit.C3.A4r|Militär]] spielt das Wetter eine große Rolle – sowohl zu Land als auch zur See. Gerade mit dem Aufkommen der [[Nautik]] begannen immer mehr Kapitäne damit, in ihren Logbüchern Beobachtungen zum Wetter auf ihren Reisen festzuhalten, da diese Daten für die Navigation eine große Rolle spielen. Damit wurde gewissermaßen auch der Grundstein für die Wetterkunde als Wissenschaft gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war es möglich, dass erste Wetterkarten angefertigt werden konnten. Dabei handelt es sich um See- und Landkarten, die mit Wetterbeobachtungen für das entsprechende Gebiet über einen gewissen Zeitraum ergänzt werden. Solche Karten sind im Jahr [[Chronologica|1369 AD]] noch äußerst selten und auf kleine Gebiete beschränkt. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass eine Menge Daten notwendig sind, um eine zuverlässige Karte zu erstellen und es bisher nur wenige Forschende gibt, die sich mit der Wetterkunde als Wissenschaft befassen. Je kleiner der beobachtete Zeitraum ist (''und damit auch die Menge der gesammelten Daten''), desto weniger zuverlässig kann eine Aussage über künftige Entwicklungen getroffen werden. Wetterextreme wie Stürme, Hochwasser, starke Hitze oder Kälte gelten als Ausreißer in den Vorhersagen, weshalb man ihnen besondere Aufmerksamkeit widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Forschergemeinde der Wetterkunde noch recht klein ist hat sie bereits erste Messinstrumente entwickelt, um Wetterumschwünge zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Messinstrumente==&lt;br /&gt;
===Wetterhahn===&lt;br /&gt;
Bei dem ''Wetterhahn'' handelt es sich um ein Instrument, mit dem die aktuelle Windrichtung festgestellt werden kann. Es handelt sich um das Bildnis eines Hahns, das auf einer frei schwenkenden Stange auf einer fest verbauten Kompassrose montiert ist. Die Kompassrose muss sich dabei auf dem Festland befinden und korrekt ausgerichtet sein. Der Wind dreht den Hahn und richtet ihn automatisch so aus, dass der Schnabel in die Richtung deutet, in die auch der Wind weht. Ein Wetterhahn wird für gewöhnlich auf dem Dach eines Gebäudes angebracht. Bevorzugt werden Türme, die über andere Dächer hinausragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Windfahne===&lt;br /&gt;
Mit ''Windfahnen'' wird die Stärke des aktuell vorherrschenden Windes festgestellt. Optisch ähneln Windfahnen Schmetterlingsnetzen. An einem Stab befindet sich ein großer Ring, an dem wiederum ein Schlauch aus widerstandsfähigem Stoff angebracht ist. Im Stoff selbst sind in regelmäßigen Abständen ringförmige Gewichte eingenäht. Die Fahne wird fest auf einem Gebäude, oder einem Schiff montiert und auf die aktuelle Windrichtung ausgerichtet. Der Wind fährt in den Schlauch und hebt ihn dabei an. Je mehr ringförmige Gewichte vom Wind in die Höhe gehoben werden können, desto größer ist seine Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thermoskop===&lt;br /&gt;
Um eine grobe Anzeige für die vorherrschenden Temperaturen in einem Gebiet zu haben, wurden ''Thermoskope'' entwickelt. Sie beruhen auf dem physikalischen Prinzip der Ausdehnung. In einem dünnen Glasbehälter wird eine Flüssigkeit versiegelt, die möglichst empfindlich auf Hitze reagiert. Durch den Einfluss der sie umgebenden Temperatur zieht sie sich entweder zusammen oder dehnt sich aus. Auf einer Skala, die auf dem Glasbehälter angebracht wird, kann man so eine vorher festgelegte Temperatur ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flüssigkeitsbarometer===&lt;br /&gt;
''Flüssigkeitsbarometer'' funktionieren ähnlich wie Thermoskope, dienen aber nicht der Messung von Temperatur, sondern des Drucks in der Luft. Für Barometer werden ebenfalls dünne Glasbehälter verwendet, die allerdings zu einer Seite geöffnet sind und mit diesem Ende in einen Flüssigkeitsbehälter hinein ragen. Der Druck in der Luft drängt die Flüssigkeit zu einem gewissen Grad in den Glasbehälter. Steigt der Druck wird mehr Flüssigkeit in den Behälter gedrückt. Die Veränderung kann an einer Skala abgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Silberdisteln===&lt;br /&gt;
Bei ''Silberdisteln'' handelt es sich um [[Flora|Pflanzen]], die als natürliche Anzeigeinstrumente für die Luftfeuchtigkeit genutzt werden. Die abgestorbenen Hüllblätter der Pflanze krümmen sich bei zunehmender Luftfeuchtigkeit nach oben. Die Blätter sind so empfindlich, das selbst einfacher Atem eines Menschen diesen Effekt nach wenigen Atemstößen auslösen kann. Bei trockener Luft spreizen sich die Blätter wieder auseinander. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es weitere Pflanzen mit ähnlich nützlichen Verhaltensweisen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhaltensweisen von Tieren===&lt;br /&gt;
Aus dem Flug von [[Vögel|Vögeln]] bei der Futtersuche lassen sich grobe Vorhersagen über die Entwicklung der Luftfeuchtigkeit treffen. Bei steigender Luftfeuchtigkeit fällt es geflügelten [[Wirbellose|Insekten]] deutlich schwerer in größere Höhen aufzusteigen, weshalb die gemeine Schwalbe bei steigender Luftfeuchtigkeit tiefer fliegen muss um Beute zu machen. Bei trockenen Verhältnissen können die Insekten höher aufsteigen und damit jagt auch die Schwalbe in größeren Höhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnecken sind auf Feuchtigkeit angewiesen und ziehen sich deshalb bei trockenen Luftverhältnissen in ihre Verstecke zurück. Bei größerer Luftfeuchtigkeit sind sie aktiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine [[Reptilien]], beispielsweise Echsen, sind sehr von der Temperatur in ihrer Umgebung abhängig. So verfallen sie bei zu geringen Temperaturen in Starre und bevorzugen stattdessen wärmere Lebensräume. Allerdings kann es selbst Echsen zu heiß werden. Manche fallen dann von den Bäumen herab, was als Anzeichen für ungewöhnliche Hitze gewertet werden kann. Auch Vögel können bei zu großer Hitze plötzlich abstürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aere Cultro===&lt;br /&gt;
'''FOLGT'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
Lehrstühle für die Wetterkunde sind im Jahr 1369 AD noch nicht vorhanden, da die Wissenschaft gerade erst damit begonnen hat sich zu entwickeln. Sie wird deshalb allerdings keinesfalls belächelt. An den [[Seefahrt#Bedeutende_Flottenakademien|Flottenakademien Leändriens]] wird die Bedeutung von Wetterdaten zunehmend betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* Bisher hat sich noch keine forschende Person der Wetterkunde auf eine Weise hervorgetan, dass sie in ganz Leändrien bekannt wäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Aureumfaden-Cham%C3%A4leon&amp;diff=17284</id>
		<title>Aureumfaden-Chamäleon</title>
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		<updated>2026-04-08T14:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Simon hat überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Aureumfaden-Chamäleon.png|right|thumb|450px|Eine Abbildung des Aureumfaden-Chamäleons]]&lt;br /&gt;
Das Aureumfaden-Chamäleon ist eine [[Reptilien|Reptilienart]]. Das güldene Tier ist ein wertvoller Fund gegenwärtiger Forschung und wurde auf dem Kontinent [[Totonia]] entdeckt. Laut Überlieferungen war das Tier wegen seiner wundersamen Eigenschaften in Totonia bewundert, wie auch gefürchtet. Diese Betrachtungsweise der Bewohner des Landes erkennt man auch deutlich an deren Namensgebung für das heute genannte Aureumfaden-Chamäleon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der älteste Name für das Tier ist im [[Chronologica|8. Jahrhunderts AD]] entstanden. Verschiedene archäologische Funde, wie Höhlenmalereien oder vergilbte und zerfallene Schriftrollen, deuten ein Tier als Symbolbild für Bewohner in Flussregionen. ''Wassergeist mit goldener Mähne'' ist mitunter einer der ersten Namen für das Aureumfaden-Chamäleon im volkstümlichen Sprachgebrauch, der sich in vielen Sagen dieser Zeit wiederfand. Der Seemann und .[[Königreich Patrien|Patrier]] Marcellus beschrieb das Tier in seinen Reiseberichten, welche noch immer in den Bibliotheksregalen in Patrien zu finden sind, erstmals und detailliert. Er gibt dem Tier den unverkennbaren Namen ''Gefährte des Nebels'', welcher über die Bedeutsamkeit des Tieres Aufschluss gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Merkmale==&lt;br /&gt;
Das Aureumfaden-Chamäleon misst im ausgewachsenen Alter eine Körperlänge von siebenundzwanzig Zentimetern und eine ähnliche Höhe. Dementsprechend fällt das Reptil eher klein aus und wird nicht größer als ein [[Katze|Kätzchen]]. Das Schuppenkleid des geheimnisvollen Chamäleons ist eine wahre Augenweide, welches im warmen Licht des Tages grün-golden schimmert. An den Flanken des Tieres befinden sich drüsenartige Öffnungen aus welchen gallenartiges Sekret und feine goldglänzende Fäden hervor bringt. In der natürlichen Umgebung des Aureumfaden-Chamäleons erkennt man eine für das Tier charakteristische Ruhe. Dies wird durch ein regungsloses Verharren an idealen Orten, wie einem Ast oder einem sonnigen Stein, deutlich. Nur das langsame und doch bedachte Augenzucken macht dem Betrachter klar, dass dieses Tier keineswegs schläft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Alchemie|alchemistischen]] Untersuchungen der Schuppen des Tieres fiel Forschenden auf, dass diese sich zwischen den Fingerkuppen zerreiben lassen konnten. In dem Prozess, während die Schuppe holzfaserartig zerfiel, machte sich eine sanfte Wärme bemerkbar. Weitere tiefgreifende Forschungen der alchemistischen Abteilung der [[Universität zu Patrien]] offenbarte, dass die goldglänzenden Fäden des Chamäleons einen süßlich-herben Duft freisetzen, welcher die Sinne beeinflusst, wenn man diese in reinem Wasser zum Sieden bringt. Jene Forschende erklärten, das die Fäden die Essenz des Lichts tragen. Sie sollen nicht nur Helligkeit binden, sondern auch Farben in verschiedenster Ausführung beherbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzen==&lt;br /&gt;
Der Patrier Marcellus verfasste in seinen Aufzeichnungen einen wertvollen Nutzen des Tieres für Kaufleute. Er berichtete davon, dass das Aureumfaden-Chamäleon Schiffe sicher durch den Neben der frühen Flussdunst führen konnte. Das Reptil besitzt eine deutlich verbesserte Wahrnehmung für seine Umgebung, welche durch die goldenen Fäden an seinen Schuppen nur bestärkt wird. Während für den Menschen die Nebelwand ein undurchdringliches Hindernis darstellt, in der Orientierung nahezu unmöglich scheint, hat das Chamäleon die Fähigkeit, selbst feinste Lichtbrechungen und Schattenspiele durch diese Wolken wahrzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende sprechen davon, dass das Aureumfaden-Chamäleon kleinste Reflektionen und Farbspiele, welche durch Wind und Strömung auf dem Wasser entstehen, registrieren. Dadurch kann es Wege erkennen, welche dem menschlichen Auge schleierhaft bedeckt bleiben. Der süßlich-herbe Duft, welcher durch die Verbindung des Nebels und der goldglänzenden Fäden entsteht, dient dem Tier gleich weg als Markierung und Orientierung für andere Weggefährten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]][[Kategorie:Reptilien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17281</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-30T14:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, indem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befindet sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden dort auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen [[Flora|Pflanzen]] aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1115 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]] in Sorridia. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen, besonders im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal zum Tode verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebiets. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Guayall verfügt über eine große Arbeiterschicht, die von einer kleinen Gruppierung aus Adligen und Mitgliedern des Klerus regiert wird. Ergänzt werden sie von einigen ausgewählten und äußerst wohlhabenden Händlerfamilien, denen der Großteil der städtischen Betriebe gehört. Sie sind oft über die Jahrhunderte miteinander verwachsen und verwoben, sodass neben starken Abhängigkeiten in den Warenflüssen auch eindeutige Zuordnungen der Gebiete und Einflussmöglichkeiten bestehen. Die Arbeiter können sich daher auch nur bedingt eines besseren Lebensstandards verdient machen, da ihnen entweder das System des [[Sklaverei#Saliavit.C3.B9_-_Sorridias_Lohnsklaverei|Saliavitù]] oder spätestens die vetternwirtschaftlich abgesprochenen Arbeitsmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung machen. Ohnehin dominiert die harte, körperliche Arbeit in Guayall, die nur mit wenigen weltlichen Freuden an den bedeutenden [[Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche|Feiertagen]] oder den starken [[Alkoholica|Weinresten]] am Abend erträglicher gemacht wird. Gerade die Perlentaucher und Bergarbeiter sind konstanten Gefahren ausgesetzt. Arbeitsunfälle und gar der Tod sind ein vorhandenes Risiko, das zumeist ohne Mehrvergütung akzeptiert werden muss. Die Sorridianische Kirche versucht mithilfe ihrer Messen den Menschen seelischen Beistand zu leisten. Hierzu werden täglich Beichten abgenommen und Essensrationen verteilt, die die durchaus grassierende Armut etwas eindämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Religion]] scheint dabei grundsätzlich einen großen Stellenwert im individuellen Leben der meisten Familien zu haben. Hausschreine und Deynsymbole am Körper sind nur einige Äußerungen dieses innigen Glaubens an Deyn Cador. Das wortgenaue Einhalten des [[Ehebund|Ehebunds]] oder die wunschgemäße Regulierung eines Todesfalls nach den [[Bestattung|Bestattungsriten]] sind für die Menschen von elementarem Wert. Das dabei vorhandene sorridianische Feuer im Blut wird spätestens bei den Kirchengesängen oder dem gemeinsamen Beschimpfen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] deutlich. Über die Stadtgrenzen hinaus gelten die Bewohner von Guayall als laut, direkt und stellenweise sogar ungehobelt. Sie tun gern ihre Meinung Kund, lautstark und mit äußerstem Nachdruck. Ihre eigenen Interessen würden viele der Bewohner auch zum Nachteil anderer Menschen durchsetzen. Wenn es jedoch um die eigene Familie geht, werden die sich selbst Guayallas nennenden Einwohner der Stadt deutlich nachsichtiger. Der Status der Familie hat somit stets einen hohen Stellenwert. Der eigene Name soll mit großem Stolz getragen und möglichst nicht in Verruf gebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zukunft der eigenen Kinder womöglich gefährdet würde. Auch aus diesem Grund ist die regelmäßige Beichte eine wichtige Tat zur Bereinigung möglicher Verfehlungen. Üppige Spenden an die Diener der Kirche runden das Leben mit dem Glaubens ab, selbst wenn der Geldbeutel mehr Leere als Fülle aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Besonderheit gilt eine Vorliebe für das Trinken vergorener Traubenreste, die bei der Weinlese entstehen. Der hieraus gebrannte [[Alkoholica|Schnaps]] wird vor allem von den Bergarbeitern bei ihrer kräftezehrenden Arbeit getrunken oder gerne für das Anstoßen am Abend herangezogen. Die [[Speisen|Küche]] gilt als eher einfach und deftig. Besonders fettige Speisen werden an den Tresen und am zentralen Marktplatz aufgestellten Tischen der Straßenküchen serviert. In Öl ausgebackene Teigbällchen mit Fleischfüllung werden in einer sämigen Rinderbrühe zu Brot gereicht und meist in einer großen Metallschüssel in der ganzen Familie geteilt. In den äußeren Bezirken wird zwar zumeist nur das übrige Tierfett in Öl ausgebacken, doch auch derartige Kreationen füllen den Magen der Straßenarbeiter. Das Vorweisen des eigenen Status auf der Straße spielt auch im Bereich der eigenen Kleidung eine größere Rolle. Guayallas versuchen nach außen hin pompöser zu wirken, als sie es sich eigentlich leisten können. Mit raffinierten Methoden wissen sie dabei ihre Kleidung aufzuarbeiten, um den Anschein von Wohlstand (oder zumindest ausreichenden Geldmengen) zu bewirken. Selbst wenn sie am Abend hungern müssten, entscheiden sich viele lieber dafür diesen Schein zu wahren. Dieses Verhalten steht dabei in starkem Kontrast zu den in die Stadt kommenden Pilgern für den [[Brunnen der letzten Mutter]]. Dieser Sehnsuchtsort von Familien und vor allem Frauen ist von meist deutlich sichtbarer Armut gekennzeichnet. Viele Menschen spenden ihr letztes Hab und Gut, um ihre Hoffnung im Brunnen zu suchen und endlich das ersehnte Glück zu erreichen. Die Sorridianische Kirche vermag dabei kaum sich um alle Pilgernden zu kümmern, sodass diese sich meist wochenlang in der Stadt mit undankbaren Gelegenheitsarbeiten ihre Rückreise erarbeiten müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=K%C3%B6nigstod&amp;diff=17277</id>
		<title>Königstod</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Königstod ist ein bekanntes [[Leändrische Spiele#Brettspiele|Brettspiel]], welches seine Ursprünge in der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Königlichen Monarchie Tasperin]] um das Jahr [[Chronologica|685 AD]] haben soll. Zu dieser Zeit war Tasperin noch ein Teil des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]], näherte sich langsam aber stetig immer mehr einem Wunsche der Unabhängigkeit an. Die genauen Ursprünge des heutigen Spieles sind nicht mehr bekannt, jedoch soll es in der gehobenen Schicht der vermögenden Kaufleute unter dem Namen ''Kaiserstod'' entstanden sein. Das Ziel des Spiels besteht darin, die Einheiten des Gegenspielers zu besiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundkonzept==&lt;br /&gt;
Das Spielfeld von Königstod besteht aus zwei Teilen mit unterschiedlichen Regeln. Im Zentrum steht das Schlachtfeld, welches einem [[Schach|Schachfeld]] ähnelt. An beiden Seiten des Schlachtfelds liegend befindet sich jeweils ein Thronsaal in einer halben Hufeisen-Form mit insgesamt 24 Feldern. Das Schlachtfeld umfasst in einem 6x6-Raster insgesamt 36 Felder. Die Spieler konkurrieren mit ihrem eigenen Set aus Figuren mit festgelegten Rollen, wobei ein maximaler Einsatzpool besteht, den die Spieler mit ihren Einheiten nicht überschreiten dürfen. Weitere Einheiten können im Spielverlauf durch hinzukommendes Gold gekauft und verwendet werden. Sold als Unterhalt für bereits bestehende Einheiten limitiert die maximal nutzbaren Einheiten. Jeder Spieler darf maximal acht Einheiten auf dem Feld haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei sechsseitige Würfel bestimmen das Schicksal des Spielers für jede Runde und damit die Anzahl der verfügbaren Aktionspunkte. Bewegungen und Sonderfähigkeiten der Einheiten kosten Aktionspunkte und limitieren damit das Vorankommen der jeweiligen Einheiten. Der Sieg kann auf drei Weisen herbeigeführt werden:&lt;br /&gt;
*1. Der eigene König erreicht das letzte Feld des gegnerischen Thronsaals (Infiltrationssieg)&lt;br /&gt;
*2. Der gegnerische König wird auf dem Schlachtfeld erschlagen (Regizidssieg)&lt;br /&gt;
*3. Der Gegner verfügt über kein Gold und keine Einheiten mehr (Bankrottssieg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spielregeln==&lt;br /&gt;
Beide Spieler beginnen ihr Spiel mit insgesamt zehn Gold sowie einem kostenfreien König, der auf dem Siegfeld des Gegners im eigenen Thronsaal beginnt. In jeder Runde erhalten die Spieler jeweils drei Goldstücke hinzu, um neue Einheiten zu erwerben oder den Sold der vorhandenen Einheiten zu zahlen. Aktionspunkte können im Verhältnis eins zu eins gegen Goldstücke ausschließlich am Rundenanfang gegen Gold getauscht werden. Die Spielzüge erfolgen hintereinander. Wer beginnt, wird entweder vorab entschieden oder ausgewürfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Runde beginnt mit der ''Schatzkammer'', wo einerseits die Goldstücke ausgeteilt werden und die Aktionspunkte durch den ''Schicksalswurf'' ausgewürfelt werden. Anschließend muss der Sold für die bestehenden Einheiten gezahlt werden. Auf Wunsch des betreffenden Spielenden können Aktionspunkte gegen Goldstücke getauscht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend können in der ''Mobilmachung'' neue Einheiten gegen Goldstücke erworben und auf dem Spielfeld positioniert werden. Hierbei dürfen Einheiten maximal drei Felder vom eigenen König entfernt positioniert werden, sofern dieser sich noch im eigenen Thronsaal befindet. Steht der König auf dem Schlachtfeld oder im gegnerischen Thronsaal, dürfen Einheiten bis zu derselben Höhe des eigenen Königs platziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die darauffolgende Phase wird als ''Manöver'' bezeichnet. Hier können Einheiten je um ein Feld für die Kosten jeweils eines Aktionspunktes bewegt werden. Zusätzlich können die Einheiten ihre Sonderfähigkeiten ausführen. Als allgemein verfügbare Manöver gelten die folgenden Spielzüge:&lt;br /&gt;
*Wall - Zwei eigene Einheiten auf derselben Höhe bilden eine Mauer. Der Gegner kann hier weder landen noch vorbeiziehen, bevor der Wall nicht durchbrochen wurde. Auf dem Schlachtfeld können keine Wälle gebildet werden. Zwei Bauern können allein keinen Wall bilden.&lt;br /&gt;
*Schlag - Wird eine Einheit exakt auf das Feld der gegnerischen Einheit gesetzt, wird diese geschlagen und muss in den Vorrat zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbrauch aller Aktionspunkte eines Spielenden, ist der andere Spielende an der Reihe. Nach jeder abgeschlossenen Runde wird die Reihenfolge der Spielenden getauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einheiten== &lt;br /&gt;
{| width=100% class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | Einheiten bei Königstod&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;vordergrund&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Einheit !! Rekrutierungskosten !! Sold (pro Runde) !! Bewegunsstil !! Sonderfähigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| König || Kostenfrei (einmalig) || 0 Gold || 1 Feld (alle Richtungen) || Zorn (3 AP) - alle Gegner im Umkreis von zwei Feldern müssen ein Feld zurückweichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauer || 1 Gold || 0 Gold ||1 Feld vorwärts|| Mistgabel-Wall (3 AP) - Zwei benachbarte Bauern können für eine Runde nicht geschlagen werden, auch nicht auf dem Schlachtfeld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Söldner || 3 Gold || 1 Gold || 2 Felder geradeaus || Plünderzug (4 AP) - Wenn der Söldner in diesem Zug eine Einheit schlägt, raubt er 1W5 Gold. Bei einer 6 wechselt er jedoch die Seiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ritter || 5 Gold || 2 Gold || L-Sprung mit maximal 4 Feldern || Lanzenritt (4 AP) - Der Ritter darf vier Felder geradeaus springen und dabei Wälle ignorieren. Es ist ein Würfel zu würfeln, bei einer 1 wird der Ritter zum Bauern degradiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glückswagen || 8 Gold || 3 Gold || Maximal diagonal || Glück des [[Hl. Marcos|Marcos]] (5 AP) - Eine eigene Einheit darf hinter den Wagen des Marcos gezogen werden. Es ist ein Würfel zu würfeln, bei einer 1 oder 2 muss der Glückswagen eine Runde aussetzen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelles]][[Kategorie:Spiele]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<title>Nautik</title>
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		<updated>2026-03-30T13:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der [[Wetterkunde]] und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|886 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung ''Ars Aestimandi in Mari'' publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 895 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der [[Mathematik]] sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten  [[Athalon]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten Athalon in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die [[:Kategorie:Stadt|Stadt]] Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Es wird dabei versucht denselben Punkt zweimal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an. Zuerst wird hierzu eine Erstpeilung durchgeführt. Dieser Punkt wird auf der Seekarte vermerkt. Mithilfe von Uhrzeit und der gefahrenen Distanz kann bei konstantem Kurs mit bekannter Geschwindigkeit die Veränderung des Winkels zu diesem Fixpunkt festgestellt werden. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich der Winkel deutlich verändert hat, nimmt man die Zweitpeilung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun den Standort zu bestimmen, wird die erste Standlinie rechnerisch genutzt. Mithilfe des gesegelten Kurses und der Distanz, ausgehend von einem beliebigen Punkt der ersten Linie, verschiebt sich die gesamte erste Linie parallel entlang dieses Kursvektors nach vorne. Der Punkt, an dem diese verschobene erste Standlinie die aktuelle zweite Standlinie schneidet, ist der tatsächliche Standort zum Zeitpunkt der zweiten Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
* [[Wetterkunde]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt anschließend die Anzahl der vom Seil ins Wasser abgerollten Knoten. Die Zahl der Knoten entspricht somit der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Demo_jakobusstab.png|thumb|right|250px|Ein Seemann verwendet den Jakobusstab]]&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Das Astrolabium ist ein Gerät mit dem das Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels möglich ist. Der dreidimensionale Himmel soll möglichst auf eine flache Scheibe projiziert werden. Es erlaubt die Bestimmung der Höhe von Gestirnen, der Berechnung der Uhrzeit sowie des Zeitpunkts von Sonnenauf- und untergängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Astrolabiums steht die Rete. Diese oft kunstvoll verzierte Platte imitiert die Sternenkarte. Auf der Rückseite der Rete ist eine Visiereinrichtung eingebracht, mit der die Höhe eines Sternes oder der [[Sonne]] abhängig vom Horizont misst. Die Rete ist so drehbar, dass sie den exakten Himmelszustand abbildet. Hiermit kann dann das aktuelle Sternenbild im Verhältnis des Navigators dargestellt und die Positionsbestimmung vereinfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]] - [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Erfinderin des Jakobusstabs&lt;br /&gt;
* Ingmar Lemmer - [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Flottenexperte&lt;br /&gt;
* Danjeel Ribbeck - [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrumer]] Navigator&lt;br /&gt;
* Veran Bubb - [[Haldarische Stammesländer|Haldarischer]] Kartograph&lt;br /&gt;
* Anut Yul'Moyin - [[Kalifat Al'bastra|Kalifatischer]] Konstrukteur des Astrolabiums&lt;br /&gt;
* Guillem Orellana - [[Königreich Patrien|Patrischer]] Seetheoretiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Smaragdfelder&amp;diff=17275</id>
		<title>Smaragdfelder</title>
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		<updated>2026-03-30T13:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Smaragdfelder.png|thumb|right|450px|Von Feldern umgebenes Dorf in den Smaragdfeldern]]&lt;br /&gt;
Die Smaragdfelder sind eine weitläufige Hügel- und Ebenenfläche im Norden des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Region ist durchzogen von kleinen landwirtschaftlichen Dörfern, deren Bewohner die fruchtbaren Böden für Ackerbau und Viehzucht nutzen. Während des [[Fallicer_Bund#Geschichte|Fallicer Bürgerkriegs]] wurden viele Ortschaften von Aufwieglern, Plünderern und den unterschiedlichen Kriegsfraktionen ausgeraubt und weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau zieht sich stellenweise bis heute, wenngleich das eher milde Klima ein einfaches Leben durchaus begünstigt. Auf den Smaragdfeldern leben vor allem kleinere Familienverbünde heutiger Fallicer mit [[Sorridianer|sorridianischer]] Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den [[Pâtursee]] und die um den See liegenden [[:Kategorie:Stadt|Städte]] [[Capizan]], [[Capitelade]] und [[Largardes]] als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den [[Maraverswald]] und [[Luxelouse]]. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] um [[Itiais]]. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] gehörende [[Caldagro#Verwaltungsgliederung|Herzogtum Graméntis]] über. In dieser Grenzregion entspringt der [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Vigné]], welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den [[Voiresee]] mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, [[Itiais]], Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte [[Baum|Laub- und Pinienwälder]] befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die [[Fauna|Tier-]] und [[Flora|Pflanzenwelt]] wieder erholen können. Das durch Wilderei fast ausgerotteten Rot- und Schwarzwild ist wieder zurückgekehrt und lebt umgeben von einer üppigen Fauna zwischen den menschlichen Siedlungen. Diese liegen über die ganze Breite der Smaragdfelder verteilt und oft mit mehreren Kilometer Distanz voneinander. Die Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch einfache Landwirtschaft und selbstversorgerische Viehhaltung. Es werden vor allem [[Weizen]], [[Gerste]] und [[Flachs]] zum eigenen Daseinserhalt angebaut. [[Weintraube|Weintrauben]] werden zu [[Alkoholica|Wein]] weiterverarbeitet, der als Einnahmequelle herangezogen und oft über die Landesgrenzen hinaus vertrieben wird. Die Bewohner der Ebene gelten als genügsam, einfach und durchaus zufrieden mit einem sicheren Leben zwischen Arbeit und den Messen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]]. Diese ist in nahezu jedem Ort durch einen Priester vertreten, welcher oft mithilfe [[Königreich Patrien|patrischer]] Unterstützung finanziert wird. Als Vieh werden vorrangig Rinder und Schweine gehalten, die in regelmäßigem Turnus geschlachtet oder weiterverkauft werden. Aus der Milch wird bekannter und oft mit [[Wildgewächse|Wildkräutern]] versetzter Käse hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohn- und Arbeitsgebäude der Smaragdfelder bestehen typischerweise aus einem Erdgeschoss aus einfachen aufgeschichteten [[Gesteine|Gesteinen]] oder Ziegeln. Die oberen Stockwerke werden aus Bretteraufbauten errichtet, sofern es sie überhaupt gibt. Die Architektur gilt in aller Regel als einfach und zweckdienlich, vor allem werden lokale [[Materialien]] herangezogen. Dank diesem Verfahren werden Kosten und Mühen zugunsten einer schnelleren Bauweise gespart. Daneben arbeiten die Dorfgemeinschaften so für den Bau eines neuen Gebäudes gerne einmal zusammen oder investieren gar gemeinsam in ein Gemeinschaftsprojekt. Gerade während und nach dem Bürgerkrieg bzw. der Gabenrevolte sahen sich die Menschen erstmalig zu solchem Handeln gezwungen. Das hierdurch entstandene Gemeinschaftsgefühl konnte bisweilen bis heute bewahrt werden und wird über die Generationen weitergegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
Obgleich sich viele Bewohner und auch Historiker einig sind, dass der Name der Smaragdfelder von den sattgrünen Wiesen stammt, weisen einige historische Quellen aus der frühen Zeit des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] auf einen anderen Ursprung her. Mehrere Funde großer [[Smaragd|Smaragde]] und vergleichbarer [[Edelsteine]] sollen erste größere Wanderungsbewegungen in die Region ausgelöst haben. Die wertvollen Sammelstücke sollen dabei teilweise einfach an der Oberfläche gelegen haben und bei ihren Unternehmungen beiläufig entdeckt worden sein. Vor allem [[Gesteinskunde|Gesteinskundler]] widersprechen dieser These jedoch vehement. Smaragde könnten nicht ohne menschliches oder gar [[Religion|göttliches]] Zutun an die Oberfläche gelangen, sodass Oberflächenfunde ausgeschlossen seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Smaragdfelder&amp;diff=17274</id>
		<title>Smaragdfelder</title>
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		<updated>2026-03-30T13:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Smaragdfelder.png|thumb|right|450px|Von Feldern umgebenes Dorf in den Smaragdfeldern]]&lt;br /&gt;
Die Smaragdfelder sind eine weitläufige Hügel- und Ebenenfläche im Norden des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Region ist durchzogen von kleinen landwirtschaftlichen Dörfern, deren Bewohner die fruchtbaren Böden für Ackerbau und Viehzucht nutzen. Während des [[Fallicer_Bund#Geschichte|Fallicer Bürgerkriegs]] wurden viele Ortschaften von Aufwieglern, Plünderern und den unterschiedlichen Kriegsfraktionen ausgeraubt und weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau zieht sich stellenweise bis heute, wenngleich das eher milde Klima ein einfaches Leben durchaus begünstigt. Auf den Smaragdfeldern leben vor allem kleinere Familienverbünde heutiger Fallicer mit [[Sorridianer|sorridianischer]] Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den [[Pâtursee]] und die um den See liegenden [[:Kategorie:Stadt|Städte]] [[Capizan]], [[Capitelade]] und [[Largardes]] als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den [[Maraverswald]] und [[Luxelouse]]. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] um [[Itiais]]. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] gehörende [[Caldagro#Verwaltungsgliederung|Herzogtum Graméntis]] über. In dieser Grenzregion entspringt der [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Vigné]], welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den [[Voiresee]] mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, [[Itiais]], Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte [[Baum|Laub- und Pinienwälder]] befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die [[Fauna|Tier-]] und [[Flora|Pflanzenwelt]] wieder erholen können. Das durch Wilderei fast ausgerotteten Rot- und Schwarzwild ist wieder zurückgekehrt und lebt umgeben von einer üppigen Fauna zwischen den menschlichen Siedlungen. Diese liegen über die ganze Breite der Smaragdfelder verteilt und oft mit mehreren Kilometer Distanz voneinander. Die Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch einfache Landwirtschaft und selbstversorgerische Viehhaltung. Es werden vor allem [[Weizen]], [[Gerste]] und [[Flachs]] zum eigenen Daseinserhalt angebaut. [[Weintraube|Weintrauben]] werden zu [[Alkoholica|Wein]] weiterverarbeitet, der als Einnahmequelle herangezogen und oft über die Landesgrenzen hinaus vertrieben wird. Die Bewohner der Ebene gelten als genügsam, einfach und durchaus zufrieden mit einem sicheren Leben zwischen Arbeit und den Messen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]]. Diese ist in nahezu jedem Ort durch einen Priester vertreten, welcher oft mithilfe [[Königreich Patrien|patrischer]] Unterstützung finanziert wird. Als Vieh werden vorrangig Rinder und Schweine gehalten, die in regelmäßigem Turnus geschlachtet oder weiterverkauft werden. Aus der Milch wird bekannter und oft mit [[Wildgewächse|Wildkräutern]] versetzter Käse hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohn- und Arbeitsgebäude der Smaragdfelder bestehen typischerweise aus einem Erdgeschoss aus einfachen aufgeschichteten [[Gesteine|Gesteinen]] oder Ziegeln. Die oberen Stockwerke werden aus Bretteraufbauten errichtet, sofern es sie überhaupt gibt. Die Architektur gilt in aller Regel als einfach und zweckdienlich, vor allem werden lokale [[Materialien]] herangezogen. Dank diesem Verfahren werden Kosten und Mühen zugunsten einer schnelleren Bauweise gespart. Daneben arbeiten die Dorfgemeinschaften so für den Bau eines neuen Gebäudes gerne einmal zusammen oder investieren gar gemeinsam in ein Gemeinschaftsprojekt. Gerade während und nach dem Bürgerkrieg bzw. der Gabenrevolte sahen sich die Menschen erstmalig zu solchem Handeln gezwungen. Das hierdurch entstandene Gemeinschaftsgefühl konnte bisweilen bis heute bewahrt werden und wird über die Generationen weitergegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
Obgleich sich viele Bewohner und auch Historiker einig sind, dass der Name der Smaragdfelder von den sattgrünen Wiesen stammt, weisen einige historische Quellen aus der frühen Zeit des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] auf einen anderen Ursprung her. Mehrere Funde großer [[Smaragd|Smaragde]] und vergleichbarer [[Edelsteine]] sollen erste größere Wanderungsbewegungen in die Region ausgelöst haben. Die wertvollen Sammelstücke sollen dabei teilweise einfach an der Oberfläche gelegen haben und bei ihren Unternehmungen beiläufig entdeckt worden sein. Vor allem [[Gesteinskunde|Gesteinskundler]] widersprechen dieser These jedoch vehement. Smaragde könnten nicht ohne menschliches oder gar [[Religion|göttliches]] Zutun an die Oberfläche gelangen, sodass Oberflächenfunde ausgeschlossen seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Mina_Farah&amp;diff=17262</id>
		<title>Mina Farah</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Mina_Farah&amp;diff=17262"/>
		<updated>2026-03-28T14:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Mina Farah&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:MinaFarahWappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=66.450 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Kalif Assaf al'chelar ibn Mawud&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Haris el'Kalifa, [[Heer des Kalifats Al'bastra|Heer]], [[Marine des Kalifats Al'bastra|Marine]]&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Kirash]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Exotische Waren der Wüste&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Hauptstadt des [[Kalifat Al'bastra]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=handelsgewandt und machtbegierig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mina Farah ist die Hauptstadt des [[Kalifat Al'bastra]] und Sitz des Kalifen, Assaf al'chelar ibn Mawud. Die Stadt gilt als exotisches Zentrum des Kalifats, besonders ihre ausschweifenden farbenfrohen Märkte sind nahezu in der gesamten [[Leändrien|leändrischen]] Welt bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah1.png|thumb|right|450px|Alter Wasserlauf]]&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Mina Farah wurde an der Grenze der staubtrockenen nördlichen Wüsten des Kalifats zum [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte ist die Stadt so rasant gewachsen, dass sie heute auch die einstigen Lehmgruben in ihr Stadtgebiet eingeschlossen hat. Nichtsdestotrotz wird die Stadt noch immer durch umherfliegende Sandkörner und den manchmal stürmischen Meereswind geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mina Farah befindet sich fernab von Flüssen oder großen Seen, stattdessen nutzt die Stadt die ''Bucht der Mina'' und ihre große Oasenquelle - ''die Fathat'Ma''. Rings um die Stadt gibt es beinahe nichts, außer den glühend heißen Wüstensand und seine Kamelhorden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt des Kalifat Al'bastra grenzt an das [[Nostrisches Meer|Nostrische Meer]] im Norden. Ein großer Hafen mit dutzenden kleinen, wie großen, Anlegern und Piers ermöglicht Händlern aus aller Welt in die bunten Basare der Stadt einzutauchen. Eben jenes Meer sorgt aber auch für eine allzeit steife Brise in den nördlichen Stadtvierteln, welche aber im Gegenzug zumindest den Sand weitgehend aus den Straßen fernhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wassernutzung bedienen sich die Stadtbewohner der schier unermüdlichen Quelle ''Fathat'Ma'' im Inneren der Stadt. Das mittlerweile majestätisch ausgebaute Wasserloch ist Pilgerstätte des [[Kirash]] und Versorgungsort zugleich. Umgeben von einem Ring aus Palmen war sie einst der Grund, der die ersten Siedler hier überhaupt gehalten hat. Immer noch bietet die Fathat'Ma ausreichend Wasser für die gesamte Stadt und ihr Umland; und das schon seit Jahrhunderten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Das unbarmherzige Klima der Wüste hält sich auch heute noch in Mina Farah. Nichts fällt seltener über der Hauptstadt Al'bastras als ein abkühlender Regenschauer; die glühende Mittagshitze ist dafür ganzjährig präsent. In den Sommern erreichen die Temperaturen spielend leicht über 50 Grad, während sie nachts unter den Gefrierpunkt abfallen. Die erdrückenden Temperaturen des Sommers werden erst im Herbst durch Tage mit nur bis zu 40 Grad abgelöst. In den Wintern werden die Städter mit angenehmen Tagen um 25 Grad bei lauer Meeresbrise belohnt, selbst wenn es in der Nacht noch immer bitterkalt werden kann. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, steigen die Temperaturen wieder auf 40 bis 50 Grad an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauerhaft knallt eine wolkenfreie Sonne auf die Stadt hernieder. Nur wer sich ausreichend schützt und stets genug Wasser bei sich hat, riskiert keinen Hitzschlag - die mit Abstand häufigste Todesursache in Mina Farah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Fernab der palmenbewachsenen Oase gibt es nur wenige Pflanzen, die sich den unbarmherzig warmen Temperaturen der Wüste aussetzen können und dabei überleben. Wahre Spezialisten in der Wasserspeicherung, wie Kakteen, Josuabäume oder Schirmakazien stellen die einzigen Bäume unter der glühenden Sonne dar. Nicht zuletzt ist das Akazienholz äußerst begehrt bei den Bewohnern von Mina Farah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unansehnliche Welwitschen mit manchmal mehrere Dutzend Meter tiefen Wurzeln haben sich tiefer in das Land gegraben, als es der Mensch bisher geschafft hat. Daneben gibt es nur wenige Trockenbüsche und Agavenarten, die in der trockenen Wüstenstadt wachsen können. Sie alle warten jedoch begierig auf den nächsten Regenschauer, um nicht doch irgendwann im trockenen Wüstensand einzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Die Innenstadt von Mina Farah gilt als nahezu Insekten- und Ungezieferfrei, wenn man von den wenigen umherkriechenden Sandwürmern oder Skorpionen absieht. Nervige Stechmücken oder gar Ratten haben es nie lange geschafft sich in der Stadt zu halten. Auch deshalb gilt Mina Farah als eine der saubersten Hauptstädte [[Leändrien|Leändriens]]. Seltene Greifvögel und sogar Purpur-Falken sichtet man dafür immer wieder in den Außenbezirken der Stadt. Eindrucksvoll erheben sich ihre Schwingen über den Dächern der Stadt, nur damit sie im nächsten Moment ihrer Jagd auf den Wüstenboden zustürzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Stadt leben die Kameltreiber mit ihren Herden. Auf den großen Koppeln werden die genügsamen Tiere gepflegt, bevor sie als Karawane wieder in die Wüste aufbrechen. Seltene Erdmännchen oder Fenneks durchstreifen die Sanddünen auf der Suche nach Nahrung. Ihr größter Widersacher im hohen Norden des Kalifats sind die Kojoten mit ihrem grässlichen Geheule. Auch die Menschen sollten sich vor ihnen fürchten, denn sie wissen eindeutig, dass sie die wahren Herren der nördlichen Wüsten sind. Im Süden des Landes hätten sie nicht den Hauch einer Chance, aber im Norden des Kalifats sieht alles ganz anders aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah2.png|thumb|right|450px|Marktszene in Mina Farah]]&lt;br /&gt;
