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	<title>Athalon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Rostsee-Platte&amp;diff=16996</id>
		<title>Rostsee-Platte</title>
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		<updated>2025-08-06T20:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rostplatte.png|right|thumb|400px|Eine Abbildung der Rostsee-Platte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Fundstück wurde am Ufer des tasperiner [[Rostsee|Rostsees]] unweit einer Kapellenruine geborgen und zur weiteren Untersuchung der [[Universität zu Patrien]] überantwortet. Dort übernahm eine interdisziplinäre Kommission die Aufgabe der Klassifizierung und Erforschung dieses ungewöhnlichen Gegenstandes. Nach Abschluss der Untersuchung wurde die Platte in die Obhut der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] überantwortet zur Vernichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsbericht==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Untersuchungsobjekt #002 (Arbeitstitel: &amp;quot;Rostplatte&amp;quot;) handelt es sich augenscheinlich um eine Steinplatte mit den Maßen 1,2 m Länge, 0,8 m Breite und 5 cm Höhe, welche vollkommen rostüberzogen aus dem Rostsee geborgen wurde. Eine erste oberflächliche Untersuchung offenbarte das Material der Platte, die aus dem Mineral Goethit besteht. Die Rostschicht widerum wies ungewöhnliche Eigenschaften auf, so entstand beim Entzünden einiger Rostpartikel eine auffallend purpur-rote Flamme. Es ist anzunehmen, dass diese Schicht auf der Platte durch die vollkommene Bedeckung mit dem Seewasser über einen längeren Zeitraum entstanden ist. Hierfür sprechen auch Ablagerungen von Muschelschalen und Algenresten in feinen Gesteinsrissen und in Vertiefungen auf der rötlich-braunen Rostschicht. Nähere Recherchen zum Fundort der Platte zur historischen Einordnung dieses Gegenstands erbrachten die Erkenntnis, dass die fundortnahe Kapelle im Jahr 520 AD errichtet wurde, zeitlich zusammenfallends mit einer rituellen Reinigung des Rostsees, zu der leider keine näheren Informationen vorliegen. Diese Erkenntnisse lenkten unsere Forschungsbemühungen in das Reich der übernatürlichen Kräfte und tatsächlich enthüllten tiefgehende kirchlich-rituelle Untersuchungen, dass der Platte dunkle Mächte innewohnen, die auf einen unheiligen Pakt hindeuten. Es steht zu befürchten, dass dieser Gegenstand Teil blasphemischer Rituale war, die auf unnatürliche Weise auf die Verlängerung des Lebens abzielten. Dies deckt sich auch mit Berichten von Fischern und Wanderern aus der Gegend, welche von Gesängen auf den Wassers des Sees zu Vollmondnächten berichten. Die Kommission übersendet das Fundstück der Sorridianischen Kirche mit dringender Empfehlung zur Unschädlichmachung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<updated>2025-08-06T20:12:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rostplatte.png|right|thumb|400px|Eine Abbildung der Rostsee-Platte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Fundstück wurde am Ufer des tasperiner [[Rostsee|Rostsees]] unweit einer Kapellenruine geborgen und zur weiteren Untersuchung der [[Universität zu Patrien]] überantwortet. Dort übernahm eine interdisziplinäre Kommission die Aufgabe der Klassifizierung und Erforschung dieses ungewöhnlichen Gegenstandes. Nach Abschluss der Untersuchung wurde die Platte in die Obhut der Sorridianischen Kirche überantwortet zur Vernichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsbericht==&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Untersuchungsobjekt #002 (Arbeitstitel: &amp;quot;Rostplatte&amp;quot;) handelt es sich augenscheinlich um eine Steinplatte mit den Maßen 1,2 m Länge, 0,8 m Breite und 5 cm Höhe, welche vollkommen rostüberzogen aus dem Rostsee geborgen wurde. Eine erste oberflächliche Untersuchung offenbarte das Material der Platte, die aus dem Mineral Goethit besteht. Die Rostschicht widerum wies ungewöhnliche Eigenschaften auf, so entstand beim Entzünden einiger Rostpartikel eine auffallend purpur-rote Flamme. Es ist anzunehmen, dass diese Schicht auf der Platte durch die vollkommene Bedeckung mit dem Seewasser über einen längeren Zeitraum entstanden ist. Hierfür sprechen auch Ablagerungen von Muschelschalen und Algenresten in feinen Gesteinsrissen und in Vertiefungen auf der rötlich-braunen Rostschicht. Nähere Recherchen zum Fundort der Platte zur historischen Einordnung dieses Gegenstands erbrachten die Erkenntnis, dass die fundortnahe Kapelle im Jahr 520 AD errichtet wurde, zeitlich zusammenfallends mit einer rituellen Reinigung des Rostsees, zu der leider keine näheren Informationen vorliegen. Diese Erkenntnisse lenkten unsere Forschungsbemühungen in das Reich der übernatürlichen Kräfte und tatsächlich enthüllten tiefgehende kirchlich-rituelle Untersuchungen, dass der Platte dunkle Mächte innewohnen, die auf einen unheiligen Pakt hindeuten. Es steht zu befürchten, dass dieser Gegenstand Teil blasphemischer Rituale war, die auf unnatürliche Weise auf die Verlängerung des Lebens abzielten. Dies deckt sich auch mit Berichten von Fischern und Wanderern aus der Gegend, welche von Gesängen auf den Wassers des Sees zu Vollmondnächten berichten. Die Kommission übersendet das Fundstück der Sorridianischen Kirche mit dringender Empfehlung zur Unschädlichmachung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Schmidt (Ludwigsruh)</title>
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		<updated>2025-02-15T00:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Schmidt''' ist der zweithäufigste Familienname in [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]], überwiegend entstammt die Bezeichnung dem des Schmiedehandwerks. Die hier repräsentierte Großfamilie stellt nur einen gesonderten Familienzweig dar, welche sich im Raum der [[Ludwigsruh|Stadt Ludwigsruh]] (Herzlande) befindet und dort ihren Hauptsitz pflegt. Allerdings haben sich auch von hier einzelne Vertreter über das gesamte Land und darüber hinaus ausgebreitet. Nicht jeder Schmidt muss automatisch mit dieser Familienbande in einer direkten Verwandtschaft stehen, allerdings ist es auch nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Familie besteht in erster Linie aus Handwerkern verschiedener Zünfte. Die meisten sind Schmiede, einige aber auch Kaufleute. Wenn auch gerade die Schmiede oft mit dem Militär zusammenarbeiten, sind unter den Truppen nur einzelne Familienmitglieder zu finden.  In jeder Stadt, in der es mehrere Familienmitglieder gibt, gibt es in der Regel auch ein Oberhaupt, das die Geschicke lenkt. Einmal im Jahr kommen diese Oberhäupter zusammen, um sich auszutauschen. Was mit einem großen Fest gefeiert wird. Der Zusammenhalt in der Familie ist stark. Der Respekt vor dem Oberhaupt groß, solange es im Sinne der Familie handelt. Der immense Zusammenhalt innerhalb der Familie wurzelt in ihren Ursprüngen. Die ersten Generationen der Schmidts waren geradezu erbärmlich arm und hatten nichts, außer einander. Gemeinsam gelang es ihnen, sich aus dem Tümpel zu ziehen und sich einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten. Die meisten Familienmitglieder sind sesshaft und reisen wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familienmitglieder==&lt;br /&gt;
*Rüdiger Schmidt (geboren ca. 1280), Schmied und Händler, Oberhaupt der Kernfamilie in Ludwigsruh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adelbert Schmidt (geboren ca. 1317), Soldat, Oberhaupt der Familie in Feywell, Sohn von Rüdiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Magda Schmidt (geboren ca. 1275), Schreinerin, Oberhaupt der Familie in Carviel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gustav Schmidt (geboren ca. 1279), Baumeister, Oberhaupt der Familie in Wolfshalm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Roswita Schmidt (geboren ca. 1270), Land- und Gastwirtin, Oberhaupt der Familie in Linnigh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*August Schmidt (geboren am 5. Rosenmond 1322), Söldner in den Grenzlanden, vorher Stadtgardist in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anton Schmidt (geboren am 4. Rosenmond 1323), Abenteurer, vorher Mitglied der Hafenwacht in Ludwigsruh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kamilla Schmidt, geborene Kupferlieb (geboren am 14. Heumond 1325), Händlerin, Alchemistin und Ehefrau von Anton, verstorben unter ungeklärten Umständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stammbaum (Anton Schmidt)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie_Schmidt_Stammbaum_vereinfach.png|middle|Stark vereinfachter Stammbaum der Familie Schmidt in Ludwigsruh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ahnentafel==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahnentafel_Fam_Schmidt.png|middle|Übersicht über aller bekannten Schmidts in Tasperin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Schmidt (Ludwigsruh)</title>
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		<updated>2025-02-15T00:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Schmidt''' ist der zweithäufigste Familienname in [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]], überwiegend entstammt die Bezeichnung dem des Schmiedehandwerks. Die hier repräsentierte Großfamilie stellt nur einen gesonderten Familienzweig dar, welche sich im Raum der [[Ludwigsruh|Stadt Ludwigsruh]] (Herzlande) befindet und dort ihren Hauptsitz pflegt. Allerdings haben sich auch von hier einzelne Vertreter über das gesamte Land und darüber hinaus ausgebreitet. Nicht jeder Schmidt muss automatisch mit dieser Familienbande in einer direkten Verwandtschaft stehen, allerdings ist es auch nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Familie besteht in erster Linie aus Handwerkern verschiedener Zünfte. Die meisten sind Schmiede, einige aber auch Kaufleute. Wenn auch gerade die Schmiede oft mit dem Militär zusammenarbeiten, sind unter den Truppen nur einzelne Familienmitglieder zu finden.  In jeder Stadt, in der es mehrere Familienmitglieder gibt, gibt es in der Regel auch ein Oberhaupt, das die Geschicke lenkt. Einmal im Jahr kommen diese Oberhäupter zusammen, um sich auszutauschen. Was mit einem großen Fest gefeiert wird. Der Zusammenhalt in der Familie ist stark. Der Respekt vor dem Oberhaupt groß, solange es im Sinne der Familie handelt. Der immense Zusammenhalt innerhalb der Familie wurzelt in ihren Ursprüngen. Die ersten Generationen der Schmidts waren geradezu erbärmlich arm und hatten nichts, außer einander. Gemeinsam gelang es ihnen, sich aus dem Tümpel zu ziehen und sich einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten. Die meisten Familienmitglieder sind sesshaft und reisen wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familienmitglieder==&lt;br /&gt;
*Rüdiger Schmidt (geboren ca. 1280), Schmied und Händler, Oberhaupt der Kernfamilie in Ludwigsruh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adelbert Schmidt (geboren ca 1317), Soldat, Oberhaupt der Familie in Feywell, Sohn von Rüdiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Magda Schmidt (geboren ca. 1275), Schreinerin, Oberhaupt der Familie in Carviel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gustav Schmidt (geboren ca. 1279), Baumeister, Oberhaupt der Familie in Wolfshalm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Roswita Schmidt (geboren ca 1270), Land- und Gastwirtin, Oberhaupt der Familie in Linnigh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*August Schmidt (geboren am 5. Rosenmond 1322), Söldner in den Grenzlanden, vorher Stadtgardist in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anton Schmidt (geboren am 4. Rosenmond 1323), Abenteurer, vorher Mitglied der Hafenwacht in Ludwigsruh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kamilla Schmidt, geborene Kupferlieb (geboren am 14. Heumond 1325), Händlerin, Alchemistin und Ehefrau von Anton, verstorben unter ungeklärten Umständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stammbaum (Anton Schmidt)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie_Schmidt_Stammbaum_vereinfach.png|middle|Stark vereinfachter Stammbaum der Familie Schmidt in Ludwigsruh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ahnentafel==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahnentafel_Fam_Schmidt.png|middle|Übersicht über aller bekannten Schmidts in Tasperin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Katharinaische_Kirche&amp;diff=16318</id>
		<title>Katharinaische Kirche</title>
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		<updated>2025-02-15T00:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KatharinaischeKirche.png|thumb|right|450px|Altarraum der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Katharinaische Kirche ist eine [[:Kategorie:Heilige Stätte|Heilige Stätte]] der [[Hl. Katharina]], einer der [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]. Die Heilige Stätte befindet sich in [[Feywell]], der Hauptstadt der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|tasperinischen]] Provinz Velhard.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Katharinaische Kirche ist eine Kathedrale der Heiligen Katharina in der Stadt Feywell. Ihr Bau erfolgte zur Kolonialisierung der Stadt 682 AD durch [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Siedler. Nachdem das Silvanos-Edikt erlassen wurde und Tasperin seine Unabhängigkeit von Sorridia verkündete, widmete die [[Silvanische Kirche]] das Gotteshaus zu ihren Zwecken um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten umfangreiche Umbauarbeiten in denen der halbe Innenraum umgestaltet wurde. Mehrere Statuen des sorridianischen Gottkaisers wurden entfernt, anstelle dessen wurden Bildnisse der Heiligen Katharina von lokalen Steinmetzen gefertigt. Drei Künstler aus [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] wurden beauftragt den Deckenbereich zu übermalen. Von der einstigen Niederkunft des ersten Sohnes von [[Jakobus der Hühnerzüchter|Jakobus dem Hühnerzüchter]] ist heute nichts mehr zu sehen. Darstellungen des Sieges von [[Deyn Cador]] über [[Skrettjah]] und der darauffolgenden Pflege Deyns durch Katharina im Stil der [[Kunstgeschichte#Hiltrik (550 AD - 850 AD)|hitrischen Kunst]] sind heute ein Ort für glaubensgewandte Pilger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alltäglichen Messen werden die Werte [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] betont und ein deyntreuer Lebensweg hervorgehoben. Nach den Glaubensbekenntnissen wird regelmäßig eine öffentliche Armenspeisung durchgeführt. Im Winter lassen die Ordensmitglieder Zelte im Vorhof der Kirche aufstellen, in denen Obdachlose nächtigen können. Daneben werden ausgesprochen viele karitative Unternehmungen unter dem Banner der Katharinaischen Kirche durchgeführt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Stätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Tasperin_-_eine_Landesabhandlung&amp;diff=16317</id>
		<title>Tasperin - eine Landesabhandlung</title>
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		<updated>2025-02-15T00:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Schriftwerk&lt;br /&gt;
|Name={{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
|Bild=[[Datei:Tasperin eineLandesabhandlung.png|300px]]&lt;br /&gt;
|Kategorie=Lehrbuch&lt;br /&gt;
|Herkunft=[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]], [[Linnigh]]&lt;br /&gt;
|Datum=Jahr 1329&lt;br /&gt;
|Autor=Friedhelm Pickmann&lt;br /&gt;
|Sprache=[[Sprachen#Tasperin|Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=326 Seiten&lt;br /&gt;
|Exemplare=~2860 gedruckte Fassungen&lt;br /&gt;
|Fachrichtung=[[Geographie]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;quot;'''Tasperin - eine Landesabhandlung'''&amp;quot; ist ein umfassendes Kompendium über das geographische und lokale Wissen der einzelnen Provinzen [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]]. Demzufolge ist es in 6 Kapitel mit einer langen Einleitung aufgeteilt. Der Autor Friedhelm Pickmann reiste als gelehrsamer Schriftsteller durch die einzelnen Provinzen und versuchte ihre Hintergründe sowie das Wesen ihrer Bewohner zu ergründen. Seine Erkenntnisse, insbesondere geographischer Natur, fasste er in dem ausführlichen Werk zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kapitel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Einleitung''': In der Einleitung erklärt Pickmann das politische System des Kaisertums und der darunterliegenden Provinzen, Fürstentümer und Grafschaften. Er geht auf die Besonderheiten der [[Reichsstadt Carviel#Politik|Reichsstädte]] ein und fasst das Ziel des Buches noch einmal zusammen - eine ausführliche Beschreibung über das Land zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Herzlande''': Im ersten Kapitel des Buches werden die zentral gelegenen Herzlände sowie die Reichsstadt [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] mit dem regierenden Kaiserhaus thematisiert. Pickmann fasst die großen Industrien des Schmiedebaus, der Holzindustrie und der Kriegswaffenschmiede an den einzelnen Standorten zusammen. Er summiert die Lage zwischen [[Prage]] und Carve, mit einer geschützten Lage am Ozean zu den großen Standortfaktoren der Herzlande. Besonders die Städte [[Weissenstein]] mit der dortigen [[Akademie von Weissenstein]] und [[Ludwigsruh]] mit seiner blühenden Hochindustrie gelten als Schwerpunkte der Wirtschaft. Daneben werden die stattlichen Gestüte [[Silvarhof|Silvarhofs]] ausgesprochen hervorgehoben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Kornfall''': Im zweiten Kapital kommt der Autor auf die Kornkammer Tasperins zu sprechen. Über drei Seiten schwelgt er von den endlosen Feldern, die nahezu die ganze Nation im Alleingang ernähren können. Er schreibt von dem holprigen Verlauf der gigantischen [[Prage]] und der stark befestigten Grenze zum [[Königreich Sorridia]], auf der anderen Seite des Wyrzgebirges. [[Linnigh]] hebt er als seine Geburtsstadt natürlich auch hervor, lässt aber [[Weitenfeld]] und die Grenzstadt [[Eysenlan]] nicht unerwähnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Pickman.png|thumb|right|450px|Pickmann beim Schreiben seines Buches]]&lt;br /&gt;
*'''Bühlmark''': Das dritte Kapital fasst die hügelige und bergige Provinz der Bühlmark als das Gebiet für den Abbau von Erzen und Steinen im ganzen Kaiserreich schlechthin zusammen. Die hart und fast unermüdlich arbeitenden (und trinkenden) Bühlmärker gelten als besonders fleißig und erpicht sich einen Rang und Namen in dieser Welt zu machen. Die Provinzhauptstadt [[Auenthal]] in ihrer vom [[Südliches Fahlgebirge|Südlichen Fahlgebirge]] umschlossenen Lage auf einem Hügelplateau sei einmalig in dieser Welt.  Doch wesentlich imposanter seien die Festung von [[Rabenfels]] oder die tiefen Minen [[Ippenstedt|Ippenstedts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Severien''': Im vierten Kapitel, über Severien, berichtet Pickmann von der Stadt [[Wolfshalm]] sowie dem eher ländlich gelegenen [[Lutin]]. Er beschreibt die Grenze zu [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrum]] und die Tahlersche Seenplatte ebenso wie den imposant dichten Sylkerwald. Allerdings macht der Autor auch deutlich, wie abgelegen Severien zwischen den wirtschaftlich starken Provinzen der Herzlande und Kornfalls ist und wie die Bevölkerung eher zur Abwanderung in andere Provinzen tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Fahlstrad''': Kapital fünf befasst sich mit dem von Sümpfen und Elend geprägten Fahlstrad und seiner gespaltenen Rolle zwischen der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] und der [[Akademie von Schwarzwasser]]. Teils wirkt es so, als sei der Autor nicht besonders von der teils völlig verarmten Provinz überzeugt und spricht ihr ein sehr gleichgültiges bis hoffnungsloses Schicksal zu. Gerade [[Silberbruck]] führt er als Beispiel einer verwahrlosten und nicht mehr zu rettenden Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Wyllion''': Das neugefasste sechste Kapitel des Buches fasst die Verhältnisse in der 1359 AD eingegliederten Provinz Wyllion ein. Der Autor Pickmann weist sehr auf die überbordende militärische Präsenz der Tasperiner Truppen im Grenzbereich sowie die weitgehende Zerstörung durch die jahrelangen Aufstände und Unruhen in dem ehemaligen [[Königreich Fallice|Fallicer]] Herzogtum hin. Entgegenstellend hebt er die bisher aufgefundenen großen Bodenschätze am [[Wyrzgebirge]] als bedeutsame Möglichkeit für den persönlichen und staatlichen Fortschritt hin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Velhard''': Sein Buch schließt er mit dem siebten Kapital über die Provinz Velhard und seine Hauptstadt Feywell. Hoch im Norden den wesentlichen Teil der Grenze zu den [[Haldarische Stammesländer|Haldarischen Stammesländern]] bildend, sei die Provinz stets großen Gefahren ausgesetzt. Die größten Fraktionen innerhalb der Provinz seien das Tasperiner Heer und die Banditenbanden. Zwar verfügt Velhard mit [[Am Strome]], Pforten oder Hochenstein über bedeutende und wichtig gelegene Städte, doch machen die fast unlösbaren Probleme der Provinz ihr Wachstum und damit ihren Erfolg zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk abschließen tut Friedhelm Pickmann damit, dass er die lebenswertesten Provinzen innerhalb Tasperins noch einmal nennt. Für den Leser an dieser Stelle fast schon selbsterklärend: die Herzlande, Kornfall und die Bühlmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersetzung außerhalb des Tasperins existiert bereits. Das Werk wurde in die [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianische]] Sprache übersetzt und in wenigen Bibliotheken innerhalb [[Königreich Sorridia|Sorridias]] und [[Königreich Patrien|Patriens]] verteilt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche&amp;diff=16302</id>
		<title>Feiertage der Sorridianischen Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Feiertage_der_Sorridianischen_Kirche&amp;diff=16302"/>
		<updated>2025-02-09T01:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Feiertage3.png|thumb|right|450px|Markt zum Festtag]]&lt;br /&gt;
Die [[Feiertage]] der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] sind die speziellen Feiertage, die die Anhänger der [[Religion]] [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] in der Organisation der Sorridianischen Kirche regelmäßig begehen und feiern. Sie werden vor allem auf dem Gebiet des [[Königreich Sorridia|Königreichs Sorridia]], des [[Königreich Patrien|Königreichs Patrien]], des [[Fallicer Bund|Fallicer Bunds]] sowie weiten Teilen des [[Nostrisches Imperium|Nostrischen Imperiums]] in Festakten ausgelebt. In den anderen Nationen [[Leändrien|Leändriens]] unternehmen die Gläubigen häufig auf die Festivitäten, jedoch in weitaus kleinerem Rahmen und meist hinter verschlossenen Türen. Im Einflussgebiet der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] ist die Ausübung der sorridianischen Feiertage zwar verpönt, aber nicht pauschal verboten sofern Deyn Cador gehuldigt wird. Im [[Kalifat Al'bastra]] darf nur innerhalb der bekannten kalifatischen Gemeinden außerhalb der Kirchen gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sorridianische_Kirche|Sorridianischen]] richtet die Feiertage basierend auf den Aspekten und aufgezeichneten Taten Deyn Cadors im [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reich]] aus. Die Kirche als zentraler Bestandteil der Gesellschaft in allen vorgenannten Nationen richtet in großen und ausgelassenen Feierlichkeiten die Tage aus, um die Menschen zusammenzubringen und dem staatsgebenden Deyn Cador zu huldigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tag des Gottkönigs==&lt;br /&gt;
Der Tag des Gottkönigs (vormalig auch Tag des Gottkaisers, auf [[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianisch]] ''Giorno del Diore'') wird stets am Geburtstag des [[Gottkönige Sorridias|ersten Gottkaisers]] begangen. Dieser ist den Geschichtsbüchern zufolge der [[Zeitrechnung|28. Wolfsmond]] (28. Januar) eines jeden Jahres. Julianos, erster Sohn von [[Jakobus der Hühnerzüchter|Jakobus dem Hühnerzüchter]], gilt als Begründer der Sorridianischen Kirche und damit auch als Schöpfer des sorridianischen Staates. Als Dank seines Wirkens und der Treue seines Vaters nach wird das große Fest in jedem Ort unter der Kirche massiv gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptveranstaltung wird entlang des [[Alagón]] abgehalten, wie es bereits vor über tausend Jahren bei Julianos Krönung der Fall war. Die Ufer werden mit farbenfrohen Mästen geschmückt, Barkassen und kleine Boote füllen den Fluss und ermöglichen ein beinahe nahtloses Laufen auf dem Wasser. Musik wird gespielt, eine große Prozession zieht entlang des Ufers, wobei die Uferseiten im jährlichen Wechsel getauscht werden. Zumeist schickt der Gottkönig nur Vertreter auf die Feste, aber alle paar Jahre führt er selbst die Prozession der Kirche an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben schmackhaften [[Speisen]] und guten [[Alkoholica|Tränken]] werden überall Lobeshymnen über Gottkönig und Land gesprochen. Die Menschen sind angehalten ihre Behausungen und Heimatorte zu putzen, Pflanzen für den bevorstehenden Frühling zu stärken sowie die mehrere Stunden gehende Messe zu besuchen. In vielen Gemeinden haben sich kleine Rituale entwickelt, die ganz unabhängig vom großen Fest abgehalten werden. So ist stellenweise in [[Caldagro]] ein Wettlauf zu den einzelnen Körperteilen des Gottkönigs (bemalte Pfähle) beliebt, auf der [[Region Granhojas|Isla de la Riqueza]] hingegen eher ein Wetttrinken und Münzwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gläubigen der Sorridianischen Kirche sind an diesem Tag möglichst von ihrer Arbeit freizustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fest von Montebrillo==&lt;br /&gt;
[[Datei:FestvonMontebrillo.png|thumb|right|450px|Straßenzeile in Montebrillo während des Festes]]&lt;br /&gt;
Dieser regional entstandene Feiertag ist wegen seiner überregionalen, wenn nicht gar landesweiten, Sogwirkung mittlerweile als landesweiter Feiertag verbreitet. Die eigentlichen Festivitäten des Fests von Montebrillo werden, wie der Name es bereits vermuten lässt, jedoch nur in und um [[Montebrillo]] abgehalten. Auf der Landessprache [[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianisch]] wird er auch ''Festa di Montebrillo'' genannt. Er wird jedes Jahr am [[Zeitrechnung|03. Lenzmond]] (03. März) abgehalten. An diesem denkwürdigen Tag wird einem Marsch von [[Jakobus der Hühnerzüchter|Jakobus dem Hühnerzüchter]] in das einstige Bergdorf Montebrillo gedacht. Völlig erschöpft sei er in der Siedlung angekommen, aber sogleich von einer verzweifelten Frau freundlich und zuvorkommend bewirtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gespräch erfuhr Jakobus von der schweren Erkrankung des Ehegatten der Frau. Er sollte seit Wochen in einem Delirium voller Erschöpfung schlafend, doch noch lange nicht tot, auf seinem Strohgemach gelegen haben. Jakobus wandte sich der Frau zu und beruhigte sie. Gemeinsam gingen sie in die Schlafkammer des Paares, wo der ruhende Mann wartete. Jakobus habe der Frau gezeigt, wie man zu [[Deyn Cador]] betet. Anschließend soll ein helles Licht durch das Fenster gefallen sein, was Jakobus mit einem Schwenk seiner rechten Hand in die Richtung des Mannes lenken konnte. Er erwachte sogleich wieder, gänzlich ohne Schmerz und Verzweiflung. Seine Frau, und auch er selbst, waren Jakobus so dankbar, dass sie ihn für einige Tage bewirteten und gar auf ihrem eigenen Strohhaufen schlafen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wunder des Jakobus in Montebrillo wird seither als Anlass für einen morgendlichen Kirchenbesuch genommen. Anschließend ist die Gastfreundschaft, wie sie Jakobus gewährt wurde, allen anderen Reisenden zu zeigen. Viele Menschen kommen daher aus dem Umland nach Montebrillo, um sich von den Bewohnern kostenlos bekochen zu lassen. Die offenen Türen der Häuser sind ein gutes Zeichen, welches die innersten Prinzipien der Güte und Dankbarkeit widerspiegeln sollen. Heute werden sie aber auch gerne von opportunistischen Individuen ausgenutzt, die eigens für diesen Zweck nach Montebrillo kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Festtagsmesse des Festes von Montebrillo erhalten alle Gläubigen eine Seelenheilung durch die Mitglieder Sorridianischen Kirche, weshalb zu diesem Festtage Pilgerfahrten nach Montebrillo weit verbreitet sind und die Bedeutung des Tages untermauert wird. Auch Beichten und Glaubensgelübde werden ebenso an diesem Tag abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiligs Huhn==&lt;br /&gt;
Heiligs Huhn ist eines der wichtigsten Feste [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] und seiner Kirchen. Es ist ein zweitägiges Fest der Natur, des Ackerbaus sowie des natürlichen Kreislaufs. Versinnbildlicht wird der Tag durch das Huhn und seine Brut, die die Augen und Ohren Deyn Cadors auf [[Athalon]] darstellen. Der Feiertag findet stets im [[Zeitrechnung|Grasmond]] (April), aber an wechselnden Daten statt. Die [[:Kategorie:Stadt|Städte]] werden an diesem besonderen Tag im Frühjahr mit farbenfrohen Bändern und anderen Dekorationen geschmückt. Auch die Bürger kleiden sich farbenfroh, um gemeinsam ausgelassen zu feiern, nachdem bei einer Messe das ranghöchste Kirchenmitglied der Gemeinde die Geschichte des Festes gepredigt hat. Die [[Sorridianer]] nennen diesen Tag auch ''Santo Pollo'' oder kurz ''Sapo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am zweiten Tag dieses hohen Festes kommen die Bürger am Abend erneut zusammen, um ein großes Huhn aus Holz und anderen bemalten und geschmückten Materialien zu verbrennen. Einer Legende nach zeigte sich das Licht des Herrn Jakobus dem Hühnerzüchter vor allem über die Hühner Deyn Cadors, sodass die Tiere an diesen Tagen besondere Zuneigung und Aufmerksamkeit erhalten. Die Hühner brachten nicht nur Jakobus Wärme und Führung in der Dunkelheit, sie stehen heute noch stellvertretend für das Wirken Deyn Cadors auf ganz [[Athalon]]. Das große, brennende Huhn spendet Wärme und Führung in der Dunkelheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des gesamten Festes sind Kirchenangehörige dazu angehalten vor Hühnern das Haupt zu neigen, diese ehrerbietenden Taten werden aber auch Gemeindemitgliedern nahegelegt. Kleinere Wettkämpfe drehen sich ebenfalls um das Ei und beinhalten die Eiersuche, den Eierlauf oder das Bemalen von Eiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gläubigen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] sind an diesen Tagen möglichst von ihrer Arbeit zu befreien. Heiligs Huhn ist auch ein Feiertag der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tag des Herrn==&lt;br /&gt;
Der Tag des Herrn, im [[Sprachen#Sorridianisch|Sorridianischen]] ''Divina data'', ist ein offizieller und zumindest in [[Königreich Sorridia|Sorridia]] staatlich anerkannter Tag der Arbeitsniederlegung. Offiziell um ca. [[Chronologica|740 AD]] eingeführt wurde ein Datum auserkoren an denen die Gläubigen ungestört ihren Kirchgängen und Beichten nachgehen können. Zuvor bestanden eher lose, regionale Tage, die vor allem von der Gunst lokaler Adliger oder dem Willen des amtierenden Gottkaisers abhängig waren. Mit einem Erlass des [[Gottkönige Sorridias|Gottkaisers]] wurden alle notwendigen Betriebe fortan aufgefordert ihre Auslagen für diesen Tag zu räumen und Türen zu schließen. Der Tag des Herrn wird am [[Zeitrechnung|28. Weidenmond]] (28. Mai) gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Lesungen der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] durch die Kirche erschuf Deyn Cador an diesem Tag die Welt. Die [[Weltenschaffung]] soll an diesem begonnen und abgeschlossen worden sein, woraufhin das Wirken Deyn Cadors über den [[Menschenvolk]] begonnen hat. Die Gläubigen sind an diesem Tag daher angehalten die Arbeit ruhen zu lassen, ganztägig zu schweigen und die Schöpfung und Schönheit der Welt zu genießen. Zeremonien oder Feierlichkeiten gibt es an diesem Tag in der Regel nicht, da dies die geforderte Stille brechen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tag der Toten==&lt;br /&gt;
[[Datei:TagderToten.png|thumb|right|450px|Friedhof am Tag der Toten]]&lt;br /&gt;
Der Tag der Toten ist der Gedenktag an Tote und Verstorbene in den [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianisch-sprachigen]] Nationen. Er wird auch als ''Giorno della Morte'' oder ''Dia de los Muertos'' bezeichnet. Er wird alljährlich am [[Zeitrechnung|letzten Tag des Weinmonds]] (letzter Oktobertag) abgehalten und ist oft mit familieneigenen Traditionen verbunden, die sich von Haushalt zu Haushalt unterscheiden können. Über den Tag soll den Toten mit kleinen Gedichten oder auch einfachem Gedenken gehuldigt werden. Das Tagwerk wird normal verrichtet, bevor die erweiterte Familie zum gemeinsamen Abendessen am größtmöglichen Tisch zusammenkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sonnenuntergang sollen sich die Gläubigen dann gelbe oder orange Kleider und Hemden anziehen sowie das Gesicht mit weißem [[Kalkstein|Kalkpulver]] einreiben. Zuvor werden die Straßen und Innenhöfe, besonders aber die Friedhöfe mit Blumen und Kerzen geschmückt sowie bestückt. In einem kleinen Zug trägt jeder Angehörige eine eigene Kerze in der Hand, die von den ältesten Familienmitgliedern entzündet wird. Die Flamme wird dann jeweils an ein jüngeres Familienmitglied überreicht bis alle eine brennende Kerze halten. Gemeinsam wird mit Gesang zum Friedhof gezogen, wo die Grabsteine der verstorbenen Verwandten gereinigt werden. Nach einer gründlichen Säuberung werden die Gräber mit dem im Gesicht hängenden Kalk eingerieben. Abschließend wird weiter gesungen bis die Kerzen abgebrannt sind oder Sonnenuntergang bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gläubigen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] sind an diesen Tagen am Abend möglichst von ihrer Arbeit zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sternennacht==&lt;br /&gt;
Die an wechselnden Daten im [[Zeitrechnung|Eismond]] (Dezember) stattfindende Sternennacht heißt auf [[Sprachen#Sorridianisch|sorridianisch]] auch ''Nostellata''. Während der Tag der Sternennacht als Tag mit gewöhnlichem Ablauf gilt, sind bereits Wochen zuvor die ersten Vorbereitungen zu treffen. Geschenke für die Liebsten sind zu besorgen und auch ein großer [[Baum]] ist bereits vorbereitend zu schmücken. Nach Sonnenuntergang kommt die Gemeinde zu einer Predigt in der Kirche zusammen bevor alle Mitglieder sich um den Sternennachtsbaum versammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr erscheinen in dieser Nacht Sterne am Himmel, die von [[Sternenkunde|Sternenkundler]] glücklicherweise im Voraus genau datiert werden können. Sie werden das Licht des Herrn [[Deyn Cador]] auf seine Gläubigen herab. Einzig der strahlende Baum und die Sterne sollen die Nacht erhellen. Gerade der [[Metall|metallene]] Stern an der Spitze des Baumes wird oft so lang poliert bis er im Glanz der Nacht fast schon zu glühen scheint. Die in silberfarbener Dekoration geschmückte Stadt funkelt dank der kleinen Reflexionen überall, erleuchtet vom Licht der Nacht. Die Lehren der Kirche besagen, dass in dieser Nacht jegliche finstre Macht in diesem Licht ihre Kraft verliert und die Flammen des Herrn umso heller leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Sternennacht überliefert der Dorfälteste mit seinen Helfern die Geschenke in kleinen Säcken an die Empfänger. In größeren Ortschaften werden die Geschenke direkt im Familienverbund und mit den Freunden ausgetauscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gläubigen der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] sind an diesen Tagen am Abend möglichst von ihrer Arbeit zu befreien. Sternennacht ist auch ein Feiertag der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelles]][[Kategorie:Königreich Sorridia]][[Kategorie:Königreich Patrien]][[Kategorie:Nostrisches Imperium]][[Kategorie:Fallicer Bund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vinis&amp;diff=16301</id>
		<title>Vinis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Vinis&amp;diff=16301"/>
		<updated>2025-02-08T20:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Vinis.png|400px|right|thumb|Künstlerische Darstellung des geteilten Planeten Vinis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vinis ist der fünfte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Vinis steht demnach an fünfter Stelle. Vor ihm kreist [[Rubens]] an vierter, hinter ihm [[Predithon]] an sechster Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Vinis wird auch als ''Der Geteilte'' bezeichnet. Durch seine bemerkenswerte Teilung der möglichen Lebensräume auf seiner Oberfläche hat er diesen passenden Beinamen erhalten. Seine langsame Rotation um die eigene Achse sorgt dafür, dass zumeist nur der gleiche Teil seiner Oberfläche das Licht der zentral stehenden Sonne einfängt. Andere Teile verharren dafür teilweise über [[Zeitrechnung|Jahre]] auf [[Athalon]] im kalten Schatten, sodass sich eine dichte Eisschicht in Form einer ausgekühlten Eisöde auf seiner Oberfläche bildet. In den vom Sonnenlicht erwärmten Bereichen schmilzt das Eis stark und verdunstet, sodass die darunter liegende Sandwüste freigelegt wird. Die dort herrschenden enormen Temperaturen konnten von Astrologen bisher nur vermutet werden, jedoch scheint kein Leben auf einer der grausamen Seiten des Vinis möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Planet verfügt über keine Monde oder andere Satelliten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Rubens&amp;diff=16300</id>
		<title>Rubens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Rubens&amp;diff=16300"/>
		<updated>2025-02-08T20:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rubens.webp|450px|right|thumb|Künstlerische Darstellung des grauen Planeten Rubens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubens ist der vierte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Rubens steht demnach an vierter Stelle. Vor ihm kreist [[Athalon]] an dritter, hinter ihm [[Vinis]] an fünfter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Rubens wird auch als ''Der Verbrannte'' bezeichnet und ist nach den Sichtungen des [[Archivarium Planetarus]] eine graue Felslandschaft ohne Leben. Übersät von Einschlagskratern anderer Himmelskörper ist Rubens in eine staubige Atmosphäre gehüllt. Auf ihm toben Sand- und Dreckstürme, die ihn an manchen Tagen in einem braunen Nebel verschwinden lassen. Auf der gesamten Oberfläche des Planeten wurden weder Wasser noch anderweitige Lebensformen oder Flüssigkeiten entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Mond oder anderer Satellit umkreist Rubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Sternenkunde&amp;diff=16299</id>
		<title>Sternenkunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Sternenkunde&amp;diff=16299"/>
		<updated>2025-02-08T18:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sternenkunde1.png|thumb|right|450px|Gezeichnete Darstellung eines Sternenkundlers am Teleskop]]&lt;br /&gt;
Die Sternenkunde ist die Wissenschaft von den Gestirnen. Sie untersucht mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Positionen, Bewegungen und Eigenschaften der Objekte im Universum, also der Himmelskörper (Planeten, Monde, Asteroiden, Sterne einschließlich der Sonne, Sternhaufen, Galaxien und Galaxienhaufen). Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Himmelskörper==&lt;br /&gt;
Die Sternenkundler Athalons haben bisher zwölf Himmelskörper ausmachen und in eine Reihenfolge bringen können. Durch die Errungenschaften der [[Ingenieurskunst]] gelang es fortschrittlichere Teleskope und Fernrohre zu konstruieren, die einen weiteren Blick in die Sterne ermöglichten. Dank dieser Technologien konnten den Planeten erstmals Eigenschaften unterstellt werden. Auch wurden die Himmelskörper umkreisenden Monde entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Publikation im [[Leändischer Herold|Leändischen Herold]] umfasste die folgenden Himmelskörper und ihre Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=100% class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;vordergrund&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Position !! Himmelskörper !! Bezeichnungen !! Eigenschaften !! Monde&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zentrum || [[Sonne]]  || - || Unbeschreibliche Hitze, Domäne Deyn Cadors || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Eins || [[Caballus]] || Der Reiter || Extreme Temperaturen, Schnellster Planet || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zwei || [[Viridis]] || Die Lebendige || Urwälder, Ozeane, Zwillingsmonde || 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Drei || [[Athalon]] || Der Herrscher || Heimatplanet, Ursprung von Leben || 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Vier || [[Rubens]] || Der Verbrannte || Felsenlandschaften, Einöde || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Fünf || [[Vinis]] || Der Geteilte || Geteilte Oberfläche: Schimmernde Wüste und Ausgekühlte Eisöde || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Sechs || [[Predithon]] || Der Zerstreute || Ansammlung Gesteinsbrocken || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Sieben || [[Mor’thum]] || Der Tote || Düster, Unwirtlich, Magieverbunden || 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Acht || [[Advendor]] || Der Wanderer || Gletscherlandschaften || 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Neun || [[Alucina]] || Die Träumerin || Größter Planet, Ring aus Gesteinsbrocken, Gasförmige Oberfläche || 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zehn || [[Dea]] || Die Mutter || Zweitgrößter Planet, 99 Monde, Gasförmige Oberfläche || 99&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| Elf || [[Nuntius]] || Der Bote || Kleinster Planet, Bedeutung im Okkultismus ||???&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zwölf || [[Alienus Dis]] || Der Fremde || Großes Mysterium, Unbekannt ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die verschiedenen Weltbilder==&lt;br /&gt;
Seit Hunderten von Jahren dominiert das geozentrische Weltbild die Ansicht von Sternenkundlern und weltlicher wie geistlicher Forschung. Es galt als nahezu unbestritten, dass sich alle Himmelskörper um den feststehenden Planeten Athalon drehen, während wir fest verankert ruhen. Auch die Kirchen vertraten die Auffassung, dass sich alle Himmelskörper um das weltliche Dasein der Menschen drehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngsten Jahren wurde jedoch das Heliozentrische Weltbild publiziert und erhielt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Wurde es erst nur als blasphemische Phantasie abgetan, wendet sich die Forschung heute mehr und mehr diesem Bild zu. Die Ansichten zum Sternenbild sind gespalten und sehr uneins. Während es für die meisten Menschen keinen Unterschied macht, ob Athalon oder die Sonne im Zentrum allen Seins im Universum stehen, blüht die Wissenschaft gerade so auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geozentrisches Weltbild===&lt;br /&gt;