Mina Farah wurde bereits zu Zeiten des [[Chronologica|Djidanistischen Reiches]] geplant und errichtet. Die Oase Fathat'Ma bot eine ideale Siedlungsmöglichkeit in der sonst staubtrockenen Landschaft. Nomadenstämme schlossen sich unter dem einstigen Großreich zusammen und etablierten eine zunächst kleine landwirtschaftliche Siedlung. Sie zogen Bewässerungsgräben und verbrachten mehrere Jahre an der Oase. Ihre Ziegen ließen sie täglich an den saftigen Quellgräsern knabbern. Als sie feststellten, dass die Oase anscheinend nicht zurückging und eine innere Quelle haben musste, blieben sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war Mina Farah eine einfache Bauernsiedlung. Um 200 AD zog es immer mehr Siedler nach Norden. Sie alle rasteten an der Oasensiedlung und füllten hier ihre Vorräte wieder auf. Einige blieben und trugen so zum steten Wachstum des mittlerweile großen Dorfes bei. Vom Djidanistischen Reich wurde ein Verwalter eingesetzt, der sich fortan um die Belange der begierigen Bürger kümmern sollte. Dank der Hilfe des Djidanistischen Reiches wurden die landwirtschaftlichen Bestrebungen intensiviert und erste Plantagen angelegt. Mina Farah kam zu einem wundersamen Wohlstand, den die Bürger kaum auszugeben vermochten. Stattdessen bauten sie mit ihren erwirtschafteten Reichtümern ihre Stadt einfach weiter aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Djidanistische Reich 395 AD zusammenbrach, lebten die Menschen in Mina Farah weiter an der Fathat'Ma. Das gehobene Bürgertum versammelte sich und teilte die Stadt erstmalig untereinander auf. Die neue Ordnung hielt jedoch nur wenige Jahre an. In einem kurzen blutigen Kampf setzte sich seine Person an die Spitze Mina Farahs und etablierte das Sultanat Emikal unter dem baldigen [[Kalifat Al'bastra]]. Als Sitz vieler Kalifen und des Sultans profitierte die Stadt stets vom offenen Handel, litt aber auch immer wieder unter den Kreuzzügen der [[Deyn Cador|deynistischen]] [[Orden]] und ihrer wahnwitzigen Blutrache. Mina Farah wurde zwei Mal in seinem Bestehen, 483 sowie 702 AD völlig zerstört. Die Bewohner gaben jedoch niemals auf. In mühseliger Kleinarbeit errichteten sie die geplünderten Gebäude und gebrandschatzten Felder auf ein Neues. Stets kehrte Mina Farah zu einem neuen, ungewohnten Glanz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah3.png|thumb|right|450px|Werkstatt in der Stadt]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Stadtbewohner sind [[Esh'shajen]], ein geringer Teil stammt aus den südlichen Nationen [[Leändrien|Leändriens]]. Besonders [[Nostrisches Imperium|nostrische]] Händler und [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Seeleute haben sich auch in Mina Farah niedergelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aus Mina Farah kommt, ist stolz auf seine eigene Heimat und Kultur. Die belebten Märkte und tiefen Traditionen inmitten der prächtigen Tempelbauten werden jedem Besucher direkt präsentiert. Oftmals sind selbst die Zugezogenen irgendwann dazu übergangen den Riten des [[Kirash]] neben denen Deyn Cadors oder des nostrischen Götterpantheons zu folgen. Meistens wollen sie einfach mehr dazugehören oder sich besser integrieren, hin und wieder steckt aber auch echte Überzeugung hinter ihrer Bekehrung. Der tägliche Besuch auf dem Markt, um frisches Speisen zu kaufen, ist dabei fast so wichtig, wie das Gebet. Viele Familien verbinden auch beides und gehen direkt auswärts essen. Mina Farah bietet ihnen hier eine riesige Bandbreite an lokalen Spezialitäten, die nicht immer jedermanns Geschmack treffen. Versuchen sollte man sie dennoch allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürger der Stadt gelten als recht offen, aber können ebenso schnell fremdenfeindlich werden. Wer sich zu den Kreuzrittern oder gegen Kirash und Kalifat bekennt, wird schnell auf Abstoßung und Vertreibung stoßen. Wer sich allerdings mit Respekt und Anstand nähert, bekommt schnell eine frische Dattel und ein Glas guten [[Schwarzer Tee|Tees]] gereicht. Freunde werden auf einen Schluck [[Tequila]] oder eine [[Rauschmittel#Nikotin|Zigarre]] eingeladen. Dennoch darf man nie vergessen, dass es sich meist um gewiefte (und allzu gierige) Geschäftsleute handelt. Viele Einladungen werden nicht ohne Hintergedanken ausgesprochen; besonders wenn es um einen lukrativen Handel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst diejenigen, die die Stadt einst verlassen haben, kehren irgendwann wieder zurück. Schnell vermisst man das eigentlich unerträgliche Klima, den scharfen Pfeffer in der Nase und das Blubbern der Wasserpfeifen. Mina Farah hat seinen ganz eigenen Charme, den es sonst wohl nirgendwo zu finden gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah5.png|thumb|right|450px|Auf den Straßen der Stadt]]&lt;br /&gt;
Mina Farah ist die Hauptstadt des Sultanats Emikal und zugleich Sitz des Kalifs Assaf al'chelar ibn Mawud. Das Oberhaupt des Kalifats regiert von hier aus den Zusammenschluss aus Sultanaten und Emiraten, wenngleich er sich mehr um seine eigenen internationalen Machtspielchen kümmert, als um den Rest des Landes. Ohnehin sind seine Aufgaben mehr repräsentativ im Außenverhältnis, da er keinerlei Einfluss auf die anderen Sultanate und Emirate nehmen kann. Lediglich ein gemeinsames Ziel eint die machtbewussten Herrscher des Kalifats regelmäßig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung wird von eigens eingesetzten Beratern übernommen, die jeweils einen eigenen Stadtteil wirtschaftlich wie politisch führen. Sie unterstehen hierbei dem Kalifen. Manche agieren durchaus volkstreu und gütig, während andere als eiskalte Egoisten gelten. Eine schlechte Bezahlung lässt die ohnehin wenigen Posten in der Verwaltung Mina Farahs unattraktiv erscheinen. Vor allem aber die üppigen Bestechungsgelder locken viele Bewerber schlussendlich doch an. Diese sind durchaus gewollt, da man sich einerseits Kosten spart. Andererseits wird jeder Stadtbeamte einfach wegen nachweisbarer Korruption angeklagt und im Wüstensand begraben, wenn er zu aufmüpfig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
Mina Farah wird überwiegend von stationierten Soldaten des [[Heer des Kalifats Al'bastra|Al'bastrischen Heeres]] gesichert. Die Soldaten sind in Friedenszeiten in der Stadt eingeteilt und agieren nach militärischen Mustern. Ihre Aufgabe ist es die Sicherheit und Rechtsprechung in der Stadt zu gewährleisten. Meistens gehen sie dieser Aufgabe mit wenig Enthusiasmus nach. Viele von ihnen verfügen nur über ungenügende Kenntnisse im komplizierten und verzweigten Rechtssystem Al'bastras. Besonders problematisch erscheint, dass nur wenig kodifiziert ist und vieles auf den ersten Blick willkürlich erscheint. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich das jahrhundertealte Gewohnheitsrecht, das vor allem in Sachverhalten des Handels eine ungeahnte Komplexität aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Stadt liegen Teile der [[Marine des Kalifats Al'bastra|Marine]] des Landes. Die schnellen Boote dienen als Abschreckung, könnten im Zweifel aber kaum einen Angreifer auf der Seeseite abwehren. Aus diesem Grund wurden mehrere Dutzend Kanonentürme an der Küste errichtet und mit großen Schiffsbrecher-Kanonen bestückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist darüber hinaus die Haris el'Kalifa. Diese persönliche Leibwache des Kalifen besteht aus streng ausgewählten und eigens ausgebildeten Eunuchen. Ihr einziger Lebenszweck ist das Beschützen und Aufopfern für ihren Kalifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
Fast die gesamte Wirtschaft der Stadt hängt vom reichhaltigen und gewinnbringenden Handel mit dem In- wie Ausland ab. Die trockenen Böden und weit entfernten Gebirge bieten nur wenig Möglichkeit für produzierendes Gewerbe. Auch eine Industrie ist mit wenigen Ausnahmen kaum in der Stadt vorhanden. Lediglich einige [[Alkoholica|Brennereien]], Tuchwebereien und Tabakfabriken stellen Güter für alle Welt her. Fischerboote ziehen darüber hinaus täglich auf das Nostrische Meer hinaus, denn die Kalifaten verschmähen auch den Geschmack frischen Wales nicht. Viel lieber verspeisen sie aber schmackhafte Krabben oder Garnelen aus den tiefen Fanggründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle namenhaften Handelshäuser Leändriens haben mindestens eine Niederlassung in Mina Farah. Der ungestörte - aber durchaus hoch besteuerte - Handel bietet die sicherste Einnahmequelle der Stadt. Dafür gewährleistet sie faire Handelsabläufe und eine halbwegs gerechte Rechtsprechung ohne Befürwortung der eigenen Landsleute. Besonders der Gewürz- und Tabakhandel läuft über Mina Farah ab, ebenso weite Teile des Stoff- und Seidenmarktes kommen in der Stadt zusammen. Aus [[Totonia]] werden exotische Waren für die begierigen Wünsche der Leändrier hergebracht. Edelsteine und seltene Hölzer werden genau so teuer verkauft, wie manche exotische Pflanze oder auch Ureinwohner. Denn Mina Farah verfügt über den größten Sklavenmarkt des Landes. Selbst wenn sich die Kalifaten selbst immer mehr vom Verkauf von Menschen distanzieren, lassen sie sich die gewinnbringenden Geschäfte mit den [[Nostrisches Imperium|Nostriern]] nicht entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
Das Stadtwappen von Mina Farah zeigt einen metallenen Schild umwoben von zwei wehen Seidenstoffbahnen und zwei, am unteren Ende des Wappens befindlichen, Glaslaternen mit grünem Glas. Ein an einen [[Edelsteine|Edelstein]] angelehnter purpurner Glasstein hält ein kleineres grünes Wappenschild mit einem kalifatischen Krummschwert im Zentrum. Die detaillierten Verzierungen stehen für die Handwerkskunst und kulturelle Tiefe von Mina Farah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
Die Gebäude Mina Farahs sind größtenteils aus leichtem roten Sandstein errichtet und mit Lehm verputzt. Manche Gebäude wurden auch vollständig aus gebranntem Lehm erbaut. Die Häuser sind oft in viele kleine Räume aufgeteilt, die Lager befinden sich in gegrabenen Kellern, um die Lebensmittel möglichst kühl zu halten. Hölzerne Fensterläden aus Akazienholz ermöglichen das Schließen der großen Wandlöcher. Die Häuser der Oberschicht sind mit großen Stoffbahnen verkleidet und vollständig verglast. Teils aus [[Totonia]] herbeigeschaffte Hölzer bilden die Grundlage für Möbel und ansehnlichen Schmuck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus massiven Steinblöcken erbauten Tempel sind hübsch bemalt und mit großen Wasserläufen versehen. Arbeiterscharen an Gärtnern sorgen dafür, dass die Grünanlagen zu Ehren [[Abrizzah|Abrizzahs]] stets in gutem Zustand gehalten werden. Die Innenräume sind wunderbar bunt bemalt und spiegeln Träume aus fernen Welten wieder. Akademien und Lehrstätten sind mit teuersten Instrumentarien und Reagenzien ausgestattet, um ein zielgerichtetes Forschen zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Eindruck hinterlassen jedoch die farbenfrohen und geruchsintensiven Märkte. Flatternde Tücher auf hölzernen Gerüsten markieren den Charme des Orients. Waren aus aller Welt werden feilgeboten und lautstark angepriesen. Ein Durcheinander aus [[Sprachen]] und Erlebnissen lässt den Markt von Mina Farah zu einem wunderbaren Schauspiel verkommen, bei dem für jedermann etwas dabei sein wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah4.png|thumb|right|450px|Öffentliches Schulhaus]]&lt;br /&gt;
Die Bürger Mina Farahs gelten als recht gebildet. Viele von ihnen können [[Sprachen#Kalifatisch|Kalifatisch]] nicht nur Sprechen, sondern auch Lesen. Schreibkünste sind dahingegen aufgrund der Komplexität der Zeichen weniger verbreitet. Insbesondere Rechenkünste gelten als Notwendigkeit, denn ohne könnte man nicht einmal auf den Basaren an Essen kommen. Ihre Fähigkeiten erlernen die meisten bereits als Kinder in den kostenpflichtigen Schulen. Eltern kratzen oft ihre letzten Münzen zusammen, um dem Nachwuchs das Lernen zu ermöglichen. Handwerkliche Künste werden direkt von Lehrmeistern weitergegeben, formelle Ausbildungen gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet von Mina Farah gibt es mehrere [[:Kategorie:Wissenschaft|wissenschaftliche]] Akademien, die die gehobenen Künste an ausreichend finanzstarke Personen weitergeben. Die oft jahrelangen Studien sind besonders im Bereich der [[Medizin|Medizin]] und Geisteswissenschaften angesehen. Auch mehrere Forschungseinrichtungen für Magier wurden im Stadtgebiet von Mina Farah gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
Die offizielle Staatsreligion des Kalifat Al'bastra ist der [[Kirash]] des Propheten [[Abrizzah]]. Große Tempelbauten befinden sich im gesamten Stadtgebiet und dienen Anhängern wie Pilgern gleichermaßen als Anlaufpunkt für ihren Glauben. Die verschiedenen Glaubensrichtungen des Kirash erkennen [[Deyn Cador]] ebenso wie Abrizzah an. Andererseits lebt ein mittlerweile beachtlicher Teil leändrischer Händler im Stadtgebiet. Der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] wurde es daher gestattet eine Kirche in Mina Farah zu errichten und tägliche Messen abzuhalten. Auf den Glockenklang muss allerdings aus Rücksicht auf die Mittagsruhe verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bewohner glaubt an beide Gottheiten, selbst wenn sie nur aktiv Abrizzah anbeten. Die Existenz Deyn Cadors oder gar die Substitution Deyns mit Abrizzah wird nur selten diskutiert oder proklamiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magie wird im Kalifat staatlich kontrolliert, aber ebenso unterstützt. Mina Farah verfügt über eine relativ große Forschungsstätte, in denen sich die Magiekundigen weitgehend frei bewegen und experimentieren können. Lediglich ein Akademierat sowie eigene Wächter überprüfen in regelmäßigen Abständen Fortschritt und Treue der Magier. Selbst Schwarzmagie ist in gewissen Maßen erlaubt. Jedoch führte die große Freiheit in der Forschung schnell zu katastrophalen Ergebnissen und vereinzelten Tragödien. Mehrere Massaker durch Schwarzmagier ließen die Bevölkerung erschaudern. Viele Städter wollen heute nicht mehr mit den Magiern in Verbindung gebracht werden, selbst wenn sie offiziell als von Abrizzah auserwählt gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
[[Feiertage]] werden in Mina Farah deutlich seltener gefeiert, als in den [[Deyn Cador|deynistisch]] geprägten Nationen Leändriens. Einzig das Oasen- und das [[Feiertage_des_Kalifat_Al'bastra#Falkenfest|Falkenfest]] haben große Bedeutung für das Zusammenleben der Stadt. Am Oasenfest, das traditionell den Frühling einläutet, wird die wasserspendende Oase Fathat'Ma mit roter Farbe eingefärbt. Die umstehenden Palmen werden kunstvoll dekoriert und sogar des nachts illuminiert. In ausgeprägten Tänzen danken die Städter ihrer Oase für das Wasser des kommenden Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falkenfest werden im Spätsommer die wertvollen Purpurfalken demonstriert. In rasanten Wettbewerben wird der beste Falke des ganzen Landes ermittelt und mit einem hochdotierten Preis ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Kalifat Al'bastra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Panda&amp;diff=17261</id>
		<title>Panda</title>
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		<updated>2026-03-27T20:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Panda.png|thumb|right|450px|Panda]]&lt;br /&gt;
Die Pandas sind eine kleine, eigene Tierart, die bisher nur wenige Male in Grenzgebieten im [[Südliches Fahlgebirge|Fahlgebirge]] zwischen hohen Gebirgen inmitten tiefer Wälder (ausschließlich Bambuswälder) gesichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Großer Panda==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudelgröße''': Einzelgänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Körperlänge''':  120- 150 Zentimeter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gewicht''': Zwischen 75 - 160 Kilogramm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Panda zeichnet sich durch ein verhältnismäßig kleines Gewicht im Vergleich zu Tieren mit ähnlicher Größe aus. Seine besondere Farbgebung in schwarze Flecken auf weißem Fell sorgt für einen einzigartigen Anblick in der Tierwelt. Unkundige Personen können den Panda gar für einen Bären halten, doch ist er ein sehr freundlicher und menschenscheuer Pflanzenfresser, der sich einzig und allein von Bambus ernährt. Daher ist sein Lebensraum auch fast ausschließlich auf Bambuswälder beschränkt. In der Regel frisst oder schläft der Bär, andere Aktivitäten sind kaum bekannt, was auch an seiner Eigenschaft als Einzelgänger liegt. Auch wenn ihr Körperbau es nicht vermuten lässt, sind sie ausgezeichnete Kletterer und Schwimmer, die nur nachts aktiv werden. &lt;br /&gt;
Die Tiere wurden bisher nur selten in der bekannten Welt gesichtet und sind allen anderen Lebewesen gegenüber scheu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roter (kleiner) Panda==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panda2.png|right|thumb|450px]]&lt;br /&gt;
'''Rudelgröße''': Einzelgänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Körperlänge''': Bis zu 120 Zentimeter (55-60 Zentimeter Schwanz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gewicht''': 4-6 Kilogramm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutlich kleineren roten Pandas ähneln den großen Pandas nur wenig. Sie sind eher mit Waschbären zu vergleichen, sind aber wesentlich schlanker im Körperbau. Ihr langes, weiches Fell ist meist rotbräunlich mit schwarzen Stellen sowie weißen Flecken im Gesicht. Der rote Panda erinnert durch seine Nase und die Barthaare an eine Katze, lebt aber meist auf hohen Bäumen und ernährt sich in freier Wildbahn von Pflanzen, allen voran Bambus. Gelegentlich fressen sie auch Kleintiere, Insekten oder Vogeleier, die sie auf den Bäumen nachts erbeuten. Am Tage schlafen die Tiere in den Baumwipfeln um der täglichen Wärme zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fauna]][[Kategorie:Säugetiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Kithara_der_Heiligen_Elsbeth&amp;diff=17260</id>
		<title>Kithara der Heiligen Elsbeth</title>
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		<updated>2026-03-27T20:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Bild defekt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jenes Instrument ist ein mächtiges Werkzeug der Kirche. Es gehörte einst der Heiligen Elsbeth, welche durch ihre Musik einen Dämon Skrettjahs tötete. Das kostete ihr das Leben. Die Kithara kann nur von jenen gespielt werden, die die nötige Unterstützung Deyns auf ihren Schultern tragen. Um sie wirklich aktiv im Geschehen nutzen zu können, bedarf es sehr langer Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktionsweise==&lt;br /&gt;
Spielt man sie richtig, kann die Kithara dazu benutzt werden, Verbündete im Kampf zu unterstützen und ihre Kraft im Glauben stärken. Der Musiker wird hierbei eine Art Gefäß für Deyns Kraft, die dann durch die Klänge der Kithara in die Zuhörer fließt. Diese Kraft ist allerdings gefährlich, denn wenn man sie zu lange anwendet, kann der Körper des Musikers Schaden nehmen, da er Deyns Kraft nicht lange leiten kann. Des Weiteren ist es möglich, den 'Perfekten Ton' zu spielen. Das ist selbst für Meister der Kithara sehr schwierig und wird nur als letzte Möglichkeit betrachtet.&lt;br /&gt;
Mit diesem Ton können Wunder gewirkt werden. Sterbende erhalten neue Lebenskräfte, dunkle und unreine Wesen sterben, wenn der Ton gegen sie gerichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Allerdings hat jene Technik ihren Preis: Er hinterlässt nämlich auch bleibende Schäden am Spielenden oder kann, je nach aufgewendeter Kraft, den Tod des Musikers bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Expansio_Humanitas&amp;diff=17259</id>
		<title>Expansio Humanitas</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Expansio_Humanitas&amp;diff=17259"/>
		<updated>2026-03-27T19:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 10px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Expansio Humanitas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; | [[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2 |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| Schwarze Alchemisten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Hauptsitz|| Unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Nebensitze|| Unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| Unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Anführer|| Unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Größe|| genaue Zahl unbekannt, mehrere Dutzend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expansio Humanitas, [[Sprachen#Alt-Sorridianisch|Altsorridianisch]] für die ''Erweiterer der Menschheit'', sind ein [[Kult]] sowie eine [[Organisationen|Organisation]], die über ganz [[Leändrien]] verteilt sind. Sie bestehen weitestgehend aus sog. ''schwarzen [[Alchemie|Alchemisten]]'' und ihren Unterstützern, die menschliches Leben durch alchemistische sowie grenzüberschreitende Forschung erweitern, verbessern oder verändern wollen. Die meisten Mitglieder wenden sich von der Gesellschaft und ihren moralischen Vorstellungen ab, um mithilfe von kruden Menschenexperimenten ihre individuellen Ziele zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die genauen Hintergründe sowie das exakte Gründungsdatum der Expansio Humanitas liegen im Verborgenen. Vereinzelte Aufzeichnungen in der [[Ewige Bibliothek|Ewigen Bibliothek]] oder der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] deuten darauf hin, dass bereits zur Zeit des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperium]] bzw. des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] Menschen mithilfe von alchemischen [[Gebräue|Gebräuen]] gezielte Veränderungen am Menschen herbeigeführt haben. Die meisten Experimente fanden zwar an größeren Tieren statt, doch sollen die Anfänge der Organisation weit vor dem ersten Kontakt der Menschen mit [[Jakobus der Hühnerzüchter|Jakobus dem Hühnerzüchter]] gelegen haben. Ein spezielles Dokument zeugt von ersten, äußerst missglückten Versuchen bereits um 83 AC. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Subjekt ward angekettet an der Wand wartend. Meine Zusammenstellung brodelte seit geraumer Zeit. Ich zog mir die Handschuhe aus dem Leder der Kuh über und ergriff das kochende Gemisch. Es ward mit grünlichem Farbstich versehen und roch nach einer Mischung alter Eier, vergammelten Brotes und des betörenden verbrannten Fleisches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich öffnete dem Subjekt den Mund mit einer Zange und flößte das Gemisch in seine Kehle. Anstelle von Schreien drang nur ein tiefes Gurgeln aus seinem Halse. Seine Haut bildete im Mundraum augenblicklich Pusteln und Brandblasen aus, die auf die Wärme des Gebräus zurückzuführen waren. Auch die Haut an Armen und Beinen begann mit der Bildung von Blasen und Rissen. Seine Pupillen formten sich zu Ovalen, die rötlich anliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschien mir gar [..., der weitere Text ging verloren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |Autor=Unbekannt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Fundstück einer Schriftrolle&lt;br /&gt;
 |Seite=1&lt;br /&gt;
 |Sprache=Übersetzung in [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]&lt;br /&gt;
 |Uebersetzung=Übersetzung eines Schriftrollenfundstücks aus dem [[Sprachen#Alt-Sorridianisch|Alt-Sorridianisch]] durch die [[Ewige Bibliothek]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Expansio Humanitatis1.png|thumb|right|450px|Langjähriges Mitglied bei seinen &amp;quot;Forschungen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit fand man immer wieder ähnliche Berichte von oft noch viel grausameren Einzeltätern und ihren Verbrechen am Menschen. Häufig eint die Täter kein einheitliches Vorgehen sondern nur der Hang zur Dokumentation ihrer &amp;quot;Fortschritte&amp;quot; bzw. &amp;quot;Erkenntnisse&amp;quot;. Während der Jahre 200-300 AD prägte sich besonders aufgrund mehrerer Entführungsserien im Norden von [[Caldagro]] der Begriff der schwarzen Alchemisten. Dutzende Kinder wurden ihren Elternhäusern entrissen und konnten nur noch schwer verstümmelt oder mit unerklärlichen Körperverformungen geborgen werden. Viele von ihnen starben während einer Notbehandlung durch [[Medizin|Heilkundige]]. Nur vier Kinder überlebten diese Entführungen und waren in der Lage von ihren traumatischen Ereignissen zu berichten. Sie alle wurden mit einem Wagen in den Keller eines bäuerlichen Gehöfts verschleppt, wo ihnen seltsame Substanzen auf die Haut aufgetragen wurden. Anschließend wurden sie festgekettet und über mehrere Wochen in ihrem Verhalten beobachtet. Während sie das Leid anderer Opfer mitansehen mussten, die weitaus schlimmere Spuren davontragen, verfärbte sich bei den vier Überlebenden die Haut unter großem Schmerz in einen durchgehend dunklen Blau- bis Schwarzton, den sie bis an ihr Lebensende behalten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der folgenden Jahrhunderte gewannen Alchemisten allgemein mehr an Einfluss. Gerade Individuen, die nutzbare Forschungsergebnisse vorweisen konnten, wurden an Höfen angestellt oder durften ihre Forschungen unter finanzieller Förderung durchführen. Manche Salbe, Heilmethode oder auch so manches Gebräu findet bis heute Anwendung. Viel größer war jedoch die Zahl derjenigen, die ohne Überwachung oder genaue Zielsetzung mit eigenen Experimenten begann. Mit meist waghalsigen Begründungen mischten Amateure [[Materialien]] zusammen, um sich das Ergebnis anzusehen. Nur wenige von ihnen vermochten vorab die Konsequenzen ihres Handelns einzuschätzen. Besonders um 530 AD ließ sich ein großer Abfall von menschlicher Moral sowie eine Zunahme an Versuchen am eigenen bzw. fremden Körpern feststellen, die wenig von Erfolg gekrönt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 570 AD verschwanden die öffentlichkeitswirksamen Fälle beinahe spurlos. Mitnichten ist dieser Rückgang auf die Aktivitäten von schwarzen Alchemisten oder das Abebben der Anzahl von Menschenexperimenten zurückzuführen. Vielmehr deuten heutige Vermutungen darauf hin, dass um diesen Zeitraum die Expansio Humanitas ihr Wirken begonnen haben muss. Einige in die Hände der [[Sorridianische Inquisition|Sorridianischen Inquisition]] geratene Schriften deuten auf einen Verbund schwarzer Alchemisten hin, die ihre Mitstreiter in den Untergrund zwangen und notfalls auch eigenmächtig bestraften sofern sie gegen die Anweisungen verstießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Geehrter Alchemist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eure Taten sind nicht unerkannt geblieben. Ihr erregt die Aufmerksamkeit der Inquisitoren und Wachen. Euch wird hiermit dringlichst angeraten eure Experimente in den Untergrund zu verlagern und eure Proben sach- und artgerecht zu verscharren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auslösen weiterer öffentlichkeitswirksamer Fälle gefährdet nicht nur euer sondern auch unser Tun. Wir bieten euch zugleich Unterstützung an. Fragt die Obsthändlerin nach faulen Äpfeln nachdem die Kirchenuhr zehn Mal geschlagen hat. Sodann werden wir euch helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weigert ihr euch jedoch, dann werdet ihr wohl möglich bald zu einer unserer Proben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchend,&lt;br /&gt;
E. H. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |Autor=Unbekannt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Brief an I. P. &lt;br /&gt;
 |Seite=1&lt;br /&gt;
 |Sprache=Übersetzung in [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]&lt;br /&gt;
 |Uebersetzung=Übersetzung eines Briefes aus dem [[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianischen]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die folgenden Jahrzehnte und Jahrhunderte gab es nur wenige Aufgriffe einzelner Alchemisten. Gelegentlich konnten in Kellern oder abgelegenen Höhlen dafür Unmengen von Gebräuen sowie Nachweise der grausamen Taten der möglichen Mitglieder der Expansio Humanitas gefunden werden. Ab 1050 AD intensivierten sich zudem Entführungen, die dem Kollektiv zugeschrieben werden. Darunter ist besonders der Fall des Verschwindens zweier Zwillinge aus [[Linnigh]] in den Köpfen der Menschen geblieben. Die beiden ungefähr zwanzig Jahre alten Töchter eines Müllers wurden am helllichten Tage bei einem Markbesuch abgefangen, in einen nahegelegenen Keller verschleppt und dort unter [[Rauschmittel|Drogen]] gesetzt. Anschließend wurde ihnen ungefähr ein halbes Dutzend Gebräue eingeflößt bevor ihnen die eigenen Arme durch den Versuch grotesker metallener Arme ersetzt worden sind. Man fand beide Leichname wenige Tage später in einem nahegelegenen Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Zusammenhang zwischen den Taten einzelner Mitglieder findet sich nur äußerst selten, sodass davon ausgegangen wird, dass die meisten Anhänger der Expansio Humanitas die Gruppierung eher als Austauschmöglichkeit für Informationen und Hilfsangebote nutzen. Auch heute werden viele Fälle schwarzer Alchemie der Gruppe zugeschrieben, was vor allem mit dem gänzlich aus der Reihe fallenden Akt des Marnie Morriau zusammenhängt. Der [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrumer]] entführte 1214 AD, die Tochter eines ländlichen Grafen mit dem Namen Rosalina von Peewers, als diese gerade auf einem Landausflug war. Morriau stellte im Verlauf mehrerer Wochen schwere Forderungen zur Freiheit der Forschung der schwarzen Alchemisten und veröffentlichte dutzende Pamphlete auf denen er absolute Moralfreiheit zum Wohle der Menschheit einforderte. Er zitierte dabei mehrfach die Beschränkungen der Expansio Humanitas bevor er und sein Experiment nebeneinander erhangen an einem Bauernhof bei [[Bischoffelden]] aufgefunden wurden. Seinem Opfer fehlten die Augäpfel und wesentliche Teile der inneren Organe, die er durch andere &amp;quot;Bauteile&amp;quot; ausgetauscht hatte. In Marnie Morriaus Bauch war mit einem Nagel ein Brief befestigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Welt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieser Täter ist kein Mitglied unserer Organisation, selbst wenn er das behauptet. Wir distanzieren uns und überreichen ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortschritt wird euch irgendwann ereilen. In der Stille, ohne Laute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expansio Humanitas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |Autor=Unbekannt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Brief am Bauch von Marnie Morriau&lt;br /&gt;
 |Seite=1&lt;br /&gt;
 |Sprache=Original auf [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]&lt;br /&gt;
 |Uebersetzung=Original eines Briefes auf [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Veröffentlichung des Briefes und des ersten Schriftwerks der Expansio Humanitas an die Bevölkerung hielt sich die Gruppierung gänzlich bedeckt. Es erfolgten keine weiteren Veröffentlichungen und keine tieferen Erkenntnisse über die Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ideologie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Expansio Humanitatis2.png|thumb|right|450px|Vermummter schwarzer Alchemist]]&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Expansio Humanitas verfolgen eine Weltanschauung, die sich abseits der gewöhnlichen Moral von Menschen bewegt. Sie fokussieren den Fortschritt durch Forschung in extremen Zügen. Mithilfe von Alchemie und anderen Wissenschaften soll es möglich sein das menschliche Dasein und Leben zu erweitern, fördern und idealerweise einen gottgleichen bzw. gottähnlichen Status zu erreichen. Hierbei werden Konsequenzen und moralische Bedenken hinter den eigenen Forschungstrieb angestellt. Der Wille zur Voranschreiten ist bei den meisten schwarzen Alchemisten und Forschern so ausgeprägt, dass sie vor allem fremdes, aber auch ihr eigenes Leben für den ultimativen Fortschritt opfern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Expansio Humanitas bewegt sich dabei abseits der [[Leändrien|Nationen]], Kirche oder Gottheiten. Sie verfolgen vor allem eigensinnige Ziele, die selbstgesetzt als Etappen erreicht werden wollen. Sie sind absolut bereit über Leichen (manchmal sogar Leichenberge) zu gehen, um ihre Ideologie voranzubringen. Viele Anhänger verstehen besonders moralische oder religiöse Vorbehalte nicht, interpretieren diese als Schwäche und können sich nur schwer in die Gesellschaft integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist sehr lose aufgebaut und verfügt nicht über Kultanführer oder gar ausgeprägte Rangstrukturen. Vielmehr handelt es sich um einen losen Verbund gleichgesinnter Individuen, die das menschliche Laster ablegen und es weit überschreiten wollen ohne sich dabei von [[Recht|Gesetzen]] und anderen Beschränkungen behindern zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verfolgung==&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft, Verbreitung und Tätigkeit in der Expansio Humanitas ist in allen leändrischen Nationen verboten. Sie gilt ferner in vielen Staaten als verbrecherische Organisation, die von der Bevölkerung gemieden und verstoßen wird und werden soll. In der Theorie werden die schwarzen Alchemisten, ihre Anhänger, Unterstützer sowie teils sogar ihre Opfer daher öffentlich verfolgt und zumeist mit Kapitalstrafen sanktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch flüchtet sich der Kult jedoch gänzlich in den Untergrund, sodass keine wirkliche Verfolgung stattfindet. Die meisten Mitglieder agieren autonom, ohne Rücksprache mit anderen Individuen und verfolgen eigene Ziele. Für Kirche, Inquisition und weltliche Macht ist es daher beinahe unmöglich größere Aufgriffe zu erzielen. Gelegentlich dringen zwar Hinweise an das Tageslicht, wenn besonders abstruse Versuche aufgefunden werden, doch sind die Täter dann meist schon geflohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ländlichen Raum herrscht nur wenig Verständnis für das Tun der Alchemisten, sodass in großen Teilen Leändriens vor allem zu viele Anschuldigungen die beauftragten Wächter belasten. Jeder Alchemist, viele Kräuterfrauen und so mancher Heilkundiger wird nicht nur der Übereinkunft mit [[Skrettjah]] sondern auch der Mitgliedschaft in dem sagenumwobenen Expansio Humanitas unterstellt. Für die wahren Mitglieder ist es dadurch deutlich einfacher eine Übersicht zu behalten welche Verhaltensmethoden ein effektives Verstecken fördern und welche Taten besser zukünftig vermieden werden. Doch auch in den [[:Kategorie:Stadt|Städten]] erscheint es nicht viel einfacher die gewieften Expansio Humanitas-Mitglieder ausfindig zu machen. Versteckt in Hinterhöfen, zwischen falschen Wänden, in Kanalisationen und all den dunklen Orten des geballten menschlichen Lebens fällt es einfach selbst grausamste Experimente an den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft zu verüben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem werden alle Jahre wieder einige unvorstellbare Funde gemacht, die die wirklichen moralinsolventen Taten der Expansio Humanitas aufzeigen. Jedes Mal wird die Öffentlichkeit erneut an das schreckliche Unheil der schwarzen Alchemisten erinnert, sodass in manchem Ort gar die Mistgabeln und Fackel erhoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auftreten==&lt;br /&gt;
Die gesamte Organisation tritt nicht einheitlich und vor allem nicht geschlossen auf. Gerüchten nach sollen mehrere Bereiche bzw. Abschnitte existieren, die lose zusammenhängen und ihre Ergebnisse untereinander teilen. Die schwarzen Alchemisten des Expansio Humanitas eint keine gemeinsame Agenda, kein gemeinsames Ziel und schon gar kein gemeinsamer Feind. Sie alle suchen irgendwie nach dem eigenen Fortschritt ohne Rücksicht auf Verlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt auch dazu, dass genug Anlass für gegenseitige Betrügereien, Diebstahl oder sogar noch schlimmere Verbrechen besteht. Vermutet wird jedoch, dass viele Mitglieder bereits so manche schwere Wunde oder Entstellung durch die eigenen Untersuchungen davongetragen hat. So manch einer mag diese Narben vielleicht mit Stolz tragen, doch dürften sie im Regelfall eher unter den schwarzen Lederkutten (zum Schutz gegen die eigenen Gebräue oder Maschinerien) verborgen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
*Celephaistos, [[Mittländisches Imperium|Mittländischer]] Alchemiker, 140 - 69 AC&lt;br /&gt;
*Falah'Falaha, [[Djidanistisches Reich|Djidanistischer]] Pflanzenkundler und Forscher der [[Gebräue]], Tod um 120 AC&lt;br /&gt;
*Jonass der Blaue, Giftmischer aus [[Steunvik]], 1299 AD hingerichtet&lt;br /&gt;
*Flemel Flesiak, [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Professor, 1333 AD bei einer großen Explosion bei [[Leinburge]] umgekommen&lt;br /&gt;
*Alesso Caliagoropo, [[Königreich Sorridia|sorridianisch]]-[[Nostrisches Imperium|nostrischer]] Mörder, der mit Experimenten zur Blutvergiftung und -verdickung schockierte, 1342 AD durch den Strick in [[Fortifa]] gehangen&lt;br /&gt;
*Zahar al Hamman, [[Kalifat Al'bastra|kalifatischer]] Alchemist und Naturforscher, 1347 AD verschollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kult]][[Kategorie:Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=17258</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=17258"/>
		<updated>2026-03-27T19:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:SafálorisWappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=0 &lt;br /&gt;
|Regentschaft=Zerstörte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte [[Silberlegion|Silberlegionäre]]&lt;br /&gt;
|Tempel=Vernichtete [[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der [[Familie Gráncais|Gráncais]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik Safeaux des [[Königreich Fallice|Königreichs Fallice]]. Von Safáloris ist heute nur noch ein einziger Krater übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safáloris hatte sich trotz den Wirren und Unruhen des Fallicer Bürgerkriegs den Glanz vergangener Tage bewahren können. Sie erneuerte und adaptierte sich in den Jahren [[Chronologica|1354 bis 1359 AD]] durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab, wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Gráncais]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 AD unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht. Mit ihr sind viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet worden. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Gráncais ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor dem Krater der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelles==&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris1.png|thumb|right|450px|Malerei des Kraters von Safáloris]]&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist heute nur noch ein tiefer Krater übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschehnisse um die Entstehung des Kraters und die Auslöschung von Stadt und Bewohnern sind unbekannt. Einzig gewiss ist, dass sich eine gigantische und von großem Leid geplagte Tragödie abgespielt haben muss. Mehrere Expeditionen der umliegenden [[Fallicer Bund|Fallicer Kleinstaaten]] mit Unterstützung aus [[Königreich Sorridia|Sorridia]] und [[Königreich Patrien]] versuchen die Geschehnisse aufzuarbeiten. Durchweg werden jedoch merkwürdige Sichtungen unmenschlicher Wesen im Krater gemeldet. Besonders in der Nacht scheinen immer wieder Menschen zu verschwinden und grausame Schreie aus der verbrannten Erde zu dringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historisches==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Quelle des Flusses Safálan, umgeben von malerischen, stillen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, auf denen vor allem Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. Auf der Südseite erstreckt sich der Safeaux-Wald bis wenige Kilometer vor die Hafenstadt [[Nonras-sur-Mer]]. Obwohl Nonras-sur-Mer an der Küste liegt und die ausländischen Händler dort zuerst anlanden, konnte es sich nur als Umschlagplatz etablieren, während in Safáloris die Waren gelagert und wichtige Verträge unterzeichnet wurden. Die strategisch günstige, sturmfreie und ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren besonderen Charme. Die Oberschicht schwor sogar auf die heilende Wirkung der Umgebung. So manches seelische Leiden versuchte man durch verordnete Spaziergänge in den inneren Anlagen der Stadt oder durch Ausflüge in den Safáloris-Wald zu lindern. Oft traf man aber gerade dort auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenfalls &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufleute und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris entstand um die Quelle des Flusses Safálan. Es entstand ein kleiner Hafen mit zwei oder drei Lagerhäusern, aber der Flussverkehr beschränkte sich hauptsächlich auf Fischerboote, die aus dem himmelblauen Wasser vor allem Lachse fischten, um den begehrten Kaviar für teures Geld an die Kaufmannsfamilien zu verkaufen. Um 1356 entbrannte jedoch ein Wettstreit zwischen den Partellados und den Urochingers - beides bedeutende Kaufmannsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Vor allem die Partellados schienen große Pläne zu haben, einen regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden dabei von den intriganten Urochingers behindert, die die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und die bald darauf ausbrechende Anarchie in den Kronlanden machten den Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Der Doge Agnello Partellado übertrug Phillipp Particado unentgeltlich sein Lagerhaus und sicherte sich so dessen Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat zu verdrängen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen von [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] auf den [[Westwind-Inseln]] verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris umkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris2.png|thumb|right|450px|Die ehemaligen Felder um die Stadt]]&lt;br /&gt;
Safáloris liegt wie [[Montebrillo]] zwischen der subtropischen Zone des heißen und trockenen [[Königreich Patrien|Patriens]] und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man die milden Temperaturen zur Zeit der Blumenblüte und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung ins kühle Safálan flieht, wo eine sanfte Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kalten Winter verschluckt. Da die Stadt auf einer Anhöhe liegt, fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärger der Händler, die sich über gefrorene und rutschige Pflasterstraßen und vor allem über den vielen Schlamm beklagen, der die sorgfältig gepflasterten Bürgersteige verunreinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bewohner von Safáloris auf ihre bunt blühenden Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Vor allem die Kaufmannsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtigen Villa mit aufwändig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern, die anderen Kaufleute vor Neid erblassen zu lassen. So scherzten die auswärtigen Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten sie den &amp;quot;Weg nach [[Totonia]]&amp;quot; wegen der vielen Pflanzen, die sie dick wie Baumwurzeln und beständig wie Adern durchzogen. Gerissen wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber noch einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch Verdunstung für eine passive Kühlung der Häuser. In den Straßen dagegen schwoll dadurch vor allem im Sommer die Luftfeuchtigkeit noch mehr an, nur damit die meisten Pflanzen im Winter ohnehin verwelkten und man im Frühjahr wieder mit der unsinnig teuren Begrünung beginnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Ebenso artenreich wie die Pflanzen war bald auch das Ungeziefer in Safáloris. Durch den Wettbewerb um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 AD von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen in den Straßen, Häusern und Grünanlagen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger Herr werden, die eigens aus dem [[Nostrisches Imperium|Nostrischen Imperium]] herbeigerufen wurden. Vor allem der Kaufmannsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das eklige, aber ungiftige Ungeziefer absichtlich importiert zu haben, um andere Kaufleute zu ärgern. Die Privatsoldaten der Kaufmannsfamilie Ipato waren deshalb in ihrer Funktion als Stadtwache stets im Umgang mit solchen Tieren geschult. So kam es, dass die Bürger die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, schmähten und verspotteten, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert wurden und nur dann zum Einsatz kamen, wenn die Bürger in Panik vor den Schlangen aus den Parks flohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder erfreuten die Schwäne, die im Frühjahr an die Ufer des Safálan zurückkehrten, um ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungen aufzuziehen. Bis in den Spätherbst hinein, wenn sie vor der Kälte in den wärmeren Süden flüchteten, konnte man dieses Naturschauspiel bewundern, das von allzu gutmütigen Bürgern mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam aber auch vor, dass neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und mit Bissen vertrieben wurden oder dass ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nestern vorbeiritten und die Schwäne zu Tode bissen. Der Zorn der Bürger über diese Nachlässigkeiten veranlasste den damaligen Herzog Nouel de Safáloris, das Amt des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; zu schaffen. Dieser hatte die Pflicht, alle möglichen Maßnahmen zum Schutz der Schwäne zu ergreifen. Als ehrenvolle Aufgabe gedacht, entwickelte sich dieser Titel aufgrund seiner Nutzlosigkeit und Machtlosigkeit eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, bei seinem Amtsantritt offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; ernannt. Ein Zeugnis seiner mangelnden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht höhnisch spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris3.png|thumb|right|450px|Einst eine blühende Stadt...]]&lt;br /&gt;
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Safáloris gehen auf das [[Königreich Sorridia|Heilige Sorridianische Reich]] zurück. In dessen konsequenten Besiedlung des Hoheitsgebietes des heutigen Fallice wurde 212 AD ein Weiler namens &amp;quot;Safáloris&amp;quot; in Steuerdokumenten benannt, welcher an der Flussquelle des Safálan lag. Sorridianische Siedler sollten dort aufgrund des fruchtbaren Bodens Ackerbau und Viehzucht betreiben. Da in unmittelbarer Umgebung des heutigen Safeaux keine wichtigen Ressourcen vorzufinden waren, wuchs der Weile mehrere hundert Jahre lang gemächlich vor sich hin, ohne aber irgendeine größere Relevanz zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als 564 AD das [[Kalifat Al'bastra]] fast das gesamte Gebiet des Heiligen Sorridianischen Reiches eroberte, sollte Safáloris bekannt werden. Es gelang nämlich dem ersten Bürgermeister von Safáloris, Pomodoro, durch ein diplomatisches Manöver die einfallenden [[Esh'shajen]] vor der Plünderung des damaligen Dorfes mittels Geschenke zu bewahren und gleichzeitig den [[Orden|Paladinen]] der Sorridianischen Kirche glaubhaft zu machen, die mutigen Bauern hätten die Heerschar aus dem Süden durch ihren zelotischen Eifer allein aus dem Dorf halten können. Dies beeindruckte den Sorridianischen Provinzvorsteher so sehr, dass Pomodoro ab sofort in den Adelsstand gehoben und &amp;quot;Pomodoro de Safáloris&amp;quot; heißen sollte. Dieses Adelsgeschlecht herrschte, bis zur Absetzung von Nouel de Safáloris durch den Händlerrat, ununterbrochen fast 800 Jahre lang und wurde mit dem Untergang von Safáloris ebenso ausgelöscht wie die königliche Linie der Gráncais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Eigenständigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
Fast 650 Jahre lang wirtschaftete Safáloris gemütlich vor sich her, ohne signifikante Teilnahme in den folgenden Kriegen mit dem Kalifat Al'Bastra oder der Unabhängigkeiten der Staaten [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]], [[Königreich Weidtland|Weidtland]], [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] und [[Königreich Éireann|Éireanns]]. Erst 1337 AD, als die Spannungen im restlichen Heiligen Sorridianischen Reich in einem brutalen Bürgerkrieg mündeten und gleichzeitig Tasperin das Land überfiel, erlangte die Stadt durch die 1342 AD folgende Unabhängigkeit des Königreiches Fallice Aufwind. Safáloris wurde in der Folge, unter bis heute ungeklärten Umständen, von König Lothair Gráncais zum Herzogssitz von Safeaux ernannt - und nicht das besser geeignete [[Nonras-sur-Mer]], das bereits einen tadellosen Hafen, größere Bevölkerungszahlen und damit auch höhere Steuereinnahmen erzielte. Der Hofspion der Händlerrepublik Udo Urochinger brachte während seiner Amtszeit &amp;quot;Dokumente&amp;quot; hervor, die behaupteten, dass die großen Handelsfamilien von Safáloris schon damals mit ihrer Tüchtigkeit die Gráncais überzeugten, Safáloris als Verwaltungszentrum zu etablieren. Kritiker vermuten jedoch, dass Graf Aider de Safáloris mit großzügigen Spenden an Hilton sich gegenüber Nonras-sur-Mer durchsetzen konnte, weswegen die Dokumente von Urochinger von Historikern als illegitim angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg zum Herzogssitz erlebte Safáloris ein Wirtschaftswunder. Die lokalen Handelsfamilien rissen die Handelsmacht in dem neuen Königreich Fallice an sich und wurden so in nur wenigen Jahrzehnten unvorstellbar reich. Das Herzogtum Safeaux wurde dadurch rasch zu einem der wohlhabendsten Herzogtümer, lediglich Validonia war durch die reichen Bodenschätze noch reicher. Nouel de Safáloris erbte 1345 AD den Herzogstitel von seinem Vater Aider, seine Regentschaft war gekennzeichnet durch Königstreue und Gnade, aber auch Verschwendung und Inkompetenz. So hielt Safeaux König Lothair I. bis zu seinem mysteriösen Tod 1353 AD die Treue, akzeptierte Königin Ludwill I. aber auch rasch als neue Königin und schloss sich ihr und Kronprinz Etienne an, um die patrischen Invasoren aus Validonia zu vertreiben. So sollen Herzog Nouel und Kronprinz Etienne im Feldzug gegen Patrien wahre Freundschaft gefunden haben, was die Loyalität gegenüber der Königskrone von Fallice über viele Jahre sicherte. Allerdings verschuldete sich Herzog Nouel durch den Feldzug, seinem extravaganten Lebensstil und seiner schieren Überforderung mit der Verwaltung von Safeaux zunehmend bei den örtlichen Handelsfamilien, was den Weg zu seiner Absetzung ebnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
[[Datei:Safáloris4.png|thumb|right|450px|Hier wurde der [[Vertrag von Safáloris]] geschlossen]]&lt;br /&gt;
Als im [[Zeitrechnung|Nebelmond 1353 AD]] die Garbenrevolte in Tiuloise ihren Anfang nahm, explodierten die Nahrungspreise. Gleichzeitig belegte die neue Königin Ludwill I. die Herzogtümer mit hohen Steuern, was die Schatzkammer von Safeaux zu leeren drohte. In seiner Verzweiflung ernannte Herzog Nouel seinen größten Gläubiger, guten Freund und Patriarchen Agnello Partellado zum Kämmerer von Safeaux, welcher Abhilfe schaffen sollte. Dieser reiste sogleich nach [[Hilton]], um mit der Königin über die fliehenden Bauern aus Validonia, welche zum Safálan-Kreuz flüchteten, zu sprechen. Dort traf er pünktlich zu einem Ball ein, welche Königin Ludwill I. für ihr Volk, ohne die Herzöge einzuladen, veranstaltete. Dort sollen er und die Königin wild getanzt und sich angefreundet haben; denn am folgenden Tag konnte Partellado Steuererleichterungen für Safeaux erwirken, die Verantwortung für die Bauern an die Kronlande und Validonia abwälzen und die horrenden Nahrungspreise aus Tiuloise anprangern. Noch am selben Tag wurde der Abgesandte aus Tiuloise von der Königin festgenommen und Safeaux Reparationen zugesichert. Im Gegenzug würden die Truppen von Safeaux im Norden gegen die Garbenrevolte helfen. Agnello Partellado kehrte so mit Erfolg gekrönt nach Safáloris zurück, um Herzog Nouel Bericht zu erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde ein Bankrott und eine darauffolgende Hungersnot im letzten Moment abgewendet. Partellado schaffte es, mit [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] ein Handelsabkommen abzuschließen, welche das Safeaux'sche Volk über viele Jahre der folgenden Unruhen hinweg ernähren würde. Allerdings reichte das nicht, um Safeaux die kommenden Jahre liquide zu halten. Als Partellado Herzog Nouel mit der Tatsache konfrontierte, soll er vor Schreck in Ohnmacht gefallen sein und war viele Wochen danach noch bettlägerig. Augenberichten zufolge soll Partellado den Ohnmachtsanfall des Herzogs als Attentat verwechselt, sich panisch unter den Tisch geworfen haben und erst hervorgekommen sein, als Bedienstete den Herzog versorgten. In den darauffolgenden Wochen, in denen Partellado als Stellvertreter des Herzogs die Regierungsgeschäfte übernahm, soll es dann unter den Händlern zur Verschwörung gegen Herzog Nouel gekommen sein. Safeaux sandte nicht wie versprochen sein Heer aus, um am Feldzug der Königin teilzunehmen, sondern ließ die Wachpräsenz in Safáloris verstärken. Partellado zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, überließ das Tagesgeschäft seiner Frau Morosina und seiner Assistentin Mathilde Aquis und soll sich angeblich mit den anderen Patriarchen und Matriarchen getroffen haben, um die Zukunft von Safeaux zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschah es im Erntemond 1356 AD, dass in Safáloris der Händlerrat die Kontrolle über Safeaux übernahm. Offiziell würde dieser Herzog Nouel vertreten, bis sein Gesundheitszustand sich bessern und die Schulden an die Handelsfamilien zurückgezahlt würden. Inoffiziell war dies jedoch klar ein Putsch der reichen Patrizier, um die Herrschaft an sich zu reißen. Herzog Nouel wurde unter Hausarrest gestellt und Agnello Partellado zum Dogen ernannt. Diese &amp;quot;friedliche Evolution&amp;quot; wurde vom restlichen Fallice stillschweigend hingenommen oder einfach übersehen, welches bereits im nächsten Monat mit dem Tod von Königin Ludwill I. zu kämpfen hatte. Partellado erkannte die Not im Lande und traf sich mit Herzog Requisto de Avidez in Hilton, um die Zukunft des Landes zu diskutieren. Die Königin ernannte Partellado bis kurz vor ihrem Tod zum Großadmiral von Fallice und übertrug ihm die Aufgabe, die bereits seit Jahren an Hunger leidenden Kronländer zu ernähren. Allerdings wurde Partellado kein Zugriff auf die unglaublich prall gefüllte Schatzkammer von Fallice gewährt, weswegen sein Vorhaben scheiterte und kurz darauf die Anarchie in Hilton ausbrach, welche den gesamten Adelsrat der Kronlande abschlachtete und eben jenes Staatsvermögen in der nationalen Schatzkammer an sich riss. Partellado verreiste nur wenige Tage vorher aus Hilton, während Herzog de Avidez von den Anarchisten belagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Safáloris konnte der Doge Kronprinz Etienne Gráncais in Empfang nehmen. Der Händlerrat hatte das eigene Schlachtschiff &amp;quot;Concordiáles&amp;quot; unter dem Kommando von Schiffsleutnant Jean Iglezio in die [[Westwind-Inseln]] entsandt, um den Kronprinzen in Kooperation mit dem [[Tasperiner Heer]] von [[Stadt Neu Corethon|Neu Corethon]] von der Pirateninsel [[Cimanca]] zu befreien. So wurde Herzog Noel mit Kronprinz Etienne wieder vereint, auch wenn Noel unter Hausarrest stand. Nichtsdestotrotz erkannte der Händlerrat den Anspruch auf den Thron von Kronprinz Etienne an, zum Nachteil von Kronprinz Luis, welcher im Norden von Fallice bereits viele Herzöge auf seine Seite ziehen konnte. Kronprinz Etienne verblieb bis zu seinem Ableben in Safáloris; es ist unbekannt, ob und wie er politisch dort aktiv war. Während seiner Anwesenheit schien die Händlerrepublik sich jedoch an das Kaiserreich Tasperin anzulehnen, da sie einen Vertreter der [[Leändische Handelskompanie|Leändischen Handelskompanie]] in ihrem Händlerrat aufnahm und mit dieser regen Handel betrieb. Insbesondere validonisches Metall wurde in großen Mengen an das Kaiserreich geliefert, um die Aufrüstungsbemühungen Tasperins im [[Kampf der Kolonien]] gegen das Königreich Sorridia zu unterstützen, wodurch Safeaux zu neuem Reichtum kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weinmond 1357 kam es zu einer plötzlichen Aufrüstung von Safeaux. Der Händlerrat hatte die gesamte [[Silberlegion]] in der Stärke von 5000 Mann angeheuert, welche vor Safáloris kampierten. Es wird vermutet, dass dieser Schritt hauptsächlich von Doge Partellado forciert wurde. Wenige Wochen vor diesem Schritt wurde, kurz nachdem Patriarch Udo Urochinger aus dem Händlerrat geworfen und verbannt wurde, im Anwesen der Partellados eingebrochen und des Dogen neugeborener Sohn, Fabio, entführt, worauf die Frau des Dogen in eine katatonische Starre fiel. Auch wenn Fabio wenige Wochen darauf gefunden werden konnte, schien Partellado eine schwerwiegende Paranoia entwickelt zu haben. Der vorher rege Handel mit Validonia kam fast gänzlich zum Erliegen, über die Jahre zog sich der Doge mehr und mehr zurück und schien nur noch für Sitzungen des Händlerrates sein Anwesen zu verlassen. Doch die Truppen verblieben vor Safáloris, sie beteiligten sich nicht an den Kämpfen gegen die Garbenrevolte, die Anarchisten in [[Chalonnax]] oder die Befreiung Wyllions gegen die Tasperiner Besetzung durch Kronprinz Luis. So überließ der Händlerrat Fallice sich selbst, während in Safeaux weiterhin Frieden und Wohlstand herrschte. Die ausgelebte Neutralität der Handelsrepublik fand jedoch bald ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eismond 1358 AD wurde überraschend der [[Vertrag von Safáloris]] veröffentlicht. Kronprinz Etienne verzichtete darin auf seinen Thronanspruch zugunsten von Kronprinz Luis, welcher wiederum als neuer Thronfolger die Händlerrepublik offiziell legitimieren würde. Damit hatte der Händlerrat endlich seine lang gewünschte Legitimation erlangt; im Gegenzug wurden überraschend der ehemalige Verbündete Validonia unter Herzog Requisto de Avidez als Feindbild genannt, genauso wie die Anarchisten und Garbenrevolutionäre unter Jean Luntio und sogenannte &amp;quot;Wahnsinnige&amp;quot; in der Patagne. Damit positionierte sich Safeaux klar hinter Kronprinz Luis. Doge Partellado konnte sich damit rühmen, die Thronfolge von Fallice geklärt und die Feinde des Landes benannt zu haben. So sammelten sich über die Monate die Armeen von Kronprinz Luis, unter General Parcell Gavinde, als auch Baron de Escampel, der letzte Adelige der Kronlande, in Safáloris. Zehntausende Soldaten kampierten so vor Safaloris, während die hohen Herren im Herzogssitz einen gemeinsamen Plan schmiedeten, um Fallice vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren. Doch dazu würden sie nicht mehr kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Händlerrat mitsamt Doge Partellado, die Kronprinzen Luis de Grancáis &amp;amp; Etienne de Grancáis, Baron de Escampel, Nouel de Safáloris sowie General Parcell Gavinde wurden im Wolfsmond 1359 AD in einer riesigen Explosion getötet, samt ihrer Armeen und der gesamten Bevölkerung von Safáloris. Zehntausende Seelen wurden auf einen Schlag ausgelöscht. Ein Schuldiger konnte bis heute nicht gefunden werden. Es ist nicht einmal klar, ob es sich um eine Naturkatastrophe, einen von Menschen herbeigeführten Akt, göttliche- oder schwarzmagische Intervention handelt. Der Untergang von Safáloris wird die Menschheit wohl noch für viele Jahre beschäftigen. Der entstandene Schaden für das Königreich Fallice war und ist jedoch enorm. Das Königshaus der Gráncais war endgültig ausgestorben, die Handelsrepublik Safeaux wurde schlicht vernichtet und das Königreich Fallice ist in der Folge untergangen, um als [[Fallicer Bund]] wieder aufzustehen, ganz im Sinne der Garbenrevolution. Der einst himmelblaue Safálan soll nun dunkelrot und trübe sein, sein Wasser giftig und die einst fruchtbaren Lande verseucht. Patrische Suchtrupps konnten in den Ruinen von Fallice keine Überlebenden finden - in den Trümmerfeldern sollen sich dunkle Wesen und verirrte Seelen herumtreiben, die ihren raschen Tod nicht akzeptiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So regierte der Händlerrat nur knappe drei Jahre, bevor er ein grausames Ende fand. Die Bilanz war bis zur Vernichtung von Safáloris eine gute; wirtschaftlicher Aufschwung, effiziente Kosteneinsparungen, militärische Aufrüstung und einen Beibehalt des &amp;quot;Status Quo&amp;quot; in einem so von Leid geplagten Land konnten die Händler mit ihrer Regierungsarbeit vorweisen. Safeaux hätte es mit vereinten Kräften tatsächlich schaffen können, das Schicksal von Fallice gemeinsam zu wenden, umso tragischer ist es, dass die Handelsrepublik am Zenit ihrer Macht gefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Stadtrat_Neu_Corethon&amp;diff=17257</id>
		<title>Stadtrat Neu Corethon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Stadtrat_Neu_Corethon&amp;diff=17257"/>
		<updated>2026-03-27T19:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Stadtrat ist ein ehemaliges Regierungsorgan der Stadt Neu Corethon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtrat.png|right|thumb|600px|Das Stadtratgebäude Neu Corethon.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtrat wurde von Gouverneur Liam von Mainruth ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
Bereits zuvor wurde ein Teil der Regierungsaufgaben von seinen beiden Beratern, dem Prioren und dem Hauptmann übernommen. &lt;br /&gt;
Mit der Einberufung eines Rates hoffte er auf einen stärkeren Zuspruch in der Bürgerschaft, welche hier ihren gewünschten Einfluss auf das Schicksal der Stadt erhalten sollte.&lt;br /&gt;
Hierbei wurden die Aufgaben des Stadtrates definiert, welche sich auch in späteren Zeiten kaum veränderten. Als markantester Unterschied ist allerdings zu nennen, dass zu dieser Zeit der Gouverneur selbst den Vorsitz des Rates führte und ein Vetorecht besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sturz des Gouverneurs [[Liam von Mainruth]] im Jahre 1332 AD übernahm der Stadtrat vollkommen die Regierung der Stadt und hatte diese - mit kurzer Unterbrechung durch sorridianische Besetzung (1333-1334 AD) - bis ins Jahre 1337 AD inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltung des Stadtgeldes &lt;br /&gt;
Überwachung und Festlegung der Steuern &lt;br /&gt;
Förderung der allgemeinen Infrastruktur, Instandhaltung der öffentlichen Gebäude und Ausbau derer &lt;br /&gt;
Überwachung der städtlichen Löhne &lt;br /&gt;
Bewältigung von allgemeinen Krisen &lt;br /&gt;
Verbesserung des Wirtschaftsgeschehen &lt;br /&gt;
Neue Gesetzeseinführungen &lt;br /&gt;
(ehemals: Beratung des Gouverneurs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprüngliche Stadtrat bestand aus dem Gouverneur, welcher als dauerhaftes Mitglied den Vorsitz inne hatte. Ihm zur Seite standen der Prior und der Hauptmann, sowie zwei gewählte Volksvertreter.&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit veränderte sich die Struktur des Stadtrates, so war bisweilen der jeweilige Hafenmeister als Berater oder gar als vollständiges Mitglied Teil des Rates. Auch fanden sich auch Bankiere als finanzielle Berater oder Sonderinstanzen als temporäre Mitglieder im Rat wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zusammensetzung aus Kirchen-, Garnisions- und Bürgervertretern sollte die gesamte Bandbreite der Stadtbevölkerung mit ihren Interessen im Stadtrat vertreten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat tagt einmal in der Woche Sonntags um 20 Uhr im Stadtratsgebäude. Sollte es nötig sein, können auch außerordentliche Notfallsitzungen einberufen werden, welche bisweilen auch nicht protokolliert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Gouverneur, der Prior und der Hauptmann dauerhafte Ratsmitglieder sind, findet alle zwei Monate eine Wahl zur Bestimmung der beiden Volksvertreter statt.&lt;br /&gt;
Die Richtlinien für die Wahl selbst und für mögliche Kandidaten änderten sich mehrmals, diese galten bei der letzten Wahl (7.Stadtrat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kandidat darf jeder sich aufstellen lassen, der...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat&lt;br /&gt;
...seit mindestens einem Monat in Neu Corethon lebt&lt;br /&gt;
...eine offizielle Bürgerurkunde besitzt&lt;br /&gt;
...eine weiße Weste vorzuweisen hat&lt;br /&gt;
...nicht bereits Volksvertreter im vorherigen Stadtrat war&lt;br /&gt;
...nicht Mitglied der Kirche oder der Garnison ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wählen darf ein jeder Bürger Neu Corethons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl ist traditionell zweigeteilt. Eine halbe Woche haben mögliche Kandidaten Zeit, ihre Kandidatur offiziell zu machen, danach beginnt die Wahlphase, die wiederum eine halbe Woche dauert. Während dieser Phase können die Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben, welche schlussendlich ausgezählt werden.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis wird im Anschluss feierlich vom Leiter der Wahl bekannt gegeben. Hierbei wird die Hymne Neu Corethons angestimmt und der neue Stadtrat hält gleich nach den Feierlichkeiten die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historie der Stadträte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Historie des Stadtrats.png|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Liam von Mainruth (Gouverneur)&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein (Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Lyle Epitav (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Araanlas Fox (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Hector van Hyden/Cartaron Lambard (Bankier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Stadtrat wurde noch von Gouverneur Liam von Mainruth persönlich angeführt.&lt;br /&gt;
Überraschend war es jedoch, als er den Bankier Hector van Hyden als Schatzmeister in den Rat berief und diesem nach kurzer Zeit sein Vetorecht übertrug und sich von weiteren Sitzungen fernhielt. Einige Wochen später allerdings verließen Hector van Hyden und ebenso Araanlas Fox den Stadtrat und die Insel. Ersterer zerstörte auch alle Aufzeichnungen der Bank, was zu erheblichen Verwaltungsschwierigkeiten führte, welche mithilfe seines Nachfolgers als Bankier, Cartaron Lambard, welcher von den übrigen Ratsmitgliedern als Schatzmeister berufen wurde, bewältigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Liam von Mainruth (Gouverneur)&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein/Wulfric Sternhagel (Hauptmann/Kommandant)&lt;br /&gt;
*Zacharias Diaconus (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Rashid ibn Dschadar (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Cartaron Lambard (Bankier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des zweiten Stadtrates erreichte die Flotte von Wulfric Sternhagel, seines Zeichens tasperinischer Kommandant die Insel. Er übernahm ebenso das Kommando über die Garnison der Stadt und löste Leonhard Falkenstein für die verbliebenen Wochen im Stadtrat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Liam von Mainruth (Gouverneur)&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein/Bellomir Krupp (Hauptmann/Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Arys Yarwick (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Malik al Sayf (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Syrio Sturmthal (Sonderbeauftragter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Stadtrat war von der Rebellion der Bürger Neu Corethons gegen Gouverneur Liam von Mainruth geprägt, welcher nach zahlreichen diplomatischen Besuchen seitens Tasperins dazu bewegt wurde, Neu Corethon in den Krieg gegen Sorridia zu schicken. Als die Bürger dagegen protestierten und zugleich die Sekte der Sonnenfeuerkirche zerschlagen wurde, musste der Gouverneur fliehen und mit ihm verließ das Ratsmitglied Malik al Sayf die Insel.&lt;br /&gt;
Syrio Sturmthal, welcher von einem Großteil der bürgerlichen Parteien zu dieser Zeit unterstützt wurde, beanspruchte einen Posten im Stadtrat, welcher ihm für die übrige Legislaturperiode eingeräumt wurde, zugleich übernahm der Rat alle weiteren Regierungsgeschäfte in der Zeit nach der Rebellion. &lt;br /&gt;
Ebenso verzichtete Leonhard Falkenstein auf die Fortführung seines Amtes und übergab es Bellomir Krupp, welcher neben Syrio Sturmthal einer der führenden Personen während der Rebellion war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite große Ereignis, welches in diese Legislaturperiode fiel war die sorridianische Besatzung, welche wenige Wochen nach der Flucht des Gouverneurs eintrat.&lt;br /&gt;
Mangels Verteidigungsmöglichkeiten sah sich der Stadtrat dazu gezwungen, seine Arbeit einzustellen, da die Führer der Sorridianer den Regierungsanspruch erhoben.&lt;br /&gt;
Hauptmann Bellomir Krupp wurde bei einem Versuch des Widerstands getötet, während einige Bürger die Stadt verließen um in der Wildnis Schutz zu suchen.&lt;br /&gt;
Die übrige Regierungsgewalt fiel zu dieser Zeit auf die Kirche zurück, welche als einzige Institution von den Sorridianern geduldet wurde.&lt;br /&gt;
Bei der nächsten Rebellion, welche sich gegen die Sorridianer richtete, wurden deren Oberste getötet und der Stadtrat nahm seine Arbeit wieder auf, mit Leonhard Falkenstein als wiedereingesetzten Hauptmann.&lt;br /&gt;
Ebenso übernahm Prior Raphael Bonnington offiziell das Amt des Diplomaten Neu Corethons und nahm Kontakt zu den Regierungen des Festlands auf, um einer weiteren Invasion vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein (Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Rashid ibn Dschadar (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Paule Pfeiffer (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Odin Wolkenbrecher (Hafenmeister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem vierten Stadtrat wohnte erstmalig der derzeitige Hafenmeister Odin Wolkenbrecher bei.&lt;br /&gt;
Zuletzt war der Hafenmeister in die Regierungsgeschäfte vor der Zeit des Stadtrates miteinbezogen gewesen, als zweitrangiger Berater des Gouverneurs nach dem Prior und dem Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso kam es zu Aufsehen, als das Stadtratsmitglied Rashid ibn Dschadar seinen Posten als Ratsmitglied verlor, nachdem er eines Diebstahls in der Hafenmeisterei überführt wurde und floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Beauftragten für Unrats wurde auch in dieser Legislaturperiode geschaffen und Paule Pfeiffer übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein (Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Talia al´Ghul (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Velten Merbrück (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Leonhard Falkenstein/Thenor Eisenberg (Hauptmann/Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Tara al Sayf (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Aaron Krupp (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Hadubrand von Drachenberg (Hafenmeister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Legislaturperiode des sechsten Stadtrates verließ Leonhard Falkenstein die Insel und Thenor Eisenberg trat als neuer Hauptmann seinen Posten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7. Stadtrat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Raphael Bonnington (Prior)&lt;br /&gt;
*Thenor Eisenberg (Hauptmann)&lt;br /&gt;
*Leonardo Maurello (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Valon Ravenir (Volksvertreter)&lt;br /&gt;
*Hadubrand von Drachenberg (Hafenmeister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem Rat steht anzumerken, dass es bereits bei der Wahl zu einigen Komplikationen kam, als die Liste der Kandidaten mehrfach angepasst werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Protokolle=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokolle der Ratssitzungen werden von den Schreibern des Rates oder den Ratsmitgliedern selbst angefertigt, hierbei wird eine Abschrift am schwarzen Brett angebracht und das Original archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Externe Schreiber des Rates:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nara Fama&lt;br /&gt;
*Arthur Hendriksson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Almanach_des_Handwerks&amp;diff=17256</id>
		<title>Almanach des Handwerks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Almanach_des_Handwerks&amp;diff=17256"/>
		<updated>2026-03-27T19:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''Bitte direkt auf die Spielleitung zukommen!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft müssen Handwerker herkömmliche Dinge wie Werkzeug, Bücher oder Stoff herstellen. Meistens braucht man dafür keine Spielleitung, weil diese Arbeiten kein handwerkliche Komplexität haben. Um solche Arbeiten zu erleichtern, gibt es Herstellungsrezepte und Prozesse. Wichtig ist jedoch, dass die Herstellung des jeweiligen Produktes im Rollenspiel erlernt werden muss oder bekannt ist. Ansonsten ist es nicht gestattet über ein Herstellungsrezept oder Prozess ein Produkt zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsrezepte können über die normale GUI von Minecraft genutzt werden. Es gibt Rezepte für die Werkbank und auch den Ofen. Welche Rezepte es gibt, kann man in der Rezeptdatenbank unseres Server nachschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsprozesse werden durch Interaktionen mit der Spielwelt durchgeführt. Diese können sehr unterschiedlich ausfallen und können beliebig komplex sein. Wie diese Herstellungsprozesse durchgeführt werden, wird im folgenden je nach Handwerksart beschrieben.&lt;br /&gt;
==Braumeister==&lt;br /&gt;
===Obstpresse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Obstpresse.png|thumb|right|150px|Obstpresse]]&lt;br /&gt;
Für die Herstellung der meisten Grundzutaten der Brauerei wird eine Obstpresse benötigt. Diese besteht aus drei Teilen: die '''Obstpresse''' (brauen_obstpresse), eine '''Kiste unter der Obstpresse''' (brauen_obstpresse_kiste) und der '''Presshebel''' (brauen_presshebel). Die Kiste wird direkt unterhalb der Obstpresse platziert. In die Kiste werden die zu pressenden Zutaten gelegt. Hierbei kann immer nur eine Art an Zutat gleichzeitig hineingelegt werden. Danach mach man mit dem Presshebel Rechtsklick auf die Kiste. Dadurch wird der Vorgang losgetreten und die Zutaten werden klein gepresst. Daraus können verschiedene Produkte erzeugt werden, die unterschiedliche Verwendungszwecke haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In keinem Fall sollten zu viele Ausgangszutaten in die Presse gelegt werden, weil die Anzahl an Erzeugnissen auf die Größe der Kiste beschränkt ist.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ausgangszutat&lt;br /&gt;
! Erzeugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Apfelsaft, 2x Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfshalmer Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Wolfshalmer Apfelsaft, 2x Wolfshalmer Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birne&lt;br /&gt;
| 1x Birnensaft, 2x Birnenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orange&lt;br /&gt;
| 1x Orangensaft, 2x Orangenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflaume&lt;br /&gt;
| 1x Pflaumensaft, 2x Pflaumenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traube&lt;br /&gt;
| 1x Traubensaft, 2x Traubenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuckerrohr&lt;br /&gt;
| 3x Zucker, 1x Melasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
===Gären/Reifen===&lt;br /&gt;
Um Alkoholika zu reifen oder gären lassen, benötigt man ein '''Braufass''' (brauen_braufass). Dabei handelt es sich um ein einfaches Fass, in das die Ausgangszutaten des jeweiligen Produktes gelegt werden. Nach dem Schließen des Fasses beginnt automatisch der Prozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird nicht geprüft, ob verschiedenen Alkoholika in ein Fass gelegt worden sind. Sollte dies jedoch gemacht und von einem Spielleiter festgestellt werden, wird die gesamte Füllung des Fasses als verdorben erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produkte===&lt;br /&gt;
====Säfte====&lt;br /&gt;
Säfte entstehen, indem man Obst in der Obstpresse verarbeitet. Hierbei wird das jeweilige Obst, wie oben beschrieben, in die Presse gelegt und zerkleinert. Durch den Vorgang erhält man den Saft, der jedoch nicht abgefüllt ist. Der Saft muss noch mit einer leeren Flasche abgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wein====&lt;br /&gt;
====Bier====&lt;br /&gt;
====Rum====&lt;br /&gt;
Um Rum herzustellen muss ein '''Zuckergemisch''' aus 8 Teilen Zucker und einem Teil Melasse erstellt werden. Rollenspieltechnisch wird es noch in Wasser aufgekocht. Das Zuckergemisch wird dann in ein '''Braufass''' gelegt. Sobald das Fass wieder geschlossen wird, ändert sich das Zuckergemisch zu ''''Reifender Rum''''. Es ist nicht möglich den Rum aus dem Fass zu nehmen. Nach '''15 Tagen''' verwandelt sich der Rum automatisch in '''weißer Rum''' und kann aus dem Fass genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiße Rum kann erneut in das Braufass gelegt werden, wodurch er nach weiteren '''15 Tagen''' zu '''braunen Rum''' wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schnaps====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jäger==&lt;br /&gt;
===Gegerbtes Leder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerbgestell aufbau.png|180px|thumb|right|Aufbau eines Gerbgestells]]&lt;br /&gt;
Um gegerbtes Leder, welches zum Schneidern benötigt wird, herstellen zu können, muss man zuerst einmal den Ausgangsrohstoff besorgen. Man benötigt '''Tierpelze oder Tierhäute''', die im folgenden Prozess verarbeitet werden. Diese Pelze erhält man durch das Jagen mit Hilfe von LootChests oder durch eine ausgespielte Jagd. Die Menge an Pelzen, die man dabei findet, hängt vom Können des Jägers und der Größe des Tieres ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man einen Tierpelz, muss dieser nun eingeweicht werden. Im Rollenspiel kann dieser Prozess beliebig realistisch ausgespielt werden. Um den Pelz umzuwandeln, wirft man ihn in Wasser. Dies kann ein Teich sein, aber auch ein Kessel, der mit Wasser vollgefüllt worden ist. Der Pelz muss nun '''zwei Minuten im Wasser''' verweilen, bis er sich in '''eingeweichte Tierhaut''' verwandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes muss die Tierhaut wieder getrocknet werden. Damit dies ordentlich funktioniert, muss man sich ein '''Gerbgestell''' (jaeger_gerbgestell) aufbauen. Dieses wird mit einem unsichtbaren Rahmen auf dem Boden platziert. Direkt davor wird eine passende Kiste (jaeger_gerbgestell_kiste) aufgestellt, die man von der Spielleitung erhält. In diese Kiste kann man nun die eingeweichte Tierhaut legen, wodurch man sie im Rollenspiel zum Trocknen auf das Gerbgestell spannt. Wenn die Kiste geschlossen wird, erhält man eine Benachrichtigung, wie viele Tierhäute man zum Gerben aufgehängt hat. Die Tierhäute werden in diesem Schritt aus der Kiste entfernt. Nach '''30 Minuten''' ist der Prozess abgeschlossen und man erhält pro eingeweichte Tierhaut ein gegerbtes Leder zurück.&lt;br /&gt;
==Koch==&lt;br /&gt;
===Trocknen===&lt;br /&gt;
Oft möchte man verschiedene Lebensmittel trocknen, damit sie länger haltbar werden. Dafür stellt man sich eine Trockenkiste(kochen_trockenkiste) an einem warmen und trocknen Ort auf. Man kann dann verschiedene Lebensmittel in die Kiste legen, damit sie haltbar gemacht werden können. Der Trocknungsprozess benötigt 5 ganze Tage und kann nicht unterbrochen werden. Mit vier solcher getrockneten Lebensmitteln ist man in der Lage Tagesrationen herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ausgangszutat&lt;br /&gt;
! Erzeugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verschiedene Fleischarten&lt;br /&gt;
| Trockenfleisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pfirsich&lt;br /&gt;
| Gedörrter Pfirsich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflaume&lt;br /&gt;
| Dörrpflaume&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birne&lt;br /&gt;
| Gedörrte Birne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orange&lt;br /&gt;
| Gedörrte Orange&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tomate&lt;br /&gt;
| Getrocknete Tomate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Apfel&lt;br /&gt;
| Apfelringe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Käse===&lt;br /&gt;
Um Käse herzustellen, wird ein so genanntes '''Reifefass''' benötigt. Hier legt man '''Frischkäse''' hinein und schließt das Fass anschließend. Nun benötigt der reifende Käse sieben Tage, um fertiggestellt zu werden. Nach der Reifezeit erscheint automatisch der frische Käse in dem Fass und kann hinausgenommen werden. Fünf Einheiten Frischkäse werden aus einem Krug Milch hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landwirt==&lt;br /&gt;
===Schroten===&lt;br /&gt;
===Mühlen===&lt;br /&gt;
===Ölpresse===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Almanach_des_Handwerks&amp;diff=17255</id>
		<title>Almanach des Handwerks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Almanach_des_Handwerks&amp;diff=17255"/>