Das klassische, geozentrische und veraltete Weltbild ist die Ansicht, die sich schon seit jeher durch die Geschichte Athalons zieht, obwohl Deyn selber dieser Theorie widerspricht. Hierbei ist der Knackpunkt, dass alles sich um uns dreht. Die Planeten, die die Erde umkreisen sind in der Reihenfolge weit entfernt der Mond, anschließend [[Caballus]] der Reiter, die Lebendige [[Viridis]], dann die Sonne, [[Rubens]] der Verbrannte, [[Vinis]] der Geteilte und anschließend der Zerstreute [[Predithon]]. Die Planeten rotieren dann innerhalb ihrer Laufbahn um die Erde herum noch in kleinerem Kreis. Ganz außer Acht gelassen sind dabei die fünf Planeten [[Advendor]], [[Alucina]], [[Dea]], [[Nuntius]] und [[Alienus Dis]]. Von ihren Kritikern wird sie als vollständig abwegige Theorie bezeichnet. Dennoch vermag sie seit Anbeginn der Zeit einige intelligente Männer in den Wahnsinn gerissen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heliozentrisches Weltbild===&lt;br /&gt;
Moderne Theorien, basierend auf Deyn Cadors grenzenlosem Wissen, berichten hingegen, die Sonne ist der Mittelpunkt und andere Planeten drehen sich um die Sonne. Laut diesen ist in der Mitte die [[Sonne]], darum herum drehen sich in der Reihenfolge weit entfernt erst der Reiter [[Caballus]], anschließend die Lebendige [[Viridis]], dann erst [[Athalon]] gefolgt von dem Verbrannten [[Rubens]], dem Geteilten [[Vinis]], dem Verstreuten [[Predithon]], dem Toten [[Mor’thum]] und dem Wanderer [[Advendor]], schlussendlich dann noch die Träumerin [[Alucina]], die Mutter [[Dea]], der Bote [[Nuntius]] und der Fremde [[Alienus Dis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sternzeichen==&lt;br /&gt;
Die Sternzeichen sind Symbolbilder, die die Monate mit den sog. Tierkreiszeichen verbinden. Sie gelten als mythologischer Verbund von Himmelkörpern mit den Menschen, manche sagen ihnen gar eine noch tiefere Wirkung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Sternzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sternbilder==&lt;br /&gt;
Neben den Tierkreiszeichen gibt es eine Vielzahl anderer Sternbilder, die am Nachthimmel identifiziert wurden. Da die Ansicht des Firmaments lokalen Variationen unterlegen ist, kommt es, auch kulturellen Unterschieden geschuldet, zu unterschiedlichen Sternenkombinationen, die zu diversen Sternenbildern zusammengefasst werden über ganz Leändrien hinweg. Unter Gelehrten sorgt dies regelmäßig für heftige Debatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Sternbilder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:35%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Lehrstätten der Sternenkunde'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=15% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|[[Reichsstadt Carviel|Carviel]]&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Universität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|Rodstedt&lt;br /&gt;
|Bonningtsches Haus der Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Sternkundler==&lt;br /&gt;
*Edward Herbel ([[Königreich_Nostrien|Nostrischer]] Sternkundler, Entdecker von [[Alienus Dis]])&lt;br /&gt;
*Gustel Gerstenstreich ([[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Sternkundler, erster Benenner des Sternbilds &amp;quot;Schlange&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]] ([[Königreich Weidtland|Weidtländischer]] Sternkundler und Prior, Vertreter des Heliozentrischen Weltbildes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Sternenkunde&amp;diff=16298</id>
		<title>Sternenkunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Sternenkunde&amp;diff=16298"/>
		<updated>2025-02-08T18:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sternenkunde1.png|thumb|right|450px|Gezeichnete Darstellung eines Sternenkundlers am Teleskop]]&lt;br /&gt;
Die Sternenkunde ist die Wissenschaft von den Gestirnen. Sie untersucht mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Positionen, Bewegungen und Eigenschaften der Objekte im Universum, also der Himmelskörper (Planeten, Monde, Asteroiden, Sterne einschließlich der Sonne, Sternhaufen, Galaxien und Galaxienhaufen). Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Himmelskörper==&lt;br /&gt;
Die Sternenkundler Athalons haben bisher zwölf Himmelskörper ausmachen und in eine Reihenfolge bringen können. Durch die Errungenschaften der [[Ingenieurskunst]] gelang es fortschrittlichere Teleskope und Fernrohre zu konstruieren, die einen weiteren Blick in die Sterne ermöglichten. Dank dieser Technologien konnten den Planeten erstmals Eigenschaften unterstellt werden. Auch wurden die Himmelskörper umkreisenden Monde entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Publikation im [[Leändischer Herold|Leändischen Herold]] umfasste die folgenden Himmelskörper und ihre Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=100% class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;vordergrund&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Position !! Himmelskörper !! Bezeichnungen !! Eigenschaften !! Monde&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zentrum || [[Sonne]]  || - || Unbeschreibliche Hitze, Domäne Deyn Cadors || 0&lt;br /&gt;
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| Eins || [[Caballus]] || Der Reiter || Extreme Temperaturen, Schnellster Planet || 0&lt;br /&gt;
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| Drei || [[Athalon]] || Der Herrscher || Heimatplanet, Ursprung von Leben || 1&lt;br /&gt;
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| Vier || [[Rubens]] || Der Verbrannte || Felsenlandschaften, Einöde || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Fünf || [[Vinis]] || Der Geteilte || Geteilte Oberfläche: Schimmernde Wüste und Ausgekühlte Eisöde || 0&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Sechs || [[Predithon]] || Der Zerstreute || Ansammlung Gesteinsbrocken || -&lt;br /&gt;
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| Sieben || [[Mor’thum]] || Der Tote || Düster, Unwirtlich, Magieverbunden || 2&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Acht || [[Advendor]] || Der Wanderer || Gletscherlandschaften || 1&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Neun || [[Alucina]] || Die Träumerin || Größter Planet, Ring aus Gesteinsbrocken, Gasförmig Oberfläche || 5&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zehn || [[Dea]] || Die Mutter || Zweitgrößter Planet, 99 Monde, Gasförmige Oberfläche || 99&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| Elf || [[Nuntius]] || Der Bote || Kleinster Planet, Bedeutung im Okkultismus ||???&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Zwölf || [[Alienus Dis]] || Der Fremde || Großes Mysterium, Unbekannt ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die verschiedenen Weltbilder==&lt;br /&gt;
Seit Hunderten von Jahren dominiert das geozentrische Weltbild die Ansicht von Sternenkundlern und weltlicher wie geistlicher Forschung. Es galt als nahezu unbestritten, dass sich alle Himmelskörper um den feststehenden Planeten Athalon drehen, während wir fest verankert ruhen. Auch die Kirchen vertraten die Auffassung, dass sich alle Himmelskörper um das weltliche Dasein der Menschen drehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngsten Jahren wurde jedoch das Heliozentrische Weltbild publiziert und erhielt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Wurde es erst nur als blasphemische Phantasie abgetan, wendet sich die Forschung heute mehr und mehr diesem Bild zu. Die Ansichten zum Sternenbild sind gespalten und sehr uneins. Während es für die meisten Menschen keinen Unterschied macht, ob Athalon oder die Sonne im Zentrum allen Seins im Universum stehen, blüht die Wissenschaft gerade so auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geozentrisches Weltbild===&lt;br /&gt;
Das klassische, geozentrische und veraltete Weltbild ist die Ansicht, die sich schon seit jeher durch die Geschichte Athalons zieht, obwohl Deyn selber dieser Theorie widerspricht. Hierbei ist der Knackpunkt, dass alles sich um uns dreht. Die Planeten, die die Erde umkreisen sind in der Reihenfolge weit entfernt der Mond, anschließend [[Caballus]] der Reiter, die Lebendige [[Viridis]], dann die Sonne, [[Rubens]] der Verbrannte, [[Vinis]] der Geteilte und anschließend der Zerstreute [[Predithon]]. Die Planeten rotieren dann innerhalb ihrer Laufbahn um die Erde herum noch in kleinerem Kreis. Ganz außer Acht gelassen sind dabei die fünf Planeten [[Advendor]], [[Alucina]], [[Dea]], [[Nuntius]] und [[Alienus Dis]]. Von ihren Kritikern wird sie als vollständig abwegige Theorie bezeichnet. Dennoch vermag sie seit Anbeginn der Zeit einige intelligente Männer in den Wahnsinn gerissen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heliozentrisches Weltbild===&lt;br /&gt;
Moderne Theorien, basierend auf Deyn Cadors grenzenlosem Wissen, berichten hingegen, die Sonne ist der Mittelpunkt und andere Planeten drehen sich um die Sonne. Laut diesen ist in der Mitte die [[Sonne]], darum herum drehen sich in der Reihenfolge weit entfernt erst der Reiter [[Caballus]], anschließend die Lebendige [[Viridis]], dann erst [[Athalon]] gefolgt von dem Verbrannten [[Rubens]], dem Geteilten [[Vinis]], dem Verstreuten [[Predithon]], dem Toten [[Mor’thum]] und dem Wanderer [[Advendor]], schlussendlich dann noch die Träumerin [[Alucina]], die Mutter [[Dea]], der Bote [[Nuntius]] und der Fremde [[Alienus Dis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sternzeichen==&lt;br /&gt;
Die Sternzeichen sind Symbolbilder, die die Monate mit den sog. Tierkreiszeichen verbinden. Sie gelten als mythologischer Verbund von Himmelkörpern mit den Menschen, manche sagen ihnen gar eine noch tiefere Wirkung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Sternzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sternbilder==&lt;br /&gt;
Neben den Tierkreiszeichen gibt es eine Vielzahl anderer Sternbilder, die am Nachthimmel identifiziert wurden. Da die Ansicht des Firmaments lokalen Variationen unterlegen ist, kommt es, auch kulturellen Unterschieden geschuldet, zu unterschiedlichen Sternenkombinationen, die zu diversen Sternenbildern zusammengefasst werden über ganz Leändrien hinweg. Unter Gelehrten sorgt dies regelmäßig für heftige Debatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''→ Zum Hauptartikel:'' [[Sternbilder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Lehrstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:35%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; |'''Lehrstätten der Sternenkunde'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Nation&lt;br /&gt;
! width=5% | Ort&lt;br /&gt;
! width=15% | Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaiserliche Monarchie Tasperin]]&lt;br /&gt;
|[[Reichsstadt Carviel|Carviel]]&lt;br /&gt;
|Kaiserliche Universität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Königreich Weidtland]]&lt;br /&gt;
|Rodstedt&lt;br /&gt;
|Bonningtsches Haus der Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Sternkundler==&lt;br /&gt;
*Edward Herbel ([[Königreich_Nostrien|Nostrischer]] Sternkundler, Entdecker von [[Alienus Dis]])&lt;br /&gt;
*Gustel Gerstenstreich ([[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperiner]] Sternkundler, erster Benenner des Sternbilds &amp;quot;Schlange&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]] ([[Königreich Weidtland|Weidtländischer]] Sternkundler und Prior, Vertreter des Heliozentrischen Weltbildes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Caballus&amp;diff=16281</id>
		<title>Caballus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Caballus&amp;diff=16281"/>
		<updated>2025-02-07T16:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Caballus ist der erste [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende [[Sonne]], die im Zentrum des Sonnensystems steht. Caballus steht demnach an erster Stelle. Vor ihm befindet sich kein anderer Planet, lediglich einige kleinere Asteroiden. Hinter ihm kreist [[Viridis]] an zweiter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Caballus wird auch als ''Der Reiter'' bezeichnet. Dieser Beiname geht vor allem auf seine extrem hohe Fluggeschwindigkeit zurück. Auch seine Eigenrotation ist unmessbar gering.  Mathematiker vermuten sogar, dass sie vollkommen zum Erliegen gekommen ist. Caballus ist dabei nur etwa doppelt so groß wie der kleinste eigenständige Planet, [[Nuntius]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Darstellungen erscheint er als kalter Gesteinsbrocken und Kraterebene. Er ist für seine ebenfalls berechneten extremen Temperaturen bekannt, die er vor allem aufgrund seiner Nähe zur Sonne und der zumeist ungefilterten Sonnenstrahlung erreicht. Seine der Sonne abgewandte Seite kühlt hingegen deutlich ab. Caballus scheint jedoch keine natürlichen Wasservorkommen zu haben. Eis oder Wasserdampf konnte noch durch kein Teleskop oder Fernrohr beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Planet verfügt über keine Satelliten oder Monde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Dea&amp;diff=16280</id>
		<title>Dea</title>
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		<updated>2025-02-07T16:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dea.png|thumb|right|450px|Dea in der athalonischen Nacht]]&lt;br /&gt;
Dea ist der zehnte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Dea steht demnach an zehnter Stelle. Vor ihr kreist [[Alucina]] an neunter, hinter ihm [[Nuntius]] an elfter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Dea wird auch als ''Die Mutter'' bezeichnet. Nach ihrem Nachbarplaneten Alucina ist sie der zweitgrößte Planet und beherbergt eine ebenso gasförmige Oberfläche. Bei Dea gilt es aufgrund der hellen Gase jedoch als relativ gesichert, dass Dea einen festen Kern hat, der etwa die Größe von [[Rubens]] haben soll. Erkenntnissen des [[Archivarium Planetarus]] zufolge soll der Kern sogar noch größer sein und an [[Athalon|Athalons]] Größe heranreichen. Die Gase gelten als weniger licht-reflektierend, sodass der Planet schwerer auszumachen ist. Außerdem weist die Mutter im Gegensatz zur [[Alucina|Träumerin]] nur minimale Farbspiele in einem leichten, bläulichen bis grünlichem Spektrum auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaswolke Deas wird von einem dichten Geflecht aus Monden mit teils aufeinanderfolgenden Umlaufbahnen umkreist. Astronomen konnten bisher neunundneunzig Monde in Deas Gravitationsfeld zählen. Viele von ihnen sind eher klein und von wenig Interesse. Einige große Satelliten konnten jedoch identifiziert und katalogisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Athalon&amp;diff=16279</id>
		<title>Athalon</title>
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		<updated>2025-02-07T16:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Athalon.webp|thumb|right|450px|Athalon]]&lt;br /&gt;
Athalon ist der dritte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem der Spielwelt Athalon. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Athalon steht demnach an dritter Stelle. Vor ihm kreist [[Viridis]] an zweiter, hinter ihm [[Rubens]] an vierter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Athalon wird auch als ''Der Herrscher'' bezeichnet. Er ist das Zentrum des Lebens im Sonnensystem und aufgrund des menschlichen Fortschritts, der am besten erkundete und erforschte Planet. Er beherbergt ausreichende Mengen Wassers in seinen Ozeanen und anderen Speichern, mehrere Kontinente sowie eine lebhafte [[:Kategorie:Fauna|Tier-]] und [[:Kategorie:Flora|Pflanzenwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Planet Athalon hat einen einzigen als ''Mond'' bezeichneten natürlichen Satelliten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Menschheit==&lt;br /&gt;
Auf den drei bekannten Kontinenten Athalons - [[Leändrien]], [[Totonia]] und den [[Unbekannte Lande|Unbekannten Landen]] - versuchen die Menschen seit jeher die Hoheit über die Natur und Wildnis zu erringen. Mittlerweile haben sich die staatlich organisierten [[Menschenvolk|Menschen]] über weite Teile Leändriens ausgebreitet und erste Besiedlungen der anderen Kontinente gewagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt von ihren [[Religion|Göttern]] und angetrieben von purer Neugier und Abenteuerlust werden sie vielleicht bald schon den nächsten Schritt machen und endgültig Herr ihres Lebensraumes werden; Geschichte auf Athalon ist und bleibt lebendig - werde auch Du ein [https://athalon.de Teil] davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Dea&amp;diff=16278</id>
		<title>Dea</title>
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		<updated>2025-02-07T15:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dea.png|thumb|right|450px|Dea in der athalonischen Nacht]]&lt;br /&gt;
Dea ist der zehnte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Dea steht demnach an zehnter Stelle. Vor ihr kreist [[Alucina]] an neunter, hinter ihm [[Nuntius]] an elfter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Dea wird auch als ''Die Mutter'' bezeichnet. Nach ihrem Nachbarplaneten Alucina ist sie der zweitgrößte Planet und beherbergt eine ebenso gasförmige Oberfläche. Bei Dea gilt es aufgrund der hellen Gase jedoch als relativ gesichert, dass Dea einen festen Kern hat, der etwa die Größe von [[Rubens]] haben soll. Erkenntnissen des [[Archivarium Planetarus]] zufolge soll der Kern sogar noch größer sein und an [[Athalon|Athalons]] Größe heranreichen. Die Gase gelten als weniger licht-reflektierend, sodass der Planet schwerer auszumachen ist. Außerdem weist die Mutter im Gegensatz zur [[Alucina|Träumerin]] nur minimale Farbspiele in einem leichten, bläulichen bis grünlichem Spektrum auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaswolke Deas wird von einem dichten Geflecht aus Monden mit teils aufeinanderfolgenden Umlaufbahnen umkreist. Astronomen konnten bisher neunundneunzig Monde in Deas Graviationsfeld zählen. Viele von ihnen sind eher klein und von wenig Interesse. Einige große Satelliten konnten jedoch identifiziert und katalogisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nuntius&amp;diff=16277</id>
		<title>Nuntius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Nuntius&amp;diff=16277"/>
		<updated>2025-02-07T15:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nuntius.jpg|400px|right|thumb|Künstlerische Darstellung des kleinen Planeten Nuntius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nuntius ist der elfte [[Sternenkunde|Himmelskörper]] nach dem heliozentrischen Weltbild im Sonnensystem von [[Athalon]]. Nach dieser Theorie kreisen alle Planeten um eine zentrale lebens- und lichtspendende Sonne, die im Zentrum des Sonnensystems steht. Nuntius steht demnach an elfter Stelle. Vor ihm kreist [[Dea]] an zehnter, hinter ihm [[Alienus Dis]] an zwölfter Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Nuntius wird auch als ''Der Bote'' bezeichnet. Er gilt als kleinster Planet aller [[:Kategorie:Himmelskörper|Himmelskörper]]. Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage und besonderen Farbgebung wird er oft mit dem [[Okkultismus]] in Verbindung gebracht. Besonders mehrere [[:Kategorie:Kult|Kulte]] beten ihn regelrecht in ihren verschwörerischen Zeremonien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, ob Nuntius von Monden oder anderen Satelliten umkreist wird. Da er als Planet selbst enorm klein ist, sind die modernen Fernrohre und Himmelsgläser nicht in der Lage kleinere Körper in seiner Umgebung auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelskörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Marmorturm&amp;diff=15183</id>
		<title>Marmorturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Marmorturm&amp;diff=15183"/>
		<updated>2024-05-12T15:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmorturm.png|thumb|right|450px|Der Marmorturm am Mercern]]&lt;br /&gt;
Der Marmorturm ist ein am [[:Kategorie:Fluss|Fluss]] [[Mercern]] im nördlichen [[Königreich Weidtland|Weidtland]] gelegener Turm. Seine genauen Hintergründe sind nicht mehr bekannt, jedoch wird davon ausgegangenen, dass er als Beobachtungsturm sorridianischer Siedler um ca. [[Chronologica|820 AD]] errichtet wurde. Der Turm wurde auf einem natürlichen Plateau aus [[Marmor]] errichtet und aus Gesteinsplatten aufgebaut. Er ist rund fünfundvierzig Meter hoch, womit er der höchste Punkt der näheren Umgebung ist. Heute wird er von einer Gruppe alter Frauen bewohnt, die sich der Pflege des weidtländischen Aberglaubens widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Der Marmorturm wurde am Ufer des [[Mercern]] in der Nähe einiger kleiner Berge erbaut. Nach dem [[Bruch von Albion]] steht er nur wenige Tagesreisen von der [[Skarsche Bruchenge|Skarschen Bruchenge]] entfernt. Er ist umgeben von einem Mischwald, der stellenweise noch zum [[Zeternhain]] gehört und von einer ausgiebigen [[Flora]] und [[Fauna]] besiedelt ist. Der eigentliche Turm wurde auf einem etwa zwanzig mal dreißig Meter langem Marmorstein errichtet. Das natürliche Felsplateau hat eine eigene Höhe von bis zu zwölf Meter gehabt, die aber bis auf eine Höhe von zehn Metern abgetragen wurden, um eine gerade Fläche für den Bau zu schaffen. Das [[Marmor|Marmorgestein]] wurde in nicht zugeschnittenen Brocken mithilfe rauer Mengen von Mörtel aufgeschichtet und von außen mit natürlichen Marmorplatten abgedeckt. Ein schwierig zu begehender Gesteinspfad führt zur Eingangstür, die nur etwa 160 Zentimeter hoch ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk hat auf seinen unteren sieben Stockwerken jeweils nur auf der Nordseite ein kleines Fenster. Lediglich die beiden oberen Stockwerke haben in jede Richtung ein Fenster, auf der Nordseite wuchern jedoch Rankenpflanzen so sehr hinauf, dass sie diese Fenster teilweise verdecken. Nach oben hin führt eine erweiterte und mit einem Holzturm bebaute Aussichtsplattform nach draußen. Die mit einfachen Glasscheiben versiegelte Kanzel auf der obersten Etage bietet einen wunderbaren Blick auf das Umland und ist auch vor starken Stürmen geschützt. Im Inneren des Marmorturms soll es auf jeder Etage nur ein Stockwerk geben, welches jeweils einem eigenen Zweck zugewandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohnt wird der Turm seit etwa 120 Jahren dauerhaft von einer zusammengeschlossenen Gruppe alter Frauen, die feurige Anhängerinnen des weidtländischen Aberglaubens sind und [[Deyn Cador]] weitestgehend ablehnen. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit der Mischung von [[Gebräue|Gebräuen]], dem Sammeln von [[Wildgewächse|Kräutern]] und dem Herstellen traditioneller [[Medizin]]. Sie gelten auf diesen Gebieten als sehr verlässliche Quelle, fordern ihre Kunden jedoch regelmäßig zur Teilnahme an merkwürdigen Ritualen auf. Obgleich viele der lokalen Herrscher den Bewohnern des Marmorturms mit Argwohn begegnen, wurden bisher keine Maßnahmen gegen die alten Frauen unternommen. Häufig wird dies damit begründet, dass sie einen enorm starken Rückhalt in den umgebenden Ortschaften genießen, von diesen unterstützt und in vielen Fällen um Rat und Beihilfe gebeten werden. Daneben besteht eine gewisse Angst vor den Frauen im Turm. Gerüchteweise wird ihnen unterstellt, dass sie [[Magie|magiebegabt]] seien oder mit den weidtländischen Naturkreaturen paktiert hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An stürmischen Abenden sollen die Frauen ihre Tür verriegeln und sich in die Glaskanzel auf dem Turm zurückziehen. Wenn die Blitze einschlagen, würden sie lautstark Lieder singen und um entzündete Kerzen herum tanzen. Andererseits unterstellt man ihnen jedoch auch, dass sie bei unliebsamen Besuchen ihren gesammelten Urin aus dem Fenster des achten Stocks außergewöhnlich zielgenau auf die vor der Tür wartenden Personen kippen könnten. An sonnigen Tagen würden sie sich hingegen in einer Reihe an den Mercern stellen und geschickt mit einer Angel reihenweise [[Fische]] aus dem Fluss ziehen, die sie dann wiederum noch an Ort und Stelle entgräten. Was erstmal nicht allzu fremd anmutet, nimmt erst eine merkwürdige Wendung, wenn die jüngste Dame aus den Gräten einen kleinen Nachbau des Marmorturms gebaut hat und diesen auf einem kleinen Holzfloß den Mercern herabsendet. Vermutungen besagen, dass dies ein Ritual zum Schutz ihres Marmorturms sei. Andererseits wird dies auch als Dank an die Fische interpretiert, die so auch ein eigenes Zuhause innerhalb des Turmes durch die Frauen erhalten würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Weidtland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Silvanische_Kirche&amp;diff=13524</id>
		<title>Silvanische Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Silvanische_Kirche&amp;diff=13524"/>
		<updated>2024-02-02T16:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppelkreuz_Neu.png|thumb|right|Das Symbol der Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
Die ''Silvanische Kirche'' ist gemeinsam mit der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] der weltliche Vertreter des Gottes [[Deyn Cador]] auf [[Athalon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Silvanischen Kirche wird auf das Jahr [[Chronologica|769 AD]] mit dem Erlass des [[Silvanos-Edikts]] und Begründung des Silvanischen Kirchenkonzils datiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wesentlichen Unterschied erkennt das Dogma der Silvanischen Kirche seit dem Silvanos-Edikt die [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] als Diener [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] an. Zu ihnen zählen [[Hl. Thorjan|Thorjan]], [[Hl. Aenyna|Aenyna]], [[Hl. Marcos|Marcos]], [[Hl. Stephanie|Stephanie]], [[Hl. Revan|Revan]], [[Hl. Christa|Christa]], [[Hl. Sôlerben|Sôlerben]], [[Hl. Mikael|Mikael]], [[Hl. Marina|Marina]], [[Hl. Katharina|Katharina]], [[Hl. Renbold|Renbold]] und [[Hl. Domenica|Domenica]] sowie die dazugehörigen [[:Kategorie:Orden|Orden]]. Die Silvanische Kirche versucht, Deyn Cador, alle [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] und ihre Orden gleichermaßen zu verehren. Sie sind dabei bemüht das Wort Deyn Cadors mit Wanderpredigern und Missionaren bis in die letzten Winkel der bekannten Welt zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silvanische Kirche Deyn Cadors lehnt andere [[Religion|Religionen]] und Gottheiten neben Deyn Cador und seinen Heiligen ab. Einzig [[Skrettjah]] und seine [[Zwölf Dämonen|Dämonen]] erkennt sie als ewige Widersacher ihrer ordnungsgebundenen Divinität an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvanische Kirche2.png|thumb|right|450px|Abgelegene Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Die Historie der Silvanischen Kirche ist eng mit der Unabhängigkeit [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] von [[Königreich Sorridia|Sorridia]] verbunden. Als sich [[Chronologica|764 AD]] das zuvor zu Sorridia gehörende Tasperin für unabhängig erklärte, blieb zunächst die geistliche Führung des neuen Landes bei der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]]. Der zuvor auch als weltliches Oberhaupt fungierende [[Gottkönige Sorridias|Gottkaiser]] Sorridias war nunmehr nur noch auch geistliches Oberhaupt eines Tasperins. Die Mehrheit der Unterstützer der Unabhängigkeit Tasperins konnte und wollte sich mit dem Gedanken einer dauerhaft fremden Glaubensherrschaft nicht anfreunden. Ferner konnten in den Wirren nach der Unabhängigkeit des neuen Landes all diejenigen Fraktionen ihren Glauben ausleben, die zuvor von den zahlreichen Vertretern Sorridias teils gewaltsam unterdrückt worden waren. Die Rufe nach einer Reform, ähnlich der bereits auf weltlichen Ebene geschehenen Eigenständigkeit, wurden über Jahre hinweg lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren schlossen sich auch viele verbliebene Priester, Glaubensvertreter und Ordensritter der Forderung nach einer Neuorientierung ihres Glaubens an. Eine große Mehrheit stammte bald selbst aus Tasperin und war nur Teil der Sorridianischen Kirche, da es keine andere Institution für ihren Glauben gab; und auch noch nie andere Institutionen seitens Sorridias geduldet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
769 AD fanden sich unzählige Vertreter, Interessengruppen und Gläubige in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] ein. Manche Berichte bezeugen noch heute, dass die Straßen der Stadt so gefüllt gewesen sein sollen, dass nicht ein einziger Karren durch die Gassen gepasst habe. In einer mehrtägigen Sitzung fanden sich im Palast der Stadt hochrangige Vertreter der in Tasperin verbliebenen Sorridianischen Kirche ein. Sie formulierten vermutlich in den darauffolgenden Nächten nun endlich all das, was bereits seit Jahren gefordert, ausgesprochen und intensiv debattiert wurde. Mit Erlass des [[Silvanos-Edikts]] von 769 AD war die Silvanische Kirche geboren. Benannt wurde das Edikt nach dem aus Nordtasperin stammenden Wanderpriester Silvanos, welcher besonders für seine Lehre bekanntgeworden ist, dass einzelne Seelen in die [[Himmelsreich#Das_Himmelsreich_in_der_Silvanischen_Kirche|Heiligen Stätten]] ihrer Heiligen ziehen, wenn sie diesen ihr Leben gewidmet haben. Neben den Heiligen erkennt auch die Silvanische Kirche [[Jakobus der Hühnerzüchter|Jakobus den Hühnerzüchter]] als ersten Propheten Deyn Cadors gänzlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Organisation der neugegründeten Kirche wurde das Konzil des Silvanischen Kirchenrats (''kurz: Kirchenkonzil'') erschaffen. Als Kirchenoberhaupt gilt seither der [[Pontifex]]. In den nächsten Jahren schlossen sich zahlreiche Orden, ordensähnliche Institutionen und die überwiegende Mehrheit aller Glaubensgemeinden in Tasperin der Silvanischen Kirche an. Auch viele deynistische Glaubenseinrichtungen in [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] und [[Königreich Weidtland|Weidtland]] folgten den Silvanischen Glaubensinterpretationen. Die [[Erzbistum Kurmark|Kurmark]] und [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrum]] traten gänzlich zur Silvanischen Kirche über. Die Sorridianische Kirche und vor allem das Heilige Sorridianische Reich drohten mehrfach mit Glaubenskriegen, die stellenweise sogar ausbrachen. Heute ist die Beziehung zwischen den beiden Kirchen angespannt, doch stabil. Ihr gemeinsamer Glaube an Deyn Cador verbindet gerade in schwerer Stunde mehr als das ihre Differenzen sie trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitglieder der Silvanischen Kirche==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvanische Kirche.png|thumb|right|450px|Silvanische Domkirche]]&lt;br /&gt;
Die Kirche besteht aus den Kircheninstitutionen und ihren [[Orden]]. Die Institutionen sind in einem komplexen, aber wohlorganisierten Verwaltungskonstrukt unterteilt. Dieses Konstrukt wird vor allem von Freiwilligen gefüllt, die sich im Laufe ihres Leben der Kirche anschließen. Während viele dieser Menschen helfende und unterstützende Tätigkeiten im Rahmen einer Laienbruder- oder -schwesterschaft wahrnehmen, werden alle Ordens- und Kirchenmitglieder mit abgelegter Priesterweihe oder Ordensprüfung als Ordensmitglieder, v.a. als Priester und Ordensritter betitelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silvanische Kirche besteht dabei aus der Kircheninstitution selbst sowie aus Zwölf Heiligenkulten, welche jeweils einen anderen Aspekt Deyn Cadors anbeten und preisen. Die Kirche wird vom in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] ansässigen Kirchenkonzil regiert, welcher aus den Oberhäupter der Kulte besteht und den [[Pontifex]] als obersten Vertreter des Klerus Deyn Cadors auf [[Athalon]] bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche und ihre Kulte===&lt;br /&gt;
Die einzelnen Heiligenkulte stehen sich so nahe wie Brüder und Schwestern. Ihren Ursprung finden diese Ordenskulte zum Teil in der Verehrung der alten heidnischen Götter Tasperins, der Kurmark und teils sogar [[Haldarische Stammesländer|Haldars]], welche sich im Laufe der Zeit bereits vor über [[Zeitrechnung|1000 Jahren]] mit den Lehren des Deynismus vereinten. Während diese von der Sorridianischen Kirche oftmals gewaltsam unterdrückt wurden, gingen sie doch eben nie ganz verloren. Mit dem Erlass des Silvanos-Edikts blühten die alten Traditionen in Form der Heiligen als Aspekte des Gottes Deyn Cador wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde daher manchmal schon eine Zusammenlegung der Kulte angestrebt, was jedoch bis heute ohne Erfolg blieb. Die große Einigkeit der Silvanischen Kirche ist dabei nur ein gerne verbreiteter Mythos, denn bereits bei der Bestimmung der Zuständigkeiten kommt es zu großen Differenzen - ganz zu Schweigen von den Methoden, mit denen Probleme bewältigt werden. Doch selbst wenn das Verhältnis der Kulte oftmals angespannt sein mag, so treten sie fremdgesinnten Gefahren und Feinden wie [[Kult|Kultisten]], [[Zwölf Dämonen|Dämonen]] und Andersgläubigen ausgesprochen geschlossen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Silvanische Kirchenrat===&lt;br /&gt;
Um eine Absprache zwischen den Heiligenkulten zu ermöglichen und zu fördern, wurde das Konzil des Silvanischen Kirchenrats erlassen. In diesem treten die Erzbischöfe der einzelnen Heiligen zusammen, um Angelegenheiten untereinander zu klären und den [[Pontifex|Pontifex]] der Kirche zu wählen, welcher als Vorsitz und Repräsentant aller zwölf Heiligenkulte und der Silvanischen Kirche dient. Der Kirchenrat ist damit auch ein politisches Instrument, welches den [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiser Tasperins]] seit der Gründung des neuen Kaiserreichs unter [[Familie_von_Severius#Kaiser Cadorian I.|Cadorian I.]] berät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzil des Silvanischen Kirchenrats existiert der Kirchenrat. Er besteht aus einer wechselnden Mitgliederzahl der zwölf Heiligenkulte und umfasst zurzeit 49 Mitglieder, inklusive dem [[Pontifex|Pontifex]], welche ihre Tagungen drei Mal Jährlich in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] halten. Dort bespricht er wichtige Angelegenheiten wie kirchliche Streit- und Gerichtsfälle, Kompetenzüberschreitungen der Kulte, Kirchenbann und auch die Krönung des (Silvanischen) Kaisers von [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]]. Um das Silvanos-Edikt zu untermauern, gewährleistet seit jeher ein unabhängiger Chronist, dass die aktuellen Entscheide des Kirchenrats die bisherigen altehrwürdigen Entscheide respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heilige===&lt;br /&gt;
[[Datei:SilvanischeKirche3.png|thumb|right|450px|Zwei einfache Ordensbrüder in einem Armenviertel]]&lt;br /&gt;
Die Heiligen der Kirche sind oder waren niemals sterblichen Personen, da die Silvanische Kirche nicht der Ansicht ist, dass ein Mensch jemals solche Herrlichkeit erlangen könnte. Heilige der Silvanischen Kirche stellen viel mehr die verschiedenen Aspekte von Deyn Cador dar. Sie sind vor allem durch die eingeborenen Riten und Religionen aus den von Sorridia zu seiner Hochzeit annektierten Gebieten Tasperins, Haldars, der Kurmark oder Weidtlands geprägt worden. Die Menschen vermochten es trotz Unterdrückung und Missionierung ihren alten Glauben zumindest in Teilen beizubehalten. Begünstigt wurde dies, da die Bevölkerung nach der Schreckensherrschaft der [[Sorridianische Inquisition|Sorridianischen Inquisition]] recht wenig mit deren Lehren zu tun haben wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deyn gilt trotz der Heiligen immer noch als oberster Gott, Herr und Gebieter. All seine heiligen Aspekte genießen fast die gleiche Anerkennung und werden besonders dann angebetet, wenn man speziell einen Bereich der Güte Deyns ansprechen möchte. Sterbliche können nach Ansicht der Silvanischen Kirche niemals heilig werden, da sie damit zu einem Teil Deyns selbst werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt als höchste Aufgabe eines Gläubigen, sein Leben Deyns Lehren zu widmen, sich die Heiligen als Vorbild zu nehmen und noch während seiner Lebensdauer möglichst viel Ordnungsförderndes zu tun. Nur so soll man nach dem eigenen Tod den Eintritt in das [[Himmelsreich]] finden. Die [[Zwölf Heilige|Heiligen der Silvanischen Kirche]] werden je einem Monat des Jahres zugeordnet - so gibt es von ihnen Zwölf an der Zahl. [[Der Heilige Eierkranz]] ist eine ausgezeichnete Darstellung der Heiligen und ihrer Aspekte. Er wird zudem schnell zum idealen Schmuck für den sonntäglichen Kirchgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einstellung gegenüber Magie==&lt;br /&gt;
In der Silvanischen Kirche besitzt das der deynistischen Ordnung entgegenstehende, chaotisch-verstreute Mannsweib [[Skrettjah]], genau wie [[Deyn Cador]], zwölf Aspekte. Diese sogenannten [[Zwölf Dämonen|Dämonen]] stellen meist das genaue Gegenteil zu den Heiligen dar und werden gemieden und geächtet, aber dennoch als unverzichtbarer Teil des göttlichen Gefüges gesehen. Auch sie haben ihre Ursprünge in den heidnischen Religionen der nördlichen Länder [[Leändrien|Leändriens]] und werden bestimmten Monaten zugeordnet. [[Magie|Magier]] beziehen nach den Lehren der Silvanischen Kirche ihre Kräfte direkt oder indirekt aus Quellen, die von Skretthjahs Macht beeinflusst werden, und gelten daher als äußerst deynwidrig. Magier und Magiebegabte werden von der Kirche stark überwacht, aber nach der Implementierung eines grundlegenden weltlichen Schutzes insbesondere durch Adelskreise und die Stadt [[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwasser]] nicht mehr gejagt. Die Kodifizierung derartigen Handelns erfolgte im [[Codex Ars Magica]]. Sie müssen sich demnach zwingend einer der beiden Akademien, entweder der [[Akademie von Schwarzwasser]] oder der [[Akademie von Weißenstein]], anschließen oder gelten als vogelfreie Magier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzmagier, welche direkt zu [[Skrettjah]] oder seinem Gefolge beten und ihre Kraft aus dem Unkontrollierbaren beziehen, werden ähnlich wie in [[Königreich Sorridia|Sorridia]] verfolgt und eingesperrt. Sie werden meist noch vor ein Gericht gestellt, was bis auf sehr wenige Ausnahmen fast immer mit einem Todesurteil endet. Diejenigen Magier, die kein Mitglied einer Akademie sind, werden vor eine letzte Wahl gestellt: Der Mitgliedschaft in einer Akademie oder dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einfluss und Recht der Kirche und ihrer Kulte==&lt;br /&gt;
Überall dort, wo die Silvanische Kirche Einfluss genießt, ist die Bedeutung ihrer Heiligenkulte beträchtlich. Sie bestimmen dort Strafen für Gotteslästerung, Schändung von Heiligtümern und Häresie. Hohe Mitglieder des Klerus dürfen nach dem [[Tasperiner Kirchenrecht]] nur im Beisein eines weiteren Kirchenmitgliedes verurteilt werden, während bei geistlichen Belangen das Kirchengericht des jeweiligen Ordens entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulte des [[Hl. Sôlerben|Heiligen Sôlerben]], [[Hl. Mikael|Mikael]], [[Hl. Katharina|Katharina]] und [[Hl. Renbold|Renbold]] haben in letzter Zeit damit begonnen, eigene Herrschaftsbereiche zu übernehmen und auszuweiten. Der Adel als auch die anderen Kulte sehen die wachsende Verbindung zwischen geistlicher und weltlicher Macht jedoch kritisch. Den Kulten werden daher klare gesetzliche Vorgaben aus weltlichem und kirchlichen Recht auferlegt, die ihre Befugnisse betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesetzgebung wurde maßgeblich durch die wechselhafte Geschichte der Silvanischen Kirche beeinflusst, und so gibt es Regelungen, die noch heute Geltung besitzen. Die Mitglieder des Klerus besitzen als Richter, Kläger und Beklagte einen besonderen Status. Wird ein Mitglied des hohen Klerus angeklagt, so steht ihm ein Prozess vor dem Gericht seines Heiligenkultes zu, wo er im Schuldfall nur selten milder bestraft wird als durch einen weltlichen Richter. Geistliche, die durch weltliche oder kirchliche Vergehen und Verfehlungen den Ruf ihres Heiligen beflecken, machen ihren Kult nicht gerade glücklich. Die Anwesenheit eines höheren Klerusmitglieds bei einem weltlichen Gerichtsprozess ist in weltlichen Angelegenheiten meist ausreichend, um das Urteil wirksam werden zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Solaner Orden|Sôlaner Orden]] ist in Leändrien als Kläger, Richter und Henker zugleich bekannt. Nicht überall stößt dies auf Zustimmung, und meist wird dies als unrechte Anmaßung gesehen. Nichtsdestotrotz ist dieser Heiligenkult in Form eines Silvanischen Ordens Herrscher über das gesamte [[Erzbistum Kurmark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage und Riten==&lt;br /&gt;
Die Silvanische Kirche veranstaltet zu allen [[Feiertage#Feiertage_der_Silvanischen_Kirche_Deyn_Cadors|kirchlichen Feiertagen]] des Jahres große Festakte. Hierbei werden neben Speisungen auch ausufernde Messen, Gaben und unzählige weitere Veranstaltungen abgehalten. Jedem Heiligen wird dabei ein Fest zugesprochen, das nicht nur in dem betreffenden Monat des Heiligen abgehalten wird sondern auch mit seinen Aspekten korreliert. Auch bei weltlichen Festen ist die Kirche stets aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wendet eigene [[Bestattung#Bestattung_in_der_Silvanischen_Kirche|Begräbnisriten]] an, die der sicheren Überführung einer verstorbenen Seele in das Himmelsreich dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungsgliederung==&lt;br /&gt;
Die Organisation der Kirche ist in mehrere Hierarchieebenen unterteilt. An oberster Stelle steht der [[Pontifex]] sowie das Konzil des Silvanischen Kirchenrats, in welchem die zwölf Erzbischöfe der Heiligen sowie der Pontifex sitzen. An der Seite des Konzils steht der Silvanische Kirchenrat, welcher aus 49 Mitgliedern aller Orden in unterschiedlichen Zusammensetzungen besteht und sich vor allem mit administrativen und urteilenden Maßnahmen befasst. Das Kirchenkonzil gibt dagegen grundsätzliche Leitlinien und Entscheidungen für alle Organisationseinheiten der Kirche, mitsamt des Kirchenrats, vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Nationen in die die Silvanische Kirche vorherrschend aktiv ist, werden in Bistümer bzw. Erzbistümer, Dekanate und Gemeinden unterteilt. Die Verwaltungsgliederung mit dieser Einteilung in Bistümer, Dekanate und Gemeinden findet nur Anwendung auf dem Gebiet der [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Kaiserlichen Monarchie Tasperin]], dem [[Königreich Weidtland]] und den [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]]. Das [[Klanreich Kaledon]] ist nur in ein (lose organisiertes) Erzbistum unterteilt, dem die vier Dekanate auf dem Gebiet der vier herrschenden Klans nachfolgen. In [[Haldarische Stammesländer|Haldar]] finden sich nur vereinzelte, voneinander meist unabhängige Strukturen aufgrund der sich stetig wandelnden Herrschafts- und Stammesgebiete. Das [[Erzbistum Kurmark]] wird zentral vom [[Solaner Orden]] aus [[Zandig]] als Theokratie regiert, wo Staat und Kirche untrennbar miteinander verschmolzen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Bistum bzw. Erzbistum steht ein Bischof bzw. Erzbischof vor. Es verwaltet mehrere Dekanate. Diesen Dekanaten steht ein Dekan bzw. Erzdekan vor, welcher wiederum mehrere Gemeinde verwaltet. Die lokalen Gemeinden umfassen oft Städte oder nur kleine Dörfer, weshalb die Verwaltungsstrukturen in den kleinsten Einheiten der Silvanischen Kirche oft große Unterschiede aufweisen. Während eine Stadt einen Diakon mit dutzenden Priestern als Glaubensführer hat, herrschen in kleinen Gemeinden eher Prioren mit kleinerer Gefolgschaft oder gar nur einzelne Priester. Manchmal sind auch nur einfache Ordensbrüder oder -schwestern die Glaubensvertreter Deyn Cadors für die einfache Landbevölkerung. Klöstern steht in der Regel ein Abt oder Abtpräses vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]][[Kategorie:Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Kaiserliche_Monarchie_Tasperin&amp;diff=11753</id>
		<title>Kaiserliche Monarchie Tasperin</title>
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		<updated>2023-12-16T16:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Regierung und Gesellschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Staat&lt;br /&gt;