		<updated>2026-03-27T19:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
''Bitte direkt auf die Spielleitung zukommen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft müssen Handwerker herkömmliche Dinge wie Werkzeug, Bücher oder Stoff herstellen. Meistens braucht man dafür keine Spielleitung, weil diese Arbeiten kein handwerkliche Komplexität haben. Um solche Arbeiten zu erleichtern, gibt es Herstellungsrezepte und Prozesse. Wichtig ist jedoch, dass die Herstellung des jeweiligen Produktes im Rollenspiel erlernt werden muss oder bekannt ist. Ansonsten ist es nicht gestattet über ein Herstellungsrezept oder Prozess ein Produkt zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsrezepte können über die normale GUI von Minecraft genutzt werden. Es gibt Rezepte für die Werkbank und auch den Ofen. Welche Rezepte es gibt, kann man in der Rezeptdatenbank unseres Server nachschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsprozesse werden durch Interaktionen mit der Spielwelt durchgeführt. Diese können sehr unterschiedlich ausfallen und können beliebig komplex sein. Wie diese Herstellungsprozesse durchgeführt werden, wird im folgenden je nach Handwerksart beschrieben.&lt;br /&gt;
==Braumeister==&lt;br /&gt;
===Obstpresse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Obstpresse.png|thumb|right|150px|Obstpresse]]&lt;br /&gt;
Für die Herstellung der meisten Grundzutaten der Brauerei wird eine Obstpresse benötigt. Diese besteht aus drei Teilen: die '''Obstpresse''' (brauen_obstpresse), eine '''Kiste unter der Obstpresse''' (brauen_obstpresse_kiste) und der '''Presshebel''' (brauen_presshebel). Die Kiste wird direkt unterhalb der Obstpresse platziert. In die Kiste werden die zu pressenden Zutaten gelegt. Hierbei kann immer nur eine Art an Zutat gleichzeitig hineingelegt werden. Danach mach man mit dem Presshebel Rechtsklick auf die Kiste. Dadurch wird der Vorgang losgetreten und die Zutaten werden klein gepresst. Daraus können verschiedene Produkte erzeugt werden, die unterschiedliche Verwendungszwecke haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In keinem Fall sollten zu viele Ausgangszutaten in die Presse gelegt werden, weil die Anzahl an Erzeugnissen auf die Größe der Kiste beschränkt ist.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ausgangszutat&lt;br /&gt;
! Erzeugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Apfelsaft, 2x Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfshalmer Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Wolfshalmer Apfelsaft, 2x Wolfshalmer Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birne&lt;br /&gt;
| 1x Birnensaft, 2x Birnenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orange&lt;br /&gt;
| 1x Orangensaft, 2x Orangenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflaume&lt;br /&gt;
| 1x Pflaumensaft, 2x Pflaumenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traube&lt;br /&gt;
| 1x Traubensaft, 2x Traubenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuckerrohr&lt;br /&gt;
| 3x Zucker, 1x Melasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
===Gären/Reifen===&lt;br /&gt;
Um Alkoholika zu reifen oder gären lassen, benötigt man ein '''Braufass''' (brauen_braufass). Dabei handelt es sich um ein einfaches Fass, in das die Ausgangszutaten des jeweiligen Produktes gelegt werden. Nach dem Schließen des Fasses beginnt automatisch der Prozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird nicht geprüft, ob verschiedenen Alkoholika in ein Fass gelegt worden sind. Sollte dies jedoch gemacht und von einem Spielleiter festgestellt werden, wird die gesamte Füllung des Fasses als verdorben erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produkte===&lt;br /&gt;
====Säfte====&lt;br /&gt;
Säfte entstehen, indem man Obst in der Obstpresse verarbeitet. Hierbei wird das jeweilige Obst, wie oben beschrieben, in die Presse gelegt und zerkleinert. Durch den Vorgang erhält man den Saft, der jedoch nicht abgefüllt ist. Der Saft muss noch mit einer leeren Flasche abgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wein====&lt;br /&gt;
====Bier====&lt;br /&gt;
====Rum====&lt;br /&gt;
Um Rum herzustellen muss ein '''Zuckergemisch''' aus 8 Teilen Zucker und einem Teil Melasse erstellt werden. Rollenspieltechnisch wird es noch in Wasser aufgekocht. Das Zuckergemisch wird dann in ein '''Braufass''' gelegt. Sobald das Fass wieder geschlossen wird, ändert sich das Zuckergemisch zu ''''Reifender Rum''''. Es ist nicht möglich den Rum aus dem Fass zu nehmen. Nach '''15 Tagen''' verwandelt sich der Rum automatisch in '''weißer Rum''' und kann aus dem Fass genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiße Rum kann erneut in das Braufass gelegt werden, wodurch er nach weiteren '''15 Tagen''' zu '''braunen Rum''' wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schnaps====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jäger==&lt;br /&gt;
===Gegerbtes Leder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerbgestell aufbau.png|180px|thumb|right|Aufbau eines Gerbgestells]]&lt;br /&gt;
Um gegerbtes Leder, welches zum Schneidern benötigt wird, herstellen zu können, muss man zuerst einmal den Ausgangsrohstoff besorgen. Man benötigt '''Tierpelze oder Tierhäute''', die im folgenden Prozess verarbeitet werden. Diese Pelze erhält man durch das Jagen mit Hilfe von LootChests oder durch eine ausgespielte Jagd. Die Menge an Pelzen, die man dabei findet, hängt vom Können des Jägers und der Größe des Tieres ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man einen Tierpelz, muss dieser nun eingeweicht werden. Im Rollenspiel kann dieser Prozess beliebig realistisch ausgespielt werden. Um den Pelz umzuwandeln, wirft man ihn in Wasser. Dies kann ein Teich sein, aber auch ein Kessel, der mit Wasser vollgefüllt worden ist. Der Pelz muss nun '''zwei Minuten im Wasser''' verweilen, bis er sich in '''eingeweichte Tierhaut''' verwandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes muss die Tierhaut wieder getrocknet werden. Damit dies ordentlich funktioniert, muss man sich ein '''Gerbgestell''' (jaeger_gerbgestell) aufbauen. Dieses wird mit einem unsichtbaren Rahmen auf dem Boden platziert. Direkt davor wird eine passende Kiste (jaeger_gerbgestell_kiste) aufgestellt, die man von der Spielleitung erhält. In diese Kiste kann man nun die eingeweichte Tierhaut legen, wodurch man sie im Rollenspiel zum Trocknen auf das Gerbgestell spannt. Wenn die Kiste geschlossen wird, erhält man eine Benachrichtigung, wie viele Tierhäute man zum Gerben aufgehängt hat. Die Tierhäute werden in diesem Schritt aus der Kiste entfernt. Nach '''30 Minuten''' ist der Prozess abgeschlossen und man erhält pro eingeweichte Tierhaut ein gegerbtes Leder zurück.&lt;br /&gt;
==Koch==&lt;br /&gt;
===Trocknen===&lt;br /&gt;
Oft möchte man verschiedene Lebensmittel trocknen, damit sie länger haltbar werden. Dafür stellt man sich eine Trockenkiste(kochen_trockenkiste) an einem warmen und trocknen Ort auf. Man kann dann verschiedene Lebensmittel in die Kiste legen, damit sie haltbar gemacht werden können. Der Trocknungsprozess benötigt 5 ganze Tage und kann nicht unterbrochen werden. Mit vier solcher getrockneten Lebensmitteln ist man in der Lage Tagesrationen herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ausgangszutat&lt;br /&gt;
! Erzeugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verschiedene Fleischarten&lt;br /&gt;
| Trockenfleisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pfirsich&lt;br /&gt;
| Gedörrter Pfirsich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflaume&lt;br /&gt;
| Dörrpflaume&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birne&lt;br /&gt;
| Gedörrte Birne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orange&lt;br /&gt;
| Gedörrte Orange&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tomate&lt;br /&gt;
| Getrocknete Tomate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Apfel&lt;br /&gt;
| Apfelringe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Käse===&lt;br /&gt;
Um Käse herzustellen, wird ein so genanntes '''Reifefass''' benötigt. Hier legt man '''Frischkäse''' hinein und schließt das Fass anschließend. Nun benötigt der reifende Käse sieben Tage, um fertiggestellt zu werden. Nach der Reifezeit erscheint automatisch der frische Käse in dem Fass und kann hinausgenommen werden. Fünf Einheiten Frischkäse werden aus einem Krug Milch hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landwirt==&lt;br /&gt;
===Schroten===&lt;br /&gt;
===Mühlen===&lt;br /&gt;
===Ölpresse===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<title>Vorlage:Infobox Gestein</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; background-color: white; width: 300px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Zinten&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=21.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Abtpräses Albert Wachsmut&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Solaner Orden]]&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Silvanische Kirche]] unter dem [[Solaner Orden]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Fischfang und Schiffbau&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Strände von Solanoog&lt;br /&gt;
|Stimmung=Trocken und unverfroren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinten ist eine [[:Kategorie:Stadt|Stadt]] auf der zum [[Erzbistum Kurmark|Erzbistum Kurmark]] gehörenden Insel Solanoog. Sie liegt ungefähr auf der Höhe von [[Lötzen]], aber fernab des kurmarkischen Festlands. Die weitläufige Stadt nimmt einen Großteil des Südens der Insel ein und verfügt über einen stattlichen Hafen voller Fisch- und Krabbenkutter, die direkt vor den großen Werften der Stadt anlegen können. Daneben erstreckt sich über die gesamte Ostseite von Solanoog ein langgezogener feiner Sandstrand, der in den Sommermonaten vielerlei Heilreisende anlockt. Die Zintener gelten selbst für kurmarkische Verhältnisse als durchaus verschroben und identifizieren sich über eine pauschale Direktheit sowie ihren unverwechselbaren, trockenen Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
Die nördlichste und zugleich auch westlichste zur Kurmark gehörende Insel trägt den Namen Solanoog. Entlang ihrer südlichen Küste zieht sich die Stadt Zinten weit entlang der weichen Sandufer, die im Stadtbereich mittlerweile zu weiten Teilen befestigt wurden. Im Osten strecken sich die weißen Sandstrände, die an manchen Stellen mit üppigen Mengen Kies gesäumt sind bis zum ''Solanooger Zipfel''. Die West- und Nordseite der Insel sind dagegen von einer etwa zehn Meter hohe Klippenformaten mit darunterliegendem Steinstrand gesäumt. Die harten Stürme des [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozeans]] zerschellen immer wieder mit riesigen Brechern von Wellen an diesem [[Gesteine|Gestein]]. In ihrem Inneren präsentiert sich die Insel mit weitläufigen Wäldern voller verschiedener Nadel- und Laubbäume, die [[Flora]] und [[Fauna]] gleichermaßen ein dichtes Rückzugsgebiet geben. Mancherorts vergleicht man die Solanooger Wälder sogar mit dem [[Königreich Weidtland|weidtländischen]] [[Zeternhain]], wenn es um eine halbwegs objektive Übereinstimmung in Bezug auf die Dichte des Bewuchses geht. Die höchste Erhöhung der Stadt Zinten findet man auf der Nordseite der Insel. Vom flachen Süden hin steigt die Insel langsam im Gefälle an, bis sie im Norden schließlich eine Steigung von bis zu einundzwanzig Metern erreicht hat. Nennenswerte Bachläufe, [[Kategorie:Fluss|Flüsse]] oder Gewässer gibt es auf der ganzen Insel nicht. Das Trinkwasser der Zintener wird über tiefe Bodenbrunnen entnommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus mehreren Dörfern natürlich zusammengewachsene Stadt hat kein wirkliches offizielles Zentrum. Während die Fischervereinigung ihren Fischmarkt als wahren Kern tituliert, sind sich die Werftarbeiter einig, dass die ''Großwerft Fleißenau Zinten'' Mittelpunkt aller Handelsaktivität und damit des Insellebens ist. Viele alteingesessene Dörfler halten jedoch eher die bereits [[Chronologica|888 AD]] erbaute Dorszkirche nördlich des Fischmarkts für das kulturelle Zentrum. Das mit einem großen Kabeljau über den Türen geschmückte und einst als Wohlfahrtskirche für die Fischer geweihte Gotteshaus wird zumeist für große Feierlichkeiten aufgrund des hinter dem Gebäude liegenden Festplatzes genutzt. Um die Dorszkirche herum entstanden daneben unzählige Gastgewerbe sowie Fuhrmannshäuser, die die warmen Sommermonate nutzen, um Reisende an die Strände im Osten der Insel zu kutschieren. Eben diese Sommer bilden auch den Höhepunkt des Lebens auf Zinten. Dank wärmender Meeresströmungen ist das Wasser mit bis zu siebzehn Grad angenehm temperiert, um für kurmarkische Verhältnisse darin zu schwimmen. Auch die Sonne beschert ansonsten im Winter von starken Winden erfassten Insel erfreuliche Temperaturen von bis zu zwanzig Grad. Im Herbst nehmen diese dann rapide wieder ab. Manchmal dauert es nur wenige Wochen, bis der Schneefall wieder einsetzt und die Insel für mehr als ein halbes Jahr in einen weißen Schleier bei frostigen Temperaturen gehüllt wird. Ohnehin kann das Wetter auf Solanoog manchmal extreme Züge annehmen. Schwere Stürme belasten nicht nur die Fischer auf See, sondern verlangen auch den menschlichen Bauwerken beim aufschäumenden Wellengang einiges ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Zintener Häuser bestehen ausschließlich aus Holz. Selbst die Dächer sind lediglich mit gebogenen und eingeölten Holzplanken gedeckt, da natürlicher Stein für den Bau kaum vorhanden ist und nur zu abstrusen Preisen auf die Insel transportiert werden könnte. Stattdessen sieht die vorherrschende [[Bauingenieurwesen|Bauingenieurskunst]] eine dämmende Schicht aus gestopftem Stroh und verdichteter Erde vor, die zwischen zwei Schichten aus Planken eingestampft wird. Diese Dämmung ermöglicht es die Häuser auch im Winter vergleichsweise warm zu halten. Größere Arbeitsgebäude und auch die Kirchen haben zumeist eine Basis aus dem einzigen lokalen Steinbruch geschlagenen Stein. Allesamt sind die Zintener Werften über der Wasserkante gebaut und mit verschiedenen Zugsystemen ausgestattet, um auch die beschädigten Boote aus dem Wasser zu befördern. Die danebenliegenden umfassenden Piers der Fischer bestehen aus langen Holzbohlen, an denen die Kutter reihenweise festgemacht werden können. Gerade bei schweren Seegängen kommt es daher gut und gerne einmal vor, dass einzelne Schiffe abgetrennt werden und auf das Meer heraustreiben. Die Zintener Gesellschaft zur Rettung von Schiffen und Schiffbrüchigen macht sich immer dann auf in die Fluten, wenn ein solcher Fall eintritt, um den wirtschaftlichen Ruin ganzer Familien zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert in der Zintener Architektur sind daneben die Sledźkirche, auch unter dem Namen Heringskirche bekannt, die in der geschwungenen Form eines sich krümmenden Fisches geplant und gebaut wurde, sowie die Erholungsanstalt des Sôlaner Ordens an der Ostküste. Dieses langgezogene Wohnheim dient verletzten und von den Kriegsfahrten des Ordens zurückgekehrten Ordensrittern als Ruhestätte und Hort der Ruhe. Sie werden von medizinischem Personal betreut und für ihren nächsten Einsatz mit Blick auf die Strände von Zinten wieder zu Kräften gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinten.png|thumb|450px|right|Alter Ortsteil von Zinten]]&lt;br /&gt;
Von Historikern und insbesondere der [[Archäologische Vereinigung|Archäologischen Vereinigung]] gefundene Relikte deuten darauf hin, dass die Insel Solanoog schon zur Zeit vor dem [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperium]] und teilweise sogar bis tief in die Jahre des Bestehen des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] von dem heutigen [[Haldarische Stammesländer|Haldar]] zuordenbaren Stämmen bewohnt worden sein muss. Vermutlich lebten die lose über die gesamte Insel verteilten Gruppen vom Fischfang, der Jagd und stellenweise sogar einfacher Landwirtschaft. Es konnte auch untersucht werden, dass die Stämme sich bewusst entschlossen haben auf die Insel zu ziehen, um ihr eigenes Siedlungsgebiet fernab möglicher Gefahrenquellen zu begründen. Aus diesen ersten Stammeskulturen entstand dann die später dem [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reich]] zugehörigen und im [[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianisch]] ''Isolas di ghiaccio galleggiante'' genannte Inselgruppe. Diese im [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] etwa lose als ''Inseln des schwimmenden Eises'' übersetzte Landmasse umfasste Teile des heutigen [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] sowie die kurmarkischen Inseln. Trotz einer offiziellen sorridianischen Herrschaft lebten die immer verstärkter auf den Ackerbau setzenden Inselbewohner weitgehend unabhängig. Mehrere Priester brachten den Glauben [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] in der Ausprägung der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] näher und schufen so erstmalig einen institutionalisierten Glaubensgedanken. Die verschlossene Inselbevölkerung wehrte sich zwar nicht gegen die Missionierung, hieß die fremden Herren jedoch auch nie endgültig willkommen. Vielmehr lebte man nebeneinander her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zeit vermischten sich dann aber durch die eintreffenden Schiffsleute und die interessierten lokalen Bürger zumindest einige Kulturen. Um [[Chronologica|223 AD]] wurde ein erster Hafen gebaut, der regelmäßig Schiffe aus verschiedener Herkunft anlaufen ließ. Im Hinterland blieben die Familien dennoch eng in ihren Stammesstrukturenverbunden. Je länger die Zeit ihre Wirkung auf die Insel überließ, desto mehr sah man sich auf Solanoog zum Wandel gefordert. Gerade die Berichte über Wohlstand, üppige [[Speisen]] und ein erfülltes Leben fernab der harten Arbeit im Winter fanden Anklang. Stärkere Arbeitsteilung hielt Einzug. Anstelle von familiären Gemeinschaftsbetrieben sorgten sich die Inselbewohner um ihren wirtschaftlichen Fortschritt, sodass ganze Warenketten vom Holzfäller bis zum Schiffsbauer entstanden. Gelegentlich sollen die Stammbäume mancher Familien auch heute noch bis in diese Zeit zurückverfolgbar sein. Entlang des Heiligen Sorridianischen Reiches, seines Aufstiegs und auch seiner schwächeren Jahre vermochten die abgelegenen Zintener ihr Leben ohne große Einschnitte fortzusetzen. Zwar gingen mehrere Jahrhundertstürme und große Flutwellen als Katastrophen in die [[Buch|Bücher]] der Stadtgeschichte ein, doch wurden diese nie zu einer so herausragenden Meldung, dass die Stadt auch außerhalb seiner eigenen Grenzen Bekanntheit errang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders der eigenartige Zintener Sprachdialekt machte den sorridianischen Inselverwaltern immer wieder zu schaffen. Da die Bewohner selbst nicht daran interessiert waren ihre Sprache aufzugeben, geschweige denn eine andere Sprache zu erlernen, gestaltete sich die Kommunikation stets schwierig. Als das Jahr 769 AD das [[Silvanos-Edikt]] hervorbrachte und nur drei Jahre später der [[Solaner Orden]] begründet wurde, fragten die Zintener ganz offen bei den Ordenskriegern nach Hilfe und Unabhängigkeit an. Sie erhielten schlussendlich nach zähen Verhandlungen keine Eigenständigkeit. Dafür kamen jedoch ganze zehn Ordensritter aus der Kurmark an die Küste der Insel und sammelten die sorridianischen Priester sowie die Inselverwalter und ihre Familie unter Gewaltandrohung ein, setzten sie auf ein Schiff und schickten sie nach Hause. Das Banner der Sôlaner wurde an allen sorridianischen Kirchgebäuden ausgerollt und Zinten wurde binnen weniger Tage zu einem Teil der Kurmark. Die Sorridianer protestierten nicht einmal, als die ausgewiesene Priesterschaft nach wochenlanger Reise im Hafen von [[Fortifa]] eintraf. Vielmehr zeigten sie sich erleichtert die zusätzlichen Kosten für die unwillige und wenig bedeutsame Insel nicht mehr tragen zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1022 AD war die gesamte Insel lediglich als Solanoog bekannt. Die einzelnen heutigen Ortsteile von Zinten waren bis dahin Dörfer mit eigenen Namen. Als Zinte wurde bis dahin nur die Schreibstube der längst von den Sôlanern übernommenen sorridianischen Verwaltungsgebäude bezeichnet. Im Rahmen einer bis heute umstrittenen Flur- und Landbereinigung zur Ausweisung von Wirtschafts- und Nutzflächen wurde aus der Zinte heraus der Boden an alle Grundbesitzer umverteilt. Um das recht zentral liegende Gebäude herum wurde ein dem Orden zugehöriges Nutzungsgebiet markiert, welches fortan das Zentrum der neuen Ordensniederlassung werden sollte. Gerüchteweise soll es durch die abfälligen Sprüchen der Solanooger ''&amp;quot;So en Mist kann ok bloot ut en oolt Zinte entstahn, dat se uns dat Land nehmen un to Zinten maken&amp;quot;'' (übersetzt wohl soviel wie: &amp;quot;So ein Mist kann auch nur aus einer alten Zinte entstehen, dass sie uns das Land nehmen und zu Zinten machen&amp;quot;), Zinten erhalten haben. Weshalb der Name Zinten seither die offizielle Stadtbezeichnung nach der Zusammenlegung aller Dörfer der Insel zu einer Verwaltungszone gewählt wurde, findet sich allerdings weder in den Aufzeichnungen des Ordens noch einheitlich als Gerücht in der Inselbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Das politische und wirtschaftliche Leben in Danszk wird durch die Vorgaben und Doktrinen des [[Solaner Orden|Solaner Ordens]] bestimmt. Als Vertreter der Ordensspitze steht Abtpräses Albert Wachsmut an oberster Stelle der lokalen Ordensniederlassung. Die Zintener Ordensbrüder gelten als recht entspannt, teilweise sogar locker und überwiegend gemäßigt. Sie erwarten dennoch eine rege Teilnahme an den Messen und im gemeinschaftlichen Leben. Eben dieses wird von den Zintenern von selbst aufrechterhalten, sodass es seitens der Ordensführung keine wirklich großen Probleme mit der Motivation ihrer Gemeindemitglieder gibt. Auch die wenigen auf der Insel stationierten Ordensritter führen ein vergleichsweise einfaches Leben. Sie arbeiten vor allem der Heilanstalt im Osten der Insel zu; oder sind dort selbst in Behandlung. Aufgrund ihrer Eigentümlichkeit lässt man die Zintener meist einfach machen und leben. Gerade ihr Handwerk wird dabei durchaus geschätzt und durch viele Auftragsvergaben gefördert. Zwar bemüht sich der Sôlaner Orden die Intensivität des Glaubens noch stärker auf der Insel ausleben zu können, doch stößt er dabei immer wieder auf die vom trockenen Humor geprägten Antworten der Inselbewohner. Militärische Einrichtungen gibt es in Zinten kaum. Nur einige Wachtürme, eine Hafenverwaltung und kleinere Ordensstätten, die aber in aller Regel an Kirchen angeschlossen sind, prägen das Bild der Stadt. Sollte es einmal zu Straftaten kommen, die die Sôlaner selbst verfolgen müssen, werden die meisten Kapitalstrafen direkt am Hafen vollstreckt. Zu diesem Zweck werden dann Tische und Bänke aus den umliegenden Gaststätten bereitgestellt und ein öffentliches Gericht abgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist nicht gänzlich an das wirtschaftliche System der Kurmark angeschlossen. Die meist als Selbstversorger agierenden Bewohner handeln eher nach eigenem Willen und liefern manche benötigte Materialien für die selbstgesetzten Ziele des Sôlaner Ordens zu. Die Werften der Stadt sind für ihre bemerkenswert seetüchtigen Schiffe bekannt und auch der rege Fischfang füllt die Kassen, vor allem aber die Mägen der Stadt. Im Vergleich zu anderen großen Städten der Kurmark fällt die Entscheidung des lebenslangen Berufswegs selten auf den Orden. Stattdessen werden die über Jahrhunderte geehrten Traditionen der Inselbewohner verfolgt und weiterbetrieben. Söhne und Töchter treten regelmäßig in die Fußstapfen ihrer Eltern. Familienbetriebe sind die Regel, als Ausnahme gelten einige große Holzverarbeitungsunternehmungen. Die Besatzungen der meist alten Fisch- und Krabbenkutter bestehen meist aus lange miteinander auf See fahrenden Familien und Freunden. Aus den Fluten werden neben großen Meeresfischen vor allem größere Krabbentiere gezogen, die gemeinsam mit geschnittenen Eisblöcken an das Festland transportiert werden. Viele der Transportschiffe machen sich auf den Weg nach [[Königreich Weidtland|Weidtland]], [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] oder sogar nach [[Vereinigte Provinzen von Silventrum]], um die große und schmackhafte Beute unter die Leute zu bringen. Gegenseitige Unterstützung im Handwerk ist insgesamt an der Tagesordnung. Geschäfte werden mit dem Handschlag besiegelt und nicht als schriftliche Verträge aufgesetzt. Diese gelten eher als Zeichen des Misstrauens und werden mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 120 Jahren bildet auch die Aufnahme von Heilreisenden einen immer größeren Wirtschaftszweig. Nachdem der Sôlaner Orden die wohltuende Wirkung des Meeres und der Zintener Strände für die kriegsgeschundenen Veteranen der Haldarenfahrten und Kreuzzüge für sich entdeckte, wurden erst mehrere Gasthäuser und anschließend ein großes Heilzentrum etabliert wurden. Vom Orden bereitgestellte Heilkundige versorgen hier schwere Wunden und kümmern sich auch um das Seelenheil ihrer Ordensmitglieder. Nachdem die Fischer erst mit der Versorgung und später mit Ausfahrten auf das Meer sich ein relativ einfaches Zusatzeinkommen verdienen konnten, schlossen sich viele Bürger mit kleineren Nebengewerben an. Manche Bürger stellen Souvenirs her, andere bieten sich als Inselführer an. Sie versuchen damit auch ihre Insel Solanoog nach außen zu präsentieren. Erstmalig sollen 1267 AD Reisende aus Tasperin in den Gasthäusern der Sôlaner untergekommen sein. Seither hat sich die Insel zu einem kleinen Geheimtipp für Abenteuerreisende aus wohlhabenden Schichten entwickelt. Diese konfrontieren sich, Berichten zufolge gern mit dem trockenen Humor und einfachen Lebensart der Zintener, sehen ein Ausharren in den schweren Stürmen als wahre Lebenserfahrung an und können am Folgetag dennoch die ansehnlichen Strände bei einem guten Krabbenbrötchen genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Echte Zintener sind ein oftmals als einzigartig dargestelltes Völkchen. Sie sind [[Deyn Cador|deyntreu]], aber eben auf ihre ganz eigene Weise. Sie leben ihren Glauben nicht in üppigen Zeremonien oder Kirchengängen aus, sondern eher in den kleinen Akten des Alltags. Hier und da wird Güte durch kleine Spenden symbolisiert. Schon wenig später eine feurige Rede mit ein paar Zwischenrufen unterstützt, bevor den eigenen Kindern die Lobgesänge in der eigenen Mundsprache überbracht werden. Diese zeichnet sich durch eine Schlichtheit und Deftigkeit aus. Worte werden ähnlich des in [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrum]] geläufigen Dialekts des [[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] gestreckt und aufgeweicht. Es gibt kaum eine Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen, die Konsonanten p, t und k werden eher wie ein b, d und g gesprochen. Aus dem Apfel wird ein Abbel, aus dem Tag ein Dag. Auch der Sprachrhythmus präsentiert sich anders, da die Betonung grundsätzlich auf der ersten Silbe eines jeden Wortes liegt. Endsilben und unbetonte Wörter werden meist unbewusst weggelassen, sodass die Aussprache der Zintener einen sehr fließenden Klang erhält. So wird man nicht gefragt, was man gerade macht, sondern vernimmt eher die Worte &amp;quot;Wat maakst?&amp;quot;. Für Reisende stellt die dadurch eher unsaubere Aussprache jedes Wortes manchmal ein echtes Problem dar. Gerade wenn die Zintener schnell reden, kann es vorkommen, dass man sie kaum mehr versteht. Untereinander sind sie darauf sogar noch etwas stolz, macht es sie doch noch etwas besonderer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin sind sie ein selbstsicheres und zusammengewachsenes Völkchen, das auf Solanoog ein zufriedenes Leben führt. [[Pfeifenkraut]] und [[Gerste|Gerstentee]] sind ihre Lebensenergie. [[Fische]] werden meist gepökelt oder eingelegt serviert und so zu einer kleinen [[Speisen|Mahlzeit]], insbesondere wenn sie auf einer Scheibe dunklem Brot gereicht werden. Aus großen Versprechungen und Reden machen sie sich nicht allzu viel, selbst wenn sie sich äußerst gut in Rage reden können. Heimat bedeutet ihnen viel. Das familiäre Zusammengehörigkeitsgefühl wird durch eine ausgeprägte Gastfreundschaft zelebriert. Ebenso gehört es sich, dass ehrenamtliche Aufgaben für die eigene Gemeinde übernommen werden. Die Zintener Gesellschaft zur Rettung von Schiffen und Schiffbrüchigen als eigenständige Seerettungsorganisation macht die ganze Insel stolz. Wer eins der roten Kreuze auf dem Hemd trägt, erntet nicht nur stetes positives Zunicken sondern auch den ein oder anderen Schulterklopfer. Ferner gelten die Inselbewohner nicht als ''Schnaggköppe''. Sie fokussieren sich auf das Wesentliche. Was nicht ausgesprochen werden muss, bleibt erstmal im engeren Kreis - außer sie werden sauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Besonderheit gilt die Zintener Tracht. Sie besteht für Frauen aus einem festen Unterrock aus doppelt gewobener Schafswolle und einem darüberliegenden weitläufigen Kleid mit mehreren Schärpen, die um den Oberkörper hängen. Je nach Alter der Frau sind auf dem Kleid Ringe oder Streifen aufgemalt. Die Haare werden unter einer weißen oder schwarzen Haube, je nach [[Ehebund|Familienstand]] verdeckt. Männer tragen eine lange Stoffhose aus hell gebeiztem [[Materialien|Materialien]], hochgeschlossene Lederstiefel, einen nach hinten stark abfallenden Hut und eine enganliegende Jacke. Auf der Jacke tragen die Herren ein Symbol ihres Arbeitsgewerbes als große Stickerei. Zumeist wird diese auf der Vorder- und Rückseite von den eigenen Gattinnen oder Kindern aufgenäht. Fischer erhalten einen großen Fisch (meist die Art von der sie den größten eigenen Fang hatten), Werftarbeiter dagegen einige Planken oder ein Segel. Ihre Tracht wird immer dann herausgeholt, wenn ein größeres Fest ansteht und die Zintener zusammenkommen. Die Herren der Insel messen sich dann in mehreren Schützenwettbewerben mit Bogen und Armbrust, während die Frauen in einem traditionellen Hürdenlauf um einen Korb voller kostbarer Krabben konkurrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Erzbistum Kurmark]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Jirantes&amp;diff=17252</id>
		<title>Jirantes</title>
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		<updated>2026-03-27T16:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Emberion.png|right|thumb|250px|Darstellung des Riesen Emberion]]&lt;br /&gt;
Die Jirantes ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Riesen) sind mächtige Wesen von göttlichem Ursprung, die ihre Wurzeln in den alten Überlieferungen haben. Gemäß diesen Legenden wurden sie einst von der [[Nuk|Göttin Nuk]] ins Leben gerufen und zeichnen sich in ihrer Macht mit den niederen Gottheiten als ebenbürtig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin Nuk hegte tiefen Groll, da sie nicht die gleiche Zuwendung ihrer Eltern erfuhr wie ihre [[Ilianda|ältere Schwester Ilianda]]. In einem Akt der Vergeltung entwendete sie den [[Götterspross]] von [[Kalamnados]], ihrem Vater, mit dem hehren Vorhaben, mächtige Kreaturen zu erschaffen, die die Welt mit ihrer Präsenz durchdringen sollten. Auf einer ausgedehnten Reise durch unterschiedlichste Landstriche begann Nuk, Wesen in unzähligen Variationen und Formen zu schaffen, wobei sie die natürlichen Gegebenheiten der Orte geschickt nutzte. Sei es das majestätische Gestein der Gebirge, die erfrischende Gischt der Meere oder die uralten Bäume der Wälder – jedes Element trug dazu bei, die Essenz ihrer Schöpfungen zu formen. Doch inmitten dieses kreativen Schaffens unterlief der Göttin ein verhängnisvoller Fehler: Sie versuchte, ihr Schaffen an Orten zu vollenden, die bereits durch göttliche Macht gezeichnet waren. Die Symbiose aus dem Götterspross und der vorherrschenden göttlichen Aura der Orte ließ eine völlig neue Rasse von Gottheiten entstehen – die Jirantes oder Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Riesen nicht die omnipotente Macht besitzen, einen der großen sieben Götter zu bezwingen, verfügen sie dennoch über gewaltige Kräfte, die den niederen Göttern in nichts nachstehen. Ihre Erscheinungsformen sind durch die elementaren Komponenten geprägt, aus denen sie geschaffen wurden. Flammen, Gestein, Wasser oder tosende Luftströme formen ihre Körper, und ihre imposante Präsenz fasziniert und erschreckt gleichermaßen. Trotz des Unmuts der Götter über die Erschaffung der Riesen gab es im Laufe der Jahrtausende keine Gottheit, die nicht irgendwann eine temporäre Verbindung mit einem Riesen eingegangen ist. Diese Verbindungen führten zur Geburt zahlreicher neuer Gottheiten, die das bereits reiche Pantheon der Götterwelt erweiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger des nostrischen Glaubens betrachten die Jirantes nicht einfach als Götter, sondern als mächtige Wesen von göttlicher Herkunft, deren Existenz auf dem Zorn Nuks basiert. Sie werden deswegen oft als Ursache für Naturkatastrophen angesehen. Trotz des offiziellen Verbots der Anbetung der Riesen, das mit der Todesstrafe geahndet wird, gibt es immer wieder Menschen, die in abgelegenen Regionen heimlich einzelnen Riesen huldigen. Diese verbotene Verehrung bleibt ein beständiges Element in der Mystik und Spiritualität des nostrischen Glaubens, und ihre Erzählungen werden von Generation zu Generation weitergegeben. Durch verbotene Rituale und Anbetungen soll man laut den Überlieferungen die Gunst der Riesen gewinnen und dadurch selbst an große Kraft gelangen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]][[Kategorie:Nostrisches Imperium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Familie_Gr%C3%A1ncais&amp;diff=17251</id>
		<title>Familie Gráncais</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Familie_Gr%C3%A1ncais&amp;diff=17251"/>
		<updated>2026-03-27T16:21:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Grancais1.png|thumb|right|450px|Portrait König Lothair I.]]&lt;br /&gt;
Die Familie Gráncais war eines der großen Adelsgeschlechter des [[Königreich Fallice]]. Die, wie auch die [[Familie von Severius]], ursprünglich aus dem [[Königreich Sorridia|sorridianischen]] Familienstamm der de la Sabia entstammenden Adligen stellten die offiziellen Thronerben des Königreich Fallice vor dessen Niedergang. Durch den Tod der Königin Ludwill Gráncis I. im Zuge der, als Garbenrevolte bekannten, Bauernrevolte im Jahr [[Chronologica|1356 AD]] stellten Luis Gráncias und der lange Zeit vermisste Etienne Gráncias die letzten beiden Mitglieder der Familie bis zu ihrem eigenen Ableben im großen Inferno von [[Safáloris]] 1359 AD dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte== &lt;br /&gt;
Lange Zeit war die Familie Gráncias nur eine, wenn auch auf Grund ihrer Ländereien recht mächtige, von vielen sorridianischen Adelshäusern im fallicischen Teil Sorridias. Im Zuge des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] [[Chronologica|1341 AD]] und der damit verbunden Gründung des Königreichs Fallice durch Abspaltung vom Mutterland ergab sich die Frage der Führung dieses jungen aufstrebenden Königreiches. Lothair Gráncias I. gelang es durch große Bemühungen und dem Zuspruch vieler Rechte an die einzelne Interessensgruppen genug Vasallen unter sich zu vereinen, um seinen Thronanspruch durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==König Lothair I.== &lt;br /&gt;
[[Datei:Grancais2.png|thumb|right|450px|Landschloss der Familie]]&lt;br /&gt;
Lothair Gráncias I., Gründer des Königreiches Fallice, wuchs als Kind in [[Hilton]], der späteren Hauptstadt und dem Sitz seiner Familie, auf. Lothair genoss, wie für die adligen Kinder seiner Zeit und Herkunft üblich, die beste Ausbildung, die das Heilige Sorridianische Reich zu bieten hatte. Standesgemäß trat er mit seiner Volljährigkeit als Offiziersanwärter in den sorridianischen Militärdienst ein und verrichtete mit vorbildlichen Leistungen seinen Militärdienst. Nach 14 Jahren wurde er als hochdekorierter Offizier ehrenvoll entlassen und zog sich nach Hilton zurück. Seine Frau Louise brachte Lothair drei Kinder zur Welt: Ludwill, Luis und Etienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sorridianischen Bürgerkrieg erwies sich der aufstrebende Lothair als geschickter Stratege und guter Anführer. Er konnte seinen Herrschaftsanspruch über ganz Fallice durchsetzen. Bis zu seinem mysteriösen Tode im Jahr 1353 AD konnte er einen wackligen Frieden in Fallice gegen immer wieder aufkeimende Aufstände bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königin Ludwill Gráncais I.==&lt;br /&gt;
Königin Ludwill Gráncias I war das erste gemeinsame Kind des ehemaligen Königs Lothair I. und ehemalige Königin Louise Gráncias. Ihre Kindheit verbrachte die junge Königin in spe in Hilton und auf den vielen umliegenden Landsitzen der Familie. Sie wurde von Früh auf in den freien Künsten und in der Musik ausgebildet, um später eine gute Braut für einen aufstrebenden jungen Adligen abzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Ludwill galt nach ihrer unerwarteten Krönung als gütige und volksnahe Herrscherin und wurde von vielen als Volksheldin betitelt. Die unverhofft junge Königin der einst aufstrebenden Nation schien stets ihr Bestes zu geben, um den so brüchigen Frieden ihres Vaters zu erhalten. Im Zuge des patrischen Überfalls auf das südliche Herzogtum Validonia gelang es unter ihrer Führung die Eindringlinge aufzuhalten und blutig zurückzuschlagen. Durch diesen militärischen Erfolg konnte sie ihren Herrschaftsanspruch gegenüber ihrem jüngeren Bruder Luis, der zu jener Zeit vor der Invasion ins sorridianische Exil flüchtete, durchsetzen und wurde 1354 AD zu Königin Ludwill Gráncais I. gekrönt, wenngleich ihr Machteinfluss nicht viel weiter als über die Kronlande und einige umliegende Provinzen hinaus reichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zutiefst von wechselndem Gemüt geplagte Königin fand ihren Tod bei dem törichten Versuch jene Bauernschaft, die gegen Hunger und die Dekadenz des Adels aufgebar, mit bloßen Worten zu befrieden. In einem hochmütigen und unüberlegten Akt der Verzweiflung ritt sie allein, von gerade einmal nur fünf Männern geschützt, in die Rebellenhochburg [[Lesvoire]]; direkt in die Arme ihrer Schlächter. Am 24. Tag des [[Zeitrechnung|Regenmonds]] (September) im Jahre 1356 AD verstarb Königin Ludwill Gráncais durch die Axt der Revoltenführerin Jean Luntio. Ihre modernen Reformen, die sie stur gegen viele Einwände durchsetzen wollte, starben mit ihr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinz Luis Gráncais==&lt;br /&gt;
Das zweite Kind und der älteste Sohn von König Lothairs I. wuchs behütet und verwöhnt abgeschieden von der Außenwelt auf. Prinz Luis galt als verspieltes und verzogenes Kind. Nach dem Tod seines Vaters und dem Einfall patrischer Invasionstruppen im Süden von Fallice floh der junge Prinz ins Exil nach Sorridia und bestieg nicht den Thron seines Vaters. Einige Jahre später kehrte er aus unklaren Gründen zurück nach Fallice. Aus dem Kind soll ein exzellenter junger Mann herangewachsen sein, wenngleich oftmals von seinem Laster gesprochen wird. Mitunter soll er vielen Frauen den Kopf verdreht haben. Manche betitelten den jungen Prinzen gar als Lüstling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Luis Gráncais starb im [[Zeitrechnung|Wolfsmond]] (Januar) [[Chronologica|1359 AD]] im großen Inferno von [[Safáloris]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinz Etienne Gráncais==&lt;br /&gt;
Der dritte gemeinsame Sohn von König Lothair I. und Kronprinz von Fallice Etienne Gráncias galt als aufstrebender junger Adliger im Staat. Von jung auf schien er große Ambitionen zu haben und das Adelshaus der Gráncias über ihren aktuellen Stand zu erheben. In jungen Jahren wurde er in Hilton in der Staatskunst unterrichtet, erhielt die beste sorridianische Bildung und leistete mit seiner Volljährigkeit seinen Militärdienst an der Grenze zu Tasperin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters und der Vertreibung der Patrier, bei der er mit seiner Schwester Ludwill zusammen die Verteidigung anführte, ergriff er nicht die Krone und unterstützte stattdessen den Anspruch seiner älteren Schwester auf den Thron. Kurze Zeit nach dem Machtwechsel verschwand der Prinz aus der Öffentlichkeit. Unbestätigten Berichten zur Folge sei der Kronprinz auf einer geheimen Mission in den neuen Kolonien der [[Westwind-Inseln]] gewesen. Nachdem er rund 5 Jahre vollkommen von der Bildfläche verschwunden war, konnte er von einer Tasperiner Elitetruppe aus den Fängen brutaler [[Piraterie|Piraten]] befreit werden und in sein Heimatland zurückkehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Etienne Gráncais starb im [[Zeitrechnung|Wolfsmond]] [[Chronologica|1359 AD]] im großen Inferno von Safáloris. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Fallice]][[Kategorie:Familie]][[Kategorie:Adel]][[Kategorie:Person]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Caryaku&amp;diff=17250</id>
		<title>Caryaku</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Caryaku&amp;diff=17250"/>
		<updated>2026-03-27T16:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Caryaku.png|thumb|right|450px|Caryaku zum Beginn seiner Besiedlung]]&lt;br /&gt;
Caryaku ist die mittlerweile zu Tasperin gehörende größte Insel der [[Westwind-Inseln]], welche sich vor den Küsten der [[Unbekannte Lande|Unbekannten Lande]] befindet. Auf der Insel ist die zentrale Hauptstadt [[Vladsburg]] angesiedelt. Vladsburg wird von [[Familie_von_Severius#Prinz_Alexander_Cadorian_von_Severius|Generalgouverneur Prinz Alexander Cadorian]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Caryaku wurde erschlossen, nachdem die ersten tasperinische Kolonie der Insel [[Corethon]] von Seefahrern voller Leichen und bis auf die Grundmauern niedergebrannt vorgefunden wurde. Gegründet im Jahre [[Chronologica|1314 AD]] als in die neue Welt reichende Expansionsbestrebung der Herren [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|von Silventrum]] unter der tasperinischen Krone zum Erschluss neuer Ressourcen und Handelswaren wuchs Vladsburg schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leändische Handelskompanie kaiserlicher Krone|Leändische Handelskompanie]] übte schon früh starken Einfluss aus und verfügt auch heute noch über weitreichende Mitspracherechte über die Geschicke der Kolonie.&lt;br /&gt;
Nach der gewonnen und ebenso schnell verlorenen Unabhängigkeit Silventrums ging Vladsburg und die Insel Caryaku, letztlich auch der größere Teil der Westwind-Inseln, vollständig an Tasperin über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ankunft des Königssohnes Prinz Alexander Cadorian hat das Kaiserreich zweifelsfrei seine Machtansprüche in den Unbekannten Landen verdeutlicht. Vladsburg wurde zur Hauptstadt der Kolonien erklärt und als Zentrum der Expansionsbestrebungen bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
Caryaku ist bevölkert von jenen, die sich ein besseres Leben erhoffen oder in Leändrien keinen Platz mehr finden konnten. Zeitweise wurden in den größeren Städten Tasperins starke Anwerbungsbestrebungen für Siedler vollzogen, indem finanzielle Hilfen oder große Versprechungen gewährt wurden. Die Bevölkerung des einzigen Ortes auf Caryaku, Vladsburg, ist stark durchmischt. So kommen Einwanderer aus allen Nationen [[Leändrien|Leändriens]] dort zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caryaku liegt an den Rändern der Westwind-Inseln und hat wegen dieser vom Festland entfernten Lage leider oft Kontakt mit Piraten. Während Überfälle innerhalb der Westwind-Inseln Anfangs noch häufig und heftig stattfanden, zum Beispiel die Zerstörung der Hafenstadt [[Stadt Neu Corethon|Neu Corethon]] im Jahre 1316 AD, konnte mittlerweile immerhin eine wacklige und lückenhafte militärische Dominanz der Kolonialnationen erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima==&lt;br /&gt;
Caryaku hat aufgrund seiner Lage ein durchgehendes subtropisches Klima ohne Jahreszeiten. Die Temperaturen erreichen über das gesamte Jahr spielend leicht über 30 Grad bei durchgehend hoher Luftfeuchtigkeit. Es gibt weder kalte Wintertemperaturen noch wesentliche Schwankungen, wie man sie in manchen Städten Leändriens erlebt. Vielmehr bieten nur die häufigen starken Tropenregen kurzfristige Abkühlung, wenn der plötzlich einsetzende Platzregen die halbe Stadt unter Wasser setzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]][[Kategorie: Unbekannte Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Caryaku&amp;diff=17249</id>
		<title>Caryaku</title>
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		<updated>2026-03-27T16:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Caryaku.png|thumb|right|450px|Caryaku zum Beginn seiner Besiedlung]]&lt;br /&gt;
Caryaku ist die mittlerweile zu Tasperin gehörende größte Insel der [[Westwind-Inseln]], welche sich vor den Küsten der [[Unbekannte Lande|Unbekannten Lande]] befindet. Auf der Insel ist die zentrale Hauptstadt [[Vladsburg]] angesiedelt. Vladsburg wird von [[Familie_von_Severius#Prinz_Alexander_Cadorian_von_Severius|Generalgouverneur Prinz Alexander Cadorian]] regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Caryaku wurde erschlossen, nachdem die ersten tasperinische Kolonie der Insel [[Corethon]] von Seefahrern voller Leichen und bis auf die Grundmauern niedergebrannt vorgefunden wurde. Gegründet im Jahre [[Chronologica|1314 AD]] als in die neue Welt reichende Expansionsbestrebung der Herren [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|von Silventrum]] unter der tasperinischen Krone zum Erschluss neuer Ressourcen und Handelswaren wuchs Vladsburg schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leändische Handelskompanie kaiserlicher Krone|Leändische Handelskompanie]] übte schon früh starken Einfluss aus und verfügt auch heute noch über weitreichende Mitspracherechte über die Geschicke der Kolonie.&lt;br /&gt;
Nach der gewonnen und ebenso schnell verlorenen Unabhängigkeit Silventrums ging Vladsburg und die Insel Caryaku, letztlich auch der größere Teil der Westwind-Inseln, vollständig an Tasperin über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ankunft des Königssohnes Prinz Alexander Cadorian hat das Kaiserreich zweifelsfrei seine Machtansprüche in den Unbekannten Landen verdeutlicht. Vladsburg wurde zur Hauptstadt der Kolonien erklärt und als Zentrum der Expansionsbestrebungen bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
Caryaku ist bevölkert von jenen, die sich ein besseres Leben erhoffen oder in Leändrien keinen Platz mehr finden konnten. Zeitweise wurden in den größeren Städten Tasperins starke Anwerbungsbestrebungen für Siedler vollzogen, indem finanzielle Hilfen oder große Versprechungen gewährt wurden. Die Bevölkerung des einzigen Ortes auf Caryaku, Vladsburg, ist stark durchmischt. So kommen Einwanderer aus allen Nationen [[Leändrien|Leändriens]] dort zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caryaku liegt an den Rändern der Westwind-Inseln und hat wegen dieser vom Festland entfernten Lage leider oft Kontakt mit Piraten. Während Überfälle innerhalb der Westwind-Inseln Anfangs noch häufig und heftig stattfanden, zum Beispiel die Zerstörung der Hafenstadt [[Stadt Neu Corethon|Neu Corethon]] im Jahre 1316, konnte mittlerweile immerhin eine wacklige und lückenhafte militärische Dominanz der Kolonialnationen erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima==&lt;br /&gt;
Caryaku hat aufgrund seiner Lage ein durchgehendes subtropisches Klima ohne Jahreszeiten. Die Temperaturen erreichen über das gesamte Jahr spielend leicht über 30 Grad bei durchgehend hoher Luftfeuchtigkeit. Es gibt weder kalte Wintertemperaturen noch wesentliche Schwankungen, wie man sie in manchen Städten Leändriens erlebt. Vielmehr bieten nur die häufigen starken Tropenregen kurzfristige Abkühlung, wenn der plötzlich einsetzende Platzregen die halbe Stadt unter Wasser setzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]][[Kategorie: Unbekannte Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Goldener_Gl%C3%BCckswagen&amp;diff=17248</id>
		<title>Goldener Glückswagen</title>
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		<updated>2026-03-27T16:09:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Bild defekt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der goldene Glückswagen ist das heilige Gefährt und Artefakt des [[Hl. Marcos]], welches ihn allzeit geschwind durch die Winde und Wasser [[Athalon|Athalons]] trägt und allzeitig zugegen sein kann. Beim Goldenen Glückswagen handelt es sich um einen speziellen [[Streitwagen]] mit einem angespannten Duo heiliger [[Pferde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Legende==&lt;br /&gt;
Die Sagen und Erzählungen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] in [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] beruhen darauf, dass im himmlischen Heiligtum des Heiligen Marcos, der Spielhalle des großen Wanderers, ein legendäres Fest abgehalten wurde. Die Legende ist in der Kirche recht einzigartig (und durchaus umstritten), da sie die Heiligen personifiziert und als eigene Wesen darstellt; zum Zwecke der Geschichtserzählung wird dieser Bericht auch heute noch in dieser Form wiedergegeben. Der köstliche Wein aus den Weinreben der Stephanie, gefertigt in Fässern des Revan floss in Strömen. Marcos gilt als gerissener und verspielter Heiliger und wettete freimütig mit seinen irdischen Geschenken und Opfergaben gegen die anderen Heiligen, manche sagen sogar gegen Deyn selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Höhepunkt der Feier lag ein Berg an Münzen und Reichtümern bereit, höher als jedes Haus auf [[Athalon]]. Doch Marcos Wetteifer und Begierde nach dem spielerischen Glück kannte immer noch kein Halt, da ließ Deyn Cador einen goldenen Glückswagen inmitten des Goldberges schmettern, sodass die Münzen nur umher flogen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deyn sprach zu den Heiligen:&lt;br /&gt;
Marcos, wenn mein Glück dir so hold ist, wird dieser Streitwagen dein sein. Du wirst für ewig an dieses Gefährt gebunden und darfst deine Glückseligkeit mit ihm verbreiten. Nun wirf deine Würfel und beweise deinen Hang zum Glück!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so warf Marcos die Würfel des Glücksspiels und es kam wie es kommen musste - alle Augen zeigten die maximale Anzahl und er gewann. Deyn übergab ihm den herrlichen Streitwagen aus edelsten Materialien und mit feinsten Verzierungen und Dekorationen. Selbst die Zügel an denen die acht Pferde vorgespannt waren, hatten einzelne eingravierte Muster. Marcos Streitwagen war in der Lage direkt in die Luft zu gleiten, durch die ewigen Wassermassen der Meere zu gleiten und an anderen Orten dieser Welt wieder aufzutauchen, nachdem er spurlos verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcos unterstützt mit diesem Gefährt und seinem würfelförmigen Streithammer die Wanderer, Reisenden und Kaufleute dieser Welt. Mit seinem Glück soll man angeblich an die Spitze der Spieler gelangen, weshalb der Glückswagen mittlerweile als Symbol für den Siegeszug in Spielen, wie [[Königstod]] geworden ist und dort sogar als legendärer, heiliger Spielstein gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Streitwagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orden des heiligen Marcos nutzen den Glückswagen symbolisch für ihre schnellen [[Streitwagen]] mit denen sie mühelos jeden Gegner einholen. Zahlenmäßig mögen sie zwar recht gering sein, doch sind ihre Stärke und Entschlossenheit fast schon berühmt. Mit ihren Quadrigas haben sie so unter anderem auch zur Besetzung von [[Zweibach]] beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Isfarshan&amp;diff=17247</id>
		<title>Isfarshan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Isfarshan&amp;diff=17247"/>
		<updated>2026-03-27T16:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Defektes Bild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Isfarshan.png|thumb|right|200px|Statue des Isfarshan]]&lt;br /&gt;
Isfarshan ist ein Gott aus dem nostrischen Götterpantheon und zählt zu den großen, sieben Gottheiten. Er ist das erste Kind der beiden Gottheiten [[Kalamnados]] und [[Efrevik]]. Als Herr über die [[Sonne]] selbst wird er auch als Licht der Sonne bezeichnet. Als größter Stolz seiner Eltern wurde ihm neben die Macht über die Sonne, ebenso das Wissen der [[Athalon|Welt]] verliehen, weswegen er auch als Patron aller Gelehrten gilt. Obwohl zwischen den Gottheiten oft streit herrscht, ist es Isfarshan zu dem all seine Geschwister aufschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herrscher über die Sonne selbst gilt Isfarshan auch als Schutzpatron der [[:Kategorie:Stadt|Stadt]] [[Ilios|Ilios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
In den alten Tagen, als nur die Götter Kalamnados und Efrevik im Universum existierten, verkörperten die beiden großen Gottheiten noch alle Aspekte des Universums in sich selbst. All diese Kräfte konnten auch solch mächtige Wesen nicht auf ewig in sich verkörpern. Deswegen beschlossen sie eine Verbindung zwischen sich, um ein göttliches Kind zu zeugen. So entstand ihr erstes Kind: Isfarshan. Der Stolz, den sie für ihren Erstgeborenen empfanden, war nicht in Worte zu fassen. Aus diesem Grund beschenkten sie ihn mit zwei der mächtigsten Aspekte, die sie besaßen. Der neugeborene Gott erhielt die Gabe des Lichts von seinem Vater, da sein Anblick stets die Herzen seiner Eltern zum Leuchten brachte. Doch wollte seine Mutter, dass ihr geliebter Sohn stets gut gewappnet ist. Aus diesem Grund überreichte sie ihm die Gabe des Allwissens. Dadurch erhielt Isfarshan das Wissen des ganzen Universums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Gott spürte diese beiden mächtigen Kräfte, die in ihm wohnten. Ihm war klar, dass solch mächtige Kräfte ihn irgendwann verändern werden. Auch ein Gott kann durch solche Mächte den Verstand verlieren. Also tat er das weiseste, was er hätte tun konnte. Er nahm einen Teil seiner Kräfte und erschuf die Sonne selbst am Himmelszelt. Isfarshans Kräfte waren in ihr gebündelt und sie gab ihre Kraft durch ihr strahlendes Licht weiter. In dem Moment, indem sie erstrahlte, erhellte sich das Universum selbst und die Schatten wichen den Sonnenstrahlen. In den Kern der Sonne erschuf der Gott eine riesige Bibliothek, in der er sein Wissen einlagerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isfarshans Bibliothek soll laut den alten Sagen ebenso mit der Göttergrotte verbunden sein, wodurch sie als Teil des Götterreiches zählt. Von seiner Bibliothek aus betrachtet er stets das Treiben der Menschen und sendet ihn selten, doch immer wieder, ein Geschenk des Wissens mit seinen Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Isfarshan wird, im Vergleich zu anderen Göttern, als ein sehr schlicht aussehender Mann beschrieben. Er hat blondes, sehr lockiges Haar und sein schmales, kantiges Gesicht ist glattrasiert. Er besitzt eine eher einfache Statur, doch ist ein muskulöser Körper stets gut zu erkennen. Sein Oberkörper ist von einem ledernden Kürass bedeckt, über dem er noch eine weiße, beinlange Tunika trägt. Auf der Brust trägt er eine [[Gold|goldene]] Brosche mit dem Sonnensymbol. Der Gott trägt stets einen hölzernen, feingeschnitzten Kampfstab bei sich, der als '''Logokratis''' bezeichnet wird. Der Stab dient jedoch nicht nur als Waffe für den Gott, sondern auch als Schlüssel für seine Bibliothek. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulte==&lt;br /&gt;
Unter den Anhängern des Isfarshan finden sich hauptsächlich gelehrte Menschen. Als allwissender Gott huldigen sie ihm in Tempeln in ganz Nostrien. Als der älteste Sohn gehören ihm meist auch die größten Tempel unter den fünf Göttergeschwistern. Isfarshan gilt auch als Schutzpatron der meisten Bibliotheken und Lehrstätten im Nostrischen Imperium. So findet man zum Beispiel eine riesige Statue vor der großen Bibliothek von Ilios, die an die Universität von Ilios angeschlossen ist. Die Universität von Ilios bildet die einzig große Lehrstätte ihrer Art im Imperium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Kult des Gottes ist die '''Iliosanische Bruderschaft'''. Ihr heiliger Tempel steht in der Stadt Ilios, von der der Gott auch der Schutzpatron ist. Obwohl der größte Tempel der Stadt dem Gott Kalamnados gewidmet worden ist, steht der Tempel des Isfarshan im Zentrum der Stadt, zwischen den Tempeln seiner beiden Eltern. Das Zeichen der Bruderschaft entspricht ebenso dem Zeichen des Gottes. Es zeigt eine stilisierte Sonne mit einer goldenen Blume in der Mitte, die von zwei Ringen umschlossen ist. Die Blume soll hierbei die Bibliothek des Gottes symbolisieren, die von der Sonne selbst umhüllt ist. Der Hohepriester des Kultes zählt zu einem der obersten Würdenträger der Stadt Ilios und genießt großen Einfluss und Ansehen. Er wird als der weiseste Mann Nostriens betrachtet und wird oft vom Plutokraten zu wichtigen Entscheidungen als Ratgeber hinzugezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beziehung zu anderen Gottheiten==&lt;br /&gt;
===Nachkommen===&lt;br /&gt;
Über Äonen hinweg hat Isfarshan, so wie auch die anderen Göttern, zahlreiche Nachkommen in verschiedenen Verbindungen gezeugt. Dabei entstanden jedoch nicht nur Götter, sondern auch zahlreiche andere Wesen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Nachkommen und Sprösslinge des Isfarshan'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Nachkomme&lt;br /&gt;
! width=10% | Wesenheit&lt;br /&gt;
! width=20% | Entstehung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Astrion]]&lt;br /&gt;
|Gottheit&lt;br /&gt;
|Gezeugt in Verbindung mit der Göttin Nuk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Der Einäugige&lt;br /&gt;
|Gottheit&lt;br /&gt;
|Erhielt durch Isfarshan seiner göttlichen Kräfte. Vater der [[Zyklop|Zyklopen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]] [[Kategorie:Götter]] [[Kategorie:Nostrisches Imperium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Smaragdfelder&amp;diff=17246</id>
		<title>Smaragdfelder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Smaragdfelder&amp;diff=17246"/>
		<updated>2026-03-27T15:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Korrekturlesen}} Von Feldern umgebenes Dorf in den Smaragdfeldern Die Smaragdfelder sind eine weitläufige Hüg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Smaragdfelder.png|thumb|right|450px|Von Feldern umgebenes Dorf in den Smaragdfeldern]]&lt;br /&gt;
Die Smaragdfelder sind eine weitläufige Hügel- und Ebenenfläche im Norden des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Region ist durchzogen von kleinen landwirtschaftlichen Dörfern, die die fruchtbaren Böden für Ackerbau und Viehzucht nutzen. Während des [[Fallicer_Bund#Geschichte|Fallicer Bürgerkriegs]] wurden viele Dörfer von Aufwieglern, Plünderern und den unterschiedlichen Kriegsfraktionen ausgeraubt und weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau zieht sich stellenweise bis heute, wenngleich das eher milde Klima ein einfaches Leben durchaus begünstigt. In den Smaragdfeldern leben vor allem kleinere Familienverbünde heutiger Fallicer mit [[Sorridianer|sorridianischer]] Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die heute als Smaragdfelder bekannte Fläche liegt im Norden bis Nordwesten des heutigen Fallicer Bundes. Sie umfasst den [[Pâtursee]] und die um den See liegenden [[:Kategorie:Stadt|Städte]] [[Capizan]], [[Capitelade]] und [[Largardes]] als südwestlichen Beginn. Nach Osten grenzt sie an den [[Maraverswald]] und [[Luxelouse]]. Die westliche Begrenzung entsteht durch die Küste an den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] um [[Itiais]]. Nach Norden geht die Ebene in den nach dem Fallicer Bürgerkrieg wieder in das zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] gehörende [[Caldagro#Verwaltungsgliederung|Herzogtum Graméntis]] über. In dieser Grenzregion entspringt der [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Vigné]], welcher nach Nordosten strömt und schließlich in den [[Voiresee]] mündet. Offiziell haben die fallicischen Kleinstaaten Rochebeacourt, Môntcarnasse, Aviron, Le Vert, [[Itiais]], Capitelade, Emeraude, Largardes, Capizan, Porte St. Feyard, Saint-Suliac, Château de Belvédère, Luxelouse und Lejontelavúr offiziellen Gebietsanteil an den Smaragdfeldern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Smaragdfelder wird von üppigem Grasland gekennzeichnet. Vereinzelte Laub- und Pinienwälder befinden sich vor allem in den weitläufigeren Tälern. Nach den Kriegsauswirkungen hat sich die [[Fauna|Tier-]] und [[Flora|Pflanzenwelt]] wieder erholen können. Die durch Wilderei fast ausgerotteten Rot- und Schwarzwildtiere sind wieder zurückgekehrt und leben neben einer üppigen Fauna zwischen den menschlichen Siedlungen. Diese liegen über die ganze Breite der Smaragdfelder verteilt und oft mit mehreren Kilometer Distanz voneinander. Die Menschen verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch einfache Landwirtschaft und kleinere Viehhaltung. Es werden vor allem [[Weizen]], [[Gerste]] und [[Flachs]] zum Selbsterhalt angebaut. [[Weintraube|Weintrauben]] werden zu [[Alkoholica|Wein]] weiterverarbeitet, der als Einnahmequelle herangezogen und oft über die Landesgrenzen hinaus vertrieben wird. Die Bewohner der Ebene gelten als genügsam, einfach und durchaus zufrieden mit einem sicheren Leben zwischen Arbeit und den Messen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]]. Diese ist in nahezu jedem Ort durch einen Priester vertreten, welcher oft mithilfe [[Königreich Patrien|patrischer]] Unterstützung finanziert wird. Als Vieh werden vorrangig Rinder und Schweine gehalten, die in regelmäßigem Turnus geschlachtet oder weiterverkauft werden. Aus der Milch wird bekannter und oft mit [[Wildgewächse|Wildkräutern]] versetzter Käse hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude im Güldental bestehen typischerweise aus einem Erdgeschoss aus einfachen aufgeschichteten [[Gesteine|Gesteinen]] oder Ziegeln. Die oberen Stockwerke werden aus Bretteraufbauten errichtet, sofern es sie überhaupt gibt. Die Architektur gilt in aller Regel als einfach und zweckdienlich, vor allem werden lokale [[Materialien]] herangezogen. Dank diesem Verfahren werden Kosten und Mühen zugunsten einer schnelleren Bauweise gespart. Daneben arbeiten die Dorfgemeinschaften so für den Bau eines neuen Gebäudes gerne einmal zusammen oder investieren gar gemeinsam in ein Gemeinschaftsprojekt. Gerade während und nach dem Bürgerkrieg bzw. der Gabenrevolte sahen sich die Menschen erstmalig zu solchem Handeln gezwungen. Das hierdurch entstandene Gemeinschaftsgefühl konnte bisweilen bis heute bewahrt werden und wird über die Generationen weitergegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
Obgleich sich viele Bewohner und auch Historiker einig sind, dass der Name der Smaragdfelder von den sattgrünen Wiesen stammt, weisen einige historische Quellen aus der frühen Zeit des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] auf einen anderen Ursprung her. Mehrere Funde großer [[Smaragd|Smaragde]] und vergleichbarer [[Edelsteine]] sollen erste größere Wanderungsbewegungen in die Region ausgelöst haben. Die wertvollen Sammelstücke sollen dabei teilweise einfach an der Oberfläche gelegen haben und bei ihren Unternehmungen beiläufig entdeckt worden sein. Vor allem [[Gesteinskunde|Gesteinskundler]] widersprechen dieser These jedoch vehement. Smaragde könnten nicht ohne menschliches oder gar [[Religion|göttliches]] Zutun an die Oberfläche gelangen, sodass Oberflächenfunde ausgeschlossen seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<title>Voiresee</title>
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		<updated>2026-03-27T15:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Quelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Voiresee.png|thumb|right|450px|Am Ufer des Voiresees]]&lt;br /&gt;
Der Voiresee ist ein in der [[Region Granhojas]] des [[Königreich Sorridia|Königreichs Sorridia]] liegender [[:Kategorie:See|See]]. Er liegt südlich der [[:Kategorie:Stadt|Stadt]] [[Lesvoire]] sowie nordwestlich von [[Verteau]]. Er wird von einer landwirtschaftlich bedeutenden Ackerfläche im Süden sowie üppigen Wäldern im Westen begrenzt. Sein Wasserzulauf bezieht der Voiresee aus der [[Larné]] und [[Vigné]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Das Gewässer verfügt über seichte Kiesstrände und grüne Wälder an seinen Ufergebieten. Im Osten erstreckt sich ein großer Mischwald mit einer lebhaften [[Flora]] und [[Fauna]]. Der Voiresee wird langsam tiefer bis er in seinem Zentrum eine durchschnittliche Wassertiefe von rund 30-35 Metern erreicht. Besonders in diesem Gebiet ist sein Grund von großen Steinen durchzogen, die als Rückzugsort für die üppige Population von [[Fische|Fischen]] dient. Besonders Aale, die aus der [[Larné]] in die Tiefen des Sees ziehen, sind eine lokale Besonderheit und Beliebtheit zugleich. Viele Fischerfamilien haben sich auf den Fang der schlüpfrigen Individuen spezialisiert, um sie gleich im Anschluss zu einer leckeren [[Speisen|Speise]] zu räuchern. Im Voiresee soll es darüber hinaus ein verzweigtes System aus unterirdischen Höhlen geben, die als Ablageort für den Aallaich gilt. Dies ist insofern eine Besonderheit als das die Süßwasseraale dadurch in sehr tiefen Gewässern entstehen, als sie es in allen anderen bekannten Lebensumgebungen tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Sees liegt ein landwirtschaftlich bestelltes und vor allem durch Kleinbauern genutztes Gebiet, welches sich bis in die Hauptstadt des Herzogtums Graméntis, [[Verteau]], zieht. Überwiegend werden verschiedene Kornarten angebaut, aus denen später weite Teile der umliegenden Regionen ernährt werden bzw. Mehlvorräte eingelagert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des Voiresees gilt als relativ nährstoffreich, weswegen er auch Heimat von einigen Algenarten ist, die sich mit ihren Wurzeln im steinigen Seebett eingraben. In besonders warmen Sommern schwimmen ganze Algenteppiche auf dem See umher und sorgen für einen unangenehmen Geruch. Die am See gelegenen Dörfer fahren in dieser Zeit in der kühleren Nacht auf das Gewässer, um die Algen zumindest teilweise einzusammeln. Getrocknet vertreiben sie sie als günstige Nahrung mit hoher Lagerfähigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Der Voiresee wird durch den Zufluss der [[Larné]] und der [[Vigné]] gespeist. Während die Larné im nordöstlichen Bereich des Sees einmündet, fließt das Wasser der Vigne im Westen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]][[Kategorie:Königreich Sorridia]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<updated>2026-03-27T15:29:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Midjourney&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Midjourney&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<title>Diestel</title>
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		<updated>2026-03-27T15:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Diestel.png|thumb|right|450px|Zwischenabschnitt der Diestel]]&lt;br /&gt;
Die Diestel ist ein zentraler Fluss der Stadt [[Zweibach]], Hauptstadt der [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]]. Der Fluss entspringt in den weitverzweigten Cyllider Mooren im Herzen des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
An ihrer Quelle ist das Flusswasser stark verschmutzt, so treiben allerlei Reststoffe der Moore entlang des Flusses bis zur Mündung. Die gemächliche Fließgeschwindigkeit sorgt dafür für eine gute Schiffbarkeit. Besonders in den Mooren nutzen die Menschen diese Eigenschaft aus, um auch gegen den Strom in kürzester Zeit ihr Ziel zu erreichen. Je weiter flussabwärts man kommt, desto klarer wird das Wasser. Besonders hinter [[Bischoffelden]] gilt die Diestel als fischreiches Gewässer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ufer des Flusses sind stark gewölbt und weisen ein teils hohes Gefälle auf. Vereinzelte Bäume und Büsche blockieren die Sicht vom Fluss auf das Festland. Ein Anlegen ist oftmals nur an den dafür vorgesehenen Anlegestegen oder mit genug nautischem Geschick möglich. Die Diestel weist eine durchschnittliche Flussbreite von 35 Metern sowie eine Tiefe von rund zweieinhalb Metern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Die Diestel speist sich aus den ablaufenden Cyllider Mooren im Zentrum von Silventrum. Die nassfeuchten Schwemmgebiete werden durch starke Regenfälle und unterirdische Wasserquellen gespeist. Die überlaufenden Moore haben damit im Verlauf der Jahrtausende einen natürlichen Ablauf durch das ganze Land geschaffen. Der genaue Ursprung der Diestel ist nicht auszumachen, da sich ihr Einzugsgebiet aus mehreren kleinen Flussläufen zusammensetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mancher alteingesessener Bewohner verbindet mit der Diestel aber auch die Legende der Moorhexen, einem alten Silventrumer Brauchtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Und so hausten schon lange vor den Staaten und ihren Bewohnern die alten Sumpfnattern in den Mooren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heute die Cyllider Moore sind, war damals ihre Heimat. Die greisigen Vetteln ließen keine Eindringlinge zu, sondern ergötzten sich an ihren Fehlern. Nur die Tiere des Waldes konnten die gefährliche Landschaft frei passieren. Wer ein einfacher Mensch war, so wie wir, tappte schnell in ihre Fallen. Fallgruben voll mit giftigem Schlamm, Frösche deren Zungen unsere Kumpanen einwickelten und andere Schrecken hausten zwischen den Kanälen und Torfgruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich aber die Sumpfnattern Mensch um Mensch aus ihrem Reich verbannten, strömten diese immer nach. Egal ob unwissend, auf der Suche nach Abenteuer oder wegen ihrer Gier. Nach langen Jahren waren alle Fallen gefüllt, und selbst die grausamen Hexen konnten das Fleisch ihrer Opfer nicht mehr verzehren. Jeden einzelnen Menschen stopften sie in ihren blubbernden Suppentopf, bis dieser überlief. Das dampfende Wasser fraß sich durch den Boden. In ihm gefangen waren die Sehnsüchte und Hoffnungen aller Menschen. Sie wollten zur Küste, doch hielten sie nur die garstigen Hexen des Mannsweibes auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie ihre Hoffnung im Wasser des Kessel festhing, manifestierte sich ihr Wunsch. Das verhexte Wasser grub sich seinen Weg bis zum Meer, auf das diese Seelen doch noch ihr Ziel erreichen konnten. Heute nennen wir diesen Wasserlauf der Hoffnung und des Leids Diestel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |Autor=Sven Senft&lt;br /&gt;
 |Quelle=Senfts sagenhafte Sagas&lt;br /&gt;
 |Seite=43&lt;br /&gt;
 |Sprache=Fassung in Tasperin&lt;br /&gt;
 |Uebersetzung=Senfts sagenhafte Sagas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Flussabwärts wird die Diestel als Trinkwasserversorgung und Möglichkeit des Warentransports genutzt. Vor allem in den anliegenden Dörfern nutzen Fischer und Familienväter sie gleichsam, um abends noch einige der begehrten Flussfische für das Abendessen zu fangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Cyllider Mooren hingegen stellt die Diestel eine der wichtigsten Verkehrsrouten dar. Man sollte nur nicht hineinfallen. Zumindest der Aberglaube besagt, dass man dann bei den schrecklichen Sumpfnattern landen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss]][[Kategorie:Vereinigte Provinzen von Silventrum]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17238</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-27T00:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Guayall verfügt über eine große Arbeiterschicht, die von einer kleinen Gruppierung aus Adligen und Mitgliedern des Klerus regiert wird. Ergänzt werden sie von einigen ausgewählten und äußerst wohlhabenden Händlerfamilien, denen der Großteil der städtischen Betriebe gehört. Sie sind oft über die Jahrhunderte miteinander verwachsen und verwoben, sodass neben starken Abhängigkeiten in den Warenflüssen auch eindeutige Zuordnungen der Gebiete und Einflussmöglichkeiten bestehen. Die Arbeiter können sich daher auch nur bedingt eines besseren Lebensstandards verdient machen, da ihnen entweder das System des [[Sklaverei#Saliavit.C3.B9_-_Sorridias_Lohnsklaverei|Saliavitù]] oder spätestens die vetternwirtschaftlich abgesprochenen Arbeitsmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung machen. Ohnehin dominiert die harte, körperliche Arbeit in Guayall, die nur mit wenigen weltlichen Freuden an den bedeutenden [[Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche|Feiertagen]] oder den starken [[Alkoholica|Weinresten]] am Abend erträglicher gemacht wird. Gerade die Perlentaucher und Bergarbeiter sind konstanten Gefahren ausgesetzt. Arbeitsunfälle und gar der Tod sind ein vorhandenes Risiko, das zumeist ohne Mehrvergütung akzeptiert werden muss. Die Sorridianische Kirche versucht mithilfe ihrer Messen den Menschen seelischen Beistand zu leisten. Hierzu werden täglich Beichten abgenommen und Essensrationen verteilt, die die durchaus grassierende Armut etwas eindämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin scheint die [[Religion]] einen großen Stellenwert im individuellen Leben der meisten Familien zu haben. Hausschreine und Deynsymbole am Körper sind nur einige Äußerungen dieses innigen Glaubens an Deyn Cador. Das innige Einhalten des [[Ehebund|Ehebunds]] oder die genaue Regulierung eines Todesfalls nach den [[Bestattung|Bestattungsriten]] sind für die Menschen von elementarem Wert. Das dabei vorhandene sorridianische Feuer im Blut wird spätestens bei den Kirchengesängen oder dem gemeinsamen Beschimpfen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] deutlich. Ohnehin sollen die Bewohner von Guayall als durchaus laut, direkt und stellenweise sogar ungehobelt gelten. Sie tun gern ihre Meinung Kund, lautstark und mit äußerstem Nachdruck. Ihre eigenen Interessen würden viele der Bewohner auch zum Nachteil anderer Menschen durchsetzen. Wenn es jedoch um die eigene Familie geht, werden die sich selbst Guayallas nennenden Einwohner der Stadt deutlich nachsichtiger. Der Status der Familie hat ohnehin einen hohen Stellenwert. Der eigene Name soll mit großem Stolz getragen und möglichst nicht in Verruf gebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zukunft der eigenen Kinder womöglich gefährdet würde. Auch aus diesem Grund ist die regelmäßige Beichte eine wichtige Tat zur Bereinigung möglicher Verfehlungen. Üppige Spenden an die Diener der Kirche runden das Leben des Glaubens ab, selbst wenn der Geldbeutel mehr Leere als Fülle aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Besonderheit gilt eine Vorliebe für das Trinken vergorener Traubenreste, die bei der Weinlese entstehen. Der hierausgebrannte Schnaps wird vor allem von den Bergarbeitern bei ihrer kräftezehrenden Arbeit getrunken oder gerne für das Anstoßen am Abend herangezogen. Die [[Speisen|Küche]] gilt als eher einfach und deftig. Besonders fettige Speisen werden an den Tresen und am zentralen Marktplatz aufgestellten Tischen der Straßenküchen serviert. In Öl ausgebackene Teigbällchen mit Fleischfüllung werden in einer sämigen Rinderbrühe zu Brot gereicht und meist in einer großen Metallschüssel in der ganzen Familie geteilt. In den äußeren Bezirken wird zwar zumeist nur das übrige Tierfett in Öl ausgebacken, doch auch derartige Kreationen füllen den Magen der Straßenarbeiter. Das Vorweisen des eigenen Status auf der Straße spielt auch im Bereich der eigenen Kleidung eine größere Rolle. Guayallas versuchen nach außen hin pompöser zu wirken, als sie es sich eigentlich leisten können. Mit raffinierten Methoden wissen sie dabei ihre Kleidung aufzuarbeiten, um den Anschein von Wohlstand (oder zumindest ausreichenden Geldmengen) zu bewirken. Selbst wenn sie am Abend hungern müssten, entscheiden sich viele lieber dafür diesen Schein zu wahren. Dieses Verhalten steht dabei in starkem Kontrast zu den in die Stadt kommenden Pilgern für den [[Brunnen der letzten Mutter]]. Dieser Sehnsuchtsort von Familien und vor allem Frauen ist von meist deutlich sichtbarer Armut gekennzeichnet. Viele Menschen spenden ihr letztes Hab und Gut, um ihre Hoffnung im Brunnen zu suchen und endlich das ersehnte Glück zu erreichen. Die Sorridianische Kirche vermag dabei kaum sich um alle Pilgernden zu kümmern, sodass diese sich meist wochenlang in der Stadt mit undankbaren Gelegenheitsarbeiten ihre Rückreise erarbeiten müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17237</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-27T00:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Guayall verfügt über eine große Arbeiterschicht, die von einer kleinen Gruppierung aus Adligen und Mitgliedern des Klerus regiert wird. Ergänzt werden sie von einigen ausgewählten und äußerst wohlhabenden Händlerfamilien, denen der Großteil der städtischen Betriebe gehört. Sie sind oft über die Jahrhunderte miteinander verwachsen und verwoben, sodass neben starken Abhängigkeiten in den Warenflüssen auch eindeutige Zuordnungen der Gebiete und Einflussmöglichkeiten bestehen. Die Arbeiter können sich daher auch nur bedingt eines besseren Lebensstandards verdient machen, da ihnen entweder das System des [[Sklaverei#Saliavit.C3.B9_-_Sorridias_Lohnsklaverei|Saliavitù]] oder spätestens die vetternwirtschaftlich abgesprochenen Arbeitsmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung machen. Ohnehin dominiert die harte, körperliche Arbeit in Guayall, die nur mit wenigen weltlichen Freuden an den bedeutenden [[Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche|Feiertagen]] oder den starken [[Alkoholica|Weinresten]] am Abend erträglicher gemacht wird. Gerade die Perlentaucher und Bergarbeiter sind konstanten Gefahren ausgesetzt. Arbeitsunfälle und gar der Tod sind ein vorhandenes Risiko, das zumeist ohne Mehrvergütung akzeptiert werden muss. Die Sorridianische Kirche versucht mithilfe ihrer Messen den Menschen seelischen Beistand zu leisten. Hierzu werden täglich Beichten abgenommen und Essensrationen verteilt, die die durchaus grassierende Armut etwas eindämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin scheint die [[Religion]] einen großen Stellenwert im individuellen Leben der meisten Familien zu haben. Hausschreine und Deynsymbole am Körper sind nur einige Äußerungen dieses innigen Glaubens an Deyn Cador. Das innige Einhalten des [[Ehebund|Ehebunds]] oder die genaue Regulierung eines Todesfalls nach den [[Bestattung|Bestattungsriten]] sind für die Menschen von elementarem Wert. Das dabei vorhandene sorridianische Feuer im Blut wird spätestens bei den Kirchengesängen oder dem gemeinsamen Beschimpfen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] deutlich. Ohnehin sollen die Bewohner von Guayall als durchaus laut, direkt und stellenweise sogar ungehobelt gelten. Sie tun gern ihre Meinung Kund, lautstark und mit äußerstem Nachdruck. Ihre eigenen Interessen würden viele der Bewohner auch zum Nachteil anderer Menschen durchsetzen. Wenn es jedoch um die eigene Familie geht, werden die sich selbst Guayallas nennenden Einwohner der Stadt deutlich nachsichtiger. Der Status der Familie hat ohnehin einen hohen Stellenwert. Der eigene Name soll mit großem Stolz getragen und möglichst nicht in Verruf gebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zukunft der eigenen Kinder womöglich gefährdet würde. Auch aus diesem Grund ist die regelmäßige Beichte eine wichtige Tat zur Bereinigung möglicher Verfehlungen. Üppige Spenden an die Diener der Kirche runden das Leben des Glaubens ab, selbst wenn der Geldbeutel mehr Leere als Fülle aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Besonderheit gilt eine Vorliebe für das Trinken vergorener Traubenreste, die bei der Weinlese entstehen. Der hierausgebrannte Schnaps wird vor allem von den Bergarbeitern bei ihrer kräftezehrenden Arbeit getrunken oder gerne für das Anstoßen am Abend herangezogen. Die [[Speisen|Küche]] gilt als eher einfach und deftig. Besonders fettige Speisen werden an den Tresen und am zentralen Marktplatz aufgestellten Tischen der Straßenküchen serviert. In Öl ausgebackene Teigbällchen mit Fleischfüllung werden in einer sämigen Rinderbrühe zu Brot gereicht und meist in einer großen Metallschüssel in der ganzen Familie geteilt. In den äußeren Bezirken wird zwar zumeist nur das übrige Tierfett in Öl ausgebacken, doch auch derartige Kreationen füllen den Magen der Straßenarbeiter. Das Vorweisen des eigenen Status auf der Straße spielt auch im Bereich der eigenen Kleidung eine größere Rolle. Guayallas versuchen nach außen hin pompöser zu wirken, als sie es sich eigentlich leisten können. Mit raffinierten Methoden wissen sie dabei ihre Kleidung aufzuarbeiten, um den Anschein von Wohlstand (oder zumindest ausreichenden Geldmengen) zu bewirken. Selbst wenn sie am Abend hungern müssten, entscheiden sich viele lieber dafür diesen Schein zu wahren. Dieses Verhalten steht dabei in starkem Kontrast zu den in die Stadt kommenden Pilgern für den [[Brunnen der letzten Mutter]]. Dieser Sehnsuchtsort von Familien und vor allem Frauen ist von meist deutlich sichtbarer Armut gekennzeichnet. Viele Menschen spenden ihr letztes Hab und Gut, um ihre Hoffnung im Brunnen zu suchen und endlich das ersehnte Glück zu erreichen. Die Sorridianische Kirche vermag dabei kaum sich um alle Pilgernden zu kümmern, sodass diese sich meist wochenlang in der Stadt mit undankbaren Gelegenheitsarbeiten ihre Rückreise erarbeiten müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-27T00:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Guayall verfügt über eine große Arbeiterschicht, die von einer kleinen Gruppierung aus Adligen und Mitgliedern des Klerus regiert wird. Ergänzt werden sie von einigen ausgewählten und äußerst wohlhabenden Händlerfamilien, denen der Großteil der städtischen Betriebe gehört. Sie sind oft über die Jahrhunderte miteinander verwachsen und verwoben, sodass neben starken Abhängigkeiten in den Warenflüssen auch eindeutige Zuordnungen der Gebiete und Einflussmöglichkeiten bestehen. Die Arbeiter können sich daher auch nur bedingt eines besseren Lebensstandards verdient machen, da ihnen entweder das System des [[Sklaverei#Saliavit.C3.B9_-_Sorridias_Lohnsklaverei|Saliavitù]] oder spätestens die vetternwirtschaftlich abgesprochenen Arbeitsmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung machen. Ohnehin dominiert die harte, körperliche Arbeit in Guayall, die nur mit wenigen weltlichen Freuden an den bedeutenden [[Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche|Feiertagen]] oder den starken [[Alkoholica|Weinresten]] am Abend erträglicher gemacht wird. Gerade die Perlentaucher und Bergarbeiter sind konstanten Gefahren ausgesetzt. Arbeitsunfälle und gar der Tod sind ein vorhandenes Risiko, das zumeist ohne Mehrvergütung akzeptiert werden muss. Die Sorridianische Kirche versucht mithilfe ihrer Messen den Menschen seelischen Beistand zu leisten. Hierzu werden täglich Beichten abgenommen und Essensrationen verteilt, die die durchaus grassierende Armut etwas eindämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin scheint die [[Religion]] einen großen Stellenwert im individuellen Leben der meisten Familien zu haben. Hausschreine und Deynsymbole am Körper sind nur einige Äußerungen dieses innigen Glaubens an Deyn Cador. Das innige Einhalten des [[Ehebund|Ehebunds]] oder die genaue Regulierung eines Todesfalls nach den [[Bestattung|Bestattungsriten]] sind für die Menschen von elementarem Wert. Das dabei vorhandene sorridianische Feuer im Blut wird spätestens bei den Kirchengesängen oder dem gemeinsamen Beschimpfen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] deutlich. Ohnehin sollen die Bewohner von Guayall als durchaus laut, direkt und stellenweise sogar ungehobelt gelten. Sie tun gern ihre Meinung Kund, lautstark und mit äußerstem Nachdruck. Ihre eigenen Interessen würden viele der Bewohner auch zum Nachteil anderer Menschen durchsetzen. Wenn es jedoch um die eigene Familie geht, werden die sich selbst Guayallas nennenden Einwohner der Stadt deutlich nachsichtiger. Der Status der Familie hat ohnehin einen hohen Stellenwert. Der eigene Name soll mit großem Stolz getragen und möglichst nicht in Verruf gebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zukunft der eigenen Kinder womöglich gefährdet würde. Auch aus diesem Grund ist die regelmäßige Beichte eine wichtige Tat zur Bereinigung möglicher Verfehlungen. Üppige Spenden an die Diener der Kirche runden das Leben des Glaubens ab, selbst wenn der Geldbeutel mehr Leere als Fülle aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17235</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-27T00:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Guayall verfügt über eine große Arbeiterschicht, die von einer kleinen Gruppierung aus Adligen und Mitgliedern des Klerus regiert wird. Ergänzt werden sie von einigen ausgewählten und äußerst wohlhabenden Händlerfamilien, denen der Großteil der städtischen Betriebe gehört. Sie sind oft über die Jahrhunderte miteinander verwachsen und verwoben, sodass neben starken Abhängigkeiten in den Warenflüssen auch eindeutige Zuordnungen der Gebiete und Einflussmöglichkeiten bestehen. Die Arbeiter können sich daher auch nur bedingt eines besseren Lebensstandards verdient machen, da ihnen entweder das System des [[Sklaverei#Saliavit.C3.B9_-_Sorridias_Lohnsklaverei|Saliavitù]] oder spätestens die vetternwirtschaftlich abgesprochenen Arbeitsmöglichkeiten einen Strich durch die Rechnung machen. Ohnehin dominiert die harte, körperliche Arbeit in Guayall, die nur mit wenigen weltlichen Freuden an den bedeutenden [[Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche|Feiertagen]] oder den starken [[Alkoholica|Weinresten]] am Abend erträglicher gemacht wird. Gerade die Perlentaucher und Bergarbeiter sind konstanten Gefahren ausgesetzt. Arbeitsunfälle und gar der Tod sind ein vorhandenes Risiko, das zumeist ohne Mehrvergütung akzeptiert werden muss. Die Sorridianische Kirche versucht mithilfe ihrer Messen den Menschen seelischen Beistand zu leisten. Hierzu werden täglich Beichten abgenommen und Essensrationen verteilt, die die durchaus grassierende Armut etwas eindämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin scheint die [[Religion]] einen großen Stellenwert im individuellen Leben der meisten Familien zu haben. Hausschreine und Deynsymbole am Körper sind nur einige Äußerungen dieses innigen Glaubens an Deyn Cador. Das innige Einhalten des [[Ehebund|Ehebunds]] oder die genaue Regulierung eines Todesfalls nach den [[Bestattung|Bestattungsriten]] sind für die Menschen von elementarem Wert. Das dabei vorhandene sorridianische Feuer im Blut wird spätestens bei den Kirchengesängen oder dem gemeinsamen Beschimpfen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Mina_Farah&amp;diff=17234</id>