|Name=Kaiserliche Monarchie Tasperin&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Flagge Wappen Tasperin2020 2.png|400px]]&lt;br /&gt;
|Titel=Expansionistisches Kaiserreich&lt;br /&gt;
|Hauptstadt=[[Reichsstadt Carviel|Carviel]] (96.350 Einwohner)&lt;br /&gt;
|Wichtige Städte=[[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwasser]], [[Linnigh]], Auenthal&lt;br /&gt;
|Herrscher=[[Familie_von_Severius#Kaiser Cadorian I.|Kaiser Cadorian I.]]&lt;br /&gt;
|Herrschaftsform=Kaiserliche Monarchie&lt;br /&gt;
|Demonym=Tasperiner&lt;br /&gt;
|Adjektiv=Tasperin&lt;br /&gt;
|Völker=Mittländer&lt;br /&gt;
|Sprachen=[[Sprachen|Tasperin]]&lt;br /&gt;
|Religion=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Silvanische Kirche]])&lt;br /&gt;
||Karte=&lt;br /&gt;
[[Datei:Leändrien2022 Tasperin.png|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Kaiserliche Monarchie Tasperin''' ist einer der ältesten, einflussreichsten und mächtigsten Staaten Leändriens. Seine Bürger zeichnen sich durch Unerschütterlichkeit, Expansionsdrang und dem stetigen Wunsch nach Neuem aus. Tasperins reiche Geschichte, seine tiefen Wurzeln in den anderen Nationen Westleändriens und der Vorstoß zur Nutzung der Magie schufen über den Lauf der Zeit vom Fahlgebirge über die [[Prage]] bis zu den Sümpfen [[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwassers]] eine einzigartige Nation. Bewohner Tasperins sind so weit über die bekannte Welt verstreut, dass ihre [[Sprachen#Tasperin|Sprache]] die Verkehrssprache der Welt von Athalon geworden ist. Trotz ihrer Weltgewandheit blicken die Tasperiner stets stolz auf ihre Heimat zurück und versuchen das Beste im Namen der Nation zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin Topografisch 2021.jpg|600px|center|thumb|Kaiserliche Monarchie Tasperin - Topografische Karte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin1.png|thumb|right|450px|Festung an der Prage]]&lt;br /&gt;
Das heutige Kaiserreich Tasperins entstammt ursprünglich ersten Kolonien und Siedlungsbewegungen des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]]. Die üppigen Felder und reichen Fischgründe der Herzlande und Kornfalls zogen früh viele Bauern- und Siedlerfamilien an, die ihre alte Heimat verließen und das neue Gebiet auf der Suche nach Ackerfläche und Aufstiegsmöglichkeiten für sich beanspruchten. Unter harter sorridianischer Führung sowie großem Einfluss des Gottkaisers gediehen mehrere Jahrhunderte lang die Siedlungen, welche erstmalig um [[Chronologica|500 AD]] mehr eigenen Einfluss anstrebten. Sorridia gewährte diesen Einfluss und ernannte zeitnah lokale Adlige aus den Schichten der reichen Kaufleute, die nunmehr die Geschicke des immer mehr expandierenden Tasperins lenken sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 764 AD rief Johann von Silvarsteed das unabhängige Tasperin mit seinem Geschlecht als Königshaus in der neuen Hauptstadt [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] aus. Von diesem Zeitpunkt an sollte die Königliche Monarchie Tasperin ein eigenständiger Staat sein, unabhängig vom ehemaligen Kolonialherren Sorridia. Wachsende wirtschaftliche Beziehungen mit seinen kleinen und großen Nachbarn ließen das Land weiter erstarken, während es sich seinen Platz in der Welt verdiente. Mit der neu gewonnenen Eigenverantwortung und mehr Einfluss in [[Leändrien]] manifestierten sich jedoch auch mehr innere und äußere Konflikte. Sei es zwischen den einzelnen Adligen um ihre Hoheitsgebiete, zwischen den Bauern um die Größe ihrer Felder oder auch mit den Nachbarstaaten, insbesondere Sorridia, über die Grenzverläufe; König Silvarsteed und seine Anhänger hatten alle Hände voll zu tun und konnten dennoch nicht ansatzweise alle Herausforderungen bewältigen. Über eine lange Zeit wurde sogar versucht diese Konflikte auszusitzen, ohne eine feste Lösung für die entstandenen Probleme zu finden. Über Jahrhunderte ging dies dank dem ausfstrebenden Gesamtgeschehen des Landes gut und der Großteil der Bevölkerung profitierte von schnell herbeigeschriebenen Zwischenlösungen und halbgaren Kompromissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erst sechshundert Jahre später arteten die immer mehr ausartenden Grenzkonflikte zu kleineren, militärischen Scharmützeln an den faktischen Grenzverläufen im Süden der als Ährenkammer des Landes bekannten Provinz Kornfall aus. Das Königshaus der Silvarsteed rief daher [[Chronologica|1337 AD]] zu einem Krieg gegen den Erzfeind und vorigen Mutterstaat Sorridia auf, dem ausnahmslos alle Fürstenhäuser folgten. In einem drei Jahre währenden Krieg erlitten beide Seiten schwere Verluste ohne wirkliche Ergebnisse zu erzielen. Der Grenzverlauf verschob sich nur wenig zugunsten Tasperins. Das Heilige Sorridianische wurde dabei jedoch in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt und zerbrach letztlich. Immerhin führte der offene Angriffskrieg so zu einer massiven Schwächung des Erzrivalen und letztlich auch zur Gründung von [[Königreich Fallice|Fallice]] und [[Königreich Patrien|Patrien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:TasperinStadt1.png|thumb|right|450px|Kleinstadt Tasperins]]&lt;br /&gt;
Kurz nach Ende des verheerenden und ressourcenverzehrenden Krieges initiierte der Hochadlige [[Familie_von_Severius|Cadorian von Severius]] [[Chronologica|1340 AD]] einen Putsch zur Machtergreifung. Nach einem zweitägigen blutigen Gefecht innerhalb der Festung des Königshauses ging er schließlich als Sieger hervor, indem er den Kopf des kriegslustigen Königs eigenhändig vor das Tor trug und der davor wartenden Bevölkerung Carviels präsentierte. Er proklamierte sich selbst als Kaiser des neuen Kaiserreiches und erklärte die [[Silvanische Kirche]] zur Staatsreligion Tasperins, um mithilfe [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] und seiner [[Orden]] die Einigkeit in das Land zurückzubringen. Kaiser Cadorian übertrug der Silvanischen Kirche, wie auch seinen neuen Fürsten und Grafen, Land und Macht. Mithilfe seiner neuen Gefolgschaft machte er sich persönlich an die Beseitigung der bereits zu lange währenden Konflikte. Viele konnten tatsächlich gelöst werden, doch führte sein radikaler Kurs auch zu neuen, großen Umbrüchen und stellenweise enormer Unzufriedenheit bei seinen Gegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1342 stand Tasperin dem [[Erzbistum Kurmark|Solaner Ordensstaat]] rettend bei, nachdem dieser im gemeinsamen Krieg mit Riedland gegen die [[Haldarische Stammesländer|Vereinigten Stämme Haldars]] beinahe erobert wurde. Tasperin half dem Ordensstaat beim Wiederaufbau und schützte ihn kurzzeitig vor weiteren Aggressionen, ehe er schließlich als Kurmark im Jahre 1343 zum untergebenen Vasall unter Kaiser Cadorian ernannt wurde. Damit gehörte die Kurmark zum Kaiserreich und unterstand als Mark direkt [[Familie von Severius|Kaiser Cadorian]], behielt aber das Privileg der eigenen Gesetzsprechung. Im Gegenzug für den militärischen Schutz und die Sonderprivilegien gewährte die Kurmark die Unterstützung durch die [[Solaner Orden|Sôlaner Ordensritter]] als persönliche Garde für die Kaiserfamilie. &lt;br /&gt;
Schon 1344 jedoch entließ der Kaiser das Erzbistum in ein Verhältnis des freien Vasallentums, um den Machtbestrebungen zur Verbreitung des Silvanischen Deynismus durch die Ordensritter der Kurmark nicht im Wege zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1344 spalteten sich einige vorherige Provinzen Tasperins unter der Führung [[Hendrik von Silventrum|Hendrik von Silventrums]] vom Kaiserhaus ab und gründeten die [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]]. Heute sind diese einstigen aufrührenden Provinzen in Form eines eigenen Staates wohlmöglich enger an Tasperin gebunden, als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren danach versuchten die Tasperiner ihren weiterhin vom Krieg versehrten Süden wieder aufzubauen und die eigenen wirtschaftlichen Beziehungen zum Rest der Welt erstarken zu lassen. Insbesondere der Wettkampf in den neuen Kolonien, in den Unbekannten Landen, wie auch auf [[Totonia]], erreicht immer wieder neue, völlig ungeahnte Höhen. Die Expansionsfortschritte und auch die Stärkung der eigenen Wirtschaft wurde durch einen extremen wirtschaftlichen Kurs ohne Rücksicht auf Verluste beinahe beflügelt. Erst der [[Vertrag von Corastella]] wirkte als kurzfristiger Einschnitt in den Tasperiner Imperialismus, selbst wenn er ihn nicht ansatzweise zu stoppen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Chronologica|1356 AD]] besetzen die Truppen des [[Tasperiner Heer|Tasperiner Heeres]] das nordöstliche Herzogtum des seinen eigenen Unruhen verfallenden [[Königreich Fallice|Königreichs Fallice]]. Das Herzogtum Wyllion wurde drei Jahre später offiziell nach dem Niedergang des Königreichs als Provinz Tasperins in das Kaiserreich integriert. Die Provinzhauptstadt Noymont wurde durch die Hilfe einiger Heeresbrigaden zu einer Festung ausgebaut. An der neuen Grenze zu den Sorridia zugefallenen Gebieten investierte der Kaiser Unmengen an Ressourcen und [[Währung|Münzen]] in die Grenzüberwachung und -befestigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land==&lt;br /&gt;
[[Datei:TasperinDorf1.png|thumb|right|450px|Typisches Dorf auf dem Tasperiner Land]]&lt;br /&gt;
Die Kaiserliche Monarchie Tasperin erstreckt sich von den Küsten des [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozeans]] im Westen bis hin zum [[Nördliches Fahlgebirge|Fahlgebirge]] im Osten, von seiner nördlichen Grenze zu [[Königreich Haldar|Haldar]] am Nebelmeer bis hin zum südlichen Wyrzgebirge in der Provinz Kornfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bietet Tasperin landschaftlich beeindruckende und wechselnde Regionen. So sind die Flachländer Kornfalls für ihre ewigen Felder auf sich bis zum Horizont erstreckenden Hügeln bekannt, die nur hin und wieder durch Flüsse, wie der [[Prage]], gestört werden. Rund um die Kornkammer des Landes, [[Linnigh]], liegen unzählige Gehöfte, Viehzuchten und Betriebe, die ein annähernd mediterranes Klima nutzen, um den Rest des Landes mit Nahrung zu versorgen. Auch die [[Thalersche Seenplatte]] mit dem abfließenden [[Thalschritt]] offenbart einen herrlichen Anblick voller lieblicher Dorflandschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter man den Ausläufern des Fahlgebirges gen Osten folgt, desto näher kommt man dem längsten Gebirgszug der bekannten Welt. Entlang der gesamten östlichen Grenze Tasperins zu den Steppenlanden verlaufen die riesigen Berghänge, in dessen Tälern kleine Dörfer und liebliche Bergsiedlungen zu finden sind. Das [[Nördliches Fahlgebirge|Nördliche]] wie auch das [[Südliches Fahlgebirge|Südliche Fahlgebirge]] bieten seit jeher einen natürlichen Schutzwall vor dem Rest des Kontinents, wenngleich die karge Region wirtschaftlich einzig und allein als Bergbaugebiet taugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordosten Tasperins, vollständig eingenommen von der Provinz Fahlstrad um Schwarzwasser, ist ein einziges Sumpf- und Marschland. Ewige Wege des Wassers und dutzende Holzbohlenwege verbinden hier anstelle von Straßen die kleineren Orte miteinander. Das tiefe, düstere und von einer moorartigen Pflanzenwelt geprägte Gebiet wird trotz der landwirtschaftlichen Unbrauchbarkeit weitgehend bewohnt. Insbesondere die reichhaltigen Torf- oder Pechflächen dienen den Menschen als Lebensunterhalt. Im Herzen dieser dunklen Landschaft liegt [[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwasser]], die Stadt in der sich Ober- und Unterschicht so deutlich voneinander trennen, wie wohl nirgendwo anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum Tasperins sticht insbesondere das eindrucksvolle [[Kaphatgebirge]] heraus, dessen umliegende Dörfer lange Zeit als Zentrum der tasperinischen Kriegs- und Metallindustrie galten. Auch heute werden noch Edelmetalle aus den Gebirgen geschürft, um diese dann zu den fortschrittlichsten Werkzeugen und experimentellen Waffensystemen des Kaiserreichs zu fertigen. An seinen Ausläufern befindet sich der [[Rostsee]], welcher von der [[Eisenschnelle]] und dem [[Ekkener Flüssle]] gespeist wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den reichen Äckern, ewigen Forstlandschaften und Flüssen der Herzlande und der Bühlmark erheben sich immer häufiger größere Siedlungen und beeindruckende Städte. Das reiche und wohlhabende Bürgertum nutzt seinen Einfluss zum Ausbau ihrer Ortschaften und zeigt sich auslassend beim Präsentieren des eigenen Wohlstandes. Die alten Holzhütten und Bauernhöfe weichen mehrstöckigen, steinernen Wohnhäusern mit aufwändiger Verzierung. Anstelle von Kuhställen erheben sich Handwerksbetriebe, die fortschrittliche Waren herstellen. Und im Zentrum eines jeden Orts wird stets die Silvanische Kirche als Zentrum des kulturellen und städtischen Lebens genutzt. Der aufstrebende Tasperiner treibt sein eigenes Land und seine Heimat stets voran, obgleich aller Hürden, die ihm die machtgierige und risikofreudige Führungsschicht entgegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regierung und Gesellschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin Provinzen 2022.jpg|600px|right|thumb|Kaiserliche Monarchie Tasperin - Provinzen und Hauptstädte]]&lt;br /&gt;
Tasperin ist unterhalb des Kaiserhauses als klassische monarchische Adelsgesellschaft aufgebaut. Dem Kaiser folgt ein großer Tross aus Beratern und den sieben Herzögen, die jeweils über eine der folgenden sieben Provinzen herrschen:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Provinzen Tasperins'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=8% | Provinz&lt;br /&gt;
! width=8% | Hauptstadt&lt;br /&gt;
! width=20% | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=22% | Wichtige Städte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herzlande&lt;br /&gt;
|[[Reichsstadt Carviel]]&lt;br /&gt;
|Zentrum das Kaisereichs, unzählige Städte und große Industrien&lt;br /&gt;
|[[Ludwigsruh]], [[Weissenstein]], Leinburge, Flügelau, [[Silvarhof]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kornfall&lt;br /&gt;
|[[Linnigh]]&lt;br /&gt;
|Kornkammer der Nation, endlose Felder und Obsthaine in sonniger Lage&lt;br /&gt;
|Weitenfeld, [[Silberlauf]], Ricklingen, Bentheim, Eysenlan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bühlmark&lt;br /&gt;
|[[Auenthal]]&lt;br /&gt;
|Hügeliges Hochland am Fahlgebirge, Heimat von Erz- und Steinbergbau&lt;br /&gt;
|Perwich, [[Hochfurt]], Ippenstedt, Oberhain, Stagfar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Severien&lt;br /&gt;
|[[Wolfshalm]]&lt;br /&gt;
|Zentrale ländlich geprägte Provinz innerhalb des Kaiserreichs&lt;br /&gt;
|[[Rabenfels]], Erlenwalde, Vinkemühlen, Lutin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fahlstrad&lt;br /&gt;
|[[Reichsstadt Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
|Heimat der [[Akademie von Schwarzwasser]], inmitten von Sumpflandschaften und vergangener Pracht&lt;br /&gt;
|[[Silberbruck]], Zolten, Froststeg, Sonnengrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Velhard&lt;br /&gt;
|Feywell&lt;br /&gt;
|Gefährliche Grenzregion zu Haldar, militärisches Gebiet inmitten von Schnee und Kälte&lt;br /&gt;
|[[Am Strome]], Hochenstein, Pforten, [[Ekken]], Steingrub&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wyllion&lt;br /&gt;
|[[Noymont]]&lt;br /&gt;
|Südliche Grenzregion mit reichen Bodenschätzen am Wyrzgebirge, starke Militärpräsenz&lt;br /&gt;
|Mont Risson, Epaboise, Pas-Faim&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen, welche zugleich als Herzogtümer der Landes- und Gutsverwaltung der Herzöge unterstehen, werden wiederum in Fürstentümer und Grafschaften aufgeteilt, um den lokalen Besonderheiten und dem ausgeprägten Adel in Tasperin gerecht zu werden. Interne Machtkämpfe, eine Heirat zur Übernahme einer anderen Familie oder auch Putschversuche sind häufiger, als [[Familie_von_Severius|Kaiser Cadorian I.]] es sich nur ausmalen kann. Die Hauptstadt [[Reichsstadt Carviel|Carviel]] und [[Reichsstadt Schwarzwasser|Schwarzwasser]] stehen als Reichsstädte unter der direkten Kontrolle des Kaiserhauses. Schwarzwasser wurde der Kontrolle Fahlstrads entzogen, nachdem die lokalen Fürstenhäuser versuchten zu großen Einfluss auf die [[Akademie von Schwarzwasser]] zu nehmen. Dies missfiel dem Deyn zugewandten, aber durchaus expansionistischen und fortschrittsfreudigen Kaiser massiv, weshalb er diese in seinen Machtbereich eingliederte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils eigene Einflussgebiete innerhalb der Fürstentümer und Grafschaften wurden der Silvanischen Kirche zugewiesen, die nun in einem stetigen Wettkampf mit den weltlichen Herrschern um Einfluss, Geld und Macht steht. Zwar sind die kirchlichen Ländereien juristisch unabhängig von den weltlichen Einflüssen zu sehen, faktisch verweigern die Adligen jedoch eine vollständige Autonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der derzeitige Kaiser, Cadorian I., gilt als kluger und aggressiver Herrscher. Er wird von den wenigsten geliebt, aber von den meisten respektiert und weiß, wie man die Interessen eines Volkswirts mit denen eines Kriegsherrn vereint. Nicht jeder mag seine militärischen Schachzüge verstehen, aber schlussendlich sorgen sie meist dafür, dass sich der Einfluss Tasperins vergrößert und die finanzielle Lage des Reichs verbessert. So war er auch ein großer Kritiker der Schlachtstrategien im Bürgerkrieg gegen Sorridia und nutzte die innerlichen Unruhen, um seine eigene Machtergreifung vorzubereiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin4.png|thumb|right|450px|Kaiser Cadorian I.]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des Landes Tasperins kann man grob in zwei Gruppen teilen: Die freien Bürger und die leibeigenen Arbeiter. Viele der Bürger leben als Stadtbewohner in den größeren Städten des Reichs und gelten als „Bürger des Kaiserreichs“. Sie dürfen sich an der lokalen Regierung beteiligen, freien Handel treiben und in ganz Tasperin wohnen, wo sie wollen. Der restliche Teil der Bevölkerung besteht aus den [[Sklaverei|Leibeigenen]], welche die Felder bestellen und alle Arbeiten erledigen, die die Wirtschaft Tasperins am Leben erhalten. Auch wenn die Leibeigenen ihren Stand hassen, so sind sie dennoch Stolz auf die Arbeit, die sie verrichten. Sie sehen sich als Teil eines großen Ganzen, das dazu beträgt, die Traditionen der Heimat zu wahren und die Zukunft des Kaiserreichs zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem Kaiser Cadorian an der Macht ist, besitzt jeder Leibeigene die Möglichkeit, selbst zu einem Bürger zu werden, wenn er drei Jahre lang ohne Unterbrechung in der Kaiserlichen Armee dient. Die Elite verabscheut diesen Umstand, während er unter den Leibeigenen auf große Zustimmung stößt. Der Kaiser verfolgt damit seine eigenen großen Pläne. Zwar besitzt Tasperin viele Ressourcen, aber verfügt insgesamt doch über zu wenige Einwohner, um diese effektiv zu nutzen. Auf Geheiß des Kaisers haben die lokalen Fürsten den Familien größere Unterstützung versprochen, wenn diese mehrere Kinder zeugen, welche anschließend in die Dienste des Kaiserreichs treten. Einwanderern wird ebenfalls Bürgerschaft und Landbesitz versprochen, wenn sie den Streitkräften Tasperins beitreten oder langjährige und treue Dienste für den Staat ableisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Tasperin die königliche Monarchie ausgerufen hatte, ist die [[Sklaverei]] grundsätzlich unter dem Schutz strenger weltlicher Gesetze verboten. Die zuvor überwiegend in Bergwerken und auf Feldern eingesetzten Sklaven wurden in die Freiheit entlassen, wobei viele sich sogleich als freie Arbeiter oder Leibeigene bei ihren alten Besitzern verdingten. Das Leben der Leibeigenen ähnelt dank dieser Reformen im Wesentlichen dem eines anständig behandelten Sklaven, die immerhin das Recht haben, sich aus ihrer Situation mit harter Arbeit und stetem Fleiß zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleidung==&lt;br /&gt;
Tasperiner Bürger kleiden sich entsprechend ihres Standes und Berufszweigs. So sind für Bauern Latzhosen und kurze Hemden mit ordentlichen Schuhen oder lange Röcke mit einer luftigen Bluse die Kleidung der Wahl. Die Handwerker der Städte tragen feine Lederwaren, oft mit ansprechenden Stickmustern oder kleinen Wappen ihrer jeweiligen Zunft, während ihre Gattinnen in säuberlich genähten Kleidern über die langen Straßen und Alleen entlangflanieren.&lt;br /&gt;
An Sonntagen wird für den Kirchgang stets der gute Anzug aus dem Schrank geholt, zu dem ein kleiner Hut getragen wird. Die Damenwelt trägt lange, hochgeschlossene und überwiegend farblich dunkle Kleider, um [[Deyn Cador]] angemessen entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel trägt beinahe ausschließlich maßgeschneiderte Seidenkleidung und speziell auf ihre Füße angepasste Stiefel oder Pantoffeln. Das Aussehen spielt in der hohen Schicht Tasperins eine enorm wichtige Bedeutung, gerade auf den auslassenden Bällen entsteht unter den Frauen regelmäßig ein Kampf um das schönste Kleid, die aufwendigste Frisur und den elegantesten Tanzfuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebräuche==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin3.png|thumb|right|450px|Typische Tasperiner Familie vom Land]]&lt;br /&gt;
Tasperiner erfreuen sich an allerlei [[Feiertage|Feiertagen]], die häufig von der Kirche oder aber von den lokalen Monarchen ausgerichtet werden. Jeden Monat wird zu Ehren des jeweiligen Heiligen zumindest in der betreffenden Zunft ein Fest abgehalten, das oft deutlich mehr Gäste anzieht, als geplant ist. Während die lokalen [[Alkoholica]] in großen Mengen ausgeschenkt werden, wird auslassend gefeiert. Gerade die Kaufleute vermögen solche Zusammenkünfte für ihr eigenes Gewerbe geschickt auszunutzen. Dabei werden nicht nur die Geschäfte vorangetrieben, sondern auch die ein oder andere Bekanntschaft für zukünftige Handelsvorhaben gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasperiner feiern die Geburts- oder Namenstage ihrer Familienmitglieder. Sie gehen gerne ausgiebig Essen, sodass sich eine große Wirtshauskultur im gesamten Land etabliert hat. Oft kommt es gar kostengünstiger in der lokalen Taverne zu speisen, als selbst alle Zutaten zu besorgen. Das gesellige Volk zieht es ohnehin deutlich lieber vor in großer Runde den Tag ausklingen zu lassen, als allein vor dem Kamin. Tasperiner verstehen es in jeder Lebenslage sich irgendwie durchzuschlagen und sind als praktisch veranlagtes Volk bekannt. Sie mögen es bei Musik gemeinsam anzustoßen oder den Abend bei einem Sonnenuntergang zu genießen. Es gibt kaum etwas, was einem Tasperiner in guter Gesellschaft nicht gefallen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der einzelnen Gesellschaftsschichten wird dennoch versucht sich voneinander abzugrenzen. Insbesondere zwischen Bürgerschaft und Leibeigenen herrscht ein hohes Konkurrenzdenken, sodass die andere Schicht teils verpönt, teils offen verspottet wird. Dies äußert sich anfangs noch in wüsten Beschimpfungen innerhalb der Tavernen und endet nicht selten in hitzigen Gefechten mit den Fäusten, die spätestens im Verließ enden. Der standesmäßige Abstand zum Adel ist noch deutlich höher, sodass teils nicht einmal die selben Straßen benutzt werden sollten. Ganze Straßenzüge sind nur für wohlhabende oder adlige Tasperiner reserviert, als Leibeigener wird man ohne weitere Zweifel von der Wache des Weges verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Seit dem Ausruf des Kaisertums ist die [[Silvanische Kirche]] unter [[Deyn Cador]] die Staatsreligion in Tasperin. Tief verwurzelt ist die Kirche aber schon seit mehreren Hundert Jahren, nachdem diese sich von der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] abspaltete und ihr Einflussgebiet in Tasperin festigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Tasperiner sind gläubig und wissen um die Macht der Kirche im eigenen Land. Unzählige Kirchen und Schulhäuser, geführt von den einzelnen [[Orden]], unterrichten die eigenen Kinder, verteilen Essen und Kleidung an die Armen und kümmern sich um jegliche Belange des Lebens. Die Feste zu Ehren Deyn Cadors oder der [[Zwölf Heilige|Heiligen]] werden grundsätzlich von der Kirche abgehalten, sodass an den Feiertagen der Zulauf der Gläubigen immer besonders hoch ist. Sogar das jährliche Kaiserfest wird mit großer Unterstützung der Silvanischen Kirche für Cadorian I. abgehalten, um diesem gebührliche Dankbarkeit für die Implementierung der Staatsreligion zu erweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasperiner akzeptieren grundsätzlich auch Anhänger der Sorridianischen Kirche, oft werden diese in kleineren Gemeinden sogar völlig ohne Beachtung integriert. Gegenüber dem [[Kirash]] gibt es zwar weiterhin Vorbehalte, insbesondere von der Landbevölkerung, aber gerade in den Hafenstädten haben sich die Anhänger des Kirash als taugliche Seefahrer präsentiert. Repressionen müssen sie nur noch in wenigen Provinzen fürchten, eine offizielle Anerkennung ihres Glaubens oder gar die Errichtung von Tempel auf dem Gebiet des Kaiserreiches bleibt aber weiterhin aus und steht nach wie vor unter schwerer Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Währung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasperin2.png|thumb|right|450px|Typische Dorfstraße]]&lt;br /&gt;
Nach vielen Währungsumstellungen ist die tasperinische Wirtschaft letztlich bei [[Währung|Gulde und Silberling]] angelangt, die beide als eine relativ sichere und feste Währung gelten. Vorher haben große Verluste, massives Produzieren von neuen Münzen und Handelsblockaden, wie das Seidenembargo, zu starker Inflation geführt. Dadurch musste mehrfach die bestehende Währung angepasst werden, was zu einer vollkommenen Verarmung eines großen Bevölkerungsteils führte. Auf der anderen Seite wurde ein anderer Teil der Kaufleute aber aus dem Nichts unheimlich reich. Gerade diese Umverteilung bedeutete für einen geringen Teil vorheriger Leibeigener sogar den Aufstieg in die hohe Bürgerschaft, was für viele Tasperiner wieder einmal ein Ansporn war, all ihre Mühe in den gesellschaftlichen Aufstieg zu investieren. Die Gulde wird nach sicheren Jahren des Aufschwungs auch in vielen benachbarten Nationen gern akzeptiert und als beliebtes Tauschmittel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft des Landes baute zu Kolonialzeiten zunächst gänzlich auf der nach wie vor wichtigen Landwirtschaft auf. Unzählige Höfe und Viehzuchten, verteilt über das ganze Land, ernähren auch heute noch die Bevölkerung. Unweigerlich wurde Kornfall aufgrund der wunderbaren klimatischen und landschaftlichen Verhältnisse schnell zur Kornkammer der Nation, doch auch in den Herzlanden gibt es unzählige Landherren mit riesigen Feldern und dazugehörigen Leibeigenen.&lt;br /&gt;
Besonders in der Bühlmark hat sich eine ausgeprägte Erzindustrie entwickelt, die dort nicht nur die Güter aus den Bergen schlägt, sondern auch direkt zu Werkzeug und Waffen verarbeitet. Letztlich findet jedes Handwerk und jede Kunst irgendwo in Tasperin seine Heimat. Aufgrund der zahllosen landschaftlichen Unterschiede weiß wohl nicht einmal der Kaiser selbst in welchem Teil seines Landes welche Handwerker die Führung inne haben. Eins ist jedoch sicher - mit genug Einsatz und Fleiß schaffen die Tasperiner es stets voranzustoßen und sich gegenüber den anderen Nationen zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Akademie von Schwarzwasser]] unter Kontrolle des Kaiserhauses und die [[Akademie von Weißenstein]] unter der Führung der Silvanischen Kirche haben sich mit der Erforschung der Magie nahezu nahtlos in die Wirtschaft integriert. Unter kontrollierten - und dennoch äußerst repressiven - Bedingungen wird Magiern das Experimentieren mit ihren Fähigkeiten erlaubt, um damit fortschrittliche Erfindungen oder bahnbrechende Erkenntnisse zu erzielen. In Schwarzwasser wurden so schon tagelang brennende Laternen entwickelt oder uralte Bücher mithilfe mystischer Kräfte entschlüsselt. Solange die Forschungen dem Fortschritt der Nation gewidmet sind, finden Magier hier eine relativ sichere und teilweise sogar geachtete Umgebung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Militär==&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich verfügt über ein stehendes Heer, welches sich aus zwei einzeln stehenden Armeen zusammensetzt: Dem [[Tasperiner Heer]] und der [[Tasperiner Marine]]. In Friedenszeiten steht das Heer auf Burgen und innerhalb von Städten bereit, um dort die lokalen Fürsten zu unterstützen, das Gesetz des Kaiserhauses zu vertreten und auch jegliche Art von Aufruhr direkt im Keim ersticken zu können. Die vielen, zwar durchaus heruntergekommenen, aber weiterhin sicheren Burgen und Festen entlang der Handelsrouten dienen als ausgelagerte Wachposten und Schutz für die wichtigen Straßen und Wasserwege in Tasperin. Insbesondere an der Grenze zu [[Königreich Sorridia|Sorridia]] wurde ein weitläufiges System aus Gräben, Mauern und Wachtürmen errichtet, um das eigene Staatsgebiet vom langjährigen Erzfeind abzuschirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Militärlaufbahnen der Tasperiner Streitkräfte sind stark in Stände und Herkunft eingeteilt. Währen die Laufbahn als Soldat des Heeres grundsätzlich jedem offen steht, der einwilligt ein Schwert und die Flagge Tasperins an die Front zu tragen, stehen die Offizierslaufbahnen nur Adligen und reichen Kaufleuten offen. Insbesondere die Marine hegt eine lange Tradition der Günstlingswirtschaft und verweigert den internen Aufstieg aufgrund falscher oder unehrenhafter Herkunft. Auch die prestigeträchtigen Kavallerieeinheiten stehen nur gebildeten Söhnen von Städtern offen, die sich entweder fähig genug gezeigt haben oder genug Gelder an die Krone gespendet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Ansehen besitzt die [[Kaiserliche Garde Tasperins]], welche als abgesonderte Einheit dem Schutz des Kaiserhauses dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz manchmal interner Schwierigkeiten stehen Heer und Marine geschlossen hinter Kaiserhaus und Vaterland. Sie werden von der Bevölkerung als essentiell zur Erhaltung des Friedens und als Zeichen von Stärke gegenüber den Nachbarn angesehen, weshalb uniformierten Soldaten in größeren Orten stets großer Respekt entgegengebracht wird. Gerade in den kleinen Dörfern und Siedlungen werden die Soldaten aber auch als Unterdrücker und Zahlmeister wahrgenommen, da ihre einzigen Aufgaben im Hinterland das regelmäßige Einsammeln der Steuern und das Unterbinden der Tavernenschlägereien sind. Hinzu kommt, dass die ausgebildeten Soldaten im Kriegsfall Seite an Seite mit den Leibeigenen stehen werden, die in derartigen Zeiten eingezogen und notdürftig bewaffnet werden. Dadurch verschafft Tasperin sich zwar massive militärische Schlagkraft und Stärke, sorgt aber - wie zuletzt im Krieg mit Sorridia - für einen Notstand an Arbeitern auf den Feldern, da diese in den Gefechten nahezu verheizt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationen und Reiche]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Leändrien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Noymont&amp;diff=11752</id>
		<title>Noymont</title>
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		<updated>2023-12-16T16:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Noymont&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=27.300 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Fürst Willerich von Hohmessinger-Zetterich&lt;br /&gt;
|Garnisonen=[[Tasperiner Heer]]&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Silvanische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Industrie und Handelsstadt&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Militärisierte Grenzregion&lt;br /&gt;
|Stimmung=Annektiert und konvertiert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Provinzhauptstadt von Wyllion, die Festungsstadt '''Noymont''', erhebt sich zwischen gewaltigen Bergen und weiteren Ausläufern de Wyrzgebirges. Schon von der Ferne ist das Rauchen vieler Schlote zu sehen und das Klingen von Hämmern auf Metall zu hören. Über die Hälfte der Stadt wird von Handwerkervierteln eingenommen, die Metalle und Erze aller Art verarbeiten, während eine ganze Armee an Bergarbeitern Tag und Nacht tiefer gräbt, um mehr von diesen Schätzen der Erde zu bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Noymont1.png|thumb|right|450px|Straßenzeile in Noymont]]&lt;br /&gt;
Noymont liegt an den Hängen des Wyrzgebirges und große Teile der Stadt selbst sind in den Felsen hineingeschlagen oder auf hohen Felsklippen errichtet. Die felsige Landschaft ist von vielen ehemaligen Minen durchzogen, besonders die direkte Umgebung von Noymont. Weiter im Norden der Provinz Wyllion findet sich der weitreichende Teungesforst, welcher die Grenze zu den [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]] darstellt. Im Süden und Westen bilden jeweils die Flüsse Larné und Siouenne eine natürliche Grenze zum [[Königreich Sorridia]], ebenso wie die schroffen Gipfel des Wyrzgebirges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Noymont war einst die Hauptstadt des Herzogtums Wyllion im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Als Grenzregion zu Tasperin, Sorridia und Silventrum kam diesen Landstrichen eine große militärische Bedeutung zu, weswegen seit der fallicischen Herrschaft Noymont zu einer schwer einnehmbaren Festungsstadt ausgebaut wurde. Durch die direkte Nähe zum Hauptquartier des Fallicer Militärs in Mont Risson erlebte die Region einen großen Zustrom an Soldaten und ihren Angehörigen neben den vielen Handwerkern und Bergarbeitern, die in den ergiebigen Minen des Wyrzgebirges eine Anstellung suchten. Lange Jahre der Isolation während der inneren Konsolidierung von Fallice durch [[Familie Gráncais|Lothair I.]] wurden abgelöst als Herzog Rousel d'Polailles 1354 AD eine stärkere wirtschaftliche Integration durch die Eröffnung neuer Handelsrouten nach Tasperin und Silventrum anstrebte. Doch statt wirtschaftlichem Aufschwung zu bringen, stürzten diese Pläne das Herzogtum ins Chaos, als der oberste General von Fallice, Parcell Gavindé, dies als Verrat einstufte und den Herzog daraufhin eingemächtig hinrichten ließ. Dieser Militärputsch gilt als einer der vielen Triebkräfte, die zum Ausbruch des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] führten. Der aus dem Exil zurückgekehrte Kronpronz Luis Gráncais unterstützte zunächst den Herzogssohn Rondell d'Polailles, doch schlug sich schlussendlich auf die Seite des Generals dessen Mannen daraufhin die Kontrolle über das Herzogtum übernahmen. Ein Tasperiner Trupp unter Sir Gunther Benzstein besetzte im Zuge dieser Wirren den Norden des Herzogtums, was in Verbindung mit den Unruhen im Rest des Landes in Noymont und dem restlichen Herzogtum eine große Hungersnot auslöste. Während im Süden Sorridianische Soldaten bis an die Larné zogen, besetzte Tasperin das Herzogtum beinahe bis nach Noymont. Erst im Jahre 1358 AD konnte Luis Gráncais eine größere Armee vereinen und gegen die Tasperiner ins Felde ziehen, woraufhin die Besatzer kampflos zurückgeschlagen werden konnten. Die sich jedoch stetig verschärfenden Unruhen und Hungersnöte in Fallice führten schließlich zur Zersplitterung des Landes und Neuorganisation in den [[Fallicer Bund]]. Im Zuge dessen wurde das Herzogtum Wyllion 1359 widerstandslos von Tasperin als neue Provinz eingegliedert. Eine große Präsenz des Tasperiner Heers sorgt seitdem für Ruhe und die bereits bestehenden Festungsanlagen wurden weiter ausgebaut, um diese neue Grenze zu Sorridia zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Noymont2.webp|thumb|right|450px|Militärzelte bei Noymont]]&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung der Provinz wurde der ehemalige Heeresgeneral Fürst Willerich von Hohmessinger-Zetterich entsandt, dessen Bestreben in der Befriedung der frisch eingegliederten Provinz, wie dem Ausbau der Verteidigungsanlagen liegt. Große Mengen an Nahrungsimporten zur Verpflegung der hungernden Bevölkerung, wie auch der dort stationierten Soldaten hat die ohnehin schwache Landwirtschaft der Region einigermaßen entlastet. Wirtschaftlich dominant in Wyllion ist der Bergbau im Wyrzgebirge. Große Mengen Eisen für die Kriegsindustrie werden dort gefördert und weiterverarbeitet in Schmelzereien und der Rüstungsindustrie, doch auch einige Goldadern wurden in den Bergen entdeckt und ausgebeutet. Eine Vielzahl Handwerker und Bergleute bewohnt Noymont, während an den Rändern des Teungesforsts einige Holzfällersiedlungen zu finden sind. Die neue südliche Grenzregion zu Sorridia hingegen wird stetig entvölkert, während neue Verteidigungsanlagen dort errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Der [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkrieg]] hinterließ die Bevölkerung hungernd und in Unruhen, weswegen die Angliederung an Tasperin kaum auf Widerstand traf und vielerorts als Segen angesehen wird. Lediglich religiöse Zwistigkeiten sorgen noch für Reibereien in der Region, versucht Tasperin doch stetig die Einwohner Wyllions vom [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Deynismus]] zur [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] zu konvertieren. Dies stößt besonders bei der Landbevölkerung auf Ablehnung, während die Bemühungen deutlich erfolgreicher in der Handwerkerschaft Noymonts waren, die sich dank Tasperins stetiger Expansionsbemühungen guter Geschäfte erfreut. Die lange Geschichte und gegenwärtige Lage als brisante Grenzregion hat für einen hohen Militarisierungsgrad gesorgt und kaum eine Familie hat keinen Sohn, der nicht unter Waffen die Larné oder die Pässe über das Wyrzgebirge patrouilliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
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|Stimmung=Annektiert und konvertiert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Provinzhauptstadt von Wyllion, die Festungsstadt '''Noymont''', erhebt sich zwischen gewaltigen Bergen und weiteren Ausläufern de Wyrzgebirges. Schon von der Ferne ist das Rauchen vieler Schlote zu sehen und das Klingen von Hämmern auf Metall zu hören. Über die Hälfte der Stadt wird von Handwerkervierteln eingenommen, die Metalle und Erze aller Art verarbeiten, während eine ganze Armee an Bergarbeitern Tag und Nacht tiefer gräbt, um mehr von diesen Schätzen der Erde zu bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Noymont1.png|thumb|right|450px|Straßenzeile in Noymont]]&lt;br /&gt;
Noymont liegt an den Hängen des Wyrzgebirges und große Teile der Stadt selbst sind in den Felsen hineingeschlagen oder auf hohen Felsklippen errichtet. Die felsige Landschaft ist von vielen ehemaligen Minen durchzogen, besonders die direkte Umgebung von Noymont. Weiter im Norden der Provinz Wyllion findet sich der weitreichende Teungesforst, welcher die Grenze zu den [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]] darstellt. Im Süden und Westen bilden jeweils die Flüsse Larné und Siouenne eine natürliche Grenze zum [[Königreich Sorridia]], ebenso wie die schroffen Gipfel des Wyrzgebirges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Noymont war einst die Hauptstadt des Herzogtums Wyllion im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Als Grenzregion zu Tasperin, Sorridia und Silventrum kam diesen Landstrichen eine große militärische Bedeutung zu, weswegen seit der fallicischen Herrschaft Noymont zu einer schwer einnehmbaren Festungsstadt ausgebaut wurde. Durch die direkte Nähe zum Hauptquartier des Fallicer Militärs in Mont Risson erlebte die Region einen großen Zustrom an Soldaten und ihren Angehörigen neben den vielen Handwerkern und Bergarbeitern, die in den ergiebigen Minen des Wyrzgebirges eine Anstellung suchten. Lange Jahre der Isolation während der inneren Konsolidierung von Fallice durch [[Familie Gráncais|Lothair I.]] wurden abgelöst als Herzog Rousel d'Polailles 1354 AD eine stärkere wirtschaftliche Integration durch die Eröffnung neuer Handelsrouten nach Tasperin und Silventrum anstrebte. Doch statt wirtschaftlichem Aufschwung zu bringen, stürzten diese Pläne das Herzogtum ins Chaos, als der oberste General von Fallice, Parcell Gavindé, dies als Verrat einstufte und den Herzog daraufhin eingemächtig hinrichten ließ. Dieser Militärputsch gilt als einer der vielen Triebkräfte, die zum Ausbruch des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] führten. Der aus dem Exil zurückgekehrte Kronpronz Luis Gráncais unterstützte zunächst den Herzogssohn Rondell d'Polailles, doch schlug sich schlussendlich auf die Seite des Generals dessen Mannen daraufhin die Kontrolle über das Herzogtum übernahmen. Ein Tasperiner Trupp unter Sir Gunther Benzstein besetzte im Zuge dieser Wirren den Norden des Herzogtums, was in Verbindung mit den Unruhen im Rest des Landes in Noymont und dem restlichen Herzogtum eine große Hungersnot auslöste. Während im Süden Sorridianische Soldaten bis an die Larné zogen, besetzte Tasperin das Herzogtum beinahe bis nach Noymont. Erst im Jahre 1358 AD konnte Luis Gráncais eine größere Armee vereinen und gegen die Tasperiner ins Felde ziehen, woraufhin die Besatzer kampflos zurückgeschlagen werden konnten. Die sich jedoch stetig verschärfenden Unruhen und Hungersnöte in Fallice führten schließlich zur Zersplitterung des Landes und Neuorganisation in den [[Fallicer Bund]]. Im Zuge dessen wurde das Herzogtum Wyllion 1359 widerstandslos von Tasperin als neue Provinz eingegliedert. Eine große Präsenz des Tasperiner Heers sorgt seitdem für Ruhe und die bereits bestehenden Festungsanlagen wurden weiter ausgebaut, um diese neue Grenze zu Sorridia zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Noymont2.webp|thumb|right|450px|Militärzelte bei Noymont]]&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung der Provinz wurde der ehemalige Heeresgeneral Fürst Willerich von Hohmessinger-Zetterich entsandt, dessen Bestreben in der Befriedung der frisch eingegliederten Provinz, wie dem Ausbau der Verteidigungsanlagen liegt. Große Mengen an Nahrungsimporten zur Verpflegung der hungernden Bevölkerung, wie auch der dort stationierten Soldaten hat die ohnehin schwache Landwirtschaft der Region einigermaßen entlastet. Wirtschaftlich dominant in Wyllion ist der Bergbau im Wyrzgebirge. Große Mengen Eisen für die Kriegsindustrie werden dort gefördert und weiterverarbeitet in Schmelzereien und der Rüstungsindustrie, doch auch einige Goldadern wurden in den Bergen entdeckt und ausgebeutet. Eine Vielzahl Handwerker und Bergleute bewohnt Noymont, während an den Rändern des Teungesforsts einige Holzfällersiedlungen zu finden sind. Die neue südliche Grenzregion zu Sorridia hingegen wird stetig entvölkert, während neue Verteidigungsanlagen dort errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Der [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkrieg]] hinterließ die Bevölkerung hungernd und in Unruhen, weswegen die Angliederung an Tasperin kaum auf Widerstand traf und vielerorts als Segen angesehen wird. Lediglich religiöse Zwistigkeiten sorgen noch für Reibereien in der Region, versucht Tasperin doch stetig die Einwohner Wyllions vom [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Deynismus]] zur [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] zu konvertieren. Dies stößt besonders bei der Landbevölkerung auf Ablehnung, während die Bemühungen deutlich erfolgreicher in der Handwerkerschaft Noymonts waren, die sich dank Tasperins stetiger Expansionsbemühungen guter Geschäfte erfreut. Die lange Geschichte und gegenwärtige Lage als brisante Grenzregion hat für einen hohen Militarisierungsgrad gesorgt und kaum eine Familie hat keinen Sohn, der nicht unter Waffen die Larné oder die Pässe über das Wyrzgebirge patrouilliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Kaiserliche Monarchie Tasperin]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11723</id>