		<title>Mina Farah</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Mina Farah&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:MinaFarahWappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=66.450 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Kalif Assaf al'chelar ibn Mawud&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Haris el'Kalifa, [[Heer des Kalifats Al'bastra|Heer]], [[Marine des Kalifats Al'bastra|Marine]]&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Kirash]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Exotische Waren der Wüste&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Hauptstadt des [[Kalifat Al'bastra]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=handelsgewandt und machtbegierig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mina Farah ist die Hauptstadt des [[Kalifat Al'bastra]] und Sitz des Kalifen, Assaf al'chelar ibn Mawud. Die Stadt gilt als exotisches Zentrum des Kalifats, besonders ihre ausschweifenden farbenfrohen Märkte sind nahezu in der gesamten [[Leändrien|leändrischen]] Welt bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah1.png|thumb|right|450px|Alter Wasserlauf]]&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Mina Farah wurde an der Grenze der staubtrockenen nördlichen Wüsten des Kalifats zum [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte ist die Stadt so rasant gewachsen, dass sie heute auch die einstigen Lehmgruben in ihr Stadtgebiet eingeschlossen hat. Nichtsdestotrotz wird die Stadt noch immer durch umherfliegende Sandkörner und den manchmal stürmischen Meereswind geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mina Farah befindet sich fernab von Flüssen oder großen Seen, stattdessen nutzt die Stadt die ''Bucht der Mina'' und ihre große Oasenquelle - ''die Fathat'Ma''. Rings um die Stadt gibt es beinahe nichts, außer den glühend heißen Wüstensand und seine Kamelhorden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt des Kalifat Al'bastra grenzt an das [[Nostrisches Meer|Nostrische Meer]] im Norden. Ein großer Hafen mit dutzenden kleinen, wie großen, Anlegern und Piers ermöglicht Händlern aus aller Welt in die bunten Basare der Stadt einzutauchen. Eben jenes Meer sorgt aber auch für eine allzeit steife Brise in den nördlichen Stadtvierteln, welche aber im Gegenzug zumindest den Sand weitgehend aus den Straßen fernhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wassernutzung bedienen sich die Stadtbewohner der schier unermüdlichen Quelle ''Fathat'Ma'' im Inneren der Stadt. Das mittlerweile majestätisch ausgebaute Wasserloch ist Pilgerstätte des [[Kirash]] und Versorgungsort zugleich. Umgeben von einem Ring aus Palmen war sie einst der Grund, der die ersten Siedler hier überhaupt gehalten hat. Immer noch bietet die Fathat'Ma ausreichend Wasser für die gesamte Stadt und ihr Umland; und das schon seit Jahrhunderten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Das unbarmherzige Klima der Wüste hält sich auch heute noch in Mina Farah. Nichts fällt seltener über der Hauptstadt Al'bastras als ein abkühlender Regenschauer; die glühende Mittagshitze ist dafür ganzjährig präsent. In den Sommern erreichen die Temperaturen spielend leicht über 50 Grad, während sie nachts unter den Gefrierpunkt abfallen. Die erdrückenden Temperaturen des Sommers werden erst im Herbst durch Tage mit nur bis zu 40 Grad abgelöst. In den Wintern werden die Städter mit angenehmen Tagen um 25 Grad bei lauer Meeresbrise belohnt, selbst wenn es in der Nacht noch immer bitterkalt werden kann. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, steigen die Temperaturen wieder auf 40 bis 50 Grad an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauerhaft knallt eine wolkenfreie Sonne auf die Stadt hernieder. Nur wer sich ausreichend schützt und stets genug Wasser bei sich hat, riskiert keinen Hitzschlag - die mit Abstand häufigste Todesursache in Mina Farah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Fernab der palmenbewachsenen Oase gibt es nur wenige Pflanzen, die sich den unbarmherzig warmen Temperaturen der Wüste aussetzen können und dabei überleben. Wahre Spezialisten in der Wasserspeicherung, wie Kakteen, Josuabäume oder Schirmakazien stellen die einzigen Bäume unter der glühenden Sonne dar. Nicht zuletzt ist das Akazienholz äußerst begehrt bei den Bewohnern von Mina Farah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unansehnliche Welwitschen mit manchmal mehrere Dutzend Meter tiefen Wurzeln haben sich tiefer in das Land gegraben, als es der Mensch bisher geschafft hat. Daneben gibt es nur wenige Trockenbüsche und Agavenarten, die in der trockenen Wüstenstadt wachsen können. Sie alle warten jedoch begierig auf den nächsten Regenschauer, um nicht doch irgendwann im trockenen Wüstensand einzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Die Innenstadt von Mina Farah gilt als nahezu Insekten- und Ungezieferfrei, wenn man von den wenigen umherkriechenden Sandwürmern oder Skorpionen absieht. Nervige Stechmücken oder gar Ratten haben es nie lange geschafft sich in der Stadt zu halten. Auch deshalb gilt Mina Farah als eine der saubersten Hauptstädte [[Leändrien|Leändriens]]. Seltene Greifvögel und sogar Purpur-Falken sichtet man dafür immer wieder in den Außenbezirken der Stadt. Eindrucksvoll erheben sich ihre Schwingen über den Dächern der Stadt, nur damit sie im nächsten Moment ihrer Jagd auf den Wüstenboden zustürzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Stadt leben die Kameltreiber mit ihren Herden. Auf den großen Koppeln werden die genügsamen Tiere gepflegt, bevor sie als Karawane wieder in die Wüste aufbrechen. Seltene Erdmännchen oder Fenneks durchstreifen die Sanddünen auf der Suche nach Nahrung. Ihr größter Widersacher im hohen Norden des Kalifats sind die Kojoten mit ihrem grässlichen Geheule. Auch die Menschen sollten sich vor ihnen fürchten, denn sie wissen eindeutig, dass sie die wahren Herren der nördlichen Wüsten sind. Im Süden des Landes hätten sie nicht den Hauch einer Chance, aber im Norden des Kalifats sieht alles ganz anders aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah2.png|thumb|right|450px|Marktszene in Mina Farah]]&lt;br /&gt;
Mina Farah wurde bereits zu Zeiten des [[Chronologica|Djidanistischen Reiches]] geplant und errichtet. Die Oase Fathat'Ma bot eine ideale Siedlungsmöglichkeit in der sonst staubtrockenen Landschaft. Nomadenstämme schlossen sich unter dem einstigen Großreich zusammen und etablierten eine zunächst kleine landwirtschaftliche Siedlung. Sie zogen Bewässerungsgräben und verbrachten mehrere Jahre an der Oase. Ihre Ziegen ließen sie täglich an den saftigen Quellgräsern knabbern. Als sie feststellten, dass die Oase anscheinend nicht zurückging und eine innere Quelle haben musste, blieben sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war Mina Farah eine einfache Bauernsiedlung. Um 200 AD zog es immer mehr Siedler nach Norden. Sie alle rasteten an der Oasensiedlung und füllten hier ihre Vorräte wieder auf. Einige blieben und trugen so zum steten Wachstum des mittlerweile großen Dorfes bei. Vom Djidanistischen Reich wurde ein Verwalter eingesetzt, der sich fortan um die Belange der begierigen Bürger kümmern sollte. Dank der Hilfe des Djidanistischen Reiches wurden die landwirtschaftlichen Bestrebungen intensiviert und erste Plantagen angelegt. Mina Farah kam zu einem wundersamen Wohlstand, den die Bürger kaum auszugeben vermochten. Stattdessen bauten sie mit ihren erwirtschafteten Reichtümern ihre Stadt einfach weiter aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Djidanistische Reich 395 AD zusammenbrach, lebten die Menschen in Mina Farah weiter an der Fathat'Ma. Das gehobene Bürgertum versammelte sich und teilte die Stadt erstmalig untereinander auf. Die neue Ordnung hielt jedoch nur wenige Jahre an. In einem kurzen blutigen Kampf setzte sich seine Person an die Spitze Mina Farahs und etablierte das Sultanat Emikal unter dem baldigen [[Kalifat Al'bastra]]. As Sitz vieler Kalifen und des Sultans profitierte die Stadt stets vom offenen Handel, litt aber auch immer wieder unter den Kreuzzügen der [[Deyn Cador|deynistischen]] [[Orden]] und ihrer wahnwitzigen Blutrache. Mina Farah wurde zwei Mal in seinem Bestehen, 483 sowie 702 AD völlig zerstört. Die Bewohner gaben jedoch niemals auf. In mühseliger Kleinarbeit errichteten sie die geplünderten Gebäude und gebrandschatzten Felder auf ein Neues. Stets kehrte Mina Farah zu einem neuen, ungewohnten Glanz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah3.png|thumb|right|450px|Werkstatt in der Stadt]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Stadtbewohner sind [[Esh'shajen]], ein geringer Teil stammt aus den südlichen Nationen [[Leändrien|Leändriens]]. Besonders [[Nostrisches Imperium|nostrische]] Händler und [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Seeleute haben sich auch in Mina Farah niedergelassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aus Mina Farah kommt, ist stolz auf seine eigene Heimat und Kultur. Die belebten Märkte und tiefen Traditionen inmitten der prächtigen Tempelbauten werden jedem Besucher direkt präsentiert. Oftmals sind selbst die Zugezogenen irgendwann dazu übergangen den Riten des [[Kirash]] neben denen Deyn Cadors oder des nostrischen Götterpantheons zu folgen. Meistens wollen sie einfach mehr dazugehören oder sich besser integrieren, hin und wieder steckt aber auch echte Überzeugung hinter ihrer Bekehrung. Der tägliche Besuch auf dem Markt, um frisches Speisen zu kaufen, ist dabei fast so wichtig, wie das Gebet. Viele Familien verbinden auch beides und gehen direkt auswärts essen. Mina Farah bietet ihnen hier eine riesige Bandbreite an lokalen Spezialitäten, die nicht immer jedermanns Geschmack treffen. Versuchen sollte man sie dennoch allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürger der Stadt gelten als recht offen, aber können ebenso schnell fremdenfeindlich werden. Wer sich zu den Kreuzrittern oder gegen Kirash und Kalifat bekennt, wird schnell auf Abstoßung und Vertreibung stoßen. Wer sich allerdings mit Respekt und Anstand nähert, bekommt schnell eine frische Dattel und ein Glas guten [[Schwarzer Tee|Tees]] gereicht. Freunde werden auf einen Schluck [[Tequila]] oder eine [[Rauschmittel#Nikotin|Zigarre]] eingeladen. Dennoch darf man nie vergessen, dass es sich meist um gewiefte (und allzu gierige) Geschäftsleute handelt. Viele Einladungen werden nicht ohne Hintergedanken ausgesprochen; besonders wenn es um einen lukrativen Handel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst diejenigen, die die Stadt einst verlassen haben, kehren irgendwann wieder zurück. Schnell vermisst man das eigentlich unerträgliche Klima, den scharfen Pfeffer in der Nase und das Blubbern der Wasserpfeifen. Mina Farah hat seinen ganz eigenen Charme, den es sonst wohl nirgendwo zu finden gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah5.png|thumb|right|450px|Auf den Straßen der Stadt]]&lt;br /&gt;
Mina Farah ist die Hauptstadt des Sultanats Emikal und zugleich Sitz des Kalifs Assaf al'chelar ibn Mawud. Das Oberhaupt des Kalifats regiert von hier aus den Zusammenschluss aus Sultanaten und Emiraten, wenngleich er sich mehr um seine eigenen internationalen Machtspielchen kümmert, als um den Rest des Landes. Ohnehin sind seine Aufgaben mehr repräsentativ im Außenverhältnis, da er keinerlei Einfluss auf die anderen Sultanate und Emirate nehmen kann. Lediglich ein gemeinsames Ziel eint die machtbewussten Herrscher des Kalifats regelmäßig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung wird von eigens eingesetzten Beratern übernommen, die jeweils einen eigenen Stadtteil wirtschaftlich wie politisch führen. Sie unterstehen hierbei dem Kalifen. Manche agieren durchaus volkstreu und gütig, während andere als eiskalte Egoisten gelten. Eine schlechte Bezahlung lässt die ohnehin wenigen Posten in der Verwaltung Mina Farahs unattraktiv erscheinen. Vor allem aber die üppigen Bestechungsgelder locken viele Bewerber schlussendlich doch an. Diese sind durchaus gewollt, da man sich einerseits Kosten spart. Andererseits wird jeder Stadtbeamte einfach wegen nachweisbarer Korruption angeklagt und im Wüstensand begraben, wenn er zu aufmüpfig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
Mina Farah wird überwiegend von stationierten Soldaten des [[Heer des Kalifats Al'bastra|Al'bastrischen Heeres]] gesichert. Die Soldaten sind in Friedenszeiten in der Stadt eingeteilt und agieren nach militärischen Mustern. Ihre Aufgabe ist es die Sicherheit und Rechtsprechung in der Stadt zu gewährleisten. Meistens gehen sie dieser Aufgabe mit wenig Enthusiasmus nach. Viele von ihnen verfügen nur über ungenügende Kenntnisse im komplizierten und verzweigten Rechtssystem Al'bastras. Besonders problematisch erscheint, dass nur wenig kodifiziert ist und vieles auf den ersten Blick willkürlich erscheint. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich das jahrhundertealte Gewohnheitsrecht, das vor allem in Sachverhalten des Handels eine ungeahnte Komplexität aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Stadt liegen Teile der [[Marine des Kalifats Al'bastra|Marine]] des Landes. Die schnellen Boote dienen als Abschreckung, könnten im Zweifel aber kaum einen Angreifer auf der Seeseite abwehren. Aus diesem Grund wurden mehrere Dutzend Kanonentürme an der Küste errichtet und mit großen Schiffsbrecher-Kanonen bestückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist darüber hinaus die Haris el'Kalifa. Diese persönliche Leibwache des Kalifen besteht aus streng ausgewählten und eigens ausgebildeten Eunuchen. Ihr einziger Lebenszweck ist das Beschützen und Aufopfern für ihren Kalifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
Fast die gesamte Wirtschaft der Stadt hängt vom reichhaltigen und gewinnbringenden Handel mit dem In- wie Ausland ab. Die trockenen Böden und weit entfernten Gebirge bieten nur wenig Möglichkeit für produzierendes Gewerbe. Auch eine Industrie ist mit wenigen Ausnahmen kaum in der Stadt vorhanden. Lediglich einige [[Alkoholica|Brennereien]], Tuchwebereien und Tabakfabriken stellen Güter für alle Welt her. Fischerboote ziehen darüber hinaus täglich auf das Nostrische Meer hinaus, denn die Kalifaten verschmähen auch den Geschmack frischen Wales nicht. Viel lieber verspeisen sie aber schmackhafte Krabben oder Garnelen aus den tiefen Fanggründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle namenhaften Handelshäuser Leändriens haben mindestens eine Niederlassung in Mina Farah. Der ungestörte - aber durchaus hoch besteuerte - Handel bietet die sicherste Einnahmequelle der Stadt. Dafür gewährleistet sie faire Handelsabläufe und eine halbwegs gerechte Rechtsprechung ohne Befürwortung der eigenen Landsleute. Besonders der Gewürz- und Tabakhandel läuft über Mina Farah ab, ebenso weite Teile des Stoff- und Seidenmarktes kommen in der Stadt zusammen. Aus [[Totonia]] werden exotische Waren für die begierigen Wünsche der Leändrier hergebracht. Edelsteine und seltene Hölzer werden genau so teuer verkauft, wie manche exotische Pflanze oder auch Ureinwohner. Denn Mina Farah verfügt über den größten Sklavenmarkt des Landes. Selbst wenn sich die Kalifaten selbst immer mehr vom Verkauf von Menschen distanzieren, lassen sie sich die gewinnbringenden Geschäfte mit den [[Nostrisches Imperium|Nostriern]] nicht entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
Das Stadtwappen von Mina Farah zeigt einen metallenen Schild umwoben von zwei wehen Seidenstoffbahnen und zwei, am unteren Ende des Wappens befindlichen, Glaslaternen mit grünem Glas. Ein an einen [[Edelsteine|Edelstein]] angelehnter purpurner Glasstein hält ein kleineres grünes Wappenschild mit einem kalifatischen Krummschwert im Zentrum. Die detaillierten Verzierungen stehen für die Handwerkskunst und kulturelle Tiefe von Mina Farah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
Die Gebäude Mina Farahs sind größtenteils aus leichtem roten Sandstein errichtet und mit Lehm verputzt. Manche Gebäude wurden auch vollständig aus gebranntem Lehm erbaut. Die Häuser sind oft in viele kleine Räume aufgeteilt, die Lager befinden sich in gegrabenen Kellern, um die Lebensmittel möglichst kühl zu halten. Hölzerne Fensterläden aus Akazienholz ermöglichen das Schließen der großen Wandlöcher. Die Häuser der Oberschicht sind mit großen Stoffbahnen verkleidet und vollständig verglast. Teils aus [[Totonia]] herbeigeschaffte Hölzer bilden die Grundlage für Möbel und ansehnlichen Schmuck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus massiven Steinblöcken erbauten Tempel sind hübsch bemalt und mit großen Wasserläufen versehen. Arbeiterscharen an Gärtnern sorgen dafür, dass die Grünanlagen zu Ehren [[Abrizzah|Abrizzahs]] stets in gutem Zustand gehalten werden. Die Innenräume sind wunderbar bunt bemalt und spiegeln Träume aus fernen Welten wieder. Akademien und Lehrstätten sind mit teuersten Instrumentarien und Reagenzien ausgestattet, um ein zielgerichtetes Forschen zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Eindruck hinterlassen jedoch die farbenfrohen und geruchsintensiven Märkte. Flatternde Tücher auf hölzernen Gerüsten markieren den Charme des Orients. Waren aus aller Welt werden feilgeboten und lautstark angepriesen. Ein Durcheinander aus [[Sprachen]] und Erlebnissen lässt den Markt von Mina Farah zu einem wunderbaren Schauspiel verkommen, bei dem für jedermann etwas dabei sein wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
[[Datei:MinaFarah4.png|thumb|right|450px|Öffentliches Schulhaus]]&lt;br /&gt;
Die Bürger Mina Farahs gelten als recht gebildet. Viele von ihnen können [[Sprachen#Kalifatisch|Kalifatisch]] nicht nur Sprechen, sondern auch Lesen. Schreibkünste sind dahingegen aufgrund der Komplexität der Zeichen weniger verbreitet. Insbesondere Rechenkünste gelten als Notwendigkeit, denn ohne könnte man nicht einmal auf den Basaren an Essen kommen. Ihre Fähigkeiten erlernen die meisten bereits als Kinder in den kostenpflichtigen Schulen. Eltern kratzen oft ihre letzten Münzen zusammen, um dem Nachwuchs das Lernen zu ermöglichen. Handwerkliche Künste werden direkt von Lehrmeistern weitergegeben, formelle Ausbildungen gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet von Mina Farah gibt es mehrere [[:Kategorie:Wissenschaft|wissenschaftliche]] Akademien, die die gehobenen Künste an ausreichend finanzstarke Personen weitergeben. Die oft jahrelangen Studien sind besonders im Bereich der [[Medizin|Medizin]] und Geisteswissenschaften angesehen. Auch mehrere Forschungseinrichtungen für Magier wurden im Stadtgebiet von Mina Farah gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
Die offizielle Staatsreligion des Kalifat Al'bastra ist der [[Kirash]] des Propheten [[Abrizzah]]. Große Tempelbauten befinden sich im gesamten Stadtgebiet und dienen Anhängern wie Pilgern gleichermaßen als Anlaufpunkt für ihren Glauben. Die verschiedenen Glaubensrichtungen des Kirash erkennen [[Deyn Cador]] ebenso wie Abrizzah an. Andererseits lebt ein mittlerweile beachtlicher Teil leändrischer Händler im Stadtgebiet. Der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] wurde es daher gestattet eine Kirche in Mina Farah zu errichten und tägliche Messen abzuhalten. Auf den Glockenklang muss allerdings aus Rücksicht auf die Mittagsruhe verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bewohner glaubt an beide Gottheiten, selbst wenn sie nur aktiv Abrizzah anbeten. Die Existenz Deyn Cadors oder gar die Substitution Deyns mit Abrizzah wird nur selten diskutiert oder proklamiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magie wird im Kalifat staatlich kontrolliert, aber ebenso unterstützt. Mina Farah verfügt über eine relativ große Forschungsstätte, in denen sich die Magiekundigen weitgehend frei bewegen und experimentieren können. Lediglich ein Akademierat sowie eigene Wächter überprüfen in regelmäßigen Abständen Fortschritt und Treue der Magier. Selbst Schwarzmagie ist in gewissen Maßen erlaubt. Jedoch führte die große Freiheit in der Forschung schnell zu katastrophalen Ergebnissen und vereinzelten Tragödien. Mehrere Massaker durch Schwarzmagier ließen die Bevölkerung erschaudern. Viele Städter wollen heute nicht mehr mit den Magiern in Verbindung gebracht werden, selbst wenn sie offiziell als von Abrizzah auserwählt gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
[[Feiertage]] werden in Mina Farah deutlich seltener gefeiert, als in den [[Deyn Cador|deynistisch]] geprägten Nationen Leändriens. Einzig das Oasen- und das [[Feiertage_des_Kalifat_Al'bastra#Falkenfest|Falkenfest]] haben große Bedeutung für das Zusammenleben der Stadt. Am Oasenfest, das traditionell den Frühling einläutet, wird die wasserspendende Oase Fathat'Ma mit roter Farbe eingefärbt. Die umstehenden Palmen werden kunstvoll dekoriert und sogar des nachts illuminiert. In ausgeprägten Tänzen danken die Städter ihrer Oase für das Wasser des kommenden Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falkenfest werden im Spätsommer die wertvollen Purpurfalken demonstriert. In rasanten Wettbewerben wird der beste Falke des ganzen Landes ermittelt und mit einem hochdotierten Preis ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Kalifat Al'bastra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Reichsstadt_Carviel&amp;diff=17233</id>
		<title>Reichsstadt Carviel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Reichsstadt_Carviel&amp;diff=17233"/>
		<updated>2026-03-27T00:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Carviel&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Carviel.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=96.350 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=[[Familie_von_Severius#Kaiser Cadorian I.|Kaiser Cadorian I.]]&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Königliche Garde Tasperins|Kaiserliche Garde Tasperins]], Stadtgarnison, Teile des Heeres&lt;br /&gt;
|Tempel=Große Kathedrale der [[Silvanische Kirche|silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Überwiegend Handel und Seefahrt, grundsätzlich alle Wirtschaftszweige.&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Hauptstadt der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiserlichen Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=kaisertreu und fortschrittlich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Reichsstadt Carviel''' ist die Hauptstadt der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiserlichen Monarchie Tasperin]] und Sitz des [[Familie von Severius|Kaiserhauses]] von Tasperin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin Carviel.png|450px|thumb|right|Lage in der Monarchie]]&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Carviel liegt an der sogenannten &amp;quot;Königsbucht&amp;quot;. Die strategisch geschützte Lage durch die steinernen Ausbuchtungen verhalf der Stadt schnell zu großem Wachstum und einer strategischen Position als wirtschaftliches Zentrum. Am südlichsten Punkt der Stadt liegt der &amp;quot;Felsen des Herrschers&amp;quot;, ein Berg, der sich weit über die Stadt erhebt und gleichzeitig als Wellenbrecher für den Hafen dient. Auf dieser Klippe wurde die &amp;quot;Bastion des Westens&amp;quot;, die über allem thronende Feste des damaligen Königs, errichtet. Die Stadt selbst hat selbst noch zwei weitere, deutliche Erhöhungen, die aber beide auf einem deutlich niedrigerer Höhenlage liegen, als der Felsen der Herrschers. Der &amp;quot;Hügel des Herrn&amp;quot; liegt im Norden der Stadt und beherbergt eines der Zentren der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]], mit der Kathedrale von Carviel. Dahingegen liegt das wirtschaftliche Zentrum von Carviel, der zentral gelegene Marktplatz auf dem, nach dem Markt benannten, &amp;quot;Markthügel&amp;quot;. Am westlichen Ende des Martkhügels liegt die [[Große Markthalle]] des [[Hl. Marcos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Lage am Meer, ist die durchschnittliche Höhe der Stadt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel, der Markthügel setzt sich mit bis zu 25 Metern über dem Meeresspiegel schon deutlich ab. Der Hügel des Herrn, am anderen Ende der Stadt, erhebt sich schon mit bis zu 40 Metern über die Häuser der Stadt hinweg, was nur noch durch die Bastion des Westens überboten wird, die mit Leichtigkeit 100 Meter über dem Meeresspiegel liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stadt herum liegen einige größere Mischwälder, ein paar Vororte und Dörfer, sowie eine Landschaft aus Wiesen und Feldern. Der Fluss [[Carve]] dient der Wasserversorgung der Stadt, zusätzlich liegt an den ausgedehnten Grenzen der Stadt ein See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carviels Hafen und die Stadt selbst sind um die Königsbucht herum erbaut, wodurch die Stadt direkt am [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] liegt. In den steinernen Ausbuchtungen und an den Sandstränden der Bucht liegt der größte Hafen der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiserlichen Monarchie Tasperins]]. In die Stadt hinein, sind vom Meer aus einige, kleine Kanäle gelegt worden, um einerseits Waren wenigstens einige hundert Meter in die Stadt mit kleinen Ruderbooten bringen zu können und andererseits den Unrat hinauszuspülen. Hinzu kommt ein Fluss, die &amp;quot;[[Carve]]&amp;quot;, der aus dem Gebirge entspringt, sich durch die Herzlande schlängelt und schließlich in Carviel ins Meer mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Carviel ist es, mit Ausnahme der Wintermonate, generell recht warm. Die Temperaturen fallen erst am Ende des Herbstes deutlich und steigen schon wenige Tage nach Anfang des Frühlings mit Leichtigkeit wieder auf über 15 Grad. Besonders im Sommer kommt es vermehrt vor, das die Temperaturen über 25 Grad erreichen, sich aber deutlich wärmer anfühlen, was an der trockenen Luft in Carviel liegt. Die einzige Abkühlung bieten daher die Hafenviertel sowie die Erhöhungen in der Stadt, da diese von der frischen Meeresbrise abgekühlt werden, wodurch der Markt und die Messen besonders im Sommer deutlich besuchter sind. Regenschauer sind besonders im Sommer eher selten anzutreffen, mehren sich aber im Frühling und Herbst, sodass es dort mindestens einmal in der Woche einen stärkeren Niederschlag gibt. Die Winter in Carviel erscheinen öfters mit Temperaturen unter 0 Grad, wobei es auch ganze Winter lang sehr milde Temperaturen geben kann und das Wetter sich bei unter 10 Grad hält. Interessanterweise wird Carviel dabei fast jedes Jahr von Schnee heimgesucht, der sich über der Stadt niederlegt und ihr einen ganz anderen Charme verleiht, doch gibt es nicht eine Aufzeichnung darüber, das der Hafen davon jemals zugefroren sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel4.png|thumb|right|450px|Straße zu den äußeren Toren]]&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt selbst sind nur auf den größeren Plätzen einige Eichen oder Erlen erhalten geblieben. Dennoch haben sich gerade an diesen Plätzen viele Händler niedergelassen und bieten ihre Waren an. In den gehobeneren Vierteln oder an den Stadthäusern der Adligen sind eigene, kleine Gärten zu finden, die eine kleine, grüne Oase mitten in der Stadt darstellen. Die Bastion des Westens soll auch einen eigenen, großen Garten haben, in dem besonders die Frau des Kaisers gern schwadroniert. &lt;br /&gt;
Außerhalb der Stadt sind einige größere Wälder heimisch, wobei die am häufigsten vorhandenen Arten dort Eichen, Buchen oder Birken sind. Zwischen diesen finden sich aber auch immer häufiger größere Nadelbäume oder Pinien. Gerade an den älteren Bäumen finden Pilzsucher häufig essbare Pilzarten, wie Morcheln oder Champignons, sollten aber aufpassen, dass sie nicht die hier heimischen Giftpilzarten, wie Haarschleierlingen oder Kartoffelbovisten. Neben den Wäldern sind auf den Wiesen Wildpflanzen, wie Klatschmohn oder Einkörner heimisch, sogar Wildgemüse, wie Flug-Hafern oder Pfeilkraut kann außerhalb Carviels gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raubtiere wurden außerhalb von Carviel fast vollständig ausgerottet, vereinzelt finden sich noch immer Rehe und Hirsche, die besonders von den Adligen und Reichen der Stadt gerne gejagt werden. Immer häufiger kommen Feldmäuse Kaninchen und Hasen vor, die sich an den Feldern oder Kräutern außerhalb der Stadt nähren. Innerhalb der Stadt kommt es, wie fast überall, zu Begegnungen mit Ratten oder Hausmäusen. Ansonsten finden sich in Carviel selbst nur Vögel und Insekten, die unter den Dächern der Stadt ihre Nester bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel2.png|thumb|450px|Kaufhausviertel]]&lt;br /&gt;
Bereits vor der Herrschaft der [[Königreich Sorridia|Sorridianer]] hatten sich an der Bucht einige, wenige Familien niedergelassen und hier gelebt. Erst als die Sorridianer an die Herrschaft [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] gelangten, wurde Carviel erst zu einer richtigen Stadt aufgebaut. Aufgrund seiner Lage zwischen Sorridia und der Mündung der Prage, sowie der geschützten Bucht, wurde die damalige Siedlung zu einem Hafen ausgebaut, der dazu dienen sollte, die Schiffe zu versorgen. Mit der Zeit entwickelte sich der Hafen Carviel, benannt nach dem ersten, regelmäßig zwischen [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Zweibach]], Carviel und [[Olapaso]] verkehrenden Handelsschiff &amp;quot;Carvaiel&amp;quot;, immer mehr zu einem wichtigen Handelszentrum. Während die Missionierung begann, setzte die Kirche Ihr Zentrum für Tasperin in Carviel nieder, auf der zweithöchsten Erhebung der Stadt und benannte diesen Hügel &amp;quot;Hügel des Herrn&amp;quot;, von hier aus koordinierten die Geistlichen dann die weitere Missionierung des Glaubens an [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahrhunderte vergingen und die Stadt wuchs. In dieser Zeit wurde unter anderem die Konstruktion der Stadtmauer abgeschlossen, die viel Platz für weiteres Stadtwachstum zuließ. Auch wurde der Markthügel seinem heutigen Zweck gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann 763 AD Krankheiten und innere Unruhen, auch Carviel heimsuchten und die Sorridianer keine Unterstützung gegen die Plagen gewährte und entsendete, rief der von den als Stadtverwalter eingesetzte Tasperiner [[Johann von Silvarsteed]] ein Jahr später die Unabhängigkeit des Königreichs Tasperin aus. Er ließ sich zeitgleich selbst zum König krönen. Den Erzählungen nach bestand seine Krone dabei aus einer vom ansässigen Hufschmied zusammengenagelten Blechkrone. Erstaunlicherweise schlossen sich schon bald die größeren und kleineren Städte seinem unabhängigen Tasperinischen Reich an und erkannten ihn als Oberhaupt des Königreiches an. Unter seiner eisernen Faust wurden dann die Aufstände niedergeschlagen und die Epidemie, wenn auch recht blutig, beendet. Schon wenige Wochen nach seinem Herrschaftsaufstieg, fing er an, ein monumentales Bauwerk in Carviel zu bauen, das seine Herrschaft festigen sollte – die Bastion des Westens. Während der Regentschaft der von Silvarsteeds von Tasperin, beließen sie Carviel und die Bastion des Westens als ihren Regentschaftssitz. Seitdem wuchs die Stadt stetig weiter und stellt damit auch die größte Stadt der Monarchie Tasperin dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel1.png|thumb|450px|Straße der äußeren Viertel]]&lt;br /&gt;
Wohl keine Stadtbevölkerung ist so divers, wie die von Carviel. Hier spiegelt sich fast die gesamte tasperinische Bevölkerung selbst wieder. &lt;br /&gt;
An der Spitze der Bevölkerung stehen die Adligen, angeführt von der königlichen Familie selbst. Sie regieren die Stadt selbst und halten hier ihren Hof, mit vielen Adligen, die sie als Berater oder allgemein wichtige Personen verwenden und daher mit einem solchen Titel belohnen. Viele Adlige, auch von auswärts unterhalten sich in der Hauptstadt ein zusätzliches Stadthaus, falls sie hier gastieren. Ähnlich, wie in [[Zweibach]], sind in Carviel viele Händler aufgrund des Hafens und der wirtschaftlich guten Lage anwesend. Viele Kaufleute davon sind durchaus vermögend, da sie sich auf spezielle, meist auch sehr teure Waren spezialisiert haben, um die Bedürfnisse der reichen Bevölkerung zu stillen. Für die reichen Kaufleute gibt es gar eigenen Stadtviertel und Etablissements in denen sie unter sich bleiben können und ihre Geschäfte abwickeln. Daneben finden sich in Carviel viele kleine Einzelhändler oder Handwerker, die zum einen die Stadt in Schuss halten, zum anderen aber auch die Bedürfnisse der einfacheren Leute zu befriedigen vermögen. An den großen Straßen reihen sich Töpfer, Schneider, Bäcker, Metzger und viele weitere Läden Tür um Tür aneinander. An den Stadttoren finden sich dann immer mehr einfachere Arbeiterkaten, die Tagelöhnern, Trägern oder Stalljungen eine Unterkunft bieten. Vor der Stadt sind einfachere Gehöfte, Stallungen und der Viehmarkt gelagert, an denen sich auch hitzige Feilschgeschäfte abspielen. &lt;br /&gt;
Auffällig in Carviel ist, Teile des Heeres neben der eigentlichen Stadtwache, in der Stadt angetroffen werden können, um die dauerhafte Sicherheit des Königs zu gewährleisten. Hinzu kommen die in Carviel beheimateten Flotten der Marine, wodurch auch Marinesoldaten zum alltäglichen Stadtbild gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Licht ist, siedelt sich stets auch Schatten an. Carviels Schwarzmärkte und Verbrecherbanden blühen auf und erfreuen sich am steten Fluss neuer Waren und vermögender Wandersleute. In alten Kanälen, illegal gegrabenen Kellern und Tunneln unter den Straßen der Stadt sollen Hehler Diebesware einkaufen und schon so mancher verbotener Kampf zwischen den Unterweltanführern blutig ausgegangen sein. Dabei liefern sich die Wache und Ganoven der Stadt ein stetiges Katz und Mausspiel, das immer häufiger in den Kerkern der Wache endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Die Stadt Carviel ist eine der großen Ausnahmen in der allgemeinen Verwaltung Tasperins. Die Stadt ist in kein Fürstentum oder keine Grafschaft eingeteilt, sondern stellt ihre eigene Verwaltungsregion als Reichsstadt dar. Regiert wird die Stadt vom Kaiser, seit der Errichtung des Kaisertums.&lt;br /&gt;
Die Haupteinnahmen der Stadt werden vor allem über den Hafen und die Steuern generiert, von denen die Stadt mit ihrer teuren und mächtigen Feste, fast alles für die Instandhaltung aufbraucht. Für seine Verwaltungsbeamten hat der König ganze eigene Gebäudekomplexe, die nur den Schriftverkehr mit den verwaltenden Personen in ganz Tasperin aufrecht erhalten und die Befehle des Königs weiterreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel5.png|thumb|right|450px|Soldaten bei einer Übung vor einer Kaserne]]&lt;br /&gt;
Der Hafen von Carviel ist der Flottenstützpunkt der fünften Offensiv- und vierten Defensivflotte. Dabei gilt zu beachten, das die vierte Defensivflotte immer in der Nähe von Carviel verbleibt, um den Schutz des Königs gewährleisten zu können. Auf der Seite des Heeres sind Teile des 1. Heeres, stationiert in den Herzlanden, in Carviel abgestellt, um die lokalen Wachleute zu unterstützen. Für das Militär wurden mittlerweile ein eigenes Quartiers- und Arsenalviertel unter strenger Bewachung erbaut. Die Stadtwache von Carviel gilt als sehr erfahren und besteht zum größten Teil aus ehemaligen Militärangehörigen, die sich fest niederlassen wollten. Ihr stehen über die Stadt verteilt Wachhäuser, sowie große Wachposten mit Türmen und eigenen Kerkern zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Bastion des Westens, die über allem trumpfenden Feste Carviels, stellt zeitgleich den größten befestigten Bau der Stadt dar. Mit tiefer liegenderen Mauerteilen, auf denen Kanonen und Wurfgeschosse stationiert sind, kann sie sich gegen Angreifer von der Seeseite verteidigen. In ihr selbst, dient ein weiterer Teil der sechsten Armee als Hauswache des Königs, sowie die [[Königliche Garde Tasperins]] als Leibwache für den König. Die Bastion des Westens gilt als eine der uneinnehmbarsten Festen der bekannten Welt, bedingt durch die riesigen Mauern und die gute Besatzung. &lt;br /&gt;