		<title>Itiais</title>
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		<updated>2023-12-16T16:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat '''Itiais''' mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus [[Familie Gráncais|Gráncais]] brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheiterhaufen.png|thumb|right|450px|Scheiterhaufen-Verbrennung zur Zeit des Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11722</id>
		<title>Itiais</title>
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		<updated>2023-12-16T15:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat '''Itiais''' mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus [[Gráncais]] brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheiterhaufen.png|thumb|right|450px|Scheiterhaufen-Verbrennung zur Zeit des Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11710</id>
		<title>Itiais</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11710"/>
		<updated>2023-12-16T15:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat '''Itiais''' mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus Gráncais brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheiterhaufen.png|thumb|right|450px|Scheiterhaufen-Verbrennung zur Zeit des Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<updated>2023-12-16T14:59:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat Itiais mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus Gráncais brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheiterhaufen.png|thumb|right|450px|Scheiterhaufen-Verbrennung zur Zeit des Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Itiais</title>
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		<updated>2023-12-16T14:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat Itiais mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus Gráncais brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheiterhaufen.png|thumb|right|450px|Scheiterhaufen-Verbrennung zur Zeit des Bürgerkriegs]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Datei:Scheiterhaufen.png&amp;diff=11696</id>
		<title>Datei:Scheiterhaufen.png</title>
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		<updated>2023-12-16T14:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11692</id>
		<title>Itiais</title>
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		<updated>2023-12-16T14:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Korrekturlesen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Viehzucht&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Viele Gotteshäuser&lt;br /&gt;
|Stimmung=Paranoid und gläubig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat Itiais mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais2.webp|thumb|right|450px|Händler auf dem städtischen Markt]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus Gráncais brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Itiais&amp;diff=11691</id>
		<title>Itiais</title>
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		<updated>2023-12-16T14:33:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Itiais&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=31.400 Einwohner&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Selbstorganisierender Kleinstaat&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Stadtgarde&lt;br /&gt;
|Tempel=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Bedeutsame Kirche&lt;br /&gt;
|Stimmung=Arbeiten und Beten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinstaat Itiais mit seiner gleichnamigen Hauptstadt Itiais ist ein Teil des [[Fallicer Bund|Fallicer Bundes]]. Die Stadt liegt am westlichen Rand des Fallicer Bundes, direkt an der Küste zum [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]]. Die einfache und landwirtschaftlich geprägte Region ist von großen Weiden und Bauernhöfen durchzogen. Die Menschen sind stark religiös, was vor allem auf eine langjährige Präsenz der [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] zurückzuführen ist. Im ganzen Land gibt es kleinere Kapellen und vor allem auch größere Klosteranlagen der sorridianischen [[Orden]]. Etwas abseits von der Hauptstadt liegt der Herzogensitz mit seinen prächtigen, bunten Glasfenstern, der jeder Kathedrale ernsthafte Konkurrenz machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais2.webp|thumb|right|450px|Händler auf dem städtischen Markt]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft von Itiais ist geprägt von tiefgrünen Wiesen, die sich über unzählige seichte Hügel erstrecken. Auf diesem idealen Weideland werden vor allem viele Schafe gehalten, allerdings auch anderes Nutzvieh. Viele kleine Viehbauerndörfer sind in der Landschaft verteilt, doch leben die meisten Menschen in der Hauptstadt, die rein äußerlich allerdings selbst mehr einem Dorf als einer Stadt gleicht. Kaum ein Haus verfügt über mehr als zwei Stockwerke und Steinhäuser sind eine Seltenheit. Lediglich der Herzogssitz sticht hervor, welcher mit großen Buntglasfenstern ausgestattet ist. Aufgrund seiner erhöhten Position taucht er so in den Morgen- und Abendstunden die darunter liegenden Bauernhäuser in ein warmes und buntes Licht. An der Ozeanküste befinden sich nur wenige Fischerdörfer, da die Viehwirtschaft zumeist profitabler ist. Viele kleinere Klöster und Kapellen finden sich in der Landschaft, viele davon wurden erst jüngst zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Itiais war einst die Hauptstadt des Herzogtums Pâtagne im [[Fallicer Bund|Königreich Fallice]]. Die Gründung fällt zeitlich mit Fallices Unabhängigkeit von Sorridia im Jahr 1341 AD zusammen. Die Nachwirkungen des Sorridianischen Bürgerkriegs waren in allen Teilen des Landes noch stark zu spüren und erst die Befriedung durch das spätere fallicische Königshaus Gráncais brachte auch etwas Stabilität in die Pâtagne. Der erste allgemein anerkannte fallicer König Lothair I. ernannte die Adelsdynastie Crussol zu den Herzogen der Pâtagne, welche ihren Sitz in Itiais entsprechend einnahmen und ausbauten. In den folgenden Jahren genoss die Region aufgrund ihrer geopolitischen Isolation relativ friedliche Zeiten, in welchen stetig mehr Dörfer gegründet wurden und auch die Tuch- und Wollwarenproduktion einen Aufschwung erlebte. Die Plünderung des Herzogtums Valodonia durch Patrien nach dem Ableben König Lothairs brachte einige vertriebene Bauern in die Pâtagne, welche zusammen mit dem benachbarten Herzogtum Tiuloise einen großen Zustrom erlebte. Die nächsten großen Umwälzungen im Land zur Zeit des [[Fallicer Bürgerkrieg|Fallicer Bürgerkriegs]] ließen die Region ebenso größtenteils verschont, zumindest wirtschaftlich. Gesellschaftlich war jene Zeit geprägt von einem Einstrom patrischer Prediger, die in den unsteten Zeiten eine große Gefolgschaft und auch die Unterstützung des Herzogs Gawain Crussol für sich gewinnen konnten. Nach zunächst rein seelsorgerischen Tätigkeiten gewannen die Prediger ab 1356 AD auch starken Einfluss in der Politik und sorgten für eine militärische Aufrüstung zum Schutz vor der Bauernrevolte. Ebenso breitete sich verstärkt die Sorge vor der Unterwanderung durch feindliche Agenten und Ketzer aus, dies führte zu mehreren Ausschreitungen und öffentlichen Verbrennungen besonders in der Hauptstadt Itiais, der zumeist Gelehrte oder alleinstehende Personen zum Opfer fielen. Mehrere Jahre dieser Schreckensherrschaft gipfelten in einer militärischen Expedition, gestützt von modernem patrischen Kriegsmaterial, die zur Auslöschung von Safáloris führten. Zum Ende des Bürgerkriegs musste sich das herzögliche Militär der Bauernrevolte ergeben, woraufhin auch viele der patrischen Prediger und Herzog Crussol das Land verließen. Die Neuorganisation des Landes in den Fallicer Bund führte auch in dem ehemaligen Herzogtum Pâtagne zu vielen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Führungspersönlichkeiten, die eine Zersplitterung des Landes in mehrere Kleinstaaten, wie im gesamten Land, zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik und Wirtschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Itiais.png|thumb|right|450px|Kloster im Kleinstaat Itiais]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herzogtum ist heute ein selbstverwaltender Kleinstaat, welcher viele Landesteile an benachbarte, konkurrierende Kleinstaaten verloren hat. Das gut kultivierte Land rund um die Hauptstadt Itiais ist äußerst ertragreich und Tuch- wie auch Wollprodukte aus dieser Region genießen weit verbreitetes Ansehen. Durch den fehlenden Hafen allerdings und die vielen Zölle zwischen den Kleinstaaten des Fallicer Bundes ist die Wirtschaft der Region doch stets nur gerade so in der Lage das Volk zu ernähren. Geführt wird der Kleinstaat aus einer rotierenden Bauernvertretung der verschiedenen kleinen Gemeinden und der Hauptstadt, über die Hälfte der Gemeinden jedoch entsendet Männer der Sorridianischen Kirche als ihre Vertreter, weswegen die Politik stark kirchlich dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
Zwietracht und Angst aus den Zeiten des Fallicer Bürgerkrieges hallen heute noch nach, weswegen die meisten Einwohner der Region unter sich bleiben und zwischen einzelnen Gemeinden teils tiefes Misstrauen herrscht. Einzig das Vertrauen auf die Sorridianische Kirche eint die Bürger, auch wenn die patrischen Lehren, die in der Zeit des Bürgerkriegs hier Verbreitung fanden den Glauben stark dominieren. Ein häufig gehörtes Sprichwort in diesen Tagen aus der Region lautet &amp;quot;Nur Deyn und seinen Dienern kann man trauen.&amp;quot;, weswegen alle kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten sich stark nach den Regularien der Kirche richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Le%C3%A4ndrien&amp;diff=11231</id>
		<title>Leändrien</title>
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		<updated>2023-11-21T15:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Länder von Leändrien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Leändrien Politisch Wiki 2022.jpg|750px|thumb|Der Kontinent Leändrien im Jahre 1360.]]&lt;br /&gt;
'''Leändrien''' ist der bekannteste und erschlossenste Kontinent auf der Welt von Athalon, und beherbergt die unterschiedlichsten Kulturen und geographischen Gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leändrien ist die Heimat vergangener Imperien, wachsender Mächte, und der Hort uralter Überbleibsel längst vergessener Reiche. Das Nostrische Meer im Zentrum des Kontinents teilt Leändrien in Nord- und Süd. Hingegen im Westen liegt der gigantische [[Leändischer Ozean|Leändische Ozean]], mit deren Überquerung die [[Unbekannte Lande|Unbekannten Lande]] erreicht werden. Im Norden grenzt Leändrien an das Nebelmeer und die ewigen Gletscher von Nordamar. Jenseits des Perlenmeeres im Süden liegt der ungebändigte Kontinent [[Totonia]]. Im Osten Leändriens liegen die bisher nicht erkundeten Steppenlande, die von berittenen Nomadenvölkern dominiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bewohner Leändriens wird als ''Leändrier'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Länder von Leändrien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki Leändrien Wappen 2021 Fonts.png|left|850px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | Die zwölf spielbaren Länder: Übersicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=10% | Land&lt;br /&gt;
! width=15% | Titel&lt;br /&gt;
! width=10% | Flagge&lt;br /&gt;
! width=15% | Herrschaftsform&lt;br /&gt;
! width=10% | Hauptstadt&lt;br /&gt;
! width=10% | [[Menschenvolk#Spielbare_V.C3.B6lker|Völker]]&lt;br /&gt;
! width=15% | [[Sprachen]]&lt;br /&gt;
! width=15% | [[Religion]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''[[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]]'''&lt;br /&gt;
| Expansionistisches Kaiserreich&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Tasperin 2020.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Kaiserliche Monarchie&lt;br /&gt;
| [[Reichsstadt Carviel]]&lt;br /&gt;
| Mittländer&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Tasperin]]&lt;br /&gt;
| [[Silvanische Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''[[Königreich Sorridia|Sorridia]]'''&lt;br /&gt;
| Dekadenter Kirchenstaat&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Sorridia2020.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
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| [[Montebrillo]]&lt;br /&gt;
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| [[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| '''[[Kalifat Al'bastra|Al’Bastra]]''' &lt;br /&gt;
| Traditionsreiches Kalifat&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Kalifat6.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Kalifatische Theokratie&lt;br /&gt;
| [[Mina Farah]]&lt;br /&gt;
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| [[Sprachen|Kalifatisch]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| '''[[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Silventrum]]'''&lt;br /&gt;
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| [[Datei:Wappen Silventrum2020.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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| [[Datei:Fallice2020 Neu.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| 	Selbstorganisierender Kleinstaatenverbund&lt;br /&gt;
| [[Hilton]]&lt;br /&gt;
| Mittländer, Sorridianer&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
| [[Sorridianische Kirche]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''[[Königreich Nostrien|Nostrien]]''' &lt;br /&gt;
| Sklavengetriebenes Inselreich&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Nostrien 2020 Neu.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Plutokratisches Imperium&lt;br /&gt;
| [[Ilios]]&lt;br /&gt;
| Sorridianer, Esh’shajen&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Sorridianisch]]&lt;br /&gt;
| [[Sorridianische Kirche]], [[Kirash]], Heidentum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''[[Erzbistum Kurmark|Kurmark]]'''&lt;br /&gt;
| Unbarmherzige Theokratie&lt;br /&gt;
| [[Datei:Kurmark2020.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Deynistisches Erzbistum&lt;br /&gt;
| [[Zandig]]&lt;br /&gt;
| Mittländer&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Tasperin]]&lt;br /&gt;
| [[Silvanische Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''[[Königreich Haldar|Haldar]]''' &lt;br /&gt;
| Heidnische Eigenbrötler&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Haldar 2020 Neu.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Akephalische Großclans&lt;br /&gt;
| [[Nebelhafen]]&lt;br /&gt;
| Mittländer, Nordamaren&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Tasperin]]&lt;br /&gt;
| [[Silvanische Kirche]], Heidentum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''[[Nordamar]]'''&lt;br /&gt;
| Eisige Heimat der Nordmänner&lt;br /&gt;
| [[Datei:FlaggeNordamar.png|100px|center]]&lt;br /&gt;
| Stammeskönigreiche&lt;br /&gt;
| -/-&lt;br /&gt;
| Nordamaren&lt;br /&gt;
| [[Sprachen|Tasperin, Alt-Tasperin (vereinzelt)]]&lt;br /&gt;
| Heidentum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontinent]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Bischoffeldener Steinpfähler</title>
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		<updated>2023-05-23T14:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Ablauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Bischoffeldener Steinpfähler ist ein historisches Ereignis und zugleich eine durch [[Magie]] verursachte Tragödie. Es beschreibt zudem eine der grausamsten Mordfälle der [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|Vereinigten Provinzen von Silventrum]] sowie ein Beispiel der unmenschlichen Kunst. Als Folge des Steinpfählers verstärkten die Silventrumer Behörden und Organisationen ihre Kontrollen und auch ihre Zensur der Kunst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablauf==&lt;br /&gt;
Als erstes Auftreten des Steinpfählers ist der [[Zeitrechnung|17. Lenzmond]] [[Chronologica|1308 AD]] mit dem Auffinden einer auf einen spitzen Steinpfahl aufgespießten menschlichen Leiche festgehalten worden. Am Morgen dieses Tages hat eine Patrouille der Stadtwache in einer Nebenstraße Bischoffeldens eine gänzlich durchstoßene Frau von ca. 35 Jahren Alter auffinden müssen. Ihr halber Leib wurde von einem anderthalb Meter hohen Gesteinspfahl aus Granit entstellt. Am Boden dieses Steinpfahls fand sich ein in die steinerne Straße eingelassener Ring, in dem sich das Blut der Frau sammelte. Mehrwöchige Ermittlungen konnten keinen Täter und auch keine verdächtige Person ausfindig machen. Unbestritten wurde durch Gesandte der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] festgestellt, dass es sich bei den steinernen Konstrukten und damit dem Mordwerkzeug um das Werk von [[Magie]] handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitmalig trat der Steinpfähler etwa ein Jahr später am 29. Taumond des Jahres 1309 AD in Erscheinung. Mit zwei ebenfalls anderthalb Meter langen Steinpfählen wurde der Rumpf eines Mannes auf Bauchhöhe durchstoßen. Die Ende der quer aus dem Boden stehenden Gebilde reckten die Arme des etwa 50 Jahre alten Hafenarbeiters in die Höhe, punktierten seine Handflächen jedoch lediglich. Erneut wurde ein ringförmiger Kreis zum Sammeln des Blutes unter dem Mann gefunden. Aufgrund eines stadtweiten Feiertags wurde seine Leiche erst etwa einen Tag nach seinem Tod im Hinterhof eines Lagerhauses im Hafenbereich entdeckt. Bei den steinernen Gebilden handelte es sich in diesem Fall um Schieferstein, der natürlich nicht im Bereich Bischoffelden vorkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1309 AD trat der Steinpfähler zwei weitere Male in Erscheinung. Jeweils in einem Vorort und auf einem abseits gelegenen Marktplatz. Im Vorort hob er ein achtjähriges Mädchen mit mehreren Marmorpfählen in die Luft. Am Marktplatz formte er mit achtzehn Kalksteinpfählen den Körper eines alten Greises zu einem marionettenähnlichen Gebilde. Die Behörden der Stadt Bischoffelden setzten nach dem letzten Tod eine große Ermittlungskomission ein, die über Monate hinweg dutzenden Hinweisen nachging und nach einem potenziellen Täter fahndete. Ergebnislos mussten sie jedoch aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am Neujahrstag des Jahres 1310 AD trat der Täter dann wieder in Erscheinung. Während die Menschen der Stadt mit reichlich [[Alkoholica]] das neue Jahr willkommen geheißen haben, suchte sich der magiekundige Mörder drei betrunkene Männer jungen Alters und pfählte sie auf ein sandsteinartiges Gebilde, in dem sie allesamt in einer tanzenden Haltung dargestellt werden. Mehrere Augenzeugenberichte wollen an diesem Tag den Täter jedoch auf frischer Tat gesehen haben. So wurde er erstmals als gepflegter mittelalter Mann mit kahlgeschorenem Gesicht beschrieben. Aufgrund der Dunkelheit und des Trunkenheitszustandes der Zeugen konnte jedoch keine Person identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen später wurde dann bei einer Durchsuchung eines Lagerhauses durch die [[Vereinigte Provinzen von Silventrum|silventrische]] Zollbrigade aufgrund von unregelmäßigen Zolldeklarationen ein Warenhaus in Bischoffelden durchsucht. Im Inneren fanden die Zollbeamten jedoch mehrere der grotesken Werke des Steinpfählers anstelle der erwarteten Lagerkisten. Insgesamt konnten siebzehn getötete Menschen in fünf Gebilden ausgemacht werden. Jedes Gebilde wies eine andere Steinart auf und zeichnete sich durch eine Positionierung der Pfähle zu den ermordeten Menschen aus. Die fünf Gebilde wurden als Familienszene, Eislauf, Postverkehr, Suppenkessel und Freiheit tituliert. Die Namen dieser Werke wurden dabei nicht durch die ermittelnden Wachleute vergeben sondern durch handgeschriebene Karten an den Werken festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ermittler nutzten anschließend die Handschrift auf den Karten, um diese mit möglichst vielen in Bischoffelden lebenden Personen abzugleichen. Die zunächst versuchte Verfolgung des Besitzers bzw. Mieters der Lagerhauses verlief bei einigen Strohmännern im Sande. Als jedoch einer der eifrigen Ermittler bei einem der niederen Strohmänner in der Behausung war, fiel ihm ein Bild an dessen Wand ins Auge. Das relativ kleine Ölgemälde wies nur eine Landschaftsmalerei mit Namenszug in der unteren rechten Ecke auf. Ein Abgleich ergab jedoch, dass es sich bei dem Schreibstil des Künstlers und der handgeschriebenen Karten an den ermordeten Menschen um die selbe Handschrift handeln könnte. Der als Maler lokal bekannte Albeert Wheeskar wurde mit einer großen Einheit von Wachpersonal aufgesucht, jedoch in seinem Atelier nicht angetroffen. Bei der Durchsuchung des Gebäudes stießen die Ermittler auf einen verborgenen Keller, in denen weitere ermordete Menschen zu grotesken steingepfählten Gebilden verschandelt wurden. Insgesamt wurden weitere zwölf Personen in drei Werken des Mörders ausgemacht. Am Ende des Raumes befand sich ein roter Vorhang hinter dem sich ein letztes Werk des Künstlers befinden sollte: Er selbst durchstoßen durch mehrere Dutzend Steinpfähle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswirkungen==&lt;br /&gt;
Nachdem der Bischoffeldener Steinpfähler 36 Menschen und sich selbst ohne große Intervention der Silventrumer Behörden töten konnte, wurde massive Kritik an der Strafverfolgungspraxis laut. Ferner wurde erneut große Angst und Panik vor magiekundigen Personen und ihren Fähigkeiten laut. Vor allem Lokalpolitiker und Adlige forderten die gesamte Verbannung der [[Magie]] aus den Silventrumer Provinzen, die zu dieser Zeit noch Teil Tasperins waren. Das Königshaus in Tasperin befahl die Positionierung mehrerer Einheiten der [[Heilige Inquisition|Heiligen Inquisition]] im Bereich von Silventrum und forderte diese aktiv auf, alle unregistrierten Magier aufzuspüren und per Sonderdekret sofort zu vernichten. Diesem Pogrom fielen erneut über zweihundert Menschen zum Opfer deren Schuld und Magiebefähigung in vielen Fällen nicht sicher festgestellt worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bischoffelden wurde die Ausübung von jeglichen künstlerischen Aktivitäten in einem Anfall von Aktionismus für die nächsten 5 Jahre nach Aufspüren des Mörders unter gesamtstaatliche Kontrolle gestellt. Jede Kunstveranstaltung und jede Malerei musste mit einem offiziellen Zertifikat genehmigt werden, um derartige Ausartungen von Kunst von vornherein verhindern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelles]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Weidtland&amp;diff=10325</id>
		<title>Königreich Weidtland</title>
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		<updated>2023-04-03T21:11:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Staat&lt;br /&gt;
|Name=Königreich Weidtland&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Flagge Wappen Weidtland2020 2.png|400px]]&lt;br /&gt;
|Titel=Machtringende Adelshäuser&lt;br /&gt;
|Hauptstadt=[[Asmaeth]] (62.850 Einwohner)&lt;br /&gt;
|Wichtige Städte=Molder, Rodstedt, Nordingen&lt;br /&gt;
|Herrscher=Adelsrat&lt;br /&gt;
|Herrschaftsform=Erbmonarchisches Inselreich&lt;br /&gt;
|Demonym=Weidtländer&lt;br /&gt;
|Adjektiv=Weidtländisch&lt;br /&gt;
|Völker=Mittländer&lt;br /&gt;
|Sprachen=[[Sprachen|Tasperin]] (Dialekt)&lt;br /&gt;
|Religion=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Silvanische Kirche]])&lt;br /&gt;
||Karte=[[Datei:Leändrien2022 Weidtland.png|350px]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Königreich Weidtland''' stand einst unter der Herrschaft von [[Königreich Fallice|Fallice]] unter dem [[Königreich_Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reich]], konnte aber vor über 500 Jahren die Unabhängigkeit erstreiten und existiert seitdem als eigenständiges Königreich. Ein langer, blutiger Krieg um die Unabhängigkeit hat die Inseln jedoch gezeichnet und gespalten. Der korrupte Adel riss kurz nach dem Sieg gegen [[Königreich Fallice|Fallice]] die Regentschaft an sich, und die einstigen Helden, Kämpfer für Volk und Freiheit, galten lange Zeit als verruchte Gesetzlose. Sie versteckten sich in den nebelgeschwängerten Auwäldern und wasserreichen Sümpfen der Insel, um von dort aus für alte albionische Werte einzutreten. Und ihre Mühen waren nicht vergeben, denn bis zum Verschwinden [[Königreich Éireann|Éireanns]] regierte [[Elsbeth I. von Großalbion]] über Weidtland die dazugehörigen Inseln des einstigen Großalbions. Sie war es, die die alten Traditionen erneut emporhob und ins Zentrum ihrer Politik stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Königin und Éireann ging auch das [[Vereinigtes Königreich Großalbion|Vereinigte Königreich Großalbion]] unter. Weidtland ist seither wieder ein unabhängiges Königreich, das in ständiger Auseinandersetzung mit den [[Klanreich Kaledon|kaledonischen]] Nachbarn lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidtland Topografisch 2023.jpg|600px|center|thumb|Königreich Weidtland - Topografische Karte ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harrison_Stickle_-_geograph.org.uk_-_1525788.jpg|420px|right|thumb|Teil des Maunas]] &lt;br /&gt;
Die ersten Aufzeichnungen über Siedlungen auf den albionischen Inseln, stammen von ca. [[Chronologica|300 AD]]. Erste Siedler des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] fanden die grünen Inseln des Nebels bei ihren Erkunden entlang der weitläufigen Küsten [[Leändrien|Leändriens]]. Den Entdeckern folgten bald erste Expansionisten und Bauern, die kleinere Siedlungen an der weidtländischen Küste errichteten. Was ursprünglich zur Versorgung der eigenen Flotte gedacht war, wurde bald zum Treffpunkt zwischen Sorridianern und Weidtländern. Denn bereits weit vor den Siedlern aus der Ferne etablierten sich tiefverwurzelte Stammesgesellschaften in den nebelverhangenen Bergen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geprägt von schamanistischen Naturreligionen und geleitet von Sonne und Wasserstand existierten diese Kulturen ohne großes Streben zum Aufschwung. Tagsüber verdienten sie sich als Viehhirten oder Kleinbauern ihr Tagesmahl und nachts huldigten sie ihren ganz eigenen Gottheiten. Innerhalb weniger Jahre wurden die Weidtländer durchsetzt von sorridianischen Missionaren. Was als friedliche Bekehrung zur [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] begann, verkam nach anderthalb Jahrzehnten zu einem Blutbad. Die [[Sorridianische Inquisition]] und mit ihr die [[Akademie der Magierjäger|Magierjäger]] folgten den friedlichen Priestern. All diejenigen, die ihren Glauben nicht aufgaben und sich weigerten zum [[Deyn Cador|Deynismus]] des sorridianischen Gottkaisers zu konvertieren, verloren grausam ihr Leben. Magiekundige wurden gezielt gesucht und ausgeschaltet. Manchmal aus Not, manchmal aus Trotz, versuchten viele ihr Leben zu retten. Ein großer Teil der Weidtländer floh gen Norden und schloss sich den kaledonischen Stämmen an. Der andere Teil konvertierte und schuf so die Grundlage für ein Jahrtausend der deynistischen Verwurzelung in Weidtland. Dennoch ließen viele Familien nicht von den alten Göttern ab, denn den Willen der Ahnen galt es weiterhin zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Heiligen Sorridianischen Reiches wurden die Landsherren des heutigen [[Königreich Fallice|Königreichs Fallice]] mit der Herrschaft über Weidtland betraut. Sie schröpften das Land, ließen aber ausreichend Grauzonen, damit die Bevölkerung der Insel halbwegs würdig überleben konnte. Mit sorridianischer Herrschaft kam auch Wohlstand und Fortschritt. Ungeahnte Technologien und Eifer zogen in das Land ein, sodass sich schnell reiche Handelsfamilien etablierten. Ihr Aufstieg in den heutigen Adel ging manchmal innerhalb nur weniger Generationen, sodass die eigenen Enkel oftmals von Großgrundbesitzern zu lokalen Fürsten und Grafen aufstiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre zogen ins Land und die Weidtländer fanden in ihren Bestrebungen eine eigene Identität. Von der unnachgiebigen Abhängigkeit zu Sorridia gequält, mehrten sich die Bestrebungen zur Unabhängigkeit. Erst ein Jahrhundert vor ihnen hatte sich die [[Kaiserliche Monarchie Tasperin]] von Sorridia losgesagt. 873 AD war es endlich auch für Weidtland, [[Klanreich Kaledon]] und [[Königreich_Éireann|Éireann]] an der Zeit. Doch mit ihrer Eigenständigkeit kamen auch Jahrzehnte der finanziellen und politischen Unsicherheit. Interne Konflikte und Kriege zerrissen die Länder. Ein tiefer Hass prägt auch heute noch die Beziehung zwischen Weidtländern und Kaledonern, obgleich sie doch vieles gemein haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:St._Bridget%27s_Kirk_in_Dalgety_Bay.jpg|420px|right|thumb|Verlassene Sorridianische Kirche]] &lt;br /&gt;
Erst 1333 AD gelang einer einzelnen Person die Einigung der zerstrittenen Ländern. [[Elsbeth I. von Großalbion|Königin Elsbeth I. von Großalbion]] schaffte es die Länder zu einen und ein gemeinsames Verbundskönigreich in die Welt zu erheben. Sie belebte den Einheitsgeist der drei Nationen wieder, knüpfte an alte Traditionen an und versuchte ihren ganz eigenen Platz in der Welt zu sichern. Doch alles endet 1351 AD mit dem Verschwinden Éireanns. Mit dem vernichteten Land gilt auch Königin Elsbeth I. als verschollen, die gerade zu Besuch in ihrem östlichsten Landesteil war. Die Kaledonier kündigten sofort jegliche Verträge auf und erhoben ihre kampferprobten Stämme zu alter Macht. Und Weidtland? Wird geführt von einem zerstrittenen wie unsicheren Ratsgremium, in dem jeder nur seinen eigenen Machterhalt sichern will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land==&lt;br /&gt;
Als Insel wird Weidtland vollkommen vom Meer umgeben. Die Küsten sind relativ flach und grenzen direkt an die langen grünen Hügelketten. Im Norden trennt die albionische Meerenge das Land von [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] ab, was beiden Staaten sehr recht ist.&lt;br /&gt;
Der Süden Weidtlands ist ein größtenteils entwaldetes Hügelland, das für Ackerbau und Viehzucht genutzt wird. Die grünen Weiden sind von Seen und vielen Bächen durchzogen, an dessen Ufern kleine Auenwälder gediehen. Die Bäche schließen sich bald schon zur [[Lage]] zusammen, welche das Land durchzieht und bei [[Asmaeth]] in einem sumpfigen Delta ins Meer mündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter man nach Norden reist, desto gewöhnlicher wird der Anblick von Wäldern und Bergen, die zunehmend immer dichter und zusammenhängender werden. Die Gebirgskette des [[Maunas]] durchzieht diese Landschaft und ist von steilen Hängen und ungezähmter Fauna geprägt. Der höchste Berg Weidtlandts war einst die Skarspitze, welche im Norden zu den Grenzen zu [[Königreich Kaledon|Kaledon]] wie eine Nadel hervorragte. Nach dem Verschwinden Éireanns und dem Zerbrechen der Insel von Albion gehört die Skarspitze heute jedoch zu [[Klanreich Kaledon|Kaledon]]. Der Maunas verlor so seinen höchsten Berg, jedoch nicht seinen imposanten Anblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperaturen sind ganzjährig mild und regenreich. Gerade auf dem Land ziehen immer wieder tiefe Nebelfelder auf, die die Sicht stark begrenzen und die Bewohner in ihren Häusern halten. Im Winter drohen kalte Temperaturen, die sich nur mit ausreichend Kleidung und Feuerholz überstehen lassen. Vorräte werden daher ganzjährig auf den bestellten Feldern, im Wald oder von den eigenen Viehherden eingesammelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Die Bewohner Weidtlands leben überwiegend in kleinen Dörfern, die über das ganze Land verteilt sind. Dazwischen bestehen einige Kleinstädte und die Metropole [[Asmaeth]]. Doch selbst in den verwinkelten Gassen der Städte halten die weitverzweigten Familien zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:4;-moz-column-count:4;-webkit-column-count:4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Asmaeth|Hauptstadt Asmaeth]]&lt;br /&gt;
*[[Clifford|Stadt Clifford]]&lt;br /&gt;
*[[Rodstedt|Stadt Rodstedt]]&lt;br /&gt;
*[[Molder|Stadt Molder]]&lt;br /&gt;
*[[Wilton|Stadt Wilton]]&lt;br /&gt;
*[[Sechseich|Kleinstadt Sechseich]]&lt;br /&gt;
*[[Sodenmark|Kleinstadt Sodenmark]]&lt;br /&gt;
*[[Lürch|Kleinstadt Lürch]]&lt;br /&gt;
*[[Dornbach|Kleinstadt Dornbach]]&lt;br /&gt;
*[[Grünfels|Dorf Grünfels]]&lt;br /&gt;
*[[Ringen|Kleinstadt Ringen]]&lt;br /&gt;
*[[Hagenstein|Kleinstadt Hagenstein]]&lt;br /&gt;
*[[Kloster Melissengespenst|Kloster Melissengespenst]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaftsordnung Weidtlands unterteilt offiziell nur Adel, Klerus und weidtländische Bürger. Zu Zeiten Elsbeths I. wurde den Adligen des Landes oft nachgesagt, so nahe am Volk zu stehen, wie in keinem anderen Land [[Leändrien|Leändriens]]. Die verschwundene Königin unternahm regelmäßig Reisen durch die Ländereien und machte selbst in den kleinsten Dörfern Halt. Die Menschen kannten und liebten ihre Königin. Aber auch die aufrichtigen und gütigen Adeligen Weidtlands konnten sich der Loyalität und Zuneigung ihrer Untertanen gewiss sein, während die niederträchtigen und grausamen den Hass schon aus weiter Ferne zu spüren bekamen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Catbells_Northern_Ascent,_Lake_District_-_June_2009.jpg|520px|right|thumb|Maunas-Ausläufer]] &lt;br /&gt;
Seit dem Zerbrechen Großalbions hat sich dieses positive Bild jedoch stark gewandelt. Der einstige Zusammenhalt zwischen den Nationen und Bevölkerungsschichten zerfiel auf einen Schlag, als eine ungewisse Zukunft vor den Weidtländern lag. Interne Machtkämpfe des Adels zogen die Bürger hinab, Steuererhöhungen erzürnten sie noch mehr. Als Folge erhoben sich Aufstände, die zeitweilig blutig niedergeschlagen wurden. Gewinner waren letztlich die ohnehin schon reichen Kaufleute, die ihren Profit aus den Waffenverkäufen und Aufständen zogen. Eben deren Gilde der Kaufleute ist es auch, die sich in den letzten zweihundert Jahren erheblichen Wohlstand erarbeitete. Im Handel mit den grundbesitzenden, aber oft deutlich ärmeren Adligen, wechselten Münzen und Grundrechte den Besitzer. Die Kaufmannskaste erhob sich zu einem ganz eigenen Gesellschaftsstand, der heute aus der seefahrenden Bevölkerung kaum mehr wegzudenken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es blieb nicht bei einem gesellschaftlichen Umbruch. Ein zweiter, neuer Gesellschaftsstand existiert seit noch kürzerer Zeit. Als die Königin den Thron bestieg, zwangen die Umstände sie dazu, eine schlagkräftige Flotte aufzubauen und sich dabei über die gesellschaftlichen Traditionen hinwegzusetzen. Die Königin verkündete, dass jeder, der unter der Flagge Albions segelte, den Titel des „Edlen zur See“ erhalten solle – ein Titel der etwas gleichbedeutend mit dem des Ritters ist. Alle Edlen zur See bekamen einen gewissen Anteil der von ihnen unter weidtländischer Flagge erbeuteten Anteils offiziell zugesprochen. So verwundert es kaum, dass die weidtländische Flotte schon bald über die ehrgeizigen Ziele der Königin hinauswuchs. Die Titelvergabe wurde flugs eingestellt; die Beuterechte blieben aber erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erlass des Silvanos-Edikts verdrängte die [[Silvanische Kirche]] die [[Sorridianische Kirche]] nahezu vollständig, selbst wenn beide Religionen im Land akzeptiert werden. Die Weidtländer haben einen ganz eigenen Bezug zum deynistischen Glauben. So folgen sie den Ansichten Deyn Cadors treu und gutmütig, sind aber wenig begeistert von den ausrottenden Tendenzen der Inquisitionen oder des [[Solaner Orden|Solaner Ordens]]. Ihre eigenen Naturreligionen, die auf dem alten Schamanismus basieren, prägen die Stammbäume noch heute. Gerade die Verehrung der Ahnen spielt gesellschaftsübergreifend eine große Rolle, sodass silvanische Glaubensdoktrinen allzu oft mit den eigenen Ansichten vermischt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleriker werden nichtsdestotrotz geachtet und unterstützt, insbesondere wenn diese aus den eigenen Reihen oder Landen stammen. Sie siedeln sich irgendwo bei oder zwischen Adel und Kaufleuten an, selbst wenn die Silvanische Kirche in Weidtland bei Weitem nicht die finanziellen Mittel besitzt, wie der Kirchenrat in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhasst im ganzen Land sind indes nur [[Klanreich Kaledon|Kaledonier]]. Diese geben sich meist als Weidtländer aus, um ein halbwegs ruhiges Leben zu führen. Seit dem Zerfall Großalbions droht ihnen ansonsten beim kleinsten Fehler der Besuch eines wütenden, patriotischen Mobs. Und einem weidtländischen Bauernmob hält sprichwörtlich nicht mal die [[Zandig|Zandiger]] Stadtmauer auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebräuche==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paisley_Grammar_School_-_geograph.org.uk_-_427193.jpg|420px|right|thumb|Gemeindehaus in Weidtland]] &lt;br /&gt;
Die Weidtländer sind für ihre Gastfreundschaft bekannt, aber mehr noch für ihren Aberglauben. Fern der [[Königreich Patrien|patrischen]] Universitäten fällt es den Weidtländern leicht, über „wissenschaftliche Beweise“ zu spötteln, wenn sie das Heulen einer albtraumhaften Kreatur über den Hügeln hören. Der Aberglaube wird sehr ernst genommen, denn ein einziger Fehler kann einen teuer zu stehen kommen. Wer Salz verschüttet, wirft eine Prise davon über seine Schulter. Über die Wiege eines Neugeborenen wird eine eiserne Schere gehängt. Fenster sollen vor dem Sonnenuntergang fest verschlossen werden, beim Gähnen muss der Mund zugehalten werden und im Absatz des linken Schuhs sollte sich stets ein [[Währung|Kupferling]] befinden. Viele einstige Befürchtungen sind heute vielleicht abzulegen, aber in ihrem Glauben ist Vorsorge besser als der Besuch einer verärgerten Waldkreatur. Ganz gewiss ist jedem bei Missachtung der alten Riten der Tratsch und die Missgunst des Dorfes, manchmal auch der eigenen Sippe, sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidtländer lieben es zu singen und Geschichten zu erzählen. In den Jahrhunderten der Gründung hat die [[Sorridianische Kirche]] den einheimischen Glauben unterdrückt, doch statt in Vergessenheit zu geraten, überdauerten die Glaubensvorstellungen und Traditionen in Liedern und Volksmärchen. Alte Götter wurden zu Königen, Helden zu Rittern und Schurken zu Bestien. Selbst die alten Ernterituale blieben als Tänze erhalten. Die vergangenen Bräuche haben heutzutage vielleicht an Bedeutung verloren, doch wer nach den alten Sitten sucht, der wird sie auch finden. Besonders die alten Herren und Damen auf den Dörfern verbringen nur zu gern ihre Zeit damit, Fremden ihre ganz eigenen Versionen der vergangenen Geschichten zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundige Menschen erkennen schnell die wiederkehrenden Muster in den Geschichten und Balladen. Die Melodien wirken irgendwie vertraut und bringen Fremde wie Einheimische gleichermaßen in Bewegung. Oft sind die Lieder fröhlich und derb, erzählen von nicht ganz so unschuldigen Jungfrauen und Männern, die diesen dann zu ihrem eigenen Pech auch noch die Treue schenken. Die Texte predigen scheinbar moralische Lektionen, doch meist hat man eher das Gefühl, dass der Sänger heimlich über die Moral lacht, die er da besingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weidtländische Landbewohner trägt gewöhnliche Hosen und Hemden, einen breitkrempigen Hut und einen Gürtel, an dem die Hämmer, Messer und anderen Werkzeuge befestigt sind, die er in seinem Alltag benötigt. Die Schuhe sind aus Leder und die Kleidung üblicherweise aus Wolle, manchmal mit Lederschürzen oder Kitteln darüber, seltener eine Jacke aus feinem Stoff, sofern sich der Besitzer dies leisten kann. Weidtländer hegen eine Vorliebe für dünne Schnurrbärte und Bärte und lassen ihr Haar lang wachsen, während Schminke und Perücken als affektiert angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidtländer Seefahrer bevorzugen Hosen mit den „neumodischen“ und praktischen Hosentaschen, die den Gürtel zusätzlich entlasten. Seeleute gehen oft barfuß und ziehen sich Kittel und Hosen aus groben Leinen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen tragen in der Regel zwei Röcke übereinander, Blusen aus Wolle, enge Mieder und ebenfalls Hüte. Das Haar wird entweder unter den Hut gesteckt oder zu Zöpfen geflochten, je nachdem ob sie verheiratet sind oder nicht. Besonders im kalten Winter darf es gern mehr Kleidung sein, um der Kälte zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
[[Datei:Canterbury_St_Martin_close.jpg|420px|right|thumb|Weidtländische Kirche auf dem Land]] &lt;br /&gt;
Die einst wilden Einwohner Weidtlands gaben sich am Beginn ihres Daseins Naturreligionen und allerlei Geistern hin. Sie entwickelten eigene Riten, beteten eigene Lebensformen an und etablierten einen Ahnenkult. Die vergangenen Vorfahren galt es zu ehren und stets zu bedenken. Ihr Wille soll auch heute noch in den weitverzweigten, alten Familien ruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Kolonialisierung durch das Heilige Sorridianische Reich, kam auch die [[Sorridianische Kirche]] auf die Insel. Der Deynismus hielt erst anderthalb Jahrzehnte friedlich Einzug, indem gelehrte Missionare durch die Orte zogen und die Menschen bekehrten. Danach trat die [[Sorridianische Inquisition]] auf den Plan und unterwarf alle dem Willen [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] in ihrer ganz eigenen Auslegung. Viele Menschen flohen oder verloren ihr Leben. Alle Überlebenden versuchten wenigstens in ihren Köpfen und Herzen die alten Traditionen zu erhalten, damit sie eines Tages wieder zum Vorschein kommen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Veröffentlichung des Silvanos-Edikts trat die [[Silvanische Kirche]] auf den Plan. Sie durchsetzte die Orte immer mehr, sehr zum Missfallen der Sorridianer. So kam es, dass in größeren Orten auch heute noch zwei Kirchen unterschiedlicher Auslegungen stehen. Ganze Familien und Dörfer sollen sich wegen der richtigen Glaubensauslegung in den Haaren gelegen haben; nicht selten kam es zu blutigen Schlägereien oder anderen Formen von Gewalt. Spätestens mit der Unabhängigkeit Weidtlands setzte sich die Silvanische Kirche jedoch durch. Heute hat sie die Sorridianische Kirche fast vollständig aus Weidtland verdrängt, selbst wenn hier und da immer noch sorridianische Priester ihre Glaubensbekenntnisse abhalten dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre lang vergessenen Riten und Traditionen der Ahnen konnten zumindest vorsichtig wieder hervorgeholt werden. Vielerorts vermischten sich die deynistischen Lehren mit den alten Riten der Naturgötter zu ganz eigenen Ansichten und Auslegungen des Glaubens. Viele drehen sich um eine geordnete und aufrechte Natur unter Verbannung des Chaos; entsprechen im Kern also durchaus [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