Carviel selbst wird von einer hohen, mit insgesamt fünf vor die Stadt führenden Toren (Osttor, Meerestor, Westtor, Nordtor und Gottestor) versehenen Mauer umgeben, die unter ständiger Bewachung und Überprüfung aller Ein- und Ausgänge steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist in Carviel fast alles anzutreffen, was die Monarchie zu bieten hat. Jegliche Handwerkszweige sind hier zahlreich vertreten und bieten auf den vielfach stattfinden Märkten ihre Waren feil. Dazu kommen die vielen Händler, die mit unbekannten Schätzen und Geheimnissen aus Übersee locken, was auch dafür sorgt, das Seemänner stetig eine Beschäftigung finden. Darüber hinaus nimmt das Gastgewerbe einen großen Teil in Carviel ein, von einfachen Unterschlüpfen für die Nacht bis zu großen Edelhäusern mit eigenen Hofmaiden für den Komfort (und auch gerne Mal darüber hinaus..) findet sich alles in Carviel. Einzig die Landwirtschaft ist im Umland der Stadt eher selten anzufinden, da dem Sprichwort nach &amp;quot;alle Wege nach Carviel führen&amp;quot; und demnach alle Waren sowieso in Carviel ankommen. Vieh aus Zentraltasperin, Getreide aus [[Linnigh|Kornfall]], Gewürze aus dem [[Kalifat Al'bastra|Kalifat Al'bastra]] und Wein aus [[Königreich Sorridia|Sorridia]], alles kommt in Carviel an und versorgt die Bürger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carviel hat viele wichtige Zünfte und Gilden, die aber an der Stadtgestaltung wenig mitwirken können, einfach dadurch bedingt, das der König darauf besteht, nur von seinen eigenen Beratern Ratschläge für die Gestaltung der Stadt zu erhalten. Nichtsdestotrotz sind diese Gilden und Zünfte weithin bekannt und eine Mitgliedschaft ist für die Berufsausübung in der Stadt fast schon notwendig. Neben den Adligen, die in der Stadt zahlreich vorhanden sind, und sich dementsprechend mit Freude Gehör verschaffen, hat auch die [[Silvanische Kirche|Heilige Silvanische Kirche]] hier einen ihrer Hauptsitze und koordiniert die Belange für Tasperin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen von Carviel stellt einen goldenen Adler auf blauem Hintergrund dar und deckt somit schon die Farben Tasperins ab. Der Adler steht für die Unsterblichkeit des Tasperinischen Königsreiches und den Mut und den Weitblick mit dem die Stadt, aber auch die Monarchie damals ins Leben gerufen wurde. Die drei Kronen der Stadt symbolisieren zum einen die Macht des Königsreiches, zum anderen aber auch die drei Erhebungen der Stadt – den Felsen des Herrschers, den Hügel des Herrn und den Markthügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel6.png|thumb|right|450px|Farbenfrohe Fachwerkhäuser der Bürgerschicht]]&lt;br /&gt;
Die Architektur wandelt sich stark, je weiter man in die Stadt eindringt. Ist sie zu Beginn, an den Mauern, natürlich mit Ausnahmen, noch verstärkt aus Holzverschlägen oder einstöckigen Bretterbauten, wird sie immer mehr zu mehrstöckigen Fachwerkhäusern, die häufig mit Erkern ausgestattet sind, um den allgemeinen Platz über den engen Straßen zu erhöhen. Im Zentrum der Stadt, um den Hügel des Herrn herum und an der Bastion des Westens sind dahingegen große Steinbauten die Regel. Dabei handelt es sich um die Luxusanwesen von reichen Kaufleuten oder die Stadthäuser der Adligen, die damit ihren Wohlstand vorleben. Über den Bereich dieser Luxusgebäude verteilt, sind kleine und größere Gartenanlagen für die private Zufriedenstellung der wohlhabenden Bevölkerung gelegen, da die Stadt ansonsten sehr kahl herüberkommt. Eines dieser Luxusgebäude ist das weltberühmte Kurtisanenhaus der Stadt, das weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist. Ebenso wie mit den Gebäuden, verhält es sich mit den Straßen. Sind an den Toren eher Kies- und Sandwege anzufinden, gehen die Straßen im Inneren über einfache Steinwege zu edel gepflasterten Piazzas und Wegen. Die aktuellen Bemühungen des Königs zeigen aber, das alles dahin tendiert, der gesamten Stadt steinerne Wege zu finanzieren, um die matschigen Pfade während des Regens zu einem Relikt der Vergangenheit zu machen. &lt;br /&gt;
Der Hafen der Stadt besteht aus einer festen, steinernen Kaimauer und dort angebaut Holzstege. Da die Wellen bereits von der Klippe gebrochen werden, sind diese Stege oft jahrzehntelang in Benutzung, bevor sie ausgetauscht werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung der Hauptstadt zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass es, ähnlich wie im Rest des Landes, den Adligen und Reichen vorbehalten ist, perfektes Lesen und Schreiben zu beherrschen, sowie sich den höheren Künsten zuzuwenden. Darüber hinaus sind die Geistlichen und Verwaltungsbeamten der Stadt diejenigen, die über deutlich überdurchschnittliche Bildung verfügen, um einerseits die Religion voranzutreiben und andererseits die Verwaltung der Stadt und der gesamten Monarchie zu gewährleisten. Die einfachere Bevölkerung ist meist in der Lage geläufige Worte, wie &amp;quot;Schmied&amp;quot; oder &amp;quot;Bäcker&amp;quot; wiederzuerkennen oder zu lesen, sie können häufig ihren eigenen Namen und für sie wichtige Worte nachzeichnen, aber haben Probleme mit vollständigen Sätzen, wobei sie diese meist ohnehin niemals schreiben müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carviel3.png|thumb|right|450px|Kirche in der Stadt]]&lt;br /&gt;
Die [[Silvanische Kirche|Silvanische Kirche Tasperins]] unterhält auf dem Hügel des Herrn eine ihrer Zentralen und auch eine große Kathedrale. Daneben gibt es im Verlauf der Stadt einige, weitere, aber deutlich kleinere Gotteshäuser. Außerhalb von Carviel sind zu dem zwei Klöster anzutreffen, die auch als Klosterschulen fungieren. &lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Carviels, die reichen Kaufleute und Adligen, tolerieren die Magie zwar bis zu einem gewissen Grad, aber nur solange, sie auch die versprochenen Errungenschaften dadurch erhalten und sich weiter abheben und absondern können. Daneben lehnt die Bevölkerung der Dörfer, deren Glaube sehr gefestigt ist, Magie nach wie vor strikt ab und betätigt sich weiter am Glauben [[Deyn Cador|Deyn Cadors]]. Die einfacheren Stadtbewohner besuchen die Messen und Vorlesungen regelmäßig, besonders in der großen Kathedrale gern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Feiertage|Festtage Deyn Cadors]] werden in Carviel immer groß gefeiert, was auch daran liegt, das die Silvanische Kirche hier beheimatet ist. Daneben stellen das Kronjubiläum sowie der Namens- bzw. Geburtstag des derzeitigen Kaisers die bedeutenden Festtage der Stadt dar. Während des Kronjubiläums soll die lokale Wirtschaft häufig ihren Höhepunkt erreichen, da die Stadtbewohner sich häufig kleinere Geschenke machen. Am Tag des Geburtstags des Königs findet jedes Jahr ein großes Turnier statt, das vor allem reichen Bürgern und Adligen vorbehalten wird. Dabei lässt der Kaiser einen großen Festplatz vor den Toren der Stadt aufbauen und die besten Ritter des Landes treten im Zweikampf mit dem Schwert und der Tjost (Lanzenstechen, das Aufeinanderreiten mit Pferd und Lanze) gegeneinander an und beweisen ihre Gunst dem König entgegen. Das gemeine Volk kriegt von diesem Fest nur als Dienerschaft oder als Lieferanten von Waren wirklich etwas mit, da die Vorkehrungen zur Sicherheit des Kaisers sehr hoch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17232</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17232"/>
		<updated>2026-03-26T23:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
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*[[Garnison Neu Corethon]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;table style=&amp;quot;width:68%; float:left; vertical-align:top; border: 1px solid black;text-align:center;vertical-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;th style=&amp;quot;background-color:#d8e8ff;height:30px;&amp;quot;&amp;gt; '''Der Leändische Ozean und seine Kontinente''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; 🌍 '''[[Athalon|Welt Athalon]] &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/th&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td style=&amp;quot;text-align:center;vertical-align:center;center;padding:20px;&amp;quot; class=&amp;quot;image-map-holder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap style=&amp;quot;align:center;&amp;quot;&amp;gt;Image:Leändrien Neu 2022.jpg|900px&lt;br /&gt;
rect 255 905 361 822 [[Stadt Neu Corethon]]&lt;br /&gt;
poly 365 1057 277 943 198 840 136 694 109 551 11 536 13 1063 [[Unbekannte Lande]]&lt;br /&gt;
poly 326 1001 405 981 460 902 479 805 492 661 466 602 324 598 220 603 162 624 157 676 163 750 245 820 355 819 362 899 267 913 248 819 165 753 210 861 268 943 [[Westwind-Inseln]]&lt;br /&gt;
rect 501 191 1023 14 [[Nordamar]]&lt;br /&gt;
poly 1043 99 1192 55 1291 99 1370 123 1472 96 1435 5 1035 3 [[Haldarische Stammesländer]]&lt;br /&gt;
poly 1067 135 1171 184 1195 132 1257 169 1333 178 1397 126 1190 59 1204 58 1066 97 [[Erzbistum Kurmark]]&lt;br /&gt;
poly 1039 374 1130 290 1042 179 937 295 [[Klanreich Kaledon]]&lt;br /&gt;
poly 1029 375 931 298 868 365 972 448 [[Königreich Éireann]]&lt;br /&gt;
poly 981 442 1130 304 1201 333 1283 422 1121 553 975 491[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
poly 1095 153 1174 193 1195 141 1314 179 1400 129 1481 156 1520 257 1564 252 1619 489 1336 500 1326 448 1379 431 1406 393 1348 355 1321 316 1283 310 1268 321 1236 336 1174 295 1143 270 [[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
poly 1311 447 1388 427 1397 395 1321 317 1279 317 1257 331 1244 345 1260 390 [[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
poly 1227 718 1301 705 1333 636 1332 551 1289 547 1224 475 1168 515 1151 577 1163 626 1175 667 1184 696 [[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
poly 891 837 1093 924 1157 921 1210 910 1244 817 1294 743 1242 720 1216 722 1186 691 1149 594 1104 556 987 542 897 553 [[Königreich Patrien]]&lt;br /&gt;
poly 1224 482 1283 427 1320 460 1330 498 1608 492 1628 515 1636 615 1660 641 1652 676 1575 655 1529 658 1517 749 1513 810 1499 852 1441 866 1405 846 1356 829 1324 831 1260 802 1306 720 1350 652 1335 602 1333 548 1280 542 [[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
poly 070 937 1072 1066 1713 1069 1713 646 1648 668 1546 661 1505 875 1390 960 1251 946 1184 921 1163 922 [[Kalifat Al'bastra]]&lt;br /&gt;
poly 1216 905 1336 951 1447 930 1472 878 1402 843 1277 819 [[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
poly 545 905 774 922 791 773 841 612 868 525 826 408 754 311 665 262 490 226 381 230 217 285 153 344 174 480 323 560 496 553 572 700 [[Leändischer Ozean]]&lt;br /&gt;
poly 1380 141 1464 159 1462 91 1390 114 [[Grenzlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table style=&amp;quot;width:16%; float:left; vertical-align:top;margin-left:1%;border: 1px solid black;&amp;quot; class=&amp;quot;ath-home-page-map-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;th style=&amp;quot;background-color:#d8e8ff;height:30px;&amp;quot;&amp;gt;'''Die Alte Welt'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;🗺️ '''[[Leändrien|Kontinent Leändrien]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/th&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Tasperin 2020.png|45px]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Sorridia2020.png|45px]] [[Königreich Sorridia|Heiliges Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Kalifat6.png|45px]] [[Kalifat Al'bastra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Silventrum2020.png|45px]] [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigte Provinzen Silventrums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidtland 2020 Neu.png|45px]] [[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaledon 2020 2.png|45px]] [[Klanreich Kaledon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_Patrien.png|45px]] [[Königreich Patrien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallice2020 Neu.png|45px]] [[Fallicer Bund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Nostrien 2020 Neu.png|45px]] [[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurmark2020.png|45px]] [[Erzbistum Kurmark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Haldar 2020 Neu.png|45px]] [[Haldarische Stammesländer]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:FlaggeNordamar.png|45px]] [[Nordamar]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Grenzlande2022.png|45px]] [[Grenzlande]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;table style=&amp;quot;width:100%; float:left; margin-top:20px; border:1px solid black;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;th colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d8e8ff;width:100%;; height:30px;text-align:center&amp;quot;&amp;gt; '''Rund um die Spielwelt'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
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*[[Nutzpflanzen]]&lt;br /&gt;
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-----------------&lt;br /&gt;
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*[[Fahrzeuge]]&lt;br /&gt;
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*[[Meisterarbeiten]]&lt;br /&gt;
*[[Präparat|Präparate]]&lt;br /&gt;
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*[[Gesteine|Gesteine]]&lt;br /&gt;
*[[Metall|Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralien]]&lt;br /&gt;
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*[[Alchemie]]&lt;br /&gt;
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*[[Geographie]]&lt;br /&gt;
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*[[Nautik]]        &lt;br /&gt;
*[[Pflanzenkunde]]&lt;br /&gt;
*[[Philosophie]]&lt;br /&gt;
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*[[Weltenschaffung]], [[Himmelsreich]] und [[Fegefeuer]]&lt;br /&gt;
*[[Deyn Cador]] und die [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]]&lt;br /&gt;
*[[Skrettjah]] und die [[Zwölf Dämonen]]&lt;br /&gt;
*[[Silvanische Kirche|Silvanische]] und [[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
*[[Abrizzah]] und der [[Kirash]]&lt;br /&gt;
*[[Nostrischer Götterpantheon]]&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;🛡️ '''[[Orden]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Akademie der Magierjäger]]&lt;br /&gt;
*[[Bibliaris-Orden]]&lt;br /&gt;
*[[Händler der Glückseligkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Heilige Inquisition]]&lt;br /&gt;
*[[Hospitalorden der heiligen Stephanie|Hospitalorden]]&lt;br /&gt;
*[[Mortum Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
*[[Mutterschaftsorden]]&lt;br /&gt;
*[[Orden des heiligen Mikael zu Patrien|Orden heiliger Mikael zu Patrien]]&lt;br /&gt;
*[[Orden der Meeresdiener]]&lt;br /&gt;
*[[Revaniter]]&lt;br /&gt;
*[[Schwestern der Barmherzigkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Schwesternschaft der Freude]]&lt;br /&gt;
*[[Solaner Orden]]&lt;br /&gt;
*[[Sorridianische Inquisition]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;🔮 '''[[Kult|Kulte]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Expansio Humanitas]]&lt;br /&gt;
*[[Glühende Klinge]]&lt;br /&gt;
*[[Knochenbeter]]&lt;br /&gt;
*[[Kult der Decrapia]]&lt;br /&gt;
*[[Kirche des Lebenden Gottes]]&lt;br /&gt;
*[[Verwesende Kinder]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;✨ '''[[Magie]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Schriftrolle]]&lt;br /&gt;
*[[Schamanismus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;🎭 '''[[Kultur]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bestattung]]&lt;br /&gt;
*[[Chronologica]]&lt;br /&gt;
*[[Ehebund]]&lt;br /&gt;
*[[Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*[[Feiertage]]&lt;br /&gt;
*[[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
*[[Speisen]]&lt;br /&gt;
*[[Leändrische Spiele|Spiele]]&lt;br /&gt;
*[[Sklaverei]]&lt;br /&gt;
*[[Sprachen]]&lt;br /&gt;
*[[Tänze und Musik]]&lt;br /&gt;
*[[Anreden und Titel|Titel]]&lt;br /&gt;
*[[Menschenvolk|Völker]]&lt;br /&gt;
*[[Währung]]&lt;br /&gt;
*[[Zeitrechnung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;👤 '''[[Persönlichkeiten]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:6;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2; &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Anton Hämmerer]]&lt;br /&gt;
*[[Elsbeth I. von Großalbion]]&lt;br /&gt;
*[[Bonnington|Familie Bonnington]]&lt;br /&gt;
*[[Von_Silventrum|Familie von Silventrum]]&lt;br /&gt;
*[[Gottkönige Sorridias|Gottkönig Juan Aldagro]]&lt;br /&gt;
*[[Jakobus der Hühnerzüchter]]&lt;br /&gt;
*[[Jannes Starkwetter]]&lt;br /&gt;
*[[Familie von Severius|Kaiserfamilie von Severius]]&lt;br /&gt;
*[[Familie Gráncais|Königsfamilie Gráncais]]&lt;br /&gt;
*[[Liam von Mainruth]]&lt;br /&gt;
*[[Pontifex|Pontifex Bimon Sitcus]]&lt;br /&gt;
*[[Walter Ripel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;🚪 '''[[Organisationen|Organisationen]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Abenteuer|Abenteuer]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Forschung|Forschung]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Gesetzlose|Gesetzlose]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Kirche|Kirche]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Kunst|Kunst]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Militär|Militär]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Politik|Politik]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Söldner|Söldner]]&lt;br /&gt;
*[[Organisationen#Vereine|Vereine]]&lt;br /&gt;
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------------------&lt;br /&gt;
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*[[Bürgerliches Gesetzbuch Tasperins]]&lt;br /&gt;
*[[Codex Ars Magica]]&lt;br /&gt;
*[[Gesetzbuch Tasperin]]&lt;br /&gt;
*[[Tasperiner Kirchenrecht]]&lt;br /&gt;
*[[Leandrium Leges Belli]]&lt;br /&gt;
*[[Vertrag von Corastella]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;🐙 '''[[Mythologie]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Chimäre]]&lt;br /&gt;
*[[Elementare]]&lt;br /&gt;
*[[Fischwesen]]&lt;br /&gt;
*[[Fungi]]&lt;br /&gt;
*[[Ghul]]&lt;br /&gt;
*[[Golem]]&lt;br /&gt;
*[[Minotaurus]]&lt;br /&gt;
*[[Troll]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;📜 '''[[:Kategorie:Herstellungsrezepte|Herstellungsrezepte]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;-moz-column-count:2;-webkit-column-count:2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Almanach des Handwerks]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Seefahrt&amp;diff=17231</id>
		<title>Seefahrt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Seefahrt&amp;diff=17231"/>
		<updated>2026-03-26T23:37:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LeändrischeSchiffsarten.png|thumb|right|650px|Mithilfe von Schiffen wurde die See erobert.]]&lt;br /&gt;
Die Seefahrt beschreibt seit langem die Kunst des Menschen sich der Meere und Flüsse mächtig zu werden. Diese umfasst nicht nur die Überfahrt über weite und gefährliche Gewässer sondern auch die wirtschaftliche Nutzung bspw. in Form von Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Anfänge der Seefahrt==&lt;br /&gt;
Bereits aus den Anfängen der der Menschheit bekannten Aufzeichnungen sind erste Versuche Flüsse oder Seen effektiv und schnell zu überqueren dokumentiert. Zunächst wurden Baumstämme in das Wasser gerollte Baumstämme genutzt, um sich daran festzuhalten und dann mit der Strömung flussabwärts zu treiben. Schon bald sollten die ersten Einbäume, ausgehöhlte Stämme in denen Menschen sitzen und Waren trocken transportieren konnten, genutzt. Auch heute noch wird diese Art der einfachen Boote häufig in den Hinterlanden der großen Nationen oder von Ureinwohnern benutzt.&lt;br /&gt;
Nach den Einbäumen versuchte man größere Schiffe zu fertigen und band mehrere Holzstämme aneinander, damit diese ein Floß bildeten. Auf diesem standen dann mehrere Männer mit Stöckern und paddelten kleine Dörfer über längere Distanzen. Zum Teil wurde von diesen schon gefischt, sodass ganze Familien versorgt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beginn des Schiffsbaus==&lt;br /&gt;
Nachdem sich die ersten Handwerkszweige gebildet hatten, wurden auch die Forderungen nach größeren Schiffen lauter, mit denen man in fernere Gebiete fahren und neue Ressourcenquellen erkunden konnte. Findige Schreiner sorgten also schon bald dafür, dass gebogene Bretter dicht aneinander genagelt und dann versiegelt wurden, bis die ersten ordentlichen und auch heute noch gebräuchlichen Ruderboote entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit fingen die Näher und Weber damit an, große Stoffplanen zu fertigen, damit diese dann an einem vertikal verankerten Mast aufgehängt werden konnten und die ersten, ordentlichen Segel entstanden. Bis zum heutigen Tage hat sich die Produktion dieser grundlegenden Elemente von Schiffen kaum verändert, sodass man durchaus schon von Perfektion im Zusammenhang auf den Schiffsbau sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Entstehung immer größerer Schiffe und Boote konnten nicht nur mehr Flüsse abgefahren werden, sondern auch Küsten und Inseln angesteuert werden. Größere Distanzen erforderten keine wochenlangen Reisen zu Fuß oder zu Pferd mehr, sondern wurden binnen weniger Tage mit einem Schiff durchgeführt. Auch konnten immer mehr Waren dorthin gebracht werden, wo sie wirklich benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eroberung der Hochsee==&lt;br /&gt;
Gerade mit der Entwicklung der Karacke, eines der meist genutzten Schiffstypen der Zeit, wurde auch die Überfahrt über den Ozean möglich. Die großen Seefahrernationen hatten nahe zu Wettrennen, wer zuerst eine Kolonie auf der anderen Seite des Leändischen Ozeans etablieren und versorgen konnte. &lt;br /&gt;
Doch auch in den bekannten Landen blühte durch diese Schiffe der Handel auf, große Hafenstädte erlangten immer mehr Einfluss, ganze Länder verließen sich ausschließlich auf den Handel. Dadurch wurde nicht nur die Staatskasse gefüllt und die bekannte Welt immer mehr erschlossen, sondern auch der Lebens- und Wissensstandard vieler Bürger verbesserte sich. Je mehr Seide in das eigene Land kam, desto erschwinglicher wurde sie. Gewürze und Salze konnten sich auch gewöhnliche Handwerke leisten, wenn das Schiff frisch eingetroffen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch hat die Eroberung der Hochsee nicht nur friedliche Aspekte. Kaiser und Könige, Grafen und Landherren erkannten den strategischen und militärischen Nutzen der Meere. Gerade mit der Weiterentwicklung von Schiff und Kanone konnten so mächtige Kriegswerkzeuge geschaffen werden, die bis heute Angst, Schrecken und vor allem Sieg oder Niederlage bedeuten konnten. Gerade mit dem Bau großer Kriegsgaleonen, wie etwa die Goldwind des Argonius von Silventrum, können in kurzer Zeit große Einschnitte in Handelsrouten und Hafenstädte vorgenommen werden. In den herrschenden Schichten wird dem Meer daher immer mehr Potenzial zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsbau durch die Leändischen Nationen schreitet immer mehr voran. Mehrere Seefahrernationen buhlen um die Vorherrschaft auf den Meeren, indem sie ihre eigenen Schiffstypen ins Wettrennen schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Leändrische Schiffsarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Piraterie==&lt;br /&gt;
Solange es die Seefahrt gibt, solange gibt es auch schon Menschen die Mittels Gewalt aus dieser Profit schlagen wollen. In so gut wie jeder Seefahrerkultur gibt es Piraten oder andere private Seemänner, die die ungeschützten oder nur spärlich bewachten Handelsschiffe auf dem Weltmeer ausrauben. Während klassische Piraten dies ganz ohne Herrn und Auftrag tun, haben viele Leandrische Nationen in Zeiten des Krieges und der Rivalität so genannte Kaperbriefe ausgestellt. Diese staatlich lizensierten Seeräuber rauben im Namen von König und Krone die Schiffe rivalisierter Nationen aus. Egal ob Raub, Diebstahl, Entführung oder Mord keine der beiden Gruppen schreckt vor den abscheulichsten Taten zurück, denn am Ende verbindet sie alle ihre Habgier und die Bereitschaft dafür zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Piraterie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Profit durch Seefahrt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich hat ein jeder Bürger mittlerweile einen Bezug zur Seefahrt. Die einen profitieren von denen, die zur See fahren. Hierbei handelt es sich vor allem um Handwerker, die Schiffe bauen, ausbessern und reparieren. Aber auch Bürger, Händler und Besitzer profitieren von den massiven Gewinnen an Geld und Austausch an Gütern, die durch den Überseehandel mit anderen Nationen entstehen.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite sind die Seefahrer selbst, in einigen Nationen gibt es in jedem Dorf ein paar junge Burshen, die sich der Seefahrt gewidmet haben und von Ort zu Ort fahren und bei jeder Rückkehr von ihren großartigen Erlebnissen berichten. Gerade in Nordamar werden die Krieger zur See nach ihrne erfolgreichen Plünderungen als Helden gefeiert und von ihren Feinden gefürchtet. In südlicheren Gefilden schlagen besonders die räuberischen [[Korsaren]] Profite aus Raub von und Handel mit Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dem Autoren Sigbert Schlundschwack aus Tasperin folgt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heutzutage ist jeder Mensch ein Seefahrer. Selbst wenn er nicht täglich ein Schiff besteigt, irgendwann hat und wird er es. Die Stoffe, die Gewürze, das Holz, alles kommt von soweit her. Was wären wir nur ohne die Schifffahrt? Vermutlich nicht ansatzweise so glücklich, wie wir es heute sein dürfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Flottenakademien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Liste werden die wichtigsten Flottenakademien der Marineeinheiten der jeweiligen Länder genannt. Die Ausbildung der Soldaten bzw. Mannschaften findet außerhalb dieser Akademien, meist direkt auf See, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Seefahrer==&lt;br /&gt;
* [[Von Silventrum#Argonius von Silventrum|Argonius von Silventrum]] - [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrumer]] Admiral, Kapitän der [[Goldwind]]&lt;br /&gt;
*Kapitän Manfréd Stubbs - [[Königreich Fallice|Fallicer]] Seefahrer, Förderer von Tauchexpeditionen&lt;br /&gt;
* [[Jannes Starkwetter]] - [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Seefahrer und tollkühner Entdecker&lt;br /&gt;
* Simon Molow - [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Admiral, lange Zeit berühmter Kapitän der [[Gilde der Kartographen|Kartographen-Gilde]], Kapitän der [[Marengo]]&lt;br /&gt;
* [[Davor Margolin]] - [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]]/[[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrumer]] Seefahrer, Kartographierung der Küsten [[Nordamar|Nordamars]] und [[Haldarische Stammesländer|Haldars]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelles]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17230</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17230"/>
		<updated>2026-03-26T22:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten Athalon steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Es wird dabei versucht denselben Punkt zweimal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an. Zuerst wird hierzu eine Erstpeilung durchgeführt. Dieser Punkt wird auf der Seekarte vermerkt. Mithilfe von Uhrzeit und der gefahrenen Distanz kann bei konstantem Kurs mit bekannter Geschwindigkeit die Veränderung des Winkels zu diesem Fixpunkt festgestellt werden. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich der Winkel deutlich verändert hat, nimmt man die Zweitpeilung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun den Standort zu bestimmen, wird die erste Standlinie rechnerisch genutzt. Mithilfe des gesegelten Kurses und der Distanz, ausgehend von einem beliebigen Punkt der ersten Linie, verschiebt sich die gesamte erste Linie parallel entlang dieses Kursvektors nach vorne. Der Punkt, an dem diese verschobene erste Standlinie die aktuelle zweite Standlinie schneidet, ist der tatsächliche Standort zum Zeitpunkt der zweiten Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Das Astrolabium ist ein Gerät mit dem das Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels möglich ist. Der dreidimensionale Himmel soll möglichst auf eine flache Scheibe projiziert werden. Es erlaubt die Bestimmung der Höhe von Gestirnen, der Berechnung der Uhrzeit sowie des Zeitpunkts von Sonnenauf- und untergängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Astrolabiums steht die Rete. Diese oft kunstvoll verzierte Platte imitiert die Sternenkarte. Auf der Rückseite der Rete ist eine Visiereinrichtung eingebracht, mit der die Höhe eines Sternes oder der [[Sonne]] abhängig vom Horizont misst. Die Rete ist so drehbar, dass sie den exakten Himmelszustand abbildet. Hiermit kann dann das aktuelle Sternenbild im Verhältnis des Navigators dargestellt und die Positionsbestimmung vereinfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]] - [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Erfinderin des Jakobusstabs&lt;br /&gt;
* Ingmar Lemmer - [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Flottenexperte&lt;br /&gt;
* Danjeel Ribbeck - [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrumer]] Navigator&lt;br /&gt;
* Veran Bubb - [[Haldarische Stammesländer|Haldarischer]] Kartograph&lt;br /&gt;
* Anut Yul'Moyin - [[Kalifat Al'bastra|Kalifatischer]] Konstrukteur des Astrolabiums&lt;br /&gt;
* Guillem Orellana - [[Königreich Patrien|Patrischer]] Seetheoretiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17229</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17229"/>
		<updated>2026-03-26T21:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Almanach der Sterne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''''Es müssten noch Bilder rein, am besten irgendwas mit Kartenmaterial, natürlich die Messinstrumente und solche Späße. Gerade im Bereich Navigation sind Anschauungsbilder bestimmt hilfreich. Ich hab natürlich viel über Wikipedia recherchiert und teilweise auch direkt übernommen, aber die Bilder wollte ich nicht auch noch mopsen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten Athalon steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Es wird dabei versucht denselben Punkt zweimal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an. Zuerst wird hierzu eine Erstpeilung durchgeführt. Dieser Punkt wird auf der Seekarte vermerkt. Mithilfe von Uhrzeit und der gefahrenen Distanz kann bei konstantem Kurs mit bekannter Geschwindigkeit die Veränderung des Winkels zu diesem Fixpunkt festgestellt werden. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich der Winkel deutlich verändert hat, nimmt man die Zweitpeilung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun den Standort zu bestimmen, wird die erste Standlinie rechnerisch genutzt. Mithilfe des gesegelten Kurses und der Distanz, ausgehend von einem beliebigen Punkt der ersten Linie, verschiebt sich die gesamte erste Linie parallel entlang dieses Kursvektors nach vorne. Der Punkt, an dem diese verschobene erste Standlinie die aktuelle zweite Standlinie schneidet, ist der tatsächliche Standort zum Zeitpunkt der zweiten Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Das Astrolabium ist ein Gerät mit dem das Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels möglich ist. Der dreidimensionale Himmel soll möglichst auf eine flache Scheibe projiziert werden. Es erlaubt die Bestimmung der Höhe von Gestirnen, der Berechnung der Uhrzeit sowie des Zeitpunkts von Sonnenauf- und untergängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Astrolabiums steht die Rete. Diese oft kunstvoll verzierte Platte imitiert die Sternenkarte. Auf der Rückseite der Rete ist eine Visiereinrichtung eingebracht, mit der die Höhe eines Sternes oder der [[Sonne]] abhängig vom Horizont misst. Die Rete ist so drehbar, dass sie den exakten Himmelszustand abbildet. Hiermit kann dann das aktuelle Sternenbild im Verhältnis des Navigators dargestellt und die Positionsbestimmung vereinfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]]&lt;br /&gt;
* Irgendein Tasperiner&lt;br /&gt;
* Irgendein Silventrumer&lt;br /&gt;
* Irgendein Nordmann (Haldar oder Nordamar wär mir wuscht)&lt;br /&gt;
* Irgendein Kalifat&lt;br /&gt;
* Evtl noch ein Patrier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17228</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17228"/>
		<updated>2026-03-26T21:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Astrolabium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''''Es müssten noch Bilder rein, am besten irgendwas mit Kartenmaterial, natürlich die Messinstrumente und solche Späße. Gerade im Bereich Navigation sind Anschauungsbilder bestimmt hilfreich. Ich hab natürlich viel über Wikipedia recherchiert und teilweise auch direkt übernommen, aber die Bilder wollte ich nicht auch noch mopsen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten Athalon steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Es wird dabei versucht denselben Punkt zweimal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an. Zuerst wird hierzu eine Erstpeilung durchgeführt. Dieser Punkt wird auf der Seekarte vermerkt. Mithilfe von Uhrzeit und der gefahrenen Distanz kann bei konstantem Kurs mit bekannter Geschwindigkeit die Veränderung des Winkels zu diesem Fixpunkt festgestellt werden. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich der Winkel deutlich verändert hat, nimmt man die Zweitpeilung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun den Standort zu bestimmen, wird die erste Standlinie rechnerisch genutzt. Mithilfe des gesegelten Kurses und der Distanz, ausgehend von einem beliebigen Punkt der ersten Linie, verschiebt sich die gesamte erste Linie parallel entlang dieses Kursvektors nach vorne. Der Punkt, an dem diese verschobene erste Standlinie die aktuelle zweite Standlinie schneidet, ist der tatsächliche Standort zum Zeitpunkt der zweiten Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Das Astrolabium ist ein Gerät mit dem das Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels möglich ist. Der dreidimensionale Himmel soll möglichst auf eine flache Scheibe projiziert werden. Es erlaubt die Bestimmung der Höhe von Gestirnen, der Berechnung der Uhrzeit sowie des Zeitpunkts von Sonnenauf- und untergängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Astrolabiums steht die Rete. Diese oft kunstvoll verzierte Platte imitiert die Sternenkarte. Auf der Rückseite der Rete ist eine Visiereinrichtung eingebracht, mit der die Höhe eines Sternes oder der [[Sonne]] abhängig vom Horizont misst. Die Rete ist so drehbar, dass sie den exakten Himmelszustand abbildet. Hiermit kann dann das aktuelle Sternenbild im Verhältnis des Navigators dargestellt und die Positionsbestimmung vereinfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Almanach der Sterne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Würde ich nur definieren wenns unbedingt sein muss. Das wird in Kombination mit dem Sextanten halt wonky sonst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]]&lt;br /&gt;
* Irgendein Tasperiner&lt;br /&gt;
* Irgendein Silventrumer&lt;br /&gt;
* Irgendein Nordmann (Haldar oder Nordamar wär mir wuscht)&lt;br /&gt;
* Irgendein Kalifat&lt;br /&gt;
* Evtl noch ein Patrier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17227</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17227"/>
		<updated>2026-03-26T21:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Versegelungspeilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''''Es müssten noch Bilder rein, am besten irgendwas mit Kartenmaterial, natürlich die Messinstrumente und solche Späße. Gerade im Bereich Navigation sind Anschauungsbilder bestimmt hilfreich. Ich hab natürlich viel über Wikipedia recherchiert und teilweise auch direkt übernommen, aber die Bilder wollte ich nicht auch noch mopsen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten Athalon steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Es wird dabei versucht denselben Punkt zweimal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an. Zuerst wird hierzu eine Erstpeilung durchgeführt. Dieser Punkt wird auf der Seekarte vermerkt. Mithilfe von Uhrzeit und der gefahrenen Distanz kann bei konstantem Kurs mit bekannter Geschwindigkeit die Veränderung des Winkels zu diesem Fixpunkt festgestellt werden. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich der Winkel deutlich verändert hat, nimmt man die Zweitpeilung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun den Standort zu bestimmen, wird die erste Standlinie rechnerisch genutzt. Mithilfe des gesegelten Kurses und der Distanz, ausgehend von einem beliebigen Punkt der ersten Linie, verschiebt sich die gesamte erste Linie parallel entlang dieses Kursvektors nach vorne. Der Punkt, an dem diese verschobene erste Standlinie die aktuelle zweite Standlinie schneidet, ist der tatsächliche Standort zum Zeitpunkt der zweiten Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Ein Gerät, mit dem Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels. Man kann damit seine drehende Bewegung nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Oh Gott Domi, das kann ich auch nicht so easypeasy erklären….''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Almanach der Sterne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Würde ich nur definieren wenns unbedingt sein muss. Das wird in Kombination mit dem Sextanten halt wonky sonst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]]&lt;br /&gt;
* Irgendein Tasperiner&lt;br /&gt;
* Irgendein Silventrumer&lt;br /&gt;
* Irgendein Nordmann (Haldar oder Nordamar wär mir wuscht)&lt;br /&gt;
* Irgendein Kalifat&lt;br /&gt;
* Evtl noch ein Patrier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17226</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17226"/>
		<updated>2026-03-26T21:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''''Es müssten noch Bilder rein, am besten irgendwas mit Kartenmaterial, natürlich die Messinstrumente und solche Späße. Gerade im Bereich Navigation sind Anschauungsbilder bestimmt hilfreich. Ich hab natürlich viel über Wikipedia recherchiert und teilweise auch direkt übernommen, aber die Bilder wollte ich nicht auch noch mopsen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen. Sobald der Winkel und die exakte Uhrzeit notiert sind, beginnt die eigentliche Auswertung der Daten. Zunächst muss der am Sextanten abgelesene rohe Messwert korrigiert werden, um Berechnungsfehler oder die eigene Augenhöhe über dem Meeresspiegel (den sogenannten Kimmabstand) auszugleichen. Mit der präzisen Uhrzeit kann der Navigator grob berechnen, wie der gewählte Stern in genau diesem Moment zum Planeten Athalon steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemessene Höhenwinkel verrät, wie weit man von diesem Punkt entfernt ist. Hieraus lässt sich eine sogenannte Standlinie ableiten. Die Standlinie verrät die eigene Position an einem Punkt auf dieser Linie. Um den exakten Punkt zu bestimmen, wird ein zweiter Stern ausgewählt und das Verfahren wiederholt. Der Schnittpunkt der Standlinien gibt die Position wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch hier wird’s mir wieder zu kompliziert…''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Ein Gerät, mit dem Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels. Man kann damit seine drehende Bewegung nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Oh Gott Domi, das kann ich auch nicht so easypeasy erklären….''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Almanach der Sterne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Würde ich nur definieren wenns unbedingt sein muss. Das wird in Kombination mit dem Sextanten halt wonky sonst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]]&lt;br /&gt;
* Irgendein Tasperiner&lt;br /&gt;
* Irgendein Silventrumer&lt;br /&gt;
* Irgendein Nordmann (Haldar oder Nordamar wär mir wuscht)&lt;br /&gt;
* Irgendein Kalifat&lt;br /&gt;
* Evtl noch ein Patrier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Francesca_Bellacorte&amp;diff=17225</id>
		<title>Francesca Bellacorte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Francesca_Bellacorte&amp;diff=17225"/>
		<updated>2026-03-26T19:53:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Publikationen &amp;amp; Erfindungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Francesca_Bellacorte.png|thumb|right|450px|Portrait der Mathmatikerin in späteren Jahren]]&lt;br /&gt;
Francesca Bellacorte war eine [[Mathematik|Mathematikerin]] des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] und gilt als Wegbereiterin der modernen [[Nautik]]. Sie entwickelte verschiedene Formen der Navigation und dafür geeignete Instrumente, die teilweise auch heute noch genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werdegang==&lt;br /&gt;