Die jüngste Politik der verschollenen Königin hat zu einer Renaissance der alten weidtländischen Sitten geführt. Trotz der religiösen Reform brodelt es immer noch unter den Gläubigen der Inseln. Die Traditionalisten wollen selbst die letzten Einflüsse der Sorridianischen Kirche und sogar der Silvanischen Kirche beseitigen, während einzelne Stimmen eine Erstarkung der Sorridianischen Kirche fordern. Viele Sorridianische Geweihte haben Weidtland bereits verlassen und sich nach Sorridia zurückgezogen. Die Silvanischen Kirchenangehörigen stammen hingegen zum wesentlichen Teil aus Weidtland selbst und genießen damit einen starken Rückhalt in der Bevölkerung. Vielen Menschen ist zwar bewusst, dass der Kirchenrat aus [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] auch die weidtländischen Geschicke mitlenkt, doch nehmen sie diesen Einfluss unzufrieden hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Weidtländer folgt heute ausschließlich der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]. Der bedeutende Rest hat den Kirchendoktrinen die eigenen Traditionen und Riten hinzugedichtet, bleibt im Kern aber dem Deynismus treu. Nur Minderheiten folgen noch der Sorridianischen Kirche oder ausschließlich Naturgöttern. Gerade die Anhänger des Letzteren leben abgeschieden in den tiefen Wäldern, fern von jeglicher Zivilisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regierung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blenheim_palace.jpg|420px|right|thumb|Palast ihrer Majestät, Königin Elsbeth I. ]] &lt;br /&gt;
Bis zu ihrem Verschwinden stand Königin Elsbeth I. an der Spitze der Regierung des Inselkönigsreichs. Sie herrschte beinahe absolut, abgesehen von einer Art Regionalparlament, welches jedoch nur mit ihrer Erlaubnis zusammentreten durfte. Jedes Mitglied des Parlaments vertrat eine der Regionen Weidtlands im weltlichen und geistlichen Bereich. Entsandt waren damit stets die Adligen und Mitglieder des Hochklerus, die einen Teil des Landes faktisch führten. &lt;br /&gt;
Auf klerikaler Seite stand es aber nur Mitgliedern der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] überhaupt zu in den königlichen Palast anzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verschwinden Königin Elsbeths I. trat ein Adelsrat an ihre Stelle und übernahm geschäftsführend die Regierungsgeschäfte. Faktisch hat sich aber ein Machtkampf zwischen den einzelnen Adelsfamilien ergeben, der seinesgleichen sucht. Es wird weder vor Intrigen noch politischen Attentaten gescheut, um den eigenen Rivalen aus dem Weg zu räumen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden vollends ignoriert, es geht allein um die Mehrung der eigenen Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ländlichen Raum regieren verschiedene [[Anreden und Titel|Adlige]] die Ländereien. Aufgrund mehrfacher Neuverteilungen mit ganz unterschiedlichen Gründen sagt ein Standesname mittlerweile kaum mehr etwas über Einfluss oder Landbesitz aus. Wer nur einen Namen auf der unteren Stufe führt, kann mitunter zu den mächtigsten Familien gehören; und umgekehrt. Einige Herrscher regieren autokratisch, manche lassen ihre Bewohner aber freie Handhabe, solange der Steuerfluss passt. Es gilt schließlich weitere Intrigen in Asmaeth zu spinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Währung==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Weidtlands verdient ihr Geld überwiegend mit Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Die weidtländischen Schleppfischer mit ihren langen Netzen sind in vielen Teilen der Welt bekannt, scheuen sie doch keine Müh auf der Suche nach besonderen Fischen. Manche von ihnen sollen sogar schon versucht haben [[Thoni die Flunder]] zu fangen, sie alle sind dabei natürlich gescheitert. &lt;br /&gt;
[[Datei:Northeast_Fife.jpg|420px|right|thumb|Weite Landschaft Weidtlands]] &lt;br /&gt;
Abseits davon verdingen sich viele als Arbeiter auf den landwirtschaftlichen Gutshöfen der reichen Landbesitzer. Die weiten Felder eignen sich hervorragend zum Anbau von verschiedenen Weizenarten oder für Obstplantagen. Unter dem kühlen Wind und dem verhangenen Nebel der Insel schuften die schlechtbezahlten Arbeiter dabei monatelang. Das Ergebnis ist aber auf aller Welt beliebt - neben schmackhaftem weidtländischem Mehl, werden allerlei [[Alkoholica]] aus den Obstsorten der Insel gebrannt. Für die Weidtländer ergibt sich so meist eine recht ausgewogene Ernährung, selbst wenn hochwertige Fleischstücke in den oberen Schichten natürlich deutlich präsenter sind. &lt;br /&gt;
Schafzüchter ziehen mit ihren ausgeprägten Herden über die saftig grünen Hügel, um zwei Mal im Jahr bei einer Scherstube vorbeizukommen. Die Wolle wird meist sofort von einer ganzen Armee von Arbeiterinnen gesponnen und zu wärmender, aber gleichzeitig luftiger, Kleidung verarbeitet. Bei Seeleuten ist dagegen weidtländisches Tau und Segeltuch begehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagte Segel tragen die Händler und Edlen der See der Insel über den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] an die Küsten fremder Länder. Dort verdingen sich die rauen Seemänner als Transporteure mit Rang und Namen. Ihr Ruf sorgt dafür, dass sie überwiegend pünktlich und lebendig ihr Ziel erreichen. Nur wenige schwarze Schafe verderben den Brei, doch haben die Seeleute ihre eigenen Wege für derlei Personen gefunden. Gebaut werden die Schiffe aus den dichten Mischwäldern der Insel, die oft jahrhundertelang nicht angetastet wurden. Die [[Baum|Hölzer]] der Insel sollen nicht nur bestandsfest sondern auch biegsam sein, beides ideale Voraussetzungen für Schiffsplanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Währung]] der Inseln von Weidtland basiert auf dem Ghont. Jedes Ghont ist unterteilt in 20 Schilling, und jeder Schilling in 12 Kupferlinge. Die Inseln bauen auf eine reine Geldwährung, während Banken nur selten für größere Transaktionen Papiergeld verwenden. Die Königin hat den tasperinischen Gulden als Zahlungsmittel zugelassen, auch wenn dies ihre Berater nicht unbedingt erfreut hat. In den letzten Jahren hat der Gulden immer mehr Einfluss gewonnen und ist nun schon fast so verbreitet wie die einheimische Währung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Militär==&lt;br /&gt;
Die weidtländischen [[Heerwesen und Militär|Militäreinheiten]] sind zahlenmäßig wie auch in der Ausbildung schwach aufgestellt. Über größere stehende Heere verfügte das Inselreich nie, lediglich mehrere Wacheinheiten an der Nordgrenze zu Kaledon versuchen gelegentliche Überfälle der nördlichen Nachbarn zu verhindern. Eine vergleichsweise schlechte Bezahlung, ein miserabler Ruf und die abgelegene Lage der Standorte sorgen für insgesamt wenig Kampfbereitschaft in der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Königin den Thron bestieg, war eine ihrer ersten Sorgen der Wiederaufbau des weidtländischen Militärs. Doch anstatt junge Männer und Frauen in den Kriegsdienst zu rufen, wandte sich die Königin an den Hof und gab den Befehl zum Bau einer Schiffsflotte, um ihr Reich auf dem Meer zu schützen. Sie versprach, dass jeder Adelige, der ein Schiff für ihre Marine beisteuerte, einen Anteil vom Profit erhalten würde, den dieses Schiff zurück in die Heimat bringen würde. Eine solche Gelegenheit auf neue Einkünfte ließ sich der angeschlagene Adel nicht entgehen, und in Rekordzeit entstand eine neue Flotte. Die errichteten Schiffe haben aber auch heute teils eine unzureichende Besatzung. Wie ihr landgebundenes Pendant hat auch die Marine mit Vorurteilen und einem schlechten Ruf zu kämpfen. Ausgerechnet nach Elsbeths Verschwinden brachen die Anwerberzahlen weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht unterschätzen sollte man dennoch den zähen Kampfgeist der Weidtländer. Wann immer die Not kam, waren sie stets bereit Heim und Familie gegen Widersacher zu verteidigen. Das Leben in der Gemeinschaft soll aber nicht unnötig durch sinnlose Kriege des Adels eingeschränkt werden; besonders wo es doch im Widerspruch zum Willen der Ahnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leändrien]][[Kategorie:Nationen und Reiche]][[Kategorie:Königreich Weidtland]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Weidtland&amp;diff=10321</id>
		<title>Königreich Weidtland</title>
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		<updated>2023-04-03T13:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Staat&lt;br /&gt;
|Name=Königreich Weidtland&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Flagge Wappen Weidtland2020 2.png|400px]]&lt;br /&gt;
|Titel=Machtringende Adelshäuser&lt;br /&gt;
|Hauptstadt=[[Asmaeth]] (62.850 Einwohner)&lt;br /&gt;
|Wichtige Städte=Molder, Rodstedt, Nordingen&lt;br /&gt;
|Herrscher=Adelsrat&lt;br /&gt;
|Herrschaftsform=Erbmonarchisches Inselreich&lt;br /&gt;
|Demonym=Weidtländer&lt;br /&gt;
|Adjektiv=Weidtländisch&lt;br /&gt;
|Völker=Mittländer&lt;br /&gt;
|Sprachen=[[Sprachen|Tasperin]] (Dialekt)&lt;br /&gt;
|Religion=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Silvanische Kirche]])&lt;br /&gt;
||Karte=[[Datei:Leändrien2022 Weidtland.png|350px]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Königreich Weidtland''' stand einst unter der Herrschaft von [[Königreich Fallice|Fallice]] unter dem [[Königreich_Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reich]], konnte aber vor über 500 Jahren die Unabhängigkeit erstreiten und existiert seitdem als eigenständiges Königreich. Ein langer, blutiger Krieg um die Unabhängigkeit hat die Inseln jedoch gezeichnet und gespalten. Der korrupte Adel riss kurz nach dem Sieg gegen [[Königreich Fallice|Fallice]] die Regentschaft an sich, und die einstigen Helden, Kämpfer für Volk und Freiheit, galten lange Zeit als verruchte Gesetzlose. Sie versteckten sich in den nebelgeschwängerten Auwäldern und wasserreichen Sümpfen der Insel, um von dort aus für alte albionische Werte einzutreten. Und ihre Mühen waren nicht vergeben, denn bis zum Verschwinden [[Königreich Éireann|Éireanns]] regierte [[Elsbeth I. von Großalbion]] über Weidtland die dazugehörigen Inseln des einstigen Großalbions. Sie war es, die die alten Traditionen erneut emporhob und ins Zentrum ihrer Politik stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Königin und Éireann ging auch das [[Vereinigtes Königreich Großalbion|Vereinigte Königreich Großalbion]] unter. Weidtland ist seither wieder ein unabhängiges Königreich, das in ständiger Auseinandersetzung mit den [[Klanreich Kaledon|kaledonischen]] Nachbarn lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidtland Topografisch 2021.jpg|600px|center|thumb|Königreich Weidtland - Topografische Karte ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Harrison_Stickle_-_geograph.org.uk_-_1525788.jpg|420px|right|thumb|Teil des Maunas]] &lt;br /&gt;
Die ersten Aufzeichnungen über Siedlungen auf den albionischen Inseln, stammen von ca. [[Chronologica|300 AD]]. Erste Siedler des [[Königreich Sorridia|Heiligen Sorridianischen Reiches]] fanden die grünen Inseln des Nebels bei ihren Erkunden entlang der weitläufigen Küsten [[Leändrien|Leändriens]]. Den Entdeckern folgten bald erste Expansionisten und Bauern, die kleinere Siedlungen an der weidtländischen Küste errichteten. Was ursprünglich zur Versorgung der eigenen Flotte gedacht war, wurde bald zum Treffpunkt zwischen Sorridianern und Weidtländern. Denn bereits weit vor den Siedlern aus der Ferne etablierten sich tiefverwurzelte Stammesgesellschaften in den nebelverhangenen Bergen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geprägt von schamanistischen Naturreligionen und geleitet von Sonne und Wasserstand existierten diese Kulturen ohne großes Streben zum Aufschwung. Tagsüber verdienten sie sich als Viehhirten oder Kleinbauern ihr Tagesmahl und nachts huldigten sie ihren ganz eigenen Gottheiten. Innerhalb weniger Jahre wurden die Weidtländer durchsetzt von sorridianischen Missionaren. Was als friedliche Bekehrung zur [[Sorridianische Kirche|Sorridianischen Kirche]] begann, verkam nach anderthalb Jahrzehnten zu einem Blutbad. Die [[Sorridianische Inquisition]] und mit ihr die [[Akademie der Magierjäger|Magierjäger]] folgten den friedlichen Priestern. All diejenigen, die ihren Glauben nicht aufgaben und sich weigerten zum [[Deyn Cador|Deynismus]] des sorridianischen Gottkaisers zu konvertieren, verloren grausam ihr Leben. Magiekundige wurden gezielt gesucht und ausgeschaltet. Manchmal aus Not, manchmal aus Trotz, versuchten viele ihr Leben zu retten. Ein großer Teil der Weidtländer floh gen Norden und schloss sich den kaledonischen Stämmen an. Der andere Teil konvertierte und schuf so die Grundlage für ein Jahrtausend der deynistischen Verwurzelung in Weidtland. Dennoch ließen viele Familien nicht von den alten Göttern ab, denn den Willen der Ahnen galt es weiterhin zu respektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Heiligen Sorridianischen Reiches wurden die Landsherren des heutigen [[Königreich Fallice|Königreichs Fallice]] mit der Herrschaft über Weidtland betraut. Sie schröpften das Land, ließen aber ausreichend Grauzonen, damit die Bevölkerung der Insel halbwegs würdig überleben konnte. Mit sorridianischer Herrschaft kam auch Wohlstand und Fortschritt. Ungeahnte Technologien und Eifer zogen in das Land ein, sodass sich schnell reiche Handelsfamilien etablierten. Ihr Aufstieg in den heutigen Adel ging manchmal innerhalb nur weniger Generationen, sodass die eigenen Enkel oftmals von Großgrundbesitzern zu lokalen Fürsten und Grafen aufstiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre zogen ins Land und die Weidtländer fanden in ihren Bestrebungen eine eigene Identität. Von der unnachgiebigen Abhängigkeit zu Sorridia gequält, mehrten sich die Bestrebungen zur Unabhängigkeit. Erst ein Jahrhundert vor ihnen hatte sich die [[Kaiserliche Monarchie Tasperin]] von Sorridia losgesagt. 873 AD war es endlich auch für Weidtland, [[Klanreich Kaledon]] und [[Königreich_Éireann|Éireann]] an der Zeit. Doch mit ihrer Eigenständigkeit kamen auch Jahrzehnte der finanziellen und politischen Unsicherheit. Interne Konflikte und Kriege zerrissen die Länder. Ein tiefer Hass prägt auch heute noch die Beziehung zwischen Weidtländern und Kaledonern, obgleich sie doch vieles gemein haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:St._Bridget%27s_Kirk_in_Dalgety_Bay.jpg|420px|right|thumb|Verlassene Sorridianische Kirche]] &lt;br /&gt;
Erst 1333 AD gelang einer einzelnen Person die Einigung der zerstrittenen Ländern. [[Elsbeth I. von Großalbion|Königin Elsbeth I. von Großalbion]] schaffte es die Länder zu einen und ein gemeinsames Verbundskönigreich in die Welt zu erheben. Sie belebte den Einheitsgeist der drei Nationen wieder, knüpfte an alte Traditionen an und versuchte ihren ganz eigenen Platz in der Welt zu sichern. Doch alles endet 1351 AD mit dem Verschwinden Éireanns. Mit dem vernichteten Land gilt auch Königin Elsbeth I. als verschollen, die gerade zu Besuch in ihrem östlichsten Landesteil war. Die Kaledonier kündigten sofort jegliche Verträge auf und erhoben ihre kampferprobten Stämme zu alter Macht. Und Weidtland? Wird geführt von einem zerstrittenen wie unsicheren Ratsgremium, in dem jeder nur seinen eigenen Machterhalt sichern will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land==&lt;br /&gt;
Als Insel wird Weidtland vollkommen vom Meer umgeben. Die Küsten sind relativ flach und grenzen direkt an die langen grünen Hügelketten. Im Norden trennt die albionische Meerenge das Land von [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] ab, was beiden Staaten sehr recht ist.&lt;br /&gt;
Der Süden Weidtlands ist ein größtenteils entwaldetes Hügelland, das für Ackerbau und Viehzucht genutzt wird. Die grünen Weiden sind von Seen und vielen Bächen durchzogen, an dessen Ufern kleine Auenwälder gediehen. Die Bäche schließen sich bald schon zur [[Lage]] zusammen, welche das Land durchzieht und bei [[Asmaeth]] in einem sumpfigen Delta ins Meer mündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter man nach Norden reist, desto gewöhnlicher wird der Anblick von Wäldern und Bergen, die zunehmend immer dichter und zusammenhängender werden. Die Gebirgskette des [[Maunas]] durchzieht diese Landschaft und ist von steilen Hängen und ungezähmter Fauna geprägt. Der höchste Berg Weidtlandts war einst die Skarspitze, welche im Norden zu den Grenzen zu [[Königreich Kaledon|Kaledon]] wie eine Nadel hervorragte. Nach dem Verschwinden Éireanns und dem Zerbrechen der Insel von Albion gehört die Skarspitze heute jedoch zu [[Klanreich Kaledon|Kaledon]]. Der Maunas verlor so seinen höchsten Berg, jedoch nicht seinen imposanten Anblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperaturen sind ganzjährig mild und regenreich. Gerade auf dem Land ziehen immer wieder tiefe Nebelfelder auf, die die Sicht stark begrenzen und die Bewohner in ihren Häusern halten. Im Winter drohen kalte Temperaturen, die sich nur mit ausreichend Kleidung und Feuerholz überstehen lassen. Vorräte werden daher ganzjährig auf den bestellten Feldern, im Wald oder von den eigenen Viehherden eingesammelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Die Bewohner Weidtlands leben überwiegend in kleinen Dörfern, die über das ganze Land verteilt sind. Dazwischen bestehen einige Kleinstädte und die Metropole [[Asmaeth]]. Doch selbst in den verwinkelten Gassen der Städte halten die weitverzweigten Familien zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:4;-moz-column-count:4;-webkit-column-count:4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Asmaeth|Hauptstadt Asmaeth]]&lt;br /&gt;
*[[Molder|Stadt Molder]]&lt;br /&gt;
*[[Rodstedt|Stadt Rodstedt]]&lt;br /&gt;
*[[Nordingen|Stadt Nordingen]]&lt;br /&gt;
*[[Sechseich|Kleinstadt Sechseich]]&lt;br /&gt;
*[[Oberrath|Kleinstadt Oberrath]]&lt;br /&gt;
*[[Sodenmark|Kleinstadt Sodenmark]]&lt;br /&gt;
*[[Lürch|Kleinstadt Lürch]]&lt;br /&gt;
*[[Dornbach|Kleinstadt Dornbach]]&lt;br /&gt;
*[[Grünfels|Dorf Grünfels]]&lt;br /&gt;
*[[Ringen|Kleinstadt Ringen]]&lt;br /&gt;
*[[Braundorf|Kleinstadt Braundorf]]&lt;br /&gt;
*[[Hagenstein|Kleinstadt Hagenstein]]&lt;br /&gt;
*[[Kloster Melissengespenst|Kloster Melissengespenst]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaftsordnung Weidtlands unterteilt offiziell nur Adel, Klerus und weidtländische Bürger. Zu Zeiten Elsbeths I. wurde den Adligen des Landes oft nachgesagt, so nahe am Volk zu stehen, wie in keinem anderen Land [[Leändrien|Leändriens]]. Die verschwundene Königin unternahm regelmäßig Reisen durch die Ländereien und machte selbst in den kleinsten Dörfern Halt. Die Menschen kannten und liebten ihre Königin. Aber auch die aufrichtigen und gütigen Adeligen Weidtlands konnten sich der Loyalität und Zuneigung ihrer Untertanen gewiss sein, während die niederträchtigen und grausamen den Hass schon aus weiter Ferne zu spüren bekamen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Catbells_Northern_Ascent,_Lake_District_-_June_2009.jpg|520px|right|thumb|Maunas-Ausläufer]] &lt;br /&gt;
Seit dem Zerbrechen Großalbions hat sich dieses positive Bild jedoch stark gewandelt. Der einstige Zusammenhalt zwischen den Nationen und Bevölkerungsschichten zerfiel auf einen Schlag, als eine ungewisse Zukunft vor den Weidtländern lag. Interne Machtkämpfe des Adels zogen die Bürger hinab, Steuererhöhungen erzürnten sie noch mehr. Als Folge erhoben sich Aufstände, die zeitweilig blutig niedergeschlagen wurden. Gewinner waren letztlich die ohnehin schon reichen Kaufleute, die ihren Profit aus den Waffenverkäufen und Aufständen zogen. Eben deren Gilde der Kaufleute ist es auch, die sich in den letzten zweihundert Jahren erheblichen Wohlstand erarbeitete. Im Handel mit den grundbesitzenden, aber oft deutlich ärmeren Adligen, wechselten Münzen und Grundrechte den Besitzer. Die Kaufmannskaste erhob sich zu einem ganz eigenen Gesellschaftsstand, der heute aus der seefahrenden Bevölkerung kaum mehr wegzudenken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es blieb nicht bei einem gesellschaftlichen Umbruch. Ein zweiter, neuer Gesellschaftsstand existiert seit noch kürzerer Zeit. Als die Königin den Thron bestieg, zwangen die Umstände sie dazu, eine schlagkräftige Flotte aufzubauen und sich dabei über die gesellschaftlichen Traditionen hinwegzusetzen. Die Königin verkündete, dass jeder, der unter der Flagge Albions segelte, den Titel des „Edlen zur See“ erhalten solle – ein Titel der etwas gleichbedeutend mit dem des Ritters ist. Alle Edlen zur See bekamen einen gewissen Anteil der von ihnen unter weidtländischer Flagge erbeuteten Anteils offiziell zugesprochen. So verwundert es kaum, dass die weidtländische Flotte schon bald über die ehrgeizigen Ziele der Königin hinauswuchs. Die Titelvergabe wurde flugs eingestellt; die Beuterechte blieben aber erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erlass des Silvanos-Edikts verdrängte die [[Silvanische Kirche]] die [[Sorridianische Kirche]] nahezu vollständig, selbst wenn beide Religionen im Land akzeptiert werden. Die Weidtländer haben einen ganz eigenen Bezug zum deynistischen Glauben. So folgen sie den Ansichten Deyn Cadors treu und gutmütig, sind aber wenig begeistert von den ausrottenden Tendenzen der Inquisitionen oder des [[Solaner Orden|Solaner Ordens]]. Ihre eigenen Naturreligionen, die auf dem alten Schamanismus basieren, prägen die Stammbäume noch heute. Gerade die Verehrung der Ahnen spielt gesellschaftsübergreifend eine große Rolle, sodass silvanische Glaubensdoktrinen allzu oft mit den eigenen Ansichten vermischt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleriker werden nichtsdestotrotz geachtet und unterstützt, insbesondere wenn diese aus den eigenen Reihen oder Landen stammen. Sie siedeln sich irgendwo bei oder zwischen Adel und Kaufleuten an, selbst wenn die Silvanische Kirche in Weidtland bei Weitem nicht die finanziellen Mittel besitzt, wie der Kirchenrat in [[Reichsstadt Carviel|Carviel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhasst im ganzen Land sind indes nur [[Klanreich Kaledon|Kaledonier]]. Diese geben sich meist als Weidtländer aus, um ein halbwegs ruhiges Leben zu führen. Seit dem Zerfall Großalbions droht ihnen ansonsten beim kleinsten Fehler der Besuch eines wütenden, patriotischen Mobs. Und einem weidtländischen Bauernmob hält sprichwörtlich nicht mal die [[Zandig|Zandiger]] Stadtmauer auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebräuche==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paisley_Grammar_School_-_geograph.org.uk_-_427193.jpg|420px|right|thumb|Gemeindehaus in Weidtland]] &lt;br /&gt;
Die Weidtländer sind für ihre Gastfreundschaft bekannt, aber mehr noch für ihren Aberglauben. Fern der [[Königreich Patrien|patrischen]] Universitäten fällt es den Weidtländern leicht, über „wissenschaftliche Beweise“ zu spötteln, wenn sie das Heulen einer albtraumhaften Kreatur über den Hügeln hören. Der Aberglaube wird sehr ernst genommen, denn ein einziger Fehler kann einen teuer zu stehen kommen. Wer Salz verschüttet, wirft eine Prise davon über seine Schulter. Über die Wiege eines Neugeborenen wird eine eiserne Schere gehängt. Fenster sollen vor dem Sonnenuntergang fest verschlossen werden, beim Gähnen muss der Mund zugehalten werden und im Absatz des linken Schuhs sollte sich stets ein [[Währung|Kupferling]] befinden. Viele einstige Befürchtungen sind heute vielleicht abzulegen, aber in ihrem Glauben ist Vorsorge besser als der Besuch einer verärgerten Waldkreatur. Ganz gewiss ist jedem bei Missachtung der alten Riten der Tratsch und die Missgunst des Dorfes, manchmal auch der eigenen Sippe, sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidtländer lieben es zu singen und Geschichten zu erzählen. In den Jahrhunderten der Gründung hat die [[Sorridianische Kirche]] den einheimischen Glauben unterdrückt, doch statt in Vergessenheit zu geraten, überdauerten die Glaubensvorstellungen und Traditionen in Liedern und Volksmärchen. Alte Götter wurden zu Königen, Helden zu Rittern und Schurken zu Bestien. Selbst die alten Ernterituale blieben als Tänze erhalten. Die vergangenen Bräuche haben heutzutage vielleicht an Bedeutung verloren, doch wer nach den alten Sitten sucht, der wird sie auch finden. Besonders die alten Herren und Damen auf den Dörfern verbringen nur zu gern ihre Zeit damit, Fremden ihre ganz eigenen Versionen der vergangenen Geschichten zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kundige Menschen erkennen schnell die wiederkehrenden Muster in den Geschichten und Balladen. Die Melodien wirken irgendwie vertraut und bringen Fremde wie Einheimische gleichermaßen in Bewegung. Oft sind die Lieder fröhlich und derb, erzählen von nicht ganz so unschuldigen Jungfrauen und Männern, die diesen dann zu ihrem eigenen Pech auch noch die Treue schenken. Die Texte predigen scheinbar moralische Lektionen, doch meist hat man eher das Gefühl, dass der Sänger heimlich über die Moral lacht, die er da besingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weidtländische Landbewohner trägt gewöhnliche Hosen und Hemden, einen breitkrempigen Hut und einen Gürtel, an dem die Hämmer, Messer und anderen Werkzeuge befestigt sind, die er in seinem Alltag benötigt. Die Schuhe sind aus Leder und die Kleidung üblicherweise aus Wolle, manchmal mit Lederschürzen oder Kitteln darüber, seltener eine Jacke aus feinem Stoff, sofern sich der Besitzer dies leisten kann. Weidtländer hegen eine Vorliebe für dünne Schnurrbärte und Bärte und lassen ihr Haar lang wachsen, während Schminke und Perücken als affektiert angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidtländer Seefahrer bevorzugen Hosen mit den „neumodischen“ und praktischen Hosentaschen, die den Gürtel zusätzlich entlasten. Seeleute gehen oft barfuß und ziehen sich Kittel und Hosen aus groben Leinen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen tragen in der Regel zwei Röcke übereinander, Blusen aus Wolle, enge Mieder und ebenfalls Hüte. Das Haar wird entweder unter den Hut gesteckt oder zu Zöpfen geflochten, je nachdem ob sie verheiratet sind oder nicht. Besonders im kalten Winter darf es gern mehr Kleidung sein, um der Kälte zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
[[Datei:Canterbury_St_Martin_close.jpg|420px|right|thumb|Weidtländische Kirche auf dem Land]] &lt;br /&gt;
Die einst wilden Einwohner Weidtlands gaben sich am Beginn ihres Daseins Naturreligionen und allerlei Geistern hin. Sie entwickelten eigene Riten, beteten eigene Lebensformen an und etablierten einen Ahnenkult. Die vergangenen Vorfahren galt es zu ehren und stets zu bedenken. Ihr Wille soll auch heute noch in den weitverzweigten, alten Familien ruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Kolonialisierung durch das Heilige Sorridianische Reich, kam auch die [[Sorridianische Kirche]] auf die Insel. Der Deynismus hielt erst anderthalb Jahrzehnte friedlich Einzug, indem gelehrte Missionare durch die Orte zogen und die Menschen bekehrten. Danach trat die [[Sorridianische Inquisition]] auf den Plan und unterwarf alle dem Willen [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] in ihrer ganz eigenen Auslegung. Viele Menschen flohen oder verloren ihr Leben. Alle Überlebenden versuchten wenigstens in ihren Köpfen und Herzen die alten Traditionen zu erhalten, damit sie eines Tages wieder zum Vorschein kommen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Veröffentlichung des Silvanos-Edikts trat die [[Silvanische Kirche]] auf den Plan. Sie durchsetzte die Orte immer mehr, sehr zum Missfallen der Sorridianer. So kam es, dass in größeren Orten auch heute noch zwei Kirchen unterschiedlicher Auslegungen stehen. Ganze Familien und Dörfer sollen sich wegen der richtigen Glaubensauslegung in den Haaren gelegen haben; nicht selten kam es zu blutigen Schlägereien oder anderen Formen von Gewalt. Spätestens mit der Unabhängigkeit Weidtlands setzte sich die Silvanische Kirche jedoch durch. Heute hat sie die Sorridianische Kirche fast vollständig aus Weidtland verdrängt, selbst wenn hier und da immer noch sorridianische Priester ihre Glaubensbekenntnisse abhalten dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre lang vergessenen Riten und Traditionen der Ahnen konnten zumindest vorsichtig wieder hervorgeholt werden. Vielerorts vermischten sich die deynistischen Lehren mit den alten Riten der Naturgötter zu ganz eigenen Ansichten und Auslegungen des Glaubens. Viele drehen sich um eine geordnete und aufrechte Natur unter Verbannung des Chaos; entsprechen im Kern also durchaus [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
Die jüngste Politik der verschollenen Königin hat zu einer Renaissance der alten weidtländischen Sitten geführt. Trotz der religiösen Reform brodelt es immer noch unter den Gläubigen der Inseln. Die Traditionalisten wollen selbst die letzten Einflüsse der Sorridianischen Kirche und sogar der Silvanischen Kirche beseitigen, während einzelne Stimmen eine Erstarkung der Sorridianischen Kirche fordern. Viele Sorridianische Geweihte haben Weidtland bereits verlassen und sich nach Sorridia zurückgezogen. Die Silvanischen Kirchenangehörigen stammen hingegen zum wesentlichen Teil aus Weidtland selbst und genießen damit einen starken Rückhalt in der Bevölkerung. Vielen Menschen ist zwar bewusst, dass der Kirchenrat aus [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] auch die weidtländischen Geschicke mitlenkt, doch nehmen sie diesen Einfluss unzufrieden hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Weidtländer folgt heute ausschließlich der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]. Der bedeutende Rest hat den Kirchendoktrinen die eigenen Traditionen und Riten hinzugedichtet, bleibt im Kern aber dem Deynismus treu. Nur Minderheiten folgen noch der Sorridianischen Kirche oder ausschließlich Naturgöttern. Gerade die Anhänger des Letzteren leben abgeschieden in den tiefen Wäldern, fern von jeglicher Zivilisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regierung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blenheim_palace.jpg|420px|right|thumb|Palast ihrer Majestät, Königin Elsbeth I. ]] &lt;br /&gt;
Bis zu ihrem Verschwinden stand Königin Elsbeth I. an der Spitze der Regierung des Inselkönigsreichs. Sie herrschte beinahe absolut, abgesehen von einer Art Regionalparlament, welches jedoch nur mit ihrer Erlaubnis zusammentreten durfte. Jedes Mitglied des Parlaments vertrat eine der Regionen Weidtlands im weltlichen und geistlichen Bereich. Entsandt waren damit stets die Adligen und Mitglieder des Hochklerus, die einen Teil des Landes faktisch führten. &lt;br /&gt;
Auf klerikaler Seite stand es aber nur Mitgliedern der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] überhaupt zu in den königlichen Palast anzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verschwinden Königin Elsbeths I. trat ein Adelsrat an ihre Stelle und übernahm geschäftsführend die Regierungsgeschäfte. Faktisch hat sich aber ein Machtkampf zwischen den einzelnen Adelsfamilien ergeben, der seinesgleichen sucht. Es wird weder vor Intrigen noch politischen Attentaten gescheut, um den eigenen Rivalen aus dem Weg zu räumen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden vollends ignoriert, es geht allein um die Mehrung der eigenen Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ländlichen Raum regieren verschiedene [[Anreden und Titel|Adlige]] die Ländereien. Aufgrund mehrfacher Neuverteilungen mit ganz unterschiedlichen Gründen sagt ein Standesname mittlerweile kaum mehr etwas über Einfluss oder Landbesitz aus. Wer nur einen Namen auf der unteren Stufe führt, kann mitunter zu den mächtigsten Familien gehören; und umgekehrt. Einige Herrscher regieren autokratisch, manche lassen ihre Bewohner aber freie Handhabe, solange der Steuerfluss passt. Es gilt schließlich weitere Intrigen in Asmaeth zu spinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Währung==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Weidtlands verdient ihr Geld überwiegend mit Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Die weidtländischen Schleppfischer mit ihren langen Netzen sind in vielen Teilen der Welt bekannt, scheuen sie doch keine Müh auf der Suche nach besonderen Fischen. Manche von ihnen sollen sogar schon versucht haben [[Thoni die Flunder]] zu fangen, sie alle sind dabei natürlich gescheitert. &lt;br /&gt;
[[Datei:Northeast_Fife.jpg|420px|right|thumb|Weite Landschaft Weidtlands]] &lt;br /&gt;
Abseits davon verdingen sich viele als Arbeiter auf den landwirtschaftlichen Gutshöfen der reichen Landbesitzer. Die weiten Felder eignen sich hervorragend zum Anbau von verschiedenen Weizenarten oder für Obstplantagen. Unter dem kühlen Wind und dem verhangenen Nebel der Insel schuften die schlechtbezahlten Arbeiter dabei monatelang. Das Ergebnis ist aber auf aller Welt beliebt - neben schmackhaftem weidtländischem Mehl, werden allerlei [[Alkoholica]] aus den Obstsorten der Insel gebrannt. Für die Weidtländer ergibt sich so meist eine recht ausgewogene Ernährung, selbst wenn hochwertige Fleischstücke in den oberen Schichten natürlich deutlich präsenter sind. &lt;br /&gt;
Schafzüchter ziehen mit ihren ausgeprägten Herden über die saftig grünen Hügel, um zwei Mal im Jahr bei einer Scherstube vorbeizukommen. Die Wolle wird meist sofort von einer ganzen Armee von Arbeiterinnen gesponnen und zu wärmender, aber gleichzeitig luftiger, Kleidung verarbeitet. Bei Seeleuten ist dagegen weidtländisches Tau und Segeltuch begehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagte Segel tragen die Händler und Edlen der See der Insel über den [[Leändischer Ozean|Leändischen Ozean]] an die Küsten fremder Länder. Dort verdingen sich die rauen Seemänner als Transporteure mit Rang und Namen. Ihr Ruf sorgt dafür, dass sie überwiegend pünktlich und lebendig ihr Ziel erreichen. Nur wenige schwarze Schafe verderben den Brei, doch haben die Seeleute ihre eigenen Wege für derlei Personen gefunden. Gebaut werden die Schiffe aus den dichten Mischwäldern der Insel, die oft jahrhundertelang nicht angetastet wurden. Die [[Baum|Hölzer]] der Insel sollen nicht nur bestandsfest sondern auch biegsam sein, beides ideale Voraussetzungen für Schiffsplanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Währung]] der Inseln von Weidtland basiert auf dem Ghont. Jedes Ghont ist unterteilt in 20 Schilling, und jeder Schilling in 12 Kupferlinge. Die Inseln bauen auf eine reine Geldwährung, während Banken nur selten für größere Transaktionen Papiergeld verwenden. Die Königin hat den tasperinischen Gulden als Zahlungsmittel zugelassen, auch wenn dies ihre Berater nicht unbedingt erfreut hat. In den letzten Jahren hat der Gulden immer mehr Einfluss gewonnen und ist nun schon fast so verbreitet wie die einheimische Währung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Militär==&lt;br /&gt;
Die weidtländischen [[Heerwesen und Militär|Militäreinheiten]] sind zahlenmäßig wie auch in der Ausbildung schwach aufgestellt. Über größere stehende Heere verfügte das Inselreich nie, lediglich mehrere Wacheinheiten an der Nordgrenze zu Kaledon versuchen gelegentliche Überfälle der nördlichen Nachbarn zu verhindern. Eine vergleichsweise schlechte Bezahlung, ein miserabler Ruf und die abgelegene Lage der Standorte sorgen für insgesamt wenig Kampfbereitschaft in der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Königin den Thron bestieg, war eine ihrer ersten Sorgen der Wiederaufbau des weidtländischen Militärs. Doch anstatt junge Männer und Frauen in den Kriegsdienst zu rufen, wandte sich die Königin an den Hof und gab den Befehl zum Bau einer Schiffsflotte, um ihr Reich auf dem Meer zu schützen. Sie versprach, dass jeder Adelige, der ein Schiff für ihre Marine beisteuerte, einen Anteil vom Profit erhalten würde, den dieses Schiff zurück in die Heimat bringen würde. Eine solche Gelegenheit auf neue Einkünfte ließ sich der angeschlagene Adel nicht entgehen, und in Rekordzeit entstand eine neue Flotte. Die errichteten Schiffe haben aber auch heute teils eine unzureichende Besatzung. Wie ihr landgebundenes Pendant hat auch die Marine mit Vorurteilen und einem schlechten Ruf zu kämpfen. Ausgerechnet nach Elsbeths Verschwinden brachen die Anwerberzahlen weiter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht unterschätzen sollte man dennoch den zähen Kampfgeist der Weidtländer. Wann immer die Not kam, waren sie stets bereit Heim und Familie gegen Widersacher zu verteidigen. Das Leben in der Gemeinschaft soll aber nicht unnötig durch sinnlose Kriege des Adels eingeschränkt werden; besonders wo es doch im Widerspruch zum Willen der Ahnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leändrien]][[Kategorie:Nationen und Reiche]][[Kategorie:Königreich Weidtland]][[Kategorie:Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Fallicer Bund</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Staat&lt;br /&gt;
|Name=Fallicer Bund&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Flagge Wappen Fallice2020 2.png|400px]]&lt;br /&gt;
|Titel=Nation im Umsturz&lt;br /&gt;
|Hauptstadt=[[Hilton]] (32.300 Einwohner)&lt;br /&gt;
|Wichtige Städte=Le Tiullé, Pas-Baltan, Fontaineblanc&lt;br /&gt;
|Herrscher=Lokal regierende Gremien&lt;br /&gt;
|Herrschaftsform=Selbstorganisierender Kleinstaateverbund&lt;br /&gt;
|Demonym=Fallicer&lt;br /&gt;
|Adjektiv=Fallicer&lt;br /&gt;
|Völker=Sorridianer, Mittländer&lt;br /&gt;
|Kulturen=Sorridianisch, Mittländisch&lt;br /&gt;
|Sprachen=[[Sprachen|Sorridianisch]] (Dialekt)&lt;br /&gt;
|Religion=[[Deyn Cador|Deynismus]] ([[Sorridianische Kirche]])&lt;br /&gt;
||Karte=[[Datei:Leändrien2022 Fallice.png|350px]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Fallicer Bund''' ist ein gremienorganisierter Kleinstaatenverbund unter [[Königreich Patrien|patrischem]] Schutz. Er ging [[Chronologica|1359 AD]] aus dem im Bürgerkrieg niedergegangenen Königreich Fallice hervor. Zuvor war das Königreich Fallice eine große Region innerhalb [[Königreich Sorridia|Sorridias]], welches sich ebenso wie das [[Königreich Patrien]] im Verlauf des sorridianischen Bürgerkrieges im Jahre 1341 AD abspaltete. In seinem achtzehnjährigen Bestehen wurde das Königreich weitgehend durch die Königsfamilie [[Familie Gráncais|Gráncais]] regiert und geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach beinahe sechs Jahren des Leidens und mehreren Besetzungen durch Truppen [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] und [[Königreich Sorridia|Sorridias]] sowie der Enthauptung der eigenen Königin, ging das gefallene Königreich Fallice im Fallicer Bund auf. Die Rebellenfraktionen mögen hierbei zwar offiziell siegreich gewesen sein und ihre lokale Selbstverwaltung erlangt haben, doch zeigten sich die Staatsführer der benachbarten Staaten wenig begeistert von einer Regierung des Volkes. Wenige Tage nach der Gründung der ersten Gremien erhob sich der [[Königreich Patrien|patrische]] König zum ''Schutzherrn'' des Fallicer Bundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallice Topographisch 2022.jpg|600px|center|thumb|Fallicer Bund - Topografische Karte]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Königreich Fallice war bis zu seiner Unnabhängigkeit ein inneres Königreich im Vorgänger des Königreichs Sorridia, dem Heiligen Sorridianischen Reich. Im Zuge des 1337 AD beginnenden Bürgerkriegs und Konflikt mit dem Nachbarn Tasperin, spaltete sich Fallice als eigenständiges Königreich 1341 AD ab. Zum König wurde Lothair I. aus der [[Familie Gráncais]] gekrönt. In den ersten Jahren der fallicischen Unabhängigkeit und Regierung unter Lothair I. wurde von vielen Seiten ausgegangen, dass die stolzen und aufstrebenden Fallicer der nächste große Konkurrent [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch bildeten sich in Fallice viele einflussreiche Interessengruppen, deren Machthunger und Gier nach Einfluss jeglichen staatlichen Aufbau und jedes Wachstum eines eigenen Volkes behinderte. Nach dem Ende des schlimmsten Teils des sorridianischen Bürgerkrieges litten somit besonders die Bewohner von Fallice an immensen inneren Konflikten. Einzig König Lothair I. konnte bis 1353 AD notdürftig den Frieden wahren. Seine Bemühungen waren oftmals vergeben, sorgten aber immerhin dafür, dass die Rebellionen das Land nicht vollständig in den Abgrund trieben. Im Frühjahr 1353 starb der amtierende König unter mysteriösen Umständen. Neue Konflikte brachen überall mit ungeahnter Intensität aus. Zu allem Überfluss nutzten auch die [[Königreich Patrien|patrischen]] Truppen ihre Chance, um in das südliche Herzogtum Validonia einzufallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht Ihres jüngeren Bruders Luis in das [[Königreich Sorridia|sorridianische]] Exil gelang es seiner Schwester, [[Familie_Gráncais#K.C3.B6nigin_Ludwill_Gr.C3.A1ncais_I.|Ludwill Gráncais]], die Führung über die verbliebenen Königstruppen zu erlangen. Sie war es, die das Fallicer Militär in den Süden des Landes leitete und die patrischen Besatzer blutig zurückschlug. Ihr selbstloser Einsatz sorgte dafür, dass sie mit der Unterstützung ihres jüngeren Bruders Etienne und des Volkes zur neuen Königin von Fallice gekrönt wurde. Ihr Herrschaftsanspruch wurde dennoch von Beginn an von einer breiten Mehrheit in Fallice in Frage gestellt. Besonders ihr aus dem sorridianischen Exil zurückgekehrte Bruder, Prinz und ältester Sohn des verstorbenen Königs Lothair, Luis Gráncais, entpuppte sich bereits vor ihrer Krönung als größter Kritiker. Bis auf ihre Hauptstadt, [[Hilton]] und einige umliegende Gebiete, konnte Königin Ludwill Gráncais I. die Kontrolle über das verbliebene Land an rivalisierenden Generäle, Landherren oder auch Bevölkerungsgruppen nicht halten. In der Folge griffen in allen Herzogtümern des Landes lokale Funktionäre aus Militär, Wirtschaft und Politik zur Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer blutiger Bürgerkrieg schockierte nicht nur die Bürger Fallices sondern ganz [[Leändrien]]. Während erst kleinere Konflikte und besonders vertriebene Volksgruppen den Anfang des inneren Zerfalls markierten, zeugten bald große Explosionen und Feuer vom Niedergang. Zum [[Zeitrechnung|Erntemond]] 1354 AD flammten die Proteste gegen die Misswirtschaft im Land zu neuen Höhen auf, als in Lesvoire der Anführer der Bauernrebellen von einer Explosion in Stücke gerissen wurde. Zeitgleich kam es in Noymont gar zur Belagerung des Herzogsitzes, nachdem ein Heeresgeneral den dortigen Herzog köpfte. Große Teile des Landes begannen mit der offenen Revolte gegen Königin Ludwill Grancais. Getrieben von Hunger und Verzweiflung sorgten Bauernrevolten im ganzen Land für Missernten, Plünderungen und Brandschatzungen. Die regierenden Herzöge und Generale vermochten ebenso wenig wie ihre Königin dem offenen Aufstand Einhalt zu gebieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das gesamte Land mit dem Selbsterhalt unter größten Schwierigkeiten beschäftigt zu sein scheint, erlangt Tasperin die vollständigen Kontrolle über den Norden des Herzogtums Wyllion. Der hierfür vom zuvor verstorbenen Herzog unterzeichnete Vertrag wird von den Tasperin in aller Welt als Grundlage des Anspruchs publiziert. Nur wenige Monate später wird [[Familie_Gráncais#K.C3.B6nigin_Ludwill_Gr.C3.A1ncais_I.|Königin Ludwill I.]] von revoltierenden Bauern während ihrer Verhandlungen festgesetzt und exekutiert. Rund ein Jahr später, als das ganze Land auf seinen Knien liegt, kehrt auch der dritte Sohn König Lothairs in seine Heimat zurück. Im [[Zeitrechnung|Heumond]] des Jahres 1357 AD nimmt der Zorn der Bürger eine so enorme Form an, dass selbst die Bürger in den Städten gänzlich aufbegehren. Der kronländische Adelsrat wird von einem wütenden Mob ausgelöscht und nahezu alle Städte des Landes verfallen in einen Zustand der Anarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Soldaten des [[Tasperiner Heer|Tasperiner Heeres]] besetzen unterdessen den restlichen Teil des Herzogtums Wyllion und übernehmen die gesamte Kontrolle über die dortigen Ressourcen. Erneut publiziert das Kaiserhaus den Tasperin vollständige Nutzungsrechte einräumenden Vertrag weit über die fallicischen Grenzen hinaus. [[Gottkönige_Sorridias|Gottkönig Juan Aldagro de la Estrada]] lässt zeitgleich seine eigenen [[Sorridianisches Heer|sorridianischen]] Infanterietruppen das Herzogtum Maravergne bis zur Fortresse Oueste besetzen. Vorausgesandte Herolde berichten vom bevorstehenden Beistand Sorridias, um den Fallicern Beistand vor der tasperinischen Invasion und Schutz vor den inneren Unruhen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die zwischen den lokalen Fraktionsführern geführten Kriege und Intrigen zuspitzen, wird die gesamte Hauptstadt [[Hilton]] mitsamt ihrer Nationalschatzkammer geplündert. Ein Jahr nach ihrem Einmarsch im Osten des Landes, beginnen die sorridianischen Truppen mit ihrer Expansion. Von ihrer Festung im Land aus, nehmen sie das gesamte Gebiet bis zum Fluss [[Larné]] ein. Doch auch die Soldaten des Kaisers Tasperins rücken immer tiefer ins Land vor. Einzig [[Familie_Gráncais#Prinz_Luis_Gr.C3.A1ncais|Prinz Luis Gráncais]] gelingt es die verbliebenen Truppen mehrerer Herzogtümer zu vereinen und gegen die Besatzer aus dem Norden zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Zeitrechnung|6. Eismond 1358]] wird der [[Vertrag von Safáloris]] durch Doge Agnello Partellado von Safeaux und die Kronprinzen Luis und Etienne Gráncais unterzeichnet. In ihrem Vertrag bekennen sich die drei mitunter wichtigsten Fraktionsführer in Fallice dazu, sich den anarchistischen Fraktionen unter Rebellenführerin Jean Luntio sowie mutmaßlichen Kultisten unter Herzog Requisto de Avidez entgegenzustellen. Zugleich regelt der Vertrag die Erbfolge und erkennt Luis Gráncais als alleinigen König von Fallice an, ebenso wird die Handelsrepublik als rechtmäßige Verwaltungsform von Safeaux bestätigt. Nur einen Monat später löscht eine gewaltige Explosion von unvorstellbarem Ausmaß die gesamte Stadt Safáloris aus. Zehntausende sterben. Unter den Toten befinden sich mehrere Barone, Generäle, große Teile der verbliebenen Armeen Fallices sowie die beiden verbliebenen Mitglieder der Familie Gráncias, Luis und Etienne. Auch Doge Agnello Partellado verliert in dem flammenden Inferno nicht nur seine Stadt sondern auch sein eigenes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein halbes Jahr später fallen durch die Revoltenführerin Jean Luntio und ihre Bauernarmee die letzten unter Regierung des Adels stehenden Städte. Sie verkündet die Selbstorganisation der Ortschaften und Städte anstatt der bisherigen Herrschaft des Adels. Im gleichen Zuge beschließen die Herzogtümer Maravergne und Tiuloise sich dem Heiligen [[Königreich Sorridia]] anzuschließen, während das nördliche Grenzherzogtum Wyllion in die [[Kaiserliche Monarchie Tasperin]] eingliedert wird. Das [[Königreich Patrien]] begibt sich in die Position der Schutzmacht der verbliebenen fallicischen Ländereien und damit des gesamten neubegründeten Fallicer Bundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land==&lt;br /&gt;
Fallice wird im Norden vom Leändischen Ozean und im Süden vom Nostrischen Meer umspült. Im Süden trennt das [[Validazgebirge]] Fallice von Patrien, im Norden thront die neue Grenze zu [[Königreich|Sorridia]] über den heruntergekommenen Landstrichen des Landes. Fallice war einst geprägt von grünem Auenland und weiten Fluren, sanften Hügeln, weiten Weiden und Wiesen. Doch auch dichte Wälder sind trotz der jahrelangen Kriege noch hier und da anzutreffen, auch wenn weite Teile im laufe der Zeit fast gänzlich gerodet wurden. Im Osten und Norden wird das Land immer hügeliger, bis es schließlich gänzlich vom Maraverswald eingenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fallicer Boden gilt als äußerst fruchtbar, sodass viele Bewohner des Landes einfache Bauern und Arbeiter sind, die jegliche Art von [[Nutzpflanzen|Nahrungsmitteln]] anbauen. Oft trifft man meilenweit nur auf blühende Getreide-, Kartoffel- oder Rübenfelder bis die grünen Auenlande wieder zu sprießen beginnen. Besonders für Kräuterkundler bietet Fallice den idealen Nährboden, um die vielfältig wildwachsenden Pflanzen zu sammeln oder mit dem Anbau eigener zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss_Cecilienhof_Panorama.jpg|thumb|right|450px|Landwirtschaftliches Anwesen]]&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft in Fallice ist tief gespalten, äußerst eingeschüchtert und zerrüttet. Nach der Unabhängigkeit wollte Fallice ein starkes, eigenständiges Volk mit gleichberechtigter Gesellschaft unter [[Deyn Cador]] werden. Unter einer neuen - eigenen - Königin, die bereits zuvor im sorridianischen Reich Fallice unter ihrer Macht stehend hatte, wurde dieses Bestreben mit einem immensen Einsatz hoher Geldsummen versucht zu erreichen. Es wurden landesweit Feste veranstaltet, Flugblätter verteilt, Reden gehalten und sogar Theaterstücke vorgeführt, um den Gedanken eines geeinten fallisischen Königreichs in der Bevölkerung zu prägen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst funktionierte dieses Unterfangen auch und die Fallicer fanden zueinander, auch unter der Führung durch ihren starken Glauben an Deyn Cador. Die [[Sorridianische Kirche]] etablierte sich während dieser gesellschaftlichen Neuordnung als starke Kraft. Besonders auf den Messen wurde den Menschen zugesprochen, wie wichtig diese nationale Einheit für das Leben oder auch das Sterben eines Landes sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unterhalb der Führung ihrer Königin erhoben sich Stimmen, die forderten, dass das Land nicht dieselben Fehler machen sollte, wie Sorridia. Die Rädelsführer wollten abkehren vom starken Glauben und der strengen Erbmonarchie, um den Staatsführer zu halten. Gerade die reichen Kaufleute und militärisch angesehen Generäle sammelten immer mehr Befürworter für ihre Ideen eines eigenständigen Staates, die von einer Reichenherrschaft über die Militärdiktatur bis hin zur Wiederangliederung an Sorridia reichten. Die Königin lies die Leute sprechen und hörte ihnen gar zu. Zunächst rauften sich jedoch die militärischen Machthaber zusammen und übernahmen 1343 AD den Großteil des südlichen Fallice unerwartet gewaltsam. Königstreue Bewohner wurden öffentlich zur Schau gestellt und anschließend hingerichtet, jegliche Gegenwehr wurde blutig niedergeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die machtlose Königin wandte sich an die reichen Einwohner Fallices, insbesondere in der Hauptstadt Hilton. Diese witterten jedoch auch ihre Möglichkeit auf Macht und lehnten das königliche Ersuchen ab, kauften sich Söldner und weite Teile der Bevölkerung als Anhänger und übernahmen mit diesen schließlich eigene Teile der Stadt und des Landes. Mit erheblicher Mühe und Not konnte wenigstens Hilton und die umliegenden Lande wieder in die Hand der offiziellen Regierung gebracht werden. Die Sorridianische Kirche tat ihr nötigstes, um unbeschadet aus der schwierigen Situation zu entkommen und versuchte stets zu beschwichtigen. Mittlerweile sind einige Teile des Landes für Priester und Gelehrte der Kirche unbetretbar, da sie fürchten müssen direkt auf einem Scheiterhaufen zu landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Bewohner Fallices in viele größere und kleinere Gruppen unterteilt, die sich nur in zwei Punkten einig sind - sie haben das Recht den Staat zu führen und alle anderen sind Feinde und Verräter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleidung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dugny-sur-Meuse_Exterieur.jpg|thumb|right|350px|Kloster in Fallice]]&lt;br /&gt;
Die Bewohner des Landes sind geplagt von den Leiden des Krieges und Stoff ist ein rares und überaus teures Gut in schlechten Zeiten. Deshalb sind viele Kleidungsstücke wiederverwendet oder notdürftig zusammengenäht. Anschließend wurden dann Versuche unternommen, dass eine einfache und deckende Färbung auf die gesamte Kleidung aufgetragen wird, die auch Wäschen und Schmutz überstehen kann. Generell sind die Kleidungsstücke schwarz oder grün, da sie so entweder mit Kohle oder Pflanzen gefärbt werden konnten. Alle anderen Farben sind ein Zeichen von Reichtum und Macht, denn alleine die Möglichkeit an die teuren Farbstoffe zu kommen, bleibt vielen Bürgern verwehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer tragen Kniebundhosen mit Flicken, teils sogar wieder Röcke, da man diese aus Laken oder anderen Stoffplanen einfach nähen kann. Als Oberbekleidung reichen einfache Hemden, weil dank der milden Winter keine dickere Kleidung benötigt wird. Als Dekoration zu besonderen Anlässen kommen seltene Ketten oder Edelsteinanhänger, manchmal Ringe oder eine lederne Jacke mit eingenähtem Stickmuster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bevorzugte Kleidung von Frauen sind lange Röcke und weite Blusen, die aus verbliebenen Stoffen gefertigt wurden. Oft sieht man Damen, die offensichtlich viel zu große Herrenhemden anziehen müssen. Beide Geschlechter versuchen an gute Lederschuhe zu kommen, doch bleibt es meist bei hölzernen Sandalen oder alten Stoffpantoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebräuche==&lt;br /&gt;
Fallicer sind ein äußerst geselliges, aber auch gruppierendes Völkchen. Sie leben es die [[Feiertage|Feste]] zu Ehren Deyn Cadors zu feiern und bereiten diese bereits Wochen im Voraus vor, um dann allen Dorf- oder Stadtbewohnern ein möglichst schönes Erlebnis bieten zu können. Zu solchen Zeiten ist es ihnen völlig egal, ob sie mit Freund, Feind oder Unbekannten anstoßen und die selbst geernteten Trauben verspeisen. Doch geht es um politische oder wirtschaftliche Belange wandelt sich das Bild des sonst so gefälligen Fallicers. Sie werden binnen Minuten zu Furien und sammeln sich mit Ihresgleichen zusammen, um dann gegen die andere Gruppe, manchmal auch gewaltsam, vorzugehen. Sobald den Fallicern die vorgegebene Leitlinie oder Anweisung nicht passt, rebellieren sie dagegen auf und beschweren sich lautstark, nicht selten sollen Steine und Flaschen geflogen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallicer legen äußersten Wert auf gutes Essen und behaupten, dass ihre Küche die einzig würdigen und angemessenen Speisen für den menschlichen Gaumen hervorbringen würden. Gerade das Kochen gilt als Meisterdisziplin zwischen den Hausfrauen und Müttern. An vorderster Stelle liegen hier die Käseherstellung und das Konditorhandwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wird ein großer Wert auf das Tragen edler und feiner Kleidung gelegt, die sich der eigenen Körperform anpasst. Gerade dunkle Farben und teure Stoffe, wie [[Seide]] gelten als Zeichen von Wohlstand und Anstand innerhalb Fallice. Als Geschenke akzeptieren die Fallicer nur Sachen von Klasse, so bspw. Schmuck oder Bücher, manchmal auch Einladungen zu Musikstücken oder Theatervorführungen. Gerade letzteres hat einen hohen gesellschaftlichen Stand innerhalb der Gesellschaft, da dies ein Ort der offenen Kritik, des Witzes und der gebildeten Kunst geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bligny-sur-Ouche.jpg|thumb|right|Kirche in Fallice]]&lt;br /&gt;
Die Fallicer haben nach dem Fall des einst großen sorridianischen Reiches die sorridianische Kirche in ihre Land übernommen. Sie sind nach wie vor äußerst [[Deyn Cador|Deyn]]-Gläubige Personen und verschmähen die [[Zwölf Heilige|Heiligen]]. Zwar hat sich der Gedanke des Gottkaisers auf Erden in Fallice verflüchtigt, doch werden sonst alle Werte der sorridianischen Kirche übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade Anlässe zu Geburt, Taufe, Hochzeit und Tod von Menschen nehmen einen hohen Stellenwert ein und werden mit äußerster Hingabe vorbereitet und durchgeführt. Die Beerdigung und Trauerzeremonie von geliebten Menschen kann dadurch auch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Fremde Religionen oder die [[Silvanische Kirche]] werden, mit Ausnahme der grenznahen Regionen, eher mit Abscheu und Angst betrachtet. Der Glaube an den [[Kirash]] und Abrizzah gilt in Fallice als Straftat und kann mit langer Haft, vollständigem Besitzentzug und Zwangsarbeit bestraft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den größeren Städten gibt es, mittlerweile heruntergekommene oder langsam verfallende, Kathedralen und große Kirchen zu Ehren Deyn Cadors. Diese hatten vor vielen Jahren einmal einen majestätischen und erbarmenden Anblick und strotzten nur vor Verzierungen und Dekoration. Gerade die feinfühlig bemalten und aus Massivstein geschlagenen Statuen über heldenhafte Götterschlachten galten als [[Kunstgeschichte|künstlerisches]] Meisterwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regierung==&lt;br /&gt;
Herrscherin des Landes war bis zur Gründung des Fallicer Bundes Königin Ludwill Gráncais I., die zuvor unter der Hand Sorridias die ungefähren heutigen Teile Fallices bereits verwaltet hatte. Als sich die Unabhängigkeitsbestrebungen innerhalb des Landes verstärkten, machte sie sich selbst zum Gesicht der Fallicer und galt bis zu ihrer Enthauptung als zentral verantwortlich für die Entstehung des eigenständigen Staates. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kontrolle im eigenen Reich zu behalten, versuchte sie eine Zentralregierung mit sich selbst als Kopf (als er noch am Leibe war) in Hilton einzusetzen. Es gab jeweils regionale Herzöge, die &amp;quot;Natio Tété&amp;quot; genannt wurden und eines der sieben &amp;quot;Comparts&amp;quot; des Landes aus Hilton mit Abstimmung der Königin leiteten und verwalteten. Durch die langen Informationswege in die jeweiligen Comparts hinein zeigte sich dieses Regierungssystem jedoch schnell als äußerst ineffektiv, teils konnten die Befehle aus Hilton erst zwei Wochen später umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallice Provinzen 2022 Namen.jpg|600px|right|thumb|Fallicer Bund - Kleinstaaten]]&lt;br /&gt;
Zeitgleich wuchsen die Aufstände und die Machtgier innerhalb des Landes, die ersten Milizen formierten sich gegen die Zentralregierung und übernahmen gleich eigene Gebiete. Nach dem Ende des Bürgerkrieges und den großen Land- und Personenverlusten regiert sich der Fallicer Bund weitgehend selbst. Jede Ortschaft, jede Stadt und jeder noch so kleine Weiler hat einen oftmals ineffizienten Verwaltungsrat aus manchmal dutzenden Mitgliedern. Es gibt weder eine vorgeschriebene Form der Entscheidungsfindung noch offizielle Beschränkungen in Kompetenzen und Organisationsformen. Derzeitig können '''34 offizielle Kleinstaaten''' dokumentiert werden. Zwei Landstriche werden aufgrund katastrophaler Zustände komplett von den Fallicern gemieden und niemand mit klarem Verstand wagt es diese zu verwalten oder auch nur einen Herrschaftsanspruch darüber zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alle 34 Kleinstaaten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3-moz-column-count:3;-webkit-column-count:3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Aviron&lt;br /&gt;
*Bonivére&lt;br /&gt;
*Cabagnon&lt;br /&gt;
*Capitelade&lt;br /&gt;
*Capizan&lt;br /&gt;
*Chalonnax&lt;br /&gt;
*Château de Belvédère&lt;br /&gt;
*Creyssenard&lt;br /&gt;
*Émeraude&lt;br /&gt;
*Faurilles&lt;br /&gt;
*Fontaineblanc&lt;br /&gt;
*Fortresse Côtiere&lt;br /&gt;
*Habillon&lt;br /&gt;
*[[Hilton]]&lt;br /&gt;
*[[Itiais]]&lt;br /&gt;
*Largardes&lt;br /&gt;
*Le Vert&lt;br /&gt;
*Lejontelavúr&lt;br /&gt;
*Lunafôrèt&lt;br /&gt;
*Luxelouse&lt;br /&gt;
*Môntcarnasse&lt;br /&gt;
*Morgalosse&lt;br /&gt;
*Mousela&lt;br /&gt;
*Nonras-sur-Mer&lt;br /&gt;
*Nouveau-Safálor&lt;br /&gt;
*[[Pas-Baltan]]&lt;br /&gt;
*Porlisson&lt;br /&gt;
*Porte St. Feyard&lt;br /&gt;
*Queueboeuf&lt;br /&gt;
*Rochebeacourt&lt;br /&gt;
*Rouse-sur-Mer&lt;br /&gt;
*Saint-Suliac&lt;br /&gt;
*Sinoár&lt;br /&gt;
*Testisseur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemiedene Ländereien===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3-moz-column-count:3;-webkit-column-count:3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Safáloris]]&lt;br /&gt;
*Maraverswald&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Gremien gelten als bürgeroffen und dennoch vollkommen von Extremisten oder gekauften sowie indoktrinierten Entscheidungsträgern durchsetzt. Besonders das [[Königreich Patrien]] bezahlt unzählige Funktionäre offen, um die Fallicer Kleinstaaten ruhig und gefügig zu halten. Überall dort, wo eine Finanzierung der Gremien zu aufwendig oder teuer erscheint, können regelmäßige Gewaltanwendungen und Intrigen beobachtet werden. Das Verschwinden von Würdenträgern ist beinahe an der Tagesordnung; dabei ist oftmals nicht einmal nachvollziehbar aus welchem Grund jemand aus dem Weg geräumt wird. Für die meisten Bürger ist auch unverständlich wer die schreckliche Tat in Auftrag gegeben hat - überall konkurrieren Interessengruppen um die kleinsten Streitigkeiten; mit oftmals fatalen Folgen für die engagierten Revolutionäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen die paramilitärischen Grenzkonflikte mit dem gänzlich nördlich gelegenen [[Königreich Sorridia]]. Die neuen Grenzbefestigungen stehen oftmals noch auf Fallicer Grund und sorgen für Streit zwischen den kleinen Gremien aus Fallice und dem sorridianischen Gottkönig. Manche Bauerndörfer können froh über ihre kleine Miliz zur Selbstverteidigung sein, doch haben sie angesichts der militärischen Übermacht der Truppen aus Sorridia keinerlei Möglichkeit auch nur einen Hauch von Widerstand zu leisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:20031115640MDR_Dresden-Loschwitz_Villa_Souchay_Schloß_Eckberg.jpg|thumb|right|250px|Turm des Königshauses]]&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Währung==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft des Landes hat in den letzten Jahren einen rapiden Einbruch erhalten. Nach wie vor ist die Landwirtschaft und die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Haupteinnahmequelle und der größte Schatz des fruchtbaren Landes. Mit Ausbruch der Revolten und inneren Auseinandersetzungen fließt jedoch ein Großteil der Einnahmen an die lokalen Herren und Besetzer, die die Macht an sich gerissen haben. Diese versorgen die Bevölkerung in ihrem Gebiet war mit Nahrung und Kleidung, doch halten sie den Wohlstand fast gänzlich bei sich und den ihnen nahestehenden Beratern und treuen Dienern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin in ihrer Hauptstadt Hilton hatte starke Probleme das Land in seinen Fugen zu halten, während sie die umliegenden Nationen davon abhalten muss, einzufallen und zu erobern. Die Soldaten gelten als unterbezahlt, manchmal bleibt monatelang der Sold aus. Doch kämpfen sie in der Hoffnung weiter, dass baldig Besserung über die geplagte Nation einfällt. Die einst Reichen haben ihr Erspartes und ihren Besitz fast vollständig für den Erhalt ihres Lebensstandards hergeben müssen. Teilweise stehen sie jetzt Seite an Seite mit ihren einstigen Leibeigenen auf dem Feld und erhalten die wirtschaftliche Kraft Fallices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallice nutzt keine eigenen Währungen, da dafür die Edelmetallreserven zur Prägung nicht ausreichen würden. Daher findet die [[Königreich Patrien#Wirtschaft und Währung|Patrische]] Dublone und die weltweit genutzte Gulde Verwendung innerhalb der Bevölkerung. Verwendet werden soll dabei ein vom Königshaus festgelegter, statischer Wechselkurs zwischen den einzelnen Münzen. Lokal wird dieser allerdings wenig bis überhaupt nicht angewendet, auch nicht in Hilton vor dem Königspalast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders der vollständige Verlust der wichtigen Handelsstadt Safáloris hat die Wirtschaft des Fallicer Bundes weiter geschwächt. Die einst als Handelsstadt geschätzte und unter dem Dogen der Stadt vorangetriebene Marktpolitik ließ durchaus einen positiven Ausblick auf die Märkte des Landes erwarten. Nach dem katastrophalen Inferno, welches die Stadt und all ihre Bewohner auslöschte, ist von dieser positiven Atmosphäre jedoch nichts mehr zu spüren. Safáloris ist heute ein einziger Krater voll Asche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Militär==&lt;br /&gt;
Fallice eigenständiges Militär bestand zunächst aus übergelaufenen Teilen des sorridianischen Heeres, die mehr Eigenständigkeit und Macht eingefordert hatten und diese im neu entstandenen Fallice erhielten. Nach dem Ausbruch der Revolten desertierten aber viele Offiziere und Soldaten erneut und schlossen sich den anarchischen Fraktionen an, die das Land für sich beanspruchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuebingen_Streuobstwiese.jpg|thumb|right|Landschaft in Fallice]]&lt;br /&gt;
Das heutige Militär Fallices wäre nie in der Lage einen grenzüberschreitenden Krieg auch nur beizutreten, da sie konsequent damit beschäftigt sind die Gebiete um Hilton in der Hand der Königin zu halten. Die Soldaten sind meist gar nicht und wenn dann nur schlecht bezahlt. Ihre nur in Ansätzen vorhandene Ausrüstung ist oft alt oder beschädigt, Material und Fachwissen für die Reparatur sind Mangelware. Der Aufbau einer funktionierenden Militärstruktur oder eines nationalen, verpflichtenden Wehrdienstes wäre zwar im Interesse der Königin, ist aber nicht zu bewerkstelligen. Weder die finanziellen noch personellen Mittel stünden für solch ein Unterfangen zur Verfügung, weshalb die Fallicer Armee weiterhin aus freiwilligen Landsleuten besteht, die um ihre Heimat kämpfen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen Generäle, wenn es sie denn überhaupt noch gibt, sind selten regierungstreu und verfolgen oft ihre eigenen Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Handelsgüter==&lt;br /&gt;
An vorderster Stelle der Handelsgüter des Königreichs Fallice stehen jegliche landwirtschaftliche Erzeugnisse, besonders die [[Kulturpflanzen]], die auf den endlosen Feldern und Obstwiesen gedeihen. Der Großteil der Bevölkerung verdient sich hierdurch das Geld und die Nahrung für den täglichen Bedarf. Der überwiegende Teil der Felder ist dabei mit Weizen und Zuckerrüben bestellt. Auf den Tierweiden werden größtenteils Milchkühe gehalten, aus deren Milch Käse gewonnen wird. Daneben gibt es größere Schafsherden, deren [[Wolle]] aus dem Land heraus verkauft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begehrt ist auch das Fallicer Öl, das teils aus Oliven, teils aus Sonnenblumen gewonnen wird. Nebenher exportiert das Land einen geringen Teil Leinen, Lederwaren und Samt. Einst galt auch eine große Rüstungsindustrie als Teil des Landes, doch ist dieser heute eher in Hand krimineller Grundbesitzer, die ohne Steuern und Genehmigungen eigenständig agieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationen und Reiche]][[Kategorie:Fallicer Bund]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Leändrien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Pand%C3%A4monium&amp;diff=9773</id>
		<title>Pandämonium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Pand%C3%A4monium&amp;diff=9773"/>
		<updated>2022-10-17T21:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dämonen teilen sich aufgrund ihrer Stärke, Macht oder Grausamkeit in verschiedene Kategorien bzw. Klassen ein. An oberster Spitze steht alleinig der Dämonenfürst, dem nachgesagt wird, dass er mächtiger als alle anderen Dämonen zusammen sein soll. Darunter folgen die zwölf Erzdämonen, die wiederum die direkten Widersacher der [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] sind. Diese haben Höhere und Niedere Dämonen als Diener und Krieger, die in ihrem Namen die schrecklichen Taten auf Athalons Boden begehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Liste ist nicht vollständig und wird ständig erweitert.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=60% class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;vordergrund&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dämon !! Bekannte Namen !! Einordnung !! Zugehörigkeit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Skrettjah]] || Fürst des Chaos, der Unaussprechliche, Dämonensultan || Dämonenfürst || -&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Finthela]] || Frostkönigin, Herrin der Wilden Jagd, Eisige Jägerin || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Latheyar]] || Herzog des wimmelnden Chaos || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Zelissra]] || Bringer der Not || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Xol-Badûar]] || Todbringer, Vernichter aller lohnenswerten Arbeit || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Decrapia]] || Mutter des verbrannten Waldes, Schänderin der Wildnis, Hüterin des verdorbenen Handwerks || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Cho'theng]] || Prinz der Lust || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Krosz]] || Kommandant der Rache || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Sahaet]] || Herr des Mordens || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Soahr]] || Schrecken der Tiefe || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Xul-Helyph]] || Flüsterer  || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Zephala]] || Die Gehörnte || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Al-Hezan]] || Herrscher der Magie || Erzdämon || Skrettjah&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Inash‘Naavid || Frostatem || Höherer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Andoreel || Feiger Nebelwirker || Höherer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Caramalthz || Erstarrer des Blutes || Niederer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lunareel || Kriechende Kälte || Niederer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Talorn || Schattenhafter Jäger || Niederer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hagalaz || Glefenkrieger || Niederer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zetar]] || Hüter der Wendigos || Niederer Dämon || Finthela&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cthlanog || Würfelmeister || Höherer Dämon || Latheyar&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Ash’tai || Versenger der Welt || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Taifel || Erbauer des Bösen || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Arkbaal || Fegefeuerschmied || Niederer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Hur-Amarm || Flammenwüter || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Dush‘juno || Sandmann der Glut || Niederer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Erzhobo || Dein schlimmster Albtraum || Niederer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Amirfaz || Giftbrauer der Unterwelt || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Je-Ura || Erntewelker || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Azibal || Teufelsfelsen || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Thurka-Nafri || Teuflischer Treeant || Höherer Dämon || Decrapia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Khrazh]] || Klingensturm || ??? || Decrapia (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saltatora || Ewige Tänzerin || Höherer Dämon || Cho'theng&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ku'gath || Gestaltenwandler || Höherer Dämon || Cho'theng&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mammot]] ||Grausamer Raubritter || Niederer Dämon || Sahaet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dargon || Elisabeth || Höherer Dämon || Soahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Halzor || Octopussi || Höherer Dämon || Soahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Yo'Dalhu || Schlingenaal || Höherer Dämon || Soahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tzarotax]] || Schlüsselhüter || Niederer Dämon || Al-Hezan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ar'Valuk]] || Gedankendieb || Niederer Dämon || Al-Hezan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arohpylax]] || Herr der Fliegen || Niederer Dämon || Xol-Badûar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]][[Kategorie:Dämon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9737</id>
		<title>Priorei Neu Corethon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9737"/>
		<updated>2022-10-11T14:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Abspaltung vom Solaner Orden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 100px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Priorei Neu Corethon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2 | [[Datei:WappenSilvanischeKirche.png|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| Priorei des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Sitz || [[Stadt Neu Corethon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| [[Chronologica|1299 AD]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Anführer|| Priorin Viola Silvenfeld&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei Neu Corethon ist eine der großen Fraktionen auf der [[Insel Neu Corethon]]. Unter dem Banner der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] haben sich hier die Anhänger [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] versammelt, um den Bürgern der Stadt als Glaubensjünger in Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Vertreter Deyns und seiner [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] sind Ansprechpartner in Fragen des [[Religion|Glaubens]] oder der [[Ehebund|Familie]] und stehen zugleich als Verteidiger gegen [[Skrettjah|Skrettjahs]] Schergen allseits an vorderster Front. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Priorei sind vollwertige Ordensmitglieder, die einem weltlichen Leben für den Dienst unter Deyn Cadors schützender Hand abgeschworen haben. Sie haben ihrem eigenen Besitz abgeschworen und sich freiwillig die Möglichkeit der Familienbegründung genommen, um ihre Frömmigkeit der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Dafür erhalten sie ein allzeit warmes Bett, den Segen Deyn Cadors für ihr Nachleben im [[Himmelsreich]] und den Dank ihrer Gemeindemitglieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den Dienst der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] tritt, wird auf Neu Corethon eine rege Mischung aus Abenteuer und Kirchendienst finden. Ständig treten neue überweltliche Gefahren auf, die von den Ordensrittern - manchmal gemeinsam mit der [[Garnison Neu Corethon]] - beseitigt werden müssen. Hierbei werden die Prioreisdiener in verschiedenen Kampfkünsten mit Waffen angelernt, erhalten aber auch die Fähigkeiten besondere Rituale der [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiliigen]] auszuführen. Während manche dieser Rituale dem Schutz der Gläubigen dienen, helfen andere etwa Spuren von [[Magie]] aufzuspüren oder Deyns Präsenz zu erkennen. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht jedoch auch der tägliche Messdienst. Besonders das Anfertigen und Durchführen von Predigten und Messen stellt einen elementaren Teil der Gemeindearbeit dar. Zahlreich erscheinen die Einwohner der Stadt zu jeder Messe und lauschen gespannt den Worten des vortragenden Prioreismitglieds. Anschließend steht der Beichtstuhl für einen jeden offen, der seine reuigen Gedanken den allseits vergebenden Priestern mitteilen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei ist daneben aber auch Ansprechpartner für Taufen, die [[Ehebund|Eheschließung]] und das [[Bestattung|Begräbnis]] Verstorbener. Doch selbst diese vielfältigen Aufgaben reichen noch lange nicht aus, um die zahlreichen Möglichkeiten für die Ordensmitglieder auf Neu Corethon zu beschreiben. Wer mag, wird in der Heilkunde tätig oder versieht Bibliotheksdienst. Ein andern Mal könnte die eigene [[Alkoholica|Brauerei]] der Priorei benutzt werden oder im Gewächshaus eine neue [[Flora|Pflanze]] herangezogen werden. Doch dabei darf ein Ordensmitglied niemals vergessen, wem es eigentlich dient: [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeleitet werden die Gläubigen immer von den Texten der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] Deyn Cadors. Maßgebliches und schützendes Werk der [[Rechtskunde]] ist das [[Tasperiner Kirchenrecht]], welches der Kirche umfangreiche Rechte und Pflichten auferlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangfolge==&lt;br /&gt;
Die Rangfolge innerhalb der Priorei Neu Corethon orientiert sich an der Rangfolge der [[Orden|allgemeinen Silvanischen Orden]] in verkleinerter Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Hierarchie in der Priorei Neu Corethon'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Rang&lt;br /&gt;
! width=30% | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=45% | Aufgaben/Befugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Prior'''&lt;br /&gt;
|Anführer der Priorei&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung der Ordensniederlassung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Protektor'''&lt;br /&gt;
|Militärischer Führer der Priorei&lt;br /&gt;
|Militärische und administrative Führung der Ordensniederlassung, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Ordensritter'''&lt;br /&gt;
|Vollausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Missionierung, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Priester'''&lt;br /&gt;
|Nicht kampffähiges Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Missionierung, Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Waffenbruder'''&lt;br /&gt;
|Kampffähig ausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Adept'''&lt;br /&gt;
|Ordensmitglied in der Ausbildung zum Priester&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Novize'''&lt;br /&gt;
|Anwärter in Ausbildung&lt;br /&gt;
|Ausbildung zum Waffenbruder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Laienbruder'''&lt;br /&gt;
|sonstige Ordensmitglieder ohne Befugnisse&lt;br /&gt;
|alle weiteren Aufgaben, oft Versorgung, Heilkunde, Warenherstellung o.Ä.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bisherige Ordensoberhäupter===&lt;br /&gt;
*1299 - 1328: '''Leticia Campillo''' (Priorin)&lt;br /&gt;
*1328 - 1332: '''Teril Helfenstein''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1332 - 1337: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1337 - 1338: '''[[Bonnington#Michael Bonnington|Michael Bonnington]]''' (Erzdekan)&lt;br /&gt;
*1338 - 1344: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1344 - 1347: '''Dysmas Friedmann''' (Abt)&lt;br /&gt;
*1347 - 1357: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*seit 1358    '''Viola Silvenfeld''' (Priorin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Prioreisgelände==&lt;br /&gt;
Hoch über der [[Stadt Neu Corethon]] erhebt sich die Priorei an den schroffen Klippen des Prioreisfelsens. Dieses altehrwürdige Gebäude mit seinen hohen Hallen und seinem markanten Turm bildet, in Einheit mit der benachbarten Kirche, das Zentrums der religiösen Gemeinde [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] auf der Insel. &lt;br /&gt;
In den Gängen der Priorei wandeln und handeln die Geistlichen unter den Bürgern und auch der Prior, der Vorsteher des kleinen [[Orden|Ordens]], hat hier sein Büro. &lt;br /&gt;
Sie nutzen die Ruhe und Abgeschiedenheit von der Stadt, um ihre Gebete zu sprechen und sich dem Studium der heiligen Schriften zu widmen, die hier in großer Anzahl aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
Doch dies ist nicht allein ein Ort für die Jünger Deyns. An diesem heiligen Ort wird einem jedem geholfen, der um Rat bittet. So bietet das Dormitorium der Prioreisbewohner oft Obdach für die in Not geratenen und ein Laib Brot wird zumeist mit Freude aus den stets vollen Kellern hervorgeholt und geteilt.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur auf weltlicher Ebene kann man hier auf Beistand hoffen. Die Präsenz des Herrn und seiner heiligen Macht ist fast greifbar. Man sagt, er beschere seinen Jüngern hier allzeit gute Träume und erfülle sie mit seiner Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Prioreisgebäude selbst und der Kirche befinden sich noch einige nennenswerte Örtlichkeiten in direkter Umgebung. &lt;br /&gt;
So erreicht man das berühmte Kap der Zweisamkeit, an dem so manche Glückliche den Abend gemeinsam verbringen, über den Hintergarten der Priorei. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Gebäudes findet man an den Hängen des Berges einen kleinen Garten, in dem die Priester nach dem Grundsatz „Ora et Labora“ ([[Sprachen|Alt-Sorridianisch]]: „Bete und Arbeite“) einige Nutzpflanzen, die Sträucher für die Papiermacher und die berühmten Trauben anbauen, die für den Prioreiswein verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Straße zur Priorei weiterfolgt, wird außerdem nach kurzer Zeit zum Stadtfriedhof gelangen. Hier ruhen die verstorbenen Bürger und es kommen auch immer wieder ihre Angehörigen und Freunde, um im Schatten der Trauerweiden ein Gebet zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang des Prioreisberges wird gesäumt von der ordensgeführten Heilstube Obsidian sowie der öffentlichen Ordensbibliothek. Im Sinne des Fortschritts betreibt der Orden ebenso ein Forscherhaus, das unter anderem die Fachgebiete der [[Alchemie]], [[Sternenkunde|Astronomie]], [[Pflanzenkunde|Botanik]], Mechanik oder Zoologie abdeckt. Hinter diesen Gebäuden und direkt neben dem Friedhof befindet sich noch der Buchladen der Kirche, in dem verschiedene Schreibwaren und [[Alkoholica]] verkauft werden, welche im anliegenden Braukeller hergestellt werden. Dort findet man auch das Gewächshaus des Forscherhauses in dem allerhand Heilkräuter angepflanzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Obstgarten des Ordens anschließend erstreckt sich der Priorensitz des Ordens, der der amtierenden Priorin als Wohnsitz dient. Außerdem dient das Gebäude auch als Gästehaus für Besucher des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Priorei==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Erbauung zur Gründungszeit von [[Insel Neu Corethon|Neu Corethon]] war die Priorei als eines der bedeutendsten Gebäude der Siedlung oft in diverse Ereignisse verwickelt. Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung einiger markanter Punkte in ihrer Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Erbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1299 wurde die Priorei gemeinsam mit der Kirche als eines der ersten Gebäude in der neuen Kolonie errichtet. Die Bauarbeiten begannen an eben jenem Tag, an dem die Siedler aus Tasperin auf der Insel landeten. Nach einigen Wochen konnten die ersten Jünger Deyn Cadors bereits einziehen; die Kirchenvertreterin Leticia Campillo erhielt den Titel der ersten Priorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Monster in der Priorei:===&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufruf wandte sich die Kirche am 1315 an die Bewohner Neu Corethons. Finstere Wesen der Nacht hatten sich der Priorei bemächtigt und die Jünger und Paladine mussten fliehen. In einer gemeinsamen Aktion konnte das Dorf die Brut Skrettjahs allerdings vertreiben und ihre Quelle der Macht zerstören. Der Einzug der Geistlichen folgte wenige Wochen später, nach einer umfassenden Reinigung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1326 kam es zu einem schweren Brand in der Priorei. Das steinerne Gebäude schmolz zum Schrecken der Anwohner in übernatürlich heißen Flammen bis auf das Fundament dahin und es gab viele Verletzte. Nur das Untergeschoss blieb erhalten und die verbliebenen Geistlichen fanden vorerst im Dorf Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Piraten===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1328 griff eine Meute Piraten die Insel an. Neben erheblichen Schäden anderer Natur kam dabei auch die erste Priorin Leticia Campillo zu Tode. Nach einer großen Trauerfeier tritt Teril Helfenstein ihre Nachfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuerbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1329 beginnt die Kirche mit dem Wiederaufbau des Prioreisgebäudes. Unter der Leitung von Baumeister Hadubrand von Drachenberg und der Mithilfe vieler Gläubiger und Jünger, entsteht die Priorei, wie wir sie heute kennen. Bereits nach einigen Monaten ist sie bewohnbar und die Jünger können wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mord an den Klippen===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1331 kommt es zum tragischen Tod eines Bürgers der Insel. Es stellt sich heraus, dass er durch ein Fenster der Priorei gestoßen wurde, an den Klippen aufschlug und daran verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Explosion des Turmes===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1332 kommt es am 4. Regenmond zu einer gewaltigen Explosion am Prioreisberg. Die Bürger der Stadt werden geblendet von einem Licht und erst einige Minuten später wird bemerkt, dass das Dach des Turms fortgerissen wurde. Augenzeugen berichten, dass in diesem Moment Prior Helfenstein aufgefahren sei. Er wurde seitdem nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Glühenden Klinge===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1344 des Herrn griff der Raubritterorden der [[Glühende Klinge|Glühenden Klinge]] die Priorei an, als der Orden gerade auf einer Expedition zu einer neuen Insel unterwegs war. Im Dunkel der Nacht besetzten die Verbrecher die Priorei, die nur noch von zwei altgedienten Ordensrittern und dem Abt besetzt war. Die Raubritter nahmen Geiseln und drohten diese auf der Stelle hinzurichten, sofern ihre Bedingungen nicht erfüllt werden. Allen voran galt es die Leiche Werner Gerbers auszuliefern, um die Leben der Freunde und Brüder retten zu können. Während die Stadtwache es vorzog die Priorei mit ihren Kanonen in Stücke zu schießen, fassten die Paladine des Ordens einen Plan. Gemeinsam sollte der eingenommene Prioreishügel von mehreren Seiten, unter Zuhilfenahme der alten Freunde und Mitstreiter, befreit werden. In einer blutigen Schlacht kämpften sich die Ordensritter und ihre Verbündeten auf den vom Flammenden Pontifex Lars 'Lasse' Jensen errichteten Turm hinauf. Unter ihnen offenbarte sich ein Schlachtfeld in ihrer eigenen Heimat. Dank des mutigen Einsatzes des Ordens und dem rettenden Glücksschuss vom Meister-Drygore-Spieler Pipo Ponaldo konnten nahezu alle Geiseln unversehrt gerettet werden. Die Glühende Klinge wurde geschlagen und die Ordnung auf dem Prioreisberg wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kreuzzug===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1346 rief der Hochmeister des Solaner Ordens, [[Walter Ripel|Sir Walter Ripel]] zum Kreuzzug gegen die ketzerische Kirche des Lebenden Gottes auf. Die Anhänger des Lebenden Gottes hatten sich die Bevölkerung des Inselstaats Szemäa mit ihren reichen Beschenkungen und tückischer List zu eigen gemacht und ihr eigenes Machtgebiet etabliert. Sie entweihten die Heiligen Orte [[Deyn Cador|Deyn Cadors]], wie die herrliche Kathedrale Aironias und unterdrückten die Anhänger des Deynismus systematisch. Die deynfürchtigen Staaten und Orden wollten dieser Ketzerei Einhalt gebieten und planten daher nach der Einholung der Ernte eine konzentrierte und gemeinsame Überfahrt.  Allerdings schlug diese Planung völlig fehl, die Kreuzfahrer kamen zu unterschiedlichsten Zeiten - teils gar ohne Vorräte - im Morgenland an. Sie errichteten sich notdürftige Lager vor den großen Mauern der szemäaischen Städte und bereiteten sich auf ihre Angriffe vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell grassierten jedoch Seuchen, Nahrungsknappheit und so mancher Schrecken außerhalb der Vorstellungskraft in den Lagern, insbesondere um Aironia. Manche geplagte Stimme sprach gar von einem mordenden Wolfsteufel, der nachts umherziehen sollte. Andere sollen von schrecklichen Flüchen der Gier befallen worden sein. Jedoch war die Niederlage zu keinem Zeitpunkt je eine Option gewesen. Mithilfe einer geschickten Tarnung schlichen sich die Ordensritter Neu-Corethons nach Aironia ein und spähten den Feind von innen aus, fanden dabei auch so manches Geheimnis. Nach ihrer Rückkehr aus der Stadt nahmen sie an den blutrünstigen und schrecklichen Eroberungsversuchen teil, bis die Stadt Aironia letztlich endlich in der Hand der Anhänger Deyn Cadors war. Geplagt von schrecklichen Albträumen versuchten die Ordensritter für Ordnung zu sorgen, bis weitere Schlachten um Jeorgina und gegen die ebenfalls einfallenden Streitkräfte des [[Kalifat Al'bastra|Kalifat Al'bastras]] auch ihre letzten Kräfte rauben sollten. Am Ende gingen sie unter ihrem eigenen mutigen Einsatz, großer Aufopferung und der Führung Sir Walter Ripels siegreich hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Monaten kehrte der Orden verwundet, entkräftet und durch eigene Verluste auch trauernd nach Neu Corethon zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Zum Hauptartikel: [[Kreuzzug nach Szemäa]]&lt;br /&gt;