Francesca Bellacorte wurde [[Chronologica|ca. 851 AD]] als dritte Tochter eines niederen Adelsgeschlechts in [[Fortifa]] geboren. Ihre Familie gelangte durch den Seehandel zu einem gewissen Wohlstand und war darauf bedacht diesen weiter auszubauen. Alle Söhne und Töchter der Familie wurden deshalb an entsprechend einflussreiche Handelsfamilien, Militärs und ähnlich relevante Gruppierungen verheiratet. Francesca ehelichte im Zuge dessen nach Verhandlungen ihres Vaters im Alter von 15 Jahren einen Händler aus [[Jevasqèz]]. Die arrangierte Ehe zerbrach allerdings bereits wenige Jahre später, weil aus ihr keine Nachkommen hervorgingen. Gerüchte besagen, dass Francesca sich absichtlich mit verschiedenen Kräutermischungen unfruchtbar gemacht haben soll, um der Ehe zu entfliehen. Dies wurde jedoch nie bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren kehrte Bellacorte zu ihrer Familie nach Fortifa zurück. Aufgrund der vermuteten Unfruchtbarkeit konnte ihr Vater sie nicht mehr erfolgreich verheiraten, weshalb ihr offenbar eine gewisse Narrenfreiheit eingeräumt wurde. Dokumente der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] belegen, dass sie im Jahr 871 AD ein Studium der Mathematik begann, dem sie sich voll und ganz verschreiben sollte. Ihr Vater finanzierte das Studium, besuchte sie jedoch zu Beginn kein einziges Mal. Auch der Kontakt zum Rest der Familie verlief äußerst spärlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befasste sich zunächst mit der Berechnung der Dauer von [[Seefahrt|Schiffsreisen]] und den entsprechenden Einflussfaktoren. Dabei kam sie zu dem Schluss, dass fast alle Schiffsbesatzungen unterschiedliche, meist auf Gefühl und Erfahrung basierende Methoden zur Navigation verwendeten, was sichere Aussagen über die Dauer und Distanz der jeweiligen Fahrten nahezu unmöglich machte und nur grobe Schätzungen zuließ. Sie machte es sich deshalb zur Aufgabe, eine Art Standard zu entwickeln, der auf mathematischen Prinzipien beruhen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 886 AD schließlich präsentierte sie der Universität ihre erste Abhandlung mit dem Titel ''Ars Aestimandi in Mari'', die sich mit der Koppelnavigation befasste. Damit begründete sie ein System, das es möglich machte, Ortsbestimmungen bewegter Objekte anhand von Kurs und Geschwindigkeit vorzunehmen. Ihre Arbeit fiel zunächst auf gemischte Kritik. Oft fiel der Vorwurf, dass „ja jeder sich so ein simples System ausdenken könnte“ und nichts Bahnbrechendes daran sei. Sie soll ihre Kritiker mit einem einfachen, aber geradezu legendären Kniff in die Schranken gewiesen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mythos lautet, dass sie dem Prüfungskommittee ein gekochtes Ei präsentiert und es aufgefordert haben soll, es aufrecht zu stellen, ohne dass es umfällt. Keinem der anwesenden Professoren soll dies gelungen sein, worauf Bellacorte das Ei genommen, an der Unterseite etwas eingedrückt und dann vor den verblüfften Herren erfolgreich aufgestellt haben soll. Auf die Proteste, dass die Prüfer dies ja auch gekonnt hätten, wenn sie nur daran gedacht hätten, soll Bellacorte folgenden Satz geäußert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=„Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es '''''hätten''''' tun können. Ich hingegen '''''habe''''' es getan.“&lt;br /&gt;
 |Autor=Francesca Bellacorte&lt;br /&gt;
 |Quelle=Gerücht&lt;br /&gt;
 |Seite=/&lt;br /&gt;
 |Sprache=[[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
 |Uebersetzung=Angebliche Äußerung vor dem Prüfungskomittee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder Bellacorte, noch die Prüfer wollten sich auf Nachfrage je dazu äußern. Fakt ist allerdings, dass die ''Ars Aestimandi in Mari'' kurz darauf akzeptiert und publiziert wurde. Dies weckte auch das Interesse ihrer Familie, die sich in der Folge wieder um engeren Kontakt mit ihr bemühte und begann die Akademie zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren beschloss Bellacorte ihren Horizont zu erweitern und wandte sich der [[Sternenkunde|Astronomie]] zu. Über Positionsbestimmungen von [[Sternbilder|Sternen]] entwickelte sie schließlich 845 AD ein Koordinatensystem, welches sich auf geographische Länge und Breite bezieht. Sie unterteilte hierfür die bekannte Welt durch Längen und Breitengrade in verschiedene Quadranten, was durch Winkelmessungen noch präzisere Ortsbestimmungen ermöglichte. Zu diesem Zweck entwickelte sie auch mit dem Jakobusstab eines der ersten Messinstrumente der Nautik. Den Namen wählte sie aufgrund der Ähnlichkeit des Messinstruments mit einem Pilgerstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bellacorte wurde schließlich 895 AD auf ausdrücklichen Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] an die Heilige Sorridianische Flottenkaserne in Fortifa einberufen, wobei Gerüchte besagen, dies sei mehr der Wunsch seiner Frau gewesen, die ihren Gatten dominierte. Sie sollte dort Kapitäne in ihrer Arbeit unterweisen und Mathematik unterrichten, damit die Kunde des Herrn [[Deyn Cador]] leichter und zuverlässiger in der Welt verbreitet werden kann. Aufgrund der starken Spezialisierung auf die Seefahrt wird dies von einigen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeit==&lt;br /&gt;
Francesca Bellacorte galt zu Lebzeiten als äußerst pragmatische und aufmerksame Person, die sich nicht viel aus weltlichen Freuden machte. Wahre Leidenschaft habe sie nur für die Mathematik entwickelt, mit der sie nicht nur die Tage, sondern auch die Nächte verbracht haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass sie scheinbar keine Nachkommen zeugen konnte, schien sie nie stark zu belasten, weshalb böse Zungen gern behaupten, sie habe sich mit Absicht unfruchtbar gemacht oder ihre Kinder heimlich ermordet und verschwinden lassen. Solche Vorwürfe konnten jedoch nie bewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lehrerin galt sie als streng und pedantisch, jedoch auch äußerst kompetent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen &amp;amp; Erfindungen==&lt;br /&gt;
* Ars Aestimandi in Mari ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]: „''Die Kunst des Schätzens auf See''“)&lt;br /&gt;
Eine Abhandlung, die sich mit der Ortsbestimmung von bewegten Objekten aufgrund von Bewegungsrichtungen und Geschwindigkeit mit Hilfe des Log und des Kompasses befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* De Angulis Maritimis (Tasperin: „''Über nautische Winkel''“)&lt;br /&gt;
In dieser Schrift wird die mathematischen Grundlage zur Winkelmessung zwischen Horizont und Himmelskörpern dargelegt. Sie definiert Verfahren, mit denen sich aus gemessenen Winkeln direkt Positionsdaten ableiten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* De Directione Ventorum et Cursuum (Tasperin: „Über die Richtung von Winden und Kursen“)&lt;br /&gt;
Thema der Abhandlung ist die Winkelmessung zur Bestimmung horizontaler Winkel und Kurse in einem definierten Bezugssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Nautik#Jakobusstab|Jakobusstab]] &lt;br /&gt;
Ein nautisches Instrument zur Winkelmessung, Vorgänger des Sextanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Definitio Meridiani Primi Montebrilli (Tasperin: „''Definition des Nullmeridians von Montebrillo''“)&lt;br /&gt;
Bellacorte legte einen festen Referenzmeridian fest, von dem aus alle Längengrade gezählt wurden. Dies war entscheidend für die Vergleichbarkeit von Positionsdaten zwischen verschiedenen Expeditionen. Als zentraler Ausgangspunkt wurde die sorridianische Hauptstadt Montebrillo gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tabula Quadrantium Mundi&lt;br /&gt;
Eine Sammlung erster systematischer Karten, welche die bekannte Welt in ein Gitter aus Längen- und Breitengraden einteilte. Dies machte erstmals eine einheitliche Ortsbeschreibung über große Distanzen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transformatio Mathematica Cursuum in Coordinatas (Tasperin: „''Mathematische Transformation von Kursdaten in Koordinaten''“)&lt;br /&gt;
Aufbauend auf ihrer Koppelnavigation entwickelte Francesca Bellacorte Formeln, mit denen sich zurückgelegte Strecken (Kurs und Geschwindigkeit) direkt in Veränderungen von Länge und Breite umrechnen lassen. Dies verband erstmals Navigation und Kartographie systematisch miteinander. Für diese Arbeit wurde sie von der [[Gilde der Kartographen]] posthum hunderte Jahre nach ihrem Tod als Abenteurer erster Klasse ehrenhalber ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17224</id>
		<title>Nautik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=17224"/>
		<updated>2026-03-26T19:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
'''''Es müssten noch Bilder rein, am besten irgendwas mit Kartenmaterial, natürlich die Messinstrumente und solche Späße. Gerade im Bereich Navigation sind Anschauungsbilder bestimmt hilfreich. Ich hab natürlich viel über Wikipedia recherchiert und teilweise auch direkt übernommen, aber die Bilder wollte ich nicht auch noch mopsen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nautik ist eine Wissenschaft, die verschiedene Themengebiete der [[Seefahrt]] in sich vereint. Schwerpunkte sind die korrekte Führung eines [[Leändrische Schiffsarten|Schiffs]] sowie die Schifffahrt, ihrer Hilfsmittel und ihre Tücken. Sie umfasst allerdings auch Bereiche der [[Geographie]], der Wetterkunde und der [[Sternenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Nautik==&lt;br /&gt;
===Anfänge der Seefahrt===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Seefahrt beginnt bereits [[Zeitrechnung|Tausende von Jahren]] vor dem ersten Kontakt zwischen den Menschen und [[Deyn Cador]]. Wie lange genau lässt sich allerdings nicht bestimmen. [[Archäologie|Archäologen]] haben in allen Teilen der bekannten Welt primitive Boote, Kanus und Flöße gefunden, die vermutlich sogar noch vor den ersten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen entstanden sein dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen aus den Zeiten des [[Mittländisches Imperium|Mittländischen Imperiums]] und des [[Djidanistisches Reich|Djidanistischen Reiches]] belegen, dass sie bereits über kleine Schiffe verfügten, mit denen nicht nur Fischfang, sondern auch Handel betrieben werden konnte. Dies ermöglichte es auch, dass diese Reiche sich ausbreiten und andere Ländereien besiedeln konnten. Schon zu dieser Zeit haben Menschen offenbar versucht sich anhand der Sterne zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moderne Nautik===&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende hinweg machten sowohl der Schiffsbau als auch die Navigation stetig Fortschritte. Ein einheitlicher Standard bei der Positionsbestimmung fehlte jedoch meist. Dies änderte sich im Jahr [[Chronologica|486 AD]], als die [[Mathematik|Mathematikerin]] [[Francesca Bellacorte]] an der Academia a la Estrada in [[Montebrillo]] ihre Abhandlung Ars Aestimandi in Mari publizierte. Zum ersten Mal existierte damit ein Navigationssystem, das auf mathematischen Prinzipien basierte. Bellacorte erweiterte ihre Arbeit in den folgenden Jahren und begann im Jahr 495 AD auf Wunsch des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] Leandro de la Estrada damit persönlich Kapitäne in mathematischen und astronomischen Prinzipien zu unterrichten, was von vielen, meist sorridianischen Gelehrten als Geburtsstunde der Nautik angesehen wird. In diesem Kontext wurde auch die Besatzungsstruktur zum ersten Mal schriftlich definiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Navigation==&lt;br /&gt;
Die Königsdisziplin der Nautik ist die Navigation, also das Führen eines Schiffes zu einem gewünschten Ziel mit Hilfe von geeigneten Hilfsmitteln. Diese Aufgabe umfasst:&lt;br /&gt;
* Das Bestimmen der Position des Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Bestimmung von Geschwindigkeit und Kurs eines Schiffes&lt;br /&gt;
* Die Planung einer geeigneten Reiseroute&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben können unter Verwendung der Mathematik sowohl über Teilgebiete der Sternenkunde, als auch der Geographie bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation durch Koppeln===&lt;br /&gt;
Die Koppelnavigation ermöglicht Ortsbestimmungen von Schiffen (oder anderen bewegten Objekten) aufgrund ihres Kurses und ihrer Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines magnetischen Kompasses wird von einem Ausgangspunkt ein Kurs festgelegt. Die Geschwindigkeit wird mit einem Log gemessen. Zusätzlich wird vergangene Zeit mit Hilfe einer Uhr notiert. Der Navigator muss jedoch auch Kursänderungen und Einflüsse wie Strömungen und Winde beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei optimalen Begebenheiten kann man mit Hilfe der Koppelnavigation präzise Angaben über die aktuelle Position des Schiffes machen. Schwerer Seegang und starker Wind können die Berechnung jedoch schnell verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe der Sterne===&lt;br /&gt;
Unter Verwendung eines Sextanten, eines astronomischen Almanachs und einer Uhr kann man durch die Messung von Sternen und Planeten sowohl zu Land, als auch zur See relativ präzise Positionen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Navigator misst mit Hilfe des Sextanten den Höhenwinkel. Konkret ist damit die Höhe des gewählten Bezugspunkts über dem Horizont gemeint. An der Uhr wird der Zeitpunkt der Messung abgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Domi ab hier wird es so wonky, dass ich versucht bin, einfach den Wikipedia Artikel komplett 1:1 zu kopieren, weil ich mich als Laie nicht imstande sehe das irgendwie greifbar zu umschreiben…''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Messung präziser ausfällt ist es ratsam, die Rechnung mit einem anderen Fixpunkt zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Navigation mit Hilfe von Längen und Breitengraden===&lt;br /&gt;
'''''Jeder professionelle Nautiker wird mich für diesen Abschnitt garantiert auslachen'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Festlegung des Nullmeridians von [[Montebrillo]] wurde es möglich den Planeten [[Athalon]] in Längen und Breitengrade aufzuteilen. Der Nullmeridian ist eine gedachte (und auf Karten auch notierte) Linie vom Nord- zum Südpol des Planeten, die genau die Stadt Montebrillo passiert. Von diesem Nullmeridian aus kann die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt werden. Die Länge wird in Grad gemessen und verläuft immer einmal vom Nord- zum Südpol. Nach Osten sind dabei Angaben von 0 bis 180° möglich. Nach Westen wird negativ gerechnet, also 0 bis -180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkhilfe möge man sich vorstellen einen Globus zu halbieren. Man hätte so jeweils zwei Halbkugeln und würde eine Position auf ihrer Kurve jeweils mit einem Winkel angeben, wobei man bei 0 zu zählen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geografische Breite wird ebenfalls vom Nullmeridian aus berechnet. Hierbei muss man sich den Planeten Athalon auf eine Weise halbiert vorstellen, dass man auf eine kreisrunde Fläche blickt. Vom Kern ziehe man eine Linie zur Stadt Montebrillo und eine zum Nordpol. Die Kurve des so entstandenen Viertelkreises lässt sich erneut mit Winkeln beschreiben, diesmal jedoch nur von 0 bis 90 Grad. Nach Süden wird negativ gerechnet, also 0 bis -90°. Über dem jeweiligen Grad verläuft sodann eine gedachte Linie, die den Planeten umspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein festgelegt und auf vielen Karten notiert sind diese Linien in Schritten von 15 Grad. Falls nötig lassen sich aber zusätzliche Linien errechnen. Es ist dabei nicht relevant auf welcher Seite des Planeten man sich befindet, da die Breitengrade im Gegensatz zu den Längengraden keine Pole passieren und den Planeten immer komplett umspannen. Man spricht deshalb auch von Breitenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Notieren von Längen und Breitengraden ergeben sich auf Karten klar definierte Quadranten, die für eine Positionsbestimmung enorm nützlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzpeilung===&lt;br /&gt;
Bei der Kreuzpeilung wird mit Hilfe eines Kompasses, einer Karte, einem Lineal und einem Dreieck anhand von zwei sichtbaren Fixpunkten die genaue Position bestimmt. Man zieht dabei von den Fixpunkten aus Linien zum Schiff (sogenannte Standlinien) und kann so eine Aussage über die aktuelle Position treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versegelungspeilung===&lt;br /&gt;
Steht nur ein sichtbarer Fixpunkt zur Verfügung kann man die Versegelungspeilung nutzen. Dabei peilt man zu verschiedenen Zeitpunkten denselben Fixpunkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch hier wird’s mir wieder zu kompliziert…''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilgebiete der Nautik==&lt;br /&gt;
* [[Seefahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
* [[Sternenkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Geographie]]&lt;br /&gt;
* [[Gilde der Kartographen|Kartographie]]&lt;br /&gt;
==Nautische Instrumente==&lt;br /&gt;
===Lot===&lt;br /&gt;
Das Lot wird verwendet, um die Tiefe eines Gewässers zu bestimmen. Es besteht für gewöhnlich aus einem einfachen Seil, an dem ein Gewicht angebracht ist. In flachen Gewässern werden auch Holzstäbe mit Markierungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Log===&lt;br /&gt;
Mit dem Log wird die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen. Es handelt sich dabei um ein Seil, an dessen Ende ein queres Holzbrett angebracht ist (der Logscheit). In regelmäßigen Abständen befinden sich Knoten im Seil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man die Geschwindigkeit eines Schiffes messen, wirft man das Logscheit aus und lässt das Seil abrollen. Man wartet einen Zeitraum von 14 Wimpernschlägen ab und zählt dann, wieviele Knoten bis dahin vom Seil ins Wasser abgerollt sind. Die Zahl der Knoten entspricht der Geschwindigkeit, also zum Beispiel „3 Knoten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knoten entspricht dabei einer Seemeile pro Stunde (beziehungsweise 18 Kilometer). Im Falle des Beispiel also 3 Meilen pro Stunde (oder 54 Kilometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kompass===&lt;br /&gt;
Ein einfaches Gerät, welches eine rotierende Nadel besitzt, die aufgrund des natürlichen Magnetismus auf Athalon stets zum Nordpol zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jakobusstab===&lt;br /&gt;
Ein Instrument zur Winkelmessung. Ein meist hölzerner Stab mit verschiedenen aufsetzbaren Querverstrebungen. Der Vorläufer des Sextanten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man setzt den Stab am Jochbein unter dem Auge an und verschiebt das Querstück so lange, bis das Ende den Horizont und den angepeilten Fixpunkt gerade so verdeckt. Die halbe Länge des Querstabes, geteilt durch die am Hauptstab abgelesene Länge, ergibt den Tangens des halben gesuchten Winkels zwischen Horizont und Fixpunkt. Bei unruhiger See litt schnell die Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sextant===&lt;br /&gt;
Ein Instrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu weit entfernten Objekten bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Astrolabium===&lt;br /&gt;
Ein Gerät, mit dem Beobachten und Ausmessen des Sternenhimmels. Man kann damit seine drehende Bewegung nachbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Oh Gott Domi, das kann ich auch nicht so easypeasy erklären….''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quadrant===&lt;br /&gt;
Ein Gerät zur Winkelbestellung, welches vor allem im [[Kalifat Al'bastra|Kalifat]] verbreitet war und teilweise noch verwendet wird. Es besteht aus einem Viertelkreis, auf dem die Grade eingezeichnet sind, einem Senklot und einer Ablese-Vorrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Sand-)Uhr===&lt;br /&gt;
Ein gläsernes Gefäß mit zwei großen Kammern und einer engen Verbindungsstelle. Es ist mit Sandkörnern gefüllt, die durch die Engstelle von einer Kammer in die andere rieseln. Die Menge des Sandes ist dabei nach bedarf unterschiedlich und kann von fest definierten Minuten bis Stunden variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit werden sie durch den Aufstieg mechanischer Uhren nur noch selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Almanach der Sterne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Würde ich nur definieren wenns unbedingt sein muss. Das wird in Kombination mit dem Sextanten halt wonky sonst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:45%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Flottenakademien'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=20% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=20% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Leinburge&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Flottenakademie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Provinzen von Silventrum]]&lt;br /&gt;
|[[Zweibach]]&lt;br /&gt;
|Silventrische Admiraliteite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Sorridia]]&lt;br /&gt;
|[[Fortifa]]&lt;br /&gt;
|Heilige Sorridianische Flottenkaserne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|[[Asmaeth]]&lt;br /&gt;
|Albionische Meeresuniversität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nostrisches Imperium]]&lt;br /&gt;
|[[Ilios]]&lt;br /&gt;
|Nostras Aquas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Francesca Bellacorte]]&lt;br /&gt;
* Irgendein Tasperiner&lt;br /&gt;
* Irgendein Silventrumer&lt;br /&gt;
* Irgendein Nordmann (Haldar oder Nordamar wär mir wuscht)&lt;br /&gt;
* Irgendein Kalifat&lt;br /&gt;
* Evtl noch ein Patrier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Datei:WappenGuayall.png&amp;diff=17223</id>
		<title>Datei:WappenGuayall.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Datei:WappenGuayall.png&amp;diff=17223"/>
		<updated>2026-03-26T17:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: Midjourney&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Midjourney&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17222</id>
		<title>Guayall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17222"/>
		<updated>2026-03-26T17:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:WappenGuayall.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17221</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-26T17:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. Der in Guayall eingelegte Salzfisch wird jedoch immer beliebter, insbesondere nachdem in den 1350er AD-Jahren mehrere Salzgärten an den Strandabschnitten im westlichen Teil des Hafens eröffnet wurden. Das teilweise leicht pinke Salz soll besonders wohltuende Eigenschaften mitbringen und dem Fisch ein angenehmes Aroma verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Sicherheit wird durch eine eher kleine Bastion des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] in Zusammenarbeit mit der lokalen Stadtwache der de la Sabias gewährleistet. Über viele Wachtürme im Stadtgebiet verteilt sind entweder die Soldaten oder die Stadtwächter für die Gefahrenabwehr und -verfolgung zuständig, was zu massiven Unterschieden in der Wahrnehmung durch die Bürger führt. Während das Heer als sehr streng gilt und sich selten nachsichtig zeigt, gilt die Stadtwache als nahbar, freundlich und dann und wann bestechlich. Je nach Wohn- und Geschäftsort kann somit eine massive Differenz in der Behandlung nachvollzogen werden. Die [[Sorridianische Marine]] hat einige kleinere Schiffe im Hafen liegen, die den erweiterten Bereich um die Stadt schützen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Guayall&amp;diff=17220</id>
		<title>Guayall</title>
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		<updated>2026-03-26T17:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört zum Erzherzogtum de la Sabia sowie der Markgrafschaft Sabia montanhas deren Hauptsitz sie ist. Die politische Führung hat [[Anreden und Titel|Visconte]] Malco de la Sabia, Sohn des Erzherzogs, inne. Er gilt als ambivalent wirtschaftlich und religiös orientiert, wodurch er durchaus einen bemerkenswerten Unterschied zum sonst durch ihren Glauben getriebenen Adelsgeschlecht aufweist. Neben einer sehr gemäßigten Steuerpolitik gegenüber der Bevölkerung führt er einen wesentlichen Teil der Einnahmen zum Erzherzog und Gottkönig ab. Der Sorridianischen Kirche überlässt er mitunter gänzlich freie Hand in der religiösen Führung und Strafverfolgung innerhalb seines Machtgebietes. Malco de la Sabia gilt daneben als Förderer der Gesteinskunde und durchaus begeisterter Wissenschaftler, der regelmäßig in der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge zugegen sein soll. Eben diese Forschungseinrichtung gilt als wichtigste Lehrstätte der ganzen Stadt. Hier arbeitende Bergleute und Gesteinsforscher gelten als Vorreiter auf ihren Gebieten und können sich durchaus selbstbewusst als Meister ihres jeweiligen Fachgebietes bezeichnen. Die Einteilung der Stollen sowie Bergabschnitte wurden seitens der Familie de la Sabia gänzlich an die Akademie übertragen. Der überwiegende Teil der Minenbesitzer versucht sich daher durch regelmäßige Spenden mit der Universität wohl zu stellen, um die ertragreichen bis vielversprechenden Berganteile bewirtschaften zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den für die Region üblichen Bergbaubetrieben gelten die Lehmbauern und Ziegelbrennereien als wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Sie stellen allerlei Steine und Baumaterialien her, die im ganzen [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianischsprachigen]] Raum für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Auch die im Bereich von Guayall Alto liegenden Arbeiter stellen Steinplatten sowie Quader aus dem Abraum her, der bei dem Abbau der gesuchten Metalle anfällt. Die so entstehenden Materialien werden in hohen Türmen außerhalb der kleinen Arbeitshäuser gelagert und zumeist mit Ochsenkarren an den Hafen getragen, wo sie per Schiff weitertransportiert werden. Metalle werden vom Gestein getrennt und möglichst gereinigt weiterverkauft. Guayall selbst verfügt über keine großen Schmieden oder Manufakturen, sondern dient vor allem als Rohstoffquelle. Im Hafen liegen die Transportschiffe und Fischer in langen Reihen nebeneinander. Neben dem Fang frischer Fische aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] existieren ebenso Muschelzuchten zur Gewinnung von [[Perlmutt]] oder auch Korallschleifer und -taucher. Dieses eher gefährliche Handwerk konzentriert sich darauf [[Ozeanschimmer]] und Korallen vom Meeresgrund zu sammeln. Diese werden anschließend als Dekorationsobjekt oder Schmuckstück weiterverarbeitet und kostspielig veräußert. Die in Guayall gelegenen Werften weisen zwar eine ordentliche Qualität auf, sind aber vor allem in der Reparatur von Schiffen und dem Bau von Fischerbooten geübt. Gerade im internationalen Vergleich finden sie nur selten überhaupt Erwähnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Cookey: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Guayall&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=57.100 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Malco de la Sabia&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Sorridianisches Heer]], Stadtwache&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Bergbau und Fischfang&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=[[Brunnen der letzten Mutter]]&lt;br /&gt;
|Stimmung=Ehrlich zum Glauben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall ist eine [[:Kategorie:Stadt|Großstadt]] im Herzogtum de la Sabia der [[Region Granhojas]] auf der Isla de la Riqueza im [[Königreich Sorridia]]. Sie ist Verwaltungssitz der Markgrafschaft Sabia montanhas und wird von einem Sohn des Erzherzogs regiert. Ihre Lage am [[Brunnen der letzten Mutter]] sowie die fortwährende politische Einflussnahme der de la Sabias haben Guayall zu einem vom Glauben an [[Deyn Cador]] geprägten Ort entwickelt, in dem die Menschen überwiegend durch Bergbau und die aus dem [[Nostrisches Meer|Nostrischen Meer]] entstehenden Tätigkeiten ihr Geld verdienen. Während des [[Sorridianischer Bürgerkrieg|Sorridianischen Bürgerkriegs]] stieg die Zahl der in der Stadt lebenden [[Sorridianer]] so schlagartig an, dass das städtische Wachstum bis heute mit den resultierenden Folgen beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall.png|thumb|right|450px|Ausblick über das Umland]]&lt;br /&gt;
Die weit auslaufende Stadt Guayall befindet sich im Nordosten der Isla de la Riqueza und damit der Region Granhojas des Königreich Sorridia. Im Westen der Stadt befinden sich die von Bergwerken und der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge bewirtschafteten Ausläufer des [[Granhojas-Massiv|Granhojas-Massivs]]. Mit ihren bis zu vierhundert Meter hohen Gipfeln thronen die Berge hoch über den Stadtteilen, die im Flachland um die Füße des Gesteins erbaut worden sind. Nach Norden hin befinden sich kleinere Pinien- und Laubwälder, welche zeitweise bewirtschaftet worden sind, heute aber vor allem als Jagdwälder der herrschenden Schicht gelten. In den Osten erstreckt sich weites Flachland mit wenig nutzbaren, äußerst lehmigen Böden. Diese werden bis heute als Ort der [[Materialien|Materialgewinnung]] verwendet. Mit den umliegenden Ziegelbrennereien entstehen grobe Mengen Baumaterial, die auch über die Region hinaus verkauft werden. Der Hafen sowie der Strandbereich von Guayall liegen im Süden der Stadt. Befestigte Piers und eine steinerne Hafenkante schließen direkt an Sandstrände an, die als Naherholungsgebiet bzw. Landungszone für kleine Schiffe und die Fischer dienen. Zahlreiche Fischerdörfer in diesem Gebiet wurden bereits offiziell in das Stadtgebiet aufgenommen und dienen der Lebensmittelversorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westlichen Stadtteile werden vor allem von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] und ihren Institutionen genutzt. Neben einigen großen Kirchengebäuden befinden sich hier auch die [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] des Brunnens der Heiligen Mutter. Direkt an die aus dem naheliegend gewonnen [[Basalt]] gebauten Gebäude befinden sich die Einrichtungen der lokalen Universitäten sowie der Stadtverwaltung in einem mittlerweile in die Jahre gekommenen und von Efeu überwucherten (ehemaligen) Prachtbau. Die Stadt überblickend ist zudem ein Kloster des [[Florentinerorden|Florentinerordens]] sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt liegt ein fünfeckiger Marktplatz, an welchem ganztägig Waren verkauft werden. Kleine Schenken, die meist nur aus beweglichen Schankwagen betrieben werden, bieten der Bevölkerung eine Möglichkeit für Speis und Trank. Rings um den Marktplatz sind größere Kauf- und Warenhäuser der wohlhabenden Oberschicht entstanden, die hier gehobene Waren feilbieten sowie ihre Geschäftsabschlüsse tätigen. Ein eigens ausgewiesener Platz dient Fuhrmännern als Umschlagplatz. Schon seit Jahrzehnten werden hier auch traditionell die Verkaufsgeschäfte von Pferden und Eseln abgeschlossen, die sogleich im Gespann getestet werden können. Hinter den hübschen, oft mit [[Glas|Glasscheiben]], tönernen Dachpfannen und hohen Wänden ausgestatteten Kaufmannshäusern verliert Guayall gänzlich seine Struktur. Die meisten Gebäude wurden wahllos und während der Wachstumsphasen des Ortes ohne jegliche Genehmigungen oder Planungen dorthin gebaut, wo gerade genug Platz war. Enge Gassen zwischen den Ziegelgebäuden mit ihren Holzschindeln prägen daher das einzigartige Stadtbild. Stellenweise blühen Pflanzen aus den Hauswänden oder selbstgebaute Läden aus Verschlägen offerieren Waren, die es am großen Marktplatz nur zu sehr überhöhten Preisen gibt. Weitgehend passen keine [[Karren]] durch die Straßen, welche meist nur mit groben Holzplatten oder Steinsplittern aus dem Bergbau gepflastert sind. Je weiter man in die äußeren Bezirke Guayalls gelangt, desto mehr öffnen sich diese Gassen. Nach außen hin hat die Stadt weder eine Mauer noch markante Verteidigungseinrichtungen. Lediglich steinerne Wachtürme an, aus Sicht des [[Sorridianisches Heer|Sorridianischen Heeres]] strategischen Punkten, bieten eine Möglichkeit der Überwachung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermometer zeigt in den Sommermonaten oft eine Temperatur über dreißig Grad bei einer abwechselnd erfrischenden Meeres- oder Gebirgsbrise an. Solange die Sonne in Guayall herabstrahlt, ist es in der Stadt reichlich angenehm, selbst an den heißesten Tagen des Jahres. Im Herbst treffen die Stürme vom Meer auf das Gebirge und regnen sich direkt über der Stadt ab. Besonders in den engen Gassen oder unzureichend abgedichteten Kellern steht dann das Wasser bis zu den Knöcheln. Der stetige Wind bleibt erhalten und sorgt schon bei den sinkenden Temperaturen von um die fünfzehn Grad für eine spürbare Frische. Die Winter halten sich meist bei einer Temperatur von fünf Grad bis zur Gefriertemperatur, Schnee ist eine Seltenheit. Liegt er jedoch einmal in einem besonders kalten Jahr, dann hält der Frost ihn oft über Wochen. Besonders durch die eher geringe Anzahl an Kaminen und Öfen der meisten Wohnhäuser sowie den mangelnden Platz in der Stadt mehren sich die Erfrierungen und Leiden der Bewohner. Mit dem Beginn des Frühlings im März taut die Stadt in aller Regel merklich wieder auf. Die Wärme weckt die Menschen und lässt sie wieder aus ihren Häusern kommen, besonders wenn das Thermometer wieder auf über zwanzig Grad klettert. Der Regen setzt im Frühling meist über Wochen auf, sodass die Bewohner ihre Pflanzen und die städtischen [[Baum|Bäume]] für deren Erhalt gießen müssen. Gerade dies tun viele Einwohner jedoch gern, um ihre grünen Hauswände und zwischen den engen Straßen gewachsenen Zypressen zu schützen. [[Fauna|Tiere]] sieht man abseits der Nutztiere recht selten in der Stadt. Gelegentlich huscht zwar Ungeziefer und vor allem das ein oder andere Nagetier in den Gassen Guayalls umher, doch kümmern sich die gefräßigen Straßenkatzen schnell um derartige Probleme. Im Hafenbereich wimmelt es dagegen nur so von Möwen in der Luft, die den Fischverkäufern und Fischern ihre Waren streitig machen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die im Westen der Stadt in den Fels getriebenen Bergwerke bestehen eigene Straßen, die die schwerbeladenen Fuhrwerke aus der Stadt steuern. Erst vor den Stadtgrenzen werden die [[Gesteine]] gebrochen und in [[Metall|metallische]] Bestandteile sowie Baustoffe getrennt. Die in diesem Bereich errichteten und dicht nebeneinanderstehenden Bergbaubetriebe haben zur Gründung neuer Stadtviertel beigetragen, die sich rein um diese Gewerbe errichtet haben. Dieser Bereich der Stadt wird als ''Guayall Alto'' ([[Sprachen#Tasperin|Tasperin]] für Ober-Guayall) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall2.jpg|thumb|right|450px|Bettler während des Sorridianischen Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt entstand als geplante Siedlung der Familie de la Sabia im Jahre [[Chronologica|916 AD]]. Das damalige Familienoberhaupt wollte den bis dahin kaum erschlossenen östlichen Teil des Erzherzogtums stärken und benötigte hierzu einen weiteren Hafen, welcher von den südlichen Erzherzogtümern der Isla de la Riqueza auf ihrem Weg nach [[Caldagro]] angelaufen werden konnte. Da die meisten Routen zur Vermeidung von Stürmen, Seeräubern und [[Kalifat Al'bastra|kalifatischen]] Schiffen entlang der Küste der Insel führten, wurde der heutige Hafen einige Kilometer entfernt des Brunnens der Heiligen Mutter auserwählt. Diesen Wallfahrtsort in der Nähe zu wissen, bestätigte die sehr mit dem Glauben an [[Deyn Cador]] verbundene Familie in ihrer Entscheidung. Daneben unterstütze auch die [[Sorridianische Kirche]] die Ortswahl und begann mit dem Bau einer kleineren Kirche und Niederlassung von Ordensbrüdern zur Stärkung der Heiligen Stätte. Nach mehreren Jahren intensiven und kontrollierten Baus wurde Guayall bereits mit nur rund vierhundert Einwohnern ein Stadtrecht zugesprochen, was den weiteren Ausbau und das stetige Wachstum unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guayall wurde schnell vor allem für ambitionierte Bergleute und Lehmbauern ein interessanter Lebensmittelpunkt. Die zeitgleiche Nähe beider Gewerke ließ zahlreiche größere Handelshäuser und Geschäftsmöglichkeiten entstehen, welche teilweise bis heute am Marktplatz anzutreffen sind. Der damit verbundene Geldfluss sowie die sich schnell herumsprechende Qualität der Lehmziegel aus Guayall sorgten für weiteres Wachstum. Eben dies gefiel aber besonders dem oft mit den de la Sabias konkurrierenden Haus Promovidad al Dios nicht. Über Jahrzehnte hinweg wurden neben offenkundigen Abwerbeversuchen durch Geld sowie Bestechungen zur Installation inkompetenter bis sabotierender Lokalherrscher und sogar Kirchenwürdenträger auch tendenziell eher verbotene Praktiken verfolgt. Besonders ein angeblicher und bis heute nicht näher geklärter Auftragsmord am in Guayall eingesetzten Sohn des Erzherzogs de la Sabia im Jahre 977 AD belastete die Beziehungen stark. Offiziell sei das Opfer bei der Begutachtung der Mine einem Konstruktionsfehler erlegen, der zum Einsturz eines Schachtes geführt habe. Mehrere übereinstimmende Aussagen konnten jedoch schnell belegen, dass es sich mitnichten nur um ein tragisches Unglück gehandelt haben muss. Erst das Einschreiten des Gottkaisers sowie die Erzwingung einer gemeinsamen Ehe zwischen den Promovidad al Dios und de la Sabia legte den Zwist bei. Das bei diesem [[Ehebund]] entstandene Ehepaar wurde naturgemäß als Herrscher von Guayall auf Lebenszeit eingesetzt. Unter Euclide de la Sabia und Vissa aus dem Hause Promovidad al Dios blühte die Stadt förmlich auf, indem vor allem die Begründung der Heiligen Sorridianischen Akademie der Gebirge als wissenschaftliche Forschungseinrichtung der [[Gesteinskunde]] gelang. Mit den hierzu vom Gottkaiser zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln konnte auch die Sorridianische Kirche erneut für einen weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur begeistert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab rund 1100 AD galt Guayall als tatsächliche Großstadt. Die Stadtgebiete wurden auf viele im Rahmen des eigenen Wachstums erst entstandenen Dörfer erweitert. Vor allem die lokalen Fischergemeinden wurden so inkorporiert und enger an die lokale Überwachung angebunden. Durch diese Maßnahme stiegen die Einnahmen der städtischen Kassen massiv an. Statt das Geld jedoch nur für den Wohlstand der Familie de la Sabia zu verprassen, wurden die vor Ort befindlichen Wirtschaftsbetriebe unterstützt. Durch gestiegene Löhne und mögliche Gewinnchancen gelockt, kehrten mehr Arbeiter in die Stadt ein. Die vermögenden Händler nutzten diese Möglichkeiten aus, um in einige Werftanlagen und weitere Bergbaubetriebe zu investieren, woraus die ersten heute im Bereich von Guayall Alto liegenden Unternehmungen entstanden. Das städtische Wachstum wurde durch die rund fünfzehn Jahre später deutlich zurückgefahrenen Investitionen der Herrscherfamilie zwar stark gebremst, aber nicht beendet. Langsam und stetig kletterte die Einwohnerzahl von Guayall in den Jahrhunderten auf über 30.000 Seelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Angriff des [[Remfur von Silvarsteed|Königs]] [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] auf Sorridia im Jahr 1337 AD entbrannte nicht nur ein brutaler, über mehrere Jahre währender Kampf, sondern auch ein [[Sorridianischer Bürgerkrieg|landesweiter Bürgerkrieg]]. Die Isla de la Riqueza und damit auch Guayall entging dem meisten Blutvergießen im Vergleich zur Region [[Caldagro]]. Nichtsdestotrotz kam es auch in Guayall zur Hinrichtung dutzender von der Bevölkerung des Verrats bezichtigter Individuen durch Selbstjustiz. Das Abbrennen mehrerer Arbeiterbarracken und der damit verbundene Tod von über einhundert Minenarbeitern hinterließ lange Zeit einen großen Hass auf Zuwanderer auf dem Norden der Nation. Der vermeintliche Täter, ein Geflohener aus Caldagro, entpuppte sich später als gänzlich unschuldig. Der eigentliche Verbrecher konnte erst Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges gefasst und vor einem Kriegstribunal des Todes verurteilt werden. In Guayall sorgte der große Brandmord jedoch für starke Unruhen. Besonders als ab dem Winter 1338 AD ganze Schiffe voller hungernder Flüchtlinge im Hafen der Stadt ankamen, wehrten sich die Einwohner gegen jede einzelne Person mehr in der Stadt. Erst wurden die Schiffe mit Ketten blockiert, dann wurde das Anlegen unmöglich gemacht und später wurden die Flüchtlingslager geplündert. Nicht einmal die Mitglieder der Sorridianischen Kirche vermochten zu schlichten oder eine akzeptable Lösung herbeizuführen. Erst durch das Einschreiten der Besatzung eines [[Sorridianische Marine|Sorridianischen Marineschiffes]] und der öffentlichkeitswirksamen Hinrichtung einiger Rädelsführer kehrte einigermaßen Ruhe in die Gassen Guayalls ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sorridianische Bürgerkrieg zeigte dennoch lange seine Spuren. Über viele Jahre war Guayall gezeichnet von Überbevölkerung, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit. Weit mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Caldagro trafen auf die Bevölkerung der nur etwa eineinhalb mal so großen Stadt. Streitigkeiten um Ressourcen des bloßen Überlebens blieben lange an der Tagesordnung. Besonders die Sorridianische Kirche tat alles in ihrer Macht stehende, indem Wohnbarracken errichtet und dünne Suppen in riesigen Kesseln verteilt worden, um das Leid zumindest zu lindern. Die Zeit heilte, wie so oft, auch im Falle Guayalls viele Wunden. Nach dem Ende des Krieges versöhnten sich die einstigen Widersacher in der Stadt. Mancherorts wurden neue Familienbande geschlossen und die einst verschmähte Arbeitskraft wurde für das Wachstum und den Wiederaufbau Caldagros benötigt. Gerade der Stein aus den Minen sowie die qualitativen Ziegel stehen heute vermutlich in vielen Orten im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guayall1.png|thumb|right|450px|Arbeit im Bergbau in Guayall Alto]]&lt;br /&gt;
In der Region um Montebrillo, residiert nicht nur das Kaiserhaus selbst, sondern auch die Familie der de la Sabia, ein Erzherzogengeschlecht aus den Urzeiten des sorridianischen Gottkaisertums. Gemeinsam mit den de la Estradas aus Montebrillo gelten sie als mitunter strengste Ausleger des Glaubens an Deyn Cador und tolerieren keine Abweichungen. Allerdings halten die Erzherzöge in ihrem in zwei Markgrafschaften geteilten Erzherzogtum, denen jeweils ein Sohn des Erzherzogs persönlich vorsteht, ebenso wichtige Teile der sorridianischen Wirtschaft und des Militärs, überwiegend auch durch Montebrillo bedingt.&lt;br /&gt;
Sabia montanhas&lt;br /&gt;
	Heilige Sorridianische Akademie der Gebirge&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Sorridia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cookey</name></author>
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