===Curuba Vorfall===&lt;br /&gt;
Durch den [[Vertrag von Corastella]] war der Solaner Orden auf Neu Corethon fest eingebunden im Kampf um die [[Westwind-Inseln]], den die meisten als '''Kampf der Kolonien''' miterlebt haben. Im Rahmen dieses Wettstreits zwischen den Großmächten wurde der Solaner Orden mit einigen Bürgern von Neu Corethon unter falschem Vorwand auf die sorridianische Insel [[Cerrona|Insel Cerrona]] geschickt. Ursprünglich sollten sie dort einen feindlichen Spion ausmachen und ihn unschädlich machen. Auf einer Bootsfahrt, die dazu dienen sollte, gerieten sie in einen Piratenangriff, der von einem gewaltigen Sturm begleitet worden ist. Das enorm angeschlagene Ordensschiff konnte durch die Hilfe der [[Garnison Neu Corethon|Stadtwache Neu Corethons]] und einem Wunder der See noch rechtzeitig entkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strandeten an einer unbekannten Küste, die sich später als die [[Curuba|Insel Curuba]] herausstellen sollte. Zusammen mit der Stadtwache Neu Corethons, die das gleiche Schicksal erlitt, erkundeten sie die Insel. Erst dort erfuhr der amtierende Protektor Fynn Groß, dass die sorridianischen Begleiter in Wirklichkeit zur Eroberung dieser Insel mitgeschickt worden sind. In Anbetracht dieser neuen Informationen versuchte sich der Protektor mit Wachtmeister Leto Kynes zu besprechen, um eine gemeinsame Lösung der Situation zu finden. Es wurde eine Abmachung getroffen, die besagte, dass der Orden Nähutensilien im Tausch gegen Segelstoff erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Austausch jedoch von Protektor Groß auf dem Schiff der Stadtwache durchgeführt werden sollte, kam es zum Disput. Die Stadtwache verweigerte die Herausgabe der Nähutensilien, worauf der Protektor in Rage das Schiff der Stadtwache mithilfe eines Brandsatzes anzündete. Ungehindert steuerte er das Ordensschiff darauf umgehend in Richtung Cerrona, wo er den Konquistador über den Fund der Insel informierte. Dadurch schaffte es das [[Königreich Sorridia|Königreich Sorridia]] die Insel Curuba für sich zu gewinnen. Mit Ausblick auf die möglichen Konsequenzen für seine Tat floh Protektor Fynn Groß in das sorridianische Exil. Wie zu erwarten wurde Protektor Fynn Groß als Hochverräter an der kaiserlichen Krone deklariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wochen später wurde der Protektor von unbekannten Angreifern auf der Insel Curuba erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abspaltung vom Solaner Orden===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahres 1357 wurde das alljährliche Kronjubiläum auf Neu Corethon im Beisammensein mit [[Familie von Severius|Kronprinz Alexander Cadorian]] prozessiert. Der Festakt wurde auf drei Tage verteilt, wobei der letzte Tag vom Neu Corethoner Orden organisiert worden ist. Es wurde ein Maskenball mit darauffolgenden, diplomatischen Gesprächen abgehalten. Abgerundet wurde alles mit einem Bankett im Herrenhaus des Priorn Raphael Bonnington. Im Zuge des festlichen Abendessens ist der Prior tragischerweise in den Armen seiner Gemeinde verschieden. In seiner letzten Verfügung und mit Unterstützung des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirchenrates]] konvertierte er den Orden auf Neu Corethon zu einem vollends [[Orden|Silvanischen Orden]]. Mit dieser Verfügung löste er den Orden von der [[Erzbistum Kurmark|Kurmark]] und dem [[Solaner Orden|Solaner Orden]] und öffnete so die Tore für mehr Vielfalt und Toleranz im Neu Corethoner Orden. Der Kirchenrat entsandte so auch nach einem Jahr die neue Priorin Viola Silvenfeld, welche als Teil der [[Schwesternschaft der Freude]] mehr Zusammenhalt und Vielfalt auf die Insel bringen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
* Auron Kylar (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Salomon Cain (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Franz Gerber (Protektor)&lt;br /&gt;
* Amélie da Broussard (Protektorin)&lt;br /&gt;
* Fynn Groß (Protektor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unbekannte Lande]][[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Orden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9736</id>
		<title>Priorei Neu Corethon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9736"/>
		<updated>2022-10-11T14:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Curuba Vorfall */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 100px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Priorei Neu Corethon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2 | [[Datei:WappenSilvanischeKirche.png|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| Priorei des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Sitz || [[Stadt Neu Corethon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| [[Chronologica|1299 AD]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Anführer|| Priorin Viola Silvenfeld&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei Neu Corethon ist eine der großen Fraktionen auf der [[Insel Neu Corethon]]. Unter dem Banner der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] haben sich hier die Anhänger [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] versammelt, um den Bürgern der Stadt als Glaubensjünger in Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Vertreter Deyns und seiner [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] sind Ansprechpartner in Fragen des [[Religion|Glaubens]] oder der [[Ehebund|Familie]] und stehen zugleich als Verteidiger gegen [[Skrettjah|Skrettjahs]] Schergen allseits an vorderster Front. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Priorei sind vollwertige Ordensmitglieder, die einem weltlichen Leben für den Dienst unter Deyn Cadors schützender Hand abgeschworen haben. Sie haben ihrem eigenen Besitz abgeschworen und sich freiwillig die Möglichkeit der Familienbegründung genommen, um ihre Frömmigkeit der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Dafür erhalten sie ein allzeit warmes Bett, den Segen Deyn Cadors für ihr Nachleben im [[Himmelsreich]] und den Dank ihrer Gemeindemitglieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den Dienst der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] tritt, wird auf Neu Corethon eine rege Mischung aus Abenteuer und Kirchendienst finden. Ständig treten neue überweltliche Gefahren auf, die von den Ordensrittern - manchmal gemeinsam mit der [[Garnison Neu Corethon]] - beseitigt werden müssen. Hierbei werden die Prioreisdiener in verschiedenen Kampfkünsten mit Waffen angelernt, erhalten aber auch die Fähigkeiten besondere Rituale der [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiliigen]] auszuführen. Während manche dieser Rituale dem Schutz der Gläubigen dienen, helfen andere etwa Spuren von [[Magie]] aufzuspüren oder Deyns Präsenz zu erkennen. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht jedoch auch der tägliche Messdienst. Besonders das Anfertigen und Durchführen von Predigten und Messen stellt einen elementaren Teil der Gemeindearbeit dar. Zahlreich erscheinen die Einwohner der Stadt zu jeder Messe und lauschen gespannt den Worten des vortragenden Prioreismitglieds. Anschließend steht der Beichtstuhl für einen jeden offen, der seine reuigen Gedanken den allseits vergebenden Priestern mitteilen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei ist daneben aber auch Ansprechpartner für Taufen, die [[Ehebund|Eheschließung]] und das [[Bestattung|Begräbnis]] Verstorbener. Doch selbst diese vielfältigen Aufgaben reichen noch lange nicht aus, um die zahlreichen Möglichkeiten für die Ordensmitglieder auf Neu Corethon zu beschreiben. Wer mag, wird in der Heilkunde tätig oder versieht Bibliotheksdienst. Ein andern Mal könnte die eigene [[Alkoholica|Brauerei]] der Priorei benutzt werden oder im Gewächshaus eine neue [[Flora|Pflanze]] herangezogen werden. Doch dabei darf ein Ordensmitglied niemals vergessen, wem es eigentlich dient: [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeleitet werden die Gläubigen immer von den Texten der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] Deyn Cadors. Maßgebliches und schützendes Werk der [[Rechtskunde]] ist das [[Tasperiner Kirchenrecht]], welches der Kirche umfangreiche Rechte und Pflichten auferlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangfolge==&lt;br /&gt;
Die Rangfolge innerhalb der Priorei Neu Corethon orientiert sich an der Rangfolge der [[Orden|allgemeinen Silvanischen Orden]] in verkleinerter Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Hierarchie in der Priorei Neu Corethon'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Rang&lt;br /&gt;
! width=30% | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=45% | Aufgaben/Befugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Prior'''&lt;br /&gt;
|Anführer der Priorei&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung der Ordensniederlassung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Protektor'''&lt;br /&gt;
|Militärischer Führer der Priorei&lt;br /&gt;
|Militärische und administrative Führung der Ordensniederlassung, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Ordensritter'''&lt;br /&gt;
|Vollausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Missionierung, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Priester'''&lt;br /&gt;
|Nicht kampffähiges Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Missionierung, Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Waffenbruder'''&lt;br /&gt;
|Kampffähig ausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Adept'''&lt;br /&gt;
|Ordensmitglied in der Ausbildung zum Priester&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Novize'''&lt;br /&gt;
|Anwärter in Ausbildung&lt;br /&gt;
|Ausbildung zum Waffenbruder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Laienbruder'''&lt;br /&gt;
|sonstige Ordensmitglieder ohne Befugnisse&lt;br /&gt;
|alle weiteren Aufgaben, oft Versorgung, Heilkunde, Warenherstellung o.Ä.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bisherige Ordensoberhäupter===&lt;br /&gt;
*1299 - 1328: '''Leticia Campillo''' (Priorin)&lt;br /&gt;
*1328 - 1332: '''Teril Helfenstein''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1332 - 1337: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1337 - 1338: '''[[Bonnington#Michael Bonnington|Michael Bonnington]]''' (Erzdekan)&lt;br /&gt;
*1338 - 1344: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1344 - 1347: '''Dysmas Friedmann''' (Abt)&lt;br /&gt;
*1347 - 1357: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*seit 1358    '''Viola Silvenfeld''' (Priorin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Prioreisgelände==&lt;br /&gt;
Hoch über der [[Stadt Neu Corethon]] erhebt sich die Priorei an den schroffen Klippen des Prioreisfelsens. Dieses altehrwürdige Gebäude mit seinen hohen Hallen und seinem markanten Turm bildet, in Einheit mit der benachbarten Kirche, das Zentrums der religiösen Gemeinde [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] auf der Insel. &lt;br /&gt;
In den Gängen der Priorei wandeln und handeln die Geistlichen unter den Bürgern und auch der Prior, der Vorsteher des kleinen [[Orden|Ordens]], hat hier sein Büro. &lt;br /&gt;
Sie nutzen die Ruhe und Abgeschiedenheit von der Stadt, um ihre Gebete zu sprechen und sich dem Studium der heiligen Schriften zu widmen, die hier in großer Anzahl aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
Doch dies ist nicht allein ein Ort für die Jünger Deyns. An diesem heiligen Ort wird einem jedem geholfen, der um Rat bittet. So bietet das Dormitorium der Prioreisbewohner oft Obdach für die in Not geratenen und ein Laib Brot wird zumeist mit Freude aus den stets vollen Kellern hervorgeholt und geteilt.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur auf weltlicher Ebene kann man hier auf Beistand hoffen. Die Präsenz des Herrn und seiner heiligen Macht ist fast greifbar. Man sagt, er beschere seinen Jüngern hier allzeit gute Träume und erfülle sie mit seiner Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Prioreisgebäude selbst und der Kirche befinden sich noch einige nennenswerte Örtlichkeiten in direkter Umgebung. &lt;br /&gt;
So erreicht man das berühmte Kap der Zweisamkeit, an dem so manche Glückliche den Abend gemeinsam verbringen, über den Hintergarten der Priorei. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Gebäudes findet man an den Hängen des Berges einen kleinen Garten, in dem die Priester nach dem Grundsatz „Ora et Labora“ ([[Sprachen|Alt-Sorridianisch]]: „Bete und Arbeite“) einige Nutzpflanzen, die Sträucher für die Papiermacher und die berühmten Trauben anbauen, die für den Prioreiswein verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Straße zur Priorei weiterfolgt, wird außerdem nach kurzer Zeit zum Stadtfriedhof gelangen. Hier ruhen die verstorbenen Bürger und es kommen auch immer wieder ihre Angehörigen und Freunde, um im Schatten der Trauerweiden ein Gebet zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang des Prioreisberges wird gesäumt von der ordensgeführten Heilstube Obsidian sowie der öffentlichen Ordensbibliothek. Im Sinne des Fortschritts betreibt der Orden ebenso ein Forscherhaus, das unter anderem die Fachgebiete der [[Alchemie]], [[Sternenkunde|Astronomie]], [[Pflanzenkunde|Botanik]], Mechanik oder Zoologie abdeckt. Hinter diesen Gebäuden und direkt neben dem Friedhof befindet sich noch der Buchladen der Kirche, in dem verschiedene Schreibwaren und [[Alkoholica]] verkauft werden, welche im anliegenden Braukeller hergestellt werden. Dort findet man auch das Gewächshaus des Forscherhauses in dem allerhand Heilkräuter angepflanzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Obstgarten des Ordens anschließend erstreckt sich der Priorensitz des Ordens, der der amtierenden Priorin als Wohnsitz dient. Außerdem dient das Gebäude auch als Gästehaus für Besucher des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Priorei==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Erbauung zur Gründungszeit von [[Insel Neu Corethon|Neu Corethon]] war die Priorei als eines der bedeutendsten Gebäude der Siedlung oft in diverse Ereignisse verwickelt. Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung einiger markanter Punkte in ihrer Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Erbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1299 wurde die Priorei gemeinsam mit der Kirche als eines der ersten Gebäude in der neuen Kolonie errichtet. Die Bauarbeiten begannen an eben jenem Tag, an dem die Siedler aus Tasperin auf der Insel landeten. Nach einigen Wochen konnten die ersten Jünger Deyn Cadors bereits einziehen; die Kirchenvertreterin Leticia Campillo erhielt den Titel der ersten Priorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Monster in der Priorei:===&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufruf wandte sich die Kirche am 1315 an die Bewohner Neu Corethons. Finstere Wesen der Nacht hatten sich der Priorei bemächtigt und die Jünger und Paladine mussten fliehen. In einer gemeinsamen Aktion konnte das Dorf die Brut Skrettjahs allerdings vertreiben und ihre Quelle der Macht zerstören. Der Einzug der Geistlichen folgte wenige Wochen später, nach einer umfassenden Reinigung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1326 kam es zu einem schweren Brand in der Priorei. Das steinerne Gebäude schmolz zum Schrecken der Anwohner in übernatürlich heißen Flammen bis auf das Fundament dahin und es gab viele Verletzte. Nur das Untergeschoss blieb erhalten und die verbliebenen Geistlichen fanden vorerst im Dorf Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Piraten===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1328 griff eine Meute Piraten die Insel an. Neben erheblichen Schäden anderer Natur kam dabei auch die erste Priorin Leticia Campillo zu Tode. Nach einer großen Trauerfeier tritt Teril Helfenstein ihre Nachfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuerbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1329 beginnt die Kirche mit dem Wiederaufbau des Prioreisgebäudes. Unter der Leitung von Baumeister Hadubrand von Drachenberg und der Mithilfe vieler Gläubiger und Jünger, entsteht die Priorei, wie wir sie heute kennen. Bereits nach einigen Monaten ist sie bewohnbar und die Jünger können wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mord an den Klippen===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1331 kommt es zum tragischen Tod eines Bürgers der Insel. Es stellt sich heraus, dass er durch ein Fenster der Priorei gestoßen wurde, an den Klippen aufschlug und daran verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Explosion des Turmes===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1332 kommt es am 4. Regenmond zu einer gewaltigen Explosion am Prioreisberg. Die Bürger der Stadt werden geblendet von einem Licht und erst einige Minuten später wird bemerkt, dass das Dach des Turms fortgerissen wurde. Augenzeugen berichten, dass in diesem Moment Prior Helfenstein aufgefahren sei. Er wurde seitdem nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Glühenden Klinge===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1344 des Herrn griff der Raubritterorden der [[Glühende Klinge|Glühenden Klinge]] die Priorei an, als der Orden gerade auf einer Expedition zu einer neuen Insel unterwegs war. Im Dunkel der Nacht besetzten die Verbrecher die Priorei, die nur noch von zwei altgedienten Ordensrittern und dem Abt besetzt war. Die Raubritter nahmen Geiseln und drohten diese auf der Stelle hinzurichten, sofern ihre Bedingungen nicht erfüllt werden. Allen voran galt es die Leiche Werner Gerbers auszuliefern, um die Leben der Freunde und Brüder retten zu können. Während die Stadtwache es vorzog die Priorei mit ihren Kanonen in Stücke zu schießen, fassten die Paladine des Ordens einen Plan. Gemeinsam sollte der eingenommene Prioreishügel von mehreren Seiten, unter Zuhilfenahme der alten Freunde und Mitstreiter, befreit werden. In einer blutigen Schlacht kämpften sich die Ordensritter und ihre Verbündeten auf den vom Flammenden Pontifex Lars 'Lasse' Jensen errichteten Turm hinauf. Unter ihnen offenbarte sich ein Schlachtfeld in ihrer eigenen Heimat. Dank des mutigen Einsatzes des Ordens und dem rettenden Glücksschuss vom Meister-Drygore-Spieler Pipo Ponaldo konnten nahezu alle Geiseln unversehrt gerettet werden. Die Glühende Klinge wurde geschlagen und die Ordnung auf dem Prioreisberg wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kreuzzug===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1346 rief der Hochmeister des Solaner Ordens, [[Walter Ripel|Sir Walter Ripel]] zum Kreuzzug gegen die ketzerische Kirche des Lebenden Gottes auf. Die Anhänger des Lebenden Gottes hatten sich die Bevölkerung des Inselstaats Szemäa mit ihren reichen Beschenkungen und tückischer List zu eigen gemacht und ihr eigenes Machtgebiet etabliert. Sie entweihten die Heiligen Orte [[Deyn Cador|Deyn Cadors]], wie die herrliche Kathedrale Aironias und unterdrückten die Anhänger des Deynismus systematisch. Die deynfürchtigen Staaten und Orden wollten dieser Ketzerei Einhalt gebieten und planten daher nach der Einholung der Ernte eine konzentrierte und gemeinsame Überfahrt.  Allerdings schlug diese Planung völlig fehl, die Kreuzfahrer kamen zu unterschiedlichsten Zeiten - teils gar ohne Vorräte - im Morgenland an. Sie errichteten sich notdürftige Lager vor den großen Mauern der szemäaischen Städte und bereiteten sich auf ihre Angriffe vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell grassierten jedoch Seuchen, Nahrungsknappheit und so mancher Schrecken außerhalb der Vorstellungskraft in den Lagern, insbesondere um Aironia. Manche geplagte Stimme sprach gar von einem mordenden Wolfsteufel, der nachts umherziehen sollte. Andere sollen von schrecklichen Flüchen der Gier befallen worden sein. Jedoch war die Niederlage zu keinem Zeitpunkt je eine Option gewesen. Mithilfe einer geschickten Tarnung schlichen sich die Ordensritter Neu-Corethons nach Aironia ein und spähten den Feind von innen aus, fanden dabei auch so manches Geheimnis. Nach ihrer Rückkehr aus der Stadt nahmen sie an den blutrünstigen und schrecklichen Eroberungsversuchen teil, bis die Stadt Aironia letztlich endlich in der Hand der Anhänger Deyn Cadors war. Geplagt von schrecklichen Albträumen versuchten die Ordensritter für Ordnung zu sorgen, bis weitere Schlachten um Jeorgina und gegen die ebenfalls einfallenden Streitkräfte des [[Kalifat Al'bastra|Kalifat Al'bastras]] auch ihre letzten Kräfte rauben sollten. Am Ende gingen sie unter ihrem eigenen mutigen Einsatz, großer Aufopferung und der Führung Sir Walter Ripels siegreich hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Monaten kehrte der Orden verwundet, entkräftet und durch eigene Verluste auch trauernd nach Neu Corethon zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Zum Hauptartikel: [[Kreuzzug nach Szemäa]]&lt;br /&gt;
===Curuba Vorfall===&lt;br /&gt;
Durch den [[Vertrag von Corastella]] war der Solaner Orden auf Neu Corethon fest eingebunden im Kampf um die [[Westwind-Inseln]], den die meisten als '''Kampf der Kolonien''' miterlebt haben. Im Rahmen dieses Wettstreits zwischen den Großmächten wurde der Solaner Orden mit einigen Bürgern von Neu Corethon unter falschem Vorwand auf die sorridianische Insel [[Cerrona|Insel Cerrona]] geschickt. Ursprünglich sollten sie dort einen feindlichen Spion ausmachen und ihn unschädlich machen. Auf einer Bootsfahrt, die dazu dienen sollte, gerieten sie in einen Piratenangriff, der von einem gewaltigen Sturm begleitet worden ist. Das enorm angeschlagene Ordensschiff konnte durch die Hilfe der [[Garnison Neu Corethon|Stadtwache Neu Corethons]] und einem Wunder der See noch rechtzeitig entkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strandeten an einer unbekannten Küste, die sich später als die [[Curuba|Insel Curuba]] herausstellen sollte. Zusammen mit der Stadtwache Neu Corethons, die das gleiche Schicksal erlitt, erkundeten sie die Insel. Erst dort erfuhr der amtierende Protektor Fynn Groß, dass die sorridianischen Begleiter in Wirklichkeit zur Eroberung dieser Insel mitgeschickt worden sind. In Anbetracht dieser neuen Informationen versuchte sich der Protektor mit Wachtmeister Leto Kynes zu besprechen, um eine gemeinsame Lösung der Situation zu finden. Es wurde eine Abmachung getroffen, die besagte, dass der Orden Nähutensilien im Tausch gegen Segelstoff erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Austausch jedoch von Protektor Groß auf dem Schiff der Stadtwache durchgeführt werden sollte, kam es zum Disput. Die Stadtwache verweigerte die Herausgabe der Nähutensilien, worauf der Protektor in Rage das Schiff der Stadtwache mithilfe eines Brandsatzes anzündete. Ungehindert steuerte er das Ordensschiff darauf umgehend in Richtung Cerrona, wo er den Konquistador über den Fund der Insel informierte. Dadurch schaffte es das [[Königreich Sorridia|Königreich Sorridia]] die Insel Curuba für sich zu gewinnen. Mit Ausblick auf die möglichen Konsequenzen für seine Tat floh Protektor Fynn Groß in das sorridianische Exil. Wie zu erwarten wurde Protektor Fynn Groß als Hochverräter an der kaiserlichen Krone deklariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wochen später wurde der Protektor von unbekannten Angreifern auf der Insel Curuba erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abspaltung vom Solaner Orden===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahres 1357 wurde das alljährliche Kronjubiläum auf Neu Corethon im Beisammensein mit [[Familie von Severius|Kronprinz Alexander Cadorian]] prozessiert. Der Festakt wurde auf drei Tage verteilt, wobei der letzte Tag vom Neu Corethoner Orden organisiert worden ist. Es wurde ein Maskenball mit darauffolgenden, diplomatischen Gesprächen geführt. Abgerundet wurde alles mit einem Bankett im Herrenhaus des Priorn Raphael Bonnington. Im Zuge des festlichen Abendessens ist der Prior tragischerweise in den Armen seiner Gemeinde verschieden. In seiner letzten Verfügung und mit Unterstützung des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirchenrates]] konvertierte er den Orden auf Neu Corethon zu einem vollends [[Orden|Silvanischen Orden]]. Mit dieser Verfügung löste er den Orden von der [[Erzbistum Kurmark|Kurmark]] und dem [[Solaner Orden|Solaner Orden]] und öffnete so die Tore für mehr Vielfalt und Toleranz im Neu Corethoner Orden. Der Kirchenrat entsandte so auch nach einem Jahr die neue Priorin Viola Silvenfeld, welche als Teil der [[Schwesternschaft der Freude]] mehr Zusammenhalt und Vielfalt auf die Insel bringen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
* Auron Kylar (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Salomon Cain (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Franz Gerber (Protektor)&lt;br /&gt;
* Amélie da Broussard (Protektorin)&lt;br /&gt;
* Fynn Groß (Protektor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unbekannte Lande]][[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Orden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9735</id>
		<title>Priorei Neu Corethon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Priorei_Neu_Corethon&amp;diff=9735"/>
		<updated>2022-10-11T14:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 100px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Priorei Neu Corethon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2 | [[Datei:WappenSilvanischeKirche.png|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| Priorei des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Sitz || [[Stadt Neu Corethon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| [[Chronologica|1299 AD]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Anführer|| Priorin Viola Silvenfeld&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei Neu Corethon ist eine der großen Fraktionen auf der [[Insel Neu Corethon]]. Unter dem Banner der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] haben sich hier die Anhänger [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] versammelt, um den Bürgern der Stadt als Glaubensjünger in Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Vertreter Deyns und seiner [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiligen]] sind Ansprechpartner in Fragen des [[Religion|Glaubens]] oder der [[Ehebund|Familie]] und stehen zugleich als Verteidiger gegen [[Skrettjah|Skrettjahs]] Schergen allseits an vorderster Front. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Priorei sind vollwertige Ordensmitglieder, die einem weltlichen Leben für den Dienst unter Deyn Cadors schützender Hand abgeschworen haben. Sie haben ihrem eigenen Besitz abgeschworen und sich freiwillig die Möglichkeit der Familienbegründung genommen, um ihre Frömmigkeit der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Dafür erhalten sie ein allzeit warmes Bett, den Segen Deyn Cadors für ihr Nachleben im [[Himmelsreich]] und den Dank ihrer Gemeindemitglieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den Dienst der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] tritt, wird auf Neu Corethon eine rege Mischung aus Abenteuer und Kirchendienst finden. Ständig treten neue überweltliche Gefahren auf, die von den Ordensrittern - manchmal gemeinsam mit der [[Garnison Neu Corethon]] - beseitigt werden müssen. Hierbei werden die Prioreisdiener in verschiedenen Kampfkünsten mit Waffen angelernt, erhalten aber auch die Fähigkeiten besondere Rituale der [[Zwölf Heilige|Zwölf Heiliigen]] auszuführen. Während manche dieser Rituale dem Schutz der Gläubigen dienen, helfen andere etwa Spuren von [[Magie]] aufzuspüren oder Deyns Präsenz zu erkennen. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite steht jedoch auch der tägliche Messdienst. Besonders das Anfertigen und Durchführen von Predigten und Messen stellt einen elementaren Teil der Gemeindearbeit dar. Zahlreich erscheinen die Einwohner der Stadt zu jeder Messe und lauschen gespannt den Worten des vortragenden Prioreismitglieds. Anschließend steht der Beichtstuhl für einen jeden offen, der seine reuigen Gedanken den allseits vergebenden Priestern mitteilen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priorei ist daneben aber auch Ansprechpartner für Taufen, die [[Ehebund|Eheschließung]] und das [[Bestattung|Begräbnis]] Verstorbener. Doch selbst diese vielfältigen Aufgaben reichen noch lange nicht aus, um die zahlreichen Möglichkeiten für die Ordensmitglieder auf Neu Corethon zu beschreiben. Wer mag, wird in der Heilkunde tätig oder versieht Bibliotheksdienst. Ein andern Mal könnte die eigene [[Alkoholica|Brauerei]] der Priorei benutzt werden oder im Gewächshaus eine neue [[Flora|Pflanze]] herangezogen werden. Doch dabei darf ein Ordensmitglied niemals vergessen, wem es eigentlich dient: [[Deyn Cador]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeleitet werden die Gläubigen immer von den Texten der [[Heilige Schrift|Heiligen Schrift]] Deyn Cadors. Maßgebliches und schützendes Werk der [[Rechtskunde]] ist das [[Tasperiner Kirchenrecht]], welches der Kirche umfangreiche Rechte und Pflichten auferlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangfolge==&lt;br /&gt;
Die Rangfolge innerhalb der Priorei Neu Corethon orientiert sich an der Rangfolge der [[Orden|allgemeinen Silvanischen Orden]] in verkleinerter Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ABE&amp;quot; | '''Hierarchie in der Priorei Neu Corethon'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=15% | Rang&lt;br /&gt;
! width=30% | Beschreibung&lt;br /&gt;
! width=45% | Aufgaben/Befugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Prior'''&lt;br /&gt;
|Anführer der Priorei&lt;br /&gt;
|Geistliche und administrative Führung der Ordensniederlassung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Protektor'''&lt;br /&gt;
|Militärischer Führer der Priorei&lt;br /&gt;
|Militärische und administrative Führung der Ordensniederlassung, militärischer Ausbilder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Ordensritter'''&lt;br /&gt;
|Vollausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Missionierung, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Priester'''&lt;br /&gt;
|Nicht kampffähiges Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|meist Missionierung, Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Waffenbruder'''&lt;br /&gt;
|Kampffähig ausgebildetes Ordensmitglied&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge, meist Schutzaufgaben, Ketzerkontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Adept'''&lt;br /&gt;
|Ordensmitglied in der Ausbildung zum Priester&lt;br /&gt;
|Glaubensfürsorge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Novize'''&lt;br /&gt;
|Anwärter in Ausbildung&lt;br /&gt;
|Ausbildung zum Waffenbruder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Laienbruder'''&lt;br /&gt;
|sonstige Ordensmitglieder ohne Befugnisse&lt;br /&gt;
|alle weiteren Aufgaben, oft Versorgung, Heilkunde, Warenherstellung o.Ä.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bisherige Ordensoberhäupter===&lt;br /&gt;
*1299 - 1328: '''Leticia Campillo''' (Priorin)&lt;br /&gt;
*1328 - 1332: '''Teril Helfenstein''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1332 - 1337: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1337 - 1338: '''[[Bonnington#Michael Bonnington|Michael Bonnington]]''' (Erzdekan)&lt;br /&gt;
*1338 - 1344: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*1344 - 1347: '''Dysmas Friedmann''' (Abt)&lt;br /&gt;
*1347 - 1357: '''[[Bonnington#Raphael Bonnington|Raphael Bonnington]]''' (Prior)&lt;br /&gt;
*seit 1358    '''Viola Silvenfeld''' (Priorin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Prioreisgelände==&lt;br /&gt;
Hoch über der [[Stadt Neu Corethon]] erhebt sich die Priorei an den schroffen Klippen des Prioreisfelsens. Dieses altehrwürdige Gebäude mit seinen hohen Hallen und seinem markanten Turm bildet, in Einheit mit der benachbarten Kirche, das Zentrums der religiösen Gemeinde [[Deyn Cador|Deyn Cadors]] auf der Insel. &lt;br /&gt;
In den Gängen der Priorei wandeln und handeln die Geistlichen unter den Bürgern und auch der Prior, der Vorsteher des kleinen [[Orden|Ordens]], hat hier sein Büro. &lt;br /&gt;
Sie nutzen die Ruhe und Abgeschiedenheit von der Stadt, um ihre Gebete zu sprechen und sich dem Studium der heiligen Schriften zu widmen, die hier in großer Anzahl aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
Doch dies ist nicht allein ein Ort für die Jünger Deyns. An diesem heiligen Ort wird einem jedem geholfen, der um Rat bittet. So bietet das Dormitorium der Prioreisbewohner oft Obdach für die in Not geratenen und ein Laib Brot wird zumeist mit Freude aus den stets vollen Kellern hervorgeholt und geteilt.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur auf weltlicher Ebene kann man hier auf Beistand hoffen. Die Präsenz des Herrn und seiner heiligen Macht ist fast greifbar. Man sagt, er beschere seinen Jüngern hier allzeit gute Träume und erfülle sie mit seiner Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Prioreisgebäude selbst und der Kirche befinden sich noch einige nennenswerte Örtlichkeiten in direkter Umgebung. &lt;br /&gt;
So erreicht man das berühmte Kap der Zweisamkeit, an dem so manche Glückliche den Abend gemeinsam verbringen, über den Hintergarten der Priorei. &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Gebäudes findet man an den Hängen des Berges einen kleinen Garten, in dem die Priester nach dem Grundsatz „Ora et Labora“ ([[Sprachen|Alt-Sorridianisch]]: „Bete und Arbeite“) einige Nutzpflanzen, die Sträucher für die Papiermacher und die berühmten Trauben anbauen, die für den Prioreiswein verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer der Straße zur Priorei weiterfolgt, wird außerdem nach kurzer Zeit zum Stadtfriedhof gelangen. Hier ruhen die verstorbenen Bürger und es kommen auch immer wieder ihre Angehörigen und Freunde, um im Schatten der Trauerweiden ein Gebet zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang des Prioreisberges wird gesäumt von der ordensgeführten Heilstube Obsidian sowie der öffentlichen Ordensbibliothek. Im Sinne des Fortschritts betreibt der Orden ebenso ein Forscherhaus, das unter anderem die Fachgebiete der [[Alchemie]], [[Sternenkunde|Astronomie]], [[Pflanzenkunde|Botanik]], Mechanik oder Zoologie abdeckt. Hinter diesen Gebäuden und direkt neben dem Friedhof befindet sich noch der Buchladen der Kirche, in dem verschiedene Schreibwaren und [[Alkoholica]] verkauft werden, welche im anliegenden Braukeller hergestellt werden. Dort findet man auch das Gewächshaus des Forscherhauses in dem allerhand Heilkräuter angepflanzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Obstgarten des Ordens anschließend erstreckt sich der Priorensitz des Ordens, der der amtierenden Priorin als Wohnsitz dient. Außerdem dient das Gebäude auch als Gästehaus für Besucher des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Priorei==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Erbauung zur Gründungszeit von [[Insel Neu Corethon|Neu Corethon]] war die Priorei als eines der bedeutendsten Gebäude der Siedlung oft in diverse Ereignisse verwickelt. Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung einiger markanter Punkte in ihrer Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Erbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1299 wurde die Priorei gemeinsam mit der Kirche als eines der ersten Gebäude in der neuen Kolonie errichtet. Die Bauarbeiten begannen an eben jenem Tag, an dem die Siedler aus Tasperin auf der Insel landeten. Nach einigen Wochen konnten die ersten Jünger Deyn Cadors bereits einziehen; die Kirchenvertreterin Leticia Campillo erhielt den Titel der ersten Priorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Monster in der Priorei:===&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufruf wandte sich die Kirche am 1315 an die Bewohner Neu Corethons. Finstere Wesen der Nacht hatten sich der Priorei bemächtigt und die Jünger und Paladine mussten fliehen. In einer gemeinsamen Aktion konnte das Dorf die Brut Skrettjahs allerdings vertreiben und ihre Quelle der Macht zerstören. Der Einzug der Geistlichen folgte wenige Wochen später, nach einer umfassenden Reinigung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1326 kam es zu einem schweren Brand in der Priorei. Das steinerne Gebäude schmolz zum Schrecken der Anwohner in übernatürlich heißen Flammen bis auf das Fundament dahin und es gab viele Verletzte. Nur das Untergeschoss blieb erhalten und die verbliebenen Geistlichen fanden vorerst im Dorf Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Piraten===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1328 griff eine Meute Piraten die Insel an. Neben erheblichen Schäden anderer Natur kam dabei auch die erste Priorin Leticia Campillo zu Tode. Nach einer großen Trauerfeier tritt Teril Helfenstein ihre Nachfolge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuerbauung===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1329 beginnt die Kirche mit dem Wiederaufbau des Prioreisgebäudes. Unter der Leitung von Baumeister Hadubrand von Drachenberg und der Mithilfe vieler Gläubiger und Jünger, entsteht die Priorei, wie wir sie heute kennen. Bereits nach einigen Monaten ist sie bewohnbar und die Jünger können wieder einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mord an den Klippen===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1331 kommt es zum tragischen Tod eines Bürgers der Insel. Es stellt sich heraus, dass er durch ein Fenster der Priorei gestoßen wurde, an den Klippen aufschlug und daran verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Explosion des Turmes===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1332 kommt es am 4. Regenmond zu einer gewaltigen Explosion am Prioreisberg. Die Bürger der Stadt werden geblendet von einem Licht und erst einige Minuten später wird bemerkt, dass das Dach des Turms fortgerissen wurde. Augenzeugen berichten, dass in diesem Moment Prior Helfenstein aufgefahren sei. Er wurde seitdem nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angriff der Glühenden Klinge===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1344 des Herrn griff der Raubritterorden der [[Glühende Klinge|Glühenden Klinge]] die Priorei an, als der Orden gerade auf einer Expedition zu einer neuen Insel unterwegs war. Im Dunkel der Nacht besetzten die Verbrecher die Priorei, die nur noch von zwei altgedienten Ordensrittern und dem Abt besetzt war. Die Raubritter nahmen Geiseln und drohten diese auf der Stelle hinzurichten, sofern ihre Bedingungen nicht erfüllt werden. Allen voran galt es die Leiche Werner Gerbers auszuliefern, um die Leben der Freunde und Brüder retten zu können. Während die Stadtwache es vorzog die Priorei mit ihren Kanonen in Stücke zu schießen, fassten die Paladine des Ordens einen Plan. Gemeinsam sollte der eingenommene Prioreishügel von mehreren Seiten, unter Zuhilfenahme der alten Freunde und Mitstreiter, befreit werden. In einer blutigen Schlacht kämpften sich die Ordensritter und ihre Verbündeten auf den vom Flammenden Pontifex Lars 'Lasse' Jensen errichteten Turm hinauf. Unter ihnen offenbarte sich ein Schlachtfeld in ihrer eigenen Heimat. Dank des mutigen Einsatzes des Ordens und dem rettenden Glücksschuss vom Meister-Drygore-Spieler Pipo Ponaldo konnten nahezu alle Geiseln unversehrt gerettet werden. Die Glühende Klinge wurde geschlagen und die Ordnung auf dem Prioreisberg wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kreuzzug===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1346 rief der Hochmeister des Solaner Ordens, [[Walter Ripel|Sir Walter Ripel]] zum Kreuzzug gegen die ketzerische Kirche des Lebenden Gottes auf. Die Anhänger des Lebenden Gottes hatten sich die Bevölkerung des Inselstaats Szemäa mit ihren reichen Beschenkungen und tückischer List zu eigen gemacht und ihr eigenes Machtgebiet etabliert. Sie entweihten die Heiligen Orte [[Deyn Cador|Deyn Cadors]], wie die herrliche Kathedrale Aironias und unterdrückten die Anhänger des Deynismus systematisch. Die deynfürchtigen Staaten und Orden wollten dieser Ketzerei Einhalt gebieten und planten daher nach der Einholung der Ernte eine konzentrierte und gemeinsame Überfahrt.  Allerdings schlug diese Planung völlig fehl, die Kreuzfahrer kamen zu unterschiedlichsten Zeiten - teils gar ohne Vorräte - im Morgenland an. Sie errichteten sich notdürftige Lager vor den großen Mauern der szemäaischen Städte und bereiteten sich auf ihre Angriffe vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell grassierten jedoch Seuchen, Nahrungsknappheit und so mancher Schrecken außerhalb der Vorstellungskraft in den Lagern, insbesondere um Aironia. Manche geplagte Stimme sprach gar von einem mordenden Wolfsteufel, der nachts umherziehen sollte. Andere sollen von schrecklichen Flüchen der Gier befallen worden sein. Jedoch war die Niederlage zu keinem Zeitpunkt je eine Option gewesen. Mithilfe einer geschickten Tarnung schlichen sich die Ordensritter Neu-Corethons nach Aironia ein und spähten den Feind von innen aus, fanden dabei auch so manches Geheimnis. Nach ihrer Rückkehr aus der Stadt nahmen sie an den blutrünstigen und schrecklichen Eroberungsversuchen teil, bis die Stadt Aironia letztlich endlich in der Hand der Anhänger Deyn Cadors war. Geplagt von schrecklichen Albträumen versuchten die Ordensritter für Ordnung zu sorgen, bis weitere Schlachten um Jeorgina und gegen die ebenfalls einfallenden Streitkräfte des [[Kalifat Al'bastra|Kalifat Al'bastras]] auch ihre letzten Kräfte rauben sollten. Am Ende gingen sie unter ihrem eigenen mutigen Einsatz, großer Aufopferung und der Führung Sir Walter Ripels siegreich hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Monaten kehrte der Orden verwundet, entkräftet und durch eigene Verluste auch trauernd nach Neu Corethon zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Zum Hauptartikel: [[Kreuzzug nach Szemäa]]&lt;br /&gt;
===Curuba Vorfall===&lt;br /&gt;
Durch den [[Vertrag von Corastella]] war der Solaner Orden auf Neu Corethon fest eingebunden im Kampf um die [[Westwind-Inseln]], den die meisten als '''Kampf der Kolonien''' miterlebt haben. Im Rahmen dieses Wettstreits zwischen den Großmächten wurde der Solaner Orden mit einigen Bürgern von Neu Corethon unter falschen Vorwand auf die sorridianische Insel [[Cerrona|Insel Cerrona]] geschickt. Ursprünglich sollten sie dort einen feindlichen Spion ausmachen und ihn unschädlich machen. Auf einer Bootsfahrt, die dazu dienen sollte, geraten sie in einen Piratenangriff, der von einem gewaltigen Sturm begleitet worden ist. Das enorm angeschlagene Ordensschiff konnte durch den Hilfe der [[Garnison Neu Corethon|Stadtwache Neu Corethons]] und einem Wunder der See noch rechtzeitig entkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strandeten an einer unbekannten Küste, die sich später als die [[Curuba|Insel Curuba]] herausstellen sollte. Zusammen mit der Stadtwache Neu Corethons, die das gleiche Schicksal erlitten, erkundeten sie die Insel. Erst dort erfuhr der amtierende Protektor Fynn Groß, dass die sorridianischen Begleiter in Wirklichkeit zur Eroberung dieser Insel mitgeschickt worden sind. In Anbetracht dieser neuen Informationen versuchte sich der Protektor mit Wachtmeister Leto Kynes zu besprechen, um eine gemeinsame Lösung der Situation zu finden. Es wurde eine Abmachung getroffen, die besagte dass der Orden Nähutensilien im Tausch gegen Segelstoff erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Austausch jedoch von Protektor Groß auf dem Schiff der Stadtwache durchgeführt werden sollte, kam es zum Disput. Die Stadtwache verweigerte die Herausgabe der Nähutensilien, worauf der Protektor in Rage das Schiff der Stadtwache Mithilfe eines Brandsatzes anzündete. Ungehindert steuerte er das Ordensschiff darauf umgehend in Richtung Cerrona, wo er den Konquistador über den Fund der Insel informierte. Dadurch schaffte das [[Königreich Sorridia|Königreich Sorridia]] die Insel Curuba für sich zu gewinnen. Mit Ausblick auf die möglichen Konsequenzen für seine Tat floh Protektor Fynn Groß in das sorridianische Exil. Wie zu erwarten wurde Protektor Fynn Groß als Hochverräter an der kaiserlichen Krone deklariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wochen später wurde der Protektor von unbekannten Angreifern auf der Insel Curuba erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abspaltung vom Solaner Orden===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahres 1357 wurde das alljährliche Kronjubiläum auf Neu Corethon im Beisammensein mit [[Familie von Severius|Kronprinz Alexander Cadorian]] prozessiert. Der Festakt wurde auf drei Tage verteilt, wobei der letzte Tag vom Neu Corethoner Orden organisiert worden ist. Es wurde ein Maskenball mit darauffolgenden, diplomatischen Gesprächen geführt. Abgerundet wurde alles mit einem Bankett im Herrenhaus des Priorn Raphael Bonnington. Im Zuge des festlichen Abendessens ist der Prior tragischerweise in den Armen seiner Gemeinde verschieden. In seiner letzten Verfügung und mit Unterstützung des [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirchenrates]] konvertierte er den Orden auf Neu Corethon zu einem vollends [[Orden|Silvanischen Orden]]. Mit dieser Verfügung löste er den Orden von der [[Erzbistum Kurmark|Kurmark]] und dem [[Solaner Orden|Solaner Orden]] und öffnete so die Tore für mehr Vielfalt und Toleranz im Neu Corethoner Orden. Der Kirchenrat entsandte so auch nach einem Jahr die neue Priorin Viola Silvenfeld, welche als Teil der [[Schwesternschaft der Freude]] mehr Zusammenhalt und Vielfalt auf die Insel bringen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
* Auron Kylar (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Salomon Cain (Oberster Paladin)&lt;br /&gt;
* Franz Gerber (Protektor)&lt;br /&gt;
* Amélie da Broussard (Protektorin)&lt;br /&gt;
* Fynn Groß (Protektor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unbekannte Lande]][[Kategorie:Götter]][[Kategorie:Orden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9681</id>
		<title>Safáloris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9681"/>
		<updated>2022-09-16T15:22:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Gewässer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten, um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochingers - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben, um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel von Safeaux den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Saf%C3%A1loris&amp;diff=9680</id>
		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-16T15:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen, in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden, konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner, die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel von Safeaux den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<title>Safáloris</title>
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		<updated>2022-09-16T15:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadt&lt;br /&gt;
|Name=Safáloris&lt;br /&gt;
|Wappen=[[Datei:Wappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
|Bewohner=11.500 Verstorbene&lt;br /&gt;
|Regentschaft=Ruinierte Handelsrepublik&lt;br /&gt;
|Garnisonen=Desertierte Silberlegionäre&lt;br /&gt;
|Tempel=Sorridianische Kirche&lt;br /&gt;
|Wirtschaft=Stillstand&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Grab der Grancáis&lt;br /&gt;
|Stimmung=Erdrückende Totenstille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die florierende Handelsstadt '''Safáloris''', unter Kaufmännern als &amp;quot;Juwel des Ostens&amp;quot; bekannt, war die Hauptstadt der Handelsrepublik [[Safeaux]]. Sie hatte sich nach all den Jahren der Wirren und Unruhen im [[Königreich Fallice]] den Glanz vergangener Tage bewahren können, sie erneuerte und adaptierte sich durch eine friedliche Reformation von einem verschwenderischen Herzogtum zu einer prosperierenden Handelsrepublik. Obwohl die Stadt ein all zu buntes und unruhiges Bild abgab wurde hier der geschichtsträchtige [[Vertrag von Safáloris]] unterzeichnet, indem die stürmischen Gemüter der [[Familie_Gráncais|Königsfamilie Grancáis]] die Thronfolge klären konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Safáloris ist Heute nur noch ein unermesslicher Krater übrig. Die reiche Stadt der Händler wurde im Frühjahr 1359 unverhofft auf einen Schlag ausgelöscht und mit ihr viele wichtige Persönlichkeiten des Königreiches Fallice getötet. So gilt der Untergang von Safáloris als eine der größten Tragödien des Königreiches Fallice, da mit ihr über zehntausend unschuldige Seelen hinfort gerissen wurden und die Linie der Grancáis ausstarb. Safeaux stürzte ins Chaos und der Hoffnungsfunke, dass die Unruhen bald vorbei sein würden, erlosch. Das Echo der Toten soll in den ruinierten Hügeln vor der Stadt noch immer hörbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßen_von_Safáloris.png|right|600px]]&lt;br /&gt;
Safáloris lag einst günstig an der Flussquelle des Safálan, umgeben von malerischen, ruhigen Hügeln mit ausgebauten Wanderwegen in denen vor allem die Frauen mit ihren Kindern erholsame Nachmittage verbrachten. An der Südseite ruht der Safeauxer Wald, der sich bis einige Kilometer vor die Hafenstadt Nonras-Sur-Mer erstreckt. Obwohl diese an der Küste liegt und ausländische Händler dort als Erstes anlanden konnte sie sich nur als Umschlagplatz etablieren, während die Waren doch in Safáloris gelagert und wichtige Verträge dort unterschrieben wurden. Die strategisch günstige, sturmwindbefreite sowie ruhige Lage von Safáloris verlieh der Stadt ihren ganz eigenen Charme; die Oberschicht schwor sogar auf die heilsame Wirkung, welche die Umlande haben sollen. Viele geistige Leiden versuchte man so, durch verordnete Spaziergänge in den Innenanlagen der Stadt oder Ausflüge in den Safeauxer Wald zu mindern. Oft traf man dabei aber ausgerechnet auf wartende Kundschaft, intrigante Rivalen oder geschäftige Handelspartner die sich ebenso &amp;quot;erholten&amp;quot; - und das Debattieren und Feilschen ging dort munter weiter. Die eigenen, prunkvoll ausgestatteten Arbeitszimmer waren so oft der einzige Rückzugsort für die stets gestressten Kaufmänner und Großbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewässer===&lt;br /&gt;
Safáloris wurde um die Quelle des Safálan erbaut. Ein kleiner Hafen mit zwei bis drei Lagerhäusern wurde dort errichtet, doch der Flussverkehr beschränkte sich dabei auf Fischerboote, die im himmelblauen Gewässer vor allem Lachse aus dem Wasser fischten um heiß begehrten Kaviar den Händlerfamilien teuer zu verkaufen. Gegen 1356 jedoch entbrannte ein Wettkampf der Partellados und Urochinger - beides prominente Handelsfamilien - um die Lagerhäuser der verarmten Particados am Hafen. Insbesondere die Partellados schienen große Pläne zu haben, regen Flusshandel über den Safálan zu betreiben, und wurden von den intriganten Urochingers dabei behindert, welche die Preise in die Höhe trieben um den wachsenden Einfluss der Partellados einzudämmen. Der Tod von Königin Ludwill I. und der bald folgende Ausbruch der Anarchie in den Kronlanden machte einen Handel über den Safálan jedoch undenkbar. Doge Agnello Partellado überschrieb seine Lagerhalle Phillipp Particado entgeltlos zurück und sicherte sich so seine Stimme, um Udo Urochinger im Handelsrat auszustechen und aus Safeaux zu verbannen, was ihm auch gelang. Gerüchten zufolge soll Udo Urochinger Heute ein Lehen Tasperins in den Westwindinseln verwalten, während seine Rivalen beim Untergang von Safáloris starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Safáloris hing, ähnlich wie Montebrillo, zwischen der subtropischen Zone des heißen und ariden Patriens und der gemäßigten Zone des milden Nordens von Fallice. Im Frühling genießt man zu den aufblühenden Blumen milde Temperaturen und bereitet sich auf den heißen und schwülen Sommer vor, in dem die Bevölkerung zum kühlen Safálan flüchtet, der mit einer sanften Brise Abkühlung verspricht. Der schöne Herbst dauert oft nur wenige Wochen und wird schnell vom kühlen Winter verschluckt. Da die Stadt in den Hügeln höher gelegen ist fällt auch in Safáloris Schnee, sehr zum Ärgernis der Händler, die sich über zugefrorene, rutschige Pflasterstraßen beschwerten und vor allem dem vielem Schlamm, der die aufwendig behauenen Bürgerwege verdrecken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora===&lt;br /&gt;
Besonders stolz waren die Bürger von Safáloris auf ihre sprießenden, bunten Gärten mit Blumen und Bäumen aus aller Welt. Gerade Die Handelsfamilie d'Or wusste mit ihrem &amp;quot;Haus der Natur&amp;quot;, einer prächtige Villa mit aufwendig und bunt begrünten Fassaden, Fenstern und Dächern die anderen Händler blass vor Neid werden zu lassen. So scherzten ausländische Vertreter über die Hauptstraße von Safáloris und nannten diese den &amp;quot;Weg nach Totonia&amp;quot; aufgrund der vielen Pflanzen, die sich dick wie Baumwurzeln und beständig wie Venen durch sie hindurchzogen. Gerissen, wie die Händler waren, erfüllten die Pflanzen aber einen zweiten Zweck: Vor allem die begrünten Dächer sorgten durch die Verdunstung für einen passiven Kühleffekt der Häuser. In den Straßen allerdings schwoll die Luftfeuchte vor allem im Sommer dadurch noch mehr an, nur, damit im Winter ohnehin die meisten Pflanzen verwelkten und im Frühling wieder mit der unsinnig teuren Begrünung begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fauna===&lt;br /&gt;
Genauso artenreich wie die Pflanzen war auch bald das Ungeziefer in Safáloris. Durch die Wettbewerbe um die größten und exotischsten Gärten wurde Safáloris vor allem im Sommer des Jahres 1350 in den Straßen, Häusern und Grünanlagen von tellergroßen Spinnen und meterlangen Schlangen heimgesucht. Diesem &amp;quot;Sommer des Schreckens&amp;quot; konnten nur erfahrene Kammerjäger, die eigens aus dem Nostrischen Imperium bestellt wurden, Herr werden. Insbesondere der Handelsfamilie Urochinger wurde vorgeworfen, das ekelhafte aber ungiftige Ungeziefer bewusst importiert zu haben, um andere Händler zu nerven. Die Privatsoldaten der Handelsfamilie Ipato wurden deswegen, in der Funktion als Stadtwache, auch immer im Umgang mit solcherlei Getier geschult. So schimpften und spötteten die Bürger über die &amp;quot;Kammerjäger&amp;quot;, wie die Stadtwache genannt wurde, da sie selten mit echten Gefahren konfrontiert war und nur ausrückte wenn Bürger panisch aus den Parks vor Schlangen flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine Freude bereiteten Schwäne, welche im Frühjahr an den Flussufer des Safálan zurückkehrten um dort ihre Nester zu bauen, Eier zu legen und ihre Jungtiere zu erziehen. So konnte man bis in den Spätherbst hinein, wo sie in das wärmere [[Kalifat Al'bastra]] vor der Kälte flüchteten, das Naturspektakel bestaunen, welches von allzu gutmütiger Bürgerschaft mit Brotkrumen gefüttert wurde. Es kam allerdings auch zu Vorfällen, wo neugierige Kinder die brütenden Schwäne störten und unter Bissen verjagt wurden oder ignorante Großbürger mit ihren Jagdhunden an den Nesten vorbeiritten, welche die Schwäne zu Tode gebissen hatten. Die Wut der Bürger über solche Fahrlässigkeiten veranlasste den abgelösten Herzog Nouel von Safeaux den Titel des &amp;quot;Hüters der Schwäne&amp;quot; ins Leben zu rufen; dieser hatte die Pflicht, allerlei Maßnahmen zu ergreifen um die Schwäne zu schützen. Als ehrenhafte Aufgabe gedacht avancierte dieser Titel, aufgrund seiner doch nutz- und befugnislosen Natur, eher zu einer belächelten Pflicht. So wurde der erste und letzte Doge der Handelsrepublik Safeaux, Agnello Partellado, offiziell zum &amp;quot;Hüter der Schwäne&amp;quot; bei seiner Amtsübernahme ernannt. Ein Zeugnis seiner fehlenden Durchsetzungskraft, wie die Oberschicht schadenfroh spottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung im Heiligen Sorridianischen Reich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerkrieg und Unabhängigkeit von Fallice===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg und Untergang der Handelsrepublik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gruppierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heraldik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesellschaft und Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Architektur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion und Magie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste und Feiertage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]][[Kategorie:Herkunft]][[Kategorie:Königreich Fallice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Gl%C3%BChende_Klinge&amp;diff=9678</id>
		<title>Glühende Klinge</title>
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		<updated>2022-09-16T15:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Angriff auf Brechtholm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Burning-Village.jpg|thumb|right|Von der Glühenden Klinge zerstörtes Dorf.|600px]]&lt;br /&gt;
Die Glühende Klinge (auch Orden der Glühenden Klinge genannt) ist ein Verbund von Raubrittern, die sich selbst als [[Orden]] titulieren und in einigen Teilen [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperins]] ihr Unwesen treiben. Sie verehren [[Krosz]] als ihren Schutzherren und gehen daher mit uneingeschränkter Härte gegen all ihre Widersacher vor und schwören ihren Feinden ewige Rache, auch bis nach dem Tod. Damit ähneln sie in der Ausübung ihrer Tätigkeiten eher einem wahnhaften [[Kulte|Kult]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Die Glühende Klinge folgt vom Aufbau her der [[Silvanische Kirche|Silvanischen Kirche]] in Tasperin. An der Spitze steht ein &amp;quot;Flammender Pontifex&amp;quot;, der als Anführer den Orden kommandiert. Diesem folgen zwei &amp;quot;Brennende Erzbischöfe&amp;quot; als seine Stellvertreter, von denen wiederum einer die Angriffe organisiert und so dafür sorgt, dass Angst und Schrecken verbreitet werden. Der andere befasst sich fast ausschließlich mit der Anbetung von Krooz und gilt daher auch als geistiger Führer der Glühenden Klinge. &lt;br /&gt;
Die &amp;quot;feurigen Dekane&amp;quot; sind darunter eine Art Truppführer und organisieren die verschiedenen Angriffstrüppchen des Raubritterordens und leiten diese direkt in die Schlacht. &amp;quot;Brodelnde Priester&amp;quot; führen die Rache des Krosz aus, sie sind Krieger, Möchtegern-Priester und Plünderer. Nicht nur töten sie unerbittlich, sondern schänden auch noch die Gräber der bereits Verstorbenen, zerstückeln Leichen und vernichten auch die Heiligsten Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Merkmale==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Glühenden Klinge sind an den schwarz angemalten Rüstungen zu erkennen, unter denen aber häufig noch silber glänzende Spuren des eigentlichen Metalls zum Vorschein kommen. Auf den Schildern ist ein rotes Schwert, umschlossen von einer Flamme, abgebildet. Eben dieses Schwert prangt auch auf den Flaggen und Bannern der Glühenden Klinge. Voller stolz hinterlassen sie immer ein Banner in jedem Dorf, das sie geplündert und ausgeraubt haben. Die zerstückelten Leichen der Dorfbewohner werden am Ende auf einem großen Scheiterhaufen angezündet, sodass sich der Geruch von verbranntem Fleisch über die verlassenen Orte legt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Banner errichten die Raubritter auch einen kleinen Schrein des Krosz, an dem sie Opfergaben im Überfluss auslegen. Dieser Schrein besteht in der Regel aus schwarz angemaltem Holz, das zu einem viereckigen Kasten mit einem darauf gebauten Schwert zusammengezimmert wird. Sollte es in diesem Dorf deynistische Priester oder Wachleute geben, werden deren Köpfe an diesem Schrein aufgespießt. Da die Raubritter sich entgegen aller Gerechtigkeit verhalten, verabscheuen sie andere Religionen und auch die weltliche Regierung und deren Aufseher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden der Glühenden Klinge ist in weiten Teilen, besonders von der ländlichen Bevölkerung, äußerst gefürchtet. Alleine wenn die Kunde umgeht, dass der Orden in der Nähe sein soll, treten viele Bauern die Flucht in die nächstgrößere Stadt am und suchen dort Schutz, bis die kaiserlichen Heere eintreffen und die Raubritter die Flucht antreten. Auch wenn sie gerne in den offenen Kampf mit den Truppen treten würden, sind sie sich ihrer Möglichkeiten bewusst und verursachen lieber weiteres Chaos und verbreiten so die teuflische Kunde des Krosz, statt in der Schlacht zu sterben. Doch gerade im Kampf mit einfachen Stadtwachen zeigen sie sich erbarmunglos und brutal, bis auf den letzten Mann.&lt;br /&gt;
[[Datei:KroozKult.jpeg|thumb|right|Kriegsbeute wurde schwarz eingefärbt und dient damit als neue Ordens-Rüstung.|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausrüstung und Auftritt==&lt;br /&gt;
Die meisten Ordensmitglieder tragen eine schwarz angemalte Metallrüstung, oft auch nur ein Kettenhemd mit einer darüber liegenden schwarz gefärbten Gambeson. Bewaffnet sind sie mit Schwert und dem Schild auf dem die glühende Klinge aufgemalt ist und so ihre Zugehörigkeit zum Raubritterorden signalisiert. Die Pferde des Ordens sind mit fein genähten Überwürfen gesattelt, auf denen ebenfalls die flammende Klinge prangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ritter des Ordens greifen in größeren Gruppen mit bis zu 30 berittenen Mann an, die plötzlich und schnell in ein Dorf einfallen und dort ihren Angriff verrichten. An den Ausgängen stehen jeweils zwei &amp;quot;Brodelnde Priester&amp;quot; die alle fliehenden Dorfbewohner niederschlagen und ins Dorfzentrum schleppen, wo einer der Raubritter ein Ritual zu Ehren von Krosz abhält, bevor die Bauern getötet werden. Danach wird der Schrein gebaut und der Scheiterhaufen entzündet, bevor die Ritter die Flucht antreten und zurück in ihr Quartier kehren.&lt;br /&gt;
Wo dieses Quartier liegt und wie groß der Orden ist, ist bisher nicht aufgeklärt. Vermutet wird aber, dass ihre Basis in einer verlassenen Burg oder Festung der tasperinischen Armee oder eines Adligen liegt und sie diese wieder aufgebaut hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angriff auf Neu-Corethon==&lt;br /&gt;
Unter Führung des flammenden Pontifex' Lars &amp;quot;Lasse&amp;quot; Jensen fuhr der größte Trupp der Glühenden Klinge mit dem Schiff &amp;quot;Krosz Faust&amp;quot; im Jahr 1345 auf die Insel [[Neu Corethon]] und besetzte in einem Überfall den Prioreisberg. Die Raubritter nahmen den Solaner Orden auf Neu-Corethon als Geisel und drohten mit der Exekution der Geiseln. Von den verbliebenen [[Solaner Orden|Solaner Ordensrittern]] forderten sie drei Dinge:&lt;br /&gt;
*Die Herausgabe der Leiche von Patrick Gerber&lt;br /&gt;
*Ein Blutopfer am Tag&lt;br /&gt;
*Ausreichend Nahrung für die Besatzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bonnington#Raphael_Bonnington|örtliche Prior]] wollte selbstredend das Leben seiner Brüder und Schwestern retten und übergab so zunächst die letzten beiden Forderungen an die Besatzer. Anschließend wollte er Unterstützer für eine Befreiungsaktion sammeln und sprach mit dem Schutzherrn sowie dem Kommandanten der Insel. Beide wollten allerdings zunächst keine Unterstützung leisten und die Bürger in der Garnison der Insel einschließen und dadurch in Sicherheit wissen. Die Ordensritter hatten zwischenzeitlich obgleich größerer Schwierigkeiten und Hürden die Leiche von Patrick Gerber besorgt. Daraufhin sammelten sie Unterstützer in der Bevölkerung und teilten verschiedene Angriffsgruppen, darunter auch eine Vagabundentruppe aus der Stadt, und Einsatzpunkte zu. Gerade als die Leiche Patrick Gerbers übergeben wurde, entschloss sich die lokale Person dazu den Bürgern und dem Orden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich schlug das Wetter in einen trockenes und von Blitzen gesäumtes Gewitter um. Die Ritter der Glühenden Klinge hielten ein Ritual zu Ehren ihres heidnischen Dämonen ab. In einer blutigen Schlacht geführt von den Bürgern der Stadt und unter Leitung des Ordens konnten die Raubritter bis auf ihren selbsterrichteten Turm auf dem Prioreisplatz sowie den Friedhof zurückgedrängt werden. In einem schwierigen Kampf wurden mehrere hochrangige Krieger der Glühenden Klinge, der &amp;quot;ehemalige Flammende Pontifex&amp;quot; Ferdinand Myers und zuletzt Lars &amp;quot;Lasse&amp;quot; Jensen getötet. Die verbliebenen Raubritter ertranken in einer suizidalen Aktion mit ihrem Schiff. Auf Seiten der Angreifer der Stadt konnten nur zwei Ordensritter, die zuvor von den Raubritter enthauptet wurden, nicht gerettet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Glühende Klinge nach dem Angriff===&lt;br /&gt;
Die Glühende Klinge gilt als extrem geschwächt, angeblich sind nur noch ein dutzend Mitglieder in [[Kaiserliche Monarchie Tasperin|Tasperin]] aktiv und überfallen kleine Dörfer und Höfe. Der Rest der Mitglieder kam beim obigen Angriff ums Leben, angeblich sollen wenige Raubritter auf dem Festland sich danach aus Angst und Ehrfurcht gestellt haben. Aktuell hat die Glühende Klinge keinen Anführer im Range des &amp;quot;Flammenden Pontifex&amp;quot; mehr, die beiden verbliebenen Erzbischöfe Eckardt Röthke und Jens Feuchtwanger versuchen ihre Truppe mit Müh und Not zusammenzuhalten und gleichzeitig Krosz anzuhimmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wiedererstarken der glühenden Klinge==&lt;br /&gt;
In den wenigen Jahren zwischen 1356 und 1359 gelang es der Glühenden Klinge wieder an Kraft zu Gewinnen.&lt;br /&gt;
Durch Truppenengpässe beim nördlichen Tasperiner Herr, größtenteils bedingt durch den schwelenden Konflikt zwischen Tasperin und Sorridia und dem sich veränderten Fokus des Solaner Ordens unter Viktor Salzbrandt, gelang es dem angeschlagenen Kult relativ unbeachtet weiter zu existieren. Die ursprünglichen Mitglieder erholten sich. Hungersnöte und soziale Unsicherheit, besonders bei der ärmeren Bevölkerung, verbunden mit einem allgemeinen Glaubensabfall in der allgemeinen Bevölkerung sorgten für einen hervorragenden Nährboden zur Rekrutierung neuer Mitglieder. Die vielen Krisen und Stellvertreter-Kriege dieser Zeit ermöglichten der glühenden Klinge wieder Fuß zu fassen. &lt;br /&gt;
Derzeit scheint sich die Glühende Klinge vorwiegend auf die Herzogtümer Velhard und Fahlstrahd sowie auf die Gebiete nördlicher der Tasperiner Grenze zu fokussieren. Noch immer bleibt die genaue der Operationsbasis der glühenden Klinge unbekannt. Gerüchten zu Folge besetzt Eckard Röthke in der Zwischenzeit das Amt des flammenden Pontifex, während Feuchtwanger weiterhin die geistliche Führung des Kults innehat.&lt;br /&gt;
===Angriff auf Brechtholm===&lt;br /&gt;
Im Frühling des Jahres 1359 verübten die glühende Klinge eine Bluttat unaussprechlichen Gräuls. Als proklamierter Akt der Rache setzten sie mit einen ungewöhnlich großen Mannstärke das gesamte Städtchen Brechtholm in Brand. Auf dutzenden Scheiterhaufen fanden so gut wie alle Bürger Brechtholms den Krosz gewidmeten Feuertod. Am Ende des Tages stand einsam und allein ein wehendes Banner der glühenden Klinge umringt von nichts als Asche. Was sie zu dieser überaus grauenvollen Tat brachte, ist bisher unbekannt. Das Tasperiner Heer hat für die Region rings um Brechtholm eine allgemeine Warnung ausgesprochen. Reisen in dieses Gebiet sollen wenn möglich vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
*† Ferdinand Myers - ehemaliger &amp;quot;Flammender Pontifex&amp;quot; &lt;br /&gt;
*† Lars 'Lasse' Jensen - &amp;quot;Flammender Pontifex&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Eckard Röthke - &amp;quot;Brennender Erzbischöf&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Jens Feuchtwanger - &amp;quot;Brennender Erzbischöf&amp;quot;&lt;br /&gt;
*† Patrick Gerber - &amp;quot;Feuriger Dekan&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kult]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=M%C3%BCnzwerfer_Wettklub&amp;diff=9644</id>
		<title>Münzwerfer Wettklub</title>
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		<updated>2022-09-07T11:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Chronologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left: 10px;border: 1px solid black; margin-right: 10px; background-color: white&amp;quot;&lt;br /&gt;
!{{BoxDoppel}} style=&amp;quot;font-size:large; background-color:#d8e8ff&amp;quot;  | Münzwerfer Wettklub&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=center colspan=2|[[Datei:Münzwerfer Wappen2.png|400px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Art|| Gesellschaft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Hauptsitz|| ''Verstreut''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Gründung|| 1171 AD&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | 1. Kämmerer||Sir Archie McRipel &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BoxEinzel}} | Größe|| 199 Mitglieder&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Münzwerfer Wettklub''', oft auch einfach nur ''&amp;quot;Der Wettklub&amp;quot;'' genannt, stellt einen Zusammenschluss vieler Wettbegeisterter aus den Ländern [[Königreich Weidtland|Weidtland]], [[Klanreich Kaledon|Kaledon]] und dem ehemaligen [[Königreich_Éireann|Éireann]] da. Die oftmals exzentrischen Mitglieder des Klubs, stehts darauf bedacht Recht zu behalten, wetten dabei auf fast alles. Vielen geht es hierbei nicht um den Gewinn selbst, sondern der damit einhergehende Reiz des Zufalls und des Risikos ist ihnen oftmals Lohn genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
Das Wetten hatte schon vor den Vereinigten Königreichen [[Vereinigtes_Königreich_Großalbion|Großalbions]] eine lange Tradition auf den Inselreichen. Besonders bekannt für das Ausleben dieser Tradition ist der Münzwerfer Wettklub. Bei eben jenem handelt es sich um eine alteingesessene Organisation, die bereits vor der Entstehung des ehemaligen großalbionischen Reichs existiert hat. Nach dessen Zerfall blieb er bestehen, auch da sich die Lords und Clanoberhäupter trotz der vielen Wettstreitigkeiten als Freunde und Wettpartner wertschätzen. Lediglich die éireannische Mitgliederschaft ging im Zuge des Verschwindens Éireanns fast ausnahmslos verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klub stellt früher wie heute eine Vergnügungsorganisation Adliger und Wohlhabender Männer und Frauen aus Kaledon und Weidtland da. Die Mitglieder wetten im Rahmen ihrer Treffen auf so wie alles was ihnen in den Sinn kommt. Von Kleinigkeit wie dem morgigen Wetter über die diesjährige Ernte bis hin zum Sieg über die Hochland-Spiele – den Mitgliedern des Klubs fällt stets eine passende Wette ein. Vor allem Wetten zu sportlichen oder politischen Ereignissen sind bei den Mitgliedern des Klubs besonders beliebt, da hier der Ausgang nicht allein vom Zufall, sondern auch von den Beteiligten abhängt. Bei Wetten mit solch einem Bezug steigen die Einsätze regelmäßig ins Unermessliche. Die Klubmitglieder bereisen dabei die ganze Welt auf der Suche nach neuen wie bekannten Wettbewerben, um erneut ihr Glück und ihre feine Spürnase herauszufordern. Einsätze reichen hierbei von Guldenbeträgen, über Sachwerte hin zu ganzen Ländereien. So kommt es auch öfter vor, dass der Besitz ganzer Grafschaften im jahrelangen Wett-Streit zwischen zwei Familien hin- und herwechselt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettklub als vergleichsweise lose Organisation besitzt keinen festen Hauptsitz. Die Treffen der Klubmitglieder finden hauptsächlich auf den Landsitzen und Anwesen der wohlhabenden Mitglieder statt. Gelegentlich nimmt der Klub auch andere temporäre Versammlungsorte in Besitz, meist auf Grund ihrer guten Lage für neue Wetten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regeln==&lt;br /&gt;
Da es sich um eine Vereinigung anständiger und ehrenhafter Wettbrüder handelt, ist Wettbetrug selbstverständlich verboten und wird mit großer Empörung und oftmals mit Ausschluss aus dem Wettklub bestraft. &lt;br /&gt;
Ebenfalls darf der Ausgang einer Wette nicht zuvor bereits feststehen. Es dürfen nur Wetten geschlossen werden, die auch theoretisch von beiden Parteien gewonnen werden können. Wetten auf dem Weg zum Speisesaal über das heutige Essen oder über den Füllstand des nächsten Whiskeyfasses sind zulässig. Das dreimalige aufeinanderfolgenden Ausschlagen einer ehrebaren Wette stellt ein Verhalten von Feigheit dar und führt zu sofortigem Ausschluss aus dem Klub.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Wetten veranstaltet der Wettklub regelmäßig eigene Wettkämpfe. &lt;br /&gt;
Hierzählen vor allem kleine Wettstreite wie Baumstammwerfen, Armdrücken, Hufeisenwerfen, Fassrollen, Hammerwerfen, Tauziehen und größere Ereignisse wie Wettrennen, Turniere und Arenakämpfe. &lt;br /&gt;
Selbstverständlich dienen diese Veranstaltungen dem einzigen Zweck noch mehr zu wetten.&lt;br /&gt;
Auch wenn der Wettklub oftmals nach außen hin, wie ein Spaßverein wohlhabender alter Männer wirkt, stehen hinter den Wetten oft reale, wirtschaftliche und machtpolitische Interessen. Bei solchen Königswetten geht es oftmals um eine Menge Geld und Einfluss.&lt;br /&gt;
Wetten des Wettklubs werden auf zwei Arten festgehalten. Kleiner Wetten über einen Handschlag unter Zeugen, die klassische Ehrenmann-Vereinbarung. Königswetten werden unter Aufsicht eines Klubkämmeres mit Vertrag und Siegel vereinbart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klubkämmerer==&lt;br /&gt;
Klubkämmerer sind die neutralen Richter des Wettklubs. Hierbei handelt es sich meist um Rechtsgelehrte aus aller Herren Länder. Urteile bei Wettbetrug, Streitigkeiten beim Ausgang einer Wette und Konflikte zwischen den Wettbrüdern werden von diesen geregelt. Die großen Parteien des Wettklubs zahlen gemeinsam horrende Summen an diese Männer, um ihre Neutralität zu wahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kuriositäten== &lt;br /&gt;
Der Beiname Münzwerfer Wettklub lässt sich auf zwei Theorien zurückführen. Naheliegend ist die Theorie, dass er aus der Tatsache entstammt, dass Streitigkeiten, die sich nicht durch die Klubkämmerer klären lassen von den Mitglieder mittels eines Münzwurfs entschieden werden. Hierzu werden die selten Klubgulden verwendet – eine Münze von ungefähr der dreifachen Größe einer normalen Gulde mit besonderer Prägung die auch als Mitgliedszeichen des Klubs verwendet wird. Die zweite Theorie bezieht sich auf die Gründung des Klubs die im Zug der ersten Wette zwischen Ian McGerbsholm und Sir Jonathan Barron 1171 stattgefunden haben soll. Demnach verwetten beide in einem von Trunkenheit herbeigeführten Leichtsinn ihren gesamten Besitz auf den Wurf einer Münze. Zur Überraschung aller bliebt jene Münze allerdings auf der Kante stehen und keiner der Beiden konnte den Sieg für sich beanspruchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wohl absurdesten Wetten soll sich an einem regnerischen Herbsttag im Jahr 1223 ereignet haben. Ein gewisser Sir Bentley Bittling soll 3000 Gulden darauf verwettet haben, dass ein gewisses Laubblatt vor einem anderen vom einem nahen Baum fällt. Die Wettgemeinschaft verbrachte angeblich drei volle Tage vor dem an den Fenster und beobachtete ununterbrochen den besagten Baum. Wie die Wette ausging ist unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Mitglieder==&lt;br /&gt;
*Isaac McGerbsholm, Nachfahre eines der legendären Gründer des Klubs&lt;br /&gt;
*Sir Benjamin Barron, Nachfahre eines der legendären Gründer des Klubs&lt;br /&gt;
*Gregor McGuldensack, mit Abstand reichstes Mitglied des Klubs&lt;br /&gt;
*Sir Francis Spade, bester Kartenspieler des Klubs&lt;br /&gt;
*Weddard McBet, hat in seinem Leben noch keine Wette ausgeschlagen&lt;br /&gt;
*Brendon O'Kelly, Vorsteher der übrigen Éireanner &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
'''1171''' - Legendäre erste Wette zwischen Ian McGerbsholm und Sir Jonathan Barron führt zur Begründung des Münzwerfer Wettklubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1179''' - Erste politische Langzeitwette über die Überlebensdauer der [[Akademie von Schwarzwasser]], nachdem diese sich in Tasperin etabliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1201''' - Sir Jonathan Barron gewinnt mit dem Ableben von Ian McGerbsholm die Wette darüber, wer den Anderen überlebt. Allerdings soll damit zugleich Ian McGerbsholm die Wette gewonnen haben, wer diese Welt zuerst verlassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1211''' - Nach der Aufklärung jahrelangen Wettbetrugs bei den Kaledonischen Hochlandspielen werden die Klubkämmerer als Schiedsrichter eingeführt und Wettbetrug offiziell geächtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1271''' - Die ersten Münzwerfer Wettspiele werden in der [[Königreich Weidtland|weidtländischen]] Stadt Rodstedt ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1346''' - Unmoralische Wetten über den Verlauf des [[Kreuzzug nach Szemäa|34. Südleändischen Kreuzzugs]] bringen den Wettklub unter Gläubigen in Verruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1351''' - Durch das verschwinden [[Königreich Éireann|Éireanns]] wird auch der Münzwerfer Wettklub in Leidenschaft gezogen. Wettpartner gingen verloren, Sponsoren fielen weg. Es wird eine dreiwöchige Trauerwettpause ausgerufen. Hinter vorgehaltener Hand wird die Kunde laut, dass jemand durch den Niedergang von Éireann (vor Weidtland und Kaledon) eine überaus lukrative Wette gewonnen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Almanach_des_Handwerks&amp;diff=9626</id>
		<title>Almanach des Handwerks</title>
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		<updated>2022-08-30T16:11:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: /* Gegerbtes Leder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Oft müssen Handwerker herkömmliche Dinge wie Werkzeug, Bücher oder Stoff herstellen. Meistens braucht man dafür keine Spielleitung, weil diese Arbeiten kein handwerkliche Komplexität haben. Um solche Arbeiten zu erleichtern, gibt es Herstellungsrezepte und Prozesse. Wichtig ist jedoch, dass die Herstellung des jeweiligen Produktes im Rollenspiel erlernt werden muss oder bekannt ist. Ansonsten ist es nicht gestattet über ein Herstellungsrezept oder Prozess ein Produkt zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsrezepte können über die normale GUI von Minecraft genutzt werden. Es gibt Rezepte für die Werkbank und auch den Ofen. Welche Rezepte es gibt, kann man in der Rezeptdatenbank unseres Server nachschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellungsprozesse werden durch Interaktionen mit der Spielwelt durchgeführt. Diese können sehr unterschiedlich ausfallen und können beliebig komplex sein. Wie diese Herstellungsprozesse durchgeführt werden, wird im folgenden je nach Handwerksart beschrieben.&lt;br /&gt;
==Braumeister==&lt;br /&gt;
===Obstpresse===&lt;br /&gt;
[[Datei:Obstpresse.png|thumb|right|150px|Obstpresse]]&lt;br /&gt;
Für die Herstellung der meisten Grundzutaten der Brauerei wird eine Obstpresse benötigt. Diese besteht aus drei Teilen: die '''Obstpresse''' (brauen_obstpresse), eine '''Kiste unter der Obstpresse''' (brauen_obstpresse_kiste) und der '''Presshebel''' (brauen_presshebel). Die Kiste wird direkt unterhalb der Obstpresse platziert. In die Kiste werden die zu pressenden Zutaten gelegt. Hierbei kann immer nur eine Art an Zutat gleichzeitig hineingelegt werden. Danach mach man mit dem Presshebel Rechtsklick auf die Kiste. Dadurch wird der Vorgang losgetreten und die Zutaten werden klein gepresst. Daraus können verschiedene Produkte erzeugt werden, die unterschiedliche Verwendungszwecke haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In keinem Fall sollten zu viele Ausgangszutaten in die Presse gelegt werden, weil die Anzahl an Erzeugnissen auf die Größe der Kiste beschränkt ist.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ausgangszutat&lt;br /&gt;
! Erzeugnisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Apfelsaft, 2x Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfshalmer Apfel&lt;br /&gt;
| 1x Wolfshalmer Apfelsaft, 2x Wolfshalmer Apfelstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Birne&lt;br /&gt;
| 1x Birnensaft, 2x Birnenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orange&lt;br /&gt;
| 1x Orangensaft, 2x Orangenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflaume&lt;br /&gt;
| 1x Pflaumensaft, 2x Pflaumenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traube&lt;br /&gt;
| 1x Traubensaft, 2x Traubenstückchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuckerrohr&lt;br /&gt;
| 3x Zucker, 1x Melasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
===Gären/Reifen===&lt;br /&gt;
Um Alkoholika zu reifen oder gären lassen, benötigt man ein '''Braufass''' (brauen_braufass). Dabei handelt es sich um ein einfaches Fass, in das die Ausgangszutaten des jeweiligen Produktes gelegt werden. Nach dem Schließen des Fasses beginnt automatisch der Prozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird nicht geprüft, ob verschiedenen Alkoholika in ein Fass gelegt worden sind. Sollte dies jedoch gemacht und von einem Spielleiter festgestellt werden, wird die gesamte Füllung des Fasses als verdorben erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produkte===&lt;br /&gt;
====Säfte====&lt;br /&gt;
Säfte entstehen, indem man Obst in der Obstpresse verarbeitet. Hierbei wird das jeweilige Obst, wie oben beschrieben, in die Presse gelegt und zerkleinert. Durch den Vorgang erhält man den Saft, der jedoch nicht abgefüllt ist. Der Saft muss noch mit einer leeren Flasche abgefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wein====&lt;br /&gt;
====Bier====&lt;br /&gt;
====Rum====&lt;br /&gt;
Um Rum herzustellen muss ein '''Zuckergemisch''' aus 8 Teilen Zucker und einem Teil Melasse erstellt werden. Rollenspieltechnisch wird es noch in Wasser aufgekocht. Das Zuckergemisch wird dann in ein '''Braufass''' gelegt. Sobald das Fass wieder geschlossen wird, ändert sich das Zuckergemisch zu ''''Reifender Rum''''. Es ist nicht möglich den Rum aus dem Fass zu nehmen. Nach '''15 Tagen''' verwandelt sich der Rum automatisch in '''weißer Rum''' und kann aus dem Fass genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiße Rum kann erneut in das Braufass gelegt werden, wodurch er nach weiteren '''15 Tagen''' zu '''braunen Rum''' wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schnaps====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jäger==&lt;br /&gt;
===Gegerbtes Leder===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerbgestell aufbau.png|180px|thumb|right|Aufbau eines Gerbgestells]]&lt;br /&gt;
Um gegerbtes Leder, welches zum Schneidern benötigt wird, herstellen zu können, muss man zuerst einmal den Ausgangsrohstoff besorgen. Man benötigt '''Tierpelze oder Tierhäute''', die im folgenden Prozess verarbeitet werden. Diese Pelze erhält man durch das Jagen mit Hilfe von LootChests oder durch eine ausgespielte Jagd. Die Menge an Pelzen, die man dabei findet, hängt vom Können des Jägers und der Größe des Tieres ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man einen Tierpelz, muss dieser nun eingeweicht werden. Im Rollenspiel kann dieser Prozess beliebig realistisch ausgespielt werden. Um den Pelz umzuwandeln, wirft man ihn in Wasser. Dies kann ein Teich sein, aber auch ein Kessel, der mit Wasser vollgefüllt worden ist. Der Pelz muss nun '''zwei Minuten im Wasser''' verweilen, bis er sich in '''eingeweichte Tierhaut''' verwandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes muss die Tierhaut wieder getrocknet werden. Damit dies ordentlich funktioniert, muss man sich ein '''Gerbgestell''' (jaeger_gerbgestell) aufbauen. Dieses wird mit einem unsichtbaren Rahmen auf dem Boden platziert. Direkt davor wird eine passende Kiste (jaeger_gerbgestell_kiste) aufgestellt, die man von der Spielleitung erhält. In diese Kiste kann man nun die eingeweichte Tierhaut legen, wodurch man sie im Rollenspiel zum Trocknen auf das Gerbgestell spannt. Wenn die Kiste geschlossen wird, erhält man eine Benachrichtigung, wie viele Tierhäute man zum Gerben aufgehängt hat. Die Tierhäute werden in diesem Schritt aus der Kiste entfernt. Nach '''30 Minuten''' ist der Prozess abgeschlossen und man erhält pro eingeweichte Tierhaut ein gegerbtes Leder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landwirt==&lt;br /&gt;
===Schroten===&lt;br /&gt;
===Mühlen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.athalon.de/index.php?title=Rubens&amp;diff=9601</id>
		<title>Rubens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.athalon.de/index.php?title=Rubens&amp;diff=9601"/>
		<updated>2022-08-13T00:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rubens1.png|400px|right|thumb|Künstlerische Darstellung des roten Planeten Rubens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rubens.png|400px|right|thumb|(Wahre) Künstlerische Darstellung des roten Planeten Rubens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chrisbon</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rubens</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: Die Seite wurde neu angelegt: „Künstlerische Darstellung des roten Planeten Rubens“&lt;/p&gt;
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		<title>Nuntius</title>
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		<updated>2022-08-13T00:26:27Z</updated>

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		<author><name>Chrisbon</name></author>
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		<updated>2022-08-13T00:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: Die Seite wurde neu angelegt: „Künstlerische Darstellung des kleinen Planeten Nuntius“&lt;/p&gt;
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		<title>Advendor</title>
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		<updated>2022-08-13T00:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Chrisbon: Die Seite wurde neu angelegt: „Künstlerische Darstellung des eisbedeckten Planeten Advendor“&lt;/p&gt;
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		<author><name>Chrisbon</name></author>
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